Tipps gegen rechte Netz-Attacken: Drei Opfer-Beratungsstellen gegen rechte Gewalt haben ihr Knowhow und den Erfahrungsschatz ihrer Alltagsarbeit gebündelt und einen Reader mit nützlichen Tipps gegen digitale Angriffe von rechts aufgelegt … blicknachrechts
Corona-Schnelltests: Deine Personalausweisnummer geht kein Testzentrum etwas an … netzpolitik
Die Stimmung ist wie sie ist… (foto: zoom) Wie geht es heute? Keine Ahnung – irgendwie geht es. Der Mai ist gekommen und der Frühling hält sich bedeckt.
Die Pandemie flaut ab, die Hoffnung ist da, aber noch traue ich dem Braten nicht und halte mich weiterhin von allen Öffnungsaktivitäten fern.
Ein gravierendes Problem: fast sämtliche Schuhe sind ab- und teilweise durchgelaufen. Ich bin jetzt ein paar Mal mit den glatten Sohlen auf den schlammigen Fußwegen übel ausgerutscht. Merkzettel für die nächste Pandemie: Genug Schuhe, weniger Klopapier kaufen.
Lesen? Funktioniert. Ein kleines Büchlein von Felwine Sarr und Bénédicte Savoy, Zurückgegeben, beendet. Auf gut 200 Seiten erklären die Autor*innen die Möglichkeiten der Restitution afrikanischer Kulturgüter. Diese Kurzfassung eines Gutachtens gibt es bis auf die Versandkosten umsonst bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie ist verständlich geschrieben und man kommt gut in die Diskussion hinein, die in Deutschland unter anderem – Stichwort Deutscher Kolonialismus – vom Hamburger Historiker Jürgen Zimmerer vorangetrieben wird. Dazu aber später vielleicht mehr – wenn ich in der Stimmung bin.
Auf dem Nachttisch liegt Heart of Darkness von Joseph Conrad. Bin mir nicht sicher, ob die Lektüre ein Stimmungsaufheller wird.
Wolfgang Borchert während eines Fronturlaubs in Hamburg (1945) (Bild: CC BY Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)
Das 100. Geburtsjahr Wolfgang Borcherts feiert Hamburg, die Heimatstadt des frühverstorbenen Autors, mit einem großen Festival. Die Staats- und Universitätsbibliothek trägt dazu neben einer Reihe von Veranstaltungen und der kürzlich eröffneten Dauerausstellung Dissonanzen – Wolfgang Borchert (1921-1947) noch ein weiteres Highlight bei: Alle Briefe, Manuskripte, Fotos und Grafiken von Wolfgang Borchert, dessen Nachlass Borcherts Mutter Hertha der Stabi 1976 übergeben hatte, sind digitalisiert worden und stehen fortan allen Interessierten weltweit zur Verfügung.
Über die Stabi-Website einsehbar sind nun handschriftliche Fassungen bekannter Prosatexte wie Die Hundeblume und Nachts schlafen die Ratten doch oder eine Arbeitsfassung von Borcherts berühmtem Manifest gegen den Krieg mit dem Titel Dann gibt es nur eins. Eine Besonderheit in der Sammlung sind zweifellos die Aquarelle und Zeichnungen des Autors. „Vielen Menschen, die mit den Texten Borcherts vertraut sind, ist nicht bewusst, dass er auch gemalt hat“, führt Mark Emanuel Amtstätter aus, der die Digitalisierung betreut hat. Das bildnerische Werk stehe in engem Zusammenhang mit dem erzählerischen. Borcherts Briefe, mit knapp 330 Dokumenten der größte Posten im Nachlass, ermöglichen zudem einen Einblick in das Verhältnis Borcherts zu seinen Eltern und in seine Freundschaften.
Eine Überraschung ist übrigens selbst für Borchert-Kenner*innen dabei: Die Stabi konnte den Nachlass jüngst um vier Briefe Borcherts an Karl-Ludwig Schneider ergänzen, die ebenfalls online zur Verfügung stehen. Schneider, während der Naziherrschaft in der Widerstandsgruppe Weiße Rose Hamburg aktiv und später mit einer Professur für Germanistik an der Universität seiner Heimatstadt betraut, war als verantwortlicher Redakteur der Hamburger Akademischen Rundschau mit Borchert in Kontakt getreten und hatte sich mit dem schwerkranken Autor angefreundet.
Das Grab Wolfgang Borcherts und seiner Eltern befindet sich am Stillen Weg beim westlichen Ende des Friedhofs Ohlsdorf. (foto: zoom)
Mai 2021: Die Tulpenzeit scheint vorbei. (foto: zoom)
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Nina Rink interviewt Rechtsanwalt Chan-jo Jun: Der Würzburger Rechtsanwalt Chan-jo Jun klärt in sozialen Medien unter #QuatschJura über fragwürdige juristische Praktiken selbsternannter »Querdenker*innen« auf … derrechterand
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Vorverkaufsstart für außergewöhnlichen Live-Stream aus dem Theater Hagen: ERSTMALS präsentiert das Theater Hagen den LIVE-Stream einer VOLLSTÄNDIGEN Produktion: Die Deutsch-Rock-Punk-Pop-Theater-Party „Wenn die Nacht am tiefsten (… ist der Tag am nächsten)“ ist am Samstag, 22. Mai 2021 ab 19.30 Uhr zu erleben … doppelwacholder
Im Wald, da sind die Künstler*innen. Baumstumpf-Skulptur an der Palme zwischen Bödefeld und Brabecke. (foto: zoom)
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Kurz erklärt: Ist Fotografieren heute vergleichbar mit früher? … kwerfeldein
Baedeker und die Erfindung der Landschaftsidentität: Durch die soziale und kulturelle Aneignung von physischem Raum werden Regionen oder Städte zum Reservoir von Identität: Profane Ansammlungen von Steinen, Bäumen, Flüssen oder Feldern müssen mit persönlicher oder kollektiver Bedeutung aufgeladen werden, um zu distinkten „Landschaften“ zu werden … publicHistory
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Corona, Grippe, Masken: Why not? Lasst uns die Masken behalten! … unkreativ
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