Erneut führen VCD Hochsauerland und ADFC Arnsberg am Samstag (11. Juli) bei der Nachhaltigkeitsmesse „Schlabberkappes“ an der Petrikirche in Arnsberg-Hüsten eine Fahrradcodierung durch, in einem Zelt am gemeinsamen Stand.
(Pressemitteilung VCD)
Solch eine Codierung kann für die Abschreckung von Dieben, eine erleichterte Rückgabe aufgefundener Räder und auch beim Fahrradkauf hilfreich sein.
Beim Codieren wird eine Buchstaben-Zahlen-Kombination in den Rahmen geprägt, die dem Eigentümer eindeutig zugeordnet werden kann. Sie setzt sich zusammen aus dem Autokennzeichen und Gemeindecode des Wohnortes, einer fünfstelligen Zahl für die Straße, drei Ziffern für die Hausnummer, den Initialen des Eigentümers bzw. der Eigentümerin und dem Jahr (zweistellig) der Codierung. Im Codierformular werden neben diesem Code und den Eigentümer*inneninformationen auch Eigenschaften des Fahrrades wie Hersteller, Typ und Rahmennummer vermerkt, die dann bei einer Diebstahlanzeige zur Verfügung stehen.
Ein tödlich verunglückter Motorradfahrer auf der L740, zwei Schwerverletzte im Bikepark Winterberg
Am Samstag, den 04.07.2026, kam es gegen 11:20 Uhr auf der Landstraße L740 zwischen den Mescheder Ortsteilen Frielinghausen und Höringhausen zu einem Verkehrsunfall. Ein 33jährige Motorradfahrer verstarb trotz Reanimation noch an der Unfallstelle.
Eine aus drei Personen bestehende Motorradgruppe aus den Niederlanden befuhr die Straße in Richtung Meschede. In einer Rechtskurve wollte ein Motorradfahrer aus dieser Gruppe einen vorausfahrenden Pkw überholen. Dabei wurde er nach links aus der Kurve getragen, stieß gegen die Leitplanke, wurde von dort aus wieder auf die Straße abgewiesen und kollidierte mit einem entgegenkommenden Bus. Der 33jährige Motorradfahrer verstarb trotz Reanimation noch an der Unfallstelle. Andere Personen wurden nicht verletzt.
Auf der Höhe zwischen Ramsbeck, Wasserfall und Heinrichsdorf (foto: zoom)
Mit Ausnahme des letzten Jahres habe ich seit 2022 stets beim dreiwöchigen Stadtradeln in Winterberg mitgemacht. Ich bin jeweils über 1000 km geradelt, um möglichst viele Straßenradtouren zu absolvieren: Nebenstraßen, asphaltierte Wirtschaftswege und gut zu befahrene Forstwege.
Für das Freizeitradeln habe ich mir inzwischen viele entspannte Runden rund um Winterberg und darüber hinaus zusammengebastelt. Allein bei den Alltagsradwegen hapert es noch. So vermisse ich seit über zwei Jahrzehnten einen Radweg zwischen Siedlinghausen und Olsberg. Die Bahnstrecke führt durch das sogenannte Negertal, die Landstraße 742 schlängelt sich nebenher durch eine wunderschöne Landschaft. Leider herrscht auf der Straße im Alltag viel Verkehr.
Am Freitag, den 05.06.2026, um 17:45 Uhr, befuhr ein 13-jähriger Junge aus Rheine mit seinem Mountainbike eine Abfahrt im Bikepark Winterberg. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der Junge und verletzte sich schwer. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in ein Krankenhaus. Es bestand keine Lebensgefahr.
Hinter dem Astenturm türmen sich am Horizont die Wolken auf. (foto: zoom)
Die beiden letzten Tage des Stadtradelns wären fast ins Wasser gefallen, aber irgendwie hatte ich Glück und die größeren Schauer haben mich verschont.
Die Runde am Mittwoch war von bescheidener Länge und brachte mich zum Kahlen Asten und zurückt. Die Augen blieben zwar voller Sorgen auf den Himmel und den Regenradar geheftet, aber letztendlich störten nur die Schlaglöcher auf der L 742 vom Jagdschloss drei Kilometer bergab meine ansonsten entspannte Fahrt.
Der mutmaßliche Unfallort. Zusammenprall einer Radfahrer*in mit einem Waschbären. Resultat: mehrere Knochenbrüche u.a. ein Trümmerbruch (foto: zoom)
Die Geschichte ist mir am Dienstag beim Zwischenstopp in Ostwig erzählt worden. Eine Radfahrer*in sei auf dem Ruhrtalradweg in der Nähe des Autobahnzubringers auf dem Radweg Richtung Bigge mit einem Waschbären zusammengestoßen. Ein übler Unfall mit mehreren Knochenbrüchen.
Dass die Waschbärenpoplation im Hochsauerland zunimmt, hatte ich schon erfahren, aber ein Zusammenstoß mit dem Rad war mir neu.
Wir sind, liebe Mitradelnde, nun also mit einer weiteren Gefahr neben Schlaglöchern, Motorrädern, PKW, LKW, u.a. konfrontiert: kreuzende Waschbären.
Winterberg ist mit bislang 56 aktiven Radler*innen gestartet.
Hineingeschaut: Vor der Pilgerkirche in Altastenberg habe ich das Rad geparkt. (foto: zoom)
Das Stadtradeln findet deutschlandweit statt. Die Gemeinden des Hochsauerlandkreises sind mit dem heutigen Tag gemeinsam in die drei sportlichen Wchen vom 1. bis zum 21. Juni gestartet.
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.
Der Kahle Asten war eines der ersten Ziele meines heutigen Stadtradel-Ausflugs. (foto: zoom)
Die Stadt Winterberg ist mit 167 bislang registrierten Radler*innen dabei. 56 von ihnen haben heute schon 1.818 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt.
4.456 Personen verunglückten 2025 mit einem E-Scooter; 11,2 % erlitten schwere Verletzungen
11,1 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen; darunter 16,1 % Schwerverletzte
Jede zweite, mit einem E-Scooter verunglückte Person, war jünger als 25 Jahre
Grafik: IT.NRW
Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2025 sind bei Straßenverkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen 4.456 Personen, die mit einem E-Scooter unterwegs waren, verunglückt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 46,4 % mehr als ein Jahr zuvor.
Dies steht vermutlich auch im Zusammenhang mit der ansteigenden Nutzung von E-Scootern als Verkehrsmittel. 88,7 % der Verunglückten erlitten leichte Verletzungen, 11,2 % verletzten sich schwer und 0,1 % (sechs Personen) wurden getötet.
Rund 11 % mehr Verunglückte bei Pedelec-Unfällen
Die Zahl der verunglückten Fahrerinnen und Fahrer bzw. Mitfahrenden von Pedelecs lag 2025 in NRW bei 7.969. Das bedeutet einen Zuwachs von 11,1 % gegenüber dem Jahr 2024. Im Vergleich zu E-Scootern war der Anteil der Schwerverletzten und Getöteten bei Pedelec-Unfällen höher: 83,2 % der verunglückten Personen wurden leicht verletzt, 16,1 % schwer verletzt und 0,7 % der Personen starben.
Hindernis im oberen Tail des MTB-Trails. (Archivfoto Bikepark: zoom)
Ende April hat der Bikepark auf der Winterberger Kappe die MTB-Downhill-Saison eröffnet. The Mother haben ihn die Betreiber*innen getauft.
Noch im April wurden von dort drei schwer verletzte Radfahrer mit Hubschrauber bzw. Rettungswagen geborgen. Risikosport. Die Mutter frisst ihre Kinder.
Allerdings muss ich der Wahrheit die Ehre geben und berichten, dass es auch auf Wegen außerhalb der MTB-Arena viele Alleinunfälle von Radfahrenden gibt. Klassiker: Senior*innen mit E-Bike auf abschüssigen Schotterwegen.
Zurück zu The Mother:
POL-HSK: 18-jähriger Radfahrer verletzte sich im Bikepark Winterberg schwer
Am 28.04.2026 um 11:10 Uhr befuhr ein 18-jähriger Niederländer eine Abfahrt im Bikepark Winterberg. Aus bislang unbekannter Ursache fiel der Mann über den Lenker seines Fahrrads. Er prallte gegen einen Stein und verletzte sich dadurch schwer. Der Rettungsdienst forderte einen Rettungshubschrauber an. Lebensgefahr bestand nicht.
POL-HSK: Schwer verletzter Fahrradfahrer im Bikepark Winterberg
Am 26.04.2026 um 18:10 Uhr befuhr ein 21-jähriger Fahrradfahrer eine Abfahrt im Bikepark Winterberg. In einer Kehre stürzte der Medebacher aus bislang unbekannter Ursache. Er verletzte sich schwer und musste in ein örtliches Krankenhaus transportiert werden. Hinweise auf einen technischen Defekt liegen derzeit nicht vor.
POL-HSK: Schwerer Unfall im Bikepark in Winterberg
Am Samstag, den 18.04.2026, um 17:00 Uhr, kam es im Bikepark in Winterberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte ein 17-jähriger Jugendlicher aus Arnsberg mit seinem Mountainbike. Bei dem Sturz verletzte er sich schwer. Er wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Nach acht Kilometern am Großen Bildchen (foto: zoom)
Wenn die Temperatur Ende November am Morgen bei +8 °C liegt, werde ich schon einmal nervös. Soll ich mich warm anziehen und das Rad aus dem Keller holen?
Bis auf den Nebel gab es heute keinen Niederschlag, und da ich sowieso etwas in Winterberg zu erledigen hatte, habe ich schließlich in die Pedalen getreten.
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