Einbürgerungen in NRW auf höchstem Stand seit 25 Jahren

  • 76.156 Einbürgerungen im Jahr 2025 – Anstieg um 10,8% zum Vorjahr
  • Menschen aus Syrien wurden am häufigsten eingebürgert
  • Köln und Hochsauerlandkreis mit höchstem prozentualem Anstieg
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Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 haben in NRW insgesamt 76.156 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Wie Information und Tech-nik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist die Zahl der Einbürgerungen damit um 10,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2024: 68.703) und hat somit einen neuen Höchststand seit dem Jahr 2000 erreicht.

Wie die Statistikerinnen und Statistiker erläutern, sind die gestiegenen Einbürgerungszahlen weiter vor dem Hintergrund der rechtlichen Änderungen an den Einbürgerungsvoraussetzungen zu interpretieren, die mit dem Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts (StARModG) am 27. Juni 2024 in Kraft getreten waren. Neben einer Absenkung der notwendigen Aufenthaltsdauer in Deutschland ermöglicht die neue Rechtsgrundlage den eingebürgerten Personen generell den Beibehalt der bisherigen Staatsangehörigkeit.

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34 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger: Landrat händigt Urkunden aus

Landrat Dr. Karl Schneider händigte den neuen Staatsbürger:innen die Einbürgerungsurkunden aus. (Foto: Pressestelle HSK)

Landrat Dr. Karl Schneider überreichte feierlich am Donnerstag, 02. März, im Kreishaus Meschede 34 Personen die Einbürgerungsurkunde. Er konnte neuen Staatsbürger:innen aus insgesamt elf verschiedenen Ländern gratulieren: Iran, Italien, Jemen, Kroatien, Kuba, Pakistan, Polen, Portugal, Russland, Syrien und Türkei.

 „Bringen Sie sich ein in die Gestaltung unserer Gesellschaft vor Ort mit Ihren individuellen Interessen, Fähigkeiten und Begabungen! Übernehmen Sie eine Vorbildfunktion und helfen Sie auch ihren Landsleuten, die noch nicht so gut integriert sind wie Sie, beim Erlernen der deutschen Sprache und beim Kontakteknüpfen mit Einheimischen“, ermutigte Landrat Dr. Schneider die neuen Staatsbürger auch, sich zu engagieren und aktiv am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen.

Die im vergangenen Jahr gestiegene Zahl der Einbürgerungsanträge schlägt sich auch in den Einbürgerungszahlen wieder. In bislang zwei Einbürgerungsveranstaltungen in diesem Jahr wurden vom Hochsauerlandkreis (ohne Stadt Arnsberg) bereits 57 Personen eingebürgert, wovon die Hälfte der Einbürgerungsbewerber aus Syrien kam (29). Die weiteren Herkunftsländer sind: Türkei (9), Polen (4), Kroatien (3), Portugal und Russland (je 2) sowie Iran, Italien, Jemen, Kuba, Litauen, Niederlande, Pakistan und Ukraine (1).

Information: Einbürgerungsbehörde des HSK, Telefon: 0291/94-1342 bzw. 1308, Internet: www.hochsauerlandkreis.de, E-Mail: einbuergerung@hochsauerlandkreis.de