Spaziergang zur Alten Grimme

Endlich oben. Das Bonifatiuskreuz auf der Alten Grimme bei Elkeringhausen. (foto: zoom)

Was soll ich machen? Für’s Radfahren ist das Wetter bei den Wegverhältnissen im Hochsauerland nicht geeignet. Das Hallenbad in Winterberg werde ich erst einmal meiden, um Omikron aus dem Weg zu gehen.

Es ist voll in Winterberg, viele gelbe Nummernschilder sind zu sehen. Wo viel Durcheinander ist, da freut sich das Virus.

Einsamkeit ist das Ziel.

Die Luft kalt, der Himmel blau, also hoch zur Alten Grimme oberhalb von Elkeringhausen. Ich lasse mich von Google Maps leiten. Die App führt mich ziemlich kompromisslos zum Gipfel. Jedesmal, wenn die Stimme “Jetzt leicht rechts halten” flötet, geht es noch ein Stück steiler bergauf. Vielleicht sollte ich das Unternehmen doch nicht Spaziergang nennen?

Steil hoch ist es anstrengend, aber der Blick lohnt sich. Dafür ist es bergab richtig unangenehm. Darin unterscheidet sich das Hochsauerland nicht von den Alpen.

Wieder zu Hause angekommen, habe ich einen Bärenhunger auf Schokolade. Mit großen Bissen kompensiere ich den Trainingseffekt.

Ich experimentiere ein wenig mit dem Blog und versuche die Wanderung von Komoot einzubetten. Vielleicht klappt es. Dann könnt ihr, solange der Schnee nicht taut, meinen Fußstapfen folgen.

Keine Utopie: das Freibad Siedlinghausen

Die Sanierung des Freibads Siedlinghausen geht voran. (foto: zoom)

Im letzten Sommer habe ich nicht geglaubt, dass das Freibad zur Saison 2022 wiedereröffnet werden könnte. Zu viele Bauprojekte (Berlin, Hamburg, Stuttgart, …) haben sich in der Vergangenheit verzögert.

Gestern habe ich einen kleinen Dorfspaziergang gemacht und voller Freude das Wasser im neuen Becken gesehen.

Jochen Susewind, Bernd Loffing, Hans Walter Schneider und Dirk Wiese würde heute das Wasser bis zum Hals oder gar zum Scheitel stehen, was ausnahmsweise positiv wäre.

Siehe dazu den Artikel vom 17. Juni 2021: https://www.schiebener.net/wordpress/siedlinghausen-dirk-wiese-vor-ort/

Meine Hoffnung ist groß, dass wir im Sommer nach einem Jahr Pause erneut unsere Bahnen schwimmen können. Wenn mich meine Augen nicht täuschen, ist auf dem Bild rechts die mit Spenden finanzierte Rutsche am Beckenrand zu sehen.

Die blaue Stunde

Seepferdchen zu Beginn der blauen Stunde (foto: zoom)

Die Assoziationskette läuft folgendermaßen: Seepferdchen, Schwimmabzeichen, Schwimmen, Chlor, brennende Augen.

Mein Leben zerfällt in zwei Teile. In der ersten Hälfte haben mir beim Schwimmen nach spätestens zehn Minuten die Augen gebrannt, die nächsten zehn Minuten waren eine Qual und das letzte Drittel eine Tortur.

Aus irgendeinem Grund, den ich bis heute nicht kenne, war ich der Meinung, dass mir eine Schwimmbrille nicht passen würde.

Diesen Sommer habe ich mein Leben geändert und mir in Meschede “Swimming Goggles” gekauft. Ich durfte, nein musste, im Fachgeschäft verschiedene Modelle solange ausprobieren, bis die Verkäuferin ihre Zustimmung gab.

Die erste Bahn im Freibad Meschede war eine Offenbarung, und seitdem lebe ich diese Offenbarung.

Die zweite Hälfte meines Lebens, die mathematisch nur ein Bruchteil der ersten Hälfte sein wird, verbringe ich ohne brennende Augen mit Begeisterung im Schwimmbad.

Leider ist mein Schwimmstil dermaßen schlecht, dass ich selbst mit verdoppelter Kraftanstrengung nicht schneller werde. Armzug, Beinschlag, Wasserlage – alles grottig.

Dieses verflixte Bewegungsstereotyp werde ich in der dritten Hälfte meines Lebens aufbrechen. Ich schwöre es.

November … Matsch und Musik

Wie oft ich schon die Schuhe waschen musste! Wandern im Sauerland im November. (foto: zoom)

Man darf den Matsch nicht hassen. Wer in diesen Tagen im Hochsauerland auf den Wanderwegen unterwegs ist, muss am Ende des Tages die verdreckte Hose und die verschlammten Schuhe reinigen.

Die Alternative hieße zu Hause hocken. Da bleibt man zwar äußerlich sauber, aber das pandemische Nichtstun schlägt auf’s Gemüt.

Also raus und den Gedanken nachhängen.

Wenn ich dabei nicht gerade der Weltformel auf der Spur bin oder über braun-trübe Pfützen hüpfe, geht mir häufig Musik durch den Kopf. Strawinsky, Zappa oder Ton, Steine, Scherben – egal, irgendwas summt immer.

Auf der Suche nach dem November-Sound bin ich über Max Richter gestolpert. Normalerweise nicht mein Ding, aber die Geige (?) zu Beginn erinnerte mich dann wieder an ein anders Stück.

Max Richter, November:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=2Bb0k9HgQxc
November


Wem ist die Ähnlichkeit mit Curved Air ebenfalls aufgefallen?

Ab in die Zeitmaschine:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=MFkreAv9aD4
Vivaldi mit Kanonen

Bevor es jemand anders postet, zum Schluss NEU! mit dem Titel November, quasi von gestern:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=UqLnAllfM0g


Umleitung: Dürkopp, die fünfte Welle, Corona-Warn-App, Energiewende, ein Denkmal für Gastarbeiter:innen, Juristenwahn, Mief und das Leben ist kein Wunschkonzert.

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern: Dürkopp-Rennrad aus den 30er (?) Jahren des letzten Jahrtausends. Siehe 1. Link. (foto: zoom)

Dürkopp Adler: Die Jahre 1933–1945 … wikipedia

Trauma der Erinnerung: Anton Kusters‘ Fotografien des blauen Himmels über den Orten der Konzentrationslager … revierpassagen

Corona: Die fünfte Welle ist bereits in Arbeit … postvonhorn

Infektionsschutzgesetz: Corona-Warn-App könnte Luca bald obsolet machen … netzpolitik

Das Leben ist kein Wunschkonzert: Schaumschläger können noch so viele Phantasiegeschichten verbreiten, die Wirklichkeit wird davon leider nicht weggehen … misik

Energiewende und das Klima: Wie schaffen wir ein stabiles Stromsystem aus schwankenden Quellen? … scilogs

Mief (Satire): Gucken Sie mal eben nach, ob der noch lebt, und wenn er noch nicht tot ist, dann fragen Sie mal, ob er auftreten kann. Aha. Seit wann? Dann hat sich das wohl erledigt. Müssen wir die nächste Sendung mit Gottschalk irgendwie anders hinkriegen … zynaesthesie

200.000 Dortmunder:innen haben einen Migrationshintergrund: Ein Denkmal für Gastarbeiter:innen – Beteiligungsprozess für Ort und Gestaltung … nordstadtblogger

Juristenwahn im Kleinstgedruckten: Sparkasse will Zustimmung ihrer Kunden zu einem 92-seitigen (!) Dokument – Sonst droht die Kündigung … doppelwacholder

Ski-Unheil? Trübe Aussichten für die Ski-Saison.

Die Schneekanonen werden in Stellung gebracht, hier am Kahlen Asten (Sahnehang). Was hilft jetzt gegen die kaum kontrollierte Pandemie? Trübe Aussichten für die Ski-Saison. (foto: zoom)

Vor drei Jahren habe ich noch gedacht, dass der Klimawandel dem Skitourismus über kurz oder lang den Garaus machen wird. In dieser Saison grätscht stattdessen erneut die Corona-Pandemie hinein.

Bei den momentan exponentiell steigenden Zahlen der Neuinfizierten, Krankenhäusern an den Grenzen ihrer Kapazitäten und stotternden (Booster-)Impfungen muss man kein Hellseher zu sein, um für die Wintersaison einen schlechten Verlauf anzunehmen.

In NRW können sich die Skiliftbetreiber und Touristiker bei den Lockerungskünstlern der Landesregierung bedanken, bundesweit bei Spahn & Co.

Maske runter in den Schulen? Die irrlichternde Schulministerin schürt Illusionen (Schulen als Bremsscheiben der Pandemie), statt auf kundige Fachleute und die Hinweise des RKI zu hören.

Es wird auch nichts nützen, wenn Winterberg gegen die 2G-Regeln anrennt, denn die Skilifte und das Hochsauerland sind keine Insel. Außerdem müssen die Menschen zu den Skigebieten mit Zug (kaum) und Auto (lange Staus) anreisen. Sie übernachten in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, essen in Restaurants, trinken in Kneipen.

Diese Wintersaison ist schon im Sommer versaut worden. Danke, Laschet, Laumann, Stamp & Co.

Bewegungspfad der BZgA regt zum Mitmachen an. Übungen aus dem AlltagsTrainingsProgramm im öffentlichen Raum.

Ob alleine oder in der Gruppe – Bewegung im Freien hat durch die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen Jahre an Bedeutung gewonnen. Daher hat die BZgA auf Basis der Übungen aus der Bewegungspackung einen Bewegungspfad zusammengestellt, der 10 Übungen und eine Startstation enthält. (Grafik: BZgA)

Köln, 29. September 2021. Anlässlich des „Internationalen Tages der älteren Menschen“ am 01. Oktober 2021 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihr neues Angebot zur Bewegungsförderung vor: Den AlltagsTrainingsProgramm ATP-Bewegungspfad.

Regelmäßige Bewegung ist für die körperliche und geistige Gesundheit wichtig, insbesondere bei älteren Menschen. In der Zeit der Pandemie hat Sport im Freien an Bedeutung gewonnen. Daher bietet die BZgA Vereinen, Institutionen und Übungsleitenden auf www.aelter-werden-in-balance.de kostenfrei Vorlagen für Übungstafeln zum Herunterladen. Mithilfe dieser Übungsanleitung können Kommunen oder Sportvereine im Grünen einen Bewegungspfad anlegen. Damit Bürgerinnen und Bürger, die an einer der insgesamt zehn Stationen vorbeikommen, zum Mitmachen angeregt werden.

Die Übungen sind Teil des qualitätsgeprüften AlltagsTrainingsProgramms (ATP) der BZgA, das speziell auf ältere Menschen zugeschnitten ist. Der Bewegungspfad beginnt mit einer kurzen Startbeschreibung, die Stationen eins bis zehn zeigen jeweils eine Übung mit Anleitung und Bild und beinhalten außerdem einen Hinweis, dass die Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

Als Beispiel die zweite Übung. Hilft gegen Schulterschmerzen. Selber ausprobiert. (Grafik: BZgA)

Interessierte Gruppen oder Vereine benötigen für das Anbringen der Übungstafeln im öffentlichen Raum eine schriftliche Genehmigung der jeweiligen Kommune. Weitere Informationen dazu finden sich in den Erläuterungen zum Bewegungspfad.

Um den Bewegungspfad möglichst nutzerfreundlich zu gestalten, sollte auf Sitzgelegenheiten, Toiletten und Beleuchtung in der näheren Umgebung geachtet werden.

Das AlltagsTrainingsProgramm ATP wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS), dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB), dem Deutschen Turner-Bund e.V. (DTB) und dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB NRW) entwickelt. Es ist Teil des Präventionsprogramms „Älter werden in Balance“, das Menschen ab 60 Jahren zu mehr Bewegung anregen will. Das Programm wird finanziell unterstützt vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV).

Die Übungen zum Bewegungspfad können kostenfrei heruntergeladen werden unter:
www.aelter-werden-in-balance.de/atp/materialien/atp-bewegungspfad/

Mehr Informationen zum BZgA AlltagsTrainingsProgramm ATP unter:
www.aelter-werden-in-balance.de

Die BZgA Bewegungspackung mit 25 Übungen im Kartenformat, kostenfrei zu bestellen hier:
www.aelter-werden-in-balance.de/bewegungspackung/ oder
www.bzga.de/infomaterialien/gesundheit-aelterer-menschen

Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: bestellung@bzga.de

Umleitung: Revolution, Baby! Die Qual der Wahl, der Pöbel, die Medien, die Olympiade, der Flugplatz in Arnsberg-Menden und mehr.

Nachmittagsspaziergang in Siedlinghausen (foto: zoom)

Revolution, Baby! Das alte System ist am Ende. Prost! Je deutlicher wird, dass die Erde eine begrenzte Ressource ist, die sich mit der Funktionsweise: Wachstum oder Krise nicht verträgt, erfasst der Wahnsinn des Untergangs Aktionäre, KapitalistInnen, PolitikerInnen und die Massen … prinzessinnenreporter

Prozessbeginn gegen Betreiber von antisemitischem Netzwerk: Am Oberlandesgericht Düsseldorf beginnt am Donnerstag der Prozess gegen drei Männer, die die überwiegend virtuell agierende Vereinigung „Internationale Goyim Partei“ mit gegründet oder zwecks antisemitischer Hetze genutzt haben sollen … blicknachrechts

Die Qual der Wahl: Bei der Bundestagswahl im September ist alles anders. Besseres ist über sie nicht zu sagen … postvonhorn

Wir sind der Pöbel: „Besonders wichtige Männer“ sehen sich als großartige Giganten, und das Volk – diese Ansammlung von Dummchen – wird belacht … misik

Mit Twitter im Gespräch bleiben: Da war sie wieder, die alte Frage: Nach welchen Regeln kommunizieren wir hier eigentlich? Gestellt auf Twitter, einem jener Social Media, denen andauernd vorgehalten wird, sie seien ja gar nicht das ‚richtige Leben‘ … scilogs

Konkurrenz für Instagram? Im Gespräch mit SUBS: Die Social-Media-Plattform SUBS wurde mir das erste Mal vorgeschlagen, als ich mich darüber beschwerte, dass Instagram eines meiner Bilder wegen Nacktheit gelöscht hatte … kwerfeldein

Gernulf Olzheimer kommentiert (Satire): Olympische Spiele … zynaesthesie

Geistvoller Zaubertrank: „Le Philtre“ von Daniel François Esprit Auber wiederentdeckt … revierpassagen

Verkehrsflugplatz Arnsberg-Menden – Wer informiert hier falsch: Der Hochsauerlandkreis oder die Stadt Arnsberg? … sbl

Umleitung: Ballstädt-Prozess, Verfassungsschutz, Fussballreporter, Kunst, Fantasy, Fotografie, glückliche Arbeiter sowie ein Sauerländer in den USA und mehr.

Urlaubstraum auf Camper-Karrosserie. Wer hängt die Wäsche auf? (foto: zoom)

Bewährungsstrafen im Ballstädt-Prozess: Das Landgericht Erfurt hat die ursprünglichen Haftstrafen für Neonazis wegen des Überfalls auf eine Kirmesgesellschaft im thüringischen Ballstädt in Bewährungsstrafen umgewandelt. Das Urteil löst in der Öffentlichkeit scharfe Kritik aus … blicknachrechts

Gibt es Alternativen zu einem geheimdienstlichen Verfassungsschutz? Paul Wellsow sprach für »der rechte rand« über die Frage mit Matthias Quent … derrechterand

Der deutsche Fußball und seine Reporter: Boah! Die Krise der Teams, das lässt sich kaum noch verbergen, ist auch eine Krise der Fußballberichterstattung … postvonhorn

Glückliche Arbeiter (Satire): Die Isländer machen gerne ernst. Sie haben die von Deutschland ausgehende Finanzkrise überwunden und die korrupten Bankmanager für mehrere Jahre in den Knast gesteckt … zynaesthesie

Kunsttagebuch: Wahrhaftigkeit und Authentizität, Bewusstsein und Bewusstseinslosigkeit … endoplast

Filigran, trivial und dreidimensional: Stephanie Brysch zeigt Ausgeschnittenes im Torhaus Rombergpark … revierpassagen

Die Funktionen von Fantasy: Ungeheuer vernünftiges Podcasten … scilogs

Fotografie: Die Ahnung der Dinge … kwerfeldein

Hagen 1913 – Vorabend des Ersten Weltkriegs: Ein nicht nur kartografischer Blick zurück … doppelwacholder

“Kreative” Problemlösung: Keine Messwerte = keine erhöhten Nitrat-Werte? … sbl

Country Roads: Ein Sauerländer in den USA … alexintheusa

Impfung, innerer Urlaub und btw FU UEFA

Die Ährige Teufelskralle, auch Rapunzel genannt (foto: zoom)
Seit meinem zweiten Impftermin fühle ich mich müde, nicht wegen des Impfstoffs von AstraZeneca, den habe ich gut vertragen.

Am Sonntag vor einer Woche ist einfach nur die monatelange Anspannung abgefallen. Große Erleichterung, aber keine Euphorie.

Das Impfzentrum in Olsberg hat mir gefallen. Freundliches Personal, reibungsloser Ablauf, der QR-Code für das digitale Impfzertifikat kam per Post nach Hause. Ruckzuck in die Corona Warn App eingelesen. Jetzt fehlen nur noch vier Tage bis zum vollständigen Impfschutz.

Und dann? Die Sau rauslassen?

Nein, es geht weiter wie bisher; aber nach dem langen Jahr 2020, welches vielleicht erst 2022 beendet sein wird, brauche ich Urlaub. Da wir uns keinesfalls in irgendein Getümmel stürzen werden – die Lage ist zu unsicher – wird es auf “inneren” Urlaub im Hochsauerland hinauslaufen. Spazieren gehen, lesen, vom Balkon in die Ferne gucken, nachdenken und den Vögeln zuhören; den Fotoapparat entstauben, die Müdigkeit wegwischen.

Im Grunde meines Herzens bin ich froh, dass die deutsche Fußballmannschaft aus dem EM-Turnier geflogen ist. So verringert sich die Chance, dass die Delta-Variante aus dem Wembley-Stadion massenhaft(er) zu uns kommt. Die 45.000 ZusachauerInnen beim 0:2 gegen England waren ein zynischer Stinkefinger der UEFA gegen Gesundheit und Sport für den knallharten Profit eines multinationalen Konzerns.

FU UEFA!