Gestern hat mir die SBL die Antwort des Hochsauerlandkreises zugeschickt. Diese ist nachfolgend dokumentiert. Die Fragen selbst werden im Antwortschreiben noch einmal aufgeführt.
Ihre Anfrage gem. § 11 GeschO für den Kreistag·des Hochsauerlandkreises;
hier: Genehmigung einer WEA der Stadtwerke Brilon am Windsberg, 14.11.2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu Ihrer o. g. Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:
1. Warum wurde von der Kreisverwaltung nicht moniert, dass die (innerhalb des gesetzlichen Schutzzeitraums nach § 39 BNatSchG) tatsächlich gerodete Fläche etwa doppelt so groß ist wie genehmigt (offensichtlich wurden im Genehmigungsverfahren z.B. die Höhenlagen nicht beachtet)?
Elf orangefarbene Bänke und ein Hinweis zur Frauenberatung
Eine von vielen orange Bänken in der Fußgängerzone (foto: zoom)
Die Radtour am Sonntag hat sich gelohnt, denn ich habe etwas für mich Neues entdeckt. Auch in Meschede – über Arnsberg habe ich hier berichtet – wurde der Orange Day von der örtlichen Initiative zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt. In der Fußgängerzone sind an fast jedem Laternenpfahl orange Sitzbänke aufgestellt und angeschlossen.
Eine Plakette auf der Rückenlehne gibt Hinweise zur Frauenberatung Meschede. Website:frauenberatung-hsk.de Telefon: 0291-52171
Kein Platz für Gewalt heißt es auf einer weiteren Plakette, die auf der Sitzfläche angebracht ist.
Wandbild in der Hall of Fame am HoPla in Kassel (foto: zoom)
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Nach acht Kilometern am Großen Bildchen (foto: zoom)
Wenn die Temperatur Ende November am Morgen bei +8 °C liegt, werde ich schon einmal nervös. Soll ich mich warm anziehen und das Rad aus dem Keller holen?
Bis auf den Nebel gab es heute keinen Niederschlag, und da ich sowieso etwas in Winterberg zu erledigen hatte, habe ich schließlich in die Pedalen getreten.
Symbolbild Windenergie: Soll RWE in der kommunalen Energiegesellschaft viel Geld an der Projektierung der Anlagen verdienen? (foto: zoom)
Im Blog der Sauerländer Bürgerliste (SBL) wurde schon häufiger kritisch über die vom Kreis geplante kommunale Energiegesellschaft berichtet, z.B. hier: https://sbl-fraktion.de/?p=11693 Die SBL habe die Förderung Erneuerbarer Energien immer für wichtig gehalten. Allerdings gelte dies nicht für die von der Mehrheit des Kreistags geplante Art der Umsetzung in einer kommunalen Gesellschaft, in der die RWE letztlich die Mehrheit erhalten und außerdem viel Geld an der Projektierung der Anlagen verdienen sollte.
Bisher wurde dieses Modell von Landrat und CDU-Fraktion hoch gepriesen. Dies ändert sich aktuell. Die SBL-Kreistagsfraktion hatte zur Kreistagssitzung am 24.10.2025 einen “Bericht über die Arbeit der EEH” beantragt.
Das Frauenhaus Arnberg bietet allen von psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern Zuflucht und Schutz an einem anonymen Ort.
132 Frauen wurden 2024 durch ihren (Ex-) Partner getötet. Weniger als alle vier Minuten erlebte eine Frau partnerschaftliche Gewalt. Zur Anzeige gebrachte frauenfeindliche Straftaten nahmen um 73 Prozent zu.
Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen, auch englisch Orange Day genannt, ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.
Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen. Sie wurde im Zuge der von den Vereinten Nationen initiierten Orange-the-World-Kampagne festgelegt. (Wikipedia)
„Die aktuellen Zahlen zur Partnerschaftsgewalt in Deutschland erschüttern erneut und machen unmissverständlich klar, dass Partnerschaftsgewalt kein Einzelschicksal ist. Sie ist ein strukturelles Problem unserer Gesellschaft. Wir müssen handeln: Benachteiligende Strukturen sind konsequent abzuschaffen, um Mädchen und Frauen zu schützen, um Leben zu retten!“, sagt Dr. Carolin Weyand, Vorständin von UN Women Deutschland.
558 frauenfeindliche Straftaten wurden 2024 verzeichnet, ein Anstieg von 73,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Digitale Gewalt nimmt weiter zu 61,2 Prozent der registrierten Opfer digitaler Gewalt waren weiblich. 2024 brachten 18.224 Frauen digitale Gewalt zur Anzeige, sechs Prozent mehr als im Jahr 2023. Im Kontext von Partnerschaftsgewalt stieg die Anzahl der Opfer von digitaler Gewalt gegenüber dem Vorjahr um 10,9 Prozent auf 4.876 registrierte Fälle.
Das Frauenhaus Arnberg bietet allen von psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern Zuflucht und Schutz an einem anonymen Ort. Dort können von Gewalt betroffene Frauen zur Ruhe kommen und über die Gewalterlebnisse sprechen.
Die Frauenberatung unterstützt bei Problemen wie Trennung und Scheidung, psychischer, häuslicher und sexueller Gewalt, psychischen Erkrankungen wie Depression und bei Essstörungen. Sozialberatung und Fragen zur Existenzsicherung sind weitere Themen. Mit einem feministischen Ansatz werden jugendliche Mädchen und Frauen in Einzelgesprächen sowie Gruppen bzw. Vorträge beraten.
ORANGE THE WORLD Die Kampagne beginnt jährlich am 25. November, dem „Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“, und endet am 10. Dezember, dem „Tag der Menschenrechte“. In diesem Zeitraum finden weltweit in zahlreichen Städten und Kommunen Aktionen und Veranstaltungen statt.
Das Café im Fridericianum – eine Art Hundertwasser-Höhle (foto: zoom)
Nun fahre ich schon sehr viele Jahre nach Kassel, kenne die Freibäder, Graffiti und Parks; habe einige Museen besucht, aber im Fridericianum bin ich bislang noch nicht gewesen.
Am Sonnabend haben wir uns dem Museum vorsichtig genähert, wir haben uns ins Museumscafé gesetzt, und dort war es sehr bunt. Das Ambiente ließ mich an eine Art Hundertwasser-Höhle denken, aber es handelt sich um die Installation Mimikry von Kerstin Brätsch: „Die komplexe, raumgreifende Installation wurde von der in Hamburg geborenen Künstlerin eigens für die Rotunde im Zentrum der Kunsthalle entwickelt und bildet den neuen Rahmen des dort befindlichen Cafés.“
Leider blieb uns keine Zeit, die weiteren Ausstellungen von Portia Zvavahera und Robert Grosvenor anzuschauen. Das wird hoffentlich sobald als möglich nachgeholt.
Zurück im Hochsauerland ist es weniger spannend. Auf dem Spaziergang warten die üblichen religiösen Wegmarken. Woran merke ich, dass ich zwischen Hillershausen und Medebach die Grenze von Hessen nach NRW passiere? Der Straßenbelag ändert sich und ein großes hölzernes Kreuz ist links am Wegrand aufgepflanzt.
Die Kreuze wird man dann auch nicht mehr los. Zurück in Winterberg recken sie sich allerorten in die Höhe.
Dieses Kreuz habe ich schon häufiger fotografiert. Links geht es zum Bergsee, rechts hinunter nach Silbach (foto: zoom)
Wie dem auch sei, das Ersatzobjektiv aus Kassel funktioniert anscheinend. Die Kapelle „Oh Maria Hilf“ auf dem Weg hinunter nach Silbach habe ich als heute als letztes Test-Motiv fotografiert. Wackelt nicht, steht fest und leuchtet in der Sonne.
Licht und Schatten auf der Wand der Marienkapelle (foto: zoom)
Die Sonne geht unter. Blick über einen Teil von Kassel. Die Windräder drehen sich, die Müllverbrennung qualmt. (foto: zoom)
Heute herrscht Blogpause.
In der Wolfsschlucht habe ich beim Nikon-Fotogeschäft ein gebrauchtes 18-105 mm Zoomobjektiv für meine Nikon D 7200 erworben. Das alte Objektiv hatte eine Macke, das neue scheint (siehe Stadtbild oben) zu funktionieren.
Bis denn.
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