Aus der Fotokiste: Louisiana Museum of Modern Art

Fortlaufendes Update: Vier Bilder ohne Text

Elmgreen & Dragset, Powerless Structures, Fig. 11, 1997, überbelichtet (foto: zoom)

Bauarbeiten im Blog. Heute veröffentliche ich vier Fotos, zu denen mir noch die Geschichte einfallen soll.

Sicher ist, dass sie alle etwas gemein haben.

Aus der Ausstellungssammlung Jean-Michel Basquiat, Headstrong (foto: zoom)

Die vier Fotos sind im Louisiana Museum of Modern Art entstanden. Das Museum befindet sich an der Küste nördlich von Kopenhagen. Wenn ich auf Seeland bin, versuche ich es eigentlich immer zu besuchen.

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Pausenbild: Kirche am Abend

Die Reste der Abendsonne scheinen auf eine Kirche in Rørvig/Seeland (foto: zoom)

Mildes Abendlicht fällt auf die ockergelbe Kirche am Rande von Rørvig. Wenige Minuten später sind die Schatten verblasst.

Ich radele zum Meer.

Die Blogpause ist beendet.

Mit dem Rad an der Ostsee in der Nähe des Dybesø (foto: zoom)

Kleine Blogpause

Demo-Plakat an der Goethestraße in Kassel (foto: zoom)

Das Blog macht ein paar Tage Pause. Draußen geht das Leben weiter, beispielsweise mit einer Klima-Demo in Kassel am kommenden Freitag.

Vor ein paar Wochen hatte es noch so ausgesehen, als ob das Thema „Klimakrise“ die Menschen nicht mehr interessieren würde.

Doch durch die fossilen Kriege und Krisen in der Welt (USA, Venezuela, Ukraine, Russland, Iran,…) und im eigenen Land (Katharina Reiches verfehlte Energiepolitik) drängen sowohl der Klimawandel als auch die fossile Krise wieder stärker auf die politische Bühne.

80.000 Menschen gingen am 18. April in vier deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München ) für die Energiewende auf die Straße. Das ist eine Ansage.

Mein Eindruck ist, dass die Fossil-Lobby an Boden verliert; die Energiewende nimmt trotz „Gas-Kathi“ an Fahrt auf.

Ab in die Blogpause! Danach geht es mit erneuerter Energie weiter.

Alle Demos / Streiktermine am 24. Mai findet ihr hier:

https://fridaysforfuture.de/streiktermine/

Stau im Hochsauerland

Nach dem Stau habe ich am Bahntrassenradweg entspannt Kaffee getrunken und einen Tröt bei Mastodon abgesetzt: https://ruhr.social/@hskzoom/116408997905837592 (foto: zoom)

Zwischen Holthausen und Bad Fredeburg bin ich gestern mit dem Fahrrad im Stau stecken geblieben. Obwohl viel gemeckert und geblökt wurde, blieb die Stimmung freundlich und entspannt.

Der Radweg von Holthausen hinunter nach Bad Fredeburg ist schon seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand. Baumwurzeln haben die Asphaltdecke an vielen Stellen derart hoch gedrückt, dass ich jedes Mal in Versuchung gerate, mit dem Fahrrad auf die Straße auszuweichen.

Tröstlich: Auch die Straße ist ziemlich kaputt und voller Schlaglöcher.

Meine Radfahrer*innen-Laune besserte sich schlagartig, als ich mich in einem rustikalen Sauerländer Stau wiederfand.

Das Ende ist nah. Zwischen Holthausen und Bad Fredeburg habe ich noch den Rest der Herde aufgenommen.

Es dauerte ein paar Minuten bis die Schafherde links und rechts, friedlich blökend, an mir vorbeigezogen war.

Mein inneres Lächeln war riesengroß. Derart entspannt habe ich mit dem Auto noch nie in einem Stau gestanden.

Der Kaffee bei Tismes am Bahntrassenradweg zwischen Schmallenberg und Bremke schmeckte mindestens doppelt so gut wie sonst.

Karfreitagsbesuch auf dem Melaten-Friedhof

Die beiden Can-Musiker Holger Czukay und Jaki Liebezeit gefunden

Music and Love are Miracles. Grabstein für Holger Czukay und Ursa Major (Ursula Schüring)

Ich wollte schon seit vielen Jahren die Gräber der beiden Can-Musiker Holger Czukaj (Schüring) und Jaki (Hans Heinrich) Liebezeit auf dem Kölner Melaten-Friedhof besuchen. Irgendetwas ist immer dazwischen gekommen. Karfreitag hat es endlich geklappt.

Jaki Liebezeit (Schlagzeug) und Holger Czukay (Bass) waren Musiker der deutschen Gruppe „The Can“, später nur „Can“.

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Kölner Hauswand: put in prison

Putin in Gefängniskleidung = schwarz-weiß quergestreiftes Hemd mit einer Banane auf dem Kopf vor einem grauen Hintergrund an einer verklinkerten braunroten Hauswand. Im Vordergrund drei Oberleitungen. Rechts ragen Äste ins Bild. Links Straßenschilder, die von oben nach unten folgende Richtungen anzeigen:

Zentrum (geradeaus)
Autobahn (halbrechts)
Zoo / Flora ( " )
Universität (rechts)
Uni-Kliniken ( " )
Wandbild in Köln (foto: zoom)

Auf dem Weg vom Melaten Friedhof zum Rhein habe ich ein sehr großes Wandbild entdeckt.

„Entdeckt“ ist übertrieben, denn das 10 x 6 Meter große Bild drängte sich geradezu auf.

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Des Rätsels Lösung: Hier war ich

Blick vom KölnTriangle auf die „richtige“ Rheinseite (foto: zoom)

Gestern hatten wir mit dem Wetter Pech. Kaum waren wir in Köln angekommen, plästerte es aus dicken grauen Wolken.

Für den Blick vom KölnTriangle auf der Deutzer Seite (der Schäl Sick) klarte der Himmel kurz auf und ich konnte ein Foto durch die dicken Plexiglas-Scheiben machen.

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Rätsel: Wo bin ich?

Blende 7.1, ISO 100, Belichtung 4 sec (fotos: zoom)

Das haben bestimmt schon viele vor mir getan: wenn die Bilder verwackeln und unscharf sind, wenn das Stativ zu Hause steht und einem im Touristen-Gewusel der Kragen platzt, dann kann man das Foto auch gleich ganz verreißen.

Das obere Bild ist noch nicht sehr aussagekräftig, aber vielleicht ist das nächste Foto deutlicher: Wo bin ich?

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Kurz in Kassel

Ich bin ein unbedingter Freund von Straßenbahnen. Die Tram Nr. 4 fährt gerade zum Bebelplatz und weiter nach Helsa. (foto: zoom)

Am 31. März eines Jahres versuche ich „rain or shine“ in Kassel zu sein. Heute war ein kalter Tag mit minimalem Regen. Mal war es trüb, mal schien die Sonne.

Oben am Herkules wehte ein unangenehm kalter und scharfer Wind. Der nackte Held war untenrum erneut eingerüstet. Irgendein Bauwerk wird im Bergpark immer restauriert.

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