Klimatäter, Klimawandel-Verantwortliche, Fossilisten, Öl-, Gas-, Kohle – Konzerne und Klimawandelleugner / 5.100 Klimatote

Grafik: mitwelt.org

Es ist beeindruckend, wie es die Klimakatastrophen-Verantwortlichen & Fossilisten schaffen, dass sich in Hitzesommern kein Zorn gegen sie richtet. Menschen, denen jahrzehntelang eingetrichtert wurde, nach unten zu treten und nach oben zu buckeln, sind einfach hilflos. Sie verharren in selbst- und fremdverschuldeter Unmündigkeit, selbst wenn es um ihre eigenen Überlebensinteressen geht.

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Bis Ende Juni sind in Deutschland im Jahr 2026 rund 5.100 Menschen an den Folgen der extremen Hitze gestorben. Das haben Berechnungen des Robert Koch-Instituts ergeben. Die Zahl übertrifft schon jetzt die Werte ganzer Vorjahre.

Im Hitzesommer 2022 gab es in Deutschland 8.173 und in Europa 61.672 hitzebedingte Todesfälle. Quelle: Studie Nature Medicine. Das Weltwirtschaftsforum (WEF) prognostizieren für das Jahr 2050 weltweit bis zu 14,5 Millionen zusätzliche Todesfälle durch die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels.

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Atomkraftwerke im Hitzesommer in Frankreich und der Schweiz

Atomkraftwerke erzeugen Atommüll, der eine Million Jahre strahlt. Tschernobyl und Fukushima haben die Gefahren aufgezeigt.

Grafik: Mitwelt

AKW sind nicht nur teuer und gefährlich, sie sind auch gigantische „Tauchsieder“. Sie erhitzen gerade in Hitzesommern unsere europäischen Flüsse und gefährden das Leben in den Gewässern.

(Gastbeitrag: Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Wenn ein Kernkraftwerk 1000 Megawatt elektrischen Strom erzeugt, gibt es gleichzeitig bis zu 2000 MW an Wärme an die Umwelt ab. Das liegt an den Gesetzen der Physik: Jedes Wärmekraftwerk wandelt Wärme nur teilweise in Strom um (Wirkungsgrad von ca. 33 %). Der Rest ist unvermeidbare (und unvorstellbare!) Abwärme und wird über Kühltürme an die Atmosphäre oder bei Flusswasserkühlung direkt an die Gewässer abgegeben.

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Guten Morgen! Hitzewelle überstanden

Heute Morgen lag der Nebel über dem Tal. (foto: zoom)

Das Außenthermometer zeigt um 9 Uhr morgens 19,5 °C. Ich habe die Hitzewelle überstanden.

Es war nicht angenehm, und selbst das ist noch ein Euphemismus. Schönrednerei.

Was mir auffällt: Es wurde und wird viel über Hitzeanpassung geschrieben und diskutiert, aber der weiße Elefant im Raum wird dabei häufig übersehen.

Das extreme Wetter wird, da ist sich die Wissenschaft einig, durch die Klimagase CO2, Methan, Lachgas, u.a. angetrieben.

Solange das Zeug in der Atmosphäre ist, werden die Temperaturen steigen und der menschliche Körper kann sich nicht unbegrenzt an steigende Temperaturen anpassen.

Momentan erleben wir einen Vorgeschmack der Klimakrise. Schulen, Pflegeheime, Krankenhäuser sind in der Regel nur mangelhaft gewappnet (Klimaanlagen!).

Die Fossilindustrie treibt weiterhin die Erderhitzung an, die Energiewende wird aktiv (Katharina Reiche) behindert. Lügen und Leugner*innen haben Konjunktur. Der Kanzler entpuppt sich in der Krise als Minderleister. Nazi-Ideologien erfassen große Teile der Gesellschaft. Krise allerorten. Nutznießer ist die AfD.

Wenn wir, unsere Kinder, Enkelkinder und weitere Generationen eine Zukunft haben wollen, ist der Ausstieg aus der Fossilwirtschaft zwingend notwendig. Die Technik ist da. Die Erneuerbaren sind die Zukunft.

Wir brauchen beides: Energiewende und Klimaanpassung.

Die Sonne hat den Nebel vetrieben. Ich muss los. Man sieht oder schreibt sich.

Bis bald!



Hitzesommer 2026 – Klima – Klimawandel Oberrhein, Südbaden & Freiburg

Nicht nur in Süddeutschland – der Oberrhein ist überall!

Grafik: Axel Mayer, Mitwelt Stiftung

Im Hitzesommer 2022 gab es in Deutschland 8.173 und in Europa 61.672 hitzebedingte Todesfälle (Quelle: Studie Nature Medicine). Das Hitze-Jahr 2026 könnte noch verheerender werden. Warum gibt es keine Debatte zu den Tätern, warum werden die Umweltverbrechen der Fossilisten, Klimawandelleugner, der Kohle-, Öl- und Gasindustrie und ihrer Lobbyisten nicht bestraft? Während in Deutschland Umwelt-Aktive nach Protesten im Gefängnis sitzen, verdient die Öl- und Gasindustrie Milliarden am (beendeten) Iran-Krieg.

(Ein Gastbeitrag von Axel Meyer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Die Hitzesommer und das Wetter der letzten Jahre brachten eine Vorahnung des Klimawandels am Oberrhein, in Südbaden & Freiburg und waren geprägt von vielen Extremwetterereignissen. Große Hitze, drückende Schwüle, heftige Gewitter, Starkregen, lange Trockenphasen, trocken fallende Gewässer, Temperaturschwankungen … brachten Mensch und Natur in Stress und Einbußen in der Landwirtschaft. Der Oberrhein und Südbaden gelten als Deutschlands Hitzeregion Nummer eins. Zwischen Vogesen und Schwarzwald staut sich die Wärme, was die Region zum Hotspot für extreme Sommertemperaturen, zahlreiche „Heiße Tage“ und anhaltende Trockenheit macht. Gleichzeitig bekämpfen Klimawandelleugner, Rechtspopulisten und industrienahe Bürgerinitiativen auch in Südbaden die dringend notwendige Energiewende und die zukunftsfähigen umweltfreundlichen Energien.

Nicht nur am Oberrhein: schon am frühen Morgen schaltete der Hitzewarner an unserem Briefkasten im Schatten auf Rot. Siehe auch meinen Bericht vom 18. Juli 2025 hier im Blog. (foto: zoom)
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Der Sommer kommt: abends auf dem Kahlen Asten

Abends auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)

Es wird in den nächsten Tage auch im Hochsauerland sehr warm. In Winterberg sollen die Temperaturen morgen auf 31 Grad Celsius klettern. Für die einen heißt es „endlich Sommer“, für die anderen „Vorsicht Hitze!“.

Der Kahle Asten ist bei hohen Temperaturen am Abend ein angenehmer Ort, um bspw. spazieren zu gehen. Wer geduldig ist, kann auf den Sonnenuntergang warten. Bequeme Bänke stehen bereit.

Der längste Tag ist in diesem Jahr der 21. Juni. Die Sonne geht dann in Winterberg um 5:10 Uhr auf und um 21:46 Uhr wieder unter. Rechnet mal aus, wieviele Stunden und Minuten das sind. Von da an dann geht es wieder bergab – sagen die Pessimist*innen.

Für die Optimist*innen geht es erst richtig los: der exakte Sommeranfang ist am 21. Juni um 10:24 Uhr. Dann erreicht die Sonne ihren höchsten Stand. Der kalendarische Sommer nimmt Fahrt auf.

Gemeinsam Forschen – Bürgerinnen und Bürger richtig in die Forschung einbinden

Deutschsprachiges Handbuch zu Citizen Science erschienen

(Grafik: Springer)

Citizen Science gewinnt im Wissenschaftsbetrieb in Deutschland, der Schweiz und Österreich an Bedeutung. Soziale Medien, Apps oder mobile Sensorik eröffnen neue Möglichkeiten, interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an Forschung zu beteiligen. Allerdings fehlte bislang ein praxistauglicher Überblick über Strategien, Strukturen, Arbeitsprozesse, Potenziale und Grenzen von Citizen-Science-Projekten. Diese Lücke schließt das Open-Access-Handbuch „Citizen Science – Gemeinsam forschen!, das ein Gremium von Herausgeber:innen verschiedenster Institutionen veröffentlicht hat, darunter das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv).

(Pressemitteilung UFZ)

Aktuell gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 300 Citizen-Science-Projekte, Tendenz steigend. Viele der Vorhaben sind in den Natur-, Gesundheits- und Umweltwissenschaften angesiedelt, doch auch in den Geistes- und Kulturwissenschaften hat bürgerwissenschaftliche Forschung eine lange Tradition, etwa in Museen, Bibliotheken, Archiven und Wissenschaftsläden. Und auch das gesellschaftliche Interesse an der Teilhabe an Wissenschaft ist groß: So vermeldet das Wissenschaftsbarometer 2024, dass in Deutschland 43 Prozentder Befragten gerne einmal in einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt mitforschen würden. Damit offenbart sich ein riesiges Potenzial, bei der Beschaffung dringend benötigter Forschungsdaten mitzuhelfen. Prof. Aletta Bonn, eine der Herausgeberinnen des Buchs und Biologin an UFZ / iDiv / Universität Jena, sieht darüber hinaus weitere Mehrwerte, etwa den Bildungsaspekt. „Bei den Teilnehmenden entwickelt sich durch die Einbindung in die Forschung oft ein deutlich vertiefteres Verständnis als beispielsweise durch einen Vortrag und sie ändern möglicherweise ihr Umweltverhalten. Zudem wird das Vertrauen in die Wissenschaft gestärkt“, sagt sie.

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Rund drei Viertel der im Jahr 2025 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Grafik: Destatis
  • Anteil von Wärmepumpen als hauptsächliche Heizung binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt – von 31,4 % im Jahr 2015 auf zuletzt 73,6 %
  • Baugenehmigungen: 83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen
  • Gasheizungen haben einen Anteil von 10,5 % an den fertiggestellten und 2,2 % an den genehmigten Wohngebäuden

(Pressemitteilung: Destatis)

WIESBADEN – Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude wird mit Hilfe von Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 %) der rund 58 900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Jahr 2024 mit 69,4 % der rund 76 100 fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil weiter gestiegen. Binnen zehn Jahren hat er sich mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen in 31,4 % der 105 600 fertiggestellten Wohngebäude die hauptsächliche Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.

Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz: In 77,9 % aller 2025 fertiggestellten Einfamilienhäuser und in 78,4 % der neugebauten Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe zur Erzeugung der Heizenergie genutzt. Deutlich seltener war deren Einsatz in Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen (52,7 %).

In vier von fünf neuen Wohngebäuden werden erneuerbare Energiequellen zum Heizen genutzt

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Fossile Baustelle Wärmenetze: Klimaschutz sichern, Ressourcen schützen

BUND-Studie benennt politische Leitplanken für den nachhaltigen Umbau

Klimafreundliches, bezahlbares und krisensicheres Heizen gelingt nur mit einer verlässlichen Abkehr von Gas und Öl und dem zügigen Umstieg auf erneuerbare Wärmequellen. Das gilt auch für die rund 3.800 Wärmenetze in Deutschland. Wie der Umbau gelingen kann, zeigt die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vorgestellte Studie „Dekarbonisierung von Wärmenetzen – Politische Leitplanken für eine erfolgreiche Transformation“.

(Pressemitteilung BUND/weitere Infos: https://www.bund.net/energiewende/waermewende/kommunale-waermeplanung/)

Im Auftrag des BUND hat das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) untersucht, welche Rolle Wärmenetze in der klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 spielen und welche Anpassungen in der Förderung und bei Gesetzen der ökologisch tragfähige Aus- und Umbau der Wärmenetze braucht. Das zentrale Ergebnis der Studie: Zwar werden die allermeisten Gebäude auch zukünftig individuell beheizt werden. Einschlägige Energieszenarien gehen aber davon aus, dass die Bedeutung von Wärmenetzen in der Wärmeversorgung stark zunimmt. Und der Handlungsdruck ist massiv: Fast drei Viertel der Wärme in Wärmenetzen wird fossil erzeugt.

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Müde – Sonnenuntergang – Gute Nacht!

Ein dreigeteiltes Bild: unten die schwarze Hügelkette, darüber der blaugelbe Abendhimmel von leichten Wolken und Kondensstreifen durchzogen. Zum Abschluss oben eine bedrohlich wirkende dunkelrote Wolkendecke.
Sonnenuntergang in Siedlinghausen (foto: zoom)

Vor drei Tagen habe ich diesen Sonnenuntergang über dem Hochsauerland im Vorübergehen aufgenommen.

Heute komme ich dazu, ihn vorzuzeigen.

Es ist spät. Die vergangenen Tage waren anstrengend. Müde. Gute Nacht!

Umleitung: Chronologie des Klimawandels, Sterbebegleiter des WDR, AfD, Summerwinds und mehr

Wirtschaftsweg und Radroute zwischen Altenfeld und Bödefeld (foto: zoom)

Chronologie des Klimawandels: Der Geograf Rüdiger Glaser schildert in seinem Buch „Klimadämmerung“ die Veränderungen des Klimas in Deutschland von der Kleinen Eiszeit bis in die neue Warmzeit. Er beschreibt auch, wie sich die Lebensbedingungen der Menschen wandeln – und wie sie darauf reagieren … klimareporter

Die Sterbebegleiter des WDR: Das von mehreren ARD-Sendern betriebene Radioprogramm Cosmo, das „den öffentlich-rechtlichen Auftrag auf einzigartige Weise erfüllt“ („Süddeutsche Zeitung“), wird es 2027 nicht mehr geben. Wie kann das sein? Heute kommentiert René Martens die Medienberichterstattung … altpapier

So funktioniert inszenierte Ausgrenzung: Die AfD-Fraktion lädt zum „Demokratiekongress“ in den Bundestag. Auf der Gästeliste stehen nicht nur Parteipolitiker von AfD und FPÖ, sondern auch bekannte Stimmen aus Wissenschaft und Publizistik wie Ulrike Guérot und Michael Meyen. Die Partei inszeniert sich als Sammelpunkt angeblich ausgegrenzter Positionen … belltower

Demokratische Selbstsorge? Als der Autor und Psychologe Jürgen Fuchs 1995 das Buch Zersetzung der Seele herausgab, beschäftigte er sich u.a. mit der Frage, wie autokratische Systeme die Persönlichkeit von Menschen zerstören wollen, indem sie sie dazu zwingen, sich permanent mit sich selbst zu beschäftigen … GeschichteDerGegenwart

Antisemitismus: Vor allem israelbezogener Antisemitismus laut RIAS auf Versammlungen angestiegen … nordstadtblogger

Klima-Migration (Satire): Die größte Errungenschaften der Zivilisation scheint der Sonnenstich als Kunstform zu sein. Es ist nicht anders zu erklären, dass sich Deppen aus dem reichen Norden zur Hautkrebsförderung auf heiße Sandflächen des Südens packen, bis Epithel und Frontallappen knusprig sind … zynaesthesie

Summerwinds 2026: Das Münsterland bläst … robertsblog

Windkraft versus Naturschutz? Landrat wiegelt ab – Naturschutzbeirat und Gerichte legen Finger in die Wunde … sbl