Fundstücke: Alte Liebe rostet doch

„Liebesschlösser“ an einem Brückengeländer im Rombergpark (foto: zoom)

Was ich mich Anblick der unzähligen sogenannten „Liebesschlösser“ an den Brücken dieser Welt häufig denke: „Euer Schloss ist verrostet. Seid ihr noch zusammen?“

Ich werde es wahrscheinlich nie erfahren, es sei denn, irgendein schlauer Mensch schreibt demnächst seine Dissertation über dieses Thema.

Falls du schon an dieser wissenschaftlichen Studie strickst, bitte ich um einen statistischen Vergleich mit denjenigen Paaren, die KEINE Schlösser an Brückengeländer anbringen.

Es wäre gerade zu Beginn einer Beziehung wichtig zu wissen, ob Schlösser die Verbindung verlängern oder verkürzen.

Danke im Voraus und Gute Nacht!

Was blüht denn dort im Januar?

Diese Pflanzen wuchsen drinnen und blühten nicht: Kakteen im Schauhaus (Foto: zoom)

Als ich jüngst im Bekannt*innenkreis erzählte, dass ich Mitte Januar blühende Pflanze im Rombergpark gesehen hätte, erntete ich müdes Erstaunen: „Kenn‘ ich nicht! Wo ist denn der Rombergpark?“

Die Pflanze war anscheinend noch uninteressanter. Also der Reihe nach. Zuerst der Park, dann die Pflanze.

Der Rombergpark ist nicht weit entfernt vom Westfalenpark und liegt neben dem Zoo (siehe auch https://www.schiebener.net/wordpress/dortmund-2-x-2/). Der Eintritt ist frei. Das Gelände ist hügelig und darauf sind zu finden: Bäume & Arboretum, Blütenpflanzen & Botanischer Garten, kleine Bäche, Teiche, Cafés, Ausstellungspavillions, ein Pflanzenschauhaus …

Ich habe bestimmt noch etwas vergessen, aber ihr werdet eure eigenen Entdeckungen machen. Hier findet ihr den Rombergpark:

https://www.openstreetmap.org/?mlat=51.47832&mlon=7.46729#map=15/51.47832/7.46729


Größere Karte anzeigen

Der Park lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Im Winter ist es dort naturgemäß etwas übersichtlicher als in den anderen Jahreszeiten.

Zumindest eine blühende Pflanzenart habe ich draußen in einem Beet vor dem Café Orchidee entdeckt. Wenn ich mich nicht täusche, handelt es sich um eine orientalische Nieswurz.

Sollte ich mich nicht täuschen, habe ich eine Lenzrose fotografiert (Foto: zoom)

Die Orientalische Nieswurz (Helleborus orientalis), Lenzrose oder Frühlings-Christrose ist eine Art der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist in der Türkei und dem Kaukasus beheimatet.

Die restlichen Informationen findet ihr bei Wikipedia oder auch mit Hilfe eurer Suchmaschine auf den zahlreichen Websites von Gärtnereien und Baumschulen.

Sollte ich mich bei der Pflanzenbestimmung vertan haben, schreibt es mir in die Kommentare.

Die Genossin Sonne ist im Dortmunder U untergegangen

Rolltreppenschacht im Dortmunder U. An den Geländern Werbung für die Ausstellung „Genossin Sonne“ (foto: zoom)

Gestern ist die Ausstellung Genossin Sonne im Dortmunder U zu Ende gegangen. Siehe dazu auch hier im Blog: https://www.schiebener.net/wordpress/dortmund-2-x-2/

Zu sehen waren künstlerischen Arbeiten und Theorien, die versuchten, den Kosmos und insbesondere die Aktivität der Sonne, Energielieferant für Leben auf der Erde, mit sozialen und politischen Bewegungen in Verbindung zu bringen.

Jetzt müssen wir halt ohne Genossin Sonne und esoterische Revolutionstheorien weitermachen.

Es gibt genug zu tun: Klimakrise, Wirtschaftskrisen, Autoritarismus, Fossilismus, weltweiter Rechtsruck, Kriege …

Nicht resignieren! Die Sonne geht heute unter, aber morgen auch wieder auf.

Umleitung: USA, Trump, Halemba, Lübeck, Hanau, Haskala, Blut und Spiele, die Abonnementsfalle, Oral History, Tolkien und mehr

Spaziergang am späten Nachmittag im Hochsauerland (foto: zoom)

Ökonom über die USA unter Trump: „Das System ist gekippt“ … taz

AfD-Abgeordneter Halemba vor Gericht: Neonazi-Song, Drohkulisse, NS-Funde … Belltower

Ein ungeklärter Mord und der Kampf um Erinnerung: 30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag in Lübeck … AmadeuAntonioStiftung

Hanau-Überlebender Ibrahim Akku? stirbt an Spätfolgen des Terroranschlags: Ibrahim Akku? ist mit 70 Jahren an den Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau vor sechs Jahren gestorben. Er kämpfte gegen Einsamkeit und das Vergessenwerden und sagte: „Ich wünsche mir, dass Menschen einander nicht töten“ … RobertsBlog

Haskala: Die jüdische Aufklärung und ihre Bedeutung … JCOM

US-Einwanderungsbehörde: Mit Palantir und Paragon auf Migrantenjagd … Netzpolitik

Die Abonnementsfalle (Satire): Mein Name ist Gernulf Olzheimer und dies ist das Weblog aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten … zynaesthesie

Blut und Spiele: Mixed Martial Arts als reaktionärer Code … GeschichteDerGegenwart

Oral History als „deutsches Gedächtnis“: FernUni-Archiv als Forschungsdatenzentrum akkreditiert … Doppelwacholder

J.R.R. Tolkien – the Bovadium Fragments: Es gibt Bücher, die sollte es nicht geben und die neuste Veröffentlichung von J.R.R. Tolkien gehört dazu … Schmalenstroer

Digitale Souveränität in Zeiten unzuverlässiger Partner: Es wird Zeit, dass wir eines meiner wichtigsten Themen noch mal aufgreifen: Digitale Souveränität.  Anlass dafür ist, dass die USA gerade mal eben ein Staatsoberhaupt entführt haben, unter Einsatz des Militärs, um Öl zu bekommen. Und neben Canada steht ja noch das zu Dänemark gehörende Grönland auf der „will haben“-Liste des US-Präsidenten … UnkreativerWeblog

Stichworte oder: Was man so mithört „Was kann ich gegen Sie tun?“revierpassagen

Was vom Tag bleibt

Ein Foto vom Hennesee

Das Elektro-Schiff EMS Hennesee heute Nachmittag bei der Fahrt auf dem gleichnamigen See (foto: zoom)

Alle paar Monate schauen wir am Hennesee vorbei und jedes Mal merke ich, dass mir die Landschaft nicht zusagt. Selbst im Sommer ist mir dort eher düster zumute. Woran es liegt? Keine Ahnung. Normalerweise sind Seen doch ein Selbstgänger.

Vielen unserer Bekannten gefällt der Hennesee hingegen sehr. Man kann spazieren gehen, Rad fahren, schwimmen oder mit dem elektrischen Motorschiff über den See tuckern. Dazu gibt es eine beliebte Restauration an der Berghäuser Bucht, einen Spielplatz und nicht zu vergessen, den mächtige Staudamm mit der eisernen Himmelstreppe.

Die Himmelstreppe am Staudamm des Hennesees in Meschede (archivfoto: zoom)

Also kein Grund, am Hennesee miesepetrig umherzuschleichen. Ab dem Frühjahr werde ich häufiger mit dem Rad den asphaltierten Weg am Ostufer des Stausees nutzen, um von Reiste nach Meschede zu gelangen.

Vielleicht wird mir dann, wenn die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, auch an der Hennetalsperre heiter zumute.

Ich werde schon noch herausfinden, warum der Hennesee und ich noch(?) keine dicken Freunde geworden sind.

Blick aus dem Fenster: Sturmtief Elli war milde gestimmt

Blick Richtung Mannstein mit den sieben WEA (foto: zoom)

Das Sturmtief Elli ist sehr gnädig mit dem Hochsauerland umgegangen. Der Schnee vor der Haustür war flott weggeschüppt. Danach kam Regen auf und heute Nacht bei einsetzender Kälte erneut etwas Schnee.

Am Wochenende soll es frostig bleibe, aber am Montag könnte bei milderen Temperaturen wiederum Regen auf den dann gefrorenen Boden fallen.

Die Menschen tragen Eimer und Säcke voller Streusalz aus Bau- und Supermärkten.

Der Krähenstein mit Gipfelkreuz (foto: zoom)

Mit Argusaugen verfolge ich die kleinsten Veränderungen auf meiner DWD-WarnWetter-App. Unser Salzvorrat müsste reichen. Der Winter macht wahrscheinlich schnell wieder schlapp.

Silvesterparty

Zurück in Siedlinghausen. Keine Menschenseele zu sehen (foto: zoom)

Danach haben wir entspannt bei unseren Freunden geklingelt. Die Silvester-Party konnte beginnen.
Was dann geschah, erzähle ich ein anderes Mal.

https://www.schiebener.net/wordpress/der-31-dezember-2025/

Ich bin die Zusammenfassung unserer Kölner Silvesterparty schuldig geblieben. Sie verlief sehr übersichtlich in angenehmer Atmosphäre.

Zwei Mal habe ich fürchterliche Niederlagen beim Kickern erlitten. Es folgte eine Verlustpartie Backgammon, die ich mit Ach und Krach durch einen Sieg ausgleichen konnte.

Gespräche beim Raclette. Daraus erwuchs der stille Vorsatz, mich im Jahr 2026 zumindest oberflächlich mit Arnold Schönberg zu beschäftigen. Hatten wir das Thema nicht in der Schule? Keine Ahnung. Vergessen. Vielleicht hat der Scheibenbeißer in Kassel Schönberg auf Vinyl gepresst. Erst die zwölf Töne hören, dann lesen. Habe schon bei Wikipedia gelünkert.

Knall! Peng! Puff! 2026 erschien am Horizont über den Dächern von Kalk. Prost! Niemand schien Vorsätze zu haben oder wollte sie nicht aussprechen. Magisches Denken.

Im Bücherregal der Gastgeberin schaute mich die Autobiografie von John Peel, Margrave of the Marshes, an. „Darf ich mir das Buch ausleihen?“ „Ja, klar!“

Danke sehr. Ich gebe es spätestens zurück, wenn wir nach Köln zurückkehren, um erstens endlich den Melaten-Friedhof und zweitens das Käthe Kollwitz Museum zu besuchen.

Heute beginne ich unverzüglich mit John Peel.

Heute nur ein Bild

oder auch ein zweites

Bank am Waldweg Richtung Kriegerdenkmal (foto: zoom)

Heute habe ich mich nicht weit von zu Hause entfernt. Selbst in den Nebenstraßen unseres Winterberger Ortsteils stauten sich zeitweise die Autos der Skitourist*innen. Es genügte mir, ein bisschen Schnee zu schippen, spazieren zu gehen und im Physio-Fit auf dem Ergometer zu pedalieren.

Während ich auf dem Liegerad in der Mucki-Bude saß, habe ich mir die neue Podcast-Folge The Coffee Klatch von Robert Reich angehört[1]. Es war zwar die brandaktuelle Sendung von heute, aber die Invasion Venezuelas durch die USA samt Entführung von Maduro, die zu diesem Zeitpunkt gerade bekannt wurde, ist noch nicht eingearbeitet. Das politische Gespräch zwischen Robert Reich und Heather Lofthouse habe ich trotzdem, wie eigentlich stets, mit Interesse verfolgt. Ich bin gespannt, wie die beiden die Ereignisse im nächsten Podcast aufarbeiten werden.

Auf halbem Weg zum Physio-Fit: Blick über Siedlinghausen, links die katholische Kirche (foto: zoom)

Der Rest des Tages war dem Nachrichten-Konsum gewidmet. Wie wird auf Mastodon getrötet? Was schreibt der Guardian? Wie präsentiert sich Trump in seiner Pressekonferenz um 17 Uhr?

Auffällig war, dass Trump seine Worte vom Blatt ablas, den Kopf oft halb gesenkt, die Worte monoton lallend (nuschelnd?), vom Kernthema abschweifend, altbekannte Topoi wiederholend, müde. Kein Ausbund von Vitalität. Hegseth hingegen giftig aggressiv. An dieser Stelle der PK angekommen, habe ich mich aus der CNN-Übertragung heraus geklickt.

Verstanden habe ich: es geht um die Ölvorräte Venezuelas, Drogen sind ein Vorwand. Ich bin gespannt, ob Maduro so relativ geräuschlos von der politischen Bildfläche verschwinden wird wie bspw. Manuel Noriega, Betonung auf relativ.


[1] Im verlinkten Coffee Klatch ist ein Video zu sehen. Ich habe mir den Podcast mit der Smartphone-App AntennaPod abonniert. Da gibt es nichts zu gucken, nur zuzuhören.

Der 31. Dezember 2025

Vor der Party ein Spaziergang durch den Kölner Stadtteil Humboldt/Gremberg

Köln Humboldt/Gremberg: Blick in die Nassaustraße (foto: zoom)

Ich wundere mich jedes Jahr zu Silvester aufs Neue, woher ich die geheime Kraft habe, im Kölner Stadtteil Humboldt in kürzester Zeit eine Parklücke zu finden. Es ist schon verrückt, wie viele Autos die Wohngebiete unserer Städte verstopfen. Wenn wir dann ein Mal im Jahr unsere Freunde in Köln besuchen, um das Neue Jahr gemeinsam zu begrüßen, werden wir selbst zum Teil des Problems.

In diesem Jahr waren wir zwei Stunden zu früh in Köln und hatten noch etwas Zeit, durch Humboldt/Gremberg zu streifen.

Hoffnungslos optimistisch haben wir uns auf die Suche nach einem Café begeben. Schwierig. Ein Kiosk hatte geöffnet, aber ohne einen gemütlichen Sitzplatz.

Kiosk in der Rolshover Straße (foto: zoom)

Weiter ging’s. Interessante Aspekte der Kölner Abfallbeseitigung waren links und rechts am Wegesrand zu beobachten.

Volpertusstraße (foto: zoom)

Am Ende der Volpertstraße steht ein sogenannter Offener Bücherschrank.

Offener Bücherschrank am Stadtpark Humboldt-Gremberg (foto: zoom)

Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt und die Smartphone-Bilder wurden immer pixeliger. Ich mag den Blick auf eine wild zusammengesetzte Stadtarchitektur.

Kölner Stadtarchitektur: im Vordergrund das Vereinshaus des SV Gremberg Humboldt 60/62 e. V. (foto: zoom)

Den Spielplatz (Parkour) kenne ich noch vom letzten Jahr Silvester. Er ist weder gemütlicher noch einladender geworden.

Park an der Lenzwiese: Spielplatz/Parkour (foto: zoom)

Haben wir ein Café gefunden? Ein eingeschränktes Ja! Am Ende sind wir beim REWE To Go in der Aral-Tankstelle an der Rolshover Straße gelandet, 24/7 geöffnet.

An diesem späten Silvesternachmittag fanden wir es richtig gemütlich, dort auf den hohen Stühlen am Bistro-Tisch zu sitzen, den Geschäftsbetrieb zu beobachten und dabei unseren heißen Kaffee aus Porzellan-Tassen zu trinken.

Danach haben wir entspannt bei unseren Freunden geklingelt. Die Silvester-Party konnte beginnen.

Was dann geschah, erzähle ich ein anderes Mal.

Farvel 2025

Graffiti im Nordstadtpark, Kassel (foto: zoom)

Das Jahr 2025 war für mich persönlich sehr gemischt. Trotzdem gab es einige schöne Stunden, Tage und Wochen.

Neu war mein Einstieg ins Dänische. Aufgrund der sehr großen Schere zwischen Schrift und gesprochenem Wort finde ich die dänische Sprache nur sehr schwer zu erlernen.

Ein einwöchiger Bildungsurlaub in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte am Kellersee bei Malente hat mir das Verständnis von Sprache, Kultur und Politik unseres nördlichen Nachbarlandes zumindest erleichtert.

Zur Zeit nehme ich an einem Einsteigerkurs bei der VHS_Stuttgart teil. Meine Ohren schule ich mit Hilfe einer Podcast-Serie: Dansk i ørerne, sehr empfehlenswert, auch wenn ich kaum etwas verstehe.

Große Reisen konnte ich – aus Gründen, wie es so schön heißt – in 2025 nicht unternehmen, aber auch die kleinen Ausflüge waren sehr anregend: Köln, Bremen, Hamburg, Lübeck, Kassel, Malente, Travemünde, …

Gleich zwei Mal habe ich die Thomas-Mann Ausstellung in Lübeck besucht, dazu Sekundärliteratur und Originaltexte gelesen. Manns Wandel vom Erzreaktionär zum Demokraten und bürgerlichen Antifaschisten konnte ich nachvollziehen. Bester Text: „Deutsche Hörer!“

Info-Tafel am Beginn des Ausstellungsrundgangs (foto: zoom)

Die Ausstellung „Meine Zeit“ – Thomas Mann und die Demokratie ist noch bis zum 18.01.2026 im St. Annen-Museum in Lübeck zu sehen:

https://buddenbrookhaus.de/150-jahre-thomas-mann

Zum Schluss eine weitere Leseempfehlung: Coming Up Short, A Memoir of My America von Robert Reich.

Neun Monate nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Robert Reich in einem vereinten Amerika mit einer vielversprechenden Zukunft geboren – eine Zukunft, die für so viele unerreichbar blieb, als das große Geld unsere Demokratie übernahm. Seine Begegnung mit Schulmobbern aufgrund seiner Körpergröße – als Erwachsener misst er 1,50 m – brachte ihn auf den entschlossenen Weg, sein Leben dem Kampf gegen amerikanische Mobber aller Art zu widmen. Er erzählt vom Tod eines Freundes in der Bürgerrechtsbewegung, von seinem politischen Erwachsenwerden als Zeuge der Berkeley-Bewegung für freie Meinungsäußerung, von seiner Arbeit für Bobby Kennedy und Senator Eugene McCarthy, von seinen Erfahrungen in einem durch den Vietnamkrieg zerrissenen Land, von seiner Begegnung mit Hillary Rodham im College, Bill Clinton in Oxford und Clarence Thomas an der Yale Law School. Er beschreibt ausführlich seine Freundschaft mit John Kenneth Galbraith während seiner Zeit als Dozent in Harvard und seine späteren Freundschaften mit Bernie Sanders und Ted Kennedy; seine Bemühungen als Arbeitsminister unter Clinton und als Wirtschaftsberater von Barack Obama.

Letztendlich fragt Reich: Was hat seine Generation erreicht? Hat sie Amerika besser, integrativer und toleranter gemacht? Hat sie die Demokratie gestärkt? Oder hat sie versagt?

Am Ende lässt Reich uns jedoch kaum in Verzweiflung über eine zum Scheitern verurteilte Demokratie zurück. Mit seinem charakteristischen Elan, Humor und seiner angeborenen Anständigkeit legt er dar, wie wir ein Gemeinschaftsgefühl und einen demokratischen Kapitalismus zurückgewinnen können, der auf den amerikanischen Idealen basiert, die wir noch retten können.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Seitdem ich das Buch gelesen habe, höre ich Robert Reichs wöchentlichen Podcast The Coffee Klatch. Gemeinsam mit seiner ehemaligen Studentin Heather Lofthouse wird am Samstag einer jeden Woche in einer knappen Stunde die US-amerikanische Politik aus dem Blickwinkel zweier progressiver Demokraten besprochen und analysiert, stets mit einem Schuss Hoffnung.

Alle weiteren meist düsteren politischen Themen – Trump, Kriege, Klimakrise usw. – werden im neuen Jahr 2026 hier und da im Blog auftauchen. Habe ich Hoffnung? Ja, muss. Wie soll es denn sonst gehen?

Kommt gut rüber.

BTW: Böllern finde ich blöd. Zentral organisierte professionelle Feuerwerke hielte ich für eine gute Alternative.