Comedy mit Marc-Uwe Kling: Wie die CDU zwischen Gaslobby und Klimazielen versagt

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Video-Link: https://tube.funfacts.de/w/bH7AcBRjkcSiKj35bUBi1W

In dieser Folge mit Marc-Uwe Kling geht es um den aktuellen Iran-Konflikt, Fragen des Völkerrechts und die internationale Reaktion auf militärische Eskalationen im Nahen Osten. Thematisiert werden Proteste im Iran, geopolitische Interessen und die Rolle der USA.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die deutsche Energiepolitik. Analysiert werden die Änderungen am Heizungsgesetz, die Einführung einer Grüngasquote, die Beimischung von Biomethan und Wasserstoff zu Erdgas sowie die möglichen Folgen für Gaspreise, Netzentgelte, Wärmepumpen, Mieter und Vermieter. Außerdem geht es um Kritik von Energieverbänden, Umweltorganisationen und wirtschaftspolitischen Akteuren.

Diskutiert wird die Rolle von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sowie Jens Spahn im Kontext der Energie- und Wirtschaftspolitik. Dabei werden auch frühere energiepolitische Entscheidungen, Entwicklungen in der Solarindustrie und die internationale Wettbewerbsfähigkeit im Bereich erneuerbare Energien eingeordnet.

Darüber hinaus behandelt die Folge Fragen digitaler Souveränität in Europa, Abhängigkeiten von US-Technologiekonzernen, Sanktionen im Zusammenhang mit dem Internationalen Strafgerichtshof sowie die Nutzung amerikanischer Software in deutschen Behörden.

Moin! Blick aus dem Fenster: Schnee

Dazu zwei Podcast-Tipps für das Wochenende

In der Nacht ist Schnee gefallen (foto: zoom)

Nach den vielen Tagen mit reichlich Sonne sowie Temperaturen um die plus 15 °C darf sich meinetwegen ein Hauch von Winter zurückmelden.

Der Schnee ist feucht und das Thermometer zeigt +3 °C. Wir werden es überleben.

Für das Physio-Fit aka Mucki-Bude nehme ich mir die neu erschienene Podcast-Folge des Coffee Klatch vor: Who’s America’s Abuser-in-Chief? E. Jean Caroll gesellt sich zu den Gastgeber*innen Heather Lofthouse und Robert Reich.

Morgen höre ich mir den neunten Teil von Amerika verstehen mit Volker Depkat an. Es geht um das Thema Wahlen in den USA – kann Trump das System kippen?

Für die Podcasts verwende ich übrigens die App AntennaPod auf dem Smartphone.

„Riefenstahl: Influencerin des Bösen“ – Ein WDR Podcast in fünf Teilen

„Riefenstahls Blick auf die Welt ist antihuman, gefühllos, anti-aufklärerisch, todesgeil und faschistisch“ (Georg Seeßlen)

Vor zehn Jahren wurde die Ausstellung „Mythos Leni Riefenstahl“ in Hallenberg eröffnet. Siehe dazu auch die Links unter dem Beitrag. (archivfoto: zoom)

Sie war berühmt, gefeiert, stilprägend – und eine der wichtigsten Propagandistinnen des NS- Regimes. Leni Riefenstahl gilt bis heute als Ausnahmeerscheinung der Filmgeschichte. Ihre größten Erfolge feierte sie mit Filmen für Adolf Hitler. Und doch behauptete sie bis zu ihrem Tod mit 101 Jahren: Sie habe von den Verbrechen der Nazis nichts gewusst. Nichts geahnt. Immer zu spät von allem erfahren. Mitschuld ausgeschlossen.

(Artikelgrundlage: Pressemitteilung WDR)

Der Podcast „Riefenstahl: Influencerin des Bösen“ nimmt diese Selbstinszenierung auseinander. Host Katja Paysen-Petersen rekonstruiert Riefenstahls Leben neu – mit bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen aus ihrem Nachlass, abgeglichen mit historischen Quellen. Die Serie erzählt vom Aufstieg einer ehrgeizigen Künstlerin, von Nähe zur Macht, von Lügen, Selbstmythen – und davon, wie Propaganda funktioniert. Damals wie heute.

Pressefoto WDR (© picture alliance/Everett Collection/David Jayne)

Was hat Leni Riefenstahl dazu bewogen, direkt nach Hitlers Machtübernahme mit ihren Filmen Propaganda für die Nazis zu machen? Wie konnte sie sich bis zu ihrem Tod 2003 als unpolitische Künstlerin vermarkten, die jede Verantwortung für ihr Tun in der Nazi-Zeit von sich wies? Über 100 Stunden Audiomaterial aus ihrem Nachlass hat Katja Paysen-Petersen für die Podcast-Serie gehört und Riefenstahls Behauptungen mit anderen Quellen abgeglichen. Was bleibt, ist das nackte Gerüst eines Lügenpalastes, den Riefenstahl sich selbst gebaut hat.

Ab 20. März 2026 in der neuen ARD Sounds App im Podcast „Alles Geschichte“: ardsounds.de | mehr


Ältere Artikel zu Riefenstahl hier im Blog:

Mythos Leni Riefenstahl – Fotografie. Film. Dokumentation. Ausstellung im Infozentrum Kump vom 31. März bis 29. April 2016

Mit Riefenstahl bin ich noch nicht durch … Ausstellung im Kump Hallenberg

Um zwei Wochen verlängert: „Riefenstahls Blick auf die Welt ist antihuman, gefühllos, anti-aufklärerisch, todesgeil und faschistisch“ (Georg Seeßlen)

Weltpremiere von WDR-Koproduktion „RIEFENSTAHL“ auf dem Filmfestival in Venedig

Vortrag im Rathaus Winterberg: „Erfordernisse an Waldbau und Jagd im Klimawandel“

Dr. Ralf Petercord, Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW am 12. März ab 18 Uhr im Betriebsausschuss Forst und Umwelt

Dem Winterberger Wald, hier 2024, geht es nicht gut (foto: zoom)

Am kommenden Donnerstag hält Dr. Ralf Petercord im öffentlichen Teil des Betriebsausschusses Forst und Umwelt einen Vortrag zum Thema „Erfordernisse an Waldbau und Jagd im Klimawandel“.

Angesichts der teilweise erschreckenden Meldungen über die Zukunft unserer Wälder ist es vielleicht ganz gut, zu hören, was ein Fachmann zum Thema zu sagen hat.

Zur Erinnerung: Waldschäden in Europa durch Brände, Stürme und Borkenkäfer werden im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten unter allen analysierten Klimaszenarien zunehmen. Das ist das Ergebnis einer neuen internationalen Studie mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde.

Selbst wenn die Erderwärmung auf etwa 2°C begrenzt werde, könnte die jährlich geschädigte Waldfläche bis zum Ende des Jahrhunderts von rund 180.000 Hektar auf etwa 216.000 Hektar pro Jahr steigen – und damit höher liegen als in den ohnehin schon stark betroffenen Jahren 1986 bis 2020. In einem Szenario, in dem die Nutzung fossiler Energieträger weiter zunehme, könnten sich die Waldschäden mehr als verdoppeln und bis zum Ende des Jahrhunderts nahezu 370.000 Hektar pro Jahr erreichen.

Quelle: https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/waldschaeden-in-europa-koennten-bis-2100-um-rund-20-steigen-selbst-wenn-erwaermung-auf-2degc-begrenzt-wird

Frauen- & Queerdemo in Kassel

Zum Überblick eine Bildcollage (fotos: hannah)

Am gestrigen Sonntag hat in Kassel zum Weltfrauentag eine Frauen & Queerdemo stattgefunden. Nach Angaben der Veranstalter*innen nahmen daran etwa 2500 Menschen teil.

Die Demonstration führte vom Platz der 11 Frauen an der Friedrich-Ebert-Straße zum Rathaus und Königsplatz. Finanziell unterstützt wurde sie von: AStA Universität Kassel, Betriebsgruppe GEW Universität Kassel, Die Linke Stadtverband Kassel, Die Grünen Kassel, DGB Nordhessen.

Ich habe ein paar Bilder zugeschickt bekommen, von denen ich einige gerne im Blog veröffentliche.

Weitere Informationen: https://www.frauenundqueersstreik.de/aufruf-zum-08-maerz-2026-call-to-the-streets-2026/

Vor dem Rathaus (foto: hannah)
Gisèle Pelicot: „Die Scham muss die Seite wechseln!“ (foto: hannah)
Die Demo bewegt sich durch die Königstraße (foto: hannah)
„Gegen den sexistischen Normalzustand, Frauen & Queers Hand in Hand, Organisiert den Widerstand „(foto: hannah
Autonome Frauenhäuser (foto: hannah)

Momentaufnahme: Technologieoffenheit oder der Fluch fossiler Ressourcen

Preise für die Fossilkraftstoffe heute Nachmittag in Olsberg (foto: zoom)

Vielleicht könnte man in Abwandlung einer älteren Redewendung sagen: Wer Technologieoffenheit predigt ist nicht ganz dicht.

Diesel-Dieter hat sich heute im Baumarkt einen Vorschlaghammer gekauft. Wenn die Fossilenergiepreise noch weiter steigen, wird er seine alte Kiste zertrümmern und sich ein E-Bike kaufen. Für ein E-Auto reicht sein Erspartes leider nicht. Da geht es ihm genau so wie mir.

Vielleicht wäre es die bessere Idee, die Energiewende voranzutreiben, statt sie, wie unsere Fossilministerin Katharina Reiche, abzuwürgen.

Technologieoffenheit war von Anfang an ein Lobby-Kampfbegriff, um die Profite der Fossilindustrie zu schützen.

Erneuerbare – Sonne, Wind, Geothermie,… – müssen nicht importiert werden. Um Erneuerbare muss kein Krieg in der Ukraine, im Nahen Osten oder im Vorhof der USA (Venezuela) geführt werden. Für Erneuerbare müssen keine Gasleitungen oder LNG-Terminals gebaut werden.

Oder wie es Dr. Michael Blume, CDU-Mitglied und Antisemitismusbeauftrager des Landes Baden-Württemberg, nicht müde wird zu betonen:

Erneuerbare sind Friedensenergien – fossile Energien sind Kriegsenergien. Der Fluch fossiler Ressourcen muss gebannt werden.

Guten Morgen, genießt den Tag so gut es geht

Eine Tour über den Kahlen Asten (foto: zoom)

Das Wetter ist seit vielen Tagen ungewöhnlich warm und trocken. Heute Morgen hat mich zum ersten Mal die Amsel mit ihrem Gesang geweckt. Sie beginnt ca. eine Stunde vor Sonnenaufgang zu trällern. Singdrossel und Rotkehlchen stimmten ebenfalls mit ein.

Apropos Temperaturen: der Niedergang des Skitourismus hat an der Peripherie Winterbergs begonnen: Züschen, Küstelberg, Gellinghausen …

Seit einiger Zeit steht auch der sogenannte Sahnehang am Kahlen Asten zum Verkauf. Wenn ich das Geld hätte, ich würde es anders anlegen.

Nun ja, ich bin kein Unternehmer. Wer weiß, was man aus dem Sahnehang noch machen kann …

Skihang zu verkaufen (foto: zoom)

Trotz Allem Tanzen! Die etwas andere Stadtführung

Wiederaufnahme am 21.3.2026 um 20 Uhr und am 22.3.2026 um 18 Uhr in der KulturSchmiede Arnsberg

Auf einer Theaterbühne befinden sich sieben Personen. In der ersten Reihe der Gruppe sitzt mittig eine junge Frau im Rollstuhl, rechts sind eine weitere Frau mit Cello. In der zweiten und dritten Reihe sind weitere Personen zu sehen. Bis auf die Cello-Spielerin haben alle die Fäuste wie zum Kampf gereckt. Links hängt ein grüner rechts ein rot-orangener Vorhang auf die Bühne hinunter. Die Menschen wirken sehr entschlossen und strahlen trotzdem, auch wegen ihrer farbenfrohen Kleidung, Optimismus aus.
Sie teilen ihre Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche an die Stadtgesellschaft und an eine Stadt der Zukunft (Foto: Teatron)

Durch das Leben tanzen – trotz besonderer Herausforderungen, trotz Schicksalsschlägen und Einschränkungen, mit Mut und Offenheit darüber berichten, und trotz allem lachen und kreativ sein…

(Mitteilung Teatron Theater)

Das zeichnet die Theatergruppe aus, die sich im Jahr 2025 im Rahmen des dreijährigen Projektes „TheaDiPOLIS“ mit dem Thema „Stadt der Zukunft“ beschäftigt hat und dafür mit dem Inklusionsplatz der Stadt Arnsberg (3. Platz) ausgezeichnet wurde.

Nun wird diese etwas andere Stadtführung nochmals in der KulturSchmiede Arnsberg präsentiert.

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IT.NRW: Frauen in den kommunalen Vertretungen und in der Verwaltungsspitze weiter in der Minderheit

  • Jedes dritte Mitglied in den Kreistagen und den Räten der kreisfreien Städte ist eine Frau (33,3 %).
  • Frauenanteil in den Vertretungen der kreisangehörigen Gemeinden fällt mit 28,4 % noch geringer aus.
  • In den kreisangehörigen Gemeinden gibt es derzeit 43 Bürgermeisterinnen, dies entspricht einem Frauenanteil von 11,5 %.
  • In Hallenberg gibt nur ein weibliches Ratsmitglied und der Frauenanteil liegt hier bei 5% (Winterberg 15,6%, Olsberg 31,3%, Brilon 28,9%, Marsberg 8,8%, Schmallenberg 15,8%, Arnsberg 30,4%, Bestwig 32,1%, Meschede 34,2%, Medebach 21,4%, Eslohe 25%, Sundern 27,3%) .
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Kommunale Wärmeplanung in Winterberg und seinen Ortsteilen

Ein Kurzbericht von der Info-Veranstaltung am Montag im Rathaus

Joel Porten (Projektbearbeitung Zukunft Quartier / Klima / Energie) erläutert den Stand der kommunalen Wärmeplanung (KWP) für die Stadt Winterberg. (foto: zoom)

Am vergangenen Montagabend fand im bis zum letzten Platz gefüllten Rathaussaal die zweite Informationsveranstaltung über den Stand der kommunalen Wärmeplanung (KWP) für die Stadt Winterberg statt.

Nach einer kurzen Einführung durch Bürgermeister Michael Beckmann stellte Volker Broekmans, Leiter des externen Dienstleisters DSK Stadtentwicklung (Düsseldorf), zusammen mit seinem Mitarbeiter Joel Porten die bisherigen Untersuchungen und vorläufigen Schlussfolgerungen seines Büros vor.

Auf dem Podium saßen ebenfalls die Fachfrauen für die Winterberger Klimapolitik Kim Peis (Klimamanagerin) und Rabea Kappen (Fachbereichsleiterin Zentrale Dienste, Bildung und Digitalisierung).

Eingeladen waren die Bürger*innen derjenigen Ortsteile, die das Potential für den Aufbau und Betrieb eines Nahwärmenetzes haben, und das sind lediglich Teile Siedlinghausens sowie der Kernstadt Winterbergs (Fokusgebiete s.u.).

In allen anderen Ortsteilen und außerhalb der Fokusgebiete müssen sich die Hausbesitzer*innen selbst bzw. gemeinsam mit dem Fachbetrieb ihres Vertrauens darum kümmern, wie ihre Immobilie bis 2045 CO2-frei beheizt wird.

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