Mit Ausnahme des letzten Jahres habe ich seit 2022 stets beim dreiwöchigen Stadtradeln in Winterberg mitgemacht. Ich bin jeweils über 1000 km geradelt, um möglichst viele Straßenradtouren zu absolvieren: Nebenstraßen, asphaltierte Wirtschaftswege und gut zu befahrene Forstwege.
Für das Freizeitradeln habe ich mir inzwischen viele entspannte Runden rund um Winterberg und darüber hinaus zusammengebastelt. Allein bei den Alltagsradwegen hapert es noch. So vermisse ich seit über zwei Jahrzehnten einen Radweg zwischen Siedlinghausen und Olsberg. Die Bahnstrecke führt durch das sogenannte Negertal, die Landstraße 742 schlängelt sich nebenher durch eine wunderschöne Landschaft. Leider herrscht auf der Straße im Alltag viel Verkehr.
Einige meiner „Königsetappen“ (Marburg, Kassel) habe ich inzwischen absolviert, ob ich einige der anderen (Dortmund, Möhnesee, Edertal) noch schaffen werde, weiß ich nicht.
Die Tour nach Marburg verläuft entspannt auf weitgehend verkehrsarmen Strecken bzw. Radwegen. Dazu gehören die Bahntrassenradwege zwischen Winterberg und Allendorf/Eder.
In Kassel hatte ich mir aufgrund eines Kommentars hier im Blog ein Buch ausgeliehen.
Nun fehlt mir nur noch die Zeit zum Lesen und das schöne Wetter zum Radeln.
Nach Kassel habe ich zwei Varianten. Die erste führt durch Diemeltal, die zweite über Korbach.
Meine Motivation ist dieses Jahr eher niedrig, denn erstens verfolge ich sehr viele weitere kleine Projekte und zweitens bin ich manchmal der Strecken im Nahbereich überdrüssig.
Heute wurde Kilometer 589,87 geloggt. Die 1000 Kilometer sind nach der zweiten Woche in weiter Ferne. Ich leiste mir durchaus radfreie Tage oder schaffe gerade mal 3-4 km zum Freibad und zurück.
Zu den lausigen Pfaden zähle ich die mit Schlaglöchern übersäte Strecke zwischen Mollseifen und Züschen, sowie die Straße hinunter vom Bildchen, dort die drei Schlagloch-Kilometer ab Jagdschloss hinunter Richtung Siedlinghausen.


