Konzertabsage 5. Dezember St. Walburga Kirche.
Auch das Weihnachts-Musical-Konzert „FLO & Friends – das etwas andere Weihnachtskonzert“ findet nicht wie geplant statt.

Gesundheit geht vor. Die Verlegungen und Absagen häufen sich wegen der Corona-Pandemie. (Plakat Stadt Hallenberg)

Meschede/Hallenberg. Das geplante Adventskonzert des Collegium Musicum Meschede und des Kammerorchesters Olsberg am 5. Dezember, 17 Uhr, in der St. Walburga Kirche wird aufgrund der aktuellen Situation abgesagt.

Die Musikschule Hochsauerlandkreis hofft das Konzert bald wieder anbieten zu können.

Weihnachts-Musical-Konzert in der Stadthalle Hallenberg verlegt.
Der Förderverein Kunst & Kump und der langjährige Freilichtbühnen-Regisseur Florian Hinxlage haben aufgrund der aktuellen Situation und der stetig steigenden Neuinfektionen entschieden, das für den 11.12.2021 terminierte Weihnachts-Musical-Konzert in der Stadthalle Hallenberg nicht wie geplant durchzuführen, sondern auf den 09.04.2022 zu verlegen.

Die Zuschauer erwartet dann zwar kein Weihnachtskonzert, aber wie bei jedem Musical-Event in Hallenberg ein einzigartiger Abend mit hochkarätigen Stars und Interpreten.

Bereits erworbene Ticktes behalten ihre Gültigkeit, können jedoch auch an den Vorverkaufsstellen im Rathaus und bei der Touristik zurückgegeben werden.

Die Stadt Hallenberg als Unterstützer der Veranstaltung begrüßt die Entscheidung des Fördervereins, allen voran Michael Kronauge und dem Hauptinterpreten Florian Hinxlage sehr, denn aktuell ist eine Verschiebung die beste Entscheidung – nicht zuletzt im Hinblick auf die Gesundheit aller.

Trotz Pandemie: STAHLZEIT mit voller Besucherzahl in der Konzerthalle Olsberg

STAHLZEITF im Konzert (Foto: Diana Muschiol)

Olsberg. Darauf haben viele Fans gehofft: Die RAMMSTEIN Tribute Show STAHLZEIT kann in voller Besucherstärke, nach den neusten Corona-Regeln im Sauerland, am Freitag, 12.11.2021 mit der „Schutt + Asche“ – Tour in der Konzerthalle Olsberg ab 20 Uhr auftreten.

(Pressemitteilung Kemmerling Konzerte)

Diese Nachricht teilt der erleichterte heimische Konzertveranstalter Gisbert Kemmerling mit Erlaubnis des Ordnungsamts Olsberg mit.

STAHLZEIT wird als die Nummer 1 unter den Tribute Shows gehandelt. Mit enorm großem Aufwand gestaltet die Band seit fast 15 Jahren Shows der Superlative. Ein Team aus rund 30 Personen reist mit 2 Nightlinern und mehreren Trucks nun wieder durch Europa. Die Pyroshow wird so kompromisslos und spektakulär umgesetzt, dass man bei STAHLZEIT die Hitze bis zu den entferntesten Plätzen spüren kann. Schweiß, Feuer und diese einzigartige Energie fährt den Besuchern während der rund zweieinhalbstündigen Show durch Mark und Bein. Nirgendwo anders lässt sich der Spirit von RAMMSTEIN so hautnah erleben.

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen möchte, kann noch weiterhin die Tickets zum Vorverkaufspreis bei CTS eventim www.eventim.de erwerben, oder auch direkt in der T&S-Info an der Konzerthalle Olsberg. Denn wie beim Original heißt es auch bei STAHLZEIT inzwischen ganz oft: LEIDER AUSVERKAUFT!

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Für das Konzert gelten folgende aktuelle Corona-Schutzverordnungen:
Es gelten die 3G-Regeln: ausgewiesen „geimpft, genesen, getestet“
Vollständig geimpft sind Menschen erst, wenn die letzte erforderliche Impfung 14 Tage zurückliegt – also am 15. Tag.
Als genesen gelten Personen, die nachweislich mit einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden. Die Testung muss mindestens 28 Tage her sein, und darf nicht älter als 6 Monate zurückliegen.
Geimpfte und Genesene müssen als Nachweis dass EU COVID19 Impf- oder Genesungszertifikat vorlegen, entweder in Papierform, oder als
COVPass-App/Corona-Warn-App.
Ungeimpfte müssen einen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder einen höchstens sechs Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest.
Für alle Konzertbesucher gilt: Identitätsnachweis durch Vorlage des Personalausweises.

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Eine Empfehlung: Bitte rechtzeitig vor Konzertbeginn anreisen. Einlass in die Halle ist ab 18:00 Uhr, und ab 20:00 Uhr wird die Show beginnen.

Pausenbild: Mahlzeit!

Guten Appetit! (foto: zoom)

Mangels einer Urlaubsreise gehe ich ein wenig auf der Festplatte spazieren.

Diese lebensgroßen Figuren sitzen in Celle vor einem eklektisch gedeckten Tisch und scheinen sich zu unterhalten. Durch kurzes Googeln habe ich herausgefunden, dass es sich um die Alltagsmenschen der Künstlerin Christel Lechner handelt. Interessanter und abwechslungsreicher als die Olsberger Kneipp-Figuren sind sie allemale, wenn auch nicht so mitreißend wie die Nanas von Niki de Saint Phalle.

Gute Nacht!

Arbeitsplatz Apotheke: Freie Ausbildungsplätze an der Lehranstalt für PTA in Olsberg.

QR-Code: PTA-Infoveranstaltung (Copyright: HSK)

Am Donnerstag, den 22.07.2021, 17 Uhr, informiert die Lehranstalt für PTA in Olsberg in digitaler Form über die Ausbildung und das Berufsbild des Pharmazeutisch-Technischen Assistenten.

(Pressemitteilung HSK)

Die Infoveranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss oder Abitur, die noch einen Ausbildungsplatz suchen und sich für einen Gesundheitsberuf begeistern.

Die Lehranstalt für PTA weist daraufhin, dass die Kosten der Ausbildung vollständig vom Land NRW getragen werden. Die Ausbildung beginnt am 18. August 2021 und es gibt noch freie Plätze. Interessierte können sich unter www.pta.hochsauerlandkreis.de anmelden. Im Anschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Link für das Gotomeeting Seminar.

Deckenerneuerung an der Kreisstraße 15 – Briloner Straße und Bahnhofstraße in Olsberg

Olsberg/Hochsauerlandkreis. Ab Montag, 5. Juli, wird die Kreisstraße 15 im Kreuzungsbereich der Briloner Straße und der Bahnhofstraße in Olsberg unter halbseitiger Sperrung erneuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich am 10. Juli abgeschlossen sein.

(Pressemitteilung HSK)

Während der Deckenbaumaßnahme können Anlieger in Abstimmung mit der Baufirma Wilhelm König & Söhne Straßen- und Tiefbau zu ihren Grundstücken, dabei sollte der Anliegerverkehr jedoch auf das Nötigste beschränkt werden. Die Arbeiten im Bereich der Kreisstraße “Briloner Straße” werden unter halbseitiger Sperrung (Ampelbetrieb) durchgeführt. Die Stadtstraße (Bahnhofstraße) ist aus Richtung Kreisverkehr Olsberg (Hüttenstr.) kommend, ab der Einmündung Seltkerpad/Sachsenecke vollgesperrt. Zufahrt ist bis zur Realschule möglich.

Die entsprechenden Umleitungen werden ausgeschildert. Ebenso sind die Haltestellen der Buslinien betroffen. Die Linien 453 Olsberg – Helmeringhausen und R 75 Olsberg-Meschede können während der Sperrung die Haltestellen “Bahnhofstraße” und “Ev. Kirche” nicht bedienen. Für die Linie 453 gilt, dass die Haltestelle “Ruhrstraße” Richtung Helmeringhausen entfällt. Ersatzweise kann die Haltestelle “Talstraße” genutzt werden”. Die Haltestellen “Bigge, Bahnhof”, “Talstraße” und “Ruhrstraße” werden Richtung Bahnhof von der Linie 453 nur zum Ausstieg bedient. Die Linie R 75 fährt die Haltestelle Ruhrstraße planmäßig an.

Der HSK bittet um Verständnis für die während der Bauzeit eintretenden Behinderungen.

Land NRW hat Impfung mit AstraZeneca für Unter-60-Jährige gestoppt.

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Nachdem das Land NRW alle Impfungen mit AstraZeneca gestoppt hat, sind die Termine mit diesem Impfstoff für Unter-60-Jährige im Impfzentrum Hochsauerlandkreis für Mittwoch, 31. März, abgesagt worden.

(Pressemitteilung HSK)

Die Betroffenen, die an diesem Tag einen Termin gehabt hätten, wurden per Mail über die Absage informiert. Das Impfzentrum bittet diesen Personenkreis, nicht nach Olsberg zu fahren.

Für den 1. und 2. April steht ein Sonderkontingent des Landes NRW mit BioNTech zur Verfügung, so dass alle gebuchten Termine wahrgenommen werden können. Das Impfzentrum wartet auf weitere Informationen des Landes NRW, um weiter planen zu können. Es steht noch nicht fest, wie die Impfungen ab dem 3. April fortgeführt werden.

Corona-Virus im Hochsauerlandkreis: 41 Neuinfizierte, 34 Genesene, 42 stationär, 7-Tage-Inzidenz 100,9. Kein Impfstoff für Personen mit Vorerkrankungen im Impfzentrum HSK.

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes verzeichnet am Freitag, 26. März, 9 Uhr, kreisweit 41 Neuinfizierte und 34 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 100,9 (Stand 26. März, 0 Uhr).

(Pressemitteilungne HSK)

Insgesamt sind es damit aktuell 400 Infizierte, 6.247 Genesene sowie 166 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 42 Personen behandelt, 14 intensivmedizinisch und davon werden fünf Personen beatmet. Die Zahl aller bestätigten Fälle liegt nun bei 6.813.

Im Kreisgebiet sind 22 Schulen und sechs Kindergärten betroffen. Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (165), Bestwig (15), Brilon (27), Eslohe (8), Hallenberg (0), Marsberg (33), Medebach (6), Meschede (35), Olsberg (12), Schmallenberg (49), Sundern (43) und Winterberg (7).

Der neue Impferlass des Landes NRW ermöglicht den Impfzentren, auch Personen mit Vorerkrankungen zu impfen. Allerdings nur bis zum 6. April und wenn auch Impfstoffkapazitäten bei den Über-80-Jährigen vorhanden sind. Diese gibt es aber im Impfzentrum Hochsauerlandkreis in Olsberg nicht. Der gesamte Impfstoff wird also weiterhin für die Gruppe der Personen über 80 Jahre genutzt. Bis Ende April soll dies Gruppe durchgeimpft sein.

Deshalb bittet das Impfzentrum, von Anrufen abzusehen, da die Hotline deshalb bereits überlastet ist. Der Erlass sieht auch vor, dass die Personen mit Vorerkrankungen nach Ostern – also ab dem 6. April – in den Hausarztpraxen geimpft werden können. Letztendlich ist das Impfen abhängig von der Menge des Impfstoffes, der geliefert wird. Leider verändern sich die Lieferungen hinsichtlich der Menge ständig, so dass immer wieder umgeplant werden muss. Dazu kommt, dass sich auch der Impfstoff verändern kann, so erhalten die Einrichtungen der Eingliederungshilfe nun Moderna statt wie vorher geplant AstraZeneca.

Es bleibt für den Hochsauerlandkreis festzuhalten: Mit mehr Impfstoff könnte mehr geimpft werden. Aktuell sind im Impfzentrum nur drei von fünf Impfstraßen in Betrieb und auch das Impfen außerhalb kommt immer wieder ins Stocken.

Mein erster Stau auf dem neuen Teilstück der A46: Verkehrsfreigabe zwischen Bestwig und Olsberg

Gruppenbild mit Dame. Auf der rechten Seite rollen die CDU-Politiker, ganz links die SPD die Schranke zur Seite. Von links: Dirk Wiese, Karl Schneider, Elfriede Sauerwein-Braksiek, Enak Ferlemann, Hendrik Wüst, Patrick Sensburg, Ralf Péus (foto: zoom)

Bestwig/Meschede (straßen.nrw/zoom).  Am Montag, 18. November, ist das A46-Teilstück von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek feierlich freigegeben worden.

Ich war dabei und habe bei leichtem Regen einige Fotos machen können, die ich mit ein paar Bemerkungen vor die Pressemitteilung von straßen.nrw setze.

Die Bemerkungen

Als ich um 13:30 Uhr zum Eröffnungsabschnitt abbog, stand ich im Stau. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass derart viele Bürger*innen und Politiker*innen (eher der männliche Teil) anfahren würden. Vom Presseauftrieb ganz zu schweigen.

Ich saß schon fest, bevor ich angekommen war. Aber ich hatte Glück!

“Haben Sie eine Einladung?” Klar habe ich eine Einladung, ich bin Blogger. “Dann fahren Sie mal zwischen den Autos nach vorn auf den ersten Abschnitt.”

Parkraum A46. Mit einem solch riesigen Andrang hatte ich nicht gerechnet. (foto: zoom)

Parken, an den LKW von straßen.nrw vorbei gehen, durch die Menschenmenge robben. Entschuldigung. Dürfte ich mal bitte. Oh. Pardon! Und schon stand ich vor einem ersten Absperrband, dahinter das ganze Medienaufgebot von Fernsehen bis Reklamezeitung. Riesenobjektive.

Vorne angekommen, habe ich mich umgeschaut. (foto: zoom)

Ich habe mein Allerweltszoom auf seine Maximallänge ausgefahren und bin tapfer unter dem Band hindurch in die Sperrzone eingedrungen. Inzwischen kann ich mit meinem Imposter Syndrom ganz gut umgehen.

Gut, die anderen haben imposantere Objektive; aber “mit meinem kleinen Ding komm’ ich überall hin”, lautete in meiner Hamburger Zeit ein Werbespruch der dortigen Verkehrsbetriebe. Gemerkt.

Keine Angst vor den Großen. (foto: zoom)

Anschließend habe ich eine Menge Fotos mit Prominenten gemacht. Spoiler: die zeige ich hier nicht, bis auf eine Zufallsauswahl, wie hier die CDU-Prominenz.

Kennt ihr, oder? Von links: MdL Matthias Kerkhoff, LR Karl Schneider, BM Ralf Péus, BM Wolfgang Fischer, BT-Abg. Patrick Sensburg – alle CDU (foto: zoom)

Von all den Reden, die gehalten wurden (siehe Pressemitteilung unten) hier ein Bild:

Von links: Elfriede Sauerwein-Braksiek, Ralf Péus, Hendrik Wüst und Enak Ferlemann (foto: zoom)

Auf Rede des Bestwiger Bürgermeisters Ralf Péus werde ich ein anderes Mal eingehen.

Als alle Reden gehalten waren, folgte die Einsegnung der Autobahn.

Der katholische Pfarrer Michael Schmitt (links) und der evangelische Pfarrer Burkhard Krieger (rechts) beten und segnen gemeinsam (foto: zoom)

Dann war die Bahn frei für die erste Fahrt über die Brücken nach Olsberg.

Dass mein alter Toyota das noch mal erleben durfte: “Jungfernfahrt” von Bestwig nach Olsberg. (foto: Begleitung von zoom)

Im Autoradio drehte sich – das ist wahr und nicht gestellt – eine gebrannte “The Very Best Of The doors”- CD, und das erste Lied war justamente:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=-r679Hhs9Zs

 

Zufälle gibt’s!

Kurz nach 15 Uhr endete die Freigabe und Einweihung des neuen Teilstücks der A46 wie sie begonnen hatte – mit einem Stau. Am anderen Ende.

Hier kommen wir auf die Umgehungsstraße B480 bei Olsberg. Die Ampel wird grün. (foto: zoom)

Hier nun der Bericht von straßen.nrw:

Kommunen können sich entwickeln

Wer bislang über die B7 von Velmede bis Nuttlar gelangte, weiß um die Enge in den Ortsdurchfahrten. „Das neue Teilstück holt Verkehr von der B7 und entlastet die Ortschaften. Das nutzt den Menschen, die jetzt den Stau nicht mehr vor der Haustür haben. Das sorgt für bessere Luft und schafft mehr Lebensqualität in den Orten. Von dem neuen Teilstück wird auch die wachstumsstarke Wirtschaft in Südwestfalen profitieren, die eine gute Anbindung braucht“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Vor allem auch mit Blick auf den Tourismus ist die Entlastung der Ortsdurchfahrten ein Gewinn. „Die Kommunen haben jetzt die Chance, ihre Ortskerne zu entwickeln“, so Wüst.

Doch auch die Wirtschaftsregion profitiert von der neuen Anbindung. „Wir stärken mit dem Weiterbau der A46 die Region und geben den Unternehmen eine Perspektive für die Zukunft“, betonte Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Je besser eine Region angebunden ist, desto attraktiver ist sie für Bürger, Unternehmen und auch für den Tourismus.“

Technisch ambitioniertes Projekt

Aus Sicht der Straßen.NRW-Ingenieure war der Bau der 5,6 Kilometer langen Autobahn-Strecke ein spannendes aber auch ambitioniertes Projekt. Denn bis zu 33 Grad steile Hänge machten nicht nur die Planung aufwändig, die bewegte Topografie stellte auch beim Bau eine große Herausforderung dar. Im Taktschiebeverfahren wurde der Stahlüberbau der höchsten Talbrücke bei Nuttlar Stück für Stück über die Pfeiler geschoben – in sanftem Schwung um die Kurve. Dort, wo die Brücke auf den Sengenberg trifft, musste der Hang nicht nur abgetragen, sondern anschließend auch aufwändig gesichert werden. 3600 Felsnägel – sechs bis 16 Meter lang – wurden verbaut, Spritzbeton aufgebracht und das Schutzbauwerk anschließend mit einer Gabionenwand gestaltet. „Neben den technischen Herausforderungen, die zu meistern waren, haben wir auch einen hohen gestalterischen Anspruch gestellt“, sagte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek mit Blick auf die Bauwerke. Besonders offensichtlich wird dies bei der Talbrücke Nuttlar, deren sechs schlanke runde Pfeiler wie die Stämme der in der Region vorherrschenden Fichten in die Höhe ragen. Mit Natursteinen verkleidete Stelen an den Bauwerken geben Hinweise auf das Schiefergebirge der Region.

Erlebnisraum Natur aufgewertet

Der Aspekt „Gestaltung“ hat auch bei der Anlage der Ausgleichsflächen eine Rolle gespielt. Für den Neubau einer Straße muss durch Verbesserung der vorhandenen Naturstrukturen oder durch Neuanlage von ökologisch wertvollen Lebensräumen ein Ersatz für die durch den Bau in Anspruch genommene Fläche geschaffen werden. An der A46 sind das unter anderem Auengehölze, Heckenstrukturen und extensiv bewirtschaftete Wiesenflächen. Aber auch der Erlebnisraum Natur wird durch die Ausgleichsmaßnahmen aufgewertet. „Es wurden neue Sichtbeziehungen zum Schlehdornbach und der Schormeckeaue geschaffen“, so Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Durch den Umbau von dichten Fichtenbeständen in lichteren Laubwald haben wir zudem an Wanderwegen die Erlebnisqualität gesteigert.“

Dass Wirtschaftlichkeit und ökologisches Handeln gemeinsam möglich sind, zeigt das Bodenmanagement des Projektes: Für den Straßen- und Brückenbau musste eine Million Kubikmeter Boden weichen – in der Regel Fels. Davon wurden 99 Prozent an anderer Stelle des Projektes wieder eingebaut. Ein Umstand, der allerdings nicht zur Regel werden kann. Nicht immer erfüllt der abgetragene Boden die Qualitätskriterien für die Nutzung im Straßenbau.

Hintergrund

  • Kosten: 192,6 Millionen Euro
  • Bau: 5,6 Kilometer Autobahn A46; 2,8 Kilometer Zubringer B480n
  • Die Fundamente der Brücke Nuttlar sind riesig: Sie haben Abmessungen von bis zu 14 mal 28 Metern und vier Metern Höhe. Die Pfeilerdurchmesser betragen zwischen drei und fünf Metern, die Pfeilerschäfte sind massiv ausbetoniert.
  • Zwei PWC-Anlagen (Parkplatz mit WC) bieten jeweils ca. 40 Stellplätze
  • Zwölf Kilometer Wildkatzenschutzzaun wurden entlang der Strecke gesetzt

Feierliche Verkehrsfreigabe der A46 zwischen Bestwig und Olsberg am Montag, dem 18. November, um 14 Uhr.

Mai 2019: Blick auf den Autobahnzubringer (rechts) zur Autobahn-Talbrücke bei Nuttlar im Hintergrund. (foto: zoom)

Die feierliche Verkehrsfreigabe der A46 zwischen Bestwig und Olsberg findet am Montag, den 18. November um 14 Uhr statt.

Es ist ein Projekt der Brückenbauer. Gut ein Drittel der Neubaustrecke rund um die A46-Verlängerung von Bestwig-Velmede bis zur Anschlussstelle Olsberg besteht aus Brücken: von einer Kreuzweg-Überführung über die A46, der höchsten Autobahnbrücke in NRW bei Nuttlar, bis hin zu einer Talbrücke im Verlauf des Zubringers B480n, die die Ruhr, zwei Bahntrassen und die B7 überspannt – um nur drei der elf Brücken zu nennen.

Am Montag, dem 18. November, wird das A46-Teilstück von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek feierlich freigegeben.

Anwohner und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur Freigabe herzlich willkommen.

Ort: A46, Talbrücke Hameke, 59909 Bestwig