Jugendprotest in Europa: Eine Generation steht auf für Gerechtigkeit

In Frankreich, Deutschland und anderen europäischen Ländern gehen junge Menschen auf die Straße

Grafik: mitwelt.org

Am Samstag, dem 31. Oktober 2026, mobilisiert die Jugendbewegung unter den Slogans „GenZ regelt“ und „GenZ steht auf“ zu einem bundesweiten Protesttag in Deutschland und am 20. November sollen weitere Proteste folgen. Mehr Infos zu den geplanten Demos:„GenZ regelt“ und „GenZ steht auf“

(Gastbeitrag Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein)

Dieser Protest kommt für alle überraschend. Er richtet sich gegen marode Schulen, fehlende Lehrkräfte, überfüllte Klassen, unbezahlbare Mieten, Aufrüstung, steigende Lebenshaltungskosten und eine Politik, die ihre Sorgen zu lange ignoriert hat, gegen eine Politik, bei der die Armen ärmer und die Reichen immer reicher werden.

Was als Schülerprotest gegen den miserablen Zustand des öffentlichen Bildungswesens begann, entwickelt sich zunehmend zu einer breiteren gesellschaftlichen Bewegung mit einer Beteiligung von bis zu 800.000 Menschen. Es ist ein Protest gegen die globale, rechte, marktradikale „Zeitenwende rückwärts“.

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Gewaltfreie Soziale Verteidigung als Alternative zum „Programm Krieg“

Harte Fragen der Gewaltfreien Soziale Verteidigung

Umschlagmotiv des neuen Buchs von Egon Spiegel: „Gewaltfreie Soziale Verteidigung“

Buchhinweis (Quelle des Kapitelauszuges):
Egon Spiegel: Gewaltfreie Soziale Verteidigung. (Reihe : edition pace). Hamburg: BoD 2026. (ISBN: 978-3-6967-6472-2; Paperback; 304 Seiten; 14,99 €).
https://buchshop.bod.de/gewaltfreie-soziale-verteidigung-egon-spiegel-9783696764722

Zum Verfasser: Egon Spiegel, Prof. Dr. theol. habil. Prof. h. c., Diplomtheologe, Diplompolitologe, ausgebildeter Pastoralreferent, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie an der Universität Vechta, gegenwärtig Advisory Professor am UNESCO-Lehrstuhl für Peace Studies der Nanjing University in Nanjing/China, diverse Lehraufträge und Gastprofessuren, international vielfältig vernetzt, zahlreiche friedenswissenschaftliche Publikationen. – Website: www.egon-spiegel.net

Eine Gesellschaft, die sich verteidigt, ohne töten zu wollen und ohne das eigene Land durch (Bürger-)Krieg ruinieren zu lassen – das ist kein weltfremder Wunsch, sondern Gegenstand einer seit Jahrzehnten erforschten und historisch vielfach erprobten Konzeption. Dies ist das Thema meines neuen Buches „Gewaltfreie Soziale Verteidigung“ https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015622.html, dem dieses Kapitel zu „Harten Fragen“ der gewaltfreien Alternative zum „Programm Krieg“ entnommen ist.

(Autor: Egon Spiegel)

1. Der Knackpunkt: Kollaboration

Jedes Verteidigungskonzept hat eine Stelle, an der es zu brechen droht. Bei der militärischen Verteidigung ist es die Eskalation. Der Verteidiger kann gezwungen sein, zu Mitteln zu greifen, die das zerstören, was er schützen will. Bei der Gewaltfreien Sozialen Verteidigung (GSV) ist es die Kollaboration.

Diese Verteidigung beruht darauf, dass dem Besatzer die Mitwirkung entzogen wird. Wer mitwirkt, macht ihn handlungsfähig und fällt zugleich denen in den Rücken, die verweigern. Kollaboration ist deshalb nicht nur ein moralisches Problem. Sie ist der militärisch entscheidende Angriffspunkt. Ein Besatzer wird alles daransetzen, sie zu erzeugen.

1.1 Kollaborationsbereiche

Er braucht nicht die Zustimmung der Mehrheit. Er braucht einige wenige an den richtigen Stellen: einen Bürgermeister, der die kommunale Politik und Administration bestimmt; einen Polizeichef, der die Anweisungen von oben umsetzt; einen Schulleiter, der nach vorgegebener Ideologie unterrichten lässt; einen Betriebsleiter, der für eine reibungslose Produktion sorgt; einen Beamten, der die Vorschriften des Besatzers befolgt.

Mit einer Handvoll solcher Personen lässt sich eine Marionettenverwaltung errichten, die den Anschein von Normalität erzeugt. Mehr braucht es oft nicht, denn der Anschein ist die eigentliche Währung, sowohl nach innen (das Leben geht ja weiter) als auch nach außen (so schlimm kann es nicht sein).

1.2 Kollaborationsmotive

Man kommt keinen Schritt weiter, wenn man Kollaboration allein als Charakterschwäche behandelt. Die Motive sind vielfältig, und die meisten sind menschlich verständlich.

Angst. – Wer aus Angst um sich, um die Familie, um die Kinder eine Unterschrift verweigert, riskiert seine Existenz. Wer sie leistet, riskiert zunächst nichts.

Not. – Wenn der Lohn nur noch aus einer Quelle kommt, ist die Verweigerung ein Luxus, den sich nicht alle leisten können. Kollaboration hat damit eine soziale Schlagseite. Wohlhabende können sie – eigentlich – eher vermeiden.

Karriere. – Besatzungen schaffen Vakanzen. Wer vorher nicht zum Zuge kam, kommt nun zum Zuge. Jetzt ist die Zeit für den Loser gekommen, für den schon in der Schule Gemobbten, für den Systemsprenger. Ihm bietet sich eine einmalige Gelegenheit, sich an jenen zu rächen, die ihn zuvor noch von oben herab behandelt haben. Erinnern wir nur an die charakterlichen Eignungen oder intellektuellen Kapazitäten der Gauleiter und Blockwarte. Hier ist eine der zuverlässigsten Triebkräfte für Kollaboration.

Geld. – Der Kauf von Zustimmung ist ein klassisches Instrument. Im Falle Grönlands stand eine Einmalzahlung von bis zu 100.000 Dollar pro Kopf im Raum – ein Angebot, das nichts anderes bezweckt, als Kollaboration auf breiter Basis zu erwerben. Man muss sich das durchrechnen: Bei rund 57.000 Menschen wäre das ein Bruchteil dessen, was ein militärisches Vorgehen kostete. Der Kauf eines Landes ist billiger als seine Eroberung.

Ideologie. – Es gibt immer Menschen, die die neue Ordnung wollen – aus Überzeugung, aus Ressentiment gegen die alte, aus Verachtung für die eigene Gesellschaft, aus Enttäuschung über das eigene Land und über das Wenige, das es für mich bereithält.

Gekränkte Zugehörigkeit. – Dieses Motiv wird am häufigsten übersehen und ist am folgenreichsten. Wo eine Minderheit sich im eigenen Land nicht ernst genommen, sprachlich zurückgesetzt, kulturell übergangen sieht, entsteht der Boden, auf dem Kollaborationsbereitschaft gedeiht. Der Besatzer muss dann gar nichts kaufen. Er muss nur anbieten, was der eigene Staat versäumt hat. Das ist der Grund, weshalb ich weiter unten für einen konsequenten Föderalismus plädiere: Er ist nicht nur eine Frage guter Verwaltung, sondern unmittelbar Verteidigungsvorsorge.

„Gute“ Gründe. – Der Arzt, der im Besatzungskrankenhaus bleibt, weil sonst niemand die Patienten versorgt. Die Beamtin, die im Amt bleibt, um Schlimmeres zu verhindern und um darüber informiert zu sein, was geplant ist. Der Bürgermeister, der verhandelt, um Deportationen abzuwenden. Diese Fälle sind real. Sie sind nicht dasselbe wie Verrat.

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Besuch in Winterberg: Landrat Thomas Grosche ein Jahr im Amt

Thomas Grosche – Landrat des Hochsauerlandkreises (Pressefoto)

Auf Einladung des Seniorenbeirats besucht am Mittwoch, den 04. November, Landrat Thomas Grosche die Stadt Winterberg. 

(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)

Zu der öffentlichen Veranstaltung, um 16 Uhr, im Schulungsraum des Pflegekollegs (Am Kurpark 4 – beim Oversum), sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. 

Das St. Franziskus-Hospitals präsentiert zu Beginn sein Ausbildungszentrum. Das Krankenhaus hat mit dieser Einrichtung eine wichtige Funktion bei der Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen übernommen.  

Thomas Grosche wird danach über aktuelle Herausforderungen des Hochsauerlandkreises sprechen: 

  • Sicherung der medizinischen Infrastruktur (u.a. Rettungsdienst) 
  • Demografischer Wandel und Finanzen (Haushaltsplanentwurf 2027) 

Im Anschluss ist eine Aussprache bzw. Diskussion mit dem Landrat vorgesehen. 

Freie Termine in der Gedächtnissprechstunde Arnsberg, Brilon, Meschede und Winterberg im November und Dezember

Dr. med. Hanxleden, ehemaliger Chefarzt der Geriatrie im St. Johannes-Hospitals des Klinikums Hochsauerland (Pressefoto)

Seit November 2024 bietet das HSK-Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit Dr. med. Hanxleden, dem ehemaligen Chefarzt der Geriatrie im St. Johannes-Hospitals des Klinikums Hochsauerland, eine Gedächtnissprechstunde an.

(Pressemitteilung HSK)

Das Angebot ist kostenlos und findet in allen drei Kreishäusern (Meschede, Arnsberg, Brilon) sowie Winterberg statt.

Menschen mit Verdacht auf eine dementielle Erkrankung und deren Angehörige können so wohnortnahe Unterstützung und Beratung bekommen. Die Sprechstunde ist vertraulich, kostenlos und trägerunabhängig, also neutral.

Dr. Hanxleden und das Team der Gedächtnissprechstunde hoffen, durch das gezielte Hilfs-, Beratungs- und Vermittlungsangebot Angehörige entlasten und die Lebensqualität von Erkrankten steigern zu können. Ein weiteres, wichtiges Anliegen ist es, die mögliche Demenzerkrankung so früh wie möglich zu erkennen.

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Überleben als Ziel? Das reicht nicht mehr. Auf geht’s!

Symbolbild Steinzeit: Viktor Vasnetsov (1848–1926) (Bildquelle: wikimedia)

Am Beginn der Geschichte der Menschheit ging es unseren Vorfahren schlicht ums Überleben. Der Motor für die Entwicklung von Fortschritt war anfangs die Erleichterung der Lebensbedingungen: die Fähigkeit zu lernen, wie man Feuer macht, oder die Herstellung einfachster Werkzeuge. Das half in der frühen Steinzeit, zu überleben und sich als Jäger von Klein- wie auch Großwild und Sammler von Früchten und Kräutern in der Natur zu etablieren.

(Ein Beitrag von Detlef Träbert)

Als die Menschen vor etwa 12.000 Jahren zu Beginn der Jungsteinzeit, dem Neolithikum, sesshaft wurden und anfingen, Landwirtschaft zu betreiben, wuchs der Bedarf an technischen Hilfsmitteln für den Ackerbau und die Viehzucht. Daraus ergab sich die Entstehung von handwerklichen Berufen. Wer Geräte für den Ackerbau herstellen konnte, erhielt dafür beispielsweise Lebensmittel. Dieser Tauschhandel machte feste Werte der Tauschobjekte erforderlich. Aber wie bewertete man die Arbeit von all den Viehzüchtern, Fischern, Berg- oder Metallarbeitern? Aus ersten Tauschwährungen entwickelte sich nach und nach schließlich das Geld. Damit entstand Wohlstand und mit diesem die Möglichkeit, aktuell nicht benötigtes Bares gegen Zinsen zu verleihen und damit weiteres Geld zu verdienen. So entwickelte sich das Finanzsystem, das wir heute haben und das dazu führt, dass vermögende Menschen immer vermögender werden.

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Netzwerktreffen in Medebach: Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte

Einladungsplakat

Im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes des Hochsauerlandkreises laden die kommmunalen Integrationsmanagerinnen des Hochsauerlandkreises herzlich zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen bezogen auf die Städte Medebach, Winterberg und Hallenberg ein.

Termin: Dienstag, 08.09.2026

Uhrzeit:17:00 Uhr – ca. 18:30 Uhr

Ort: Ratssaal Rathaus Medebach – Österstraße 1, 59964 Medebach

Ziel des Netzwerktreffens ist es, die aktuelle Situation der Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte aus Sicht der lokalen Akteur*innen zu betrachten. Im gemeinsamen Austausch sollen die Herausforderungen, bestehende Angebote sowie Handlungsbedarfe in den verschiedenen Lebensbereichen identifiziert werden.

Die Ergebnisse des Netzwerktreffens fließen in die Überarbeitung des Integrationskonzeptes des Hochsauerlandkreises ein und dienen als wichtige Vorbereitung und Impulse. Die Erfahrungen und Einschätzungen aktiver Bürgerinnen und Bürger sind für diesen Prozess von großer Bedeutung!

Rückfragen und Anmeldungen zum Netzwerktreffen bis zum 01.09.2026 an corinna.rensing@hochsauerlandkreis.de.

Von Hexen und „Kötten“, Juden und „Spaghettifressern“

Ein neues Sauerland-Buch von Werner Neuhaus über „Außenseiter und Minderheiten im Raum Sundern von der Frühen Neuzeit bis heute“


Werner Neuhaus:
Von Hexen und „Kötten“, Juden und „Spaghettifressern“.
Außenseiter und Minderheiten im Raum Sundern von der Frühen Neuzeit bis heute
. (= edition leutekirche sauerland, Band 29). Norderstedt: BoD 2026.
(ISBN: 978-3-6967-0976-1; Paperback 196 Seiten; 11,99 Euro).
Verlagsseite:
https://buchshop.bod.de/von-hexen-und-koetten-juden-und-spaghettifressern-werner-neuhaus-9783696709761

Unter Angabe der ISBN überall im nahen Buchhandel bestellbar.

Mit dem soeben erschienenen Band „Von Hexen und ‚Kötten‘, Juden und ‚Spaghettifressern‘„ wird in der „edition leutekirche sauerland“ die Sammlung regionalgeschichtlicher Beiträge des Historikers Werner Neuhaus fortgeführt.

(Gastbeitrag: Redaktion der „edition leutekirche sauerland“)

Sechs Aufsätze beleuchten die Geschichte verschiedener Minderheiten in Sundern im kölnischen Sauerland. Dabei kommen völlig unterschiedliche Gesellschaftsgruppen in den Blick, deren gemeinsamer Nenner darin bestand, dass sie im Laufe von vier Jahrhunderten zu ihrer Zeit Außenseiter waren, die von der lokalen Mehrheitsgesellschaft und deren Eliten häufig durch Vorurteile benachteiligt und diskriminiert, manchmal auch bedroht und verfolgt wurden.

Ob vermeintliche Hexen oder Juden, jenische Ansiedler, sozialdemokratische Gewerkschafter, ostdeutsche Heimatvertriebene oder italienische „Gastarbeiter“: Auf Unwissenheit und Vorurteilen beruhende Ablehnung von Minderheiten bedrohten, verzögerten oder verhinderten die gesellschaftliche Integration diverser Randgruppen. Heute sind wir dazu aufgerufen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

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Ceuta: Menschen als Katastrophen

Ein Medienkommentar von Antonia Groß

Heute ist im Altpapier ein sehr guter Kommentar der Journalistin Antonia Groß erschienen. Ich empfehle den medienkritischen Beitrag sehr.

„Zehntausende Menschen versuchen über die Grenze zu Ceuta nach Spanien zu gelangen, nachdem sie offenbar auf eine Fake-News-Kampagne hereingefallen sind. Trotzdem werden sie jetzt medial zu Angreifern auf die „Festung Europa“ erklärt.“

Alles lesen: https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-ceuta-mediale-deutung-menschen-als-katastropen-100.html

Hitzeschutz vor Ort: Städte und Gemeinden und wir alle müssen konsequent handeln

Entwicklung der Hitze in Dortmund von 1850 bis 2025 (Grafik: https://showyourstripes.info/l/europe/germany/dortmund)

Angesichts zunehmender Hitzeperioden wächst der Handlungsdruck auf die Kommunen. Fachleute fordern mehr Grünflächen, weniger Versiegelungen sowie verbindliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Dafür müssen die Kommunen auch mit ausreichenden Finanzmitteln versehen werden und wir alle müssen uns der Hitze anpassen, betont die Landessenior*innenvertretung NRW (LSV NRW).

(Pressemitteilung LSV NRW)

Seit dem Jahr 2003 hat sich die Wahrscheinlichkeit für extreme Hitzetage verzehnfacht. Karl-Josef Büscher, der Vorsitzende der LSV: „Immer wieder hören wir dennoch den Satz ‚Früher war es auch heiß‘. Aber Temperaturen über 40 Grad, so oft und langanhaltend – das gab es in der Vergangenheit nicht.“ (siehe Grafik)

Wie gehen wir nun damit um? Sicher müssen die Menschen sich an die Hitze anpassen. Maßnahmen dazu sind bekannt, nicht zuletzt auch, weil viele Senior*innenvertretungen vor Ort dazu vorbildlich und präventiv informieren. „Machen Sie bitte so weiter!“, unterstützt der Vorstand der LSV NRW seine Mitglieder auf diesem guten Weg, die Menschen mit den notwendigen Maßnahmen wie etwa Hitzetelefone und vieles mehr zu erreichen. Wichtig ist und bleibt, so banal es klingen mag, ausreichend zu trinken und möglichst kühle Orte aufzusuchen. Konkrete Handlungshinweise und umfassende Informationen auch für Multiplikatoren, wie es die kommunalen Seniorenvertretungen sind, finden sich auf der Website des Landesamtes für Gesundheit und Arbeitsschutz.

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Gewerkschaften demonstrieren in Neheim für einen starken Sozialstaat

„Sauerland – Widerstand – Danke!“

Ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di (Dirk) auf dem Podium (foto: zoom)

Unter dem Motto Politik für die Menschen – Wir sind das Sauerland demonstrierten am vergangenen Freitag die IG Metall, ver.di und weitere DGB-Gewerkschaften auf dem Marktplatz in Arnsberg-Neheim gegen den momentan stattfindenden Sozialabbau, für einen starken Sozialstaat.

Ein starker Sozialstaat, so die Gewerkschaften sei kein Luxus. Er sei Grundlage für Würde, Demokratie, Produktivität, Sicherheit und Leistung.

Eltern, Sozialstaat, Zukunft, Ausbildung – unsere Zukunft werde heute gestaltet

Justus, Matz und Marie (12, 10, 14): Familien brauchen Zeit (foto: zoom)

Auch auf der Rednerbühne waren Justus, Matz und Marie. Ihre Forderungen: Familien brauchen Zeit und auch wir, die Kinder und Jugendlichen, wollen noch eine sozial sichere Zukunft haben.

Ein Vertreter von ver.di betonte, dass das Thema Sozialstaat alle Generationen angehe: „Ich bin richtig sauer, wenn die Kleinsten der Kleinen hier mit Tränen in den Augen stehen“

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