Carl Constantin Weber: Schleswigerin (2008, Bronze), Schleistraße/Strandweg, 24837 Schleswig (alle Fotos: zoom)
Bei trübem und regnerischen Wetter bin ich mit Rückenwind nach Kappeln geradelt.
Säße ich an einer vernünftigen Tastatur, würden die Wörter leichthin in den Blog-Editor perlen. Doch so verhält es sich leider nicht.
Bei der Richtung Wasser tänzelnden Bronzeskulptur handelt es sich um eine 1,70 m große Figur, die den Titel Schleswigerin trägt. Dieses Kunstwerk wurde vom Rotaryclub Schleswig-Gottorf anlässlich der Landesgartenschau Schleswig beim Potsdamer Bildhauer Carl Constantin Weber in Auftrag gegeben und in Anwesenheit des Künstlers am Sonnabend, dem 12. April 2008, feierlich enthüllt.
Einige sagen, sie lieben Deutschland, und wettern dann gegen E-Autos, Wärmepumpen und Windkraft.
So bleiben wir aber abhängig von Öl-, Gas- und Kohleimporten und überweisen Milliarden ins Ausland. Wer Zukunftstechnologien bekämpft und damit seinem Land schadet, sollte die Deutschlandfahne wegpacken.
Die erste Station des „Goldenen Pfads“ (foto: zoom)
Der Goldenen Pfad ist eine esoterische Installation auf der Niedersfelder Hochheide und wird von der Winterberger Touristik als Landschaftstherapiepfad sehr stark beworben. Die aufwändig gestaltete Station 10 (Windharfe) ist seit Jahren kaputt.
Die losen Drähte der Windharfe sollen eigentlich (gestrafft) als Saiten dienen und mit Hilfe des Windes Töne erzeugen (foto: zoom)
Anfang diesen Jahres dokumentierte ich den Zustand hier im Blog. Außerdem hatte ich bei der Stadt Winterberg (Pressestelle) nachgefragt, die mich wiederum auf die Winterberg Touristik verwies. Bei der Tourist-Info gab ich daraufhin ebenfalls am Counter persönlich Bescheid.
Fleißiger Schmetterling in der Mittagshitze: Nahrungssuche an einer Baumrinde (foto: zoom)
Wochenende am Niederrhein. Der Schmetterling war einer von Tausenden. Sie flatterten in der Mittagshitze um die Bäume am Rheinufer und ließen sich für Augenblicke auf der Baumrinde nieder.
Ich hatte nicht viel Zeit, ihre nervösen Bewegungen zu beobachten. Die Sonne schien unerbittlich heiß. Hastig ein Foto geknipst und dann in die schattige Gartenwirtschaft geflüchtet.
Am Abend habe ich mich gewundert, dass das Bild nicht schlecht geworden ist, auch wenn die Unterseite des linken die Oberseite des rechten Flügels verdeckt.
Falls ihr häufiger mit dem Fahrrad auf dem Bogen Baldeborn, Löllinghausen, Beringhausen, Heggen und Löttmaringhausen unterwegs seid, schaut doch einmal die Gebäude links und rechts im Tal der kleinen Henne an.
Die zerfallende Scheune erinnert mich stets an das Auenland der tolkinschen Hobbits. Seit Jahren warte ich auf die perfekten Lichtverhältnisse. Sie kommen nie.
Das ländliche Fachwerk-Ensemble habe ich merkwürdigerweise erst am vergangenen Sonntagmorgen, also vor vier Tagen, entdeckt. Dabei ist es sehr auffällig. Nach vielen Jahren selektiver Wahrnehmung habe ich nun auch diese Lücke geschlossen.
Ensemble mit Fachwerk bei Heggen (foto: zoom)
Schon häufiger bin ich vor dem Gutshof Pohl abgestiegen und habe auf die Hexe mit dem schwarzen Kater auf der Schulter gewartet, damit sie mir das verwunschene Anwesen zeige.
Diese Lücke ist noch offen.
Alter Gasthof in Beringhausen (foto: zoom)
Die Strecke gefällt mir wesentlich besser als der Radweg zwischen Remblinghausen und Meschede entlang der Hauptstraße. Er verläuft, immerhin getrennt von Leitplanken, direkt neben der Straße und dort herrscht ein unangenehmer Verkehrslärm. Ob E-Auto, Benziner oder Diesel – es sind die Abrollgeräusche der Reifen, die den Krach veranstalten. Außerdem setzen sie große Mengen an Feinstaub frei.
Die Ziegen weiden wieder am Krähenstein (foto: zoom)
Gestern Abend bin ich zu einer Mini-Radtour aufgebrochen. Bis zum Krähenstein waren es trotz Umwegs durch die Schlade 3,95 km.
Nachdem mich die Ziegen neugierig angeschaut hatten, biss mir eine von ihnen in die Hosentasche. Weder mein Portemonnaie noch der Objektivdeckel waren essbar und so ließen sie mich in Ruhe zum Kreuz hinauf und wieder hinunter klettern. Grass und Blätter rupfen war interessanter und leckerer.
Die Handelsmann-(und Frau- und Kind-) Figurengruppe heute neben dem Schrottcontainer (foto: zoom)
Als ich heute mit dem Fahrrad den steilen Weg zum Rauhen Busch hinauf fuhr, traute ich meinen Augen nicht. Eingezäunt stand dort neben dem Container des Entsorgungsunternehmens Lobbe der Winterberger Handelsmann mit Frau und Kind.
Sollte der frischgebackene Lobbe-ist nicht auf dem Marktplatz stehen?
…das Herzstück der Altstadt am Marktplatz Untere Pforte. Einst zogen die Winterberger als sogenannte Kiepenkerle bis nach Holland, um ihr karges Einkommen mit handgemachten Holz- und Eisenwaren aufzubessern. Heute erinnert dieses beeindruckende Denkmal an den fleißigen Berufsstand vergangener Jahrhunderte. Erlebe den Kaufmann in typischer Tracht mit Hut, Mantel und schwerem Warenbündel hautnah. Der Platz ist ein lebendiger Begegnungsort mit gemütlicher Gastronomie, was ihn zu einem idealen Ausflugsziel im Sauerland macht. Schnapp dir deine Kamera, denn die Statue gilt als beliebtes Fotomotiv. Verbinde deinen Ausflug mit einem entspannten Stadtbummel und tauche in die spannende Geschichte dieser Sehenswürdigkeit in Winterberg ein.
Screenshot der Winterberger Website von heute 20.30 Uhr
„Schnapp dir deine Kamera, denn die Statue gilt als beliebtes Fotomotiv.“
Das beliebte Fotomotiv steht, wie auf dem Bild von heute Abend zu sehen ist, nicht mehr auf seinem Platz. Das „Herzstück der Altstadt am Marktplatz Untere Pforte“ sei vor ungefähr ein bis zwei Monaten abgebaut worden, sagte mir eine Mitarbeiterin der Restaurationskette.
Dort, inmitten der Außengastronomie, müsste der Handelsmann mit Frau und Kind eigentlich stehen. (foto: zoom)
Wäre ich heute nicht zufälligerweise am Lobbe-Container vorbeigeradelt und hätte sich mir in der Nachmittagshitze nicht der (müde) Kalauer vom Handelsmann als Lobbe-isten aufgezwungen, wer weiß ob ich im gastronomischen Gewusel an der Unteren Pforte das Fehlen „dieses beindruckende[n] Denkmal[s]“ bemerkt hätte.
Oder noch flacher: Jetzt ist er platt, der Handelsmann am Extrablatt.
Der „Reflecting Pool“ spiegelt im Jahr 2016 den Obelisken (foto: zoom)
Im August 2016 schien die Welt noch in Ordnung. Der Lincoln Memorial Reflecting Pool lag fotogen vor unseren Füßen. Wir waren auf der Reise von Dallas nach New York in Washington D.C. angekommen.
Den Parteitag der Republikaner hatten wir live im TV bei Freunden miterlebt und gemeinsam kommentiert. Niemals hätten wir gedacht, dass der Narziss und Grifter, der Boss des Familien-Clans Trump, die Wahlen gewinnen würde.
Seine Ehefrau Melania hatte sich bei ihrer Unterstützungsrede großzügig an der Rede von Michelle Obama bedient. Wie sich herausstellen sollte, war dies noch ein geringfügiger Diebstahl, verglichen mit dem mafiösen Ausschlachten des Staates in den darauf folgenden Jahren.
Mein Verhältnis zu den USA hat mit Trump I einen ersten tiefen Riss bekommen, der seit Trump II schmerzhaft weiter klafft.
Der gleiche Standpunkt, nur mit Weitwinkel (foto: zoom)
2016 war unser letzter Besuch in den United States of America. Gern hätte wir das Land, unsere Freunde, noch einmal besucht, aber nicht unter den herrschenden Bedingungen.
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