Umleitung: selbstsichere Dumme, antisemitischer Antizionismus, Luca-App, Batterieautos, Denkmäler, ein Vernichtungsort, Achternbusch, die Obrigkeit und eine Reise in die Bretagne

Spaziergänger auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)

Die Vereindeutigung der Welt: Die Dummen sind selbstsicher, die Klugen voller Zweifel. Das ist ein Malheur, aber in sich auch logisch … misik

Antizionismus als Antisemitismus: gegen deutschsprachige Medien – in Filderstadt … scilogs

Luca-App: Eine Kündigungswelle rollt los … netzpolitik

Batterieautos sind nicht die Lösung: Der ÖPNV ist sie … unkreativ

Die Geschichte eines Vernichtungsortes: Wanderausstellung macht Station im MKK … nordstadtblogger

Denkmäler, die rumstehen: Ein normales Denkmal von einem örtlichen Sportverein, das irgendwann vor Ewigkeiten aufgestellt wurde und jetzt trotz enorm faschistischem Sprachduktus weiterhin rumsteht … schmalenstroer

Zum Tod von Herbert Achternbusch: Bayerischer Suff – auch im alten Griechenland … revierpassagen

Obrigkeit verordnet Maulkorb: Schülerin kritisiert laschen Umgang mit Corona an Schulen – Das geht ja gar nicht! … doppelwacholder

Wenn einer eine Reise tut: Bretagne 2021 – Bilder … MHerbst

Der Expressionismus im Nationalsozialismus – Vortrag im Sauerland-Museum Arnsberg

In einem bebilderten Vortrag referiert Dr. Reimer Möller über die Diffamierung westfälischer Expressionisten durch die Nationalsozialisten, die in der von Propagandaminister Goebbels beauftragten zentralen Ausstellung “Entartete Kunst” gipfelte.

Danach wurden die öffentlichen Sammlungen moderner Kunst im Deutschen Reich überprüft und missliebige Werke beschlagnahmt. Auch die Werke des Soester Künstlers Wilhelm Morgner wurden zunächst eingezogen, aber 1943 anonym zurückgegeben.

Dr. Reimer Möller war ab 1990 zunächst Museumsleiter im Soester Burghofmuseum, später zusätzlich Direktor des Wilhelm-Morgner-Museums in Soest. Seit 2002 ist er in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Hamburg tätig, seit 15 Jahren leitet er dort die Archiv- und Forschungsabteilung.

Der Vortrag findet am Dienstag, den 18. Januar 2022 um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums statt. Der Eintritt ist frei. Bei der Veranstaltung gilt die 2G-Regelung und Maskenpflicht, auch am Sitzplatz.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum(at)hochsauerlandkreis.de oder auf der Website www.sauerland-museum.de

Vortrag über expressionistische Architektur im Blauen Haus im Sauerland-Museum Arnsberg

Postkarte: Edmund Körner, Börse Essen, 1922-24 mit Bauschmuck an der Fassade von Will Lammert und Fenstern von Johan Thorn Prikker. (Copyright: Edmund Körner)

Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“ hält Prof. Dr. Wolfgang Sonne von der TU Dortmund einen Vortrag über die Architektur im Expressionismus.

Backsteinerne Bauten mit zackiger Ornamentik stehen auch in den Großstädten an Rhein und Ruhr für eine expressionistische Architektur, die nach dem Ersten Weltkrieg nach Erneuerung suchte. Was wollte sie ausdrücken – und was kann Architektur überhaupt ausdrücken? Prof. Dr. Wolfgang Sonne ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Dortmund, wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW sowie stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst.

Der Vortrag findet am Dienstag, den 11. Januar 2022 um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums statt. Der Eintritt beträgt fünf Euro im Vorverkauf und sechs Euro € an der Abendkasse. Bei der Veranstaltung gilt die 2G-Regelung und Maskenpflicht, auch am Sitzplatz.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum(at)hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de

Einheitlicher Eintrittspreis für das Sauerland-Museum Arnsberg

Ab sofort auch Jahreskarten erhältlich

Das Sauerland-Museum hat seit Anfang des Jahres eine neue Entgeltordnung (Foto: Brigida Gonzalez)

Zum 1. Januar hat das Sauerland-Museum in Arnsberg eine neue Entgeltordnung eingeführt. Nach einem Beschluss der letzten Kreistagssitzung im Dezember sind die Eintrittspreise nun einfacher und übersichtlicher.

So entfällt die Unterscheidung zwischen Dauer- und Sonderausstellung und es gibt nur noch ein Ticket, mit dem alle Ausstellungsangebote zu einem moderaten Preis wahrgenommen werden können (8 Euro Erwachsene, 4 Euro für Kinder über 6 Jahren, Schüler und Studenten).

Neu im Angebot sind Jahreskarten sowohl für Einzelpersonen als auch für Familien. Mit einem Jahresbeitrag von 40 Euro für eine Familie sind unbegrenzte Museumsbesuche möglich. Dabei gilt das Kaufdatum der Jahreskarte und nicht das Kalenderjahr.

Die aktuelle Sonderausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“ läuft noch bis zum 23. Januar. Ab dem 24. März eröffnet die nächste Sonderausstellung zur Hexenverfolgung in Westfalen unter dem Titel „DU HEXE! Opfer und ihre Häscher“.

Alle Eintrittspreise sind auf der Homepage www.sauerland-museum.de/besuch/oeffnungszeiten-preise zu finden.

Nase im Wind

Kunstwerk, kann man kaufen: “Nase im Wind” (foto: zoom)

Nach Räucherfisch, Geschenke-Orgie, Marzipankartoffeln und Trivial Pursuit hat uns der Weihnachtsmann (Christkind war gestern) über den Strand gescheucht.

“Nase im Wind” heißt die Installation von Mirko Siakkou-Flodin. Wenn ich den Informationen am Sockel des Kunstwerks folge, kann man die Nase kaufen und in seinen Vorgarten stellen oder vielleicht doch besser nicht.

Für das Tagebuch sei vermerkt: Kälte, Sonnenschein und die Brücke zum Hermann-Löns-Blick gesperrt.

Brötchen mit Matjes-Filet schmeckt.

Das Überleben in der Pandemie wird durch 14 DVDs mit Filmen von Konrad Wolf gewährleistet, dazu Bücher, Süßigkeiten und gefühlt 42 verschiedene Teesorten.

Noch aber scheint die Sonne -> Nase in den Wind.

Tschüss!

Umleitung: Zemmour-Kandidatur, Paragraf 219a, Niederlande in harten Lockdown, Abschied vom Schuldprinzip, Kunst als Bedeutungs-Container und staunen mit der Stadtteilzeitung.

Vermisst jemand seine Insel? (foto: zoom)

Die Zemmour-Kandidatur: Konkurrenz von Rechts für Marine Le Pen … blicknachrechts

Paragraf 219a: „Ein Schaden, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann“ … rnd

Kunst als Bedeutungs-Container: Menschsein bedeutet, über die Funktionen der Lebenserhaltung und Reproduktion hinaus, Erkenntnis zu generieren … endoplast

Gegen Omikron-Variante: Niederlande umgehend in harten Lockdown … scilogs

Auch in meinem Staat: Das Schuldprinzip wird verabschiedet. Es wird ersetzt durch ein mechanisches Prinzip der Äquivalenz: Auf solche Untat folgt solche Strafe … prinzessinnenreporter

Katze im Sack und ein früher Weihnachtsbaum: Lerne staunen mit der Stadtteilzeitung! … revierpassagen

Umleitung: Corona- und Klimawandelleugner, Biokunststoffe nicht ganz bio, Versammlungsgesetz, Goethe-Institut, Peter Paul Rubens und der jüdische Friedhof in Wickede

Demo gegen das Versammlungsgesetz in Köln Ende Oktober (fotoarchiv: zoom)

Die Corona-Leugner, der Bundestag und die AfD: Was wir seit dem Frühjahr 2020 auf den Straßen und im Netz erleben, ist zutiefst besorgniserregend – und sagt viel aus über das Weltbild der AfD … jüdischeallgemeine

Leugnen, bis die Erde brennt: Das Netzwerk der Klimawandelleugner … rnd

Warum Biokunststoffe nur eingeschränkt “bio” sind: Bezeichnungen können irreführend sein, das gilt auch für „Biokunststoff“. Darunter subsumiert man drei unterschiedliche Kunststoffgattungen … scilogs

Nordrhein-Westfalen: Restriktives Versammlungsgesetz steht kurz vor Verabschiedung … netzpolitik

Der alte jüdische Friedhof ist heute eine Gedenkstätte: In Dortmund-Wickede wurden schon im Jahr 1931 jüdische Kindergräber geschändet … nordstadtblogger

Goethe-Institut: auf Wellenlänge der neuen Außenministerin … revierpassagen

Online-Vortrag über Peter Paul Rubens: Einen kostenlosen Online-Vortrag über den Maler Peter Paul Rubens, vorgetragen von Dr. Mirjam Neumeister aus der Pinakothek München, bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) am Donnerstag, 16. Dezember, von 18 bis 19.30 Uhr an … doppelwacholder

Umleitung: Antisemitismus in Thüringen, Olaf Scholz als Mann des Übergangs, Kündigung von festangestellten Fotograf:innen bei DuMont, Zoom-Tricks, Omikron, das Fest der Liebe, die Winterberger Bobbahn und mehr.

Der Fichtenwald – entweder schon weg oder braun und bald weg (foto: zoom)

Antisemitismus in Thüringen: Keine Entwarnung … blicknachrechts

Scholz: Ein Mann des Übergangs … postvonhorn

Nach dem Sturz von Sebastian Kurz: Chaos in der Kurzparkzone … misik

Alle festangestellten Fotograf:innen zum 30.06.2022 gekündigt: Rote Linie überschritten – betriebsbedingte Kündigungen bei DuMont Schauberg in Köln ausgesprochen … ver.di

Trotz Entschärfungen: Versammlungsfreiheit in NRW wird spürbar eingeschränkt … netzpolitik

Pandemie: Neue Virusvariante „Omikron“ erreicht Dortmund … nordstadtblogger

Das Fest der Liebe: „… warne die Innenministerkonferenz vor einer Welle der Gewalt, die von den Kundgebungen der Corona-Kritikern ausgehen würden. Die Polizei sei mit Härte und Entschlossenheit in allen…“ … zynaesthesie

Comic-Zeichenkunst: Realistische Phantastik – was den europäischen Comiczeichner Moebius mit dem amerikanischen Superhelden-Zeichner Jack Kirby verbindet … endoplast

Zoom-Tricks für Podcast: es gibt eine Lösung. Und diese Lösung liegt in Zoom selbst. Man muss sich allerdings etwas tiefer mit Zoom befassen … ruhrnalist

Chinas Raubbau an der Natur: Fotografien von Lu Guang im Bergbau-Museum Bochum … revierpassagen

Jüdischer Friedhof in Hohenlimburg soll Kulturdenkmal werden: Antrag der SPD-Fraktion im Hagener Kulturausschuss … doppelwacholder

Winterberg & HSK: Wie soll die Bobbahn künftig finanziert werden? … sbl

Frauen im Expressionismus: Exklusiv buchbare Führung im Sauerland-Museum Arnsberg

Eine Flügeldecke von Fifi Kreutzer, einer vielseitigen Künstlerin des rheinischen Expressionismus // BU: Fifi Kreutzer | Entwurf zu Flügeldecke, o. J. | Gouache und Goldfarbe mit Graphit-Vorzeichnung auf Fotokarton, 143 x 100 cm | Privatbesitz | Foto: Atelier Strube, München | © Erben Kreutzer

Ein Angebot speziell für Frauengruppen bietet das Sauerland-Museum während der aktuellen Kunstausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“.

Noch bis zum 23. Januar läuft die Schau über den Expressionismus im Rheinland und in Westfalen und zeigt damit den Westen als ein wichtiges künstlerisches Zentrum neben Berlin und München. „Im Westen viel Neues” konzentriert sich auf die unterschiedlichen Ausprägungen der modernen Bewegung zwischen etwa 1908 und 1928 in dieser Region. Einen Schwerpunkt setzt die Ausstellung dabei auch auf die Frauen dieser Zeit. 

Bis 1918 blieb Frauen der Zugang zu Kunstakademien verwehrt. Sie besuchten Damenmalschulen und wurden abfällig als „Malweiber“ bezeichnet. Erst die Weimarer Verfassung ermöglichte ihnen eine Ausbildung an Kunstakademien.

Die Ausstellung im Sauerland-Museum zeigt unter anderem Künstlerinnen, die sich das Recht erstritten hatten, aktiv am Kunstleben teilzunehmen, aber auch die sich ändernde Rolle der Frau als Künstlerin, Mensch und Motiv der Kunst. Rheinisch-westfälische Künstlerinnen wie Fifi Kreutzer, Amelie Dannemann oder Marianne Heymann werden in der Ausstellung ebenso sichtbar wie Else Lasker-Schüler, eine der wenigen weiblichen Lyrikerinnen dieser Zeit. Die Führung stellt die expressionistischen Frauen in den Mittelpunkt, die in den 20er-Jahren noch vielfach unsichtbar blieben.

Die Führung kann exklusiv für Gruppen gebucht werden und dauert ca. 60 Minuten. Zum Abschluss gibt es einen Prosecco im Museumscafé. Die Kosten betragen pro Person zwölf Euro inklusive Eintritt und einem Getränk. Weitere Informationen und Buchungen auf der Homepage www.sauerland-museum.de.

Bei allen Führungen und Veranstaltungen gilt die 2G-Regel (geimpft, genesen).