Kostenloses Gruppenangebot „(Warte-)Zeit für mich“ geht in den zweiten Durchlauf

Nach erfolgreichem Start erneutes Angebot im Hochsauerlandkreis für Menschen, die auf einen Therapieplatz warten

„Wir haben viel positives Feedback zum ersten Durchlauf erhalten“, erzählt Samira Sommer vom HSK-Gesundheitsamt. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir das Gruppenangebot auch in 2027 umsetzen können und neben allen Kontakt- und Beratungsstellen im Hochsauerlandkreis nun auch die Frauenberatungsstelle Meschede dafür gewinnen konnten.“

Das Angebot „(Warte-)Zeit für mich“ soll dazu beitragen, in der Wartezeit Ressourcen zu stärken und das psychische Wohlbefinden zu fördern. Auch Menschen, die (noch) keine Diagnose haben oder auf einer Warteliste für eine Therapie stehen, sind herzlich willkommen!
 
Warum dieses Angebot?
Wer psychisch belastet ist, wartet oft viele Wochen oder Monate auf einen freien Therapieplatz. Diese Wartezeit kann sehr belastend sein. Genau hier setzt „(Warte-)Zeit für mich“ an: Die Gruppen sollen helfen, das Wohlbefinden zu verbessern, neue Kraft zu sammeln und nicht allein zu bleiben.

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Freie Termine in der Gedächtnissprechstunde Arnsberg, Brilon, Meschede und Winterberg im November und Dezember

Dr. med. Hanxleden, ehemaliger Chefarzt der Geriatrie im St. Johannes-Hospitals des Klinikums Hochsauerland (Pressefoto)

Seit November 2024 bietet das HSK-Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit Dr. med. Hanxleden, dem ehemaligen Chefarzt der Geriatrie im St. Johannes-Hospitals des Klinikums Hochsauerland, eine Gedächtnissprechstunde an.

(Pressemitteilung HSK)

Das Angebot ist kostenlos und findet in allen drei Kreishäusern (Meschede, Arnsberg, Brilon) sowie Winterberg statt.

Menschen mit Verdacht auf eine dementielle Erkrankung und deren Angehörige können so wohnortnahe Unterstützung und Beratung bekommen. Die Sprechstunde ist vertraulich, kostenlos und trägerunabhängig, also neutral.

Dr. Hanxleden und das Team der Gedächtnissprechstunde hoffen, durch das gezielte Hilfs-, Beratungs- und Vermittlungsangebot Angehörige entlasten und die Lebensqualität von Erkrankten steigern zu können. Ein weiteres, wichtiges Anliegen ist es, die mögliche Demenzerkrankung so früh wie möglich zu erkennen.

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Hitzeschutz als kommunale Daueraufgabe

Seniorenbeiräte des HSK diskutieren mit Landrat Thomas Grosche, Teil 2

Die Hitzewarner der Stadt Winterberg haben sich noch nicht durchgesetzt. Erklärung der Aktion hier im Blog (Archivfoto: zoom)

Das Thema „Hitzeschutz“ wurde beim Gespräch (siehe auch Teil 1) mit dem Landrat besprochen. Thomas Grosche wies dabei auf das aktuelle „Förderprogramm Gesundheitlicher Hitzeschutz“ der NRW-Landesregierung hin. 

(Pressmitteilung Seniorenbeiräte)

Nicht nur die Kommunen im Hochsauerlandkreis stehen bei dieser Thematik vor einer Vielzahl komplexer Aufgaben. Die Folgen des Klimawandels sind in diesem Sommer besonders heftig zu spüren gewesen. Alle Städte beschäftigen sich mit Wärmeplanungen, mit dem Ausbau erneubarer Energien, mit der nachhaltigen Mobilität sowie mit Klima- und Infrastrukturanpassungen. Gesundheitsschutz, Wassermanagement und Grünflächenentwicklung stehen auf der Tagesordnung. Vorausschauendes Handeln ist jetzt entscheidend.

Viele Bürgermeister*innen, Stadträt*innen, Amtsleitende und Klimamanager*innen suchen nach Antworten auf die Frage: Welche Aufgaben müssen wir jetzt in welcher Reihenfolge angehen und wie lassen sie sich sinnvoll lösen? Auch wenn die Frage überall gleich lautet, ist die Situation vor Ort immer individuell. Jede Stadt braucht eine eigene Lösung. 

Das ist wichtig:

* Übersicht: Synergien von Projekten, Zielen und Ressourcen

* Fachliche Einordnung: Was funktioniert, was nicht?

* Förderprogramme: Bund und Land müssen finanzielle Unterstützung leisten 

Die gesundheitliche Daseinsvorsorge wird wichtiger denn je. Die Krankenhäuser, Pflegeheime und andere Versorgungszentren müssen vom Bund und Land die nötigen Finanzmittel für den Ausbau von Hitzeschutzmaßnahmen erhalten, Dazu gehören beispielsweise außenliegende Verschattungen oder Umbauten zur Klimatisierung.

Auch für zentrale öffentliche Plätze sind weitere Initiativen erforderlich: Begrünung, Sonnenschutz und Trinkwasseranlagen. Besonders für ältere Menschen (chronisch Kranke) oder Kinder (auf Spielplätzen) sind spezielle Maßnahmen umzusetzen. 

Die Stadt Winterberg hat mit der Klimamanagerin Kim Peis (zuständig auch für die Städte Hallenberg und Medebach) in den vergangenen zwei Jahren einige Projekte realisiert, unter anderem das Förderprogramm für private Photovoltaikanlagen –  Balkonkraftwerke. Das erklärte Ziel der Stadt ist: Klimaneutralität bis zum Jahr 2035.

Das bedeutet allerdings: Weitere Bemühungen sind unverzichtbar!

Aktuelle Situation im Rettungswesen und die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis (HSK)

Seniorenbeiräte des HSK diskutieren mit Landrat Thomas Grosche

Die Pflegeschule (Pflegekolleg am Oversum) mit inzwischen drei Kursen (75 Schülerinnen und Schüler) ist im linken Flachbau des Oversum-Gebäudes untergebracht. (foto: zoom)

Die Seniorenbeiräte des Hochsauerlandkreises aus Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg haben im Kreishaus Meschede mit Landrat Thomas Grosche über die Folgen der Krankenhausreform (insbesondere für kleine Krankenhäuser), die aktuelle Situation im Rettungswesen sowie die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis diskutiert.

(Pressmitteilung Seniorenbeiräte)

Das Gespräch diente der Bewertung der Auswirkungen auf die Lebensqualität älterer Menschen und der Entwicklung von Handlungsstrategien. Die Teilnehmer betonten, dass für viele Betroffene kurze Wege zu einem Krankenhaus sehr wichtig sind. Die Krankenhausreform müsse von daher eine wohnortnahe und verlässliche medizinische Grundversorgung (Primärversorgung) sicherstellen. Es wurde die Bedeutung von integrierten Versorgungsstrukturen hervorgehoben. Landrat Grosche sicherte zu, sich für eine enge Abstimmung mit allen kommunalen Akteuren einzusetzen.

Die Seniorenbeiräte debattierten auch über die Rettungseinsätze und die sogenannten Fehlfahrten. Die Krankenkassen hatten angekündigt, die anfallenden Kosten für Fehlfahren nicht mehr zu übernehmen. Bei diesen Fahrten handelt es sich um Einsätze des Rettungsdienstes, bei denen die Betroffenen nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Es wurde eine nachhaltige und strukturelle Klärung der Finanzierung gefordert. Positiv bewerteten die Seniorenbeiräte die Investitionen in den Bau neuer Rettungswachen sowie für Ausrüstung und Digitalisierung.

Bei der Diskussion um die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis stand die unabhängige, palliativ orientierte Versorgung im Mittpunkt. Es wurde eine konkrete Forderung nach einem stationären oder nach einem Tageshospiz im östlichen Teil des Kreises gestellt. Das Arbeitspapier eines etablierten Förderkreises wurde dem Landrat zur Kenntnisnahme übergeben. Thomas Grosche lobte das große Engagement der Hospizinitiativen: „Es gehe auch darum, die ambulante Palliativ- und Hospizarbeit auszubauen (Netzwerke schaffen) und für eine bessere Finanzierung zu sorgen.“ Die weiteren Schritte sollen bei einem Treffen des Förderkreises am 23. Oktober im St. Walburga Krankenhaus in Meschede besprochen werden.

Die nächste gemeinsame Sitzung der Seniorenbeiräte ist im Frühjahr 2027. 


Information zum St. Franziskus-Hospital in Winterberg: Nach Auskunft des Geschäftsführers Carsten Röder hat sich die wirtschaftliche und medizinische Lage – nach der Insolvenz vor sieben Jahren – deutlich verbessert. Zum Wachstum beigetragen haben mehrere neue und ausgebaute Angebote: KV-Notfallpraxis, die Neurogeriatrie, die geriatrische Tagesklinik und nicht zuletzt die Kinderarztpraxis mit Dr. Peter Gelshäuser (an der Poststraße). In der Tagesklinik wurden nach Röders Angaben drei Wochen nach Eröffnung schon fünf Patienten behandelt. „Gewachsen ist ebenfalls die Pflegeschule (Pflegekolleg am Oversum) mit inzwischen drei Kursen und insgesamt 75 Schülerinnen und Schülern“, berichtet der Geschäftsführer. Ziel sei es, die Bedeutung des Krankenhauses für die medizinische, wohnortnahe Versorgung deutlich zu machen. Ein Problem bleibe allerdings die Finanzierung größerer Investitionen.“ 


Hier geht es zu Teil 2 des Berichts mit dem Schwerpunkt Hitzeschutz:
https://www.schiebener.net/wordpress/hitzeschutz-als-kommunale-daueraufgabe/

Wie sind die Bürgerinnen und Bürger im Hochsauerlandkreis unterwegs?

Repräsentative Mobilitätsbefragung im Hochsauerlandkreis

So wie hier – oberhalb der Schlade in Siedlinghausen – bin ich am liebsten unterwegs. Leider kein Alltagsradweg. (foto: zoom)

Hochsauerlandkreis. Rund 8.700 Haushalte im Hochsauerlandkreis erhalten in den nächsten Tagen Post vom Landrat. Thomas Grosche bittet darin die Bürgerinnen und Bürger, an der anstehenden repräsentativen Haushaltsbefragung des Hochsauerlandkreis teilzunehmen. Mit der Befragung soll das alltägliche Mobilitätsverhalten der Bürger*innen erhoben werden.

(Pressemitteilung HSK)

Zentrale Fragestellungen sind dabei: Wie viele Wege werden täglich im Hochsauerlandkreis zurückgelegt? Welche Verkehrsmittel werden für Arbeits-, Schul- oder Einkaufswege genutzt? Und wie werden die einzelnen Verkehrssysteme im Hochsauerlandkreis bewertet?

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Hochsauerlandkreis: Neue VHS-Leiterin und frisch gedrucktes Programm für Herbst 2026

Auch Alltagsthemen wie Wärmepumpen, Fotovoltaikanlagen oder Smartphone und Tablet-Nutzung im Angebot

Susi Frank ist seit dem 01. August 2026 neue Leiterin der Volkshochschule des Hochsauerlandkreises. (Pressefoto: HSK)

Die Volkshochschule des Hochsauerlandkreises hat eine neue Leiterin: Seit dem 01. August 2026 leitet Susi Frank die VHS HSK und ist zuständig für den Fachbereich Kulturelle Bildung.

(Pressemitteilung HSK)

Nach ihrem Studium der Geschichte und einem Volontariat im Sauerland-Museum in Arnsberg übernahm sie im Jahr 2020 die Leitung des Archivs des Hochsauerlandkreises. „Die VHS ist ein Ort, an dem Menschen unabhängig von Alter und Lebensweg Neues lernen und sich weiterentwickeln möchten. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team Bewährtes fortzuführen und zugleich neue Impulse für die Zukunft der VHS zu setzen“, sagt Susi Frank, neue Leiterin der Volkshochschule Hochsauerlandkreis (VHS HSK).

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Netzwerktreffen in Medebach: Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte

Einladungsplakat

Im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes des Hochsauerlandkreises laden die kommmunalen Integrationsmanagerinnen des Hochsauerlandkreises herzlich zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen bezogen auf die Städte Medebach, Winterberg und Hallenberg ein.

Termin: Dienstag, 08.09.2026

Uhrzeit:17:00 Uhr – ca. 18:30 Uhr

Ort: Ratssaal Rathaus Medebach – Österstraße 1, 59964 Medebach

Ziel des Netzwerktreffens ist es, die aktuelle Situation der Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte aus Sicht der lokalen Akteur*innen zu betrachten. Im gemeinsamen Austausch sollen die Herausforderungen, bestehende Angebote sowie Handlungsbedarfe in den verschiedenen Lebensbereichen identifiziert werden.

Die Ergebnisse des Netzwerktreffens fließen in die Überarbeitung des Integrationskonzeptes des Hochsauerlandkreises ein und dienen als wichtige Vorbereitung und Impulse. Die Erfahrungen und Einschätzungen aktiver Bürgerinnen und Bürger sind für diesen Prozess von großer Bedeutung!

Rückfragen und Anmeldungen zum Netzwerktreffen bis zum 01.09.2026 an corinna.rensing@hochsauerlandkreis.de.

Aktuell: Flächenbrand in Marsberg-Helminghausen

Update I, II und III am Ende des Artikels

Die Waldbrandgefahr laut DWD heute Morgen in Deutschland (Screenshot)

Am gestrigen Donnerstag um 14.41 Uhr wurde das höchste Alarmstichwort für den Flächenbrand in Marsberg-Helminghausen ausgelöst. Seit gestern 18 Uhr sind der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises im Zentrum für Feuerwehr und Rettungsdienst in Meschede-Enste im Einsatz, um die Kräfte vor Ort zu unterstützen. Grund dafür sind mehrere Einsatzlagen im Kreisgebiet und die Koordination überörtlicher Kräfte.

(Pressemitteilung HSK)


Infos Stadt Marsberg und Hochsauerlandkreis mit Stand Freitag, 14. August, 05:40 Uhr, in Stichpunkten:

Nach wie vor sind Einsatzkräfte in den betroffenen Gebieten in Marsberg-Helminghausen mit umfangreichen Maßnahmen vor Ort.

Der Bereich sollte weiterhin weiträumig umfahren werden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Folgende Strecken sind weiterhin gesperrt: L800/912 Diemeltalsperre Am See 1, Diemelseestraße ab Hausnummer 25, L912 Messinghausen in Richtung Helminghausen.

Aufgrund der Lichtverhältnisse können aktuell keine Aussagen zur Rauchentwicklung getroffen werden. Bitte halten Sie vorsorglich in Madfeld, Ratinghausen und Rösenbeck weiterhin Fenster und Türen geschlossen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab.

Aktuell kam es aufgrund von Funkenflug zu weiteren Wipfelfeuern. Aufgrund der aktuellen Wetter- und Windlage kann es zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers kommen.

Wir bitten die Bevölkerung, das betroffene Gebiet weiträumig zu meiden, um die Einsatzmaßnahmen nicht zu behindern und die eigene Sicherheit nicht zu gefährden. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten bereits im Rahmen des Einsatzes ärztlich behandelt werden.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit bitten wir außerdem die Bevölkerung, besondere Vorsicht in unseren Wäldern walten zu lassen und Warnhinweise wie Grill- und Rauchverbote im Wald zu beachten.

Update I Freitag 10 Uhr:

Seit dem Nachmittag des 13. August läuft im Bereich zwischen Marsberg und Messinghausen ein umfangreicher Waldbrandeinsatz.

Derzeit sind aktuell noch über 400 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Straßensperrungen bleiben aufrecht erhalten und der Bereich muss weiträumig umfahren werden.
Folgende Strecken sind weiterhin gesperrt:

Landstraße 800/912 Diemeltalsperre Am See 1, Diemelseestraße ab Hausnummer 25 sowie die Landstraße 912 Messinghausen in Richtung Messinghausen.

Die Warnhinweise, vorsorglich in Madfeld, Radlinghausen und Rösenbeck weiterhin Fenster und Türen geschlossen zu halten, bleiben bestehen.

Update II Freitag 21 Uhr:

Seit dem Nachmittag des 13. August läuft im Bereich zwischen Marsberg, Helminghausen und Messinghausen ein umfangreicher Waldbrandeinsatz. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin intensiv an der Bekämpfung des Feuers und der zahlreichen Glutnester.

Aktuelle Lage
Derzeit sind rund 500 Einsatzkräfte auf einer betroffenen Fläche von etwa 40 Hektar im Einsatz.

Die Brandbekämpfung dauert weiterhin an. Insbesondere zahlreiche Glutnester erschweren die vollständige Ablöschung des betroffenen Waldgebietes.
Zusätzlich kommt es durch Funkenflug immer wieder zu neuen Brandstellen, die unmittelbar bekämpft werden müssen.

Die Wasserversorgung ist über ein Hochleistungsfördersystem (HFS) sichergestellt. Ergänzend wurde ein Pendelverkehr zur Wasserversorgung eingerichtet.
Im Bereich der Löschwasserversorgung ergeben sich derzeit keine wesentlichen Änderungen zur letzten Lagebesprechung.

Besondere Herausforderungen
Einige Brandstellen befinden sich in schwer zugänglichem Gelände. Dadurch ist der Einsatz schwerer Technik nur eingeschränkt möglich. An vielen Stellen ist die Bekämpfung der Glutnester aufwändige Handarbeit mit Hacke und Schaufel.
Zur Unterstützung wurde bei Wald und Holz NRW ein sogenannter Fire-Fighter angefordert, der sich bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle befindet. Dabei handelt es sich um ein modernes Spezialfahrzeug zur Brandbekämpfung in schwer zugänglichem Gelände.

Straßensperrungen
Die Straßensperrungen bleiben weiterhin bestehen. Die Bevölkerung wird gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Folgende Strecken sind derzeit gesperrt:

Landstraße L 800 / L 912
Bereich Diemeltalsperre, Am See 1
Diemelseestraße ab Hausnummer 25
Landstraße L 912 von Messinghausen in Richtung Helminghausen

 Entwarnung für die Bevölkerung
Die vorsorglich herausgegebenen Warnhinweise für die Ortsteile Madfeld, Radlinghausen und Rösenbeck, Fenster und Türen geschlossen zu halten, werden mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Entsprechend können auch die über die Warn-App NINA veröffentlichten Warnmeldungen zurückgenommen werden.

Ausblick
Nach aktueller Einschätzung des zuständigen Führungsstabes muss weiterhin mit einer längeren Einsatzdauer gerechnet werden. Derzeit wird von einem Einsatz bis mindestens Sonntagabend ausgegangen.

Die Einsatzleitung bedankt sich bei allen Einsatzkräften, Hilfsorganisationen, unterstützenden Unternehmen sowie der Bevölkerung für die große Unterstützung und das entgegengebrachte Verständnis. Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

Update III Samstag 6 Uhr:

Flächenbrand Marsberg-Helminghausen – Einsatzstäbe aufgelöst

Marsberg-Helminghausen. Der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung haben am Samstag, 15. August, um 6 Uhr ihre Arbeit im Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen in Meschede-Enste beendet. Die Lage in Marsberg-Helminghausen zeigt sich ähnlich wie in Sundern entspannter. Die Koordination liegt nun wieder komplett bei den kommunalen Feuerwehren.

Nach wie vor werden in Marsberg-Helminghausen Glutnester gefunden und gelöscht, derzeit befinden sich Züge aus Hessen im Anmarsch. Im Einsatz vor Ort ist das Wechselladerfahrzeug des HSK eingesackt und ein Container abgerutscht. Fahrzeug und Container wurden beschädigt, der Schaden wird derzeit aufgenommen.

Kostenloser Online-Workshop: Hochsauerlandkreis: Vereins-Flyer und Co. mit Canva einfach und professionell gestalten

Viele Vereine gestalten über das Jahr einiges an Flyern, Informationsbroschüren und sonstige Materialien. Dabei entstehen oft die Fragen, wie professionelles Design gelingen kann, ob es Grundregeln gibt und wie die Arbeit mit entsprechenden Werkzeugen vielleicht noch besser gestaltet werden könnte.

(Pressemitteilung HSK)

Dazu veranstaltet die Beratungsstelle für Vereine und Ehrenamt des Hochsauerlandkreises nun für die verbreitete Software Canva am Dienstag, 07. Juli, von 17 bis 20 Uhr, ein kostenloses Online-Seminar für Vereine.

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Demenznetzwerk HSK sucht Ehrenamtliche zur Ausbildung als Gedächtnistrainer oder-trainerinnen

Kostenfreie Ausbildung im Herbst

Hellgrüne, hellblaue und weiße Strukturen auf einem verwischt (Kamera von links nach rechts gezogen) mit langer Belichtungszeit aufgenommenen Bild. Ein Wald? Ein Spiegelbild im See?
Symbolbild: Wahrnehmungsstörungen als Symptom beginnender Demenz (foto: zoom)

Das Demenznetzwerk HSK möchte im Zuge einer neuen Initiative das Angebot an Gedächtnistrainingskursen im Hochsauerlandkreis ausbauen und sucht dazu Personen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Ziel ist es, in jeder Stadt oder Gemeinde des HSK mindestens einen Gedächtnistrainingskurs zu etablieren.

(Pressemitteilung HSK)

Mit diesen Kursen soll ein wertvoller Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Gehirngesundheit geschaffen werden: sie fördern auf abwechslungsreiche und spielerische Weise Konzentration, Merkfähigkeit sowie die geistige Beweglichkeit. Gleichzeitig schaffen die Kurse Raum für Begegnung und Austausch und bereichern so das Sozialleben der Teilnehmenden.

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