Montag, 9. November: Schweigemarsch Meschede 2026

Im Gedenken an die Pogromnacht 1938

Zwei Stolpersteine in der Arnsberger Str. 18 in Meschede. Die beiden Stolpersteine sind hier verlinkt: Paula Rosenthal-Wallach u. Leopold Wallach

Wir treten ein für die Wahrung der Menschenrechte, widersprechen jeder Art von Judenhass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, engagieren uns für Flüchtlinge und führen den Dialog über ethnische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg.

(Eine Mitteilung des Mescheder Friedensforums)

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr mit einem kleinen Auftakt auf dem Stiftsplatz in Meschede. Danach folgt der Schweigemarsch zum Jüdischen Friedhof. Im Anschluss an die dortige Gedenkfeier geht es zurück zum Bürgerzentrum Alte Synagoge in der Kampstr. 8, wo die Abschlussveranstaltung stattfindet.

Es rufen auf:
Landrat Thomas Grosche | Bürgermeister Christoph Weber | Mönche der Abtei Königsmünster | Dechant Georg Schröder (Dekanat Hochsauerland-Mitte) | Pfr. Michael Schmitt (Katholische Kirche Meschede-Bestwig) | Superintendent Dr. Manuel Schilling (Evangelischer Kirchenkreis Soest-Arnsberg) | Pfr. Karin Neumann-Arnoldi (Evangelische Kirchengemeinde Meschede) | P. Guido Hügen OSB und Pfr. Dirk Schmäring (Hochschulgemeinde Meschede) | Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Meschede – Kreuzkirche | Kurdisches Kulturzentrum Mala Kurda | Marion Becker und Dominik Hansmeier (Caritasverband Meschede e.V.) | Christian Korte (Diakonie Ruhr-Hellweg e.V.) | Heiner Westermann (Malteser Hilfsdienst e.V.) | Dietmar Schwalm (DGB Kreisverband HSK) | Bildung und Freizeit BiF | Gymnasium der Stadt Meschede | St. Walburga-Realschule | Gymnasium der Benediktiner | AStA und Fachschaft der Fachhochschule Meschede | Arbeiterwohlfahrt AWO Ortsverein Meschede | Mescheder Friedensforum | Musikschule Hochsauerlandkreis | Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede e.V. | Mescheder Heimatbund | Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität e.V.

Der Aufruf als PDF:

Gewaltfreie Soziale Verteidigung als Alternative zum „Programm Krieg“

Harte Fragen der Gewaltfreien Soziale Verteidigung

Umschlagmotiv des neuen Buchs von Egon Spiegel: „Gewaltfreie Soziale Verteidigung“

Buchhinweis (Quelle des Kapitelauszuges):
Egon Spiegel: Gewaltfreie Soziale Verteidigung. (Reihe : edition pace). Hamburg: BoD 2026. (ISBN: 978-3-6967-6472-2; Paperback; 304 Seiten; 14,99 €).
https://buchshop.bod.de/gewaltfreie-soziale-verteidigung-egon-spiegel-9783696764722

Zum Verfasser: Egon Spiegel, Prof. Dr. theol. habil. Prof. h. c., Diplomtheologe, Diplompolitologe, ausgebildeter Pastoralreferent, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie an der Universität Vechta, gegenwärtig Advisory Professor am UNESCO-Lehrstuhl für Peace Studies der Nanjing University in Nanjing/China, diverse Lehraufträge und Gastprofessuren, international vielfältig vernetzt, zahlreiche friedenswissenschaftliche Publikationen. – Website: www.egon-spiegel.net

Eine Gesellschaft, die sich verteidigt, ohne töten zu wollen und ohne das eigene Land durch (Bürger-)Krieg ruinieren zu lassen – das ist kein weltfremder Wunsch, sondern Gegenstand einer seit Jahrzehnten erforschten und historisch vielfach erprobten Konzeption. Dies ist das Thema meines neuen Buches „Gewaltfreie Soziale Verteidigung“ https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015622.html, dem dieses Kapitel zu „Harten Fragen“ der gewaltfreien Alternative zum „Programm Krieg“ entnommen ist.

(Autor: Egon Spiegel)

1. Der Knackpunkt: Kollaboration

Jedes Verteidigungskonzept hat eine Stelle, an der es zu brechen droht. Bei der militärischen Verteidigung ist es die Eskalation. Der Verteidiger kann gezwungen sein, zu Mitteln zu greifen, die das zerstören, was er schützen will. Bei der Gewaltfreien Sozialen Verteidigung (GSV) ist es die Kollaboration.

Diese Verteidigung beruht darauf, dass dem Besatzer die Mitwirkung entzogen wird. Wer mitwirkt, macht ihn handlungsfähig und fällt zugleich denen in den Rücken, die verweigern. Kollaboration ist deshalb nicht nur ein moralisches Problem. Sie ist der militärisch entscheidende Angriffspunkt. Ein Besatzer wird alles daransetzen, sie zu erzeugen.

1.1 Kollaborationsbereiche

Er braucht nicht die Zustimmung der Mehrheit. Er braucht einige wenige an den richtigen Stellen: einen Bürgermeister, der die kommunale Politik und Administration bestimmt; einen Polizeichef, der die Anweisungen von oben umsetzt; einen Schulleiter, der nach vorgegebener Ideologie unterrichten lässt; einen Betriebsleiter, der für eine reibungslose Produktion sorgt; einen Beamten, der die Vorschriften des Besatzers befolgt.

Mit einer Handvoll solcher Personen lässt sich eine Marionettenverwaltung errichten, die den Anschein von Normalität erzeugt. Mehr braucht es oft nicht, denn der Anschein ist die eigentliche Währung, sowohl nach innen (das Leben geht ja weiter) als auch nach außen (so schlimm kann es nicht sein).

1.2 Kollaborationsmotive

Man kommt keinen Schritt weiter, wenn man Kollaboration allein als Charakterschwäche behandelt. Die Motive sind vielfältig, und die meisten sind menschlich verständlich.

Angst. – Wer aus Angst um sich, um die Familie, um die Kinder eine Unterschrift verweigert, riskiert seine Existenz. Wer sie leistet, riskiert zunächst nichts.

Not. – Wenn der Lohn nur noch aus einer Quelle kommt, ist die Verweigerung ein Luxus, den sich nicht alle leisten können. Kollaboration hat damit eine soziale Schlagseite. Wohlhabende können sie – eigentlich – eher vermeiden.

Karriere. – Besatzungen schaffen Vakanzen. Wer vorher nicht zum Zuge kam, kommt nun zum Zuge. Jetzt ist die Zeit für den Loser gekommen, für den schon in der Schule Gemobbten, für den Systemsprenger. Ihm bietet sich eine einmalige Gelegenheit, sich an jenen zu rächen, die ihn zuvor noch von oben herab behandelt haben. Erinnern wir nur an die charakterlichen Eignungen oder intellektuellen Kapazitäten der Gauleiter und Blockwarte. Hier ist eine der zuverlässigsten Triebkräfte für Kollaboration.

Geld. – Der Kauf von Zustimmung ist ein klassisches Instrument. Im Falle Grönlands stand eine Einmalzahlung von bis zu 100.000 Dollar pro Kopf im Raum – ein Angebot, das nichts anderes bezweckt, als Kollaboration auf breiter Basis zu erwerben. Man muss sich das durchrechnen: Bei rund 57.000 Menschen wäre das ein Bruchteil dessen, was ein militärisches Vorgehen kostete. Der Kauf eines Landes ist billiger als seine Eroberung.

Ideologie. – Es gibt immer Menschen, die die neue Ordnung wollen – aus Überzeugung, aus Ressentiment gegen die alte, aus Verachtung für die eigene Gesellschaft, aus Enttäuschung über das eigene Land und über das Wenige, das es für mich bereithält.

Gekränkte Zugehörigkeit. – Dieses Motiv wird am häufigsten übersehen und ist am folgenreichsten. Wo eine Minderheit sich im eigenen Land nicht ernst genommen, sprachlich zurückgesetzt, kulturell übergangen sieht, entsteht der Boden, auf dem Kollaborationsbereitschaft gedeiht. Der Besatzer muss dann gar nichts kaufen. Er muss nur anbieten, was der eigene Staat versäumt hat. Das ist der Grund, weshalb ich weiter unten für einen konsequenten Föderalismus plädiere: Er ist nicht nur eine Frage guter Verwaltung, sondern unmittelbar Verteidigungsvorsorge.

„Gute“ Gründe. – Der Arzt, der im Besatzungskrankenhaus bleibt, weil sonst niemand die Patienten versorgt. Die Beamtin, die im Amt bleibt, um Schlimmeres zu verhindern und um darüber informiert zu sein, was geplant ist. Der Bürgermeister, der verhandelt, um Deportationen abzuwenden. Diese Fälle sind real. Sie sind nicht dasselbe wie Verrat.

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Bildung gegen Antisemitismus: Neue Bilderkarten zu jüdischem Leben

Interaktives Unterrichtsmaterial in Bonn vorgestellt // Bestellungen über Bundeszentrale für politische Bildung

Bildquelle: © bpb

In Bonn haben die Deutsche UNESCO-Kommission, das Jüdische Museum Frankfurt und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in der vergangenen Woche die Neuausgabe der Bilderkarten zur Gegenwart und Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland vorgestellt.

(Pressemitteilung bpb)

Das interaktive Bildungsmaterial verbindet Fotografien, Dokumente und Gemälde mit Informationen und Anhaltspunkten für weitere Recherchen zu jüdischer Gegenwart und Geschichte. Die Bilderkarten sind im Shop der bpb unter www.bpb.de/581107 erhältlich.

Die Neuausgabe wurde vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Vorfälle und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen über Vielfalt und Zugehörigkeit gestaltet. Sie umfasst insgesamt 44 Karten, darunter mehrere neue Themenkarten, und einen zusätzlichen Abschnitt zur aktuellen Bedrohung jüdischen Lebens in Deutschland.

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Pausenbilder: lachender Jesus mit Seelenkraftstoff

Vielleicht passt eines der beiden Fotos zum morgigen Wahlabend – wir werden sehen

Altar in einer Alt-katholischen Kirche (fotos: zoom)

Zur Zeit radele ich mit einer größeren Gruppe durch Norddeutschland. Die Tour und das Kulturprogramm sind eng getaktet.

Zeit zum Bloggen bleibt da nicht. Es würde auch mit dem WordPress-Editor plus Mäuseklavier des Smartphones keinen Spaß machen.

Beide Bilder stelle ich mir im Zusammenhang mit den morgigen Wahlen in Sachsen-Anhalt vor.

Aufgenommen sind sie in und der Alt-katholischen St. Theresia Kirche in Nordstrand-Süden.

Denkt euch was. Vielleicht passt es zum Sonntagabend.

Seelenkraftstoff in Süden auf Nordstrand. Der Preis ist heiß.

Wo bleibt die Zuversicht?

Leben in diesen Zeiten – eine Anleitung in 90 Minuten

Lebensphilosophie Live: Referent Norbert Kremser vermittelte in Winterberg viele kluge Gedanken, Anstöße und Einsichten zum Thema „Zuversicht“. (foto: zoom)

Die Kulturgruppe KuKuK hatte am Donnerstag, 20. August, zu einem Vortrag zum Thema „Zuversicht! – Wie leben in Zeiten wie diesen?“ eingeladen.

Referent Norbert Kremser gab den mehr als 30 Zuhörer*innen philosophische, psychologische und auch theologische Hinweise, um das eigene Leben zuversichtlicher zu gestalten. Es ginge, so Norbert Kremser, an diesem Abend darum, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen und in die Lage versetzt zu werden, danach zu handeln.

Als Bildungsreferent und Krankenhausseelsorger verfügt der studierte Theologe über viele Zugänge zu lebenspraktischen und philosophischen Fragen.

Persönlich habe ich Norbert über die Winterberger Klima-Initiative kennengelernt. Ehrenamtlich engagiert er sich als Bürgerbusfahrer und ist auch im Ruhestand vor allem in der kirchlichen Bildungsarbeit (St. Bonifatius, Elkeringhausen) tätig. Ein wacher, warmherziger, aber auch analytischer Geist, der mich oft mit seinem Lesepensum überrascht.

Soweit die Vorrede.

Wir fürchten immer noch den Säbelzahntiger, evolutionär seien wir auf Negatives fixiert. „Machen Sie sich nicht zum Steinzeitmenschen!“, mahnt Norbert Kremser.

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Wehrhaft ohne Waffen! Wie geht das?

Grafik: pax christi

Die Katholische Friedensbewegung pax christi Paderborn,  lädt für Samstag, den 5. September 2026, um 14.00 Uhr, zu einem Vortrag und Austausch in das Pfarrzentrum Brilon, Kirchstraße 3, ein.

Heute halten Bundesregierung und Bundestag einen Krieg in Europa, an dem Deutschland aufgrund seiner Bündnisverpflichtung  direkt beteiligt wäre, für möglich.  Ein Szenario wurde schon in der „Risikoanalyse für den Zivilschutz 2023„, an dem sich alle Städte und Kreise in Deutschland orientieren sollen, dargelegt.

Doch wo enden die militärischen Möglichkeiten und auf welche sollten wir zum Schutz der Bevölkerung verzichten? Darüber ist in einer Demokratie zu sprechen und mann sollte darüber nachzudenken, wie eine Gesellschaft durch gewaltfreie Soziale Verteidigung „wehrhaft ohne Waffen“ sein kann.

***

Referent, Ulrich Stadtmann, ist als Vorstandsmitglied im Bund für Soziale Verteidigung in einer Steuerungsgruppe „Wehrhaft ohne Waffen“ tätig. Er ist sowohl Mitglied bei pax christi als auch in der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Minden sowie im Kreistag.

Der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg informiert  … 

Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas“

Mit der Enzyklika „Magnifica humanitas“ hat Papst Leo XIV. einen wegweisenden Text zur Menschheit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) vorgelegt. Er sieht die Auswirkungen der „KI“ als besondere Herausforderung für die Menschheit.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Mit diesem großen Lehrschreiben legt der Papst die erste umfassende Antwort der katholischen Kirche vor. Er tut dies in einer Sprache, die weit über kirchliche Kreise hinaus verstanden werden will; dies in einer Zeit, in der im Zusammenhang mit „KI“ oft vom Untergang der Menschheit gesprochen wird.

Der Seniorenbeirat möchte sich am Mittwoch, 16. September, ab 14.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen mit der Enzyklika näher beschäftigen und auseinandersetzen.

„Der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg informiert  … “ weiterlesen

Mit dem Rad zur Künstler-Nekropole am Blauen See im Habichtswald

Das Fahrrad am Wanderparkplatz Nekropole abgestellt (foto: zoom)

Von Kirchditmold über Harleshausen mit dem „Bio-Bike“ die Ahnatalstraße zum Wanderparkplatz Nekropole hinauf – ganz schön anstrengend. Die Straße scheint gegen Ende stetig steiler zu werden. Die Totenstadt am Blauen See im Habichtswald kannte ich bis Ende letzter Woche noch nicht.

Ich habe das Fahrrad am Baum abgeschlossen, mich mit Hilfe der Wandertafel orientiert und die großen Grabdenkmäler auf der kleinen 1,5-km-Runde zu Fuß erkundet.

Orientierung. Der Rundweg um den blauen See (rechts) ist nicht sehr lang (ca. 1,5 km) (foto: zoom)

Bei Wikipedia lese ich: Die Künstler-Nekropole ist ein Friedhof, eine Parkanlage und ein Kunstwerk des öffentlichen Raums mit Wanderweg im Gebiet des Kasseler Stadtteils Harleshausen. Geschaffen wurde die Nekropole von documenta-Künstlern, die sich zu Lebzeiten testamentarisch verpflichten, sich dort beerdigen zu lassen. Der documenta-Künstler Harry Kramer initiierte mit ihr eine neue Ausdrucksform der Kunst im öffentlichen Raum.

Gleich am Anfang des Wegs steht das Denkmal für Manfred Schneckenburger (2021), entworfen von Ugo Dossi.

Am 3. Dezember 2019 starb Manfred Schneckenburger zwei Tage nach seinem 81. Geburtstag in Köln. Am 18. Juni 2021 wurde in der Nekropole am Blauen See dieses Denkmal für den zweifachen documenta-Leiter eingeweiht.

Denkmal für Manfred Schneckenburger (2021) entworfen von Ugo Dossi (foto: zoom)

Wenn man auf die Skulptur blickt, soll in ihrem Umriss das Profil Manfred Schneckenburgers erscheinen. Mir ist dieses Vexierbild verschlossen geblieben.

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„Friedensbotschaften der Hebräischen Bibel“ – ein erster Band der Sammlung liegt vor

Ein Lesebuch der Schalom-Bibliothek – in Kooperation mit Frieden wagen e.V., dem ‚Kuratorium Abrahamskrone‘ und dem Ökumenischem Institut für Friedenstheologie

Buchumschlag, Vorderseite

Friedensbotschaften der Hebräischen Bibel – Erster Band. Ein Lesebuch der Schalom-Bibliothek. Herausgegeben von Peter Bürger. (edition pace – Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien, 17). Hamburg: BoD 2026. (ISBN: 978-3-6963-6247-8; Paperback; 448 Seiten; 16,99 Euro). – Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis & Direktbestellmöglichkeit hier beim Verlag der gedruckten Buchausgabe: https://buchshop.bod.de/friedensbotschaften-der-hebraeischen-bibel-erster-band-9783696362478

Nach den Lesebüchern zur „Friedensliebe der Rabbiner“ und zu „Gewalt und Kriegstheologie“ im sog. ‚Alten Testament‘ liegt jetzt auch der angekündigte Erste Band zu den „Friedensbotschaften der Hebräischen Bibel“ vor. Diese Eröffnung einer neuen Sammlung der Schalom-Bibliothek gewährt vor allem Einblicke in die friedenstheologische Bibellektüre (AT) von Christinnen und Christen.

(Redaktion schalom-bibliothek.org / Text Peter Bürger)

Die Forschungsbeiträge, Essays und Predigten im Lesebuch stammen von Peter Bürger, Klara Butting, Friedrich Erich Dobberahn, Ulrich Duchrow, Matthias-W. Engelke, Antje Heider-Rottwilm, Margot Käßmann, Rainer Kessler, Ansgar Moenikes, Thomas Nauerth, Orna Pilz (Reform-Rabbinerin), Ruth Poser, Salomé Richir-Haldemann, Franz Segbers, Egon Spiegel, Anja Vollendorf, Marie-Noëlle von der Recke und Bärbel Wartenberg-Potter.

Im Gegensatz zu den vorhergehenden Publikationen des Projektes sind Frauen im Kreis der Autor:innen gut vertreten. Es ist in den Auslegungen auch ein besonderes Augenmerk den Frauengestalten der Bibel gewidmet.

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Kirche ist bunt – zumindest wenn es um die Bestuhlung geht

Die „AiRlebniskirche“ in Amecke

Blick in den Innenraum einer Kirche Richtung Altar. Links und rechts Stuhlreihen mit rot, grün und blau gepolstertem Gestühl. Der Boden ist schwarz, die Wände sind weiß.
Rot, Grün, Blau – nicht nur die Bestuhling macht die „AiRlebniskirche“ bund. (Foto: Norbert Kremser)

Es war eine Zufallsbegegnung. Bei einer Fahrt zum Sorpesee kamen wir vom Parkplatz her an der katholischen Kirche St. Hubertus in Amecke vorbei.

(Gastbeitrag Norbert Kremser)

Das Schild draußen „AiRlebniskirche“ machte neugierig. Also führte der Weg direkt ins Innere. Welch eine Überraschung! Die Bestuhlung – statt der üblichen Kirchenbänke – nicht im einheitlichen Grau oder Schwarz, sondern in bunten Farben. Das macht Eindruck. So kann oder so soll es sein. Dass – typisch für eine Lichterkirche – auch die Beleuchtung über ein mediales System bunt gesteuert werden kann, sei ehrlicherweise auch noch erwähnt. Also: Nicht nur die Bestuhlung macht die Kirche bunt.