Die Winterberger Ukraine-Hilfe geht weiter

In dieser Woche wurde der 18. Transport-LKW fertig gestellt

In Siedlinghausen wird der Anhänger beladen. (Foto: Jan van Egmond)

„Wir hatten eine gute Truppe zum Helfen“, sagt Jan van Egmond vom Leitungsteam des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e.V. Ein wenig stolz weist er darauf hin, dass es schon der 18. Hilfstransport in die vom russischen Angriffskrieg überzogene Ukraine sei.

Diesmal wurde der LKW samt Anhänger mit Spenden des letzten Monats beladen, vor allen Dingen mit Bettwäsche, Decken, Handtüchern, Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln.

„Unsere Partnerverein „Gora Dobra“ in Lviv wird die Sachen an Heime, Krankenhäuser und in die Notgebiete weiterverteilen“, so Jan van Egmond.

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Wir sind das Sauerland! Demonstrationsaufruf der Gewerkschaften gegen Sozialabbau

Freitag, den 10. Juli 2026 um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Neheim

Demo-Aufruf der IG Metall und ver.di

Unter dem Motto Politik für die Menschen – Wir sind das Sauerland findet am kommenden Freitag um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Arnsberg-Neheim eine Demonstration gegen Sozialabbau, für einen starken Sozialstaat statt.

Ein starker Sozialstaat, so die Gewerkschaften IG-Metall und ver.di, sei kein Luxus. Er ist Grundlage für Würde, Demokratie, Produktivität, Sicherheit und Leistung. Weitere Einzelgewerkschaften wie die GEW Hochsauerlandkreis folgen ebenfalls dem Aufruf.

Die Forderungen lauten:

  • Finger weg vom 8-Stunden-Tag
  • Rente erst ab 70? Nein danke!
  • Teilzeit ist kein Lifestyle
  • Keine Kürzungen in der Krankenversicherung
  • Der 1. Mai muss Feiertag bleiben

Wir sind dabei!

NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen und -millionäre in NRW 2022

  • Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW
  • Erneute Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner
  • Höchste Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote von 24,7
Grafik: IT.NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021. Die Zahl der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen.

Rein rechnerisch ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.

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Winterberg: Der 17. Hilfstransport in die Ukraine steht zur Abfahrt nach Lviv bereit

Update: Der Transport hat Lviv erreicht (kurzes Video siehe unten)

Fast geschafft! Voll beladen fährt der Lastwagen mit Hänger nach Lviv. (foto: zoom)

Der 17. Hilfstransport des Winterberger Solidarvereins Kipepeo e. V. ist erneut für den Partnerverein „Gora Dobra U. A.“ in Lviv bestimmt. Von dort aus werden die Spenden in die Ukraine weiterverteilt – dorthin, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Gestern wurde der LKW samt Anhänger mit einer engagierten Gruppe von Ukrainerinnen und Ukrainern aus Winterberg, Siedlinghausen und Umgebung zügig beladen.

„Wir hatten so viel gesammelt, dass dieses Mal nicht alles mitkam”, so Jan van Egmond aus dem Leitungsteam von Kipepeo. Die Ladung für den nächsten Transport steht also schon bereit.

Derzeit besteht vor allem Bedarf an Medikamenten, medizinischen Hilfsmitteln, Hygieneartikeln und weiteren Gütern, die insbesondere in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen benötigt werden.

Nach einem Aufruf des Gesundheitsamtes Hochsauerlandkreis haben sich einige neue Einrichtungen dem Spenderkreis angeschlossen.

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Stadterlebnis Winterberg – Nachberichte und Eindrücke des Seniorenbeirats

Nina Mathweis und Jochen Finger von der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis am Pedelec-Simulator (Foto: Seniorenbeirat)

Der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg war auf dem Stadtfest zusammen mit der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, Abteilung Verkehrssicherheitsberatung, vertreten. 

(Pressemitteilung Seniorenbeirat)

Am Infostand informierten Nina Mathweis und Jochen Finger die zahlreichen Besucher über die Ursachen und Folgen von Verkehrsunfällen. Sie nutzten dazu einen Pedelec-Simulator (siehe Bild oben), der auf einem Bildschirm verschiedene Verkehrssituationen darstellte und im Anschluss die individuellen Reaktionszeiten der Teilnehmenden auswertete.  

Ferner stellte sich am Infostand eine Selbsthilfegruppe vor. Die Gruppe bietet Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen (u.a. Angstzustände) an.

Selbsthilfegruppen HSK: https://www.arnsberg.de/wohnen-leben/gesundheit-soziales/selbsthilfe

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Streit um Meldung beim Kreisjugendamt Hochsauerlandkreis

Ein Fall zwischen Kinderschutz, Datenschutz – und offenen Fragen

Hochsauerlandkreis. Was als Hinweis auf mögliche Kinderarbeit begann, hat sich zu einem komplexen Streitfall entwickelt. Im Mittelpunkt: eine Familie, ein anonymer Hinweisgeber – und die Frage, wie transparent Behörden arbeiten müssen, wenn sich ein Verdacht nicht bestätigt.

(Ein Gastbeitrag von Silke Nieder, Brilon)

Ein schwerer Vorwurf – und schnelle Entwarnung

Ende Juli 2024 erreichen das Kreisjugendamt in Meschede zwei telefonische Meldungen. Der Vorwurf: Ein zwölfjähriger Junge soll täglich bis zu zwölf Stunden auf einer Baustelle arbeiten. Zunächst wird der Unternehmer benannt, am Folgetag auch das Kind selbst.

Die Behörde reagiert, prüft – und entwarnt. Es gebe keine Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung, heißt es. Das Verfahren wird Anfang August abgeschlossen.

Doch für die betroffene Familie ist der Fall damit nicht erledigt. Im Gegenteil: Für sie beginnt an diesem Punkt erst die eigentliche Auseinandersetzung.

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Informeller Austausch der Seniorenbeiräte von Städten und Gemeinden im Hochsauerlandkreis

Treffen der Seniorinnen und Senioren im Kreishaus Meschede. (Pressefoto)

Am 17.03.2026 trafen sich die Vertreter*innen der Seniorenbeiräte von Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg turnusgemäß im Kreishaus in Meschede, um sich in informeller Runde über ihre jeweiligen Aktivitäten auszutauschen.

(Pressemitteilung Seniorenbeiräte)

Frau Benitha Beckmann von der Fachstelle „Zukunft Alter“ der Stadt Arnsberg hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Einsamkeit“. Wissenschaftliche Studien, so Benitha Beckmann, belegten, dass 8,3% der über 50-jährigen unter Einsamkeit leiden.

Da diese Einsamkeit auch zu Depressionen und somit zu schweren gesundheitlichen Schäden führen könne, gelte es, dem Alleinsein durch soziale, politische und wirtschaftliche Teilhabe zu begegnen. Dazu bedürfe es jedoch einer ganzheitlichen systematischen Umsetzung: Präventive Hausbesuche, die Förderung des lebenslangen Lernens durch gruppendynamische Aktivitäten sowie regelmäßige Zusammenkünfte mit Gleichgesinnten, um das Gefühl des „Abgehängtseins“ zu bekämpfen und den Anschluss am gesellschaftlichen Leben wiederherzustellen.

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Zwei Stimmen – eine Botschaft: Kaffeekonzert in Schmallenberg zur Unterstützung der Ukraine

Sämtliche Spenden fließen direkt in Hilfsprojekte für zerstörte Orte im Frontgebiet der Ukraine.

Kaffeekonzert, Frieden beginnt bei dir und mir, Sonntag, 29. März 2026, 16 Uhr, Christuskirche Schmallenberg, Werper Str. 3 (Veranstaltungsplakat)

Nach dem Abendkonzert im Kulturbahnhof Linie 73 am 27. März in Olsberg laden Marieke Sleurink & Band zwei Tage später, am Sonntag, dem 29. März, um 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Musiker Raimund Fischer zum Solidaritätskonzert für die Ukraine in Schmallenberg ein.

Marieke Sleurink spielt mit ihrer Band frische, kraftvolle Lieder, die sie selbst schreibt und gemeinsam mit ihrem Mann arrangiert. In den vergangenen Monaten hat sie für ihr deutsches Publikum weitere Lieder aus dem Niederländischen übersetzt. Ihre Leidenschaft für das Theater und die Nähe zum Publikum sind dabei spürbar. Sie liebt es, gelebten und erfahrenen Glauben in Text und Musik zu verwandeln.

Raimund Fischers Lieder bewegen sich thematisch oft in ähnlichen Räumen, erzählen jedoch eher. Mit Gitarre und E-Piano spannt er den Bogen von biblischen Texten über biographische Szenen bis hin zu politischen Botschaften. Poetisch und gefühlvoll bringt er zur Sprache, was ihn bewegt und trägt.

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„Frieden beginnt bei dir und mir“ – Benefizkonzert mit Marieke Sleurink und Band im Kulturbahnhof Olsberg

Hilfe für die zerstörten Orte im Frontgebiet der Ukraine

Veranstaltungsplakat

Unter dem Titel „Frieden beginnt bei dir und mir“ laden der Winterberger Solidarverein KIPEPEO und die ukrainische Hilfsorganisation GORA DOBRA am Freitag, 27. März 2026, zu einem Benefizkonzert in den Kultur- und Eventbahnhof Linie 73 in Olsberg-Bigge ein. Einlass ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr.

(Ein weiteres Konzert wird zwei Tage später in Schmallenberg stattfinden. Dazu werde ich gesondert informieren.)

Im Mittelpunkt des Abends steht die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink, die gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm präsentiert. Ihre Musik verbindet persönliche Geschichten, gelebten Glauben und poetische Texte mit modernen, eingängigen Melodien. Viele ihrer Lieder schreibt und arrangiert sie selbst. In den vergangenen Monaten hat sie zudem mehrere Songs aus dem Niederländischen für ihr deutsches Publikum übersetzt.

Portrait: Eine Frau lächelt in die Kamera. Sie hat einen schwarzen Hut mit runder Krempe auf. Diese hält sie links und rechts mit ihren Händen fest. Ihr Haar ist rot-blond, lang und leicht verweht.
Die niederländische Singer-Songwriterin Marieke Sleurink präsentiert gemeinsam mit ihrer Band ein bewegendes und zugleich kraftvolles Programm. Unterstützt werden sie dabei vom Chor „Singing Circle Winterberg e.V.“ unter der Leitung von Christoph Ohm. (Pressefoto)

Die Künstlerin ist nicht nur Musikerin, sondern auch vom Theater geprägt – diese Leidenschaft spürt man in ihrer Bühnenpräsenz und in der besonderen Nähe zum Publikum. Ihre Lieder erzählen von Hoffnung, Vertrauen und dem Wunsch nach Frieden – Themen, die aktueller kaum sein könnten.

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Wegfall freiwilliger Teilnahme an Integrationskursen stellt vhs HSK vor erhebliche Herausforderungen

Wer Integration ernst meint, darf beim Spracherwerb nicht sparen

Blick in einen hellen Unterrichtsraum mit weißen Wänden, weißer Decke und hellen Tischen. Teilnehmer*innen sitzen im U mit zwei Sprossen. Links ist eine Fensterseite, rechts eine weiße Tafel. Vorne (im Bildhintergrund) stehen zwei Dozent*innen.
Blick in einen Kurs der vhs Hochsauerlandkreis: Durch den Wegfall der Zulassung zur freiwilligen Teilnahme durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) steht die vhs vor organisatorischen und finanziellen Herausforderungen. (Foto: vhs HSK)

Die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, keine Zulassungen zur freiwilligen Teilnahme an Integrationskursen mehr zu erteilen, hat spürbare Auswirkungen auf die Volkshochschule Hochsauerlandkreis (vhs HSK).

(Pressemitteilung HSK)

In den derzeit laufenden Integrationskursen lernen rund 20 Prozent der Teilnehmenden auf Grundlage einer solchen Zulassung. Nach ersten Schätzungen könnten aber weitaus mehr Personen betroffen sein; bundesweit geht man von 40 Prozent aus.

Falle diese Zielgruppe künftig weg, stelle dies die vhs HSK vor erhebliche organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Denn bereits heute sei es schwierig, Teilnehmende für neue Kurse zu gewinnen. Eine weitere Reduzierung der Zugangsmöglichkeiten gefährde die Stabilität des bestehenden Angebots. Weniger Planungssicherheit, zumal in unserer ländlichen Gegend könne dazu führen, dass Kurse später starten oder gar nicht erst zustande kommen. Und ein einmal zurückgefahrenes Angebot lasse sich kurzfristig nicht wieder aufbauen, fasst Hubertus Becker, Leiter der vhs HSK, die Situation zusammen.

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