CIVIS Medienpreis für „Songs of Gastarbeiter“

Eine sehr sehenswerte Doku: Songs of Gastarbeiter (Screenshot). Link zur Mediathek s.u.

Die WDR/ARTE-Dokumentation „Songs of Gastarbeiter – Liebe, D-Mark und Tod“ wurde am Montagabend (27.5.) in Berlin mit dem CIVIS VIDEO AWARD 2024 ausgezeichnet. Die Autoren Cem Kaya und Mehmet Akif Büyükatalay gewannen den Preis in der Kategorie „Information“.

(Pressemitteilung WDR)

„Cem Kaya und Mehmet Akif Büyükatalay zeigen uns eine eigene Welt, von der die damalige bundesrepublikanische Gesellschaft kaum etwas mitbekommen hat. Die Dokumentation erzählt von den Sehnsüchten der ‚Gastarbeiter‘, von den Schmerzen der Alten und den Freuden der Jungen, und die erzählt es unglaublich sinnlich, mitreißend und voller Energie“, begründete die Jury ihre Entscheidung.

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Sauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL) lädt zu öffentlichem Treffen ein

Die Sauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL) lädt für Dienstag, den 11.06.2024, um 19.30 Uhr, Gaststätte „Zum alten Schloß“, Schloßstr. 21, in Arnsberg zu einem öffentlichen Treffen ein.  

(Pressemitteilung SBL Arnsberg)

Gerd Stüttgen, Ratsmitglied der SBL, wird aus dem Rat und den Ausschüssen berichten. Reinhard Loos, Fraktionsvorsitzender der SBL im HSK, berichtet aktuell über die Kreispolitik. Weiterhin sollen der Sachstand der gestellten Anträge sowie die nächsten politischen Aktionen und Anträge beraten werden. Auch der Wahlkampf 2025 wirft seine Schatten bereits voraus. Selbstverständlich können auch andere Themen besprochen werden.

Gäste sind ganz herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die SBL in Arnsberg freut sich auf eine rege Diskussion.

Auf zur Wasserkuppe Tag 5: Bad Kissingen – Gemünden am Main – Altengronau a.d. Sinn

Bad Kissingen – Gemünden – Altengronau (screeshot: zoom)

Der erste Tag nach der Wasserkuppe war überhaupt nicht anstrengend. Selbst das Sinntal entpuppte sich unerwarteterweise als ein Klacks. Von Bad Kissingen aus ging es entlang der Fränkischen Saale bis nach Gemünden, von dort auf einem weiteren Radweg durch das Sinntal bis hinauf nach Altengronau: 85 km, 1200 m Anstieg, 1179 m Abstieg.

Der Tag endete mit einem Spaziergang zum Jüdischen Friedhof oberhalb von Altengronau.

Es folgen ein paar Bilder und Sätze.

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Umleitung: Rechte Gewalt, schlechter Journalismus, Klimakrise, Kasernenhofton, unterm Hakenkreuz, Egon Erwin Kisch sowie Gedanken übers Schlafen

Bauernhof in Wiemeringhausen (foto: zoom)

Rechte Gewalt: Gravierende Zunahme bundesweit … endstationrechts

Schmierenjournalismus: Funke muss Schumacher 200.000 Euro Schmerzensgeld zahlen, Kündigung von Hoffmann unwirksam … uebermedien

Die Umkehrung der Realität: Die Hälfte der US-Amerikaner glaubt, dass die Arbeitslosigkeit in ihrem Land ein 50-Jahres-Hoch erreicht hat, obwohl sie so niedrig ist wie seit 50 Jahren nicht mehr. Was sagt das über die Qualität des Journalismus aus? … mdr

Plädoyer an die Presse: Der Mythos Neutralität – 10 Ideen gegen die Medienkrise … volksverpetzer

Diagnose Klimakrise: Mehr Hitzetote, tropische Krankheitserreger in Mitteleuropa, Extremwetter wird härter und häufiger. Der neue Lancet-Bericht zu Klima und Gesundheit in Europa zeigt aber auch: Das Thema kommt langsam in der Politik an … klimareporter

Kasernenhofton (Satire): „Scholz hat noch nichts gesagt? das ist jetzt nicht wirklich überraschend, Scholz sagt doch nie etwas. Und solange er nichts sagt, kann man da nichts machen, weil: er ist ja der Bundeskanzler. Noch … zynaesthesie

Unterm Hakenkreuz – NS-Feiertage: Westfalen 1933-1945 im Amateurfilm … doppelwacholder

Egon Erwin Kisch: Bei den Heizern des Riesendampfers (1914) … schmalenstroer

Freiheit, Albtraum und Erschöpfung: Theresia Enzensbergers Gedanken übers Schlafen … revierpassagen

Drama Baby, Drama – das Windrad Nummer 4 und der Abendhimmel

Bergrücken, Wolken und Windkraftanlage (foto: zoom)

Entwarnung! Das einzige Drama waren heute Abend die Wolkenkontraste über dem Rücken des Mannsteins, mittendrin das fertig montierte Windrad.

„Jetzt fehlen noch die Flügel“, hatte ich vor drei Tagen geschrieben, und heute habe ich an ungefähr der gleichen Stelle ein weiteres Bild aufgenommen.

Jedesmal, wenn ich das Totschlagargument von der „Verspargelung der Landschaft“ höre oder lese, denke ich mir, dass die Schönheit im Auge der Betrachter*in liegt.

Während sich über die ästhetischen Gesichtspunkte fortwährend und ziellos streiten ließe, freute es mich, dass die WKA im Gegensatz zu den AKW keinen Atommüll produzieren, bezahlbar sowie versicherbar sind.

Da wir so schnell wie möglich die Klimakrise abdämpfen bzw. die Klimakatastrophe verhindern müssen – die nächsten Überschwemmungen, Dürren, Stürme und Klimaflüchtlinge gehen wie immer auf’s Haus der Fossilindustrie – überwiegt bei mir die Bewunderung für die alte Idee, kinetische Energie der Luftbewegungen in elektrische Energie umzuwandeln, und das gelingt heute in großem, industriellem Maßstab.

Zum Abendessen gab es heute leckeren Spargel mit Kartoffeln und vegane Bärlauchbutter.

Vielleicht ist die Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder doch nicht so düster, wie befürchtet.

Natürlicher Klimaschutz: Neues Wasser auf alten Wegen

Im Raum Leipzig zeigt ein Projekt, wie sich Auenlandschaften im städtischen Umfeld effektiv wiederherstellen lassen

Flächige Ausuferungen durch ein wieder hergestelltes Wasserregime des Burgauenbaches im Leipziger Auwald (Foto: Mathias Scholz)

Auen gehören nicht nur zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Sie verbessern auch die Wasserqualität und leisten einen wichtigen Beitrag zum Hochwasser- und Klimaschutz. Allerdings hat der Mensch viele Flusslandschaften so stark verändert, dass sie diese wichtigen Leistungen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr erbringen können. Doch dabei muss es nicht bleiben. Das kürzlich abgeschlossene Projekt „Lebendige Luppe“ zeigt, wie solche Auen selbst in Großstädten wieder zu lebendigen und funktionsfähigen Ökosystemen werden können. Ein Team des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Universität Leipzig hat das Vorhaben zwischen Leipzig und Schkeuditz wissenschaftlich begleitet.

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WKA #4 auf dem Mannstein: der Kran ist weg, die Rotorblätter sind montiert

Herangezoomt: die erste von sieben WKA ist – zumindest äußerlich – fertig. (foto: zoom)

Trotz Stativ konnte ich nicht mehr Abbildungsqualität aus meinem alten billigen Tamron-Zoom herauskitzeln; jedenfalls ist zu sehen, dass der Turm der Windkraftanlage Nummer 4 nun seine drei Rotorblätter trägt.

Siehe auch hier: https://www.schiebener.net/wordpress/logenplatz-fuer-die-windenergie/ und hier: https://www.schiebener.net/wordpress/jetzt-fehlen-noch-die-fluegel/

Der Kran ist verschwunden, die Anlage -zumindest äußerlich- komplett. Bleiben noch sechs weitere WKA, die in diesem Jahr fertiggestellt werden sollen.

Infos auch auf der Betreiberwebsite: https://windpark.juwi.de/olsberg-mannstein

Auf zur Wasserkuppe Tag 4: Tann – Wasserkuppe – Neustadt a.d. Saale – Bad Kissingen

Screenshot der Route von Tann über die Wassekuppe nach Bad Kissingen
Etwas südlich von Abtsroda befindet sich die Wassekuppe. (Screenshot: zoom)

Am vierten Tag der Radtour ging es nun endlich zur Wassserkuppe hinauf. Es hat sich gelohnt, denn der Tag war sonnig, der Blick konnte weit über das Land schweifen.

Die entscheidenden Bilder habe ich schon in meinem Einstiegsartikel zur Tour gezeigt. Hier noch einmal der Moment als wir auf der Wassserkuppe oben angekommen waren.

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Alles neu macht der Mai

Die technischen Probleme des Blogs sind behoben

Ein asphaltierter Wirtschaftsweg durch gepflügte Felder. Der Weg hat rechts und links einen Rasensaum. Erst danach schließen sich die Felder an. Eine Scheune rechts vom Weg, eine weitere Scheune etwas weiter rechts im Hintergrund. Blauer Himmel, riesige weiß-graue Wolken.
Gestern Morgen auf der Radroute zwischen Altenfeld und Bödefeld. (foto: zoom)

Während im Saarland Starkregen und katastrophale Überschwemmungen die Menschen bedrohten, hielt sich das schlechte Wetter „hier oben“ sehr zurück.

Es regnete zwar zeitweise, aber den Outdoor-Aktivitäten tat das keinen Abbruch. Radfahren, Wandern, Schwimmen im Freibad – all das konnte ich von gestern Morgen bis heute Abend locker, wenn auch stets mit einem wachsamen Auge auf die Wolken, durchziehen. Keine Ahnung, warum gerade das hohe Hochsauerland vom Gröbsten verschont geblieben ist.

An meiner Frömmigkeit und Gottesfürchtigkeit kann es nicht liegen.

Die technischen Probleme, die ich in den letzten Tagen mit dem Blog hatte, sind anscheinend verschwunden, nachdem ich ein paar sogenannte Plug-Ins gelöscht und die Verbindung zu Mastodon via ActivityPub gekappt hatte.

Die Verbindung von selbst gehosteten WordPress-Blogs zum Fediverse, in diesem Falle Mastodon, scheint mir technisch noch nicht ausgereift. Vielleicht bin ich auch nur zu blöd für die Software, habe aber auch keine Lust mehr, stundenlang den Fehlern nachzuspüren.

Schwamm drüber. Alles neu macht der Mai.

Jetzt fehlen noch die Flügel

Die erste WKA von sieben dürfte auf dem Mannstein bald aufgebaut sein

Im Vordergrund links unscharf Blätter eines Baums in der Bildmitte der Turm einer Windkraftanlage mit dem Fuß im Wald samt riesigem Kran rechts vom Turm. Die Flügel der WKA fehlen noch.
Bald ist die erste WKA fertig montiert. (foto: zoom)

Von der Höhe zwischen Wiemeringhausen und Brunskappel hat man einen guten Blick auf die WKA #4 auf dem Olsberger Mannstein. Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern bis sich das erste Windrad drehen könnte.

Allerdings weiß ich nicht, ob die WKA nacheinander an das Stromnetz gehen oder erst am Schluss, wenn sämtliche sieben Anlagen fertig montiert sind: „Steht der Turm, folgt der Zug von Maschinenhaus, Rotornabe und den Rotorblättern.“ 

Auf der Website von JUWI heißt es dazu: „Nach Abschluss aller Bauarbeiten können die Anlagen in Betrieb gehen. Die Inbetriebnahmephase geht über mehrere Tage. dabei durchlaufen die Anlagen alle Leistungsbereiche.“
https://windpark.juwi.de/olsberg-mannstein

Also doch eher alle gemeinsam.

Die Stromkabel sind verlegt und an das Umspannwerk bei Steinhelle angeschlossen. Der Ruhrtalradweg musste für diese Arbeiten im Winter aufgerissen werden, ist aber schon längst wieder frisch asphaltiert.