Netzwerktreffen in Medebach: Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte

Einladungsplakat

Im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes des Hochsauerlandkreises laden die kommmunalen Integrationsmanagerinnen des Hochsauerlandkreises herzlich zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen bezogen auf die Städte Medebach, Winterberg und Hallenberg ein.

Termin: Dienstag, 08.09.2026

Uhrzeit:17:00 Uhr – ca. 18:30 Uhr

Ort: Ratssaal Rathaus Medebach – Österstraße 1, 59964 Medebach

Ziel des Netzwerktreffens ist es, die aktuelle Situation der Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte aus Sicht der lokalen Akteur*innen zu betrachten. Im gemeinsamen Austausch sollen die Herausforderungen, bestehende Angebote sowie Handlungsbedarfe in den verschiedenen Lebensbereichen identifiziert werden.

Die Ergebnisse des Netzwerktreffens fließen in die Überarbeitung des Integrationskonzeptes des Hochsauerlandkreises ein und dienen als wichtige Vorbereitung und Impulse. Die Erfahrungen und Einschätzungen aktiver Bürgerinnen und Bürger sind für diesen Prozess von großer Bedeutung!

Rückfragen und Anmeldungen zum Netzwerktreffen bis zum 01.09.2026 an corinna.rensing@hochsauerlandkreis.de.

Von Hexen und „Kötten“, Juden und „Spaghettifressern“

Ein neues Sauerland-Buch von Werner Neuhaus über „Außenseiter und Minderheiten im Raum Sundern von der Frühen Neuzeit bis heute“


Werner Neuhaus:
Von Hexen und „Kötten“, Juden und „Spaghettifressern“.
Außenseiter und Minderheiten im Raum Sundern von der Frühen Neuzeit bis heute
. (= edition leutekirche sauerland, Band 29). Norderstedt: BoD 2026.
(ISBN: 978-3-6967-0976-1; Paperback 196 Seiten; 11,99 Euro).
Verlagsseite:
https://buchshop.bod.de/von-hexen-und-koetten-juden-und-spaghettifressern-werner-neuhaus-9783696709761

Unter Angabe der ISBN überall im nahen Buchhandel bestellbar.

Mit dem soeben erschienenen Band „Von Hexen und ‚Kötten‘, Juden und ‚Spaghettifressern‘„ wird in der „edition leutekirche sauerland“ die Sammlung regionalgeschichtlicher Beiträge des Historikers Werner Neuhaus fortgeführt.

(Gastbeitrag: Redaktion der „edition leutekirche sauerland“)

Sechs Aufsätze beleuchten die Geschichte verschiedener Minderheiten in Sundern im kölnischen Sauerland. Dabei kommen völlig unterschiedliche Gesellschaftsgruppen in den Blick, deren gemeinsamer Nenner darin bestand, dass sie im Laufe von vier Jahrhunderten zu ihrer Zeit Außenseiter waren, die von der lokalen Mehrheitsgesellschaft und deren Eliten häufig durch Vorurteile benachteiligt und diskriminiert, manchmal auch bedroht und verfolgt wurden.

Ob vermeintliche Hexen oder Juden, jenische Ansiedler, sozialdemokratische Gewerkschafter, ostdeutsche Heimatvertriebene oder italienische „Gastarbeiter“: Auf Unwissenheit und Vorurteilen beruhende Ablehnung von Minderheiten bedrohten, verzögerten oder verhinderten die gesellschaftliche Integration diverser Randgruppen. Heute sind wir dazu aufgerufen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

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Ceuta: Menschen als Katastrophen

Ein Medienkommentar von Antonia Groß

Heute ist im Altpapier ein sehr guter Kommentar der Journalistin Antonia Groß erschienen. Ich empfehle den medienkritischen Beitrag sehr.

„Zehntausende Menschen versuchen über die Grenze zu Ceuta nach Spanien zu gelangen, nachdem sie offenbar auf eine Fake-News-Kampagne hereingefallen sind. Trotzdem werden sie jetzt medial zu Angreifern auf die „Festung Europa“ erklärt.“

Alles lesen: https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-ceuta-mediale-deutung-menschen-als-katastropen-100.html

Hitzeschutz vor Ort: Städte und Gemeinden und wir alle müssen konsequent handeln

Entwicklung der Hitze in Dortmund von 1850 bis 2025 (Grafik: https://showyourstripes.info/l/europe/germany/dortmund)

Angesichts zunehmender Hitzeperioden wächst der Handlungsdruck auf die Kommunen. Fachleute fordern mehr Grünflächen, weniger Versiegelungen sowie verbindliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Dafür müssen die Kommunen auch mit ausreichenden Finanzmitteln versehen werden und wir alle müssen uns der Hitze anpassen, betont die Landessenior*innenvertretung NRW (LSV NRW).

(Pressemitteilung LSV NRW)

Seit dem Jahr 2003 hat sich die Wahrscheinlichkeit für extreme Hitzetage verzehnfacht. Karl-Josef Büscher, der Vorsitzende der LSV: „Immer wieder hören wir dennoch den Satz ‚Früher war es auch heiß‘. Aber Temperaturen über 40 Grad, so oft und langanhaltend – das gab es in der Vergangenheit nicht.“ (siehe Grafik)

Wie gehen wir nun damit um? Sicher müssen die Menschen sich an die Hitze anpassen. Maßnahmen dazu sind bekannt, nicht zuletzt auch, weil viele Senior*innenvertretungen vor Ort dazu vorbildlich und präventiv informieren. „Machen Sie bitte so weiter!“, unterstützt der Vorstand der LSV NRW seine Mitglieder auf diesem guten Weg, die Menschen mit den notwendigen Maßnahmen wie etwa Hitzetelefone und vieles mehr zu erreichen. Wichtig ist und bleibt, so banal es klingen mag, ausreichend zu trinken und möglichst kühle Orte aufzusuchen. Konkrete Handlungshinweise und umfassende Informationen auch für Multiplikatoren, wie es die kommunalen Seniorenvertretungen sind, finden sich auf der Website des Landesamtes für Gesundheit und Arbeitsschutz.

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Gewerkschaften demonstrieren in Neheim für einen starken Sozialstaat

„Sauerland – Widerstand – Danke!“

Ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di (Dirk) auf dem Podium (foto: zoom)

Unter dem Motto Politik für die Menschen – Wir sind das Sauerland demonstrierten am vergangenen Freitag die IG Metall, ver.di und weitere DGB-Gewerkschaften auf dem Marktplatz in Arnsberg-Neheim gegen den momentan stattfindenden Sozialabbau, für einen starken Sozialstaat.

Ein starker Sozialstaat, so die Gewerkschaften sei kein Luxus. Er sei Grundlage für Würde, Demokratie, Produktivität, Sicherheit und Leistung.

Eltern, Sozialstaat, Zukunft, Ausbildung – unsere Zukunft werde heute gestaltet

Justus, Matz und Marie (12, 10, 14): Familien brauchen Zeit (foto: zoom)

Auch auf der Rednerbühne waren Justus, Matz und Marie. Ihre Forderungen: Familien brauchen Zeit und auch wir, die Kinder und Jugendlichen, wollen noch eine sozial sichere Zukunft haben.

Ein Vertreter von ver.di betonte, dass das Thema Sozialstaat alle Generationen angehe: „Ich bin richtig sauer, wenn die Kleinsten der Kleinen hier mit Tränen in den Augen stehen“

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Die Winterberger Ukraine-Hilfe geht weiter

In dieser Woche wurde der 18. Transport-LKW fertig gestellt

In Siedlinghausen wird der Anhänger beladen. (Foto: Jan van Egmond)

„Wir hatten eine gute Truppe zum Helfen“, sagt Jan van Egmond vom Leitungsteam des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e.V. Ein wenig stolz weist er darauf hin, dass es schon der 18. Hilfstransport in die vom russischen Angriffskrieg überzogene Ukraine sei.

Diesmal wurde der LKW samt Anhänger mit Spenden des letzten Monats beladen, vor allen Dingen mit Bettwäsche, Decken, Handtüchern, Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln.

„Unsere Partnerverein „Gora Dobra“ in Lviv wird die Sachen an Heime, Krankenhäuser und in die Notgebiete weiterverteilen“, so Jan van Egmond.

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Wir sind das Sauerland! Demonstrationsaufruf der Gewerkschaften gegen Sozialabbau

Freitag, den 10. Juli 2026 um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Neheim

Demo-Aufruf der IG Metall und ver.di

Unter dem Motto Politik für die Menschen – Wir sind das Sauerland findet am kommenden Freitag um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Arnsberg-Neheim eine Demonstration gegen Sozialabbau, für einen starken Sozialstaat statt.

Ein starker Sozialstaat, so die Gewerkschaften IG-Metall und ver.di, sei kein Luxus. Er ist Grundlage für Würde, Demokratie, Produktivität, Sicherheit und Leistung. Weitere Einzelgewerkschaften wie die GEW Hochsauerlandkreis folgen ebenfalls dem Aufruf.

Die Forderungen lauten:

  • Finger weg vom 8-Stunden-Tag
  • Rente erst ab 70? Nein danke!
  • Teilzeit ist kein Lifestyle
  • Keine Kürzungen in der Krankenversicherung
  • Der 1. Mai muss Feiertag bleiben

Wir sind dabei!

NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen und -millionäre in NRW 2022

  • Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW
  • Erneute Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • Höchste Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote von 24,7
Grafik: IT.NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021. Die Zahl der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen.

Rein rechnerisch ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.

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Winterberg: Der 17. Hilfstransport in die Ukraine steht zur Abfahrt nach Lviv bereit

Update: Der Transport hat Lviv erreicht (kurzes Video siehe unten)

Fast geschafft! Voll beladen fährt der Lastwagen mit Hänger nach Lviv. (foto: zoom)

Der 17. Hilfstransport des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e. V. ist erneut für den Partnerverein „Gora Dobra U. A.“ in Lviv bestimmt. Von dort aus werden die Spenden in die Ukraine weiterverteilt – dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Gestern wurde der LKW samt Anhänger mit einer engagierten Gruppe von Ukrainerinnen und Ukrainern aus Winterberg, Siedlinghausen und Umgebung zügig beladen.

„Wir hatten so viel gesammelt, dass dieses Mal nicht alles mitkam”, so Jan van Egmond aus dem Leitungsteam von Kipepeo. Die Ladung für den nächsten Transport steht also schon bereit.

Derzeit besteht vor allem Bedarf an Medikamenten, medizinischen Hilfsmitteln, Hygieneartikeln und weiteren Gütern, die insbesondere in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen benötigt werden.

Nach einem Aufruf des Gesundheitsamtes Hochsauerlandkreis haben sich einige neue Einrichtungen dem Spenderkreis angeschlossen.

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Stadterlebnis Winterberg – Nachberichte und Eindrücke des Seniorenbeirats

Nina Mathweis und Jochen Finger von der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis am Pedelec-Simulator (Foto: Seniorenbeirat)

Der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg war auf dem Stadtfest zusammen mit der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, Abteilung Verkehrssicherheitsberatung, vertreten. 

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Am Infostand informierten Nina Mathweis und Jochen Finger die zahlreichen Besucher über die Ursachen und Folgen von Verkehrsunfällen. Sie nutzten dazu einen Pedelec-Simulator (siehe Bild oben), der auf einem Bildschirm verschiedene Verkehrssituationen darstellte und im Anschluss die individuellen Reaktionszeiten der Teilnehmenden auswertete.  

Ferner stellte sich am Infostand eine Selbsthilfegruppe vor. Die Gruppe bietet Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen (u.a. Angstzustände) an.

Selbsthilfegruppen HSK: https://www.arnsberg.de/wohnen-leben/gesundheit-soziales/selbsthilfe

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