Kleine Blogpause

Demo-Plakat an der Goethestraße in Kassel (foto: zoom)

Das Blog macht ein paar Tage Pause. Draußen geht das Leben weiter, beispielsweise mit einer Klima-Demo in Kassel am kommenden Freitag.

Vor ein paar Wochen hatte es noch so ausgesehen, als ob das Thema „Klimakrise“ die Menschen nicht mehr interessieren würde.

Doch durch die fossilen Kriege und Krisen in der Welt (USA, Venezuela, Ukraine, Russland, Iran,…) und im eigenen Land (Katharina Reiches verfehlte Energiepolitik) drängen sowohl der Klimawandel als auch die fossile Krise wieder stärker auf die politische Bühne.

80.000 Menschen gingen am 18. April in vier deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München ) für die Energiewende auf die Straße. Das ist eine Ansage.

Mein Eindruck ist, dass die Fossil-Lobby an Boden verliert; die Energiewende nimmt trotz „Gas-Kathi“ an Fahrt auf.

Ab in die Blogpause! Danach geht es mit erneuerter Energie weiter.

Alle Demos / Streiktermine am 24. Mai findet ihr hier:

https://fridaysforfuture.de/streiktermine/

Stau im Hochsauerland

Nach dem Stau habe ich am Bahntrassenradweg entspannt Kaffee getrunken und einen Tröt bei Mastodon abgesetzt: https://ruhr.social/@hskzoom/116408997905837592 (foto: zoom)

Zwischen Holthausen und Bad Fredeburg bin ich gestern mit dem Fahrrad im Stau stecken geblieben. Obwohl viel gemeckert und geblökt wurde, blieb die Stimmung freundlich und entspannt.

Der Radweg von Holthausen hinunter nach Bad Fredeburg ist schon seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand. Baumwurzeln haben die Asphaltdecke an vielen Stellen derart hoch gedrückt, dass ich jedes Mal in Versuchung gerate, mit dem Fahrrad auf die Straße auszuweichen.

Tröstlich: Auch die Straße ist ziemlich kaputt und voller Schlaglöcher.

Meine Radfahrer*innen-Laune besserte sich schlagartig, als ich mich in einem rustikalen Sauerländer Stau wiederfand.

Das Ende ist nah. Zwischen Holthausen und Bad Fredeburg habe ich noch den Rest der Herde aufgenommen.

Es dauerte ein paar Minuten bis die Schafherde links und rechts, friedlich blökend, an mir vorbeigezogen war.

Mein inneres Lächeln war riesengroß. Derart entspannt habe ich mit dem Auto noch nie in einem Stau gestanden.

Der Kaffee bei Tismes am Bahntrassenradweg zwischen Schmallenberg und Bremke schmeckte mindestens doppelt so gut wie sonst.

Karfreitagsbesuch auf dem Melaten-Friedhof

Die beiden Can-Musiker Holger Czukay und Jaki Liebezeit gefunden

Music and Love are Miracles. Grabstein für Holger Czukay und Ursa Major (Ursula Schüring)

Ich wollte schon seit vielen Jahren die Gräber der beiden Can-Musiker Holger Czukaj (Schüring) und Jaki (Hans Heinrich) Liebezeit auf dem Kölner Melaten-Friedhof besuchen. Irgendetwas ist immer dazwischen gekommen. Karfreitag hat es endlich geklappt.

Jaki Liebezeit (Schlagzeug) und Holger Czukay (Bass) waren Musiker der deutschen Gruppe „The Can“, später nur „Can“.

„Karfreitagsbesuch auf dem Melaten-Friedhof“ weiterlesen

Kölner Hauswand: put in prison

Putin in Gefängniskleidung = schwarz-weiß quergestreiftes Hemd mit einer Banane auf dem Kopf vor einem grauen Hintergrund an einer verklinkerten braunroten Hauswand. Im Vordergrund drei Oberleitungen. Rechts ragen Äste ins Bild. Links Straßenschilder, die von oben nach unten folgende Richtungen anzeigen:

Zentrum (geradeaus)
Autobahn (halbrechts)
Zoo / Flora ( " )
Universität (rechts)
Uni-Kliniken ( " )
Wandbild in Köln (foto: zoom)

Auf dem Weg vom Melaten Friedhof zum Rhein habe ich ein sehr großes Wandbild entdeckt.

„Entdeckt“ ist übertrieben, denn das 10 x 6 Meter große Bild drängte sich geradezu auf.

„Kölner Hauswand: put in prison“ weiterlesen

Des Rätsels Lösung: Hier war ich

Blick vom KölnTriangle auf die „richtige“ Rheinseite (foto: zoom)

Gestern hatten wir mit dem Wetter Pech. Kaum waren wir in Köln angekommen, plästerte es aus dicken grauen Wolken.

Für den Blick vom KölnTriangle auf der Deutzer Seite (der Schäl Sick) klarte der Himmel kurz auf und ich konnte ein Foto durch die dicken Plexiglas-Scheiben machen.

„Des Rätsels Lösung: Hier war ich“ weiterlesen

Rätsel: Wo bin ich?

Blende 7.1, ISO 100, Belichtung 4 sec (fotos: zoom)

Das haben bestimmt schon viele vor mir getan: wenn die Bilder verwackeln und unscharf sind, wenn das Stativ zu Hause steht und einem im Touristen-Gewusel der Kragen platzt, dann kann man das Foto auch gleich ganz verreißen.

Das obere Bild ist noch nicht sehr aussagekräftig, aber vielleicht ist das nächste Foto deutlicher: Wo bin ich?

„Rätsel: Wo bin ich?“ weiterlesen

Kurz in Kassel

Ich bin ein unbedingter Freund von Straßenbahnen. Die Tram Nr. 4 fährt gerade zum Bebelplatz und weiter nach Helsa. (foto: zoom)

Am 31. März eines Jahres versuche ich „rain or shine“ in Kassel zu sein. Heute war ein kalter Tag mit minimalem Regen. Mal war es trüb, mal schien die Sonne.

Oben am Herkules wehte ein unangenehm kalter und scharfer Wind. Der nackte Held war untenrum erneut eingerüstet. Irgendein Bauwerk wird im Bergpark immer restauriert.

„Kurz in Kassel“ weiterlesen

Gelbe Blüten, Kanadagänse und ein Entenpaar

Ein kleiner Spaziergang entlang der Namenlose

Flache grün-gelbe Blüten sitzen auf runden, gekerbten Blättern.
Das wechselblättrige Milzkraut an der Namenlose (foto: zoom)

Das wechselblättrige Milzkraut blüht jedes Jahr gemeinsam mit den Hohen Primeln und den Buschwindröschen entlang der Namenlose zwischen Bahn-Viadukt und Silbacher Hundetrainingsverein.

Die Tage sind kalt, aber die ersten Frühblüher haben es im feuchten, schattigen Wald auch in diesem Jahr wieder geschafft. Am späten Nachmittag hatten die Buschwindröschen allerdings ihre weißen Blüten schon wieder zusammengefaltet. Die Primeln gedeihen auf der sonnigen Seite des Weges.

„Gelbe Blüten, Kanadagänse und ein Entenpaar“ weiterlesen

Marburger Sammelsurium zum Wochenende

Blick von der Lahnbrücke auf das Grüner Wehr und die Marburger Innenstadt (foto: zoom)

Am Dienstag war der Himmel über Marburg noch grau. Zum x-ten Mal bin ich auf dem Hirsefeldstieg über der Lahn stehen geblieben und habe zum n-ten Mal ein Foto aus der immergleichen Perspektive geknipst – diesmal ohne Wolkenformationen.

K2 hatte uns geraten, wir sollten doch mal ins Café Die Pause gehen und nicht immer nur zu Vetter oder zum Café Roter Stern.

Das Café hatte am Dienstag leider geschlossen. (foto: zoom)

Dienstags geschlossen – also doch wieder Quiche und Kaffee bei Vetter. Gewohnheiten wollen gepflegt werden.

„Marburger Sammelsurium zum Wochenende“ weiterlesen

Kalendarischer Frühlingsbeginn – heute 15:45 MEZ

Spaziergang in der Ruhraue (foto: zoom)

Seit heute dürfen wir auch offiziell in den Frühling starten, denn der kalendarische Frühlingsanfang ist der Moment, an dem Tag und Nacht genau gleich lang sind.

Dieses Phänomen wird als Tagundnachtgleiche bezeichnet: die Sonne steht senkrecht über dem Äquator.

Der so bestimmte Zeitpunkt wird auch astronomischer Frühlingsbeginn genannt und fällt in der Regel auf den 19., 20. oder 21. März.

Im Jahr 2026 hat der kalendarische Frühling am 20. März um 15:45 Uhr MEZ begonnen.

Auch wenn sich das Wetter schon seit Wochen frühlingshaft anfühlt, hält sich die Blütenpracht in der Ruhraue bei Olsberg/Bigge noch in Grenzen.

Neben der Temperatur ist auch die Länge des Tages ein Faktor, der den Beginn der Blüte in der Pflanzenwelt bestimmt.

Beim Spaziergang waren heute die üblichen Verdächtigen zu sehen: Buschwindröschen, Scharbockskraut und Kirschpflaume.

Frühlingsbeginn: Blüten in der Ruhraue (foto: zoom)

Paradox: morgen und übermorgen findet am Poppenberg in Winterberg der Snowboard Weltcup statt. Viele Grüße vom Klimawandel.

Datenschutz
Ich, Hans J. Schiebener (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.
Datenschutz
Ich, Hans J. Schiebener (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.