Demo-Plakat an der Goethestraße in Kassel (foto: zoom)
Das Blog macht ein paar Tage Pause. Draußen geht das Leben weiter, beispielsweise mit einer Klima-Demo in Kassel am kommenden Freitag.
Vor ein paar Wochen hatte es noch so ausgesehen, als ob das Thema „Klimakrise“ die Menschen nicht mehr interessieren würde.
Doch durch die fossilen Kriege und Krisen in der Welt (USA, Venezuela, Ukraine, Russland, Iran,…) und im eigenen Land (Katharina Reiches verfehlte Energiepolitik) drängen sowohl der Klimawandel als auch die fossile Krise wieder stärker auf die politische Bühne.
80.000 Menschen gingen am 18. April in vier deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Köln und München ) für die Energiewende auf die Straße. Das ist eine Ansage.
Mein Eindruck ist, dass die Fossil-Lobby an Boden verliert; die Energiewende nimmt trotz „Gas-Kathi“ an Fahrt auf.
Ab in die Blogpause! Danach geht es mit erneuerter Energie weiter.
Alle Demos / Streiktermine am 24. Mai findet ihr hier:
„Vor Gericht, auf hoher See und mit dem Rad auf der B 480 bist du allein in Gottes Hand“
Sperrung beim Netto in Niedersfeld, Blickrichtung Olsberg (foto: zoom)
Ab dem Frühjahr 2026 wird der RuhrtalRadweg in mehreren Etappen ausgebaut. Voraussichtliche Bauzeit bis Ende 2026.Die Sperrungen sowie Informationen zur Anreise werden auf der Webseite des Radwegs angezeigt.
Inzwischen hat der Ausbau zwischen Niedersfeld am Nettoparkplatz und Haus Wildenstein begonnen.
On the Road Again. Am 30. März 2026 ist g.p., der langjährige Autor (Pseudonym: B. Schreiber) und Kommentator dieses Blogs, gestorben.
Seine mehr als 200 Kommentare waren sowohl auf die politische Großwetterlage als auch auf die Lokalpolitik und ihre Akteur*innen bezogen. Musik war sein weiteres Herzensthema.
Zwischen Holthausen und Bad Fredeburg bin ich gestern mit dem Fahrrad im Stau stecken geblieben. Obwohl viel gemeckert und geblökt wurde, blieb die Stimmung freundlich und entspannt.
Der Radweg von Holthausen hinunter nach Bad Fredeburg ist schon seit Jahren in einem erbärmlichen Zustand. Baumwurzeln haben die Asphaltdecke an vielen Stellen derart hoch gedrückt, dass ich jedes Mal in Versuchung gerate, mit dem Fahrrad auf die Straße auszuweichen.
Tröstlich: Auch die Straße ist ziemlich kaputt und voller Schlaglöcher.
Meine Radfahrer*innen-Laune besserte sich schlagartig, als ich mich in einem rustikalen Sauerländer Stau wiederfand.
Das Ende ist nah. Zwischen Holthausen und Bad Fredeburg habe ich noch den Rest der Herde aufgenommen.
Es dauerte ein paar Minuten bis die Schafherde links und rechts, friedlich blökend, an mir vorbeigezogen war.
Mein inneres Lächeln war riesengroß. Derart entspannt habe ich mit dem Auto noch nie in einem Stau gestanden.
Der Kaffee bei Tismes am Bahntrassenradweg zwischen Schmallenberg und Bremke schmeckte mindestens doppelt so gut wie sonst.
Postkarten-Frühling im Kasseler Tannenwäldchen (foto: zoom)
Sonne und Wind brauchen nicht die Meerenge von Hormus: Wir erleben einen weiteren Krieg um Öl und Gas – doch Wirtschaftsministerin Reiche und Kanzler Merz wollen immer noch in die fossile Richtung gehen. Erschwingliche Energie und ein Ende der Energiekriege gibt es nur mit 100 Prozent Erneuerbaren … klimareporter
Wie der Genozidvorwurf gegen Juden entstanden ist: Verübt Israel in Gaza einen Genozid? Darüber streiten Expert*innen und Jurist*innen auf der ganzen Welt, während israelfeindliche Aktivist*innen und Meinungsmacher*innen sich längst sicher sind. Warum findet die Rede vom „Völkermörder Israel“ so bereitwillig Gehör? … belltower
Philosoph der Zersetzung“: Jürgen Habermas posthum im Visier der extremen Rechten … endstationrechts
Debattenkultur im Netz erodiert: Die Bereitschaft, sich an Debatten in Sozialen Medien und in Online-Kommentarbereichen zu beteiligen, sinkt. Ein zentraler Grund dafür ist die Diskursqualität, die zunehmend als negativ wahrgenommen wird, so das Ergebnis einer Studie der Medienanstalten … netzpolitik
Süßes Leben (Satire): „… und Steuern für sinnvoll halte, um kostspielige Folgeerkrankungen des Trinkens und Rauchens zu kompensieren. Auch sehe der Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen Blatt eine Zuckersteuer als richtiges Instrument zur Regulierung im…“ … zynaesthesie
Grüne Botschaft, braune Bildsprache? Faschistoide Ästhetik als Stilmittel … geschichte_statt_mythen
Wenn Du eine Chance hast – nutze sie nicht! Ich würde es nicht glauben, wenn ich es nicht lesen würde. Ich will es nicht glauben, selbst jetzt, da ich es lese: Nun hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Ergebnisse der Beratungen vorgestellt. Demnach plant die Bundesregierung angesichts der hohen Spritpreise eine Entlastung der Autofahrer … unkreativ
„Krimi um Timmy“: wie „Bild“ den Überlebenskampf des Ostsee-Wals ausschlachtet … revierpassagen
Ein ungewöhnlicher Eingang: mit einem gläsernen Röhrenaufzug schwebten wir im Inneren einer Einkaufspassage auf die vierte Etage. Dort mussten wir uns auf einem Rundgang orientieren, um die Eingangstür zum Museum zu entdecken.
Vorab: Einen Besuch der aktuellen Kollwitz-Ausstellung kann ich nur empfehlen. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintritt und Adresse: https://www.kollwitz.de/besuch
Der gesamte Bestand des Käthe Kollwitz Museum Köln umfasst neben dem kompletten plastischen Werk über 300 Zeichnungen sowie mehr als 550 druckgraphische Blätter.
In der Ausstellung wird eine Auswahl der Werke der Künstlerin, sortiert nach einzelnen Themen vorgestellt: https://www.kollwitz.de/sammlung
Blick vom KölnTriangle auf die „richtige“ Rheinseite (foto: zoom)
Gestern hatten wir mit dem Wetter Pech. Kaum waren wir in Köln angekommen, plästerte es aus dicken grauen Wolken.
Für den Blick vom KölnTriangle auf der Deutzer Seite (der Schäl Sick) klarte der Himmel kurz auf und ich konnte ein Foto durch die dicken Plexiglas-Scheiben machen.
Blende 7.1, ISO 100, Belichtung 4 sec (fotos: zoom)
Das haben bestimmt schon viele vor mir getan: wenn die Bilder verwackeln und unscharf sind, wenn das Stativ zu Hause steht und einem im Touristen-Gewusel der Kragen platzt, dann kann man das Foto auch gleich ganz verreißen.
Das obere Bild ist noch nicht sehr aussagekräftig, aber vielleicht ist das nächste Foto deutlicher: Wo bin ich?
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