Hochsauerlandkreis: Impfangebote in der 48. Kalenderwoche (Montag, 28. November bis Sonntag, 4. Dezember)

Die staatlichen Impfangebote werden Ende 2022 eingestellt. Das Impfangebot der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI) des Hochsauerlandkreises wird noch bis zum 19. Dezember aufrechterhalten.

(Pressemitteilung HSK)

Insbesondere der Personenkreis der Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren sollte dieses niedrigschwellige Angebot nutzen, um gut geschützt mit der zweiten Auffrischungsimpfung durch den Winter zu kommen.

Die KoCI bietet in der 48. Kalenderwoche folgende Impftermine an:

Schmallenberg, Oststraße 3a

Montag bis Freitag von 12 bis 18.30 Uhr

Sonntag von 13.30 bis 20 Uhr (Weihnachtsmarkt)

Brilon, Steinweg 5

Montag bis Donnerstag von 12 bis 18.30 Uhr

Samstag von 13.30 bis 20 Uhr (Weihnachtsmarkt)

Das Impfen ist mit und ohne Termin möglich. Termine sind online über das Buchungsportal www.hochsauerlandkreis.de buchbar.

Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen ab 5 Jahre gemäß STIKO-Empfehlung. Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna, Novavax und Valneva vorrätig. Auch die auf die Omikron-Variante BA1 und BA4/BA5 angepassten Impfstoffe stehen gemäß STIKO-Empfehlung zur Verfügung. Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis und Gesundheitskarte bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen.

Weitere Informationen und Impftermine sind zu finden unter www.hochsauerlandkreis.de. Für Fragen und Antworten – auch zum Genesenenstatus – steht die Hotline unter 0291/94-6500 gerne zur Verfügung.

Hochsauerland: Vermehrter Nachweis von Legionellen in Trinkwasser-Erwärmungsanlagen

Legionella pneumophila, microscopie électronique (Foto: CDC (PHIL #1187) – CDC Public Health Image Library.

Derzeit gehen im Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises vermehrt Meldungen mit Nachweisen von Legionellen in Trinkwasser-Erwärmungsanlagen ein.

(Pressemitteilung HSK)

Legionellen sind Krankheitserreger, die über feinste zerstäubte Wassertröpfchen, die zum Beispiel beim Duschen entstehen, bis in tiefe Lungenabschnitte eingeatmet werden. Sie können zu schweren Lungenentzündungen führen, die aufgrund der Schwere in den meisten Fällen zu einem Krankenhausaufenthalt führen und in ca. zehn Prozent der Fälle tödlich verlaufen. Bei der Infektion mit Legionellen handelt es sich um eine vermeidbare Gesundheitsgefährdung.

Zu einer Vermehrung von Legionellen in Trinkwasser-Erwärmungsanlagen kann es kommen, wenn die Temperaturen im Warmwasser zu niedrig gehalten werden und das Wasser über längere Zeit in den Leitungen steht. Ab 60 Grad Celsius im Warmwasser werden Legionellen abgetötet. Daher ist es aus den Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes erforderlich, an jeder Stelle einer Trinkwasser-Erwärmungsanlage eine Mindesttemperatur von 55 Grad Celsius einzuhalten.

Dass die Warmwassertemperatur in Trinkwassererwärmungsanlagen aktuell aufgrund der Energiekrise gedrosselt wird, fördert das Wachstum von Legionellen. Statt die Temperatur zu verringern, bieten sich andere Maßnahmen zur Energieeinsparung in der Trinkwasser-Erwärmungsanlage an: Eine regelmäßige Wartung der Anlage spart Energie ebenso wie eine Überprüfung und Verkleinerung des Warmwasservorratsspeichers. Mittels eines hydraulischen Abgleichs kann sichergestellt werden, dass bei den einzelnen Zirkulationsrückläufen Temperaturen oberhalb von 55 Grad Celsius eingehalten werden.


Weitere Infos:

Wikipedia (mittelschwer):

https://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen

RKI (schwer):

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Legionellose.html

Apotheken Umschau (leicht):

https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/legionellen-so-beugen-sie-vor-719329.html

Impfungen in der 47. Kalenderwoche – Sonder-Impfaktion in der Abtei Königsmünster

Die öffentlichen Impfangebote des Landes NRW werden zum Jahresende eingestellt.

Ensemble mit Benediktiner-Abtei Königsmünster im Hintergrund. (archivfoto: zoom)

Während des Adventsmarktes der Abtei Königsmünster in Meschede bietet die Koordinierende COVID-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises in der Pausenhalle des Gymnasiums der Benediktiner, Klosterberg 7, am Samstag, 26. November, von 10 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 27. November, von 11 bis 18 Uhr, Impfungen an.

Weitere Impfangebote gibt es in den Impfstellen in der Woche vom 21. bis 25. November:

  • Schmallenberg, Oststraße 3a, von 9 bis 15 Uhr am Montag, Mittwoch und Donnerstag
  • Brilon, Steinweg 5, von 9 bis 15 Uhr von Dienstag bis Freitag

Das Impfen ist mit und ohne Termin möglich. Termine sind online über das Buchungsportal www.hochsauerlandkreis.de buchbar.

Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen ab 5 Jahre gemäß STIKO-Empfehlung. Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna, Novavax und Valneva vorrätig. Auch die auf die Omikron-Variante BA1 und BA4/BA5 angepassten Impfstoffe stehen gemäß STIKO-Empfehlung zur Verfügung. Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis und Gesundheitskarte bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen.

Weitere Informationen und Impftermine sind zu finden unter www.hochsauerlandkreis.de. Außerdem steht die Hotline unter 0291/94-6500 für Fragen zur Verfügung.

Die öffentlichen Impfangebote des Landes NRW werden zum Jahresende eingestellt.

Hochsauerlandkreis: Kinder-Impfungen in der nächsten Woche

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises (KoCI) bietet neben den regelmäßigen Impfterminen in Brilon, Steinweg 5, und Schmallenberg, Oststraße 3a, zusätzliche Termine mit oder ohne Terminbuchung für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren an:

  • Donnerstag, 17.November, von 17 bis 18.30 Uhr in Brilon
  • Freitag, 18. November, von 17 bis 18.30 Uhr in Schmallenberg

Termine sind online über das Buchungsportal www.hochsauerlandkreis.de buchbar.

Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis und die Einwilligung der Eltern für die Kinder.

Die STIKO empfiehlt Kindern von fünf bis elf Jahren ohne Vorerkrankungen zur Basisimmunisierung nur eine Impfstoffdosis. Bei individuellem Wunsch können auch zwei Impfstoffdosen verabreicht werden.

Weitere Informationen und Impftermine sind zu finden unter www.hochsauerlandkreis.de. Außerdem steht die Hotline unter 0291/94-6500 für Fragen zur Verfügung.

Umleitung: rechte Präsenz im öffentlichen Raum, Persönlichkeitsveränderung durch Corona, im Kaninchenbau, kein Asyl für Whistleblower, Roller-Wahn und die Bedeutung einer Wähler*in

Auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)

Beratungsstelle warnt vor verfestigter rechter Präsenz im öffentlichen Raum: Der Dachverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) zeigt sich besorgt über eine sich immer weiter enthemmende Gewaltspirale. Vorstandsmitglied Robert Kusche fordert im Interview einen Paradigmenwechsel bei Polizei und Justiz in Ostdeutschland in der Strafverfolgung bei rechten Gewalttaten und im Umgang mit rechten Aufmärschen … derrechterand

Wie Corona unsere Persönlichkeit verändert: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich Menschen in Ihrem Umfeld seit dem Beginn der Pandemie anders benehmen? Sei es eine Tante, die Ihnen täglich panische Textnachrichten und die neuesten Querdenkernews schickt, oder eine Freundin, die unter Angstzuständen leidet und kaum mehr aus dem Haus geht … scilogs

Die Metapher vom Kaninchenbau-Syndrom: Das Kinderbuch »Alice im Wunderland« hält so manche Weisheit parat. Eine bekannte Szene dient Psychologen als Metapher dafür, wie Menschen immer tiefer in der Welt der Verschwörungstheorien versinken … spektrum

Asyl für Whistleblower: Ampel-Regierung lässt Snowden im Regen stehen … netzpolitik

Roller-Wahn verschwindet aus Haspe: Der Anbieter für E-Roller in Hagen, die ZEUS Scooter GmbH, hat die Stadt Hagen darüber informiert, dass die E-Roller auf unbestimmte Zeit aus dem Bezirk Hagen-Haspe entfernt wurden … doppelwacholder

Die (Nicht-)Bedeutung einer Wählerin oder eines Wählers: Wie egal ist man der Politik eigentlich? … unkreativ

Herbst: Grippeimpfung

Ein weiter Blick Richtung Hessen vom Schmantel-Rundweg in Winterberg. Blauer Himmel, ein paar Wölkchen. Im Vordergrund der Hang einer Weide, hinten Berge.
Die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Herbstspaziergang am Schmantel in Winterberg. (foto: zoom)

Nur noch 48 Mal schlafen, dann werden die Tage wieder länger. Da müssen wir jetzt durch. Ich versuche jeden Sonnenstrahl zu erhaschen, um die Laune einigerermaßen über Null zu halten. Seit der Zeitumstellung am vergangenen Wochenende ist der Nachmittag zum Abend geworden. Lesezeit. Lernzeit.

Gestern fix die Grippeimpfung abgeholt. Kaum Schmerzen im „Impfarm“; heute gönne ich mir die verordnete Schonung. Beim Gedanken ans Schwimmbad fröstele ich.

Ein Paradox: obwohl die Corona-Zahlen sehr stark abfallen, die Welle verebt, der R-Wert [1] weit unter 1 (heute 0,78) gesunken ist, stecken sich in meinem Wahrnehmungsbereich viele Menschen zum ersten Mal mit dem Corona-Virus an. Liegt das an meiner verzerrten Wahrnehmung? Werden von der Statistik nicht mehr alle Fälle erfasst?

Wie dem auch sei versuche ich weiterhin dem Virus auszuweichen, denn so viel habe ich gelernt: eine Infektion schützt nicht vor erneuten Infektionen. Long Covid wäre kein Zuckerschlecken und ausssuchen darf ich mir den Verlauf nicht. Hätten Sie es lieber mild oder mit Schmackes? Wir hätten On Top noch die Wintergrippe à la Saison im Angebot.

Bleibt oder werdet gesund.

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[1] Unter dem „R-Wert“ wird die „Reproduktionszahl R“ verstanden. Die Reproduktionszahl beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt, und wird regelmäßig durch das RKI mithilfe eines „Nowcastings“ geschätzt und veröffentlicht.

Quelle: https://www.corona-in-zahlen.de/r-wert/

Hochsauerland: Impfangebot der Koordinierenden COVID-Impfeinheit im November

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises (KoCI) unterstützt mit ihren Impfangeboten auch im November wieder die Impfkampagne der Bundesregierung unter dem Motto „Ich schütze mich“.

(Pressemitteilung Hochsauerlandkreis)

Ziel ist es, allen Personen ein niederschwelliges Impfangebot zu unterbreiten. Dabei ist die Grundimmunisierung mit der 1. und 2. Impfung bis zur 2. Auffrischung durchführbar.

Folgende Termine werden in der 44. und 45. Kalenderwoche angeboten:

  • 02.11. und 03.11.2022
    Brilon, Steinweg 5. 12 bis 18:30 Uhr
  • 03.11.2022
    Schmallenberg, Oststr. 3a, 12 bis 18:30 Uhr
  • 04.11.2022
    Schmallenberg, Oststr. 3a, 13:30 bis 20 Uhr
  • 07.11. bis 09.11.2022
    Brilon, Steinweg 5, 9 bis 15 Uhr
  • 07.11. bis 10.11.2022
    Schmallenberg, Oststr. 3a, 9 bis 15 Uhr
  • 11.11.2022
    Brilon, Steinweg 5, 9 bis 15 Uhr

Für die Hauptzeiten 12 bis 17:30 Uhr und 9 bis 14 Uhr können online Termine über das Buchungsportal auf www.hochsauerlandkreis.de gebucht werden. In der letzten Stunde (am 4.11.22 in Schmallenberg ab 18 Uhr) ist das Impfen jeweils ohne Termin möglich.

Darüber hinaus können weitere November-Termine online eingesehen und gebucht werden. Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen ab 5 Jahre gemäß STIKO-Empfehlung. Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna,Novavax und Valneva vorrätig. Auch die auf die Omikron-Variante BA1 und BA4/BA5 angepassten Impfstoffe stehen gemäß STIKO-Empfehlung zur Verfügung.

Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis und Gesundheitskarte bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen. Weitere Informationen und Impftermine finden Sie unter www.hochsauerlandkreis.de. Außerdem steht die Hotline unter 0291/94-6500 für Fragen zur Verfügung.

Umleitung: S3-Covid-Schulen-Leitlinie als Farce, hinter den Kulissen der AfD, Weltmacht China, Nachrichtenmühle revisited, der Kampf gegen Desinformation und mehr …

Einhorn-Graffito zwischen Echthausen und Wickede (Foto: zoom)

Pandemie und kein Ende: Wenn Evidenzbasiertheit bei Teilen der S3-Covid-Schulen-Leitlinie zur Farce wird … scilogs

Rezension: Investigativ-Journalisten blicken hinter die Kulissen der AfD … endstationrechts

Die Causa Daniel L.: Lange habe ich gezögert. Es war ein Schwanken zwischen Hetze mehr Reichweite geben, auch weil ich nicht alleine betroffen bin. Mir selbst einreden, ich kann es ignorieren, aber das will ich nicht mehr. Ich will diese Geschichte erzählen … gedankensplitter

Geschichte aus erster Hand: Entdecken Sie historische Zeitungen aus den Jahren 1671 bis 1952zeitungsportal

Innenministerin auf Abwegen: Nancy Faeser will die anlasslose Vorratsdatenspeicherung für IP-Adressen. Damit stellt sie sich in die Tradition konservativer Amtsvorgänger – und gegen die Versprechen im Koalitionsvertrag. Ein Kommentar … netzpolitik

Nachrichtenmühle, revisited: Ich habe vor einer Weile über meine neue Art des Nachrichtenkonsums gebloggt und nach ein paar Wochen ist es wohl Zeit das ganze Revue passieren zu lassen. Das Ergebnis ist so einfach wie frustrierend … schmalenstroer

„German-Austrian Digital Media Observatory“ gegründet: Wissenschaftler:innen vereint im Kampf gegen Desinformation – koordiniert in Dortmund … nordstadtblogger

Fall und Aufstieg der Weltmacht China: Einen kostenlosen Online-Vortrag über die Weltmacht China mit Prof. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) am Donnerstag, 3. November, von 19.30 bis 21 Uhr an … doppelwacholder

„Straßen sind für alle da“ – Mehr Platz für Rad

Familien-Fahrrad-Demo für eine fahrradfreundliche Stadt Brilon am Sonntag, 6. November

KidicalMass im Mai 2022 (Foto: ADFC/Jennifer Fey)

Zu einer organisierten Fahrrad-Rundfahrt durch die Briloner Innenstadt laden Briloner Bürger-Liste (BBL) und B90/Die Grünen Brilon für Sonntag, 06.11., ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Briloner Marktplatz, bei jedem Wetter.

Ziel ist es, einen Beitrag zu leisten zum sicheren Radfahren auch für Kinder. Daher sind insbesondere Familien mit Kindern zur Teilnahme eingeladen, aber auch alle anderen Radfahrinteressierten jeden Alters. Die Route ist etwa 6 km lang und wird von Ordnern begleitet. Sie führt an fast allen Schulgebäuden im Briloner Zentrum vorbei.

Die Organisatoren erläutern dazu: „Wir wollen, dass sich Kinder sicher und selbständig mit dem Fahrrad in unserer Stadt bewegen können. Die eigenständige Mobilität ist enorm wichtig für die kindliche Entwicklung, sie fördert Bewegung, Selbstbewusstsein und das soziale Miteinander. Die Stadtplanung muss dies viel mehr als bisher berücksichtigen.“

„Bessere Fahrradwege“ (Foto: ADFC/Amrei Kemming)

In diesem Jahr fanden in Deutschland schon mehr als 400 solcher Familien-Fahrraddemos statt. Mehrere Zehntausend kleine und großen Radfahrerinnen und Radfahrern haben sich daran beteiligt, mit einer bunten Vielfalt von Kinderrädern, Lastenrädern, Kindern im Anhänger oder auf dem Kindersitz.

Die Kidical Mass fordert bessere Bedingungen für Radfahrende, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien. Denn die Bedingungen zum Radfahren sind sehr schlecht. Es fehlt an Platz, oft gibt es gar keine Radwege und die vorhandenen „Schutzstreifen“ sind zu schmal oder nicht vor dem Autoverkehr geschützt. Laut Statistik des Bundesverkehrsministeriums werden mittlerweile 43 Prozent der Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht. Immer weniger Kinder können sicher Radfahren. Es sollte durchgängige Qualitätsradwegenetze mit integrierten Schulradwegenetzen geben. Im Umfeld von Schulen sollen Fahrradstraßen eingerichtet werden.

Die Veranstalter betonen, dass die Kidical Mass noch mehr als eine Fahrrad-Demo ist. Die Initiative setzt sich für lebenswerte Städte für alle Generationen ein. Eine kindersichere Radinfrastruktur ermöglicht angstfreies Radfahren für Menschen jeden Alters. Die kinderfreundliche, grüne Stadt hat jede Menge Platz zum Spielen – und für Begegnungen. Auch von der besseren Luft- und Lebensqualität einer echten Fahrradstadt profitieren alle.

Die Organisatoren rufen außerdem dazu auf, sich noch am aktuell laufenden Fahrradklimatest des ADFC zu beteiligen. Das ist noch bis Ende November möglich, unter https://fahrradklima-test.adfc.de. Bis zum 20.10. hatten für Brilon 56 TeilnehmerInnen das Fahrradfahren in der Stadt bewertet.

Hintergrund:
Die Kidical Mass ist eine Aktionsform für kindersichere Radwege, die 2008 im amerikanischen Oregon ins Leben gerufen wurde. Die ersten deutschen Kidical Mass-Demos organisierten Familien 2017 und 2018 in Berlin, Darmstadt, Stuttgart und Köln statt. Der Begriff „Kidical Mass“ lehnt sich an die ebenfalls aus den USA stammende Aktionsform „Critical Mass“ an – im Unterschied zu ihr sind die Kidical Mass-Demos aber angemeldete Veranstaltungen mit beschriebenen politischen Forderungen. 

Woche der Zahngesundheit mit 400 Kindern ein voller Erfolg

Tag der Zahngesundheit 2022 // Foto: ZÄD HSK

Der „Tag der Zahngesundheit 2022“ fand im Blauen Haus in Arnsberg statt – und zwar eine Woche lang. Nach den Herbstferien vom 17. bis 21. Oktober waren die zwei Teams des Zahnärztlichen Dienstes des Hochsauerlandkreises (ZÄD HSK) vor Ort, um mit insgesamt rund 400 Vorschulkindern der Kindergärten und Kindern der Grundschulklassen einen Parcours zur Zahngesundheit zu durchlaufen.

(Pressemitteilung HSK)

56 Lehrkräfte und Erzieherinnen sowie zwei Praktikantinnen haben sich darüber hinaus am Zuckertisch über den Inhalt von Zucker in Lebensmitteln informiert und können nun ihr Wissen als Multiplikatoren weitergeben.

Die beiden Teams des ZÄD HSK, Maria Bomkamp und Susanne Miese sowie Dr. Andrea Rohe und Alexandra Brauckmann-Maier, färbten die Zahnbeläge der Kinder mit einer fluoreszierenden Lösung ein, die beim Betrachten mit Schwarzlicht im Kariestunnel die Mundhygiene aufzeigte. Anschließend wurden die Zähne am Zahnputzbrunnen geputzt und der Erfolg im Kariestunnel kontrolliert.

An einer weiteren Station haben die Kinder Buchstabensalat geordnet und Begriffe zu Gebrauchsartikeln rund um die Mundhygiene und das Zähneputzen herausgefunden. Die nächste Station war dem Gebrauch und Aussehen der Zahnbürste gewidmet: Brauche ich eine eigene Zahnbürste oder reicht eine Familienzahnbürste, was mache ich nach dem Gebrauch der Zahnbürste und wie oft sollte die Zahnbürste gewechselt werden?

Danach ging es um zahngesunde und zahnungesunde Nahrungsmittel. Die Kinder mussten Gesundes und Ungesundes angeln, erfühlen und dann sortieren. Unter dem Motto „Schluss mit den Zahnkillern“ wurden zum Abschluss des Besuchs an einer Wurfbude ungesunde, zuckerhaltige Lebensmittel abgeworfen. Zur Erinnerung an die Aktion durfte sich jedes Kind ein kleines Geschenk aus dem Geschenkekorb mitnehmen.