Ga’agua – Sehnsucht
Ein literarisch-musikalischer Abend über die Sehnsucht am 20. Mai 2022 um 18 Uhr in der Kulturschmiede Arnsberg

„Ga‘agua“ bedeutet auf Hebräisch Sehnsucht. Die Almagors – Regisseur und Dramaturgin des TEATRON THEATERs – präsentieren gemeinsam mit dem Musiker Silas Eifler jüdische Geschichten, Gedanken zur jüdischen Philosophie und hebräische Gesänge und Lieder über die Sehnsucht.

Das Gefühl der Sehnsucht ist besonders ausgeprägt in Texten und Liedern aus dem jüdischen Kulturkreis. Sie spiegeln die Alles umfassende Sehnsucht nach einer besseren Zeit wider, nach einer heilen Welt und nach Frieden und Zuversicht.

In ganz persönlicher Atmosphäre laden Ursula und Yehuda Almagor ihr Publikum zu einem literarisch-musikalischen Abend ein, der unterschiedliche Facetten dieses Gefühls beleuchtet und Einblick in andere kulturelle Welten eröffnet.

Dieser Abend ist ein Beitrag zu den zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

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Quelle, Tickets und weitere Informationen: https://teatron-theater.de/programm/gaagua-sehnsucht-2/

THE HOOTERS haben sich verspätet, und halten dem Sauerland die Treue

The Hooters auf der Brücke und bald in Brilon-Alme (pressefoto)

THE HOOTERS kommen nach mehrmaliger Verschiebung (siehe auch hier im Blog) im Sommer 2022 endlich auf ihre „40th Anniversary Tour – Take Two – Summer 2022“ nach Europa.

(Pressemitteilung Gisbert Kemmerling)

Grund genug, dass der heimische Konzertveranstalter Gisbert Kemmerling einer seiner Lieblingsbands erneut am Sonntag, 03. Juli 2022 nach Brilon-Alme einlädt. Dann bringen sie, nach all den Jahren vor komplett ausverkauften Häusern, alle Hits mit über den großen Teich wie z.B.: „All you Zombies“, „Johnny B“, „Satellite“ und „500 Miles“.

Live zu erleben ist dieses musikalische Großereignis ab 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) im inzwischen schon legendären Rocktempel, der Gemeindehalle in Brilon-Alme.

Im Vorfeld spielen die Lokalmatadore aus Brilon ONE TAPE.

Seit 1980 besteht die Band um den Keyboarder Rob Hyman und dem Gitarre spielenden Sänger Eric Bazilian. Schon 1985 nahmen die Hooters am legendären LIVE AID-Konzert in Philadelphia teil, und das Musikmagazin „Rolling Stone“ kürte sie zur besten Band des Jahres. Danach wurden The Hooters zu Hitlieferanten, und sind auch heute noch die meistgespielte Band im Radio. Aber auch als Songwriter für andere konnten die Herren Hyman und Bazilian überzeugen: Schrieben sie doch für Cyndi Lauper den Welthit „Time After Time“, den auch kein geringerer als Miles Davis vertonte. Nach kurzer Unterbrechung gaben 2001 THE HOOTERS ihre Wiedervereinigung bekannt, und touren seit dem intensiv und dauerhaft. Ihr 40-jähriges Jubiläum feiern sie nun, drei Jahre später als geplant, mit einer ausgedehnten Deutschlandtour, die nach über 30 europäischen Konzerten im norwegischen Kirkenes, dem Endpunkt einer jeden Hurtigruten-Tour, endet.

Für die verlegte Tour, nachträglich zum 40 (!) jährigen Jubiläum, haben THEHOOTERS eine besondere Nachricht für ihre Fans: “Wir sind sehr stolz unsere Tour2022 in unserer zweiten Heimat Deutschland mit den besten und treuesten Fans zu feiern. Last uns zusammen auf die Hupe drücken. See you all soon ….“

Grüße von der Ostküste der USA. Rob, Eric, Dave, John, Fran & Tommy.

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht zurückgeben oder umgetauscht werden. Sollte einem der Nachholtermin zeitlich nicht passen, besteht die Möglichkeit die Tickets an den jeweiligen VVK-Stellen einzulösen.

Wer sich dieses Hammer-Konzert nicht entgehen lassen möchte, kann auch weiterhin die Tickets zum Vorverkaufspreis bei CTS eventim Vorverkaufsstellen erwerben, oder unter www.eventim.de bestellen. Natürlich werden die Tickets auch bei der Touristik BWT, Derkere Str., in Brilon angeboten. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre werden die „Hupen“ sicherlich wieder ausverkauft sein.

Weitere Infos unter www.kemmerling-konzerte.de und www.hootersmusic.com

Wieder im Lande … there ain’t no Cure for the Sauerland Blues

Pause an den Windrädern bei Einhaus (foto: zoom)

Nach den entspannten Tagen in Hannover können wir unsere Räder wieder im Hochsauerland rollen lassen. Das Wetter ist fantastisch, der Himmel ist blau und die Höhenunterschiede macht der kleine Akku im Vorderrohr wett.

Der Kauf eines EBikes war eine der besten Entscheidungen der vergangenen zwei Jahre. Der Bewegungsradius pro Zeit ist fast doppelt so hoch wie bei meinem Rad ohne Elektromotor. Es sind verschiedene Welten, und das kann ich für mich beurteilen, weil ich mein altes Fahrrad ohne E immer noch benutze. Nur nicht gerade, um mal eben 90 Kilometer am Morgen durch das Sauerland zu radeln.

Dabei ist mir kurz vor Wennemen der alte Eddy Cochran Titel durch den Kopf gegangen, und der Summertime-Blues verwandelte sich in den Sauerland-Blues.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=1C38Zevwyx4

Mich wundert immer, wie wenige Windräder es bei uns trotz günstiger Bedingungen für WEAs gibt. Die Zahl der fetten Elektroautos hat in den letzten beiden Jahren enorm zugenommen, aber „Windräder – Nein Danke“.

Platz wäre vorhanden, aber der Widerstand gegen Windräder scheint enorm. Ich kenne keine/n Lokalpolitiker:in, der oder die sich traut, offen für Windenergie im Hochsauerland einzutreten, dabei ist die Klimakatastrophe die Krise des 21. Jahrhunderts.

Vielleicht sind die Klimakatastrophenleugner:innen und Windkraftgegner:innen auch gar nicht so viele, sondern nur lauter und vernetzter als die FFF-Freunde?

Gerade als ich wieder Trübsal blasen wollte, spülte mir der Zufall ein Doktor-Whatson-Video auf den Bildschirm. Sehr optimistisch wird dort der Weg zu einem klimaneutralen Deutschland im Jahr 2045 skizziert. Deutschland müsse (und könne) klimaneutral werden. Aber, wie werde es konkret aussehen mit unserer Stromversorgung im Jahr 2045? Wie erzeugen wir Strom mit erneuerbaren Energien, aber ohne Blackout?

Ich habe es mir angeschaut. Ja, da geht was.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=mbI5WJ_Kv0Y&t=835s

Auf Empfehlung der Toten Hosen: ARGIES aus Argentinien in Meschede

Punk-Ska-Latin: Am Donnerstag, 26. Mai 2022 (Christi-Himmelfahrt), spielen die ARGIES in der Rockkneipe TRÖTE in Meschede. (foto: wkm)

Die Toten Hosen nahmen 1991 den Song „Carnival in Rio“ mit dem legendären Posträuber Ronnie Biggs auf, und gingen sechs Jahre später auf große Südamerika-Tour. Dort trafen sie dann in Argentinien die ARGIES, eine Punk-Ska-Latin-Band die hervorragend als Support in ihr Programm passte. Auf Einladung der Hosen wurde daraus eine wunderbare Freundschaft mit mehreren gemeinsamen Gigs in Deutschland.

In regelmäßigen Abständen besuchen die Argentinier nun Europa, und machen immer wieder einen Abstecher nach Deutschland. Am Donnerstag, 26. Mai 2022 (Christi-Himmelfahrt), spielen die ARGIES auf persönlichen Wunsch nach Jahren erneut in der Rockkneipe TRÖTE in Meschede am Winziger Platz 3.

„Jake & The Jukeboxguys“. Die Rede ist von INCEST – eine Mescheder Punkrockband aus den 90ern. Die 4 Freunde aus Meschede: Tim Hesse, Jens Schneider, Kai Kroggel und Dennis Jäger werden als Support die Stimmung anheizen.

Damit nicht genug: Wenn ab 20 Uhr die Türen geöffnet werden, erwartet alle Fans noch die einzige Band aus Meschede, die seit ihrer Gründung in der gleichen Besetzung zusammen spielt, heute unter dem Namen „Jake & The Jukeboxguys“. Die Rede ist von INCEST – eine Mescheder Punkrockband aus den 90ern. Die 4 Freunde aus Meschede: Tim Hesse, Jens Schneider, Kai Kroggel und Dennis Jäger werden als Support die Stimmung anheizen, für jede Menge Spaß sorgen und freuen sich darauf, mit dem Publikum und den Argies wieder ein paar  Bier trinken zu können.

Der Auftritt wird organisiert vom WKM, und ist für INCEST eine Rückkehr zu alten Wurzeln. Damals hat der Werkkreis Kultur Meschede jungen Bands bereits eine Plattform geboten, und dadurch viele Formationen überregional bekannt gemacht. Hinzu kommt auch der Auftrittsort: Die „TRÖTE“, dass Wohnzimmer der 4 Jungs! Hier wurden etliche Konzerte zelebriert und gleichzeitig passt es, dass INCEST bzw. JAKE & THE JUKEBOXGUYS in diesem Jahr ihr 27- jähriges Bandjubiläum feiern. Pandemiebedingt um zwei Jahre nach hinten verschoben, dafür aber mit voller Punkrock-Wucht.

Übrigens: Der Name „Argies“ leitet sich von dem englischen Schimpfwort für „Argentinier“ ab, dass vor allem während des Falklandkriegs 1982 von der britischen Boulevardpresse verwendet wurde. Weit davon entfernt Nationalisten zu sein, verbindet ihr Name die Band, deren Mitglieder sich selbst als Internationalisten definieren, zusammen mit entwerteten Minderheiten und ausgegrenzten Menschen weltweit.

Karten gibt es für 15 € im Vorverkauf nur in der TRÖTE (T. 0291-58311), oder unter Vorbestellung WKMeschede@gmail.com. An der Abendkasse kosten die Tickets 20 €. Aufgrund der reduzierten Platzkapazität wird allerdings empfohlen sich rechtzeitig eine Karte zu sichern.

Die zum Zeitpunkt des Konzerts gültigen gesetzlichen Regelungen zum Konzert werden in der Presse kurz vorher bekanntgegeben, oder sind (s.o.) zu erfragen.

Vernetzung im Kunst-Werk am Kaiserhaus in Arnsberg-Neheim: „Gute Arbeit, kreativer Standort – was braucht es dafür?“

Während sich Tobias Bäcker (rechts) auf die Moderation vorbereitet, versucht die Technik (links) den CDU-Politiker Klaus Kaiser auf den Monitor zu bekommen. (foto: zoom)

Für das MediaLAB.NRW habe ich am vergangenen Freitag den letzten Stopp der Roadshow „CREATIVE.Spaces exploring Good Work“ in Neheim besucht. Oder ohne kreatives Denglish: Ich hatte als Blogger eine Einladung, wusste nicht, was auf mich zukommen sollte, kannte weder Kaiserhaus noch das Kunst-Werk und hatte Zeit. Wenn es sein musste, auch zur Vernetzung.

Das KUNST-WERK am Kaiserhaus in Arnsberg hatte alle Interessierten eingeladen, gemeinsam zu diskutieren, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft die Standortattraktivität steigern und Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften unterstützen könne.

Die Problemstellung für Arnsberg/Neheim

Den Mangel an Fach- und Führungskräften aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland bekämen vor allem mittelständische Unternehmen zu spüren, die nicht in so attraktiven Metropolen wie beispielsweise Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt oder München säßen.

Südwestfalen zähle allerdings zu den stärksten Industrieregionen Deutschlands. Dabei litten viele der in Arnsberg ansässigen Unternehmen unter dem Fachkräftemangel und seien dankbar, wenn lokale kreative Netzwerke wie das KUNST-WERK am Kaiserhaus mit seinem vielfältigen Programm zur Attraktivität des Standortes beitragen.

Führung durch die Räume der alten Leuchten-Fabrik (foto: zoom)

In den alten Industriehallen der Kaiser-Leuchten angesiedelt, kooperieren Kreative unterschiedlicher Disziplinen unter einem Dach. Die KUNST-WERKer:innen öffnen ihre Atelier-, Büro- und Studiotüren für verschiedene Anlässe und laden zu Workshops, Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerten und Lesungen ein. So wird ein wichtiger Begegnungsort nicht nur für Arnsberger:innen geschaffen.

Welche Fragen stellen sich?

Vor der Diskussion, die Stühle im Corona-Abstand (foto: zoom)

Doch was hat sich durch die Corona-Pandemie für die Arbeit im KUNST-WERK verändert? Welche neuen Konzepte braucht es, um auch zukünftig mit der lokalen Wirtschaft zu kooperieren und sie dabei zu unterstützen, Fachkräfte an den Standort zu binden? Was macht ein attraktives Umfeld aus, und wie kann die Kultur- und Kreativwirtschaft dazu beitragen, es zu stärken?

Wer war dabei?

Über diese Fragen haben unter der Moderation von Tobias Bäcker (startklar a+b GmbH) Klaus Kaiser (Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen), Kirsten Minkel (Kulturbüro Arnsberg), Christoph Meinschäfer (KUNST-WERK), Petra Ohlmeyer (Wesco), Dirk Pietz (Trilux) und Lars Morgenbrot (Smart City Arnsberg) in einer offenen Diskussion mit dem Publikum gesprochen. Klaus Kaiser befand sich in Quarantäne und wurde per Livestream hinzugeschaltet.

Roman Babik am Klavier (foto: zoom)


Im Anschluss gab es noch ein kleines Konzert vom Musiker Roman Babik, dazu bei Snacks und Drinks Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Austausch. 

Das Fazit

Die Künstler:innen, Kreativen und Unternehmen, die sich im Kunst-Werk angesiedelt haben können nicht von Luft und Liebe leben. Ihre Dienstleistung ist das kulturelle Angebot: Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Räume für und Zusammenarbeit mit Schulklassen, Firmenevents. Sie erhoffen sich Unterstützung von Politik (Land NRW, Stadt Arnsberg) und auch von den großen Wirtschaftsunternehmen in der Stadt. Ohne attraktive Kultur könne man gerade die hochqualifizierten Mitarbeiter:innen nur schwer halten. Die Stadt will den Förderrahmen weiter ausbauen. Im Grunde genommen waren sich an diesem Samstag alle einig, dass es nur so ginge.

Ob die Diskussion, die Gespräche und Vernetzungen eine positive materielle Wirkung haben, wird man ernsthaft erst nach einigen Jahren sehen.

Was man zum Leben braucht oder was will uns das Bild sagen? (foto: zoom)

Mein kleines perönliches Fazit

Persönlich habe ich ein äußerst interessantes Gebäude mit großartigen Projekten kennengelernt. Allein, um die Galerie BOGEN gründlicher zu erforschen, hätte ich den ganzen Nachmittag gebraucht. Andauernd musste ich kleine Gespräche abbrechen und dem nächsten Punkt nachzueilen, um doch wiederum das nächste Referat zu verpassen.

Ich werde sicher wiederkommen.

Vielleicht am 21. Mai zur Kunstausstellung Granate von Rebekka Schulte im BOGEN oder, falls es die Pandemie erlaubt, zum Konzert von Bobby Sparks am 14. Mai.

Singer-Songwriter, Soundtüftler Martin Meinschäfer an seinem „Arbeitsplatz“. Ich müsse unbedingt zum Konzert von Bobby Sparks kommen. (foto: zoom)

Der Mann sei ein Hammer, meint Martin Meinschäfer, der am Samstag hinter seinem riesigen Mischpult saß und ansonsten selbst als Musiker und Songriter unterwegs ist.

Der Name des mehrfachen Grammy-Gewinners Bobby Sparks, Gründungs-Mitglied bei der Kultband „Snarky Puppy“, sei vielleicht nicht jedem sofort geläufig, aber das werde sich bald ändern.

Bobby spielte live und im Studio mit vielen Weltstars: 

Prince, Herbie Hancock, Stanley Clarke, George Duke, Tower of Power, Marcus Miller, D’Angelo, Lauryn Hill, Ray Charles, George Benson, Dave Koz, Lalah Hathaway, Roy Hargrove, Al Jarreau, Les McCann, Rahsaan Patterson, Poogie Bell, Dean Brown, Snarky Puppy, Kirk Whalum, David Sanborn, Nicolas Payton, usw.

Seine Alben vereinigten eine Vielzahl verschiedener Musikstile. Die Einflüsse von Bernie Worrell, P-Funk, George Duke, Stevie Wonder, D’Angelo, Dizzy Gillespie und anderen wichtigen Wegbegleitern auf Sparks langer musikalischer Reise kann man in seinen Projekten deutlich erkennen.

Also auf zum Kunst-Werk in Neheim. Zum Appetit anregen, durch die Website blättern:

https://www.kunst-werk-arnsberg.de/

Interkultureller Chor der Musikschule Hochsauerlandkreis
Weitere Gründung eines Chors in Bestwig

Das gemeinsame Musizieren ist ein gutes Mittel, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, soziale Kontakte zu fördern und den Corona-Folgen wie Einsamkeit entgegenzuwirken. (Copyright: Musikschule Hochsauerlandkreis)

Im Rahmen des landesgeförderten Programms „Heimat Musik“ entstand im November 2021 eine Kooperation zwischen der Musikschule Hochsauerlandkreis und der Migrationsberatung des DRK Soziale Dienste Meschede. Gemeinsam haben sie einen interkulturellen Chor ins Leben gerufen.

Das Projekt richtet sich an Menschen mit Fluchthintergrund genauso, wie an alle Bürgerinnen und Bürger der Städte Meschede und Bestwig und Umgebung.

Das gemeinsame Musizieren ist ein gutes Mittel, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, soziale Kontakte zu fördern und den Corona-Folgen wie Einsamkeit entgegenzuwirken. „Außerdem ist Singen gesund und macht Spaß“, sind sich die Musiker einig.  Von der Kooperation profitieren sollen natürlich auch die Bewohner und Besucher der DRK-Senioreneinrichtungen als Publikumsgäste.

In Meschede trifft sich der Interkulturelle Chor unter der Leitung von Dilek Gecer seit Herbst in der Martin-Luther-Schule.

Weitere Termine sind Sa, 26.3. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 01.4. 17:30-19 Uhr und Sa, 30.4. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 13.5. 17:30-19 Uhr und Sa, 21.5. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 10.6. 17:30-19 Uhr und Sa, 18.6. um 11-12:30 Uhr.

Neuer Chor entsteht in Bestwig

Das Quartiersprojekt Bestwig (ebenfalls eine Abteilung der DRK Soziale Dienste Meschede gGmbH) organisiert in diesem Rahmen einen weiteren Interkulturellen Chor für Bestwig, der in der kommenden Woche in Velmede neu gegründet wird. Er startet am Montag, 21. März, 18 Uhr, in der Andreas-Schule Velmede, weitere Termine werden immer montags bis zum 13. Juni, jeweils um 18 Uhr stattfinden.

Zum festlichen Abschluss dieses Projekts musizieren die Interkulturellen Chöre gemeinsam mit dem Sinfonieorchester und mit der Mescheder Windband der Musikschule Hochsauerlandkreis am Sonntag, 19. Juni, 17 Uhr, im Rahmen des diesjährigen Musikschulfestes in der Konzerthalle Olsberg. Für die Zeit nach den Sommerferien ist bereits ein weiteres Chor-Projekt geplant.

Jeder, der Lust hat beim interkulturellen Chor mitzuwirken, ist willkommen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, wichtig soll nur die Freude am gemeinsamen Singen sein. Kosten für die Teilnehmer entstehen nicht. Infos unter 0151/70024477 oder Quartier-Bestwig(at)drk-meschede.de.

„Blues, booze and Rock’n’Roll“ – MANU LANVIN and the devil blues in Meschede

MANU LANVIN and the devil blues (Paris): Grand Casino Tour, Freitag, 18.03.2022 – 20:00 Uhr Foyer Stadthalle Meschede, Winziger Platz 8.

Cooler Blick – heiße Musik. Manu Lanvin will Meschede rocken. (foto: presse)

Meschede.(aga) Manu Lanvin & The Devil Blues sind Frankreichs heißer Classic Rock / Blues Rock Export. Zielsicher spielt das Powertrio um Namensgeber Manu eine brodelnde Mischung aus erdigem Blues, treibendem Boogie und eindringlichen Rock und Pop Elementen.

Ihre ewige Hymne „Blues, booze and Rock’n’Roll“ von 2016 ist wohl einer der besten klassischen Rocksongs der letzten Jahre. Beim letzten Auftritt im Februar 2020, kurz vor dem ersten Lockdown, rockten sie die ausverkaufte TRÖTE in Meschede in Grund und Boden.

Diesmal soll noch eine weitere Schippe draufgelegt werden: Der WERKKREIS KULTUR MESCHEDE konnte erneut den Star der französischen Blues Szene aus Paris für Freitag, 18.03.22 ab 20 Uhr verpflichten. Diesmal tritt er mit seiner Band im Foyer der Stadthalle Meschede am Winziger Platz (heruM) auf. Im Foyer ist genügend Platz um Abstand zu halten, und die Corona-Schutzverordnungen einzuhalten.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=thC6t2sejxI
Von Paris nach Meschede – Manu Lanvin and the Devil Blues

Manu ist ein begnadeter Gitarrist, u.a. auch ein Meister an der E-Slide-Steelguitar. Lanvin und THE DEVIL BLUES sind ein unschlagbares Team. Manu ist der Sohn des französischen Schauspielers Gerard Lanvin, war Busenfreund von Johnny Hallyday und hat mit diesem mehr als einmal auch die Bühne geteilt. Er ist ein charmantes Raubein und verzaubert das Publikum schlichtweg durch seine bodenständige Echtheit, selbst bei großen Shows. Monsieur Lanvin ist einer der Hoffnungsträger des europäischen Bluesrocks, und das hat er auch schon auf dem Jazzfestival in Montreux bewiesen. Seine Musik atmet den Geist des alten Delta Blues, kommt aber mit der Frische aktueller Classic Rock Acts daher und hat einen unwiderstehlichen Groove.

Es wird heiß im Foyer, wenn der DEVIL’S BLUES gespielt wird.

Karten gibt es für 16 € in den Touristik-Infos Meschede, Brilon und Olsberg. Online werden die Tickets unter www.reservix.de angeboten. An der Abendkasse kosten die Tickets 20 €. Die zum Zeitpunkt des Konzerts gültigen gesetzlichen Regelungen werden rechtzeitig zum Konzert noch einmal in der Presse bekanntgegeben, und sind unter Email: WKMeschede@gmail.com zu erfragen.

Umleitung: Putin, Kinder und Covid, Pappnasen, Coronastatistiken und die Oper Bonn

Am Ende des Kreuzwegs: die Kreuzberg Kapelle bei Bödefeld. (foto: zoom)

Putin: Für Scholz eine große Chance … postvonhorn

Covid-Sterbezahlen bei Kindern: eine Bildungsministerin und ein misslungener ARD-Faktencheck … scilogs

Pappnasen: „… bekräftigt habe, dass das Land Nordrhein-Westfalen den Karnevalsvereinen Gelder in Höhe von 50 Millionen zahlen werde. Als Träger des wichtigsten Kulturgutes in Westdeutschland seien sie in Not und müssten sofort eine…“ … zynaesthesie

Hagen: Sonntags keine Coronastatistiken mehr … doppelwacholder

Neuer Blick auf verschwundene Werke: Mit dem Projekt „Fokus ´33“ fragt die Oper Bonn nach Mechanismen des Vergessens … revierpassagen

R.I.P. Betty Davis (* 1944 als Betty O. Mabry in Durham, North Carolina; † 9. Februar 2022 in Homestead, Pennsylvania)

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=EKWPynScqgw
Das zweite Album, They Say I’m Different

Betty Davis wurde 1944 als Betty Mabry in Durham geboren. Als sie zehn Jahre alt war, zog die Familie nach Homestead, einem Vorort von Pittsburgh, wo ihr Vater Henry eine Arbeit in einem Stahlwerk annahm.

Im Alter von 17 Jahren ging sie nach New York City, um Modedesign zu studieren. Sie arbeitete als Model und Managerin eines Nachtclubs, um ihr Studium zu finanzieren. So kam sie mit Musikern wie Jimi Hendrix und Sly Stone in Kontakt.

1967 lernte sie Miles Davis kennen, und die beiden heirateten im September 1968. Auf dem Cover des 1969 veröffentlichten Miles-Davis-Albums Filles de Kilimanjaro ist ihr Gesicht abgebildet. Obwohl die Ehe nur ein Jahr dauerte, führte ihr Einfluss dazu, dass Davis seine Musik neu ausrichtete. Das Ergebnis war das Album Bitches Brew.

Das zweite Album von Betty Davis, They Say I’m Different von 1974 gilt als ihr Meisterwerk.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Betty_Davis

Am 6. Februar wäre Bob Marley 77 Jahre alt geworden.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=vPZydAotVOY

Bob Marley (* 6. Februar 1945 in Nine Miles, Saint Ann Parish; † 11. Mai 1981 in Miami, Florida; eigentlich Robert Nesta Marley, ab März 1981 Berhane Selassie) war ein jamaikanischerReggae-Sänger, Gitarrist, Songwriter sowie Aktivist und gilt als bedeutendster Vertreter und Mitbegründer der Reggae-Musik, die durch ihn und seine Band The Wailers ab Mitte der 1970er Jahre international bekannt wurde.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Marley

Until the philosophy
Which hold one race superior
And another Inferior
Is finally
And permanently
Discredited
And abandoned
Well everywhere is war
Me say war.

And until there is no longer
First class and second class citizens of any nation
Until the color of a man’s skin
Is of no more significance than the color of his eyes
I’ve got to say war.

And until the basic human rights
Are equally guaranteed to all,
Without regard to race
Dis a war.

……

Quelle:
https://www.lyrics.com/lyric/5199906/Bob+Marley/War+-+No+More+Trouble