Niedersfelder Hochheide: der Goldene Pfad ist am Ende kaputt

Die Märzsonne beleuchtet die Hochheide-Hütte. (foto: zoom)

Mit dem Klimawandel beginnt das Aprilwetter im März. Gestern Nachmittag konnten wir eine Sonnenscheinphase ausnutzen, um auf der Niedersfelder Hochheide spazieren zu gehen.

Über den sogenannten Goldenen Pfad hatte ich vor mehren Jahren (2022) geschrieben:
https://www.schiebener.net/wordpress/intakte-natur-niedersfelder-hochheide/

Die Windharfe auf dem Clemensberg ist die zehnte und letzte Station dieser esoterischen Landschaftsinstallation:
https://www.winterberg.de/poi-detail/goldener-pfad-landschaftstherapiepfad-hochheide/

Was mich erstaunt:

Schon seit Jahren hört man lediglich das Scheppern der defekten und losen Saiten, vulgo Drähte, der ansonsten lieblich klingenden Installation. Die Windharfe ist kaputt!

Die Windharfe auf dem Clemensberg im Gegenlicht. Im Hintergrund das Gipfelkreuz (foto: zoom)

Es wundert mich, dass ein stark beworbenes und wahrscheinlich sehr teures Projekt derart schlecht gewartet wird.

Nun ja, die Niedersfelder Hochheide gefällt mir auch ohne Meditationsplatz (Website Winterberg: Meditaltionsplatz) und Orte der Besinnung. 😉

Spaziergang auf der Hochheide. Oben auf dem Wanderwegweiser ist die Markierung für den Rothaarsteig zu erkennen. (foto: zoom)

Moin! Blick aus dem Fenster: Schnee

Dazu zwei Podcast-Tipps für das Wochenende

In der Nacht ist Schnee gefallen (foto: zoom)

Nach den vielen Tagen mit reichlich Sonne sowie Temperaturen um die plus 15 °C darf sich meinetwegen ein Hauch von Winter zurückmelden.

Der Schnee ist feucht und das Thermometer zeigt +3 °C. Wir werden es überleben.

Für das Physio-Fit aka Mucki-Bude nehme ich mir die neu erschienene Podcast-Folge des Coffee Klatch vor: Who’s America’s Abuser-in-Chief? E. Jean Caroll gesellt sich zu den Gastgeber*innen Heather Lofthouse und Robert Reich.

Morgen höre ich mir den neunten Teil von Amerika verstehen mit Volker Depkat an. Es geht um das Thema Wahlen in den USA – kann Trump das System kippen?

Für die Podcasts verwende ich übrigens die App AntennaPod auf dem Smartphone.

Guten Morgen, genießt den Tag so gut es geht

Eine Tour über den Kahlen Asten (foto: zoom)

Das Wetter ist seit vielen Tagen ungewöhnlich warm und trocken. Heute Morgen hat mich zum ersten Mal die Amsel mit ihrem Gesang geweckt. Sie beginnt ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang zu trällern. Singdrossel und Rotkehlchen stimmten ebenfalls mit ein.

Apropos Temperaturen: der Niedergang des Skitourismus hat an der Peripherie Winterbergs begonnen: Züschen, Küstelberg, Gellinghausen …

Seit einiger Zeit steht auch der sogenannte Sahnehang am Kahlen Asten zum Verkauf. Wenn ich das Geld hätte, ich würde es anders anlegen.

Nun ja, ich bin kein Unternehmer. Wer weiß, was man aus dem Sahnehang noch machen kann …

Skihang zu verkaufen (foto: zoom)

1. März: Beginn des meteorologischen Frühlings

Noch ist die Pflanzen- und Tierwelt übersichtlich

Der Huflattich (Tussilago farfara) ist einer der ersten Frühlingsboten. (archivfoto: zoom)

Nachdem wir laut phänologischem Kalender den Vorfrühling (Beginn mit Blüte von Hasel, Märzenbecher und Schneeglöckchen) eingeläutet haben geht es heute mit dem meteorologischen Frühling weiter.

Der meteorologische Frühling ist nicht abhängig von den Launen der Natur. Er beginnt jedes Jahr am 1. März. Dieser feste Zeitpunkt ist u. a. deshalb wichtig, um die Daten aus der Wetterbeobachtung wie Statistiken – z.B. Monatsmittelwerte – leichter zu erstellen und zu vergleichen. Die Länge des meteorologischen Frühlings beträgt exakt drei Monate (März, April, Mai).

Die Tier- und Pflanzenwelt ist im Hochsauerland zur Zeit recht übersichtlich. Am Morgen tschirpen die Spatzen, nachmittags singt die Amsel. Sporadisch mischen sich Blau- und Kohlmeisen ein. Die früh aus der Winterstarre erwachten Feuerwanzen hatte ich vorgestern beobachtet.

Sperling in der Hamburger Hafencity (archivfoto: zoom)

Auch bei den Pflanzen ist noch kein Bestimmungsbuch nötig: Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge und gestern ein Huflattich.

Heute Morgen haben wir plus 4 °Celsius und Bodenfrost. Die Sonne scheint, die Spatzen lärmen und die Amsel schweigt.

Habt einen schönen Sonntag!

Unter dem Lavendel und auf dem Kahlen Asten

Feuerwanzen unter dem Lavendel (foto: zoom)

Noch nie habe ich es geschafft, rechtzeitig im Jahr mit der sogenannten Gartenarbeit zu beginnen. Meist war mir die Natur voraus, mit dem Ergebnis, dass ich den Pflanzen stets hinterherhechelte.

Heute habe ich zumindest das Laub des letzten Jahres vom Rasen entfernt sowie den ein oder anderen Strauch gestutzt – hoffentlich diesmal nicht zu früh.

Unter dem Lavendel vor dem Haus hielten sich die sehr geselligen Feuerwanzen auf. Laut Kosmos Tierführer dauert ihre Saison von April bis Oktober. Aber es ist doch erst Februar! Nun ja, die frühe Wanze findet ein Weibchen. Diese sondern Sexuallockstoffe ab, die von den Männchen erkannt werden. Eine Feuerwanzenpaarung kann einen ganzen Tag dauern. Die ausgewachsenen Tiere überwintern.

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Schönwetterpause

Mit dem Rad unterwegs

Warten am Bahnübergang in Meschede (foto: zoom)

Das Wetter ist ungewöhnlich mild und sonnig. Heute scheint laut DWD die Sonne sieben Stunden und die Temperaturen klettern auf 16 °Celsius.

Die erste längere Radtour (ca. 53 km) ist geschafft. Von Siedlinghausen ging es über Altenfeld, Bödefeld, Köttinghausen, Einhaus, Remblinghausen, Baldeborn, Beringhausen, Heggen, Meschede, Bestwig, Meschede nach Olsberg-Bigge. Dort in den Zug nach Silbach und zurück über den Berg nach Hause.

Den Ausstieg mit beladenem Rad in Siedlinghausen kann ich nicht empfehlen, da der Abstand zur Bahnsteigkante sehr groß ist. Was sich die Bahn beim Neubau des Bahnsteigs gedacht hat, weiß ich nicht; wahrscheinlich nichts.

Blick auf Hof und Häuser am Abzweig von Höringhausen nach Köttinghausen (foto: zoom)

Mehr kann ich nicht berichten, denn die Sonne lockt. Vielleicht gibt es später noch ein Update.

Update

So sieht die Tour in meiner E-Bike-Software aus:

Screenshot eBike Connect


Wenn ich ein Krokus wär…

Violette Blüte eines Krokus im Regen. Das vordere Blütenblat ist nach unten gebogen.  Darauf ein dicker Regentropfen. 
In der Mitte gelbe Staubblätter.
Krokus im warmen Regen (foto: zoom)

Gestern scherzte die WDR-Moderatorin nach dem Wetterbericht: Wenn ich ein Krokus wäre, würde ich „GO FOR IT!!!“ sagen.

Die Pflanzen haben sich die Ansage offenbar zu Herzen genommen. Heute wurde das Wetter feucht und mild.

Bei plus 12 °Celsius plästerte der Regen im Bergpark Kassel nieder. Auf den Wiesen blühten tatsächlich die ersten Krokusse.

Auch die Winterlinge hatten schon ihre gelben Kronblätter entfaltet.

Gelbe rundliche Blüten mit Regen benetzt.
Winterlinge im Bergpark (foto: zoom)

Das ging fix. Jetzt warte ich auf Huflattich, Primel, Buschwindröschen und trockenes Wetter. Das Fotografieren im Regen war grenzwertig. Die gute Kamera musste im Rucksack bleiben.

Abschied vom Winter

Mehrere kahle Bäume auf einem kahlen grau-braunen Felsgestein. Die Bäume zeichnen sich gegen den grauen Himmel ab.
Bäume auf Felsen rund um den Steinbruch am Meisterstein (foto: zoom)

Nachher kommen Regen und warme Luft ins Hochsauerland gezogen. Die Tagestemperaturen werden in den nächsten Tagen zweistellig und die Nächte sollen frostfrei bleiben.

Laut DWD wird am Mittwoch die Sonne sechs Stunden lang scheinen. Höchsttemperatur in Siedlinghausen: 14 °Celsius.

Screenshot der Warnwetter App des DWD. Reihe von Piktogrammen vom heutigen Freitag (-4°C | 3°C) bis zum nächsten Donnerstag (8°C | 12°C). Jeder Tag mit Wolke und Regentropfen, nur Mittwoch (7°C | 14°C) mit Wolke und Sonne.
Der Mittwoch sieht heute Abend um kurz nach 21 Uhr sehr interessant aus. (Screenshot: Warnwetter-App)

Wettervorhersagen müssen nicht eintreten. Gerade bei der Vorhersage für Mittwoch bleibe ich erst einmal vorsichtig. Allerdings hätte ich gegen warmes und sonniges Fahrradwetter nichts einzuwenden.

Ob es so oder so oder anders kommt – innerlich bin ich auf den Frühling eingestellt.

Der Kunstschnee wird die Skitourismus-Saison in Winterberg zwar noch in die Länge ziehen, aber das echte Winter-Feeling ist angesichts der grünen verregneten Wiesen und Restwälder nicht mehr vorhanden.

Sportprogramm: Schwimmen, Radfahren, Schach, Spazieren gehen und bei sehr schlechtem Wetter ab in die Mucki-Bude.



Spaziergänge im Hochsauerland

Heute fällt das Wandern wegen Glatteis aus

Buchenwald. Kahl. Die Buche im Vordergrund ist mit Bumschwämmen besetzt. Brauen Blätter auf dem Waldboden. Ganz wenig Schnee.
Baumschwämme (leider etwas unscharf) im Buchenwald (foto: zoom)

Heute Morgen ist es eisglatt in Siedlinghausen. Bei Temperaturen um 0 °C gefriert der Regen augenblicklich auf den Gehwegplatten. Kein guter Tag um spazieren zu gehen.

In den letzten Tagen war ich rund um Winterberg und Olsberg im Wald unterwegs.

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