„Nie Wieder Ist Jetzt!“ – Konzert


Der Werkkreis Kultur Meschede e. V. (WKM) begeht in diesem Jahr sein 45-jähriges Jubiläum.

Auch die Bürgerstiftung Meschede unterstützt die Veranstaltung mit einer Spende. Bei der symbolischen Spendenübergabe: Holger Kliemannel (1. Vorsitzender WKM), Jürgen Dörner (Vorstandsvorsitzender Bürgerstiftung Meschede), Jörg Hohmann (Stiftungsratsvorsitzender Bürgerstiftung Meschede), Kai Kroggel (2. Vorsitzender WKM). (Foto: Werkkreis Kultur Meschede)

Seit 1979 ist der Werkkreis Kultur Meschede (WKM) ehrenamtlich im Rahmen der Kulturförderung in Meschede tätig. Damit ist der Kulturverein einer der ältesten noch existierenden Kleinkunst- und Konzertveranstalter im Sauerland. Auch für das Jubiläumsjahr hat sich der WKM wieder einiges ausgedacht und möchte vor allem mit einem Konzert in Meschede ein deutliches Zeichen setzen: Am 21. September 2024 findet das „Nie Wieder Ist Jetzt!“ – Konzert in der Innenstadt von Meschede statt.

Ein kostenloses Rock-Konzert gegen Hass und Rassismus mitten in der City von Meschede. In ganz Deutschland, so auch in Meschede, gehen die Menschen auf die Straße, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. Mit diesem Open-Air-Festival schließen wir uns den Demonstranten an, setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Hass und Rassismus und zeigen, wie bunt Meschede ist.

Besonders freut sich der WKM über die Zusage der Bürgerstiftung Meschede, das Konzert zu unterstützen. Im Jahr 2023 plante der WKM bereits ein Open-Air Festival was leider kurzfristig abgesagt wurde – die Bürgerstiftung Meschede hat damals eine Spende für das Festival geleistet und diese trotz der Absage nicht zurückgefordert.

„Das Konzept, ein Konzert in der Innenstadt zu organisieren, welches neben der musikalischen Aussage durch die Bands für Demokratie und gegen Extremismus und Hass auszurichten, als auch Mescheder Bürger, Vereine, Schulen etc. mit ins Boot zu holen, hat uns überzeugt und wir sind uns sicher, dass die Unterstützung zum Erfolg dieses Konzerts beiträgt, so Jürgen Dörner, Vorstandsvorsitzender und Jörg Hohmann, Stiftungsratsvorsitzender der Bürgerstiftung Meschede.

Bei der symbolischen Spenden-Übergabe an den ersten Vorsitzenden des WKM, Holger Kliemannel und seinen Stellvertreter, Kai Kroggel, betonten alle Teilnehmer nochmal, wie wichtig es ist, immer wieder „Flagge zu zeigen“ und durch die federführende Organisation des WKM, können sich weitere Vereine und Institutionen sowie Bürger und Schulen mit einbringen und präsentieren und die Veranstaltung unterstützen, während der WKM das organisatorische übernimmt.

Aber solch eine Organisation ist nicht alleine durch den WKM möglich: Dank der sofortigen Zusagen durch die Sparkasse Mitten im Sauerland, dem Stadtmarketing Meschede, der Stadt Meschede, der Katholischen Kirche Meschede-Bestwig und vielen anderen Institutionen, Vereinen und Privatpersonen kann der WKM das Konzert organisieren und durchführen.

Neben finanziellen Zusagen durch Spenden bedarf es aber auch der Mitwirkung am Tag des Konzerts selber: so müssen Bierwagen mit Zapfteams bestückt werden, es werden Helfer gebraucht und im Vorfeld müssen Plakate aufgehangen werden.

Auch können Beiträge während der Umbauphasen zwischen den auftretenden Bands von Schulen oder Vereine & Institutionen dargebracht werden und es können Stände in der Innenstadt aufgestellt werden. Das Motto ist klar: FÜR DIE DEMOKRATIE und GEGEN HASS, EXTREMISMUS und RASSISMUS.

Alle Menschen, Vereine, Institutionen aus Meschede und Umgebung sind herzlich eingeladen, diesen Tag mit zu gestalten. Wer das Konzert unterstützen möchte, kann sich gerne beim WKM melden: wkmeschede@gmail.com

Weitere Infos unter www.meschede.de/wkm

Vorzeitiges Repowering von Windenergieanlagen?

Symbolbild: Windenergie bei Einhaus (archivfoto: zoom)

Zum Repowering von Windenergieanlagen (WEA) hat die SBL-Kreistagsfraktion die folgende schriftliche Anfrage an den Landrat gestellt:

(Der Artikel ist heute auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

“Das Repowering von WEA ist eigentlich dazu gedacht, alte WEA nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer von ca. 20 Jahren durch neue und leistungsfähigere Modell zu ersetzen, am selben Standort.

In jüngerer Zeit scheinen sich jedoch die Fälle zu mehren, in denen ein Repowering von WEA bereits wenige Jahre nach Beginn ihres Betriebs oder sogar vor der Errichtung stattfindet. Beim Repowering nach wenigen Jahren müssen tausende von Tonnen Beton und Stahl abgerissen und entsorgt werden. Dadurch kann sich die Umweltbilanz von WEA erheblich verschlechtern. Außerdem stellt sich bei einem solchen „unechten“ Repowering immer die Frage, welche Teile des sonst erforderlichen Genehmigungsverfahrens für eine gleichartige Neuanlage sich dadurch umgehen lassen.

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Die Bruchhauser Steine nach der Pandemie

Feldstein – der erste Halt auf dem Weg zum Gipfelkreuz (foto: zoom)

Während der Pandemie waren die Bruchhauser Steine ein sehr beliebtes Ausflugsziel, und an manchen Tagen krabbelten die Menschen in großen Schwärmen auf den Feldstein. Nicht wenige suchten allein oder mit Partner*in die perfekte Foto-/Selfie- Pose für ihren Instagram-Kanal.

Das massenhafte Pandemiewandern hat, so meine Beobachtungen, nachgelassen. Gerade bei etwas schlechterem Wetter hat man und frau wieder seine bzw. ihre Ruhe.

Heute war der Himmel häufig bedeckt und es wehte ein starker Wind. Ganz hinauf zum Gipfelkreuz des Feldstein habe ich mich deswegen nicht getraut, aber immerhin bis zum ersten Felsspalt, der einen weiten Ausblick über die nahen Felder und Berge bietet. Wer ganz genau hinguckt, sieht trotz Dunst die vier kürzlich errichteten Windräder auf dem Mannstein bei Olsberg.

Mehr Foto war heute nicht drin; der Wind frischte auf, es fiel etwas Regen und ich eilte zum Parkplatz an der Feuereiche zurück.

Ein schöner Spaziergang. Pandemie-Vibes. Check. Positiv.

Hochsauerlandkreis: Auftrag zur Mietwerterhebung wiederholt an die selbe Firma vergeben

Symbolbild: Wohnhaus im Hochsauerland (archivfoto: zoom)

Für die Empfänger*innen von Grundsicherung sind nicht nur die monatlichen Regelsätze wichtig, sondern auch die “Kosten der Unterkunft”, die zusätzlich zum Regelsatz gezahlt werden und die Mietzahlung ermöglichen sollen. Hierfür gelten Höchstgrenzen mit den angeblich angemessenen Mieten, die von den einzelnen Kreisen für ihr Gebiet ermittelt werden. Leider sind diese im HSK vielfach völlig unzureichend. Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der “Linke” ergibt sich, dass für 827 Bedarfsgemeinschaften (14,6%) eine “Wohnkostenlücke” von durchschnittlich 76,84 Euro pro Monat besteht (BT-Drs. 20/9447).

(Der Artikel ist vor zwei Tagen in ähnlicher Form auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienenen.)

Etwa alle vier Jahre werden die Unterkunftskosten neu ermittelt. Aus der Presse haben wir erfahren, dass von der Kreisverwaltung der Auftrag für eine Mietwerterhebung erneut an das Unternehmen „Analyse und Konzepte“ (A&K) vergeben wurde.

Dazu hat die SBL-Kreistagsfraktion am 04.07.2024 folgende Fragen an den Landrat gestellt. Die Antworten gingen bereits am 09.07. ein; wir dokumentieren sie hier in Auszügen.

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Zwei Sonntagsbilder: ein Strohballen-Paar und Schloss Wildenberg

Wahrscheinlich der Remblinghauser Schützenkönig mit seiner Königin (foto: zoom)

Häufig werden in ländlichen Regionen Strohballenpuppen als Brautpaare vor den Häusern der Vermählten aufgebaut. Bei Martina und Alex handelt es sich aber wahrscheinlich um den Schützenkönig mit seiner Königin. Wie ich darauf komme? Nun ja, Alex trägt eine Königskette.

Falls ich daneben liege, sagt Bescheid. Als Zugezogener bin ich, gerade was das Schützen- und Hochzeitswesen des Hochsauerlandes angeht, ziemlich kenntnisarm.

Das Bild habe ich am Sonntagmorgen auf einer Radtour Richtung Meschede aufgenommen.

Das untere Bild ist dann am Abend bei einem Spaziergang von der Schlade in Siedlinghausen zum Spielplatz in Brunskappel entstanden.

Schloss Wildenberg in Brunskappel (foto: zoom)

Über das Gebäude mit dem markanten Turm heißt es bei Wikipedia:

„Hier [im Schloss Wildenberg] residierten einst die Edelherren von Grafschaft als Vögte des Klosters Grafschaft.

Über die Entstehung ist kaum etwas bekannt. Um 953 soll unter Brun von Köln an dieser Stelle eine Kapelle erbaut worden sein. Nach der Gründung von Kloster Grafschaft gehörten Kapelle und der dort gelegene Gutshof zum Kloster. Das Schloss in seiner heutigen Form geht auf das Jahr 1295 zurück. Als Erbauer des Wohnturms wird Widukind von Grafschaft genannt. In seine Zeit fällt auch der Neubau der Kapelle im romanischen Stil. Nach dessen Tod wohnte dort seine Witwe Adelheid von Wildenberg. Von dieser hat die Anlage ihren Namen. Hier residierte zeitweise eine Nebenlinie der Edelherren. Aus den folgenden Jahrhunderten ist kaum etwas bekannt.

Der Historiker Johann Suibert Seibertz wurde 1817 Eigentümer der Anlage. 1822 ließ Seibertz Reste des alten Burgturmes und Burghauses abbrechen. Im Jahr 1907 brannte das Herrenhaus ab und wurde ein Jahr später durch einen Neubau ersetzt. Die Familie Schäfer besaß das Anwesen seit 1920 und veräußerte es in den 1980er-Jahren an den Ruhrverband, der hier den Ruhrnebenfluss Neger aufstauen wollte. Diese Pläne wurden inzwischen verworfen. Das Schloss befindet sich seit 2011 wieder in Privatbesitz und wurde aufwendig und denkmalgerecht saniert.“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wildenberg_(Brunskappel)

Der Foto-Standpunkt ist an der Brücke über die Neger zum Spielplatz Brunskappel. In unregelmäßigen Abständen mache ich einen Spaziergang, der mich dort entlang führt. Ich bin mir fast 100% sicher, dass ich jedesmal ein Foto knipse. Die Sauerländer Touristiker würden die Stelle als Seelenort bezeichnen. Er ist allerdings nicht auf der Seelenorte-Website verzeichnet. Vielleicht besser so. 😉

Blick vom Balkon zum Mannstein: Das vierte Windrad ist bald komplett

Links sieht man Turm und Gondel der WKA sowie den Kran. Es fehlen noch die Rotorblätter. (foto: zoom)

Ich freue mich, dass es endlich auch vor meiner Haustür, gewissermaßen in my backyard, mit der Windenergie vorangeht. Gerade der Ausbau dieser Energieform ist wichtig für die gesamte Energiewende, ohne die wir die Klimakrise nicht in den Griff bekommen werden.

Ich möchte nicht, dass meine Kinder und Enkelkinder in einer kaputten Welt leben, weil unsere Generation es versaut hat. Die Klimakatastrophe ist eine reale Gefahr.

Warum unsere Gesellschaft bislang viel zu zögerlich agiert und was jetzt wichtig ist, erklärte heute Prof. Dr. Martin Hundhausen im Gespräch mit Sebastian Sonntag bei Quarks – Wissenschaft und mehr auf WDR5.

Hört euch die Sendung an. Es lohnt sich. Hier sind die Sendung und darunter der Link zu Energiewende – Ewiges Leben durch Einfrieren – Kräuter:

https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/314/3142565/3142565_58114583.mp3

Energiewende ist der erste Teil. Die anderen beiden Themen kann man sich natürlich ebenfalls anhören.

Hochsauerland: Rekordbeteiligung beim kreisweiten „Stadtradeln 2024“

3141 Teilnehmende, 274 Teams, knapp 700.000 Kilometer

Rekordbeteiligung beim kreisweiten „Stadtradeln 2024“: Knapp 700.000 Kilometer wurden von 3141 Teilnehmerinnen und Teilnehmer geradelt. (Bild: Stadtradeln/Felix Krammer)

Einen Zuwachs von fast 700 Radelnden konnte das kreisweite STADTRADELN in diesem Jahr verzeichnen. Die drei Wochen Stadtradeln und der Nachtragezeitraum sind inzwischen abgelaufen. Das heißt, es gibt ein amtliches Ergebnis und das kann sich sehen lassen. Im Aktionszeitraum vom 01. Juni bis 21. Juni haben sich elf Kommunen des Hochsauerlandkreises zusammengeschlossen, um möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln. Insgesamt haben 3141 aktive Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer teilgenommen und den Fokus auf Teamgeist und umweltfreundliche Mobilität gelegt.

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Morgens vor der großen Hitze

Am Radweg Richtung Bödefeld (foto: zoom)

Mein Wohlfühl-Klima ist 18° Celsius, bedeckter Himmel, trocken bis leichter Nieselregen, nicht allzu viel Wind.

Heute Morgen musste ich mich sputen, um vor der großen Hitze noch eine kleine Runde mit dem Rad fahren zu können. Danach habe ich mich bis zum Abend nur noch in Innenräumen aufgehalten.

Ich freue mich auf den Herbst.