Stadtradeln: Königswege und lausige Pfade

Auf der Höhe zwischen Ramsbeck, Wasserfall und Heinrichsdorf (foto: zoom)

Mit Ausnahme des letzten Jahres habe ich seit 2022 stets beim dreiwöchigen Stadtradeln in Winterberg mitgemacht. Ich bin jeweils über 1000 km geradelt, um möglichst viele Straßenradtouren zu absolvieren: Nebenstraßen, asphaltierte Wirtschaftswege und gut zu befahrene Forstwege.

Für das Freizeitradeln habe ich mir inzwischen viele entspannte Runden rund um Winterberg und darüber hinaus zusammengebastelt. Allein bei den Alltagsradwegen hapert es noch. So vermisse ich seit über zwei Jahrzehnten einen Radweg zwischen Siedlinghausen und Olsberg. Die Bahnstrecke führt durch das sogenannte Negertal, die Landstraße 742 schlängelt sich nebenher durch eine wunderschöne Landschaft. Leider herrscht auf der Straße im Alltag viel Verkehr.

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Landrat Thomas Grosche radelt zur Arbeit: Infrastruktur-Check auf dem Ruhrtalradweg

3317 aktive Fahrer sammeln für Stadtradeln bereits über 362.000 Kilometer

Landrat Thomas Grosche und HSK-Radverkehrsbeauftragter Christoph Hester sind gestern mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. (Foto: HSK)

Hochsauerlandkreis. Ein klares Bekenntnis zum klimafreundlichen Pendeln und zur Verbesserung der Radinfrastruktur: Landrat Thomas Grosche ist gestern gemeinsam mit dem HSK-Radverkehrsbeauftragten Christoph Hester auf dem Fahrrad zur Arbeit gefahren.

Thomas Grosche startete in Küstelberg und traf in Niedersfeld am Ruhrtalradweg den Radverkehrsbeauftragten Christoph Hester. Gemeinsam radelten sie rund 30 km über den Ruhrtalradweg zum Kreishaus Meschede.

Ziel der Fahrt war nicht nur das Sammeln von Kilometern in der Stadtradeln-App, sondern auch eine praktische Bestandsaufnahme der Verkehrssituation und der aktuellen Radinfrastruktur.

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Stadtradeln Tag 3 und 4: zwischen den Schauern

Hinter dem Astenturm türmen sich am Horizont die Wolken auf. (foto: zoom)

Die beiden letzten Tage des Stadtradelns wären fast ins Wasser gefallen, aber irgendwie hatte ich Glück und die größeren Schauer haben mich verschont.

Die Runde am Mittwoch war von bescheidener Länge und brachte mich zum Kahlen Asten und zurückt. Die Augen blieben zwar voller Sorgen auf den Himmel und den Regenradar geheftet, aber letztendlich störten nur die Schlaglöcher auf der L 742 vom Jagdschloss drei Kilometer bergab meine ansonsten entspannte Fahrt.

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Tag 2 des Stadtradelns: Birotarii, cavete procyonibus!

Radfahrende, nehmt euch vor Waschbären in Acht!

Ein breiter Radweg verläuft rechts neben einer Starße die auf eine Ampelkreuzung zuläuft. Auf dem Radweg eine mutmaßliche Unfallzeichnung: ein P und je zwei parallele Striche diagonal zum Weg.
Der mutmaßliche Unfallort. Zusammenprall einer Radfahrer*in mit einem Waschbären. Resultat: mehrere Knochenbrüche u.a. ein Trümmerbruch (foto: zoom)

Die Geschichte ist mir am Dienstag beim Zwischenstopp in Ostwig erzählt worden. Eine Radfahrer*in sei auf dem Ruhrtalradweg in der Nähe des Autobahnzubringers auf dem Radweg Richtung Bigge mit einem Waschbären zusammengestoßen. Ein übler Unfall mit mehreren Knochenbrüchen.

Dass die Waschbärenpoplation im Hochsauerland zunimmt, hatte ich schon erfahren, aber ein Zusammenstoß mit dem Rad war mir neu.

Wir sind, liebe Mitradelnde, nun also mit einer weiteren Gefahr neben Schlaglöchern, Motorrädern, PKW, LKW, u.a. konfrontiert: kreuzende Waschbären.

Augen auf! Besonders in der Dämmerung.

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Das dreiwöchige Stadtradeln hat im Hochsauerlandkreis begonnen

Winterberg ist mit bislang 56 aktiven Radler*innen gestartet.

Hineingeschaut: Vor der Pilgerkirche in Altastenberg habe ich das Rad geparkt. (foto: zoom)

Das Stadtradeln findet deutschlandweit statt. Die Gemeinden des Hochsauerlandkreises sind mit dem heutigen Tag gemeinsam in die drei sportlichen Wchen vom 1. bis zum 21. Juni gestartet.

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.

Fahrrad vor einer grünen Heidelandschaft auf dem Kahlen Asten. Im Hintergrund vereinzelt Bäume und der Astenturm. Blauer Himmel mit dicken Schönwetterwolken.
Der Kahle Asten war eines der ersten Ziele meines heutigen Stadtradel-Ausflugs. (foto: zoom)

Die Stadt Winterberg ist mit 167 bislang registrierten Radler*innen dabei. 56 von ihnen haben heute schon 1.818 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt.

Wer Lust darauf hat, mitzuradeln, kann sich immer noch anmelden, z.B. für Winterberg hier: https://www.stadtradeln.de/winterberg

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Hochsauerländer*innen radeln für ein gutes Klima

Stadtradeln startet kreisweit in allen Kommunen. Anmeldungen ab sofort möglich

Auch in diesem Jahr wird beim STADTRADELN drei Wochen lang bewusster und intensiver pedaliert. (Pressefoto 2025)

Hochsauerlandkreis. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger wieder in Teams für ihre jeweilige Kommune beim STADTRADELN registrieren. Im Aktionszeitraum vom 01.06. bis 21.06 sind alle aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zu erledigen und dabei Kilometer für ihr Team, ihre Kommune und mehr Radförderung zu sammeln. Die einzelnen Gemeinden bieten in dieser Zeit verschiedene Fahrradaktionen an.

(Pressemitteilung HSK)

Auch in diesem Jahr beteiligen sich sämtliche zwölf Kommunen des Hochsauerlandkreises am STADTRADELN. Elf Städte und Gemeinden nehmen im gemeinsamen Aktionszeitraum teil.

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Hochsauerlandkreis: „Stadtradeln 2025“ mit Teilnahmerekord

3369 Aktive Radelnde Teilnehmer, 278 Teams

Die Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln 2025“ wurde im HSK mit Teilnahmerekord beendet. (Archivfoto: Klima-Bündnis/Felix Krammer)

Die drei Wochen Stadtradeln und der Nachtragezeitraum sind inzwischen abgelaufen. In den 21 Tagen haben sich 278 Teams zusammengeschlossen und den Focus auf umweltfreundliche Mobilität gelegt. Insgesamt haben 3369 aktive Radelnde teilgenommen und 866.576 Kilometer erradelt. Die gleiche Strecke mit dem PKW hätte unsere Atmosphäre mit immerhin 142 Tonnen CO2 belastet.

Spitzenreiter im Hochsauerlandkreis ist in diesem Jahr die Stadt Arnsberg mit 198.865 gefahrenen Kilometern. Gefolgt von Sundern mit 152.165 gefahrenen Kilometern. Auf Platz drei liegt Brilon mit 113.067 gefahrenen Kilometern.

Erstplatziert mit 26.655 Kilometern in der Kategorie Bürgerengagement/Ortsteile ist das Team „Krähen-Radler“ aus Herdringen, gefolgt vom Team „Allendorf radelt“ mit 22.127 Kilometern. Platz 3: Team „Häggerke on Tour“ aus Winterberg mit 13.998 km.

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Erkundungsfahrt per Rad im möglichen Gebiet eines künftigen Nationalparks Arnsberger Wald

Foto: Joachim Drüke, ABU

Eine sehr interessante Radtour veranstaltet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hochsauerland in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest (ABU) am Samstag, 21. Juni.

Es geht per Fahrrad ins Gebiet des möglichen Nationalparks Arnsberger Wald. Zur Route gehören 9 Stationen, an denen jeweils angehalten wird um Erläuterungen zur Natur zu geben. Die Tour führt insgesamt über 22 km und nur über befestigte Wege des Radverkehrsnetzes NRW.

Treffpunkt ist um 10 Uhr am Torhaus / Möhnesee (Knotenpunkt Nr. 73 des Radverkehrsnetzes). Die Streckenlänge beträgt 22 km.

Die Tour ist gleichzeitig als Abschlussfahrt des diesjährigen Stadtradelns im Hochsauerlandkreis geeignet. So können am letzten Tag des dreiwöchigen Stadtradel-Zeitraums noch einmal Kilometer gesammelt werden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Auskünfte per Mail unter hochsauerland@vcd.org .

Stadtradeln Arnsberg: Gelungene Fahrrad-Demo durchs Röhrtal

Gruppenfoto Hüsten Markt (Bild: Stadt Arnsberg)

Etwa 70 Radelnde machten sich am 1. Juni bei der Auftaktfahrt für das diesjährige Stadtradeln auf auf den Weg durchs Röhrtal, von Hüsten Markt nach Hachen und zurück. Dazu eingeladen hatte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hochsauerland, in Zusammerbeit mit dem ADFC Arnsberg.

(Pressemitteilung VCD Hochsauerland)

Auch Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner war per Rad zur Begrüßung der Teilnehmer gekommen. In der Pause am Wendepunkt in Hachen sorgte der VCD für die Getränkeversorgung. Die Polizei begleitete die gesamte Tour und sorgte dafür, dass die Radfahrenden auf der von Kfz stark befahrenen Strecke sicher unterwegs waren.

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Stadtradeln Arnsberg: Auftaktfahrt durchs Röhrtal

Bürgermeister Bittner startet die Tour

Die Critical Mass Radelnden am 14. Juni letzten Jahres in Arnsberg. (Foto: VCD HSK)

Die Auftaktfahrt zum diesjährigen Stadtradeln in Arnsberg führt am Sonntag (1. Juni) durchs Röhrtal. Start ist um 15 Uhr am Hüstener Markt. Bürgermeister Ralf Paul Bittner wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen.

(Pressemitteilung VCD HSK)

Die Fahrt ist als Demonstration angemeldet und findet mit Polizeibegleitung statt. In Hachen wird auf einem Parkplatz am Kreisverkehr eine Pause eingelegt, bevor die Rückfahrt nach Hüsten angetreten wird. Alle können mitfahren, jung und alt, denn es gibt keine große Steigung, und das Tempo wird so gewählt, dass niemand abgehängt wird. Die Streckenlänge (hin und zurück) beträgt etwa 17 km.

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