Die beiden letzten Tage des Stadtradelns wären fast ins Wasser gefallen, aber irgendwie hatte ich Glück und die größeren Schauer haben mich verschont.
Die Runde am Mittwoch war von bescheidener Länge und brachte mich zum Kahlen Asten und zurückt. Die Augen blieben zwar voller Sorgen auf den Himmel und den Regenradar geheftet, aber letztendlich störten nur die Schlaglöcher auf der L 742 vom Jagdschloss drei Kilometer bergab meine ansonsten entspannte Fahrt.
Vom asphaltierten Radweg zwischen Nordhangjause und Lenneplätzen – steil in beide Richtungen – hat man einen weiten Blick über die Kappe.
Heute war die Wetterlage ähnlich instabil und eigentlich unvorhersagbar. Die Regenschauer am Morgen blieben in engen lokalen Begrenzungen. Man wusste nur nicht, welchen Bereich sich der Wettergott aussuchen würde. Der Regenradar war keine große Hilfe.
Oberhalb von Altenbüren tröpfelte es. Die Kreuze, Fahnen und Blumen für die Fronleichnams-Prozession wurden gerade vorbereitet. Der Himmel ist hinter mir her.
Von Altenbüren ging es dann noch nach Brilon, Brilon-Wald, Bruchhausen, Assinghausen, Wulmeringhausen und Brunskappel.
Eine Menge von Täler-Wechseln, was viele Male über die Berge hoch und runter bedeutete. Eigentlich kein Problem, weil ich im Hochsauerland mit dem E-Bike fahre; heute aber schon, denn ich hatte gestern vergessen, den Akku zu laden.
Am Ende der heutigen Radtour am frühen Fronleichnamsmorgen hatte ich noch 2 % Restladung übrig. Knapp, aber nicht ungeschickt kalkuliert.



