Selber zu denken macht schlau!

Symbolbild Dichter und Denker: Wer darf diesen Weg beschreiten? (archivfoto: zoom)

Wir Deutschen denken zu wenig. Man nennt uns zwar das Volk der Dichter und Denker, aber mir scheint, dass dieser Ruf mittlerweile Grünspan angesetzt hat. Wir plappern viel nach und posten das dann über soziale Netzwerke in die Welt, obwohl gerade dieses Geplapper oftmals einen höchst unsozialen Charakter hat.

(Ein Beitrag von Detlef Träbert)

Nachdenken über solche Inhalte lohnt sich eigentlich nicht – vorher zu denken, das wäre sinnvoller und würde sich außerdem lohnen, denn dann könnten Wahlen anders ausgehen und die politischen Verhältnisse im Land wieder stabiler werden.

Zwei Beispiele nur:

– Es gibt Menschen, die Menschen anderer Hautfarbe, Religion oder Sprache gerne aus dem Land scheuchen möchten. Sie propagieren ein Deutschtum, das es tatsächlich gar nicht gibt. Weder unsere Bundesrepublik Deutschland noch die vorherigen drei Deutschen Reiche können und konnten beanspruchen, über ein Land mit natürlichen, festen Grenzen zu verfügen. Grenzen waren immer umkämpft und es ist ein besonderes Glück, seit nunmehr bereits 81 Jahren in Frieden und ohne kriegerische Grenzveränderungen leben zu können. Die Menschen in unserem Land sind tatsächlich nicht alle innerhalb unserer Grenzen geboren worden, doch manche sind trotzdem staatsrechtlich Deutsche. Andere werden Deutsche, wenn sie lange genug hier gelebt, sich angepasst und einen Antrag gestellt haben, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu erhalten. Wieder andere leben hier, weil es lebensgefährlich für sie wäre, in ihrem eigentlichen Heimatland zu sein. Und so, wie z.B. in den USA viele Amerikaner Nachfahren von Deutschen sind, die einst dorthin ausgewandert sind, sind auch Menschen aus zahlreichen Nationen aus- und nach Deutschland eingewandert und oft schon seit etlichen Generationen unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger.

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Upcycling – Basteln mit Natur-Materialien für Grundschulkinder

Ein kostenfreies Angebot der Initiative „Winterberger KlimaZukunft“.

Herbst-Stillleben (Foto: Klima-Initiative Winterberg)

Mit kindgerechten Angeboten möchte die Initiative „Winterberger KlimaZukunft“ etwas für die Zukunft tun. Am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, bietet sie von 15 bis 17 Uhr einen Upcycling-Workshop für Grundschulkinder an.

Gebastelt wird mit Natur-Materialien. „Bitte auch selbst Blätter, Kastanien, Eicheln, Bucheggern, Nüsse mitbringen, zusätzlich zu unserem Vorrat“, so die BetreuerInnen des Workshops.

Das Angebot ist kostenlos und findet im Gruppenraum hinter dem Sozial-Laden von Kipepeo e.V., Marktstraße 4, Winterberg, statt.

Wir tun etwas für unsere Umwelt! (Logo der Winterberger Initiative KlimaZukunft)


Schule: Lebenswege von NS-Verfolgten nachzeichnen

Screenshot Unterrichtsmaterial Arolsen Archives
Was verraten persönliche Gegenstände über das Leben ihrer früheren Besitzer*innen? Im neuen Lernmodul „Die Geschichte hinter den Dingen“ gehen Jugendliche dieser Frage nach, indem sie persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke von NS-Verfolgten erkunden.

(Mitteilung Arolsen Archives)

Die Jugendlichen entdecken Hinweise zu den Lebensgeschichten dieser Menschen, beantworten Fragen und schalten Schritt für Schritt Graphic Novels frei, die den Lebensweg der verfolgten Personen nachzeichnen. Diese wurden von Jugendlichen auf Basis eigener Recherchen gemeinsam mit Künstler*innen gestaltet.

Das Modul verbindet biografisches Lernen mit historischer Quellenarbeit. Anhand von drei Biografien werden verschiedene Dimensionen der NS-Verfolgung deutlich. Mit einem künstlerischen Zugang und partizipativ gestalteten Graphic Novels, gibt das Lernmodul Impulse für ein eigenes Erinnerungsprojekt. Einsetzbar ist das Modul ab Jahrgangsstufe 9 in den Fächern Geschichte, Politik, Kunst, Ethik, Philosophie und Sozialwissenschaften.  

Zum Start des Moduls haben die Arolsen Archives das Mitmach-Projekt „Deine Geschichte hinter den Dingen“ ins Leben gerufen: Jugendliche recherchieren die Biografie einer verfolgten Person und gestalten ein eigenes Erinnerungsprojekt. Hier finden Sie mehr Informationen zum Projekt und zur Anmeldung.
  Zum neuen Lernmodul

Bildung gegen Antisemitismus: Neue Bilderkarten zu jüdischem Leben

Interaktives Unterrichtsmaterial in Bonn vorgestellt // Bestellungen über Bundeszentrale für politische Bildung

Bildquelle: © bpb

In Bonn haben die Deutsche UNESCO-Kommission, das Jüdische Museum Frankfurt und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in der vergangenen Woche die Neuausgabe der Bilderkarten zur Gegenwart und Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland vorgestellt.

(Pressemitteilung bpb)

Das interaktive Bildungsmaterial verbindet Fotografien, Dokumente und Gemälde mit Informationen und Anhaltspunkten für weitere Recherchen zu jüdischer Gegenwart und Geschichte. Die Bilderkarten sind im Shop der bpb unter www.bpb.de/581107 erhältlich.

Die Neuausgabe wurde vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Vorfälle und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen über Vielfalt und Zugehörigkeit gestaltet. Sie umfasst insgesamt 44 Karten, darunter mehrere neue Themenkarten, und einen zusätzlichen Abschnitt zur aktuellen Bedrohung jüdischen Lebens in Deutschland.

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Lehrer*innen aufgepasst! Arolsen School: „Deine Geschichte hinter den Dingen“

Mitmach-Projekt zum Launch eines neuen Lernmoduls. Online-Infoveranstaltung am 15.9.2026 um 15:30 Uhr

Grafik: Arolsen School

Zur Veröffentlichung des neuen Lernmoduls „Die Geschichte hinter den Dingen“ am 21.9. startet die Arolsen School (Arolsen Archives) ein kostenfreies Mitmach-Projekt für Schüler*innen ab Klasse 9 für eine lebendige Erinnerungskultur.

(Mitteilung Arolsen Archives)

Worum geht es im Projekt?

Die Arolsen Archives bewahren persönliche Gegenstände von Menschen auf, die im Nationalsozialismus verfolgt und in Konzentrationslagern inhaftiert wurden – sogenannte Effekten. Sie geben Einblicke in das Leben vor der Verfolgung.

„Deine Geschichte hinter den Dingen“ lädt Jugendliche dazu ein, diese Biografien kennenzulernen: Ihre Schüler*innen recherchieren das Leben einer verfolgten Person und machen es in einem eigenen kreativen Erinnerungsprojekt sichtbar. Das Projekt verbindet Quellenarbeit, kreatives Gestalten und die Frage, wie wir heute an NS-Verfolgung erinnern.

Die Arolsen School unterstützt die Unterrichtenden mit einem Materialpaket und einem Leitfaden. Als Dankeschön fürs Mitmachen erhalten diese die Graphic Novel „Wo ist Lotte?”

Alles zum Projekt

Online-Infoveranstaltung am 15.9.2026 um 15:30 Uhr

In ca. 60 min erfahrt ihr alles über das Mitmach-Projekt und lernt schon vor der Veröffentlichung das neue Lernmodul „Die Geschichte hinter den Dingen“ kennen.

Auf einen Blick

• Ab Klasse 9, fächerübergreifend, alle Schulformen
• Projektzeitraum: 21.9.2026 bis 31.1.2027
• Für drei Doppelstunden bis hin zur Projektwoche
• Einreichungen sind ab 28.9. auf dieser Seite über ein Formular möglich.

Zum Anmeldeformular

https://arolsen-archives.org/anmeldung-arolsen-school-event/

Hochsauerlandkreis: Neue VHS-Leiterin und frisch gedrucktes Programm für Herbst 2026

Auch Alltagsthemen wie Wärmepumpen, Fotovoltaikanlagen oder Smartphone und Tablet-Nutzung im Angebot

Susi Frank ist seit dem 01. August 2026 neue Leiterin der Volkshochschule des Hochsauerlandkreises. (Pressefoto: HSK)

Die Volkshochschule des Hochsauerlandkreises hat eine neue Leiterin: Seit dem 01. August 2026 leitet Susi Frank die VHS HSK und ist zuständig für den Fachbereich Kulturelle Bildung.

(Pressemitteilung HSK)

Nach ihrem Studium der Geschichte und einem Volontariat im Sauerland-Museum in Arnsberg übernahm sie im Jahr 2020 die Leitung des Archivs des Hochsauerlandkreises. „Die VHS ist ein Ort, an dem Menschen unabhängig von Alter und Lebensweg Neues lernen und sich weiterentwickeln möchten. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team Bewährtes fortzuführen und zugleich neue Impulse für die Zukunft der VHS zu setzen“, sagt Susi Frank, neue Leiterin der Volkshochschule Hochsauerlandkreis (VHS HSK).

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Wo bleibt die Zuversicht?

Leben in diesen Zeiten – eine Anleitung in 90 Minuten

Lebensphilosophie Live: Referent Norbert Kremser vermittelte in Winterberg viele kluge Gedanken, Anstöße und Einsichten zum Thema „Zuversicht“. (foto: zoom)

Die Kulturgruppe KuKuK hatte am Donnerstag, 20. August, zu einem Vortrag zum Thema „Zuversicht! – Wie leben in Zeiten wie diesen?“ eingeladen.

Referent Norbert Kremser gab den mehr als 30 Zuhörer*innen philosophische, psychologische und auch theologische Hinweise, um das eigene Leben zuversichtlicher zu gestalten. Es ginge, so Norbert Kremser, an diesem Abend darum, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen und in die Lage versetzt zu werden, danach zu handeln.

Als Bildungsreferent und Krankenhausseelsorger verfügt der studierte Theologe über viele Zugänge zu lebenspraktischen und philosophischen Fragen.

Persönlich habe ich Norbert über die Winterberger Klima-Initiative kennengelernt. Ehrenamtlich engagiert er sich als Bürgerbusfahrer und ist auch im Ruhestand vor allem in der kirchlichen Bildungsarbeit (St. Bonifatius, Elkeringhausen) tätig. Ein wacher, warmherziger, aber auch analytischer Geist, der mich oft mit seinem Lesepensum überrascht.

Soweit die Vorrede.

Wir fürchten immer noch den Säbelzahntiger, evolutionär seien wir auf Negatives fixiert. „Machen Sie sich nicht zum Steinzeitmenschen!“, mahnt Norbert Kremser.

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Kultur-Radtour durch Kassel

Auf einer Brücke in der Karlsaue, klein im Hintergrund die Orangerie (foto: zoom)

Bei warmem Wetter ist ein Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel in der Stadt: Fahrtwind und eine relativ hohe Fluchtgeschwindigkeit von überhitzten Asphaltplätzen an schattige Orte.

Das Kasseler Auebad war überfüllt, aber in der Karlsaue ließ es sich entspannt – trotz Warnungen vor den Raupen des Eichenprozessionsspinners – radeln.

In der Caricatura habe ich die Ausstellung „Haben Juden nichts zu lachen?“ ganz allein für mich gehabt. Internationale Cartoonist*innen geben Einblick in jüdisches Leben, positionieren sich gegen Antisemitismus und schauen auf die Lage in Nahost.

Beeilt euch! Die Präsentation jüdischen und nichtjüdischen Humors läuft nur noch bis zum 19. Juli 2026 und regt zum Nachdenken an.

Großer Aufsteller am Eingang zur Ausstellung (foto: zoom)

Kassel, Fulda, Spitzhacke – von hier aus kommt man mit dem Rad bequem zum HoPla

Die Spitzhacke an der Fulda (foto:zoom)

Die Spitzhacke soll laut Website der Stadt Kassel eine Hommage an die „Achsen“ der documenta-Stadt sein.

„Wie vom Himmel gefallen, steckt am Ufer der Fulda eine zwölf Meter hohe Spitzhacke im Boden, als hätte sie der gigantische Herkules im hohen Bogen bergab in die Stadt geschleudert. Claes Oldenburg und Coosje van Bruggen schufen das überdimensionale Werkzeug als Beitrag zur documenta 7 im Jahr 1982.“

Weiter geht es zur Universitätsbibliothek. Zur Fahrradkultur gehört für mich unbedingt ein gutes Buch.

Erste Informationen zur Gründung der Universität 1971 als Gesamthochschule am Holländischen Platz (HoPla) kann man bei Wikipedia finden.

Der Eingangsbereich der Universitätsbibliothek Kassel (foto: zoom)

Die Tunnel unter der riesigen Verkehrskreuzung am HoPla gelten als Hall of Fame und ich schaue mir regelmäßig die Graffiti an.

Eines von vielen Wandbildern in den Tunneln unter dem HoPla (foto: zoom)

Mehr kann ich gerade nicht berichten, weil um 11 Uhr das Fridericianum öffnet.

Heute steht die Ausstellung „CATHERINE OPIE –
THE PAUSE THAT DREAMS AGAINST ERASURE“ auf dem Kultur-Radtour-Programm. Sie ist ebenfalls nur noch bis zum 19. Juli 2026 zu sehen. Die Ankündigung liest sich sehr interessant: https://fridericianum.org/de/ausstellungen/catherine-opie/

Computer aus! Auf’s Rad! Hinunter in die Innenstadt!

Gemeinsam Forschen – Bürgerinnen und Bürger richtig in die Forschung einbinden

Deutschsprachiges Handbuch zu Citizen Science erschienen

(Grafik: Springer)

Citizen Science gewinnt im Wissenschaftsbetrieb in Deutschland, der Schweiz und Österreich an Bedeutung. Soziale Medien, Apps oder mobile Sensorik eröffnen neue Möglichkeiten, interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an Forschung zu beteiligen. Allerdings fehlte bislang ein praxistauglicher Überblick über Strategien, Strukturen, Arbeitsprozesse, Potenziale und Grenzen von Citizen-Science-Projekten. Diese Lücke schließt das Open-Access-Handbuch „Citizen Science – Gemeinsam forschen!„, das ein Gremium von Herausgeber:innen verschiedenster Institutionen veröffentlicht hat, darunter das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv).

(Pressemitteilung UFZ)

Aktuell gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 300 Citizen-Science-Projekte, Tendenz steigend. Viele der Vorhaben sind in den Natur-, Gesundheits- und Umweltwissenschaften angesiedelt, doch auch in den Geistes- und Kulturwissenschaften hat bürgerwissenschaftliche Forschung eine lange Tradition, etwa in Museen, Bibliotheken, Archiven und Wissenschaftsläden. Und auch das gesellschaftliche Interesse an der Teilhabe an Wissenschaft ist groß: So vermeldet das Wissenschaftsbarometer 2024, dass in Deutschland 43 Prozentder Befragten gerne einmal in einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt mitforschen würden. Damit offenbart sich ein riesiges Potenzial, bei der Beschaffung dringend benötigter Forschungsdaten mitzuhelfen. Prof. Aletta Bonn, eine der Herausgeberinnen des Buchs und Biologin an UFZ / iDiv / Universität Jena, sieht darüber hinaus weitere Mehrwerte, etwa den Bildungsaspekt. „Bei den Teilnehmenden entwickelt sich durch die Einbindung in die Forschung oft ein deutlich vertiefteres Verständnis als beispielsweise durch einen Vortrag und sie ändern möglicherweise ihr Umweltverhalten. Zudem wird das Vertrauen in die Wissenschaft gestärkt“, sagt sie.

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10 Jahre Linux Presentation Day in Meschede

Samstag • 13.06.2026 • 10:00 – 15:15 Uhr, Ruhrstraße 26

https://www.schiebener.net/wordpress/10-jahre-linux-presentation-day-in-meschede/
TUX, das Linux-Maskottchen (Quelle: Wikipedia)

Im Frühjahr 2016 haben sich die Linux User Group Sauerland und die vhs HSK zusammengetan, um Linux einem größeren Publikum näher zu bringen. Seitdem waren Hunderte Menschen bei den User*innen- und Interessierten-Treffen.

(Text nach VHS Hochsauerland)

Und auch bei diesem Linux Presentation Day (LPD) dreht sich alles um das beliebte, kostenlose und freie Betriebssystem Linux. Es gibt wieder jede Menge Informationen, Vorträge, Workshops und Gespräche rund um Distributionen, Open-Source-Software, Tipps, Tricks und Hacks. Der Spaß am Experimentieren mit Linux wird noch für viele LPDs ausreichen.

Bei Fragen oder Anregungen oder wenn Sie Interesse haben, beim LPD mitzuwirken, melden Sie sich gerne bei becker@vhs-hsk.de

Ort:
Raum 6b, Ruhrstraße 26
Ruhrstraße 26, 59872 Meschede

Anmeldung aktuell auch bei der VHS-Hochsauerlandkreis:
https://www.vhs-hsk.de/kurse/schulabschluesse/kurs/Linux-Presentation-Day-20261/261-501118