Thomas Grosche – Landrat des Hochsauerlandkreises (Pressefoto)
Auf Einladung des Seniorenbeirats besucht am Mittwoch, den 04. November, Landrat Thomas Grosche die Stadt Winterberg.
(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)
Zu der öffentlichen Veranstaltung, um 16 Uhr, im Schulungsraum des Pflegekollegs (Am Kurpark 4 – beim Oversum), sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Das St. Franziskus-Hospitals präsentiert zu Beginn sein Ausbildungszentrum. Das Krankenhaus hat mit dieser Einrichtung eine wichtige Funktion bei der Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen übernommen.
Thomas Grosche wird danach über aktuelle Herausforderungen des Hochsauerlandkreises sprechen:
Sicherung der medizinischen Infrastruktur (u.a. Rettungsdienst)
Demografischer Wandel und Finanzen (Haushaltsplanentwurf 2027)
Im Anschluss ist eine Aussprache bzw. Diskussion mit dem Landrat vorgesehen.
Seniorenbeiräte des HSK diskutieren mit Landrat Thomas Grosche, Teil 2
Die Hitzewarner der Stadt Winterberg haben sich noch nicht durchgesetzt. Erklärung der Aktion hier im Blog (Archivfoto: zoom)
Das Thema „Hitzeschutz“ wurde beim Gespräch (siehe auch Teil 1) mit dem Landrat besprochen. Thomas Grosche wies dabei auf das aktuelle „Förderprogramm Gesundheitlicher Hitzeschutz“der NRW-Landesregierung hin.
(Pressmitteilung Seniorenbeiräte)
Nicht nur die Kommunen im Hochsauerlandkreis stehen bei dieser Thematik vor einer Vielzahl komplexer Aufgaben. Die Folgen des Klimawandels sind in diesem Sommer besonders heftig zu spüren gewesen. Alle Städte beschäftigen sich mit Wärmeplanungen, mit dem Ausbau erneubarer Energien, mit der nachhaltigen Mobilität sowie mit Klima- und Infrastrukturanpassungen. Gesundheitsschutz, Wassermanagement und Grünflächenentwicklung stehen auf der Tagesordnung. Vorausschauendes Handeln ist jetzt entscheidend.
Viele Bürgermeister*innen, Stadträt*innen, Amtsleitende und Klimamanager*innen suchen nach Antworten auf die Frage: Welche Aufgaben müssen wir jetzt in welcher Reihenfolge angehen und wie lassen sie sich sinnvoll lösen? Auch wenn die Frage überall gleich lautet, ist die Situation vor Ort immer individuell. Jede Stadt braucht eine eigene Lösung.
Das ist wichtig:
* Übersicht: Synergien von Projekten, Zielen und Ressourcen
* Fachliche Einordnung: Was funktioniert, was nicht?
* Förderprogramme: Bund und Land müssen finanzielle Unterstützung leisten
Die gesundheitliche Daseinsvorsorge wird wichtiger denn je. Die Krankenhäuser, Pflegeheime und andere Versorgungszentren müssen vom Bund und Land die nötigen Finanzmittel für den Ausbau von Hitzeschutzmaßnahmen erhalten, Dazu gehören beispielsweise außenliegende Verschattungen oder Umbauten zur Klimatisierung.
Auch für zentrale öffentliche Plätze sind weitere Initiativen erforderlich: Begrünung, Sonnenschutz und Trinkwasseranlagen. Besonders für ältere Menschen (chronisch Kranke) oder Kinder (auf Spielplätzen) sind spezielle Maßnahmen umzusetzen.
Die Stadt Winterberg hat mit der Klimamanagerin Kim Peis (zuständig auch für die Städte Hallenberg und Medebach) in den vergangenen zwei Jahren einige Projekte realisiert, unter anderem das Förderprogramm für private Photovoltaikanlagen – Balkonkraftwerke. Das erklärte Ziel der Stadt ist: Klimaneutralität bis zum Jahr 2035.
Das bedeutet allerdings: Weitere Bemühungen sind unverzichtbar!
Seniorenbeiräte des HSK diskutieren mit Landrat Thomas Grosche
Die Pflegeschule (Pflegekolleg am Oversum) mit inzwischen drei Kursen (75 Schülerinnen und Schüler) ist im linken Flachbau des Oversum-Gebäudes untergebracht. (foto: zoom)
Die Seniorenbeiräte des Hochsauerlandkreises aus Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg haben im Kreishaus Meschede mit Landrat Thomas Grosche über die Folgen der Krankenhausreform (insbesondere für kleine Krankenhäuser), die aktuelle Situation im Rettungswesen sowie die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis diskutiert.
(Pressmitteilung Seniorenbeiräte)
Das Gespräch diente der Bewertung der Auswirkungen auf die Lebensqualität älterer Menschen und der Entwicklung von Handlungsstrategien. Die Teilnehmer betonten, dass für viele Betroffene kurze Wege zu einem Krankenhaus sehr wichtig sind. Die Krankenhausreform müsse von daher eine wohnortnahe undverlässliche medizinische Grundversorgung (Primärversorgung) sicherstellen. Es wurde die Bedeutung von integrierten Versorgungsstrukturen hervorgehoben. Landrat Grosche sicherte zu, sich für eine enge Abstimmung mit allen kommunalen Akteuren einzusetzen.
Die Seniorenbeiräte debattierten auch über die Rettungseinsätze und die sogenannten Fehlfahrten. Die Krankenkassen hatten angekündigt, die anfallenden Kosten für Fehlfahren nicht mehr zu übernehmen. Bei diesen Fahrten handelt es sich um Einsätze des Rettungsdienstes, bei denen die Betroffenen nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Es wurde eine nachhaltige und strukturelle Klärung der Finanzierung gefordert. Positiv bewerteten die Seniorenbeiräte die Investitionen in den Bau neuer Rettungswachen sowie für Ausrüstung und Digitalisierung.
Bei der Diskussion um die Hospizversorgung im Hochsauerlandkreis stand die unabhängige, palliativ orientierte Versorgung im Mittpunkt. Es wurde eine konkrete Forderung nach einem stationären oder nach einem Tageshospiz im östlichen Teil des Kreises gestellt. Das Arbeitspapier eines etablierten Förderkreises wurde dem Landrat zur Kenntnisnahme übergeben. Thomas Grosche lobte das große Engagement der Hospizinitiativen:„Es gehe auchdarum, die ambulante Palliativ- und Hospizarbeit auszubauen (Netzwerke schaffen) und für eine bessere Finanzierung zu sorgen.“ Die weiteren Schritte sollen bei einem Treffen des Förderkreises am 23. Oktober im St. Walburga Krankenhaus in Meschede besprochen werden.
Die nächste gemeinsame Sitzung der Seniorenbeiräte ist im Frühjahr 2027.
Information zum St. Franziskus-Hospital in Winterberg: Nach Auskunft des Geschäftsführers Carsten Röder hat sich die wirtschaftliche und medizinische Lage – nach der Insolvenz vor sieben Jahren – deutlich verbessert. Zum Wachstum beigetragen haben mehrere neue und ausgebaute Angebote: KV-Notfallpraxis, die Neurogeriatrie, die geriatrische Tagesklinik und nicht zuletzt die Kinderarztpraxis mit Dr. Peter Gelshäuser (an der Poststraße). In der Tagesklinik wurden nach Röders Angaben drei Wochen nach Eröffnung schon fünf Patienten behandelt. „Gewachsen ist ebenfalls die Pflegeschule (Pflegekolleg am Oversum) mit inzwischen drei Kursen und insgesamt 75 Schülerinnen und Schülern“, berichtet der Geschäftsführer. Ziel sei es, die Bedeutung des Krankenhauses für die medizinische, wohnortnahe Versorgung deutlich zu machen. Ein Problem bleibe allerdings die Finanzierung größerer Investitionen.“
3317 aktive Fahrer sammeln für Stadtradeln bereits über 362.000 Kilometer
Landrat Thomas Grosche und HSK-Radverkehrsbeauftragter Christoph Hester sind gestern mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. (Foto: HSK)
Hochsauerlandkreis. Ein klares Bekenntnis zum klimafreundlichen Pendeln und zur Verbesserung der Radinfrastruktur: Landrat Thomas Grosche ist gestern gemeinsam mit dem HSK-Radverkehrsbeauftragten Christoph Hester auf dem Fahrrad zur Arbeit gefahren.
Thomas Grosche startete in Küstelberg und traf in Niedersfeld am Ruhrtalradweg den Radverkehrsbeauftragten Christoph Hester. Gemeinsam radelten sie rund 30 km über den Ruhrtalradweg zum Kreishaus Meschede.
Ziel der Fahrt war nicht nur das Sammeln von Kilometern in der Stadtradeln-App, sondern auch eine praktische Bestandsaufnahme der Verkehrssituation und der aktuellen Radinfrastruktur.
Gestern hat mir die SBL die Antwort des Hochsauerlandkreises zugeschickt. Diese ist nachfolgend dokumentiert. Die Fragen selbst werden im Antwortschreiben noch einmal aufgeführt.
Ihre Anfrage gem. § 11 GeschO für den Kreistag·des Hochsauerlandkreises;
hier: Genehmigung einer WEA der Stadtwerke Brilon am Windsberg, 14.11.2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu Ihrer o. g. Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:
1. Warum wurde von der Kreisverwaltung nicht moniert, dass die (innerhalb des gesetzlichen Schutzzeitraums nach § 39 BNatSchG) tatsächlich gerodete Fläche etwa doppelt so groß ist wie genehmigt (offensichtlich wurden im Genehmigungsverfahren z.B. die Höhenlagen nicht beachtet)?
Symbolbild: Windrad auf der Anhöhe bei Einhaus oberhalb von Remblinghausen (archivfoto: zoom)
Wenige Tage vor der konstituierenden Sitzung des neuen HSK-Kreistags am 21.11. 2025 richtet sich das langjährige SBL-Kreistagsmitglied Reinhard Loos mit zwei Anfragen an den neuen Landrat Thomas Grosche.
(Pressemitteilung Sauerländer Bürgerliste)
Die folgende Anfrage mit Datum vom 14.11.2025 betrifft die Genehmigung einer WEA der Stadtwerke Brilon am Windsberg.
„Sehr geehrter Herr Landrat,
in der Sitzung des Kreistags am 24.10.2025 hat der Unterzeichner diverse Probleme im Zusammenhang mit der Genehmigung für das Windenergieprojekt der Stadtwerke Brilon am Windsberg angesprochen. Bekanntlich wurden für die sog. WEA 08 sehr großflächige Rodungen in eine hängigen Waldgebiet während des gesetzlichen Schutzzeitraums nach § 39 BNatSchG vorgenommen, während dort noch zahlreiche Vögel brüteten. Leider wurde in der Kreistagssitzung keine einzige Frage konkret beantwortet. In dem am 11.11.2025 hier eingegangenen Protokoll dieser Kreistagssitzung fehlen diese Ausführungen weitgehend. Es gibt aber nach wie vor erheblichen Aufklärungsbedarf.
Nach Kenntnis des Sitzungsprotokolls stellt der Unterzeichner daher nun die folgenden schriftlichen Fragen:
Die rechte Flanke des Winterberger Rathauses im Abendlicht (foto: zoom)
Da saßen wir heute zufällig zusammengewürfelt und unterhielten uns über Dit und Dat, wir Experten vom Dorfe. Alles war gut, bis ein weiterer Experte hinzu kam und eine beiläufige Frage in die Runde warf: „Kennt ihr schon die Bürgermeisterkandidaten?“
Werner Eickler (CDU) wolle nicht noch einmal kandidieren, und wer könnte der nächste CDU-Kandidat sein? Ob es einen gebe, dem man es zutrauen würde?
Und die SPD? Wer soll es machen? Vielleicht holen die jemanden von außen, so wie den Brodel in Sundern.
Keine Ahnung – wir Experten; ganz abgesehen von der Tatsache, dass wir ganz selbstverständlich eines nicht in Betracht zogen: eine Bürgermeisterin.
Erweitern wir also unseren männlichen Blick und stellen die Frage, ob es eine oder gar zwei Kandidatinnen aus beiden Parteien geben könnte, die das Zeug hätten, die Wählerinnen und Wähler zu begeistern?
Es wird bei der BürgermeisterInnen-Wahl im Herbst 2020 keine Stichwahl mehr geben. Der Kandidat oder die Kandidatin mit der einfachen Mehrheit der Stimmen wird gewonnen haben. Die jetzige CDU/FDP-Landesregierung hat das Wahlgesetz entsprechend geändert.
Parteiübergreifend konnten wir für die CDU den Idealkandidaten aus der Tasche ziehen: Thomas Grosche. Bedauerlicherweise ist er schon Bürgermeister von Medebach.
Wie dem auch sei, wir sind nicht weitergekommen. Also schreibe ich als erstes einen spekulativen Blog-Artikel. Erledigt.
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