Interkulturelle Woche Meschede: „Raus aus den Schubladen“

Lesung mit der Autorin, Podcasterin und Pädagogin Florence Brokowski Shekete

Veranstaltungsfaltblatt

Meschede. Im Rahmen der interkulturellen Woche findet am Freitag, dem 2. Oktober 2026 um 18 Uhr eine Lesung mit der Autorin Florence Brokowski Shekete („Raus aus den Schubladen“) im evangelischen Gemeindehaus Meschede in der Briloner Str. 1 statt.

(Nach einer Pressemitteilung des Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität)

Brokowski-Shekete ist das zweite Kind nigerianischer Eltern und wuchs bei einer deutschen Pflegemutter in Buxtehude auf. Zwischen 1976 und 1979 lebte sie mit ihren leiblichen Eltern im nigerianischen Lagos, wo sie die deutsche Schule besuchte. Im Alter von 12 Jahren kehrte sie 1979 alleine nach Deutschland zurück und erhielt mit Unterstützung der evangelischen Paulusgemeinde in Buxtehude ein Bleiberecht.

In den folgenden Jahrzehnten machte die Pädagogin, Podcasterin und Autorin eine eindrucksvolle akademische Karriere.

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Sparkassenfirmenlauf durch Bundeswehr gesponsert

Mescheder Friedensforum sieht schleichende Militarisierung der Gesellschaft

Symbolbild: Frieden

Am 02.09.26 findet der 12. Sparkassenfirmenlauf der Sparkasse Hochsauerlandkreis statt.

(Pressemitteilung MFF)

Das Mescheder Friedensforum (MFF) begrüßt eine solche sportliche Großveranstaltung, wie sie auch von der Sparkasse (SPK) angekündigt wurde.

„Wenn am Mittwoch, 2. September 2026, in Meschede wieder die Laufschuhe geschnürt werden, geht es um weit mehr als nur um sportliche Leistung. Der Sparkassen-Firmenlauf steht seit Jahren für Gemeinschaft, Motivation und gelebten Zusammenhalt in der heimischen Wirtschaft. Jahr für Jahr kommen rund 3.000 Teilnehmende aus mehr als 150 Unternehmen zusammen, um gemeinsam ein Zeichen für Teamgeist, Gesundheit und regionale Verbundenheit zu setzen.“

( Pressemitteilung zum 12. Sparkassenfirmenlauf vom 15.06.26 der SPK Hochsauerlandkreis )

Scheinbar erkennt auch die Bundeswehr die Zeichen für Teamgeist, Gesundheit und regionale Verbundenheit, tritt sie doch offensiv als einer der Hauptsponsoren dieses Sportereignisses auf.

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Windkraft versus Naturschutz: Landrat wiegelt ab – Naturschutzbeirat und Gerichte legen Finger in die Wunde

„Ja zur Energiewende, aber mit Augenmaß, Transparenz und strikter Einhaltung des Naturschutzes“

Symbolbild: Windenergieanlagen auf dem Olsberger Mannstein. Die SBL/FWG-Fraktion fordert beim Ausbau der Windenergie im Sauerland konsequenten Klimaschutz mit dem Naturschutz und nicht dagegen. (archiv: zoom)

Die SBL/FWG-Fraktion fordert beim Ausbau der Windenergie im Sauerland„konsequenten Klimaschutz mit dem Naturschutz und nicht dagegen.“ Allerdings zeige die Antwort des Landrats auf ihre jüngste Anfrage, dass die Kreisverwaltung zu beschönigenden Ausflüchten zu neigen scheine, während vor Ort vollendete Tatsachen geschaffen würden und Gerichte die Genehmigungspraxis des Hochsauerlandkreises (HSK) reihenweise kassierten.

(Nach einem Bericht auf der Website der SBL-Fraktion)

Die SBL-Kreistagsabgeordnete Annette Loos hatte am 19. April 2026 eine detaillierte Anfrage zu den massiven Naturschutzverstößen beim Bau von Windkraftanlagen – insbesondere im Aupketal bei Arnsberg-Moosfelde – sowie zu den juristischen Niederlagen des Kreises vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster eingereicht.

Die nun vorliegende Antwort der Kreisverwaltung lasse, so die SBL/FWG, tief blicken.

Skandal im Aupketal: „Genehmigt“, aber rechtswidrig umgesetzt?
Bezüglich der rücksichtslosen Baumaßnahmen im Aupketal stelle der Landrat zwar klar, dass die Maßnahmen „zum Zeitpunkt der jeweiligen Durchführung genehmigt waren“, aber diese formale Absicherung kaschiere ein, so die SBL/FWG, massives Vollzugsdefizit.

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Hochsauerlandkreis: Neue VHS-Leiterin und frisch gedrucktes Programm für Herbst 2026

Auch Alltagsthemen wie Wärmepumpen, Fotovoltaikanlagen oder Smartphone und Tablet-Nutzung im Angebot

Susi Frank ist seit dem 01. August 2026 neue Leiterin der Volkshochschule des Hochsauerlandkreises. (Pressefoto: HSK)

Die Volkshochschule des Hochsauerlandkreises hat eine neue Leiterin: Seit dem 01. August 2026 leitet Susi Frank die VHS HSK und ist zuständig für den Fachbereich Kulturelle Bildung.

(Pressemitteilung HSK)

Nach ihrem Studium der Geschichte und einem Volontariat im Sauerland-Museum in Arnsberg übernahm sie im Jahr 2020 die Leitung des Archivs des Hochsauerlandkreises. „Die VHS ist ein Ort, an dem Menschen unabhängig von Alter und Lebensweg Neues lernen und sich weiterentwickeln möchten. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team Bewährtes fortzuführen und zugleich neue Impulse für die Zukunft der VHS zu setzen“, sagt Susi Frank, neue Leiterin der Volkshochschule Hochsauerlandkreis (VHS HSK).

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Netzwerktreffen in Medebach: Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte

Einladungsplakat

Im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes des Hochsauerlandkreises laden die kommmunalen Integrationsmanagerinnen des Hochsauerlandkreises herzlich zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen bezogen auf die Städte Medebach, Winterberg und Hallenberg ein.

Termin: Dienstag, 08.09.2026

Uhrzeit:17:00 Uhr – ca. 18:30 Uhr

Ort: Ratssaal Rathaus Medebach – Österstraße 1, 59964 Medebach

Ziel des Netzwerktreffens ist es, die aktuelle Situation der Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte aus Sicht der lokalen Akteur*innen zu betrachten. Im gemeinsamen Austausch sollen die Herausforderungen, bestehende Angebote sowie Handlungsbedarfe in den verschiedenen Lebensbereichen identifiziert werden.

Die Ergebnisse des Netzwerktreffens fließen in die Überarbeitung des Integrationskonzeptes des Hochsauerlandkreises ein und dienen als wichtige Vorbereitung und Impulse. Die Erfahrungen und Einschätzungen aktiver Bürgerinnen und Bürger sind für diesen Prozess von großer Bedeutung!

Rückfragen und Anmeldungen zum Netzwerktreffen bis zum 01.09.2026 an corinna.rensing@hochsauerlandkreis.de.

Aktuell: Flächenbrand in Marsberg-Helminghausen

Update I, II und III am Ende des Artikels

Die Waldbrandgefahr laut DWD heute Morgen in Deutschland (Screenshot)

Am gestrigen Donnerstag um 14.41 Uhr wurde das höchste Alarmstichwort für den Flächenbrand in Marsberg-Helminghausen ausgelöst. Seit gestern 18 Uhr sind der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises im Zentrum für Feuerwehr und Rettungsdienst in Meschede-Enste im Einsatz, um die Kräfte vor Ort zu unterstützen. Grund dafür sind mehrere Einsatzlagen im Kreisgebiet und die Koordination überörtlicher Kräfte.

(Pressemitteilung HSK)


Infos Stadt Marsberg und Hochsauerlandkreis mit Stand Freitag, 14. August, 05:40 Uhr, in Stichpunkten:

Nach wie vor sind Einsatzkräfte in den betroffenen Gebieten in Marsberg-Helminghausen mit umfangreichen Maßnahmen vor Ort.

Der Bereich sollte weiterhin weiträumig umfahren werden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Folgende Strecken sind weiterhin gesperrt: L800/912 Diemeltalsperre Am See 1, Diemelseestraße ab Hausnummer 25, L912 Messinghausen in Richtung Helminghausen.

Aufgrund der Lichtverhältnisse können aktuell keine Aussagen zur Rauchentwicklung getroffen werden. Bitte halten Sie vorsorglich in Madfeld, Ratinghausen und Rösenbeck weiterhin Fenster und Türen geschlossen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab.

Aktuell kam es aufgrund von Funkenflug zu weiteren Wipfelfeuern. Aufgrund der aktuellen Wetter- und Windlage kann es zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers kommen.

Wir bitten die Bevölkerung, das betroffene Gebiet weiträumig zu meiden, um die Einsatzmaßnahmen nicht zu behindern und die eigene Sicherheit nicht zu gefährden. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten bereits im Rahmen des Einsatzes ärztlich behandelt werden.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit bitten wir außerdem die Bevölkerung, besondere Vorsicht in unseren Wäldern walten zu lassen und Warnhinweise wie Grill- und Rauchverbote im Wald zu beachten.

Update I Freitag 10 Uhr:

Seit dem Nachmittag des 13. August läuft im Bereich zwischen Marsberg und Messinghausen ein umfangreicher Waldbrandeinsatz.

Derzeit sind aktuell noch über 400 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Straßensperrungen bleiben aufrecht erhalten und der Bereich muss weiträumig umfahren werden.
Folgende Strecken sind weiterhin gesperrt:

Landstraße 800/912 Diemeltalsperre Am See 1, Diemelseestraße ab Hausnummer 25 sowie die Landstraße 912 Messinghausen in Richtung Messinghausen.

Die Warnhinweise, vorsorglich in Madfeld, Radlinghausen und Rösenbeck weiterhin Fenster und Türen geschlossen zu halten, bleiben bestehen.

Update II Freitag 21 Uhr:

Seit dem Nachmittag des 13. August läuft im Bereich zwischen Marsberg, Helminghausen und Messinghausen ein umfangreicher Waldbrandeinsatz. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin intensiv an der Bekämpfung des Feuers und der zahlreichen Glutnester.

Aktuelle Lage
Derzeit sind rund 500 Einsatzkräfte auf einer betroffenen Fläche von etwa 40 Hektar im Einsatz.

Die Brandbekämpfung dauert weiterhin an. Insbesondere zahlreiche Glutnester erschweren die vollständige Ablöschung des betroffenen Waldgebietes.
Zusätzlich kommt es durch Funkenflug immer wieder zu neuen Brandstellen, die unmittelbar bekämpft werden müssen.

Die Wasserversorgung ist über ein Hochleistungsfördersystem (HFS) sichergestellt. Ergänzend wurde ein Pendelverkehr zur Wasserversorgung eingerichtet.
Im Bereich der Löschwasserversorgung ergeben sich derzeit keine wesentlichen Änderungen zur letzten Lagebesprechung.

Besondere Herausforderungen
Einige Brandstellen befinden sich in schwer zugänglichem Gelände. Dadurch ist der Einsatz schwerer Technik nur eingeschränkt möglich. An vielen Stellen ist die Bekämpfung der Glutnester aufwändige Handarbeit mit Hacke und Schaufel.
Zur Unterstützung wurde bei Wald und Holz NRW ein sogenannter Fire-Fighter angefordert, der sich bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle befindet. Dabei handelt es sich um ein modernes Spezialfahrzeug zur Brandbekämpfung in schwer zugänglichem Gelände.

Straßensperrungen
Die Straßensperrungen bleiben weiterhin bestehen. Die Bevölkerung wird gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Folgende Strecken sind derzeit gesperrt:

Landstraße L 800 / L 912
Bereich Diemeltalsperre, Am See 1
Diemelseestraße ab Hausnummer 25
Landstraße L 912 von Messinghausen in Richtung Helminghausen

 Entwarnung für die Bevölkerung
Die vorsorglich herausgegebenen Warnhinweise für die Ortsteile Madfeld, Radlinghausen und Rösenbeck, Fenster und Türen geschlossen zu halten, werden mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Entsprechend können auch die über die Warn-App NINA veröffentlichten Warnmeldungen zurückgenommen werden.

Ausblick
Nach aktueller Einschätzung des zuständigen Führungsstabes muss weiterhin mit einer längeren Einsatzdauer gerechnet werden. Derzeit wird von einem Einsatz bis mindestens Sonntagabend ausgegangen.

Die Einsatzleitung bedankt sich bei allen Einsatzkräften, Hilfsorganisationen, unterstützenden Unternehmen sowie der Bevölkerung für die große Unterstützung und das entgegengebrachte Verständnis. Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, die abgesperrten Bereiche nicht zu betreten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

Update III Samstag 6 Uhr:

Flächenbrand Marsberg-Helminghausen – Einsatzstäbe aufgelöst

Marsberg-Helminghausen. Der Stab für Sonderlagen und die Einsatzleitung haben am Samstag, 15. August, um 6 Uhr ihre Arbeit im Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen in Meschede-Enste beendet. Die Lage in Marsberg-Helminghausen zeigt sich ähnlich wie in Sundern entspannter. Die Koordination liegt nun wieder komplett bei den kommunalen Feuerwehren.

Nach wie vor werden in Marsberg-Helminghausen Glutnester gefunden und gelöscht, derzeit befinden sich Züge aus Hessen im Anmarsch. Im Einsatz vor Ort ist das Wechselladerfahrzeug des HSK eingesackt und ein Container abgerutscht. Fahrzeug und Container wurden beschädigt, der Schaden wird derzeit aufgenommen.

Von Hexen und „Kötten“, Juden und „Spaghettifressern“

Ein neues Sauerland-Buch von Werner Neuhaus über „Außenseiter und Minderheiten im Raum Sundern von der Frühen Neuzeit bis heute“


Werner Neuhaus:
Von Hexen und „Kötten“, Juden und „Spaghettifressern“.
Außenseiter und Minderheiten im Raum Sundern von der Frühen Neuzeit bis heute
. (= edition leutekirche sauerland, Band 29). Norderstedt: BoD 2026.
(ISBN: 978-3-6967-0976-1; Paperback 196 Seiten; 11,99 Euro).
Verlagsseite:
https://buchshop.bod.de/von-hexen-und-koetten-juden-und-spaghettifressern-werner-neuhaus-9783696709761

Unter Angabe der ISBN überall im nahen Buchhandel bestellbar.

Mit dem soeben erschienenen Band „Von Hexen und ‚Kötten‘, Juden und ‚Spaghettifressern‘„ wird in der „edition leutekirche sauerland“ die Sammlung regionalgeschichtlicher Beiträge des Historikers Werner Neuhaus fortgeführt.

(Gastbeitrag: Redaktion der „edition leutekirche sauerland“)

Sechs Aufsätze beleuchten die Geschichte verschiedener Minderheiten in Sundern im kölnischen Sauerland. Dabei kommen völlig unterschiedliche Gesellschaftsgruppen in den Blick, deren gemeinsamer Nenner darin bestand, dass sie im Laufe von vier Jahrhunderten zu ihrer Zeit Außenseiter waren, die von der lokalen Mehrheitsgesellschaft und deren Eliten häufig durch Vorurteile benachteiligt und diskriminiert, manchmal auch bedroht und verfolgt wurden.

Ob vermeintliche Hexen oder Juden, jenische Ansiedler, sozialdemokratische Gewerkschafter, ostdeutsche Heimatvertriebene oder italienische „Gastarbeiter“: Auf Unwissenheit und Vorurteilen beruhende Ablehnung von Minderheiten bedrohten, verzögerten oder verhinderten die gesellschaftliche Integration diverser Randgruppen. Heute sind wir dazu aufgerufen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

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Wehrhaft ohne Waffen! Wie geht das?

Grafik: pax christi

Die Katholische Friedensbewegung pax christi Paderborn,  lädt für Samstag, den 5. September 2026, um 14.00 Uhr, zu einem Vortrag und Austausch in das Pfarrzentrum Brilon, Kirchstraße 3, ein.

Heute halten Bundesregierung und Bundestag einen Krieg in Europa, an dem Deutschland aufgrund seiner Bündnisverpflichtung  direkt beteiligt wäre, für möglich.  Ein Szenario wurde schon in der „Risikoanalyse für den Zivilschutz 2023„, an dem sich alle Städte und Kreise in Deutschland orientieren sollen, dargelegt.

Doch wo enden die militärischen Möglichkeiten und auf welche sollten wir zum Schutz der Bevölkerung verzichten? Darüber ist in einer Demokratie zu sprechen und mann sollte darüber nachzudenken, wie eine Gesellschaft durch gewaltfreie Soziale Verteidigung „wehrhaft ohne Waffen“ sein kann.

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Referent, Ulrich Stadtmann, ist als Vorstandsmitglied im Bund für Soziale Verteidigung in einer Steuerungsgruppe „Wehrhaft ohne Waffen“ tätig. Er ist sowohl Mitglied bei pax christi als auch in der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Minden sowie im Kreistag.

Winterberg: KuKuK-Vortrag „Zuversicht“

Wie können wir in Zeiten wie diesen leben?

Grafik: Norbert Kremser

Die Kulturgruppe KuKuK lädt am Donnerstag, 20. August zu einem Vortrag zum Thema „Zuversicht! – Wie leben in Zeiten wie diesen?“ ein. Um 19.00 Uhr beginnt die Veranstaltung in den Räumen des Pflegekollegs (Am Kurpark 4, Winterberg).

Ungläubiges Staunen setzt ein, wenn gegenwärtig von Zuversicht gesprochen wird. Dabei ist gerade diese notwendig.

Der Referent Norbert Kremser wird konkrete Hinweise geben, um das eigene Leben zuversichtlicher zu gestalten. Zuvor wird Zuversicht gegenüber einem bloß positiven Denken oder einer naiven Hoffnung abgegrenzt. Insgesamt geht es darum, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen und danach zu handeln.

An diesem Abend erfahren die Teilnehmer*innen

  • dass Zuversicht etwas anderes ist als bloßes positives Denken und naive Hoffnung
  • wie es möglich ist, einen anderen Blick auf das Leben zu bekommen
  • dass Zuversicht auch „Sinn macht“
  • warum es gut ist, das ‚Wir‚ wieder stärker zu betonen
  • was jede und jeder selber konkret dafür tun kann, um zuversichtlicher durchs Leben zu gehen
  • wieso Zuversicht viel mit Humor zu tun hat.

Was das Ganze mit einer Sonnenblume verbindet, wird der Referent an diesem Abend ebenfalls verraten.

Kartenvorverkauf (5 €): Tourist-Info Winterberg und online unter www.winterberg.de/deinerlebnismoment.

Ceuta: Menschen als Katastrophen

Ein Medienkommentar von Antonia Groß

Heute ist im Altpapier ein sehr guter Kommentar der Journalistin Antonia Groß erschienen. Ich empfehle den medienkritischen Beitrag sehr.

„Zehntausende Menschen versuchen über die Grenze zu Ceuta nach Spanien zu gelangen, nachdem sie offenbar auf eine Fake-News-Kampagne hereingefallen sind. Trotzdem werden sie jetzt medial zu Angreifern auf die „Festung Europa“ erklärt.“

Alles lesen: https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-ceuta-mediale-deutung-menschen-als-katastropen-100.html