Waldbegang zwischen Minenplatz und Nordhang

Zweieinhalb spannende und interessante Stunden mit dem Winterberger Forstamtsleiter

Max Lange (orange Weste) mit einem Teil der Gruppe zwischen Neuanpflanzungen auf einem Verjüngungsareal. (Foto: Norbert Kremser)

Auf Einladung der Initiative „Winterberger KlimaZukunft“ fand am vergangenen Mittwoch im Forstgebiet zwischen Minenplatz und dem Nordhang des Kahlen Asten ein Waldbegang mit Forstamtsleiter Max Lange statt.

Forstoberinspektor Lange fesselte die sehr interessierten Bürgerinnen und Bürger mit vielen Einblicken und zahlreichen Details auf dem Spaziergang durch den Winterberger Waldbestand.

In gut zweieinhalb Stunden konnten sowohl in kleinen Vorträgen als auch in zahlreichen Einzelgesprächen viele Fragen rund um das Thema „Wald“ angesprochen und beantwortet werden.

Nach den Stürmen Kyrill (2007) und Friederike (2018) habe eine mehrjährige Dürre dem Wald derart zugesetzt, dass große Teile des Fichtenbestandes dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen seien.

Dies betreffe ca. 600 von 3500 Hektar Stadtwald. Der restliche Wald sei zwar geschwächt, aber laut Max Lange immer noch sehr stabil. Das gelbe Aussehen der Fichten rund um den Minenplatz rühre von der diesjährigen Blüte der Nadelbäume her.

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Initiative „Winterberger KlimaZukunft“: Einwendung gegen das geplante Vorhaben einer Erweiterung des Steinbruchs in Winterberg-Silbach

Grafik: Initiative „Winterberger KlimaZukunft“

An die zuständige Genehmigungsbehörde beim Hochsauerlandkreis
im Verfahren zur geplanten Erweiterung des Steinbruchs in Winterberg-Silbach

(Pressemitteilung)

Einwendung der ehrenamtlichen Initiative „Winterberger KlimaZukunft“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die ehrenamtliche Initiative „Winterberger KlimaZukunft“ erhebt hiermit Einwand gegen die geplante Erweiterung des Steinbruchs im Bereich Winterberg-Silbach.

Aus unserer Sicht stehen die vorgesehenen Eingriffe in erheblichem Konflikt mit den Belangen des Natur-, Klima- und Wasserschutzes. Besonders kritisch bewerten wir die möglichen Auswirkungen auf das Naturschutzgebiet „In der Strei“ und die dort vorhandenen sensiblen Moor- und Feuchtflächen.

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Klimagruppe Winterberg: Waldbegang mit dem Leiter des Forstamtes

Beim Waldbegang Ende Mai wird auf den Minenplätzen garantiert kein Schnee mehr liegen. Hier ein Archivbild aus dem Januar 2020 (foto: zoom)

Die Klima-Initiative Winterberg lädt für Mittwoch, den 27. Mai zu einem Waldbegang mit Max Lange, Leiter des Forstamtes Winterberg, ein.

(Pressemitteilung)

Das Treffen ist um 10 Uhr am Minenplatz. Um Selbstverpflegung wird gebeten.

Die Exkursion wird ca. zwei Stunden dauern. Themen werden der Zustand des Fichtenwalds und die Winterberger Aufforstungspläne im Zeichen des Klimawandels sein.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Infos: KlimaWinterberg@posteo.de

Der Minenplatz bei Openstreetmap:


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Sondersitzung des Kreisumweltausschusses zur Afrikanischen Schweinepest

Hinweisschild „Afrikanische Schweinepest“ in Uchtelfangen, Gemeinde Illingen, Saarland/Deutschland (2023). (Quelle: Wikimedia)

Das Hauptausbreitungsgebiet der Afrikanische Schweinepest liegt derzeit in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein sowie im südlichen Hochsauerlandkreis (Raum Schmallenberg).

(Der Artikel ist am 11. Mai auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen)

Aktuelle Fallzahlen (Stand laut LAVE NRW)SI

Die aktuellen Fallzahlen zur Afrikanischen Schweinepest in Nordrhein-Westfalen (Stand laut LAVE NRW) zeigen insgesamt 46.347 durchgeführte Untersuchungen. Davon entfallen 6.710 auf den Hochsauerlandkreis (HSK), 2.637 auf den Kreis Olpe (OE) und 4.462 auf den Kreis Siegen-Wittgenstein (SI).

Von den untersuchten Proben wurden landesweit 45.782 als negativ bewertet. Im HSK waren es 6.704 negative Befunde, im Kreis Olpe 2.335 und im Kreis Siegen-Wittgenstein 4.205.

Positiv auf Afrikanische Schweinepest getestet wurden insgesamt 565 Fälle in NRW. Davon entfallen 6 Fälle auf den Hochsauerlandkreis, 302 Fälle auf den Kreis Olpe sowie 257 Fälle auf den Kreis Siegen-Wittgenstein.

Ziel aller Maßnahmen ist es, eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

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„Tiere vor unserer Haustür“ – Fotoausstellung im Kreishaus Olpe

Der junge Fotograf Philipp Geisler (16) aus Lennestadt-Grevenbrück präsentiert mit Landrat Theo Melchior sowie Detlev Lins (li) und Kerstin Prutti (re) einige seiner Tieraufnahmen, die in der seiner Fotoausstellung vom 11.05. bis 12.06.2026 im Kreishaus Olpe zu sehen sein werden. (Foto: Udo Geisler)

Vom 11. Mai bis zum 12. Juni 2026 ist im Kreishaus Olpe die Fotoausstellung „Tiere vor unserer Haustür“ zu sehen. Präsentiert werden eindrucksvolle Naturaufnahmen des jungen Fotografen Philipp Geisler aus Lennestadt, der mit viel Geduld und einem besonderen Blick fürs Detail die heimische Tierwelt in Szene setzt.

(Pressemitteilung Naturpark Sauerland)

Der 16-jährige Schüler der Naturpark-Schule Gymnasium Maria Königin beschäftigt sich bereits seit seiner Kindheit intensiv mit dem Thema Naturschutz. Vor rund zweieinhalb Jahren entdeckte er durch seinen Vater die Fotografie und begann, Tiere aus seiner unmittelbaren Umgebung mit Begeisterung festzuhalten. Ein Großteil seiner Aufnahmen entsteht direkt vor der eigenen Haustür – im naturnah gestalteten Garten seiner Familie sowie im Umfeld seines Wohnortes Grevenbrück.

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Kleine Blogpause

Demo-Plakat an der Goethestraße in Kassel (foto: zoom)

Das Blog macht ein paar Tage Pause. Draußen geht das Leben weiter, beispielsweise mit einer Klima-Demo in Kassel am kommenden Freitag.

Vor ein paar Wochen hatte es noch so ausgesehen, als ob das Thema „Klimakrise“ die Menschen nicht mehr interessieren würde.

Doch durch die fossilen Kriege und Krisen in der Welt (USA, Venezuela, Ukraine, Russland, Iran,…) und im eigenen Land (Katharina Reiches verfehlte Energiepolitik) drängen sowohl der Klimawandel als auch die fossile Krise wieder stärker auf die politische Bühne.

80.000 Menschen gingen am 18. April in vier deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München ) für die Energiewende auf die Straße. Das ist eine Ansage.

Mein Eindruck ist, dass die Fossil-Lobby an Boden verliert; die Energiewende nimmt trotz „Gas-Kathi“ an Fahrt auf.

Ab in die Blogpause! Danach geht es mit erneuerter Energie weiter.

Alle Demos / Streiktermine am 24. Mai findet ihr hier:

https://fridaysforfuture.de/streiktermine/

AKW Buschehr: Der Beginn des iranischen Atomprogramms war „Made in Germany“

Grafik: mitwelt.org

AKW Buschehr: Am Anfang des iranischen Atomprogramms stand „Made in Germany“. Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zeigen die Gefahren der Atomkraft. Eine noch größere Gefahr und Katastrophe für die Menschheit ist jedes Land, das mithilfe der „friedlichen“ Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Politik und Medien beklagen, dass der Iran über die Nutzung der Atomkraft an Atomwaffen kommen könnte. Häufig „vergessen“ wird in der Berichterstattung der Baubeginn des ersten iranischen AKW durch die deutsche Kraftwerksunion, durch Siemens und AEG. Auch der Zusammenhang zwischen dem Irankrieg, der Idee weltweit viele kleine AKW zu bauen und der Gefahr von Proliferation wird gerne „übersehen“.

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Mitwelt: Drei Grafiken zur aktuellen Lage

Lesetipps zu Mini AKWs, Tschernobyl, Energiepreisen und den Profiten der Öl- & Gaskonzerne

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt-Stiftung-Oberrhein)

Grafik: Mitwelt

Wie funktioniert ein Mini-AKW / Small Modular Reactor? Kosten, Risiken, Gefahren der neuen, kleinen Atomkraftwerke – Atomwaffen & mehr Atommüll:
https://www.mitwelt.org/mini-akw-atomkraftwerk-kosten-risiken-gefahren-atomwaffen

40 Jahre Tschernobyl & neue AKW: Radioaktivität in Pilzen & Wildschweinen / Pilze haben ein längeres Gedächtnis als Politiker:
https://www.mitwelt.org/tschernobyl.html

Sehenswert & wichtig im ZDF: https://www.zdf.de/dokus/tschernobyl-die-katastrophe-100

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Mit schwarzen Pellets in die Insolvenz

Umweltorganisationen warnen: Cemex könnte ähnlich scheitern wie finnischer Pellet-Hersteller

Ein großer Stapel alter hölzerner Obstkisten
Altholz sollte am besten recycelt werden – es zu verheizen, ist die schlechteste Option für Klima und Wälder (Pressefoto)

Das einzige Pelletwerk Europas, das angekohlte, schwarze Holzpellets produzieren sollte, hat Insolvenz angemeldet. Diese Meldung kommt aus Finnland, während beim Zementhersteller Cemex in Rüdersdorf bei Berlin ein Genehmigungsantrag für eine Anlage zur Produktion schwarzer Pellets erwartet wird.

(Gemeinsame Pressemitteilung von NABU, ROBIN WOOD und Biofuelwatch)

Die Umweltorganisationen NABU, ROBIN WOOD und Biofuelwatch warnen davor, aus stofflich nutzbarem Altholz durch Verkohlen sogenannte torrefizierte Pellets herzustellen, weil dies indirekt zu mehr Holzeinschlag auf Kosten von Wäldern und Klima führt. Zudem sei die Technologie bislang noch in keiner vergleichbar großen Anlage demonstriert worden und berge beträchtliche Sicherheitsrisiken. Ihre Argumente haben die Umwelt-NGOs kürzlich in einem Faktenpapier veröffentlicht.

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