Winterberg: Keine Sommerferien für die Ukraine-Hilfe

Die solidarische Arbeit des Sozialvereins Kipepeo e.V. geht weiter

Humanitäre Hilfe Korbach: Ein Krankenwagen für die Ukraine

Sommerferien 2026. Normalerweise eine ruhige Zeit bei Vereinen, auch bei Kipepeo e.V. Für die Ukraine-Hilfe traf das in diesem Sommer jedoch nicht zu. Hier ereigneten sich ganz wunderbare Dinge.

(Ein Bericht von Jan van Egmond, Kipepeo e.V.)

Am 8. Juli beluden wir mit einer Gruppe von Helferinnen und Helfern in Winterberg-Siedlinghausen den 18. Lkw mit Hilfsgütern.

Ende Mai fuhr das in Siedlinghausen ausgemusterte Feuerwehrauto in Richtung Ukraine. Das war sehr schön, aber dieses Fahrzeug war damals nicht ganz komplett. Es fehlten die Schläuche. Sie waren als Ausstattung für das neue Winterberger Feuerwehrauto im Sauerland geblieben.

Wir haben uns daher riesig gefreut, als wir die Zusage für 64 hochwertige Feuerwehrschläuche von einem Hersteller-Unternehmen aus Marsberg erhielten.

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Die Winterberger Ukraine-Hilfe geht weiter

In dieser Woche wurde der 18. Transport-LKW fertig gestellt

In Siedlinghausen wird der Anhänger beladen. (Foto: Jan van Egmond)

„Wir hatten eine gute Truppe zum Helfen“, sagt Jan van Egmond vom Leitungsteam des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e.V. Ein wenig stolz weist er darauf hin, dass es schon der 18. Hilfstransport in die vom russischen Angriffskrieg überzogene Ukraine sei.

Diesmal wurde der LKW samt Anhänger mit Spenden des letzten Monats beladen, vor allen Dingen mit Bettwäsche, Decken, Handtüchern, Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln.

„Unsere Partnerverein „Gora Dobra“ in Lviv wird die Sachen an Heime, Krankenhäuser und in die Notgebiete weiterverteilen“, so Jan van Egmond.

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Winterberg: Der 17. Hilfstransport in die Ukraine steht zur Abfahrt nach Lviv bereit

Update: Der Transport hat Lviv erreicht (kurzes Video siehe unten)

Fast geschafft! Voll beladen fährt der Lastwagen mit Hänger nach Lviv. (foto: zoom)

Der 17. Hilfstransport des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e. V. ist erneut für den Partnerverein „Gora Dobra U. A.“ in Lviv bestimmt. Von dort aus werden die Spenden in die Ukraine weiterverteilt – dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Gestern wurde der LKW samt Anhänger mit einer engagierten Gruppe von Ukrainerinnen und Ukrainern aus Winterberg, Siedlinghausen und Umgebung zügig beladen.

„Wir hatten so viel gesammelt, dass dieses Mal nicht alles mitkam”, so Jan van Egmond aus dem Leitungsteam von Kipepeo. Die Ladung für den nächsten Transport steht also schon bereit.

Derzeit besteht vor allem Bedarf an Medikamenten, medizinischen Hilfsmitteln, Hygieneartikeln und weiteren Gütern, die insbesondere in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen benötigt werden.

Nach einem Aufruf des Gesundheitsamtes Hochsauerlandkreis haben sich einige neue Einrichtungen dem Spenderkreis angeschlossen.

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Ein Feuerwehrauto aus Siedlinghausen für Odessa – „Ferienwelt Winterberg hilft Ferienwelt Odessa“

Die Spendenaktion des Winterberger Vereins Kipepeo e.V. ist auf der Zielgeraden

Von Winterberg nach Odessa/Ukraine, wo es dringend benötigt wird:
MAN Fahrgestell Typ 8.163 L-LF
Aufbauer: Ziegler
Baujahr 1999/2000 ausgeliefert
Leistung: 103 KW
Wassertank: 600 Liter
Sitzplätze: 9
Kilometerstand: 19.062

Nach russischen Raketenangriffen auf zivile Infrastruktur folgt oft ein gezielter zweiter Schlag. Dieser trifft die Rettungskräfte und Ausrüstung, wenn sie versuchen, Brände zu löschen und Menschen zu bergen. Dadurch wird lebensnotwendige Technik systematisch zerstört.

Der Solidarverein Kipepeo e.V. sammelt Spenden für die Anschaffung eines gebrauchten, voll funktionsfähigen Feuerwehrautos.

„Es fehlt nicht mehr viel und wir haben die Mittel für das Siedlinghäuser Feuerwehrauto zusammen“, so Jan Egmond von Kipepeo e.V.

Das liege daran, dass der Verein „Aachener Netzwerk“, mit dem Kipepeo solidarisch zusammenarbeite, für die Hälfte der benötigten Mittel sorge.

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Leise rieselt der Schnee

Blick auf eine verschneite Hügellandschaft mit Baumbeständen. Im Vordergrund das mit Schnee bedeckte Dach eines Hauses plus Schornstein.
Blick aus dem Fenster: Siedlinghausen im Schnee (foto: zoom)

Während der meteorologische Winter (1. Dezember – 28. Februar) seinen Zenit überschritten hat, befindet sich der kalendarische Winter (21. Dezember – 19. März) noch in der ersten Halbzeit.

BTW: Der phänologische Winter endet mit dem Vorfrühling und der beginnt, wenn die Kätzchen der Haselsträucher stäuben und die Schneeglöckchen blühen.

Heute Nacht hat es endlich(?) wieder geschneit. Bei -1 °C rieselt der Schnee. Vor dem Frühstück habe ich den Gehweg frei geschüppt.

Jetzt schmeckt der Kaffee. Die DWD-Warnwetter-App zeigt bis Donnerstag ein Auf und Ab von Schneefall mit leicht steigenden Temperaturen an.

Wie dem auch sei, das echte Wetter herrscht stets vor der Haustür und nicht hinter dem Smartphone-Screen.

Ich wünsche euch einen entspannten Tag. Seid vorsichtig, rutscht nicht aus!

Praktische Solidarität mit der Ukraine

Der 15. Hilfstransport des Vereins Kipepeo ist seit heute auf dem Weg

Letzte Packstation Siedlinghausen. Der LKW ist jetzt randvoll mit Hilfsgütern für die Ukraine. (Foto: Kipepeo)

Heute Nachmittag ist der 15. Hilfstransport des sozialen und integrativen Winterberger Vereins Kipepeo in die Ukraine gestartet.

Beladen wurde der LKW zuerst in Medebach mit Spenden aus der im Dezember 2025 aufgegebenen Praxis der Kinderärztin Dr. med. Uta Hildbrand. Weiter ging es am Wochenende zu Kipepeo in Winterberg und schließlich heute zum ehemaligen Haus des Gastes in Siedlinghausen. Dort wurden aus dem Kipepeo-Lager die letzten Kartons verstaut.

Beladen des LKW vor dem Vereinslokal von Kipepeo in Winterberg

„LKW Nummer 15 ist auf dem Weg von Winterberg in die Ukraine. Wir hatten erneut großartige Unterstützung von den zahlreichen Leuten, die mit angepackt haben“, freut sich Jan van Egmond vom Verein Kipepeo.

Die Lage in der Ukraine ist zur Zeit sehr kritisch. Die unbarmherzigen russischen Angriffe treffen die Menschen in einem sehr kalten Winter.

Es ist wichtig, dass die Flüchtlingsarbeit und die Aktionen zur Unterstützung der Ukraine weitergehen.

Sachspenden können jeden Montag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr bei Kipepeo in Winterberg, Marktstr. 4, abgegeben werden. Besonders die alten und kranken Menschen bedürfen im kommenden Winter unserer Unterstützung.

Für die Projekte und die Transportfahrten der LKW, so Jan van Egmond, werden darüber hinaus Geldspenden benötigt.

Folgende Konten stehen zur Verfügung:


IBAN DE94 4606 2817 5191 0311 00 Volksbank Sauerland eG oder
IBAN DE44 4665 0005 0000 0042 75 Sparkasse Mitten im Sauerland
Kontoinhaber: Kipepeo – fair und sozial e.V.
Verwendungszweck: Spende Ukraine Aktion

Weitere Infos: Jan van Egmond

E-Mail: verein@kipepeo-fair-sozial.de

oder

www.kipepeo-fair-sozial.de

Marktstraße 4, 59955 Winterberg

Heute nur ein Bild

oder auch ein zweites

Bank am Waldweg Richtung Kriegerdenkmal (foto: zoom)

Heute habe ich mich nicht weit von zu Hause entfernt. Selbst in den Nebenstraßen unseres Winterberger Ortsteils stauten sich zeitweise die Autos der Skitourist*innen. Es genügte mir, ein bisschen Schnee zu schippen, spazieren zu gehen und im Physio-Fit auf dem Ergometer zu pedalieren.

Während ich auf dem Liegerad in der Mucki-Bude saß, habe ich mir die neue Podcast-Folge The Coffee Klatch von Robert Reich angehört[1]. Es war zwar die brandaktuelle Sendung von heute, aber die Invasion Venezuelas durch die USA samt Entführung von Maduro, die zu diesem Zeitpunkt gerade bekannt wurde, ist noch nicht eingearbeitet. Das politische Gespräch zwischen Robert Reich und Heather Lofthouse habe ich trotzdem, wie eigentlich stets, mit Interesse verfolgt. Ich bin gespannt, wie die beiden die Ereignisse im nächsten Podcast aufarbeiten werden.

Auf halbem Weg zum Physio-Fit: Blick über Siedlinghausen, links die katholische Kirche (foto: zoom)

Der Rest des Tages war dem Nachrichten-Konsum gewidmet. Wie wird auf Mastodon getrötet? Was schreibt der Guardian? Wie präsentiert sich Trump in seiner Pressekonferenz um 17 Uhr?

Auffällig war, dass Trump seine Worte vom Blatt ablas, den Kopf oft halb gesenkt, die Worte monoton lallend (nuschelnd?), vom Kernthema abschweifend, altbekannte Topoi wiederholend, müde. Kein Ausbund von Vitalität. Hegseth hingegen giftig aggressiv. An dieser Stelle der PK angekommen, habe ich mich aus der CNN-Übertragung heraus geklickt.

Verstanden habe ich: es geht um die Ölvorräte Venezuelas, Drogen sind ein Vorwand. Ich bin gespannt, ob Maduro so relativ geräuschlos von der politischen Bildfläche verschwinden wird wie bspw. Manuel Noriega, Betonung auf relativ.


[1] Im verlinkten Coffee Klatch ist ein Video zu sehen. Ich habe mir den Podcast mit der Smartphone-App AntennaPod abonniert. Da gibt es nichts zu gucken, nur zuzuhören.

Umleitung: Nazi-Schmierereien im HSK, Kampf gegen Rechtsextremismus, AfD, Abschiebung in Osnabrück und mehr

Das Bild passt zufällig zum Thema Umleitung: Baustelle am Alsterfleet in Hamburg (foto: zoom)

Rechtsradikalismus im Hochsauerland: Kurz vor Weihnachten sorgt eine Serie von Sachbeschädigungen und rechtsradikalen Graffiti in Siedlinghausen für Entsetzen. Polizei und Staatsschutz sind eingeschaltet … sauerlandkurier

Ermüdungserscheinungen vor einem Jahr der Entscheidungen: Statt Strategie, Haltung und politischem Willen im Kampf gegen Rechtsextremismus zu beweisen, haben die ersten schon aufgegeben. Dabei ist Gegenwehr so wichtig wie nie … belltower

Die AfD als „fünfte Kolonne“ autoritärer Regierungen? In Europa sollen „patriotische Parteien“ durch die Trump-Regierung gefördert werden, zumindest wird eine solche Praxis in einem neuen Strategiepapier vorgeschlagen. Wird die AfD dadurch „objektiv“ zu einer „fünften Kolonne“ der Trump-Regierung? … endstationrechts

Wie AfD-Historiker den deutschen Überfall auf Polen umdeuten: Mythen und bewusste Falschdarstellungen über die Ursachen des Zweiten Weltkriegs bilden einen zentralen Bestandteil geschichtsrevisionistischer Argumentationen. Besonders verbreitet ist die Behauptung, der deutsche Überfall auf Polen sei in Wahrheit ein von Polen provozierter Krieg gewesen … geschichtestattmythen

Osnabrück: Landkreis schiebt integrierte Pflegerin ab … robertsblog

Entsorgung im öffentlichen Raum (Satire): Kein Tag vergeht, ohne dass der Stadtbewohner an allerlei gut einsehbaren Plätzen im Straßenbild von Kisten und Kästen voller Konvolut angefallen wird … zynaesthesie

Die Zeiten ändern sich: Neue Chefin im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte … revierpassagen

Mit dem LLM zum WriterDeck aus Papier: In den letzten beiden Blogbeiträgen habe ich über meinen Versuch geschrieben, ein möglichst portables Schreibsetup zu erlangen und über KI-Modelle, die mittlerweile brauchbare Ergebnisse in der Transkription historischer Handschriften liefern … schmalenstroer

Der 14. Hilfstransport von Winterberg und Siedlinghausen in die Ukraine

Elf von 16 Helferinnen und Helfern am LKW-Anhänger vor dem ehemaligen Haus des Gastes in Siedlinghausen. (foto: zoom)

Heute Nachmittag wurde ab 15 Uhr zum vierzehnten Mal ein LKW voller Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine in Winterberg und Siedlinghausen beladen. Der soziale und integrative Verein Kipepeo hatte gesammelt und allein in Siedlinghausen habe ich 15 oder 16 tatkräftige Helferinnen und Helfer gezählt.

Diesmal wurden insbesondere Matratzen sowie medizinische Hilfgüter in den LKW plus Anhänger gepackt.

Die Matratzen sind für ein Kinderheim in Vinnytsia bestimmt. Das ist eine Region im Südwesten der Ukraine, in welcher auch viele geflüchtete Kinder aus Kriegsgebieten leben.

„Normalerweise nehmen wir keine Matratzen als Sachspenden an“, so Jan van Egmond vom Verein Kipepeo, „die nehmen zuviel Platz weg. Aber diesmal haben wir eine Ausnahme gemacht, weil wir ein gesamte Aufstellung für das Kinderheim hatten mit 55 komplett gleichen Betten.“

Bedarf besteht bei Hygieneartikeln, Inkontinenzmaterial, Handtüchern, Decken, Bettwäsche, Babynahrung, guter sauberer Kleidung (keine Anzüge), Rollstühlen und Gehhilfen.

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Siedlinghausen – Spaziergang – heute

Blick über den Allenberg (foto: zoom)

Stimmung trübe, Wetter trübe. aber so ist halt die Lage. Trotzdem habe ich eine kleine Runde zu Fuß absolviert.

Der Schnee hält sich nur noch an Stellen, wo er zusammengeschoben wurde. Typisches Novemberwetter.

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