Der mutmaßliche Unfallort. Zusammenprall einer Radfahrer*in mit einem Waschbären. Resultat: mehrere Knochenbrüche u.a. ein Trümmerbruch (foto: zoom)
Die Geschichte ist mir am Dienstag beim Zwischenstopp in Ostwig erzählt worden. Eine Radfahrer*in sei auf dem Ruhrtalradweg in der Nähe des Autobahnzubringers auf dem Radweg Richtung Bigge mit einem Waschbären zusammengestoßen. Ein übler Unfall mit mehreren Knochenbrüchen.
Dass die Waschbärenpoplation im Hochsauerland zunimmt, hatte ich schon erfahren, aber ein Zusammenstoß mit dem Rad war mir neu.
Wir sind, liebe Mitradelnde, nun also mit einer weiteren Gefahr neben Schlaglöchern, Motorrädern, PKW, LKW, u.a. konfrontiert: kreuzende Waschbären.
Winterberg ist mit bislang 56 aktiven Radler*innen gestartet.
Hineingeschaut: Vor der Pilgerkirche in Altastenberg habe ich das Rad geparkt. (foto: zoom)
Das Stadtradeln findet deutschlandweit statt. Die Gemeinden des Hochsauerlandkreises sind mit dem heutigen Tag gemeinsam in die drei sportlichen Wchen vom 1. bis zum 21. Juni gestartet.
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.
Der Kahle Asten war eines der ersten Ziele meines heutigen Stadtradel-Ausflugs. (foto: zoom)
Die Stadt Winterberg ist mit 167 bislang registrierten Radler*innen dabei. 56 von ihnen haben heute schon 1.818 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt.
Heute Morgen um kurz nach 7 am Großen Bildchen (foto: zoom)
Gestern habe ich auf Mastodon meinen Gefühlen freien Lauf gelassen:
Der permanente Lärm, dem ich hier in Siedlinghausen ausgesetzt bin, kommt übrigens nicht von den Windrädern, sondern vom stetigen Fluss der Motorradkolonnen auf den Landstraßen.
Ich lokalisiere Hassgefühle tief in meinem Inneren.
Üble Gemengelage beobachtet: Autos, Motorradgruppen, Rennradfahrende, Familien mit kleinen Kindern. Alle auf der L742.
Nun ja, die feine englische (Ausdrucks-)Art und Weise ist das nicht, aber mir war der Tourist*innen-Rummel und vor allem der Motorradlärm einfach zu viel.
Statt mich heute weiter zu ärgern, bin ich früh aufgestanden und saß um 7 Uhr bereits auf dem Rad. Die Motorradfahrer*innen und Autofahrer*innen schliefen noch und auf der Straße hoch zum Kahlen Asten war es schön ruhig und angenehm zu fahren.
Der Kahle Asten ist bei den Menschen mit Wohnmobilen und Campern sehr beliebt. Der untere Parkplatz ist inzwischen zum Übernachtungsstellplatz mutiert.
Bester Platz mit Aussicht für die Übernachtung auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)
Ich „freue“ mich schon heute auf die anschwellende Blechlawine, wenn wie geplant mehr als 1000 neue Parkplätze rund um den Bremberg entstehen sollten.
Dann stehe ich halt noch ein paar Stunden früher auf, um in Ruhe das Sauerland zu genießen.
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4.456 Personen verunglückten 2025 mit einem E-Scooter; 11,2 % erlitten schwere Verletzungen
11,1 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen; darunter 16,1 % Schwerverletzte
Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war jünger als 25 Jahre
Grafik: IT.NRW
Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 sind bei Straßenverkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen 4.456 Personen, die mit einem E-Scooter unterwegs waren, verunglückt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 46,4 % mehr als ein Jahr zuvor.
Dies steht vermutlich auch im Zusammenhang mit der ansteigenden Nutzung von E-Scootern als Verkehrsmittel. 88,7 % der Verunglückten erlitten leichte Verletzungen, 11,2 % verletzten sich schwer und 0,1 % (sechs Personen) wurden getötet.
Rund 11 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen
Die Zahl der verunglückten Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrenden von Pedelecs lag 2025 in NRW bei 7.969. Das bedeutet einen Zuwachs von 11,1 % gegenüber dem Jahr 2024. Im Vergleich zu E-Scootern war der Anteil der Schwerverletzten und Getöteten bei Pedelec-Unfällen höher: 83,2 % der verunglückten Personen wurden leicht verletzt, 16,1 % schwer verletzt und 0,7 % der Personen starben.
„Vor Gericht, auf hoher See und mit dem Rad auf der B 480 bist du allein in Gottes Hand“
Sperrung beim Netto in Niedersfeld, Blickrichtung Olsberg (foto: zoom)
Ab dem Frühjahr 2026 wird der RuhrtalRadweg in mehreren Etappen ausgebaut. Voraussichtliche Bauzeit bis Ende 2026.Die Sperrungen sowie Informationen zur Anreise werden auf der Webseite des Radwegs angezeigt.
Inzwischen hat der Ausbau zwischen Niedersfeld am Nettoparkplatz und Haus Wildenstein begonnen.
Stadtradeln startet kreisweit in allen Kommunen. Anmeldungen ab sofort möglich
Auch in diesem Jahr wird beim STADTRADELN drei Wochen lang bewusster und intensiver pedaliert. (Pressefoto 2025)
Hochsauerlandkreis. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger wieder in Teams für ihre jeweilige Kommune beim STADTRADELN registrieren. Im Aktionszeitraum vom 01.06. bis 21.06 sind alle aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zu erledigen und dabei Kilometer für ihr Team, ihre Kommune und mehr Radförderung zu sammeln. Die einzelnen Gemeinden bieten in dieser Zeit verschiedene Fahrradaktionen an.
(Pressemitteilung HSK)
Auch in diesem Jahr beteiligen sich sämtliche zwölf Kommunen des Hochsauerlandkreises am STADTRADELN. Elf Städte und Gemeinden nehmen im gemeinsamen Aktionszeitraum teil.
Preise für die Fossilkraftstoffe heute Nachmittag in Olsberg (foto: zoom)
Vielleicht könnte man in Abwandlung einer älteren Redewendung sagen: Wer Technologieoffenheit predigt ist nicht ganz dicht.
Diesel-Dieter hat sich heute im Baumarkt einen Vorschlaghammer gekauft. Wenn die Fossilenergiepreise noch weiter steigen, wird er seine alte Kiste zertrümmern und sich ein E-Bike kaufen. Für ein E-Auto reicht sein Erspartes leider nicht. Da geht es ihm genau so wie mir.
Vielleicht wäre es die bessere Idee, die Energiewende voranzutreiben, statt sie, wie unsere Fossilministerin Katharina Reiche, abzuwürgen.
Technologieoffenheit war von Anfang an ein Lobby-Kampfbegriff, um die Profite der Fossilindustrie zu schützen.
Erneuerbare – Sonne, Wind, Geothermie,… – müssen nicht importiert werden. Um Erneuerbare muss kein Krieg in der Ukraine, im Nahen Osten oder im Vorhof der USA (Venezuela) geführt werden. Für Erneuerbare müssen keine Gasleitungen oder LNG-Terminals gebaut werden.
Oder wie es Dr. Michael Blume, CDU-Mitglied und Antisemitismusbeauftrager des Landes Baden-Württemberg, nicht müde wird zu betonen:
Erneuerbare sind Friedensenergien – fossile Energien sind Kriegsenergien. Der Fluch fossiler Ressourcen muss gebannt werden.
Baumschwämme (leider etwas unscharf) im Buchenwald (foto: zoom)
Heute Morgen ist es eisglatt in Siedlinghausen. Bei Temperaturen um 0°C gefriert der Regen augenblicklich auf den Gehwegplatten. Kein guter Tag um spazieren zu gehen.
In den letzten Tagen war ich rund um Winterberg und Olsberg im Wald unterwegs.
Bank am Waldweg Richtung Kriegerdenkmal (foto: zoom)
Heute habe ich mich nicht weit von zu Hause entfernt. Selbst in den Nebenstraßen unseres Winterberger Ortsteils stauten sich zeitweise die Autos der Skitourist*innen. Es genügte mir, ein bisschen Schnee zu schippen, spazieren zu gehen und im Physio-Fit auf dem Ergometer zu pedalieren.
Während ich auf dem Liegerad in der Mucki-Bude saß, habe ich mir die neue Podcast-Folge The Coffee Klatch von Robert Reich angehört[1]. Es war zwar die brandaktuelle Sendung von heute, aber die Invasion Venezuelas durch die USA samt Entführung von Maduro, die zu diesem Zeitpunkt gerade bekannt wurde, ist noch nicht eingearbeitet. Das politische Gespräch zwischen Robert Reich und Heather Lofthouse habe ich trotzdem, wie eigentlich stets, mit Interesse verfolgt. Ich bin gespannt, wie die beiden die Ereignisse im nächsten Podcast aufarbeiten werden.
Auf halbem Weg zum Physio-Fit: Blick über Siedlinghausen, links die katholische Kirche (foto: zoom)
Der Rest des Tages war dem Nachrichten-Konsum gewidmet. Wie wird auf Mastodon getrötet? Was schreibt der Guardian? Wie präsentiert sich Trump in seiner Pressekonferenz um 17 Uhr?
Auffällig war, dass Trump seine Worte vom Blatt ablas, den Kopf oft halb gesenkt, die Worte monoton lallend (nuschelnd?), vom Kernthema abschweifend, altbekannte Topoi wiederholend, müde. Kein Ausbund von Vitalität. Hegseth hingegen giftig aggressiv. An dieser Stelle der PK angekommen, habe ich mich aus der CNN-Übertragung heraus geklickt.
Verstanden habe ich: es geht um die Ölvorräte Venezuelas, Drogen sind ein Vorwand. Ich bin gespannt, ob Maduro so relativ geräuschlos von der politischen Bildfläche verschwinden wird wie bspw. Manuel Noriega, Betonung auf relativ.
[1] Im verlinkten Coffee Klatch ist ein Video zu sehen. Ich habe mir den Podcast mit der Smartphone-App AntennaPod abonniert. Da gibt es nichts zu gucken, nur zuzuhören.
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