In dieser Woche wurde der 18. Transport-LKW fertig gestellt
In Siedlinghausen wird der Anhänger beladen. (Foto: Jan van Egmond)
„Wir hatten eine gute Truppe zum Helfen“, sagt Jan van Egmond vom Leitungsteam des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e.V. Ein wenig stolz weist er darauf hin, dass es schon der 18. Hilfstransport in die vom russischen Angriffskrieg überzogene Ukraine sei.
Diesmal wurde der LKW samt Anhänger mit Spenden des letzten Monats beladen, vor allen Dingen mit Bettwäsche, Decken, Handtüchern, Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln.
„Unsere Partnerverein „Gora Dobra“ in Lviv wird die Sachen an Heime, Krankenhäuser und in die Notgebiete weiterverteilen“, so Jan van Egmond.
Ein tödlich verunglückter Motorradfahrer auf der L740, zwei Schwerverletzte im Bikepark Winterberg
Am Samstag, den 04.07.2026, kam es gegen 11:20 Uhr auf der Landstraße L740 zwischen den Mescheder Ortsteilen Frielinghausen und Höringhausen zu einem Verkehrsunfall. Ein 33jährige Motorradfahrer verstarb trotz Reanimation noch an der Unfallstelle.
Eine aus drei Personen bestehende Motorradgruppe aus den Niederlanden befuhr die Straße in Richtung Meschede. In einer Rechtskurve wollte ein Motorradfahrer aus dieser Gruppe einen vorausfahrenden Pkw überholen. Dabei wurde er nach links aus der Kurve getragen, stieß gegen die Leitplanke, wurde von dort aus wieder auf die Straße abgewiesen und kollidierte mit einem entgegenkommenden Bus. Der 33jährige Motorradfahrer verstarb trotz Reanimation noch an der Unfallstelle. Andere Personen wurden nicht verletzt.
Mein Tipp: Ruhrtalradweg zwischen Winterberg und Olsberg bis zur Fertigstellung meiden
Der rote Pfeil zeigt ungefähr auf den Bereich, wo nach Angaben der Polizei der schwere Radunfall stattfand. Unten im Anschnitt Niedersfeld, oben im Anschnitt Wiemeringhausen. (grafik: openstreetmap bearbeitet)
Vorgestern hatte ich hier im Blog über einen schweren Fahrradunfall auf der B 480 zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen berichtet. Dem Polizeibericht war nicht zu entnehmen, wo genau dieser Unfall stattgefunden hat.
Zitat: „Am Donnerstagvormittag kam es um 11:45 Uhr auf der B 480 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Olsberg-Wiemeringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Frau aus Leipzig befuhr mit ihrem Pedelec die Straße aus Niedersfeld kommend in Fahrtrichtung Wiemeringhausen.“
Im Gespräch mit der Pressestelle der Polizei konnte ich heute den genaueren Unfallort eingrenzen: etwa mittig zwischen der Einfahrt zum ehemaligen Steinbruch (rechts) und der alten Fabrik (längliches Gebäude links).
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen
April 2026 kurz vor Beginn der Bauarbeiten: Von Olsberg aus kommend ist hier, am Netto in Niedersfeld, die Umleitung über die Bundesstraße 480 zu Ende. (archivfoto: zoom)
Am Donnerstagvormittag kam es um 11:45 Uhr auf der B480 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Olsberg-Wiemeringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Frau aus Leipzig befuhr mit ihrem Pedelec die Straße aus Niedersfeld kommend in Fahrtrichtung Wiemeringhausen.
Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Frau und verletzte sich lebensgefährlich. Ein Rettungshubschrauber flog die Frau in ein umliegendes Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hinzugezogen. Die Fahrbahn war für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Aufhebung der Sperrung erfolgte gegen 14:15 Uhr. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (Pressemitteilung Polizei HSK)
Anmerkung zoom: Niemals würde ich mit dem Rad auf der B 480 fahren. Das ist mir zu gefährlich, auch wenn es erlaubt ist. Die genaue Unfallstelle ist im Polizeibericht nicht angegeben. Ein Teil der Umleitung des Ruhrtalradwegs führt über die B 480. Ich will noch herausfinden, ob der Unfall dort oder außerhalb dieses Abschnitts passierte.
Schwerverletzter Fahrradfahrer im Bikepark Winterberg
Am Freitag, dem 26.06.2026, gegen 17:35 Uhr, stürzte ein 53jähriger Mountainbiker aus Belgien aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich der sogenannten Kyrillstrecke. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Aufgrund der schwere der Verletzungen war auch Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt. (Presssemitteilung Polizei HSK)
Und Samstag in Schmallenberg: schwerverletzter Fahrradfahrer im Bikepark Gellinghausen
Am 27.06.2026, gegen 16:45 Uhr, stürzte ein 35jähriger Mountainbiker aus den Niederlanden nach einem Sprung im Bikepark Gellinghausen. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Aufgrund der schwere der Verletzungen war auch ein Unfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt. (Pressemitteilung Polizei HSK)
Der mutmaßliche Unfallort. Zusammenprall einer Radfahrer*in mit einem Waschbären. Resultat: mehrere Knochenbrüche u.a. ein Trümmerbruch (foto: zoom)
Die Geschichte ist mir am Dienstag beim Zwischenstopp in Ostwig erzählt worden. Eine Radfahrer*in sei auf dem Ruhrtalradweg in der Nähe des Autobahnzubringers auf dem Radweg Richtung Bigge mit einem Waschbären zusammengestoßen. Ein übler Unfall mit mehreren Knochenbrüchen.
Dass die Waschbärenpoplation im Hochsauerland zunimmt, hatte ich schon erfahren, aber ein Zusammenstoß mit dem Rad war mir neu.
Wir sind, liebe Mitradelnde, nun also mit einer weiteren Gefahr neben Schlaglöchern, Motorrädern, PKW, LKW, u.a. konfrontiert: kreuzende Waschbären.
Winterberg ist mit bislang 56 aktiven Radler*innen gestartet.
Hineingeschaut: Vor der Pilgerkirche in Altastenberg habe ich das Rad geparkt. (foto: zoom)
Das Stadtradeln findet deutschlandweit statt. Die Gemeinden des Hochsauerlandkreises sind mit dem heutigen Tag gemeinsam in die drei sportlichen Wchen vom 1. bis zum 21. Juni gestartet.
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.
Der Kahle Asten war eines der ersten Ziele meines heutigen Stadtradel-Ausflugs. (foto: zoom)
Die Stadt Winterberg ist mit 167 bislang registrierten Radler*innen dabei. 56 von ihnen haben heute schon 1.818 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt.
Zweieinhalb spannende und interessante Stunden mit dem Winterberger Forstamtsleiter
Max Lange (orange Weste) mit einem Teil der Gruppe zwischen Neuanpflanzungen auf einem Verjüngungsareal. (Foto: Norbert Kremser)
Auf Einladung der Initiative „Winterberger KlimaZukunft“ fand am vergangenen Mittwoch im Forstgebiet zwischen Minenplatz und dem Nordhang des Kahlen Asten ein Waldbegang mit Forstamtsleiter Max Lange statt.
Forstoberinspektor Lange fesselte die sehr interessierten Bürgerinnen und Bürger mit vielen Einblicken und zahlreichen Details auf dem Spaziergang durch den Winterberger Waldbestand.
In gut zweieinhalb Stunden konnten sowohl in kleinen Vorträgen als auch in zahlreichen Einzelgesprächen viele Fragen rund um das Thema „Wald“ angesprochen und beantwortet werden.
Nach den Stürmen Kyrill (2007) und Friederike (2018) habe eine mehrjährige Dürre dem Wald derart zugesetzt, dass große Teile des Fichtenbestandes dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen seien.
Dies betreffe ca. 600 von 3500 Hektar Stadtwald. Der restliche Wald sei zwar geschwächt, aber laut Max Lange immer noch sehr stabil. Das gelbe Aussehen der Fichten rund um den Minenplatz rühre von der diesjährigen Blüte der Nadelbäume her.
Heute Morgen um kurz nach 7 am Großen Bildchen (foto: zoom)
Gestern habe ich auf Mastodon meinen Gefühlen freien Lauf gelassen:
Der permanente Lärm, dem ich hier in Siedlinghausen ausgesetzt bin, kommt übrigens nicht von den Windrädern, sondern vom stetigen Fluss der Motorradkolonnen auf den Landstraßen.
Ich lokalisiere Hassgefühle tief in meinem Inneren.
Üble Gemengelage beobachtet: Autos, Motorradgruppen, Rennradfahrende, Familien mit kleinen Kindern. Alle auf der L742.
Nun ja, die feine englische (Ausdrucks-)Art und Weise ist das nicht, aber mir war der Tourist*innen-Rummel und vor allem der Motorradlärm einfach zu viel.
Statt mich heute weiter zu ärgern, bin ich früh aufgestanden und saß um 7 Uhr bereits auf dem Rad. Die Motorradfahrer*innen und Autofahrer*innen schliefen noch und auf der Straße hoch zum Kahlen Asten war es schön ruhig und angenehm zu fahren.
Der Kahle Asten ist bei den Menschen mit Wohnmobilen und Campern sehr beliebt. Der untere Parkplatz ist inzwischen zum Übernachtungsstellplatz mutiert.
Bester Platz mit Aussicht für die Übernachtung auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)
Ich „freue“ mich schon heute auf die anschwellende Blechlawine, wenn wie geplant mehr als 1000 neue Parkplätze rund um den Bremberg entstehen sollten.
Dann stehe ich halt noch ein paar Stunden früher auf, um in Ruhe das Sauerland zu genießen.
Beim Waldbegang Ende Mai wird auf den Minenplätzen garantiert kein Schnee mehr liegen. Hier ein Archivbild aus dem Januar 2020 (foto: zoom)
Die Klima-Initiative Winterberg lädt für Mittwoch, den 27. Mai zu einem Waldbegang mit Max Lange, Leiter des Forstamtes Winterberg, ein.
(Pressemitteilung)
Das Treffen ist um 10 Uhr am Minenplatz. Um Selbstverpflegung wird gebeten.
Die Exkursion wird ca. zwei Stunden dauern. Themen werden der Zustand des Fichtenwalds und die Winterberger Aufforstungspläne im Zeichen des Klimawandels sein.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.
Update: Der Transport hat Lviv erreicht (kurzes Video siehe unten)
Fast geschafft! Voll beladen fährt der Lastwagen mit Hänger nach Lviv. (foto: zoom)
Der 17. Hilfstransport des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e. V. ist erneut für den Partnerverein „Gora Dobra U. A.“ in Lviv bestimmt. Von dort aus werden die Spenden in die Ukraine weiterverteilt – dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Gestern wurde der LKW samt Anhänger mit einer engagierten Gruppe von Ukrainerinnen und Ukrainern aus Winterberg, Siedlinghausen und Umgebung zügig beladen.
„Wir hatten so viel gesammelt, dass dieses Mal nicht alles mitkam”, so Jan van Egmond aus dem Leitungsteam von Kipepeo. Die Ladung für den nächsten Transport steht also schon bereit.
Derzeit besteht vor allem Bedarf an Medikamenten, medizinischen Hilfsmitteln, Hygieneartikeln und weiteren Gütern, die insbesondere in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen benötigt werden.
Nach einem Aufruf des Gesundheitsamtes Hochsauerlandkreis haben sich einige neue Einrichtungen dem Spenderkreis angeschlossen.
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