Sogenannte Drängelgitter auf Radwegen: Schutz oder ärgerliches Hindernis? (Foto: BBL)
Die Briloner Bürgerliste (BBL) hat eine Umfrage gestartet. Sie möchte von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt wissen, wo diese Mängel in der Radinfostruktruktur ihrer Stadt sehen.
Es geht der BBL dabei insbesondere um folgende fünf Punkte:
Welche Lücken gibt es in Brilon bei der Wegeführung für Radfahrende?
Wo haben Radwege Qualitätsmängel?
Wo gibt es Hindernisse wie z.B. „Drängelgitter“?
Wo sind Kreuzungen unsicher?
Wo gibt es andere besondere Gefahrenpunkte?
Mit diesen und möglichen weiteren Problemen für den Radverkehr und die Radverkehrsinfrastruktur in Brilon will sich die BBL-Fraktion noch mehr als bisher befassen.
VCD veröffentlicht Umfrage-Ergebnisse zu Bus und Bahn in Deutschland
Hamburg-Dammtor. Kommt er oder kommt er nicht? Wenn der ICE ausfällt ist zwar die Zugbindung aufgehoben, aber die Fahrradplätze in einem anderen ICE sind dann häufig schon ausgebucht. (foto: zoom)
Der ökologische Verkehrsclub VCD hat rund 7.500 Menschen in ganz Deutschland befragt, wie sie das ÖPNV-Angebot einschätzen, womit sie zufrieden sind und was dringend besser werden muss. Jetzt hat der Verband die Ergebnisse dieses Online-Checks veröffentlicht. Über 90 Prozent der Befragten glauben demnach, dass mehr Menschen Bus und Bahn nutzen würden, wenn das Angebot besser wäre. Als wichtigste Kriterien nennen sie gute Erreichbarkeit, ein dichter Takt und verlässliche Abfahrtszeiten. Der VCD fordert Konsequenzen für die ÖPNV-Finanzierung.
(Pressemitteilung VCD)
Berlin, 27. September 2026. „Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, müssen mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen – das ist unstrittig“, sagt Alexander Kaas Elias, der ÖPNV-Experte des ökologischen Verkehrsclubs VCD. „Die Ergebnisse unserer Befragung zeigen jetzt, wie das gelingen kann: Durch ein besseres Angebot, also durch gute Erreichbarkeit, einen dichten Takt und mehr Verlässlichkeit.“
Repräsentative Mobilitätsbefragung im Hochsauerlandkreis
So wie hier – oberhalb der Schlade in Siedlinghausen – bin ich am liebsten unterwegs. Leider kein Alltagsradweg. (foto: zoom)
Hochsauerlandkreis. Rund 8.700 Haushalte im Hochsauerlandkreis erhalten in den nächsten Tagen Post vom Landrat. Thomas Grosche bittet darin die Bürgerinnen und Bürger, an der anstehenden repräsentativen Haushaltsbefragung des Hochsauerlandkreis teilzunehmen. Mit der Befragung soll das alltägliche Mobilitätsverhalten der Bürger*innen erhoben werden.
(Pressemitteilung HSK)
Zentrale Fragestellungen sind dabei: Wie viele Wege werden täglich im Hochsauerlandkreis zurückgelegt? Welche Verkehrsmittel werden für Arbeits-, Schul- oder Einkaufswege genutzt? Und wie werden die einzelnen Verkehrssysteme im Hochsauerlandkreis bewertet?
Erneut führen VCD Hochsauerland und ADFC Arnsberg am Samstag (11. Juli) bei der Nachhaltigkeitsmesse „Schlabberkappes“ an der Petrikirche in Arnsberg-Hüsten eine Fahrradcodierung durch, in einem Zelt am gemeinsamen Stand.
(Pressemitteilung VCD)
Solch eine Codierung kann für die Abschreckung von Dieben, eine erleichterte Rückgabe aufgefundener Räder und auch beim Fahrradkauf hilfreich sein.
Beim Codieren wird eine Buchstaben-Zahlen-Kombination in den Rahmen geprägt, die dem Eigentümer eindeutig zugeordnet werden kann. Sie setzt sich zusammen aus dem Autokennzeichen und Gemeindecode des Wohnortes, einer fünfstelligen Zahl für die Straße, drei Ziffern für die Hausnummer, den Initialen des Eigentümers bzw. der Eigentümerin und dem Jahr (zweistellig) der Codierung. Im Codierformular werden neben diesem Code und den Eigentümer*inneninformationen auch Eigenschaften des Fahrrades wie Hersteller, Typ und Rahmennummer vermerkt, die dann bei einer Diebstahlanzeige zur Verfügung stehen.
Ein tödlich verunglückter Motorradfahrer auf der L740, zwei Schwerverletzte im Bikepark Winterberg
Am Samstag, den 04.07.2026, kam es gegen 11:20 Uhr auf der Landstraße L740 zwischen den Mescheder Ortsteilen Frielinghausen und Höringhausen zu einem Verkehrsunfall. Ein 33jährige Motorradfahrer verstarb trotz Reanimation noch an der Unfallstelle.
Eine aus drei Personen bestehende Motorradgruppe aus den Niederlanden befuhr die Straße in Richtung Meschede. In einer Rechtskurve wollte ein Motorradfahrer aus dieser Gruppe einen vorausfahrenden Pkw überholen. Dabei wurde er nach links aus der Kurve getragen, stieß gegen die Leitplanke, wurde von dort aus wieder auf die Straße abgewiesen und kollidierte mit einem entgegenkommenden Bus. Der 33jährige Motorradfahrer verstarb trotz Reanimation noch an der Unfallstelle. Andere Personen wurden nicht verletzt.
Am Sonntag, 28. Juni, kam es während des Schützenfestes in Winterberg-Silbach zu einem Zwischenfall an einer Straßensperrung entlang des Schützenumzugs. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
(Pressemitteilung Polizei HSK)
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sicherten den Festzug an mehreren Sperrstellen im Ortsgebiet ab. Ein 27-jähriger Feuerwehrmann aus der Löschgruppe Siedlinghausen regelte den Verkehr am Schluchtweg, als sich gegen Mittag eine 74-jährige Autofahrerin aus Winterberg der Sperrstelle näherte.
Mein Tipp: Ruhrtalradweg zwischen Winterberg und Olsberg bis zur Fertigstellung meiden
Der rote Pfeil zeigt ungefähr auf den Bereich, wo nach Angaben der Polizei der schwere Radunfall stattfand. Unten im Anschnitt Niedersfeld, oben im Anschnitt Wiemeringhausen. (grafik: openstreetmap bearbeitet)
Vorgestern hatte ich hier im Blog über einen schweren Fahrradunfall auf der B 480 zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen berichtet. Dem Polizeibericht war nicht zu entnehmen, wo genau dieser Unfall stattgefunden hat.
Zitat: „Am Donnerstagvormittag kam es um 11:45 Uhr auf der B 480 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Olsberg-Wiemeringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Frau aus Leipzig befuhr mit ihrem Pedelec die Straße aus Niedersfeld kommend in Fahrtrichtung Wiemeringhausen.“
Im Gespräch mit der Pressestelle der Polizei konnte ich heute den genaueren Unfallort eingrenzen: etwa mittig zwischen der Einfahrt zum ehemaligen Steinbruch (rechts) und der alten Fabrik (längliches Gebäude links).
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen
April 2026 kurz vor Beginn der Bauarbeiten: Von Olsberg aus kommend ist hier, am Netto in Niedersfeld, die Umleitung über die Bundesstraße 480 zu Ende. (archivfoto: zoom)
Am Donnerstagvormittag kam es um 11:45 Uhr auf der B480 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Olsberg-Wiemeringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Frau aus Leipzig befuhr mit ihrem Pedelec die Straße aus Niedersfeld kommend in Fahrtrichtung Wiemeringhausen.
Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Frau und verletzte sich lebensgefährlich. Ein Rettungshubschrauber flog die Frau in ein umliegendes Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hinzugezogen. Die Fahrbahn war für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Aufhebung der Sperrung erfolgte gegen 14:15 Uhr. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (Pressemitteilung Polizei HSK)
Anmerkung zoom: Niemals würde ich mit dem Rad auf der B 480 fahren. Das ist mir zu gefährlich, auch wenn es erlaubt ist. Die genaue Unfallstelle ist im Polizeibericht nicht angegeben. Ein Teil der Umleitung des Ruhrtalradwegs führt über die B 480. Ich will noch herausfinden, ob der Unfall dort oder außerhalb dieses Abschnitts passierte.
Schwerverletzter Fahrradfahrer im Bikepark Winterberg
Am Freitag, dem 26.06.2026, gegen 17:35 Uhr, stürzte ein 53jähriger Mountainbiker aus Belgien aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich der sogenannten Kyrillstrecke. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Aufgrund der schwere der Verletzungen war auch Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt. (Presssemitteilung Polizei HSK)
Und Samstag in Schmallenberg: schwerverletzter Fahrradfahrer im Bikepark Gellinghausen
Am 27.06.2026, gegen 16:45 Uhr, stürzte ein 35jähriger Mountainbiker aus den Niederlanden nach einem Sprung im Bikepark Gellinghausen. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Aufgrund der schwere der Verletzungen war auch ein Unfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt. (Pressemitteilung Polizei HSK)
3317 aktive Fahrer sammeln für Stadtradeln bereits über 362.000 Kilometer
Landrat Thomas Grosche und HSK-Radverkehrsbeauftragter Christoph Hester sind gestern mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. (Foto: HSK)
Hochsauerlandkreis. Ein klares Bekenntnis zum klimafreundlichen Pendeln und zur Verbesserung der Radinfrastruktur: Landrat Thomas Grosche ist gestern gemeinsam mit dem HSK-Radverkehrsbeauftragten Christoph Hester auf dem Fahrrad zur Arbeit gefahren.
Thomas Grosche startete in Küstelberg und traf in Niedersfeld am Ruhrtalradweg den Radverkehrsbeauftragten Christoph Hester. Gemeinsam radelten sie rund 30 km über den Ruhrtalradweg zum Kreishaus Meschede.
Ziel der Fahrt war nicht nur das Sammeln von Kilometern in der Stadtradeln-App, sondern auch eine praktische Bestandsaufnahme der Verkehrssituation und der aktuellen Radinfrastruktur.
Hinter dem Astenturm türmen sich am Horizont die Wolken auf. (foto: zoom)
Die beiden letzten Tage des Stadtradelns wären fast ins Wasser gefallen, aber irgendwie hatte ich Glück und die größeren Schauer haben mich verschont.
Die Runde am Mittwoch war von bescheidener Länge und brachte mich zum Kahlen Asten und zurückt. Die Augen blieben zwar voller Sorgen auf den Himmel und den Regenradar geheftet, aber letztendlich störten nur die Schlaglöcher auf der L 742 vom Jagdschloss drei Kilometer bergab meine ansonsten entspannte Fahrt.
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