Umleitung: nach der Reise …

Spaziergang durch die Hafencity. Im Hintergrund ist die Elbphilharmonie zu sehen. (foto: zoom)

Bevor am 5. Oktober der Besuch des Aussichtsbalkons der Elbphilharmonie kostenpflichtig wird, habe ich mir noch einmal die Aussicht auf Elbe, Hafen und Hafencity gegönnt.

Wenn ihr im Link https://poi.elbphilharmonie.de/de/photo/a den letzten Buchstaben a sukzessive durch b bis g ersetzt, habt ihr einen Live-Blick von den verschiedenen Balkonstandorten. Wenn ihr auf die blauen Punkte klickt, wird erklärt, was dort zu sehen ist.

Ich hoffe, dass dieser kleine Trick noch eine Zeit lang funktioniert.

Nach einigen Tagen auf Reisen besuche ich heute Abend erneut andere Blogs und Websites:

Jubiläum für Verschwörungserzählungen und Antisemitismus: Der Terror vom 11. September 2001 war die Geburtsstunde von Verschwörungserzählungen, die bis heute in unterschiedlichen politischen Szenen kursieren … belltower

Umkreisen, umwerben und anbiedern: Im Licht ihrer steigenden Umfragewerte wird die AfD von BSW und Teilen der FDP und CDU umworben. Nach dem erwartbaren Fall der Brandmauer kommt die Einbindung der AfD in Regierungsverantwortung … derrechterand

Landtag darf verfassungsfeindlichen Mitarbeitern Zahlungen verweigern: Die AfD-Fraktion hatte gegen die Neugestaltung der gesetzlichen Regelungen vor dem Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz geklagt. Hintergrund ist die Grundentscheidung für eine wehrhafte Demokratie … endstationrechts

In Lingen: Ein Regenbogen für die Demokratie … robertsblog

Der Faschismus und die Seele des Menschen: Der Ressentimentmensch ist in seine Verbitterung verliebt. Er muss ständig die Bedingungen reproduzieren, unter denen sich diese Bitterkeitsstörung weiter etabliert … misik

Opi go home! (Satire): „Wir müssen das jetzt einfach noch viel mal besser kommunizieren.“ „Heilige Scheiße, wie viel besser denn noch!?“ „Also mindestens so viel besser, dass die Regierungsmehrheit für uns auf Dauer…“ „Sind die Kokspreise mittlerweile echt so im Keller?“ … zynaesthesie

So wird das Eigenheim klimarobust: Hitze, Sturm, Überschwemmungen und Starkregen stellen Gebäude zunehmend vor große Herausforderungen. Hohe Temperaturen führen zur Überhitzung von Innenräumen, während Starkregen die Kanalisation überlasten und Überflutungen verursachen kann … doppelwacholder

Die neue Initiative Vinylstadt Dortmund will Plattenfans aus ganz Deutschland anlocken: Elf Plattenläden, zahlreiche Händler auf Börsen und eine wachsende Szene … nordstadtblogger

Immer und immer weiter: Peter Handke in Berlin für seine „Kreuz-und-Quer-Gehenden“ umjubelt … revierpassagen

Computertechnik – welch ein Gefuckel: Ich hatte Anfang des Jahres schon mal über mein Selfhosting geschrieben. Und ich dachte, es ist Zeit für ein Update. Hintergrund war die Geschichte mit dem kaputten Word-Dokument, dass mich bei meinem Nachfolger für Evernote wahnsinnig gemacht hat … unkreativ

Pausenbilder: lachender Jesus mit Seelenkraftstoff

Vielleicht passt eines der beiden Fotos zum morgigen Wahlabend – wir werden sehen

Altar in einer Alt-katholischen Kirche (fotos: zoom)

Zur Zeit radele ich mit einer größeren Gruppe durch Norddeutschland. Die Tour und das Kulturprogramm sind eng getaktet.

Zeit zum Bloggen bleibt da nicht. Es würde auch mit dem WordPress-Editor plus Mäuseklavier des Smartphones keinen Spaß machen.

Beide Bilder stelle ich mir im Zusammenhang mit den morgigen Wahlen in Sachsen-Anhalt vor.

Aufgenommen sind sie in und der Alt-katholischen St. Theresia Kirche in Nordstrand-Süden.

Denkt euch was. Vielleicht passt es zum Sonntagabend.

Seelenkraftstoff in Süden auf Nordstrand. Der Preis ist heiß.

Von Schleswig nach Kappeln in fünf Bildern

Carl Constantin Weber: Schleswigerin (2008, Bronze), Schleistraße/Strandweg, 24837 Schleswig (alle Fotos: zoom)

Bei trübem und regnerischen Wetter bin ich mit Rückenwind nach Kappeln geradelt.

Säße ich an einer vernünftigen Tastatur, würden die Wörter leichthin in den Blog-Editor perlen. Doch so verhält es sich leider nicht.

Bei der Richtung Wasser tänzelnden Bronzeskulptur handelt es sich um eine 1,70 m große Figur, die den Titel Schleswigerin trägt. Dieses Kunstwerk wurde vom Rotaryclub Schleswig-Gottorf anlässlich der Landesgartenschau Schleswig beim Potsdamer Bildhauer Carl Constantin Weber in Auftrag gegeben und in Anwesenheit des Künstlers am Sonnabend, dem 12. April 2008, feierlich enthüllt.

Quelle:

https://sh-kunst.de/carl-constantin-weber-schleswigerin/

Viele Radwege in Norddeutschland sind ziemlich kaputt.
Der Riese von Ulsnis
Der Weg führt durch einen Buchentunnel.
Am Ende der Fahrt lässt sich in Kappeln auch mal die Sonne blicken.

Schluss mit dem frustrierenden Tippen auf dem Mäuseklavier.

Mit dem Rad zur Künstler-Nekropole am Blauen See im Habichtswald

Das Fahrrad am Wanderparkplatz Nekropole abgestellt (foto: zoom)

Von Kirchditmold über Harleshausen mit dem „Bio-Bike“ die Ahnatalstraße zum Wanderparkplatz Nekropole hinauf – ganz schön anstrengend. Die Straße scheint gegen Ende stetig steiler zu werden. Die Totenstadt am Blauen See im Habichtswald kannte ich bis Ende letzter Woche noch nicht.

Ich habe das Fahrrad am Baum abgeschlossen, mich mit Hilfe der Wandertafel orientiert und die großen Grabdenkmäler auf der kleinen 1,5-km-Runde zu Fuß erkundet.

Orientierung. Der Rundweg um den blauen See (rechts) ist nicht sehr lang (ca. 1,5 km) (foto: zoom)

Bei Wikipedia lese ich: Die Künstler-Nekropole ist ein Friedhof, eine Parkanlage und ein Kunstwerk des öffentlichen Raums mit Wanderweg im Gebiet des Kasseler Stadtteils Harleshausen. Geschaffen wurde die Nekropole von documenta-Künstlern, die sich zu Lebzeiten testamentarisch verpflichten, sich dort beerdigen zu lassen. Der documenta-Künstler Harry Kramer initiierte mit ihr eine neue Ausdrucksform der Kunst im öffentlichen Raum.

Gleich am Anfang des Wegs steht das Denkmal für Manfred Schneckenburger (2021), entworfen von Ugo Dossi.

Am 3. Dezember 2019 starb Manfred Schneckenburger zwei Tage nach seinem 81. Geburtstag in Köln. Am 18. Juni 2021 wurde in der Nekropole am Blauen See dieses Denkmal für den zweifachen documenta-Leiter eingeweiht.

Denkmal für Manfred Schneckenburger (2021) entworfen von Ugo Dossi (foto: zoom)

Wenn man auf die Skulptur blickt, soll in ihrem Umriss das Profil Manfred Schneckenburgers erscheinen. Mir ist dieses Vexierbild verschlossen geblieben.

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Wieder gemeinsam unterwegs: Siedlerfahrt der Siedler-Gemeinschaft Müschede e. V. am 26. September 2026 nach Xanten

Das Klever Tor in Xanten (Bild: Hans Peter Schaefer/wikimedia)

Die Siedler-Gemeinschaft Müschede im Verband Wohneigentum wird auch in 2026 wieder eine Siedlerfahrt durchführen.

(Pressemitteilung SGM)

Am Samstag, dem 26.09.2026, geht es um 08.00 Uhr von der Müscheder Schützenhalle aus mit dem Bus in die beindruckende niederrheinische Stadt Xanten.

Die Fahrt beinhaltet umfangreiche Inklusivleistungen wie Busfahrt, Führung durch den imposanten Dom St. Viktor, Fahrt mit dem Bimmelbähnchen „Nibelungen-Express“ entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und eine 2-stündige Schifffahrt mit der MS Domspatz über die Xantener Seen einschließlich Mittagessen. Dabei wird auch ausreichend Zeit zum Bummeln, Shoppen u. a. sein.

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Kultur-Radtour durch Kassel

Auf einer Brücke in der Karlsaue, klein im Hintergrund die Orangerie (foto: zoom)

Bei warmem Wetter ist ein Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel in der Stadt: Fahrtwind und eine relativ hohe Fluchtgeschwindigkeit von überhitzten Asphaltplätzen an schattige Orte.

Das Kasseler Auebad war überfüllt, aber in der Karlsaue ließ es sich entspannt – trotz Warnungen vor den Raupen des Eichenprozessionsspinners – radeln.

In der Caricatura habe ich die Ausstellung „Haben Juden nichts zu lachen?“ ganz allein für mich gehabt. Internationale Cartoonist*innen geben Einblick in jüdisches Leben, positionieren sich gegen Antisemitismus und schauen auf die Lage in Nahost.

Beeilt euch! Die Präsentation jüdischen und nichtjüdischen Humors läuft nur noch bis zum 19. Juli 2026 und regt zum Nachdenken an.

Großer Aufsteller am Eingang zur Ausstellung (foto: zoom)

Kassel, Fulda, Spitzhacke – von hier aus kommt man mit dem Rad bequem zum HoPla

Die Spitzhacke an der Fulda (foto:zoom)

Die Spitzhacke soll laut Website der Stadt Kassel eine Hommage an die „Achsen“ der documenta-Stadt sein.

„Wie vom Himmel gefallen, steckt am Ufer der Fulda eine zwölf Meter hohe Spitzhacke im Boden, als hätte sie der gigantische Herkules im hohen Bogen bergab in die Stadt geschleudert. Claes Oldenburg und Coosje van Bruggen schufen das überdimensionale Werkzeug als Beitrag zur documenta 7 im Jahr 1982.“

Weiter geht es zur Universitätsbibliothek. Zur Fahrradkultur gehört für mich unbedingt ein gutes Buch.

Erste Informationen zur Gründung der Universität 1971 als Gesamthochschule am Holländischen Platz (HoPla) kann man bei Wikipedia finden.

Der Eingangsbereich der Universitätsbibliothek Kassel (foto: zoom)

Die Tunnel unter der riesigen Verkehrskreuzung am HoPla gelten als Hall of Fame und ich schaue mir regelmäßig die Graffiti an.

Eines von vielen Wandbildern in den Tunneln unter dem HoPla (foto: zoom)

Mehr kann ich gerade nicht berichten, weil um 11 Uhr das Fridericianum öffnet.

Heute steht die Ausstellung „CATHERINE OPIE –
THE PAUSE THAT DREAMS AGAINST ERASURE“ auf dem Kultur-Radtour-Programm. Sie ist ebenfalls nur noch bis zum 19. Juli 2026 zu sehen. Die Ankündigung liest sich sehr interessant: https://fridericianum.org/de/ausstellungen/catherine-opie/

Computer aus! Auf’s Rad! Hinunter in die Innenstadt!

Nachgefragt: der Fahrradunfall fand auf der Umleitung des Ruhrtalradwegs über die Bundesstraße 480 statt

Mein Tipp: Ruhrtalradweg zwischen Winterberg und Olsberg bis zur Fertigstellung meiden

Der rote Pfeil zeigt ungefähr auf den Bereich, wo nach Angaben der Polizei der schwere Radunfall stattfand. Unten im Anschnitt Niedersfeld, oben im Anschnitt Wiemeringhausen. (grafik: openstreetmap bearbeitet)

Vorgestern hatte ich hier im Blog über einen schweren Fahrradunfall auf der B 480 zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen berichtet. Dem Polizeibericht war nicht zu entnehmen, wo genau dieser Unfall stattgefunden hat.

Zitat: „Am Donnerstagvormittag kam es um 11:45 Uhr auf der B 480 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Olsberg-Wiemeringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Frau aus Leipzig befuhr mit ihrem Pedelec die Straße aus Niedersfeld kommend in Fahrtrichtung Wiemeringhausen.“

Siehe: https://www.schiebener.net/wordpress/radfahren-und-mtb-unfaelle-im-hsk/

Im Gespräch mit der Pressestelle der Polizei konnte ich heute den genaueren Unfallort eingrenzen: etwa mittig zwischen der Einfahrt zum ehemaligen Steinbruch (rechts) und der alten Fabrik (längliches Gebäude links).

„Nachgefragt: der Fahrradunfall fand auf der Umleitung des Ruhrtalradwegs über die Bundesstraße 480 statt“ weiterlesen

Radfahren und MTB: Unfälle im HSK

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Niedersfeld und Wiemeringhausen

April 2026 kurz vor Beginn der Bauarbeiten: Von Olsberg aus kommend ist hier, am Netto in Niedersfeld, die Umleitung über die Bundesstraße 480 zu Ende. (archivfoto: zoom)

Am Donnerstagvormittag kam es um 11:45 Uhr auf der B480 zwischen Winterberg-Niedersfeld und Olsberg-Wiemeringhausen zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Frau aus Leipzig befuhr mit ihrem Pedelec die Straße aus Niedersfeld kommend in Fahrtrichtung Wiemeringhausen.

Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Frau und verletzte sich lebensgefährlich. Ein Rettungshubschrauber flog die Frau in ein umliegendes Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hinzugezogen. Die Fahrbahn war für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Aufhebung der Sperrung erfolgte gegen 14:15 Uhr. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (Pressemitteilung Polizei HSK)

Anmerkung zoom: Niemals würde ich mit dem Rad auf der B 480 fahren. Das ist mir zu gefährlich, auch wenn es erlaubt ist. Die genaue Unfallstelle ist im Polizeibericht nicht angegeben. Ein Teil der Umleitung des Ruhrtalradwegs führt über die B 480. Ich will noch herausfinden, ob der Unfall dort oder außerhalb dieses Abschnitts passierte.

Siehe: https://www.schiebener.net/wordpress/ruhrtalradweg-zwischen-winterberg-und-olsberg-umleitung-ueber-die-bundesstrasse-480/

Schwerverletzter Fahrradfahrer im Bikepark Winterberg

Am Freitag, dem 26.06.2026, gegen 17:35 Uhr, stürzte ein 53jähriger Mountainbiker aus Belgien aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich der sogenannten Kyrillstrecke. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Aufgrund der schwere der Verletzungen war auch Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt. (Presssemitteilung Polizei HSK)

Und Samstag in Schmallenberg: schwerverletzter Fahrradfahrer im Bikepark Gellinghausen

Am 27.06.2026, gegen 16:45 Uhr, stürzte ein 35jähriger Mountainbiker aus den Niederlanden nach einem Sprung im Bikepark Gellinghausen. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Aufgrund der schwere der Verletzungen war auch ein Unfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt. (Pressemitteilung Polizei HSK)

Wann ist ein Urlaub beendet?

Windmühle in Rørvig/Sjælland (foto: zoom)

Aus dem Urlaub zurückkehren, das ist kein Problem. Schwieriger ist es, wieder zu Hause anzukommen.

Mindestens eine Woche dauert die Zeit des melancholischen Nachklangs: die Dünen, das Meer, die Schiffe im Hafen, das Eis, die Radtouren, das Essen, Lesen und die fremdsprachigen Zeitungen in der kleinen Bibliothek; und dazu Zeit ohne Ende.

„Ist es nicht langweilig in Dänemark?“, haben mich mehrere Bekannte gefragt.

Dem will ich keinesfalls widersprechen. Fahrt woanders hin. Dänemark ist langweilig, insbesondere in der Vorsaison.

Ich habe allerdings einen kleinen Tick: was für andere als öde Langeweile erscheint, sehe und fühle ich als Mußezeit.

Im Sauerland bin ich erst nach dem ersten Abendspaziergang auf dem Kahlen Asten angekommen – also heute.

Die Bäume standen erhaben im Abendlicht und die Tourist*innen schienen den Berg zu meiden. Kaum jemand zu sehen. Nichts los. Langweilig.

Mußezeit auf dem Kahlen Asten. Wieder im Lande. Tschüss Sjælland. Hallo Sauerland!

Heute Abend auf dem Kahlen Asten (foto:zoom)

Read around the clock in Denmark

Lesen und Medienausleihe in Nykøbing und Rørvig: Jeg elsker de danske biblioteker.

Blick aus dem Sessel in den Lesesaal der öffentlichen Bücherei in Nykøbing/Sjælland (foto: zoom)

Seit vielen Jahren habe ich die Angewohnheit, mir am Urlaubsort in Dänemark einen Bibliotheksausweis zu besorgen. Damit kann ich Medien wie Bücher, Musik und Filme ausleihen.

Selbst ohne Ausweis könnte ich die großen regionalen und überregionalen dänischen Tageszeitungen in den bequemen roten Sesseln lesen. Meist bleibt es beim Studium der Überschriften von Politiken, Information oder Berlinske Tidene. Zu mehr reichen meine Sprachkenntnisse (noch) nicht.

Bücher kann ich mir aus dem Regal holen und selbstständig digital auschecken, wie das inzwischen auch in Deutschland bei größeren und modernen Bibliotheken möglich ist.

In Nykøbing/Sjælland sind die Öffnungszeiten fix, bspw. Mo, Di, Mi 9 – 17 Uhr, Do 9 – 18 Uhr, Fr 9 – 15 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr und Sonntag geschlossen.

Dieses Jahr habe ich herausgefunden, dass mein Ausweis auch für die Bibliothek in Rørvig gilt und dass diese Zweigstelle etwas Besonderes ist. Sie ist täglich von 6 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Personal kommt, soweit ich es gesehen habe, nur zum Einsortieren der abgegebenen Medien und zum Austausch der Tageszeitungen ein (?) Mal täglich vorbei.

Fantastische Öffnungszeiten, die ich fleißig ausgenutzt habe. (foto: zoom)

Als Leser*in mache ich den Rest. Die Tür zur Bibliothek öffne ich mit Karte und Geheimzahl. Der Rest läuft wie in Nykøbing: Ausleihe und Rückgabe erfolgen automatisch digital. Eine Quittung über die Vorgänge erhält man auf Papier oder per E-Mail.

Der Eingang zur 6 bis 24 Uhr-Bibliothek in Rørvig. Rechts neben der Tür sind der Ausweis-Scanner und die PIN-Code Eingabe.

Was habe ich als deutscher Urlauber benötigt? Meinen Personalausweis und eine gültige E-Mail Adresse. Nachdem die Bibliothekarin in Nykøbing meine Daten in ihren Computer eingegeben hatte, schob sie mir die Plastikkarte = Ausweis über den Tisch.

Das „Kinderzimmer“ der Bibliothek in Rørvig. (foto: zoom)

Kosten: für mich unglaubliche 0,00 Euro/Kronen.

Zum Testen und Lesen habe ich, wie gestern erwähnt, ein Kinderbuch ausgeliehen. Es geht voran.

Jeg elsker de danske biblioteker.