Aktionstag in Arnsberg: „Heizkeller der Zukunft“ informiert über klimafreundliche Heizlösungen

Die Wärmepumpe steht bei der Wärmewende im Mittelpunkt

Arnsberg/Hochsauerlandkreis. Am Samstag, 13. Juni 2026, macht die landesweite Kampagne „Heizkeller der Zukunft“ Station im Stadtwerke Campus in Arnsberg. Von 11 bis 16 Uhr können sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer aus dem Hochsauerlandkreis und Umgebung kostenlos über klimafreundliche Heizlösungen informieren und beraten lassen. Dabei geht es insbesondere um die Wärmepumpe, die bei der Wärmewende in Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt steht.

(Pressemitteilung HSK)

„Bis 2045 müssen in NRW etwa 3,7 Millionen zusätzliche Wärmepumpen installiert werden, um die Klimaneutralität zu erreichen“, erklärt Leila Morgenroth vom Öko-Zentrum NRW, das die Aktionstage veranstaltet. „Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer fragen sich: Passt eine Wärmepumpe zu meinem Gebäude? Kriege ich damit mein Haus warm? Was kostet das? Welche Fördermittel gibt es? Diese und weitere Fragen beantworten wir vor Ort – neutral, kompetent und kostenlos.“

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NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen und -millionäre in NRW 2022

  • Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW
  • Erneute Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • Höchste Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote von 24,7
Grafik: IT.NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021. Die Zahl der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen.

Rein rechnerisch ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.

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Einbürgerungen in NRW auf höchstem Stand seit 25 Jahren

  • 76.156 Einbürgerungen im Jahr 2025 – Anstieg um 10,8% zum Vorjahr
  • Menschen aus Syrien wurden am häufigsten eingebürgert
  • Köln und Hochsauerlandkreis mit höchstem prozentualem Anstieg
Daten zur Grafik: Daten zur Grafik (XLSX, 77,7 KB)

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 haben in NRW insgesamt 76.156 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Wie Information und Tech-nik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist die Zahl der Einbürgerungen damit um 10,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2024: 68.703) und hat somit einen neuen Höchststand seit dem Jahr 2000 erreicht.

Wie die Statistikerinnen und Statistiker erläutern, sind die gestiegenen Einbürgerungszahlen weiter vor dem Hintergrund der rechtlichen Änderungen an den Einbürgerungsvoraussetzungen zu interpretieren, die mit dem Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts (StARModG) am 27. Juni 2024 in Kraft getreten waren. Neben einer Absenkung der notwendigen Aufenthaltsdauer in Deutschland ermöglicht die neue Rechtsgrundlage den eingebürgerten Personen generell den Beibehalt der bisherigen Staatsangehörigkeit.

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NRW: Holzeinschlag sinkt 2025 erneut – Schadholz nicht mehr mit größtem Anteil

  • Holzeinschlag in NRW 2025 bei 2,6 Millionen Kubikmetern.
  • Anteil des Schadholzes innerhalb eines Jahres fast halbiert.
  • Insektenbefall mit einem Anteil von 49,7 % weiterhin häufigste Ursache für Schadholz.
Grafik: IT.NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 2,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, entsprach dies einem Rückgang von 16,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Erstmals seit 2017 stellte Schadholz nicht mehr den größten Anteil am Holzeinschlag. Sein Anteil lag 2025 bei 28,4 % beziehungsweise 0,7 Millionen Kubikmetern. Im Vorjahr hatte er noch 59,5 % betragen.

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Ab morgen ist der NRW-Appell zum AfD-Verbot online

Auftaktveranstaltung am Sonntag in der KoFabrik Bochum

Logo der Kampagne

Die Petition „NRW-Appell AfD-Verbot“ wird ab morgen, Freitag, dem 6. Februar, 12 Uhr online gehen. Die Initiator*innen bitten darum, schnell zu unterschreiben und die Petition zu unterstützen, um Druck auf die NRW-Landesregierung auszuüben.

(AfD Verbot NRW)

Deren Entscheidung, für den Antrag auf ein Verbotsverfahren im Bundesrat zu stimmen, kann der Debatte um das Verbot die entscheidenden Wende geben.

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Künstler Gunter Demnig verlegt weitere Stolpersteine in Arnsberg

Diese beiden Stolpersteine findet man in Meschede. Mit Hilfe der WDR-Website https://stolpersteine.wdr.de/web/de/ oder der zugehörigen App lässt sich ganz NRW und damit auch Arnsberg erkunden. (archivfoto: zoom)

An zahlreichen Orten in der Stadt Arnsberg wird an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Eine besondere Form der Erinnerung ist die Verlegung von so genannten Stolpersteinen durch den Künstler Gunter Demnig.

(Pressemitteilung Stadt Arnsberg)

Am Montag, 26. Januar, ist der in Berlin geborene Künstler jetzt erneut in Arnsberg zu Gast, um weitere Stolpersteine zur Erinnerung an getötete Jüdinnen und Juden aus der Stadt Arnsberg persönlich zu verlegen. In den Stadtteilen Oeventrop, Arnsberg, Hüsten und Neheim sollen dabei zunächst insgesamt 19 Stolpersteine gesetzt werden.

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Deutschlandwetter im Jahr 2025

Ein Sonnenjahr mit ungewöhnlicher Wärme und deutlichem Niederschlagsdefizit

Goldener November: Die Sonne geht in warmen Farben hinter den Bergen des Thüringer Waldes unter. (Bild: Rüdiger Manig/DWD)

Auf seiner zwölfmonatigen Reise durch das Wetterjahr 2025 präsentierte sich Deutschland sehr warm, sonnenreich und niederschlagsarm, mit einer historischen Frühjahrstrockenheit im Osten. Anfang Juli geriet das Land unter extremer Hitze ins Schwitzen, während der September vor allem im Westen mit intensiven Regenfällen aufwartete. Im Oktober wurde der sonnige Jahresverlauf gebietsweise durch ungewöhnlich trübe Verhältnisse unterbrochen, ehe sich auf der Zielgeraden die Sonne erneut großzügig zeigte, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Auswertungen seiner rund 2.000 Messstationen.

(Pressemitteilung DWD)

Im Gesamtbild ein ungewöhnlich warmes Jahr mit extremer Hitze Anfang Juli
Das Temperaturmittel lag im Jahr 2025 mit 10,1 °C um 1,9 Grad über der international gültigen Referenzperiode 1961-1990 (8,2 °C) sowie 0,8 Grad über der Vergleichsperiode 1991-2020 (9,3 °C). Damit zählte 2025 zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Die thermische Talsohle wurde am 18.2. an der Station Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit -19,7 °C registriert. Frühjahr und Juni fielen anschließend deutlich zu mild bis warm aus; im Süden zählte der erste meteorologische Sommermonat zur Spitzengruppe der wärmsten Junimonate. Dieser frühe Wärmeschub gipfelte Anfang Juli in extremer Hitze: Der bundesweite Höchstwert wurde am 2.7. in Andernach, 15 km nordwestlich von Koblenz, mit 39,3 °C gemessen. Eine ausführliche Einordnung des Hitzeereignisses Anfang Juli liefert eine Attributionsstudie des DWD.

Ein sonniger Novemberabend in Kassel (archivfoto: zoom)
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Arnsberger Wald: Vergangenheit, Gegenwart, Nationalpark

Wandel der Vogelwelt sowie Spuren historischer Landnutzung – Vorträge und Diskussionen

Veranstaltungsplakat, bitte teilen!

Der Arnsberger Wald hat wohl noch nie in so kurzer Zeit eine derart radikale Umgestaltung erfahren wie in den letzten Jahren. Stürme, Dürre und die darauffolgenden Schädlingskalamitäten haben das Landschaftsbild umgekrempelt. Aber wider Erwarten profitieren Flora und Fauna von dieser Entwicklung.

(Pressemitteilung BUND / VCD)

Die großflächigen Fichten-Kalamitäten haben zu einer enormen Bestandszunahme von Offenlandarten wie Neuntöter, Schwarzkehlchen und Wendehals geführt. Aber auch in den Buchenwäldern gibt es Veränderungen. Beispielsweise hat sich der auffällige Schwarzspecht erst Anfang des 20. Jahrhunderts in Westfalen angesiedelt. Als Großhöhlenbauer ermöglicht er die Ansiedlung weiterer Arten, wie z. B. Hohltaube und Raufußkauz.

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Geschäftemachen mit NS-Verfolgung und Holocaust

Pressemitteilung des Fritz Bauer Instituts zur geplanten Auktion »Das System des Terrors, Volume II, 1933–1945« des Auktionshauses Felzmann am 17. November 2025 in Neuss

Der Brief eines polnischen Auschwitz-Häftlings aus dem Jahr 1940 für 180 Euro? Die Gestapokarteikarte mit Informationen zur Hinrichtung eines jüdischen Bewohners des Ghettos Mackheim in Ostpreußen im Juli 1942 für 350 Euro? Oder doch lieber die Mitteilung über den Tod einer 1944 im Rahmen der sogenannten Euthanasie ermordeten Patientin der Landesheilanstalt Hadamar ebenfalls für 350 Euro? Vor eine solche Wahl ist die Kundschaft des Auktionshauses Felzmann am 17. November 2025 gestellt. Denn dann versteigern die in erster Linie auf Briefmarken spezialisierten Auktionatoren des renommierten Unternehmens aus Neuss die Sammlung eines privaten NS-Forschers.

Die 623 Lose der geplanten Auktion unter dem Titel »Das System des Terrors, Volume II, 1933–1945« (Volume I datiert von 2019) umfassen die Korrespondenz von Häftlingen deutscher Konzentrationslager mit ihren Angehörigen, insgesamt mehrere hundert Briefe. Allesamt Schriftstücke aus verschiedensten NS-Verfolgungskontexten sowie Täterdokumente, darunter die Notizen Arthur Liebehenschels, des Kommandanten des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, in Vorbereitung auf seine Verteidigung im Krakauer Auschwitz-Prozess 1947.

Das Fritz Bauer Institut protestiert gegen die geplante Versteigerung des Auktionshauses Felzmann und spricht sich grundsätzlich gegen einen kommerziellen Handel mit Dokumenten der NS-Verfolgung und des Holocaust aus. Mit solchen Unterlagen dürfen keine Geschäfte gemacht werden.

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NRW-Schüler*innen schneiden unterdurchschnittlich ab

IQB-Bildungstrend 2024 zeigt: Das Bildungssystem ist Limit – es besteht massiver Handlungsbedarf

Newtons Pendel (Quelle: wikimedia)

Naturwissenschaftliche Kompetenzen sinken bei Schüler*innen bundesweit. NRW schneidet besonders schlecht ab. Das zeigt der jetzt veröffentlichte IQB-Bildungstrend 2024. Die GEW NRW fordert ein Umsteuern in der Bildungspolitik.

(Pressemitteilung GEW NRW)

Essen – Der aktuelle Bericht des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) löst bei der Bildungsgewerkschaft GEW NRW große Besorgnis aus: Immer weniger Schüler*innen erreichen die Mindeststandards in den naturwissenschaftlichen Fächern. „Der IQB-Bildungstrend ist kein Weckruf – er ist ein Notruf. Die sinkenden Kompetenzen in den Naturwissenschaften und Mathematik betreffen alle sozialen Gruppen. Das zeigt, dass unser Bildungssystem an vielen Stellen überfordert ist“, betont die Vorsitzende der GEW NRW Ayla Çelik und fordert: „Die Bildungspolitik muss aufhören, neue Anforderungen zu stellen, ohne entsprechende Unterstützungsstrukturen zu schaffen. Das Land NRW ist in der Pflicht, Lehrende und Lernende zu entlasten, Ressourcen angemessen zur Verfügung zu stellen und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass gute, pädagogische Arbeit vor Ort möglich ist.“

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