Rückbau der Zuwegung im Windenergievorhaben Remblinghausen-Süd angeordnet

Forst- und Naturschutzbehörde stimmen sich im gemeinsamen Verfahren ab

Im Rahmen der Errichtung des Windparks Remblinghausen-Süd wird der Rückbau der asphaltierten Zuwegung zur Windenergieanlage im Bereich Goldener Strauch südlich von Meschede-Remblinghausen erfolgen. Dies teilen der Hochsauerlandkreis sowie Wald und Holz NRW mit. Ein entsprechender Bescheid ist an den Windkraftprojektierer zugestellt worden.

(Pressemitteilung HSK)

Genehmigung erteilt mit Rückbauverpflichtung

Neben der Bewertung der Forstbehörde aus forstrechtlicher Sicht sind im nun abgeschlossenen Genehmigungsverfahren auch die naturschutzrechtlichen Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde in die abschließende Entscheidung miteinbezogen worden. Im Ergebnis steht nun fest, dass für die ungenehmigte asphaltierte Teilstrecke eine Rückbauforderung in den Bescheid an den Windkraftprojektierer aufgenommen wird.

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New UNEP report lays out emission cuts needed for return to 1.5°C

‘Lowest possible’ 1.5°C overshoot scenario limits peak warming around mid-century to 1.7-1.8°C

Emissions cuts of 18% by 2030, 45% by 2035 needed for this scenario, alongside increasing CO2 removal throughout the century

Advances in renewables, climate policies have delivered real emission reductions across countries and sectors, but massive global scale-up required to get on track

Mitmachen! Es ist noch nicht zu spät, um für das Klima aktiv zu werden. (Logo der Winterberger Klimagruppe)

Nairobi, 21 October 2026 – With global temperature rise set to exceed 1.5°C above pre-industrial levels, urgent and stringent cuts to greenhouse emissions are needed to minimize the magnitude and duration of overshoot and return to 1.5°C by the end of the century, a new UNEP report finds.

(Pressemitteilung UN, eine maschinelle Übersetzung findet ihr am Ende des englischen Textes)

The Emissions Gap Report 2026: The Point of Return looks at a ‘lowest possible’ 1.5°C overshoot scenario, in which peak warming by around the middle of the century is limited to 1.7-1.8°C and global temperature rise is returned to or below 1.5°C by 2100, with about a 50 per cent chance.

To get onto this pathway, global greenhouse gas (GHG) emissions would have to be reduced by 18 per cent by 2030, 45 per cent by 2035 and 69 per cent by 2040, all relative to 2025 levels. By contrast, the full implementation of Nationally Determined Contributions (NDCs) would only reduce emissions by 5-8 per cent by 2030 and 11-15 per cent by 2035, relative to 2025 levels. This implies average annual reduction rates of 5.7 per cent for 2025-2035, higher than the old Sixth Assessment Report (AR6) pathways laid out by the IPCC, which required annual reduction rates of about 5 per cent.

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Upcycling – Basteln mit Natur-Materialien für Grundschulkinder

Ein kostenfreies Angebot der Initiative „Winterberger KlimaZukunft“.

Herbst-Stillleben (Foto: Klima-Initiative Winterberg)

Mit kindgerechten Angeboten möchte die Initiative „Winterberger KlimaZukunft“ etwas für die Zukunft tun. Am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, bietet sie von 15 bis 17 Uhr einen Upcycling-Workshop für Grundschulkinder an.

Gebastelt wird mit Natur-Materialien. „Bitte auch selbst Blätter, Kastanien, Eicheln, Bucheggern, Nüsse mitbringen, zusätzlich zu unserem Vorrat“, so die BetreuerInnen des Workshops.

Das Angebot ist kostenlos und findet im Gruppenraum hinter dem Sozial-Laden von Kipepeo e.V., Marktstraße 4, Winterberg, statt.

Wir tun etwas für unsere Umwelt! (Logo der Winterberger Initiative KlimaZukunft)


Pausenbild: Lörmecketurm

Früher war mehr Wald. (foto: zoom)

In alten Zeiten bin ich gern vom Wanderparkplatz auf dem Stimmstamm zum Lörmecketurm spazieren gegangen. Auf der Website der Naturfreunde lese ich: „Die hügeligen Landschaftsformen der Nadel- und Laubwälder des Arnsberger Waldes sind immer wieder von herrlichen Tälern mit plätschernden Bächen unterbrochen.“

Das war einmal. Heute sind große Teile des Waldes verschwunden. Klimakrise. Der breite geschotterte Forstweg zum Turm gefällt mir nicht mehr. Ein gewisse Ödnis ist auf der Hochebene östlich des Stimmstamms spürbar.

In Blickrichtung Stimmstamm ist noch eine ganze Menge Wald zu sehen. (foto: zoom)

Früher lief ich tatsächlich durch einen lauschigen Wald, besser Forst oder Wirtschaftswald. Der Lörmecketurm mit seiner wie Mikadostäbe verdrehten Baustammstruktur tauchte im letzten Moment – nur noch wenige Meter waren zu durchmessen – wie aus dem Nichts auf einer Lichtung auf. Ein „Oh!-Moment“. Da stand er plötzlich jedes Mal unerwartet vor mir und der Aufstieg konnte beginnen.

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Hitze in NRW: Knapp 20.000 Sterbefälle im Juni 2026 bedeuten Rekordwert

  • In keinem Juni seit Beginn der Betrachtung 1977 starben so viele Menschen in NRW
  • Rund 22 % mehr Sterbefälle als im Juni 2025
  • Bottrop, Herne und Solingen verzeichneten die meisten Sterbefälle je 100.000 Einwohner/-innen – Münster, Kreis Steinfurt und Kreis Borken die wenigsten

Düsseldorf (IT.NRW). Im Juni 2026 starben in NRW 19.954 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Daten mitteilt, lag die Zahl der Sterbefälle damit um 22 % höher als im Juni 2025 mit 16.396 Gestorbenen. Auch mit Blick auf einen längeren Vergleichszeitraum bleiben die Zahlen aus 2026 ein Höchstwert: In keinem anderen Juni seit Beginn der Erhebung in ihrer derzeitigen Form im Jahr 1977 wurden mehr Sterbefälle verzeichnet.

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Hochsauerlandkreis: Kurzbericht vom Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten am 16.09.2026

Große Flächen ehmaligen Forstes, wie hier Mitte der Woche zwischen Lörmecketurm und Stimmstamm, sind u.a. dem Klimawandel zum Ofer gefallen. (foto: zoom)

In der letzten Sitzung des Kreisumweltausschusses gab es mehrere sehr interessante Tagesordnungspunkte. Über diese berichtet der sachkundige Bürger der SBL/FWG-Kreistagsfraktion Matthias Schulte-Huermann auf der Website der SBL.


1. Klimaresilienz im Ruhrgebiet – Vortrag von Christoph Donner, Ruhrverband

Die Talsperren sind trotz der Trockenheit noch erstaunlich gut gefüllt. Christoph Donner machte jedoch deutlich, dass aufgrund der Klimaveränderungen darüber nachgedacht werden muss, wie das Talsperrensystem künftig weiterentwickelt werden kann.

Ohne etwa die Negertalsperre konkret zu benennen, konnte man aus seinen Ausführungen den Eindruck gewinnen, dass für den Ruhrverband langfristig auch der Neubau einer Talsperre nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist, wenn sich die klimatischen Bedingungen weiter verschärfen.

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Überleben als Ziel? Das reicht nicht mehr. Auf geht’s!

Symbolbild Steinzeit: Viktor Vasnetsov (1848–1926) (Bildquelle: wikimedia)

Am Beginn der Geschichte der Menschheit ging es unseren Vorfahren schlicht ums Überleben. Der Motor für die Entwicklung von Fortschritt war anfangs die Erleichterung der Lebensbedingungen: die Fähigkeit zu lernen, wie man Feuer macht, oder die Herstellung einfachster Werkzeuge. Das half in der frühen Steinzeit, zu überleben und sich als Jäger von Klein- wie auch Großwild und Sammler von Früchten und Kräutern in der Natur zu etablieren.

(Ein Beitrag von Detlef Träbert)

Als die Menschen vor etwa 12.000 Jahren zu Beginn der Jungsteinzeit, dem Neolithikum, sesshaft wurden und anfingen, Landwirtschaft zu betreiben, wuchs der Bedarf an technischen Hilfsmitteln für den Ackerbau und die Viehzucht. Daraus ergab sich die Entstehung von handwerklichen Berufen. Wer Geräte für den Ackerbau herstellen konnte, erhielt dafür beispielsweise Lebensmittel. Dieser Tauschhandel machte feste Werte der Tauschobjekte erforderlich. Aber wie bewertete man die Arbeit von all den Viehzüchtern, Fischern, Berg- oder Metallarbeitern? Aus ersten Tauschwährungen entwickelte sich nach und nach schließlich das Geld. Damit entstand Wohlstand und mit diesem die Möglichkeit, aktuell nicht benötigtes Bares gegen Zinsen zu verleihen und damit weiteres Geld zu verdienen. So entwickelte sich das Finanzsystem, das wir heute haben und das dazu führt, dass vermögende Menschen immer vermögender werden.

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Und darauf ein Pilz

Fliegenpilz am Clemensberg (foto: zoom)

Der Fliegenpilz kommt vom Sommer bis zum Herbst verbreitet in Nadel- und Laubwäldern vor und ist stellenweise häufig, besonders in der Nähe von Birken, mit denen er eine Mykorrhiza-Symbiose bildet. Er wächst in dichten wie lichten Wäldern sowie an Waldrändern.

Der Fliegenpilz besitzt einen glänzend roten Hut, der meist weiße Flecken hat und auf der Unterseite ebenso weiße Lamellen trägt. Zusammen mit dem schneeweißen Stiel ist er ein geradezu malerisch schöner Pilz, aber gleichzeitig für die meisten Menschen auch der Inbegriff des tödlichen Giftpilzes.

Seinen Namen verdankt er wahrscheinlich der Tatsache, dass man ihn als Insektizid einzusetzen versuchte. Kleingehackte Fliegenpilze, in gezuckerte Milch eingelegt, sollten Fliegen töten, die diese präparierte Milch zu sich nahmen. Die Fliegen werden meist nur betäubt und erholen sich, es sei denn man nimmt die Fliegenklatsche zu Hilfe.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegenpilz
https://www.bund-hessen.de/arten-entdecken/fliegenpilz

Hörtipp: Zwischen Fulda und Forschung

„Argentinien und Chile werden den Golf als Rohstoff-Großmacht ablösen“

Symbolbild für Wissen und Wissenschaft: Hauptstandort der Universitätsbibliothek Kassel am HoPla (archivfoto: zoom)

Ich empfehle ein kurzes und prägnantes Interview mit dem Kasseler Wissenschaftler Hans-Jürgen Burchardt.

Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt ist Co-Leiter des Käte-Hamburger-Kollegs „Rohstoffwelten“ in Kassel.

Er erklärt, warum die Dekarbonisierung der Welt das globale Mächteverhältnis fundamental verändern wird – und welche Rolle der Wissenschaftsstandort Kassel bei der Erforschung dieser Veränderung spielt.

Hier geht es zur Podcast-Website der Uni Kassel:

https://uni-kassel-im-o-ton.podigee.io/12-argentinien-und-chile-werden-den-golf-als-rohstoff-grossmacht-ablosen

Netzfund: Deutschlandfahne

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=UcuwSRWX5aU

Einige sagen, sie lieben Deutschland, und wettern dann gegen E-Autos, Wärmepumpen und Windkraft.

So bleiben wir aber abhängig von Öl-, Gas- und Kohleimporten und überweisen Milliarden ins Ausland. Wer Zukunftstechnologien bekämpft und damit seinem Land schadet, sollte die Deutschlandfahne wegpacken.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Hier weiterlesen: https://klimareporter.de/deutschland/quaschning-erklaert-deutschlandfahne