Seniorenbeirat Winterberg begrüßt Landrat Thomas Grosche im St. Franziskus-Hospital

Besuch der neuen geriatrischen Tagesklinik, Vorstellung des Pflegekollegs und öffentlicher Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern

Besuch des Krankenhauses und des Pflegekollegs (v.l.): Michael Beckmann, Bürgermeister- Carsten Röder, Krankenhaus-Geschäftsführer – Walter Hoffmann, Vorsitzender Seniorenbeirat – Thomas Grosche, Landrat im HSK. (Fotos: St. Franziskus-Hospital)

Winterberg, 5. November 2026. Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt besuchte Landrat Thomas Grosche am Mittwoch, 4. November 2026, auf Einladung des Seniorenbeirats der Stadt Winterberg das St. Franziskus-Hospital und das Pflegekolleg Winterberg.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Der vom Seniorenbeirat initiierte und organisierte Informationsnachmittag bot Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen in der medizinischen Versorgung älterer Menschen sowie die Ausbildungsangebote des Pflegekollegs vorzustellen. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Beckmann und Mitgliedern des Seniorenbeirats, darunter Ortsvorsteher Niggemann, informierte sich der Landrat über die medizinischen und pflegerischen Angebote am Krankenhausstandort Winterberg.

Seniorenbeirat engagiert sich für die Gesundheitsversorgung älterer Menschen

Mit der Organisation des Besuchs unterstrich der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg sein Engagement für die Belange älterer Bürgerinnen und Bürger. Besonders die wohnortnahe medizinische Versorgung und die Weiterentwicklung altersmedizinischer Angebote standen im Mittelpunkt des Informationsnachmittags.

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Winterberg: Digitale Teilhabe für die ältere Generation

Teilnehmer beim „Digitaltreff“ im Schulungsraum der Franziskus-Apotheke – rechts im Bild: Walter Hoffmann bedankt sich bei Hassan Abou-El-Ella. (Pressefoto)

Moderne Technologien, das Internet und elektronische Geräte prägen heute unseren Alltag. Sie beeinflussen, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten, einkaufen und unsere Freizeit gestalten. Sie verändern damit auch unser Zusammenleben und den Umgang mit Informationen.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Auch die Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet neue Möglichkeiten, wirft zugleich aber neue Fragen zu Verantwortung, Datenschutz und einem menschlichen Umgang mit Technik auf. 

Gerade für die ältere Generation ist der Erwerb bzw. die Erweiterung digitaler Kenntnisse deshalb besonders wichtig. Digitalität kann mehr Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, etwa durch Videoanrufe mit der Familie.

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Der Seniorenbeirat der Stadt informiert über Erste Hilfe und weitere Termine in 2026

Erste-Hilfe-Kurs – Warum ist eine Auffrischung für Senior*innen so sinnvoll? 

Moderner AED Automatisierter externer Defibrillator. Im Frühjahr 2027 soll über den Winterberger Seniorenbeirat der Einsatz dieses lebensrettenden Gerätes geschult werden (s.u.). (Bild: Wikimedia)

Der 3. Erste-Hilfe-Kurs für Senior*innen (kompakt an zwei Nachmittagen) konnte vor kurzem mit 15 Personen abgeschlossen werden. Zunächst wurde ganz allgemein das Vorgehen bei verschiedenen Notfällen besprochen.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)

Bei vielen Teilnehmer*innen liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon viele Jahre zurück. „Was man vor Jahren gelernt hat, gerät aber leicht in Vergessenheit“, so ein Kursteilnehmer.

Deshalb ist wichtig, das Wissen in regelmäßigen Abständen aufzufrischen. Durch die Wiederauffrischung und durch praktische Übungen werden bestehende Unsicherheiten abgebaut und mehr Selbstvertrauen aufgebaut. 

Das wichtigste Grundprinzip ist bei einem Verkehrsunfall oder häuslichen Notfall die Ruhe zu bewahren und besonnen zu handeln, sowie keine Panik und Hektik aufkommen zu lassen.

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Besuch in Winterberg: Landrat Thomas Grosche ein Jahr im Amt

Thomas Grosche – Landrat des Hochsauerlandkreises (Pressefoto)

Auf Einladung des Seniorenbeirats besucht am Mittwoch, den 04. November, Landrat Thomas Grosche die Stadt Winterberg. 

(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)

Zu der öffentlichen Veranstaltung, um 16 Uhr, im Schulungsraum des Pflegekollegs (Am Kurpark 4 – beim Oversum), sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. 

Das St. Franziskus-Hospitals präsentiert zu Beginn sein Ausbildungszentrum. Das Krankenhaus hat mit dieser Einrichtung eine wichtige Funktion bei der Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen übernommen.  

Thomas Grosche wird danach über aktuelle Herausforderungen des Hochsauerlandkreises sprechen: 

  • Sicherung der medizinischen Infrastruktur (u.a. Rettungsdienst) 
  • Demografischer Wandel und Finanzen (Haushaltsplanentwurf 2027) 

Im Anschluss ist eine Aussprache bzw. Diskussion mit dem Landrat vorgesehen. 

Upcycling – Basteln mit Natur-Materialien für Grundschulkinder

Ein kostenfreies Angebot der Initiative „Winterberger KlimaZukunft“.

Herbst-Stillleben (Foto: Klima-Initiative Winterberg)

Mit kindgerechten Angeboten möchte die Initiative „Winterberger KlimaZukunft“ etwas für die Zukunft tun. Am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, bietet sie von 15 bis 17 Uhr einen Upcycling-Workshop für Grundschulkinder an.

Gebastelt wird mit Natur-Materialien. „Bitte auch selbst Blätter, Kastanien, Eicheln, Bucheggern, Nüsse mitbringen, zusätzlich zu unserem Vorrat“, so die BetreuerInnen des Workshops.

Das Angebot ist kostenlos und findet im Gruppenraum hinter dem Sozial-Laden von Kipepeo e.V., Marktstraße 4, Winterberg, statt.

Wir tun etwas für unsere Umwelt! (Logo der Winterberger Initiative KlimaZukunft)


Hilfe für ein geschundenes Land: Gerda und Jan reisen erneut von Winterberg in die Ukraine

Das Motto von Jan van Egmond lautet: Menschen unterstützen, die es wirklich brauchen. Jan und der Kölner Musiker Andrew Joy Anfang 2026 auf der achten Hilfsreise gemeinsam mit Soldaten pflegenden Frauen im Krankenhaus in Lviv. (foto: kipepeo)


In einer Woche reisen Gerda und ich wieder in die Westukraine. Zwei Bekannte aus den Niederlanden kommen mit (Arie und Hennie).


(Autor: Jan van Egmond)

„Warum fahrt ihr denn schon wieder hin? Es ist doch jetzt viel zu gefährlich“, werden wir oft gefragt.

Es kommen auch viele politische Fragen auf, beispielsweise zur Korruption. Natürlich haben wir dazu auch unsere Meinung, aber uns geht es einfach darum, die Menschen zu unterstützen, die es wirklich brauchen. Mit Geld für Projekte, Sachspenden, aber vor allem, damit sie das Gefühl haben, dass sie nicht vergessen werden.

Echte Solidarität und Nächstenliebe sind so dringend nötig. In jede Ecke der Ukraine, spürt man diesen schrecklichen Krieg, und solch eine Reise ist nie ohne Gefahr. Wir werden aber dort so gut wie möglich geschützt und reisen nicht in die Nähe wirklicher Kriegsgebiete.

Wir haben vor, wieder täglich einen Blogbeitrag zu schreiben. So könnt ihr unsere Reise gut mitverfolgen.

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Guckst Du: Sehkraft erhalten – Aktionstag am 14. Oktober 

U.a. unkomplizierter Zugang zu einer HbA1c-Messung (Blutzuckerspiegel)

Plakat zum Aktionstag

Auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Winterberg laden die lokalen Augenoptikergeschäfte sowie die Franziskus-Apotheke zu einem Aktionstag am 14. Oktober 2026 ein.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)

Die 25. Kampagne der bundesweiten Woche des Sehens verfolgt zwei wesentliche Ziele: Zum einen soll mehr Aufmerksamkeit auf die Vermeidung und Behandlung von Augenerkrankungen gelenkt werden. Zum anderen geht es daraum, die Belange blinder und sehbehinderter Menschen stärken in den Fokus zu rücken. Denn wie wertvoll gutes Sehen ist, wird häufig erst dann Realität, wenn die eigene Sehkraft nachläßt.

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Hitzeschutz als kommunale Daueraufgabe

Seniorenbeiräte des HSK diskutieren mit Landrat Thomas Grosche, Teil 2

Die Hitzewarner der Stadt Winterberg haben sich noch nicht durchgesetzt. Erklärung der Aktion hier im Blog (Archivfoto: zoom)

Das Thema „Hitzeschutz“ wurde beim Gespräch (siehe auch Teil 1) mit dem Landrat besprochen. Thomas Grosche wies dabei auf das aktuelle „Förderprogramm Gesundheitlicher Hitzeschutz“ der NRW-Landesregierung hin. 

(Pressmitteilung Seniorenbeiräte)

Nicht nur die Kommunen im Hochsauerlandkreis stehen bei dieser Thematik vor einer Vielzahl komplexer Aufgaben. Die Folgen des Klimawandels sind in diesem Sommer besonders heftig zu spüren gewesen. Alle Städte beschäftigen sich mit Wärmeplanungen, mit dem Ausbau erneubarer Energien, mit der nachhaltigen Mobilität sowie mit Klima- und Infrastrukturanpassungen. Gesundheitsschutz, Wassermanagement und Grünflächenentwicklung stehen auf der Tagesordnung. Vorausschauendes Handeln ist jetzt entscheidend.

Viele Bürgermeister*innen, Stadträt*innen, Amtsleitende und Klimamanager*innen suchen nach Antworten auf die Frage: Welche Aufgaben müssen wir jetzt in welcher Reihenfolge angehen und wie lassen sie sich sinnvoll lösen? Auch wenn die Frage überall gleich lautet, ist die Situation vor Ort immer individuell. Jede Stadt braucht eine eigene Lösung. 

Das ist wichtig:

* Übersicht: Synergien von Projekten, Zielen und Ressourcen

* Fachliche Einordnung: Was funktioniert, was nicht?

* Förderprogramme: Bund und Land müssen finanzielle Unterstützung leisten 

Die gesundheitliche Daseinsvorsorge wird wichtiger denn je. Die Krankenhäuser, Pflegeheime und andere Versorgungszentren müssen vom Bund und Land die nötigen Finanzmittel für den Ausbau von Hitzeschutzmaßnahmen erhalten, Dazu gehören beispielsweise außenliegende Verschattungen oder Umbauten zur Klimatisierung.

Auch für zentrale öffentliche Plätze sind weitere Initiativen erforderlich: Begrünung, Sonnenschutz und Trinkwasseranlagen. Besonders für ältere Menschen (chronisch Kranke) oder Kinder (auf Spielplätzen) sind spezielle Maßnahmen umzusetzen. 

Die Stadt Winterberg hat mit der Klimamanagerin Kim Peis (zuständig auch für die Städte Hallenberg und Medebach) in den vergangenen zwei Jahren einige Projekte realisiert, unter anderem das Förderprogramm für private Photovoltaikanlagen –  Balkonkraftwerke. Das erklärte Ziel der Stadt ist: Klimaneutralität bis zum Jahr 2035.

Das bedeutet allerdings: Weitere Bemühungen sind unverzichtbar!

Aktuelle Situation im Rettungswesen und die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis (HSK)

Seniorenbeiräte des HSK diskutieren mit Landrat Thomas Grosche

Die Pflegeschule (Pflegekolleg am Oversum) mit inzwischen drei Kursen (75 Schülerinnen und Schüler) ist im linken Flachbau des Oversum-Gebäudes untergebracht. (foto: zoom)

Die Seniorenbeiräte des Hochsauerlandkreises aus Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg haben im Kreishaus Meschede mit Landrat Thomas Grosche über die Folgen der Krankenhausreform (insbesondere für kleine Krankenhäuser), die aktuelle Situation im Rettungswesen sowie die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis diskutiert.

(Pressmitteilung Seniorenbeiräte)

Das Gespräch diente der Bewertung der Auswirkungen auf die Lebensqualität älterer Menschen und der Entwicklung von Handlungsstrategien. Die Teilnehmer betonten, dass für viele Betroffene kurze Wege zu einem Krankenhaus sehr wichtig sind. Die Krankenhausreform müsse von daher eine wohnortnahe und verlässliche medizinische Grundversorgung (Primärversorgung) sicherstellen. Es wurde die Bedeutung von integrierten Versorgungsstrukturen hervorgehoben. Landrat Grosche sicherte zu, sich für eine enge Abstimmung mit allen kommunalen Akteuren einzusetzen.

Die Seniorenbeiräte debattierten auch über die Rettungseinsätze und die sogenannten Fehlfahrten. Die Krankenkassen hatten angekündigt, die anfallenden Kosten für Fehlfahren nicht mehr zu übernehmen. Bei diesen Fahrten handelt es sich um Einsätze des Rettungsdienstes, bei denen die Betroffenen nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Es wurde eine nachhaltige und strukturelle Klärung der Finanzierung gefordert. Positiv bewerteten die Seniorenbeiräte die Investitionen in den Bau neuer Rettungswachen sowie für Ausrüstung und Digitalisierung.

Bei der Diskussion um die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis stand die unabhängige, palliativ orientierte Versorgung im Mittpunkt. Es wurde eine konkrete Forderung nach einem stationären oder nach einem Tageshospiz im östlichen Teil des Kreises gestellt. Das Arbeitspapier eines etablierten Förderkreises wurde dem Landrat zur Kenntnisnahme übergeben. Thomas Grosche lobte das große Engagement der Hospizinitiativen: „Es gehe auch darum, die ambulante Palliativ- und Hospizarbeit auszubauen (Netzwerke schaffen) und für eine bessere Finanzierung zu sorgen.“ Die weiteren Schritte sollen bei einem Treffen des Förderkreises am 23. Oktober im St. Walburga Krankenhaus in Meschede besprochen werden.

Die nächste gemeinsame Sitzung der Seniorenbeiräte ist im Frühjahr 2027. 


Information zum St. Franziskus-Hospital in Winterberg: Nach Auskunft des Geschäftsführers Carsten Röder hat sich die wirtschaftliche und medizinische Lage – nach der Insolvenz vor sieben Jahren – deutlich verbessert. Zum Wachstum beigetragen haben mehrere neue und ausgebaute Angebote: KV-Notfallpraxis, die Neurogeriatrie, die geriatrische Tagesklinik und nicht zuletzt die Kinderarztpraxis mit Dr. Peter Gelshäuser (an der Poststraße). In der Tagesklinik wurden nach Röders Angaben drei Wochen nach Eröffnung schon fünf Patienten behandelt. „Gewachsen ist ebenfalls die Pflegeschule (Pflegekolleg am Oversum) mit inzwischen drei Kursen und insgesamt 75 Schülerinnen und Schülern“, berichtet der Geschäftsführer. Ziel sei es, die Bedeutung des Krankenhauses für die medizinische, wohnortnahe Versorgung deutlich zu machen. Ein Problem bleibe allerdings die Finanzierung größerer Investitionen.“ 


Hier geht es zu Teil 2 des Berichts mit dem Schwerpunkt Hitzeschutz:
https://www.schiebener.net/wordpress/hitzeschutz-als-kommunale-daueraufgabe/

Wo bleibt die Zuversicht?

Leben in diesen Zeiten – eine Anleitung in 90 Minuten

Lebensphilosophie Live: Referent Norbert Kremser vermittelte in Winterberg viele kluge Gedanken, Anstöße und Einsichten zum Thema „Zuversicht“. (foto: zoom)

Die Kulturgruppe KuKuK hatte am Donnerstag, 20. August, zu einem Vortrag zum Thema „Zuversicht! – Wie leben in Zeiten wie diesen?“ eingeladen.

Referent Norbert Kremser gab den mehr als 30 Zuhörer*innen philosophische, psychologische und auch theologische Hinweise, um das eigene Leben zuversichtlicher zu gestalten. Es ginge, so Norbert Kremser, an diesem Abend darum, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen und in die Lage versetzt zu werden, danach zu handeln.

Als Bildungsreferent und Krankenhausseelsorger verfügt der studierte Theologe über viele Zugänge zu lebenspraktischen und philosophischen Fragen.

Persönlich habe ich Norbert über die Winterberger Klima-Initiative kennengelernt. Ehrenamtlich engagiert er sich als Bürgerbusfahrer und ist auch im Ruhestand vor allem in der kirchlichen Bildungsarbeit (St. Bonifatius, Elkeringhausen) tätig. Ein wacher, warmherziger, aber auch analytischer Geist, der mich oft mit seinem Lesepensum überrascht.

Soweit die Vorrede.

Wir fürchten immer noch den Säbelzahntiger, evolutionär seien wir auf Negatives fixiert. „Machen Sie sich nicht zum Steinzeitmenschen!“, mahnt Norbert Kremser.

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