„Väterrechte verwirkt man nicht – Über das Spannungsverhältnis von Partnerschaftsgewalt und Umgangsrechten“

Vortrag der renommierten Rechtsanwältin und Buchautorin Christina Clemm am Donnerstag, 18. November, 18 Uhr, in der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Meschede

Hochsauerlandkreis/Meschede. Der Partner hat mich geschlagen, wir sind getrennt und trotzdem will er Umgang mit unseren Kindern? Dann spielt er sie doch gegen mich aus… Auf der einen Seite steht das Recht des Kindes auf regelmäßigen Umgang mit beiden Elternteilen, auf der anderen Seite das Recht auf Schutz vor häuslicher Gewalt. Wie lässt sich beides vereinbaren? Welche Rolle spielen Sorgerecht, Umgangsregelungen und Kindeswohlgefährdung? Und welche Handlungsoptionen haben Fachkräfte und Gerichte?

Diesem Spagat – häusliche Gewalt einerseits, Umgangsrechte andererseits – widmet sich ein Fachvortrag am Donnerstag, 18. November, 18 Uhr, in der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Meschede. Veranstalter ist der Regionale Aktionskreis gegen häusliche Gewalt im Hochsauerlandkreis, unterstützt durch die Fachhochschule Südwestfalen.

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Seniorenbeirat Winterberg begrüßt Landrat Thomas Grosche im St. Franziskus-Hospital

Besuch der neuen geriatrischen Tagesklinik, Vorstellung des Pflegekollegs und öffentlicher Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern

Besuch des Krankenhauses und des Pflegekollegs (v.l.): Michael Beckmann, Bürgermeister- Carsten Röder, Krankenhaus-Geschäftsführer – Walter Hoffmann, Vorsitzender Seniorenbeirat – Thomas Grosche, Landrat im HSK. (Fotos: St. Franziskus-Hospital)

Winterberg, 5. November 2026. Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt besuchte Landrat Thomas Grosche am Mittwoch, 4. November 2026, auf Einladung des Seniorenbeirats der Stadt Winterberg das St. Franziskus-Hospital und das Pflegekolleg Winterberg.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Der vom Seniorenbeirat initiierte und organisierte Informationsnachmittag bot Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen in der medizinischen Versorgung älterer Menschen sowie die Ausbildungsangebote des Pflegekollegs vorzustellen. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Beckmann und Mitgliedern des Seniorenbeirats, darunter Ortsvorsteher Niggemann, informierte sich der Landrat über die medizinischen und pflegerischen Angebote am Krankenhausstandort Winterberg.

Seniorenbeirat engagiert sich für die Gesundheitsversorgung älterer Menschen

Mit der Organisation des Besuchs unterstrich der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg sein Engagement für die Belange älterer Bürgerinnen und Bürger. Besonders die wohnortnahe medizinische Versorgung und die Weiterentwicklung altersmedizinischer Angebote standen im Mittelpunkt des Informationsnachmittags.

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NRW: 2025 verunglückten fast ein Viertel mehr Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr als vor 10 Jahren

  • 14,4 % mehr getötete Personen ab 65 Jahren im Straßenverkehr als im Jahr 2015
  • Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren waren bei knapp 16 % der Unfälle mit Personenschaden die Hauptverursacher
  • 37 % verunglückten mit dem Fahrrad, darunter mehr als die Hälfte mit dem Pedelec
Grafik: IT.NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 sind in Nordrhein-Westfalen 11.764 Seniorinnen und Senioren im Alter von 65 Jahren und älter im Straßenverkehr verunglückt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 6,6 % mehr als ein Jahr zuvor (2024: 11.032) und 22,8 % mehr als vor zehn Jahren (2015: 9.583).

Die Anzahl der getöteten Personen ab 65 Jahren in Straßenverkehrsunfällen stieg im Zehnjahresvergleich um 14,4 %. Dies ist insofern beachtlich, da die Anzahl der Getöteten insgesamt seit 2015 um 8,2 % gesunken ist.

Die Anzahl der leichtverletzten Seniorinnen und Senioren stieg im gleichen Zeitraum um 33,5 % und damit stärker als die Anzahl der Leichtverletzten insgesamt (+12,1 %).

Bei der Anzahl der schwerverletzten älteren Verkehrsteilnehmer war hingegen ein Rückgang von 8,3 % zu verzeichnen; die Anzahl der Schwerverletzten insgesamt sank im gleichen Zeitraum sogar um 22,6 %.

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Montag, 9. November: Schweigemarsch Meschede 2026

Im Gedenken an die Pogromnacht 1938

Zwei Stolpersteine in der Arnsberger Str. 18 in Meschede. Die beiden Stolpersteine sind hier verlinkt: Paula Rosenthal-Wallach u. Leopold Wallach

Wir treten ein für die Wahrung der Menschenrechte, widersprechen jeder Art von Judenhass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, engagieren uns für Flüchtlinge und führen den Dialog über ethnische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg.

(Eine Mitteilung des Mescheder Friedensforums)

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr mit einem kleinen Auftakt auf dem Stiftsplatz in Meschede. Danach folgt der Schweigemarsch zum Jüdischen Friedhof. Im Anschluss an die dortige Gedenkfeier geht es zurück zum Bürgerzentrum Alte Synagoge in der Kampstr. 8, wo die Abschlussveranstaltung stattfindet.

Es rufen auf:
Landrat Thomas Grosche | Bürgermeister Christoph Weber | Mönche der Abtei Königsmünster | Dechant Georg Schröder (Dekanat Hochsauerland-Mitte) | Pfr. Michael Schmitt (Katholische Kirche Meschede-Bestwig) | Superintendent Dr. Manuel Schilling (Evangelischer Kirchenkreis Soest-Arnsberg) | Pfr. Karin Neumann-Arnoldi (Evangelische Kirchengemeinde Meschede) | P. Guido Hügen OSB und Pfr. Dirk Schmäring (Hochschulgemeinde Meschede) | Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Meschede – Kreuzkirche | Kurdisches Kulturzentrum Mala Kurda | Marion Becker und Dominik Hansmeier (Caritasverband Meschede e.V.) | Christian Korte (Diakonie Ruhr-Hellweg e.V.) | Heiner Westermann (Malteser Hilfsdienst e.V.) | Dietmar Schwalm (DGB Kreisverband HSK) | Bildung und Freizeit BiF | Gymnasium der Stadt Meschede | St. Walburga-Realschule | Gymnasium der Benediktiner | AStA und Fachschaft der Fachhochschule Meschede | Arbeiterwohlfahrt AWO Ortsverein Meschede | Mescheder Friedensforum | Musikschule Hochsauerlandkreis | Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede e.V. | Mescheder Heimatbund | Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität e.V.

Der Aufruf als PDF:

Klimawandel beeinflusst Hochwasser stärker als Extremniederschläge

UFZ-Studie verbindet Klima- und Hydrologiemodelle zur Analyse von Hochwasserspitzen

Hochwasser in Klodzko, Polen, im September 2024. Die Glatzer Neiße überflutete das Gelände des Franziskanerklosters. Die Region war von den Überschwemmungen nach Sturm Boris besonders stark betroffen. (Foto: Jacek Halicki, CC BY-SA 4.0)

Wie stark der menschengemachte Klimawandel die Intensität extremer Niederschläge verändert, lässt sich inzwischen für einzelne Ereignisse gut abschätzen. Für die daraus entstehende Hochwassergefahr gilt das bislang kaum. Eine neue Studie unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) kommt am Beispiel von Sturm Boris im Jahr 2024 zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel die Hochwasserspitzen erheblich stärker beeinflusst hat als den Niederschlag selbst. Demnach können reine Niederschlagsanalysen die tatsächliche Veränderung der Hochwassergefahr unterschätzen. Die Studie wurde im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht.

(Pressemitteilung UFZ)

Im September 2024 sorgte Sturm Boris in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas für extreme Niederschläge und schwere Überschwemmungen. Besonders betroffen waren Polen, Tschechien und Österreich. Lokal fielen innerhalb weniger Tage mehrere hundert Millimeter Regen, zahlreiche Flüsse traten über die Ufer.

Dass die Erderwärmung die Niederschläge während des Sturms Boris verstärkt hatte, war bereits aus früheren Attributionsstudien bekannt. Dabei vergleichen Forschende das beobachtete Ereignis mit einem kontrafaktischen Szenario, in dem der menschliche Einfluss auf das Klima weitgehend ausgeblendet wird. Solche Analysen enden jedoch meist beim meteorologischen Ereignis selbst, etwa bei der Frage, um wie viel intensiver ein Starkregen geworden ist. Wie sich diese Veränderung anschließend auf die Hochwassergefahr auswirkt, bleibt dabei häufig offen.

Die Karte visualisiert eine von mehreren Modellrechnungen der Studie. Sie zeigt für Pegel mit extremem Hochwasser (mindestens ein 25-jährliches Ereignis), um wie viel Prozent die simulierte Hochwasserspitze ohne den menschengemachten Klimawandel niedriger gewesen wäre. Die Flächenfarben zeigen den beobachteten Niederschlag vom 12.-16.09.2024. (Foto: Daten: Miersch et al., Science Advances (2026); Grafik: Peter Miersch)

„In unserer Studie sind wir einen Schritt weiter gegangen“, sagt Erstautor Peter Miersch vom UFZ. „Mithilfe hydrologischer Modelle haben wir untersucht, wie sich durch den Klimawandel veränderte Niederschlagsmengen auf das Ausmaß des Hochwassers auswirken.“ Zwar ist bekannt, dass zusätzliche Niederschläge nicht eins zu eins zu stärkeren Hochwasserereignissen führen. Wie groß dieser Effekt bei einem konkreten Ereignis ist und in welchem Maß er auf den anthropogenen Klimawandel zurückgeht, war bislang jedoch unklar.

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Kostenloses Gruppenangebot „(Warte-)Zeit für mich“ geht in den zweiten Durchlauf

Nach erfolgreichem Start erneutes Angebot im Hochsauerlandkreis für Menschen, die auf einen Therapieplatz warten

„Wir haben viel positives Feedback zum ersten Durchlauf erhalten“, erzählt Samira Sommer vom HSK-Gesundheitsamt. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir das Gruppenangebot auch in 2027 umsetzen können und neben allen Kontakt- und Beratungsstellen im Hochsauerlandkreis nun auch die Frauenberatungsstelle Meschede dafür gewinnen konnten.“

Das Angebot „(Warte-)Zeit für mich“ soll dazu beitragen, in der Wartezeit Ressourcen zu stärken und das psychische Wohlbefinden zu fördern. Auch Menschen, die (noch) keine Diagnose haben oder auf einer Warteliste für eine Therapie stehen, sind herzlich willkommen!
 
Warum dieses Angebot?
Wer psychisch belastet ist, wartet oft viele Wochen oder Monate auf einen freien Therapieplatz. Diese Wartezeit kann sehr belastend sein. Genau hier setzt „(Warte-)Zeit für mich“ an: Die Gruppen sollen helfen, das Wohlbefinden zu verbessern, neue Kraft zu sammeln und nicht allein zu bleiben.

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Winterberg: Digitale Teilhabe für die ältere Generation

Teilnehmer beim „Digitaltreff“ im Schulungsraum der Franziskus-Apotheke – rechts im Bild: Walter Hoffmann bedankt sich bei Hassan Abou-El-Ella. (Pressefoto)

Moderne Technologien, das Internet und elektronische Geräte prägen heute unseren Alltag. Sie beeinflussen, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten, einkaufen und unsere Freizeit gestalten. Sie verändern damit auch unser Zusammenleben und den Umgang mit Informationen.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Auch die Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet neue Möglichkeiten, wirft zugleich aber neue Fragen zu Verantwortung, Datenschutz und einem menschlichen Umgang mit Technik auf. 

Gerade für die ältere Generation ist der Erwerb bzw. die Erweiterung digitaler Kenntnisse deshalb besonders wichtig. Digitalität kann mehr Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, etwa durch Videoanrufe mit der Familie.

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Der Seniorenbeirat der Stadt informiert über Erste Hilfe und weitere Termine in 2026

Erste-Hilfe-Kurs – Warum ist eine Auffrischung für Senior*innen so sinnvoll? 

Moderner AED Automatisierter externer Defibrillator. Im Frühjahr 2027 soll über den Winterberger Seniorenbeirat der Einsatz dieses lebensrettenden Gerätes geschult werden (s.u.). (Bild: Wikimedia)

Der 3. Erste-Hilfe-Kurs für Senior*innen (kompakt an zwei Nachmittagen) konnte vor kurzem mit 15 Personen abgeschlossen werden. Zunächst wurde ganz allgemein das Vorgehen bei verschiedenen Notfällen besprochen.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)

Bei vielen Teilnehmer*innen liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon viele Jahre zurück. „Was man vor Jahren gelernt hat, gerät aber leicht in Vergessenheit“, so ein Kursteilnehmer.

Deshalb ist wichtig, das Wissen in regelmäßigen Abständen aufzufrischen. Durch die Wiederauffrischung und durch praktische Übungen werden bestehende Unsicherheiten abgebaut und mehr Selbstvertrauen aufgebaut. 

Das wichtigste Grundprinzip ist bei einem Verkehrsunfall oder häuslichen Notfall die Ruhe zu bewahren und besonnen zu handeln, sowie keine Panik und Hektik aufkommen zu lassen.

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Rückbau der Zuwegung im Windenergievorhaben Remblinghausen-Süd angeordnet

Forst- und Naturschutzbehörde stimmen sich im gemeinsamen Verfahren ab

Im Rahmen der Errichtung des Windparks Remblinghausen-Süd wird der Rückbau der asphaltierten Zuwegung zur Windenergieanlage im Bereich Goldener Strauch südlich von Meschede-Remblinghausen erfolgen. Dies teilen der Hochsauerlandkreis sowie Wald und Holz NRW mit. Ein entsprechender Bescheid ist an den Windkraftprojektierer zugestellt worden.

(Pressemitteilung HSK)

Genehmigung erteilt mit Rückbauverpflichtung

Neben der Bewertung der Forstbehörde aus forstrechtlicher Sicht sind im nun abgeschlossenen Genehmigungsverfahren auch die naturschutzrechtlichen Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde in die abschließende Entscheidung miteinbezogen worden. Im Ergebnis steht nun fest, dass für die ungenehmigte asphaltierte Teilstrecke eine Rückbauforderung in den Bescheid an den Windkraftprojektierer aufgenommen wird.

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New UNEP report lays out emission cuts needed for return to 1.5°C

‘Lowest possible’ 1.5°C overshoot scenario limits peak warming around mid-century to 1.7-1.8°C

Emissions cuts of 18% by 2030, 45% by 2035 needed for this scenario, alongside increasing CO2 removal throughout the century

Advances in renewables, climate policies have delivered real emission reductions across countries and sectors, but massive global scale-up required to get on track

Mitmachen! Es ist noch nicht zu spät, um für das Klima aktiv zu werden. (Logo der Winterberger Klimagruppe)

Nairobi, 21 October 2026 – With global temperature rise set to exceed 1.5°C above pre-industrial levels, urgent and stringent cuts to greenhouse emissions are needed to minimize the magnitude and duration of overshoot and return to 1.5°C by the end of the century, a new UNEP report finds.

(Pressemitteilung UN, eine maschinelle Übersetzung findet ihr am Ende des englischen Textes)

The Emissions Gap Report 2026: The Point of Return looks at a ‘lowest possible’ 1.5°C overshoot scenario, in which peak warming by around the middle of the century is limited to 1.7-1.8°C and global temperature rise is returned to or below 1.5°C by 2100, with about a 50 per cent chance.

To get onto this pathway, global greenhouse gas (GHG) emissions would have to be reduced by 18 per cent by 2030, 45 per cent by 2035 and 69 per cent by 2040, all relative to 2025 levels. By contrast, the full implementation of Nationally Determined Contributions (NDCs) would only reduce emissions by 5-8 per cent by 2030 and 11-15 per cent by 2035, relative to 2025 levels. This implies average annual reduction rates of 5.7 per cent for 2025-2035, higher than the old Sixth Assessment Report (AR6) pathways laid out by the IPCC, which required annual reduction rates of about 5 per cent.

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