Hochsauerlandkreis: Unterstützendes Angebot für Ehrenamtliche im Umgang mit traumatisierten Menschen

In unserem Briefkasten

Der Ukraine-Krieg sowie die anhaltenden Kriegsgeschehen in Afghanistan und anderen Teilen der Welt erschüttern uns alle und viele Menschen im HSK wollen helfen und engagieren sich in unterschiedlichen Ehrenämtern.

(Presemitteilung Hochsauerlandkreis)

Geflüchtete Frauen, Kinder und Männer haben jede Menge belastender Erfahrungen gemacht. Helferinnen und Helfer bekommen das oft sehr nah mit.

Um besser helfen zu können, sind einfache Grundkenntnisse über Traumatisierung nützlich. Daher bieten das Kommunale Integrationszentrum des Hochsauerlandkreises mit seinem Ehrenamtsförderprogramm „KOMM AN“ und die Frauenberatung Arnsberg die Informationsveranstaltungen „Wie schütze ich Dich, wie schütze ich mich?“ für ehrenamtlich engagierte Helfer und Helferinnen an. 

Thematisiert werden einfache Möglichkeiten, Menschen darin zu unterstützen, sich selbst zu beruhigen oder etwas für die eigene Stimmung zu tun. Dabei spielen (eigene) körperliche Anspannungen eine wichtige Rolle und es werden Kenntnisse über Atemübungen und Körperwahrnehmungsübungen vermittelt. Das hilft nicht nur geflüchteten Menschen, sondern tut auch Helfern und Helferinnen gut.

Die Veranstaltungen finden in Arnsberg, am Dienstag,14. Juni, von 16.30 bis 19 Uhr, im Bürgerzentrum Bahnhof (Clemens-August-Str. 116, 59821 Arnsberg) und am Mittwoch, 15. Juni, von 16.30 bis 19 Uhr, im Gemeinderaum der Auferstehungskirche (Bundesstr. 166) in Bestwig statt.

Anmeldungen für die letzten freien Plätze nehmen Giulia Bahlow (02931-944145, giulia.bahlow@hochsauerlandkreis.de) oder Eva Daub (02932/ 898 77 03, beratung@frauen-hsk.de) gerne entgegen.

Corona-Virus im HSK: 425 Neuinfizierte, 72 stationär. Mobile Impfangebote vom 1. bis 8. Mai. Zusätzlicher Impftermin am 5. Mai in Brilon.

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz (RKI) im Hochsauerlandkreis seit dem 8. April 2022 (Quelle: Corona-Dashboard HSK)

Am Freitag, 29. April, 9 Uhr, verzeichnet die Statistik des Kreisgesundheitsamtes 425 Neuinfizierte. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 999,5 (Stand 21. April, 0 Uhr).

Damit gibt es kreisweit 5.259 Infizierte, 65.977 Genesene sowie 267 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt nun 71.503. Stationär werden 72 Personen im Krankenhaus behandelt, davon zehn intensivmedizinisch und drei beatmet.

Alle infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (1.486), Bestwig (170), Brilon (209), Eslohe (140), Hallenberg (106), Marsberg (512), Medebach (251), Meschede (457), Olsberg (414), Schmallenberg (699), Sundern (510) und Winterberg (305).

Mobile Impfangebote vom 1. bis 8. Mai

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit bietet auch in der kommenden Woche wieder mobiles Impfen an.

  1. Mai: Bestwig-Velmede, Trödelmarkt Schützenhalle, Bundesstraße 108, 11-17 Uhr (Impfbus)
  1. Mai: Arnsberg, in der Auferstehungskirche, Neumarkt, 12-17 Uhr
  1. Mai: Eslohe, verkaufsoffener Sonntag, Am Rathaus, 13-18 Uhr (Impfbus)

Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen. Auch ukrainische Flüchtlinge sind herzlich willkommen.

Es werden alle Impfungen gemäß Stiko-Empfehlung von der Erst- bis zur 2. Auffrischungsimpfung angeboten. Geimpft werden können alle Personen vom Kind (über 5 Jahre) bis zum Erwachsenen.

Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna und Novavax vorrätig. Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de.

Zusätzlicher Impftermin am 5. Mai in Brilon

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit bietet einen zusätzlichen Impftermin am Donnerstag, 5. Mai, in der Zeit von 8.30 bis 13.30 Uhr im Rathaus, am Markt 1, Brilon an.

Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen. Auch ukrainische Flüchtlinge sind herzlich willkommen.

Es werden alle Impfungen gemäß Stiko-Empfehlung von der Erst- bis zur 2. Auffrischungsimpfung angeboten. Geimpft werden können alle Personen vom Kind (über 5 Jahre) bis zum Erwachsenen.

Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna und Novavax vorrätig. Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de.



Corona-Virus im HSK: 918 Neuinfizierte, 2.730 Genesene, 95 stationär. Der Impfbus geht wieder auf Tour. Ukrainische Flüchtlinge sind herzlich willkommen.

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz (RKI) seit dem 30. März 2022 (Quelle: Corona-Dashboard HSK)

Mit Stand von Mittwoch, 20. April, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis 918 Neuinfizierte und 2.730 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 713,0 (Stand 20. April, 0 Uhr).

Die Statistik weist damit 3.730 Infizierte, 63.926 Genesene sowie 67.922 bestätigte Fälle auf. Stationär werden 95 Personen im Krankenhaus behandelt und sechs intensivmedizinisch.

Am 16. April ist ein 81-jähriger Mann aus Eslohe verstorben. Damit sind es jetzt 266 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Die infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (1.013), Bestwig (105), Brilon (332), Eslohe (97), Hallenberg (35), Marsberg (416), Medebach (155), Meschede (265), Olsberg (289), Schmallenberg (417), Sundern (363) und Winterberg (243).

Der Impfbus macht Station

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit bietet auch in der kommenden Woche wieder mobiles Impfen an. Der Impfbus macht Station in folgenden Orten:

26.04.2022 Meschede, Busbahnhof Le-Puy-Straße 8, 9 – 13 Uhr,
28.04.2022 Neheim, am Neheimer Markt, 12 – 17 Uhr,
29.04.2022 Winterberg, Edeka Neue Mitte 4, 12 – 17 Uhr.

Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen. Auch ukrainische Flüchtlinge sind herzlich willkommen. Es werden alle Impfungen gemäß Stiko-Empfehlung von der Erst- bis zur 2. Auffrischungsimpfung angeboten. Geimpft werden können alle Personen vom Kind (über fünf Jahre) bis zum Erwachsenen. Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna und Novavax vorrätig. 

Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de.

HSK-Impfangebot: Termine zwischen dem 07. und 14. April. Auch ukrainische Flüchtlinge sind herzlich willkommen.

Quelle: CDC https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312 (Bild: Alissa Eckert, MSMI, Dan Higgins, MAMS)

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit bietet in dieser Woche drei Termine an:

  • 07.04.2022 Schmallenberg, Alexanderhaus, Kirchplatz 1, 9 – 14 Uhr,
  • 08.04.2022 Arnsberg-Gierskämpen, Jugendzentrum, Altes Feld 34, 14 – 18.30 Uhr,
  • 10.04.2022 Brilon, in der Sparkasse Hochsauerland, Am Markt 4, 11-16 Uhr.

Folgende Impfbus-Termine finden in der kommenden Woche statt:

  • 12.04.2022 Meschede, Kaiser-Otto-Platz (Markt), 9-13 Uhr,  
  • 14.04.2022 Arnsberg-Neheim, Am Neheimer Markt (Marktplatte), 12-17 Uhr.                                                                             

Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen. Auch ukrainische Flüchtlinge sind herzlich willkommen.

Es werden alle Impfungen von der Erst- bis zur 2. Auffrischungsimpfung angeboten. Geimpft werden können alle Personen vom Kind (über 5 Jahre) bis zum Erwachsenen.

Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna und Novavax vorrätig. Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de.

Corona-Virus im HSK: Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1.314,7. Impfangebot für Ukrainische Flüchtlinge

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz (RKI) seit dem 10. März 2022 (Quelle: Corona-Dashboard HSK)

Mit Stand von Donnerstag, 31. März, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis 823 Neuinfizierte und 231 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1.314,7 (Stand 31. März, 0 Uhr).

Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist damit 6.486 Infizierte, 52.940 Genesene sowie 260 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion auf. Stationär werden 92 Personen im Krankenhaus behandelt, zehn werden intensivmedizinisch betreut und zwei Personen werden beatmet.

Die infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (1.955), Bestwig (208), Brilon (595), Eslohe (108), Hallenberg (162), Marsberg (559), Medebach (280), Meschede (716), Olsberg (413), Schmallenberg (765), Sundern (322) und Winterberg (403).

Impfangebot für Ukrainische Flüchtlinge

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit reagiert flexibel auf die Auswirkungen des aktuellen Kriegsgeschehens und bietet den ukrainischen Kriegsflüchtlingen im Hochsauerlandkreis einen weitergehenden Schutz, damit sie sich unbefangen einleben können.

Es wird den Neuankömmlingen die Möglichkeit geboten, dass mobile Impfangebot in den Kommunen in Anspruch zu nehmen.

Der erste Termin findet am Freitag, 1. April, in Sundern am Rathaus in der Zeit von 12 bis 15 Uhr statt.

Es werden alle Impfungen von der Erst- bis zur zweiten Auffrischungsimpfung angeboten. Geimpft werden können alle Personen ab 5 Jahren. Alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind vorrätig.

Auf der Homepage www.hochsauerlandkreis.de sind die aktuellen Termine und weitere Informationen eingestellt.

Interkultureller Chor der Musikschule Hochsauerlandkreis
Weitere Gründung eines Chors in Bestwig

Das gemeinsame Musizieren ist ein gutes Mittel, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, soziale Kontakte zu fördern und den Corona-Folgen wie Einsamkeit entgegenzuwirken. (Copyright: Musikschule Hochsauerlandkreis)

Im Rahmen des landesgeförderten Programms „Heimat Musik“ entstand im November 2021 eine Kooperation zwischen der Musikschule Hochsauerlandkreis und der Migrationsberatung des DRK Soziale Dienste Meschede. Gemeinsam haben sie einen interkulturellen Chor ins Leben gerufen.

Das Projekt richtet sich an Menschen mit Fluchthintergrund genauso, wie an alle Bürgerinnen und Bürger der Städte Meschede und Bestwig und Umgebung.

Das gemeinsame Musizieren ist ein gutes Mittel, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, soziale Kontakte zu fördern und den Corona-Folgen wie Einsamkeit entgegenzuwirken. „Außerdem ist Singen gesund und macht Spaß“, sind sich die Musiker einig.  Von der Kooperation profitieren sollen natürlich auch die Bewohner und Besucher der DRK-Senioreneinrichtungen als Publikumsgäste.

In Meschede trifft sich der Interkulturelle Chor unter der Leitung von Dilek Gecer seit Herbst in der Martin-Luther-Schule.

Weitere Termine sind Sa, 26.3. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 01.4. 17:30-19 Uhr und Sa, 30.4. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 13.5. 17:30-19 Uhr und Sa, 21.5. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 10.6. 17:30-19 Uhr und Sa, 18.6. um 11-12:30 Uhr.

Neuer Chor entsteht in Bestwig

Das Quartiersprojekt Bestwig (ebenfalls eine Abteilung der DRK Soziale Dienste Meschede gGmbH) organisiert in diesem Rahmen einen weiteren Interkulturellen Chor für Bestwig, der in der kommenden Woche in Velmede neu gegründet wird. Er startet am Montag, 21. März, 18 Uhr, in der Andreas-Schule Velmede, weitere Termine werden immer montags bis zum 13. Juni, jeweils um 18 Uhr stattfinden.

Zum festlichen Abschluss dieses Projekts musizieren die Interkulturellen Chöre gemeinsam mit dem Sinfonieorchester und mit der Mescheder Windband der Musikschule Hochsauerlandkreis am Sonntag, 19. Juni, 17 Uhr, im Rahmen des diesjährigen Musikschulfestes in der Konzerthalle Olsberg. Für die Zeit nach den Sommerferien ist bereits ein weiteres Chor-Projekt geplant.

Jeder, der Lust hat beim interkulturellen Chor mitzuwirken, ist willkommen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, wichtig soll nur die Freude am gemeinsamen Singen sein. Kosten für die Teilnehmer entstehen nicht. Infos unter 0151/70024477 oder Quartier-Bestwig(at)drk-meschede.de.

Ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für Russisch und Ukrainisch im Hochsauerlandkreis dringend gesucht

In unserem Briefkasten

Hochsauerlandkreis. Das Kommunale Integrationszentrum des Hochsauerlandkreises sucht für sein Sprachmittler-Pool ehrenamtliche Übersetzerinnen und Übersetzer, die Ukrainisch oder Russisch sprechen und vermitteln können.

Um Geflüchteten aus der Ukraine bei der Orientierung im Hochsauerlandkreis zu helfen, ist das Kommunale Integrationszentrum dabei sein Übersetzer-Pool zu verstärken. Vorerfahrungen im Dolmetschen sind nicht zwingend erforderlich. Ehrenamtliche werden bei Gesprächen im Rahmen der Erstaufnahme, bei Behörden, in Schulen und Kindergärten eingesetzt – nicht aber in Gesprächen mit Rechtsfolgen oder im medizinischen Kontext. Ausreichende Sprachkenntnisse in Deutsch und eine der beiden Zielsprachen sollten vorhanden sein.

Interessierte können sich telefonisch unter 02931/94-4151 oder 02931/94-4128 bzw. per E-Mail unter sprachmittlerpool@hochsauerlandkreis.de melden.

Pausenbild: Text-Bildschere

Plakat an der Kasseler Kunsthochschule (foto: zoom)

Ich habe leider immer noch keine Lösung, um den Krieg Putins gegen die Ukraine zu beenden.

Am einfachsten wäre es, den Mann zu verhaften, vor Gericht zu stellen und seine Verantwortung aufzudröseln. Aber da müsste man erst einmal hinkommen. Der Weg bis dahin wäre weit, und ist es der einzige Weg?

Die Regierungserkläung im Radio gehört, das Internet leergelesen und ein paar Zeitungen verschlungen. Nix, keine Idee.

Bin gespannt, was substanziell aus der Rede von Olaf Scholz und den Abstimmungen im Bundestag folgen wird.

Über eine Punkt haben wir heftiger diskutiert. Werden die 100 Mrd. für den Rüstungshaushalt die Bundeswehr besser machen?

Im Ranking der 15 Länder mit den weltweit höchsten Militärausgaben lag Deutschland 2020 weltweit an siebter Stelle (Quelle: Statista), nahe bei Großbritannien und Frankreich.

Haben GB und F denn auch so eine Schrottarmee wie D? Soweit ich weiß, nicht.

Liegt es vielleicht gar nicht am Geld? Aber woran dann? Auch wieder solch ein Problem, für das ich keine Lösung habe.

Putin hat heute mit seinen Atomwaffen gedroht. Sehr beunruhigend. Was geht im Kopf dieses Mannes mit den toten Augen vor?

Das Plakat an der Kunsthochschule in Kassel lässt mich ebenfalls ratlos zurück. Im ersten Moment habe ich gedacht: Ja, klar, logo unterschreibe ich. Im zweiten Moment der beunruhigende Gedanke: Mit der Plakat-Prämisse gibt es keine schöne Stadt.

Umleitung: Putin, Ukraine, OSINT, Hep-Hep-Krawalle, Franco A. und mehr …

Kein Frühling für Putin, meint die Post von Horn (foto: zoom)

Putins Zeit läuft ab: Russlands Präsident kämpft gegen seinen Niedergang … postvonhorn

Dortmund: 8.000 Menschen solidarisieren sich auf dem Friedensplatz mit der Ukraine … nordstadtblogger

Hagen: SIHK zum Ukraine-Krieg – Business as usual … doppelwacholder

OSINT zur Ukraine: Puzzlestücke des Weltgeschehens … netzpolitik

Verhaftung nach Rückkehr aus Frankreich: Neue Wendungen im Prozess gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A. … endstationrechts

Wikipedia-Projekt: Orte der Hep-Hep-Krawalle … hypotheses

„Freundschaftsanfrage“: Künstlerische Stellungnahmen zur Wuppertaler Sammlung … revierpassagen

Grüne Landtagsfraktion benennt landesweite Probleme. Wie ist die Situation im Hochsauerlandkreis? Kein Antragsstau bei der HSK-Ausländerbehörde (und wenige Statistiken)? … sbl

Siegen: Eine Mutter von 3 Kinder wird in der Ausländerbehörde verhaftet, als sie sich wegen ihrer Ausbildung dort aufhält.

Dass es in Südwestfalen weiterhin Ausländerbehörden gibt, die auf Familien und kleine Kinder keine Rücksicht nehmen, wird an einem aktuellen Fall aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein deutlich.

(Der Beitrag ist gestern zuerst auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

Dort wurde aktuell eine Mutter von 3 Kindern (im Alter zwischen 2 und 8 Jahren) in den Räumen der Ausländerbehörde in Abschiebehaft genommen und dadurch auch von ihren Kindern getrennt.

Dazu wurde folgendes über Social Media veröffentlicht

“Ein Recht zu Bleiben für Sevine Muradi!

Wir sind fassungslos über die heutige Festnahme von Sevine Muradi (29) im Kreishaus noch im Büro eines Sachbearbeiters der Ausländerbehörde. Ein Raum, der vermeintlich als Anlaufstelle gedacht ist, wird zur Falle – zum Vollstreckungsapparat einer Abschiebung. Den ganzen Tag über war nicht klar, wieso und wie lange Sevine festgehalten werden wird. Sie ist dreifache Mutter und seit Juni 2018 in Deutschland. Das jüngste Kind ist 2 Jahre alt.

In der Ausländerbehörde war Sevine, um eine Ausbildungs-Duldung einzureichen, weil sie eine Zusage zur Ausbildung als Friseurin bekommen hatte. Sevine wurde durch die Festnahme vorsätzlich von ihrer Familie getrennt. Das Versprechen des Landrats, dass in der Behörde keine Festnahmen stattfänden, wurde gebrochen.

Sevine, aber auch ihr Mann Elvin, sind in ihrem Dorf Au-Wingeshausen als engagierte und beliebte Eltern bekannt. Sie sind ehrenamtlich aktiv und ihre Kinder gehen zur Schule. Elvin soll, weil kein aktueller Pass vorliegt, nach Aserbaidschan abgeschoben werden, um dort Militärdienst abzuleisten. Dies ist nicht nur unmenschlich, sondern hat zu einem großen Aufschrei in der Bevölkerung geführt.

Nun soll über die Verhaftung und Abschiebung der Mutter die gesamte Familie unter Druck gesetzt werden. Besonders perfide hierbei ist, dass die Kinder von ihrer Mutter unvorbereitet getrennt wurden. Das jüngste Kind, Angela, ist 2 Jahre alt und hat ein Anrecht auf die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Schön-Wetter-Reden des Landrats sind nun erkennbarer Schein, um das Handeln der Ausländerbehörde zu vertuschen. Wir halten fest: 1.400 Menschen wollen, dass unsere Nachbar*innen, Familie Muradi und Familie Agayan, bleiben können, darunter auch zwei Bundestagsabgeordnete aus unserem Kreis. Zahlreiche Kommentare haben uns durch die Petition erreicht. Diese Stimmen sprechen für sich:

“Weil Elvin und seine Familie sehr nett und anständig sind und daher in unserem Dorf gerne gesehen und herzlich willkommen sind. Es ist unrecht, sie abzuschieben!” (C.Krutwig, Bad Berleburg)

“Weil Menschen die sich hier was aufgebaut haben und ein Teil der Gemeinschaft geworden sind sollen ein Recht zum bleiben haben !” (M. Bigler, Scheuerfeld)

“Ich kenne die Familie und wünsche ihnen ein gutes Leben in Deutschland,sie haben versucht” alles richtig zu machen”, gebt ihnen eine Chance!” (B. Matthes, Bad Berleburg)

“Es ist wichtig, dass etwas geändert wird. Deutschland ist ein Demokratisches Land und sollte sich dies bezüglich auch so verhalten. Familien mit Kindern in unsichere Zustände zu schicken ist unmoralisch und unmenschlich.” (L. Marien, Betzdorf)

In Siegen gibt es aktuell 2 Familien die akut bedroht sind abgeschoben zu werden.
Infos dazu: https://www.openpetition.de/petition/online/unsere-nachbarn-bleiben-hier-solidarisch-gegen-eine-abschiebung-von-karen-agayan-und-elvin-muradi