Freitagabend in der Linie 73

Benefiz-Konzert für die Ukraine

Eine blonde Sängerin mit langen glatten Haaren steht mit blauem Kleid auf der Bühne, das Mikrofon in der rechten Hand. Links hinter ihr ein Keyboarder und ein Gitarrist. Rechts von ihr ein in weiß gekleideter Chor (ca. 10-12 Personen). Der Vorhang hinter der Bühne ist mit breiten senkrechten Streifen roten, grünen, blauen und gelben Farben beleuchtet.
Marieke Sleurink und ein Teil ihrer Band (Bassist und Schlagzeuger sind leider nicht auf dem Bild) gemeinsam mit dem Winterberger Chor „Singing Circle“ auf der Bühne. (foto: zoom)

Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ hatten der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, dem 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge eingeladen.

Diesmal hatte ich es geschafft, nicht nur die Pressemitteilung zum Konzert zu veröffentlichen, sondern auch selber hinzugehen. Da ich bewusst Stift, Block und Kamera zu Hause gelassen hatte, dürft ihr von mir keine Details erwarten.

Als wir eine Viertelstunde vor Konzertbeginn den Kulturbahnhof betraten, war der Saal pickepacke voll. Mit Glück erwischten wir noch zwei Plätze.

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Quo vadis, Internet? Resozialisierung der Sozialen Netzwerke

Leben wir in einer düsteren Welt voller Manipulationen? (Grafik AI-generiert: Chris Köster)

Das erste Mal

“Der Teleschirm empfing und sendete gleichzeitig.” (George Orwell, 1984)

Ich erinnere mich noch genau an meine erste Berührung mit dem Internet. Vor etwa 30 Jahren saß ich vor meinem Computer und hatte gerade das von einem Freund gebraucht gekaufte 9600baud-Modem an die serielle Schnittstelle angeschlossen. Die AOL-Software, die damals fast jeder Ausgabe der PC-Welt-Zeitschrift als Diskette beilag, war auf dem Windows 95 System installiert.

(Ein Gastbeitrag von Chris Köster, Olsberg – rzgierskopp)

Nun stand ich vor der Qual der (Ein-)Wahl: Ist Dortmund der günstigere Einwahlknoten, den ich mein Modem wählen lassen soll, oder Paderborn? Egal – beides war ein Ferngespräch.

Die Verbindungskosten in den Einwahlknoten wurden als Telefongespräch über die Telekom-Rechnung bezahlt und betrugen ca. 9,- DM/Stunde.

Die Nutzung des “Providers” AOL (America online) kostete zusätzlich 9,- DM monatliche Grundgebühr UND etwa 6,- DM pro Stunde (Hauptzeit)/etwa 3,- DM pro Stunde (Nebenzeit/Nacht).

Das Modem spielte seine dissonante Melodie und – die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als ich merkte: „Ich bin drin!„.

Was jetzt? Was macht man im Internet denn eigentlich? Dieser Moment war alles andere als entspannt, denn das Bewusstsein über die nun tickende Gebührenuhr (etwa 25 Pfennig pro Minute) sorgte bei einem Schüler, der den Eltern die Ausgaben für diesen Anruf würde erklären müssen, für ein unterschwelliges Unwohlsein.

Die unterbewusste Hektik wurde jedoch von Neugierde vertrieben, als ich mich unbeholfen durch die AOL-Software klickte.

Bei Chat blieb ich hängen – Der Klick auf den Menüpunkt öffnete eine Übersicht einiger Chatrooms von denen ich wahllos einen öffnete.

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Zwei Stimmen – eine Botschaft: Kaffeekonzert in Schmallenberg zur Unterstützung der Ukraine

Sämtliche Spenden fließen direkt in Hilfsprojekte für zerstörte Orte im Frontgebiet der Ukraine.

Kaffeekonzert, Frieden beginnt bei dir und mir, Sonntag, 29. März 2026, 16 Uhr, Christuskirche Schmallenberg, Werper Str. 3 (Veranstaltungsplakat)

Nach dem Abendkonzert im Kulturbahnhof Linie 73 am 27. März in Olsberg laden Marieke Sleurink & Band zwei Tage später, am Sonntag, dem 29. März, um 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Musiker Raimund Fischer zum Solidaritätskonzert für die Ukraine in Schmallenberg ein.

Marieke Sleurink spielt mit ihrer Band frische, kraftvolle Lieder, die sie selbst schreibt und gemeinsam mit ihrem Mann arrangiert. In den vergangenen Monaten hat sie für ihr deutsches Publikum weitere Lieder aus dem Niederländischen übersetzt. Ihre Leidenschaft für das Theater und die Nähe zum Publikum sind dabei spürbar. Sie liebt es, gelebten und erfahrenen Glauben in Text und Musik zu verwandeln.

Raimund Fischers Lieder bewegen sich thematisch oft in ähnlichen Räumen, erzählen jedoch eher. Mit Gitarre und E-Piano spannt er den Bogen von biblischen Texten über biographische Szenen bis hin zu politischen Botschaften. Poetisch und gefühlvoll bringt er zur Sprache, was ihn bewegt und trägt.

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„Frieden beginnt bei dir und mir“ – Benefizkonzert mit Marieke Sleurink und Band im Kulturbahnhof Olsberg

Hilfe für die zerstörten Orte im Frontgebiet der Ukraine

Veranstaltungsplakat

Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ laden der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge ein. Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr.

(Ein weiteres Konzert wird zwei Tage später in Schmallenberg stattfinden. Dazu werde ich gesondert informieren.)

Im Mittelpunkt des Abends steht die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink, die gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm präsentiert. Ihre Musik verbindet persönliche Geschichten, gelebten Glauben und poetische Texte mit modernen, eingängigen Melodien. Viele ihrer Lieder schreibt und arrangiert sie selbst. In den vergangenen Monaten hat sie zudem mehrere Songs aus dem Niederländischen für ihr deutsches Publikum übersetzt.

Portrait: Eine Frau lächelt in die Kamera. Sie hat einen schwarzen Hut mit runder Krempe auf. Diese hält sie links und rechts mit ihren Händen fest. Ihr Haar ist rot-blond, lang und leicht verweht.
Die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink präsentiert gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm. Unterstützt werden sie dabei vom Chor „Singing Circle Winterberg e.V.“ unter der Leitung von Christoph Ohm. (Pressefoto)

Die Künstlerin ist nicht nur Musikerin, sondern auch vom Theater geprägt – diese Leidenschaft spürt man in ihrer Bühnenpräsenz und in der besonderen Nähe zum Publikum. Ihre Lieder erzählen von Hoffnung, Vertrauen und dem Wunsch nach Frieden – Themen, die aktueller kaum sein könnten.

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SBL fordert Aufklärung über Baumfällungen und Gutachter-Standards im HSK

Teil 2 “Der Antrag”

Zur Vorgeschichte (Teil 1) siehe den Artikel Massive Baumfällungen im Stadtgebiet sorgen für Unruhe und Unverständnis in Olsberg.

Nach einem Artikel auf der Website der SBL: https://sbl-fraktion.de/?p=11881

Antrag gemäß § 2 Abs.1 i. V. m. § 21 Abs. 2g der Geschäftsordnung des Kreistags für die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten

Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender,

für die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten (geplant für den 04.03.2026) beantragt die SBL/FWG-Kreistagsfraktion den folgenden Tagesordnungspunkt:

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Massive Baumfällungen im Stadtgebiet sorgen für Unruhe und Unverständnis in Olsberg

Sauerländer Bürgerliste (SBL) fordert Aufklärung über Baumfällungen und Gutachter-Standards im HSK

Olsberg / Meschede. Die massiven Baumfällungen im Stadtgebiet von Olsberg sorgen weiterhin für erhebliche Unruhe und Unverständnis. Im Zentrum der Kritik steht die Entscheidung des Stadtrates, insgesamt 27 ortsbildprägende Bäume fällen zu lassen – trotz massiver fachlicher Bedenken. Die SBL-Fraktion hat nun einen umfassenden Antrag an den Kreisumweltausschuss gestellt, um die Rolle der Aufsichtsbehörden und die Qualität der zugrunde liegenden Gutachten kritisch zu hinterfragen.

(Der Text folgt im Wesentlichen einem Artikel der Sauerländer Bürgerliste.)

Widersprüchliche Gutachten und zweifelhafte Methoden 
Anlass für die Initiative sind Berichte über eklatante Widersprüche bei der Zustandsbewertung der Bäume. Während die Stadtverwaltung sich auf die Einschätzung eigener Fachleute beruft, die eine akute Gefahr für die Verkehrssicherheit sehen, hagelt es Kritik von externen Experten. Ein renommierter Gutachter attackierte den Ratsbeschluss offen und bezeichnete die geplanten Fällungen als fachlich nicht nachvollziehbar. Dennoch weigerte sich die Ratsmehrheit in Olsberg beharrlich, eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen, und schuf stattdessen Fakten.

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Ab- und Einbiegen im Hochsauerland: Hypothenuse statt Katheten

Fruges Straße/Ruhrufer in Olsberg. Violette Linie: Ich (Fußgänger), rote Linie: so fahren sie, grüne Linie: so sollten sie fahren (Foto & Kritzelei: zoom)

Nicht jede/r Autofahrer*in im Hochsauerland biegt so merkwürdig ab, wie ich es mit der roten Linie auf dem Bild andeute, aber doch einige von ihnen.

Sie fahren, wie im Beispiel oben, auf der gedachten Hypothenuse (rot), statt einen ungefähren 90°-Bogen um die gedachten Katheten eines Dreiecks zu fahren.

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Ab in die Apotheke? Infoabend an der Gesundheitsfachschule für PTA in Olsberg

Gesundheitsfachschule für PTA in Olsberg (Foto: Pressestelle HSK)

Am 24.06.2025 um 17:30 Uhr lädt die Gesundheitsfachschule für Pharmazeutisch-Technische Assistent*innen (PTA) interessierte Jugendliche mit Ihren Eltern zu einem Infoabend in die Paul-Oventrop-Strasse 6a, 59939 Olsberg (Gebäude 8) ein.

(Pressemitteilung HSK)

Nach einem kleinen Rundgang durch das Schulgebäude erhalten Sie umfangreiche Informationen über die Ausbildung, Bewerbung, das Berufsbild und Berufsaussichten für pharmazeutisch-technische Assistentinnen/Assistenten, einem vielseitigen Beruf im Gesundheitswesen.

Um Anmeldung wird gebeten unter pta.hochsauerlandkreis.de

Viele Perspektiven: Beratungs- und Informationstage am BK Olsberg – 15.11. und 16.11.2024

Welche schulischen und beruflichen Perspektiven bieten sich mir? Welcher Bildungsgang entspricht meinen Interessen und Neigungen? Was ist für mich der schnellste Weg zum Abitur? Kann ich am Berufskolleg Olsberg Theorie und Praxis im Unterricht miteinander verbinden?

(Pressemitteilung HSK)

An den Beratungs- und Informationstagen am Freitag, 15. November von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Samstag, 16. November von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr am Berufskolleg Olsberg können Besucherinnen und Besucher die Antworten auf diese und wahrscheinlich viele weitere Fragen bekommen.

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Ein Spaziergang hinauf auf den Olsberg

Blick vom Olsberg auf den Ort Olsberg. Halblinks im Hintergrund Nuttlar , halbrechts darüber die Autobahnbrücke (A 46).

Am vergangenen Sonnabend hat die Herbstsonne zum vorerst letzten Mal für phantastisches Wanderwetter gesorgt. Der Bus S 50 hat mich an den Fuß des Olsbergs gebracht – Haltestelle Heidfeldstraße.

Es gibt viele Wege hinauf auf den Berg. Befragt dazu eure Wanderkarte (Papier oder digital), Outdoor-App oder die verschiedenen Schilder. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch beim allerersten Anstieg verlauft, ist hoch. Mal befindet man sich auf einer der vielen Spiralen, mal auf einem steilen Zwischenstück, welches kaum als Weg zu erkennen ist.

Beim Wandern und Radfahren bin ich inzwischen von Komoot, Google Maps & Co „geheilt“. Ich bewege mich meist mit der Karte von Openstreetmap durch das Gelände, ohne Navigation und plärrende Stimme aus dem Smartphone.


Größere Karte anzeigen

Bei Openstreetmap kann man zwischen verschiedenen Kartenlayern wählen. Ich nehme häufig die Radfahrerkarte, unabhängig davon ob ich zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs bin.

Wie bei der analogen Papierwanderkarte muss man ab und zu anhalten und die Realität mit dem Standort bei Openstreetmap abgleichen.

Zwischenstopp auf dem Weg zum Gipfel. Das Foto habe ich eher eher zufällig mit dem Smartphone geknipst, weil ich sowieso eine Pause machte, um die Route zu checken. (foto: zoom)

Egal, ob mit oder ohne Navigationsapp, irgendwann kommt ihr oben an, könnt den Ausblick genießen und euch gerade bei schönem Wetter wundern, wo die ganzen Menschen am Gipfelkreuz plötzlich herkommen. Im Wald habt ihr doch kaum jemanden getroffen.

Das Gipfelkreuz ist gewaltig. (foto: zoom)

Teilt eure Kekse, kommt ins Gespräch, und dann auf einer anderen Spirale hinunter – zur Bushaltestelle, zum Bahnhof, zum Auto.