Wir Deutschen denken zu wenig. Man nennt uns zwar das Volk der Dichter und Denker, aber mir scheint, dass dieser Ruf mittlerweile Grünspan angesetzt hat. Wir plappern viel nach und posten das dann über soziale Netzwerke in die Welt, obwohl gerade dieses Geplapper oftmals einen höchst unsozialen Charakter hat.
(Ein Beitrag von Detlef Träbert)
Nachdenken über solche Inhalte lohnt sich eigentlich nicht – vorher zu denken, das wäre sinnvoller und würde sich außerdem lohnen, denn dann könnten Wahlen anders ausgehen und die politischen Verhältnisse im Land wieder stabiler werden.
Zwei Beispiele nur:
– Es gibt Menschen, die Menschen anderer Hautfarbe, Religion oder Sprache gerne aus dem Land scheuchen möchten. Sie propagieren ein Deutschtum, das es tatsächlich gar nicht gibt. Weder unsere Bundesrepublik Deutschland noch die vorherigen drei Deutschen Reiche können und konnten beanspruchen, über ein Land mit natürlichen, festen Grenzen zu verfügen. Grenzen waren immer umkämpft und es ist ein besonderes Glück, seit nunmehr bereits 81 Jahren in Frieden und ohne kriegerische Grenzveränderungen leben zu können. Die Menschen in unserem Land sind tatsächlich nicht alle innerhalb unserer Grenzen geboren worden, doch manche sind trotzdem staatsrechtlich Deutsche. Andere werden Deutsche, wenn sie lange genug hier gelebt, sich angepasst und einen Antrag gestellt haben, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu erhalten. Wieder andere leben hier, weil es lebensgefährlich für sie wäre, in ihrem eigentlichen Heimatland zu sein. Und so, wie z.B. in den USA viele Amerikaner Nachfahren von Deutschen sind, die einst dorthin ausgewandert sind, sind auch Menschen aus zahlreichen Nationen aus- und nach Deutschland eingewandert und oft schon seit etlichen Generationen unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger.
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