Urlaubstraum auf Camper-Karrosserie. Wer hängt die Wäsche auf? (foto: zoom)
Bewährungsstrafen im Ballstädt-Prozess: Das Landgericht Erfurt hat die ursprünglichen Haftstrafen für Neonazis wegen des Überfalls auf eine Kirmesgesellschaft im thüringischen Ballstädt in Bewährungsstrafen umgewandelt. Das Urteil löst in der Öffentlichkeit scharfe Kritik aus … blicknachrechts
Gibt es Alternativen zu einem geheimdienstlichen Verfassungsschutz? Paul Wellsow sprach für »der rechte rand« über die Frage mit Matthias Quent … derrechterand
Der deutsche Fußball und seine Reporter: Boah! Die Krise der Teams, das lässt sich kaum noch verbergen, ist auch eine Krise der Fußballberichterstattung … postvonhorn
Glückliche Arbeiter (Satire): Die Isländer machen gerne ernst. Sie haben die von Deutschland ausgehende Finanzkrise überwunden und die korrupten Bankmanager für mehrere Jahre in den Knast gesteckt … zynaesthesie
Kunsttagebuch: Wahrhaftigkeit und Authentizität, Bewusstsein und Bewusstseinslosigkeit … endoplast
Filigran, trivial und dreidimensional: Stephanie Brysch zeigt Ausgeschnittenes im Torhaus Rombergpark … revierpassagen
Die Funktionen von Fantasy: Ungeheuer vernünftiges Podcasten … scilogs
Hagen 1913 – Vorabend des Ersten Weltkriegs: Ein nicht nur kartografischer Blick zurück … doppelwacholder
“Kreative” Problemlösung: Keine Messwerte = keine erhöhten Nitrat-Werte? … sbl
Country Roads: Ein Sauerländer in den USA … alexintheusa
Rhododendronblüte auf dem Dortmunder Hauptfriedhof (foto: zoom)
Auf Dortmunder Friedhöfen unterwegs: Forschungsprojekt sucht nach Spuren jüdischen Lebens in der Stadt … nordstadtblogger
Andreas Speit interviewt Esther Bejarano: »Antifaschismus – eine Selbstverständlichkeit« … derrechterand
Die wahren Opfer des Antisemitismus: „Immer nennen mich alle Antisemit, bloß weil ich was gegen Juden hab!“ empörte sich vor einigen Jahren mal ein Leser bei mir. Was erstmal lustig klingt, ist eigentlich tragisch … prinzessinnenreporter
Wie viel Nationalsozialismus steckt in unserem Arbeitsleben? Corona zeigt, wie brüchig die demokratischen Elemente der Arbeitswelt sind. Wenn der Chef dich ins Büro ruft, dann hast du wenig Chancen dem Ruf nicht zu folgen. Er kann dich in deiner Gesundheit und deinem Leben gefährden und du bist ihm ausgeliefert … schmalenstroer
OER – ein alternatives Lehrmittel? Können und werden Open Educational Resources die klassischen Lehrmittel ersetzen? Der Autor meint nein, plädiert aber dennoch für mehr nachhaltige Open Source-Lehrmaterialien … publicHistory
Comic-Zeichenkunst: Comiczeichner Barry Windsor-Smith und die brüchige Konstanz kontrollierter Strichführung … endoplast
Urlaub im Ruhrgebiet – komm mal zu uns in den Pott: Hömma, wie wär et, wenn Du mal über ein bisken Urlaub im Ruhrgebiet nachdenken tust? Komm mal zu uns innen Ruhrpott rein! Schöne Einleitung, oder? Mal im Ernst … reisenfotografie
Für das Echte gibt es keinen Ersatz: Bochums Theater verzichtet auf digitale Hamsun-Premiere … revierpassagen
Ohne ideologische Bevormundung (Satire): „Wenn man ein Tempolimit durchsetzen würde, könnte man eine Entlastung der Krankenhäuser und dazu noch eine Verbesserung der Wirtschaft durch weniger Krankentage im…“ „Noch so eine linke Ökoscheiße.“ … zynaesthesie
Rassismus gegen Liberalismus: Solidarität mit Jasmina Kuhnke … scilogs
“Wissenschaftsfreiheit” und Pluralisierung: Die Wissenschaftsfreiheit hat Konjunktur – jedoch nicht als ein bestimmendes Prinzip, das das akademische Berufsfeld bestimmt, sondern als Kampfbegriff, als Label für eine Diskussion um Identitätspolitik und Meinungsfreiheit. Ein neu gegründetes “Netzwerk Wissenschaftsfreiheit” nutzt diesen Begriff auf eine Weise, die noch nicht ausreichend diskutiert ist … publichistory
Kein Verhandeln, kein Verzeihen – so isses, das verflixte Virus! Auch sonst haben wir schon manches über das Virus-Verhalten erfahren, beispielsweise: „Es“ macht keinen Urlaub, es kennt keine Ferien, es kennt auch keine Feiertage und keine Staatsgrenzen … revierpassagen
Jens-Christian Wagner: Corona-Diktatur? Im Jahresbericht 2020 der @MemorialsNds
habe ich einen Text über #Pandemieleugner*innen und #Geschichtsrevisionismus geschrieben, den ich der Twitter-Community nicht vorenthalten möchte. Kritische Kommentare sind willkommen … Quelle Twitter und PDF ab Seite 6
Kunst und Glaube als Mittel der Sinnstiftung: Menschliches Leben zumal in einer Kulturgemeinschaft strebt nach Sinn. Sinn ist ein Erklärungsmuster, oft genug ein Welt-Erklärungsmuster … endoplast
CeMAS: Interdisziplinäres Frühwarnsystem für die Gesellschaft … bnr
Laschet und Söder: Wenn zwei sich streiten … postvonhorn
Klimawandel: Höherer CO2-Gehalt der Atmosphäre führt zu schlechterer Luft oder längerem Lüften in Klassenzimmern … scilogs
Facebook-Datenleck: Wir haben die Bundestags-Abgeordneten angerufen, deren Handynummern jetzt öffentlich sind … netzpolitik
Gernulf Olzheimer kommentiert (Satire): Die reagierende Politik … zynaesthesie
Zwischen Pfandflaschen, Wildpinklern und Chronotopos: „Die Raststätte. Eine Liebeserklärung“ … revierpassagen
Bilder einer Ausstellung: Als ich Birgit Mair das erste mal persönlich getroffen habe, durfte ich sie im Landtag von NRW sehen und hören. Bei der Ausstellungseröffnung von “Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen” … gedankensplitter
Jom haShoa-Gedenken in Dortmund: Stille Trauer, Würdigung, Mahnung – auf dass es nie wieder möglich sei … nordstadtblogger
Trade Republic again: Weg ist mein Geld … unkreativ
Vorfall zwischen einem Polizeibeamten und einer obdachlosen Frau in Meschede: Landrat bedauert … und schweigt … sbl
Live-Übertragung des Abschlusskonzerts eines Praxisseminars mit teilnehmenden Studierenden, Mitarbeitenden und Freund*innen des Instituts für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
es freut mich außerordentlich, Ihnen und Euch nach ausgiebiger Winterruhe in dieser österlichen Zeit gleich zwei Kulturtips geben zu können.
1.) Fingerhutkirche zu Gast im Museum Bochum
Die Fingerhutkirche ist ein digitales Format der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum Wiemelhausen. Ein Fingerhut ist ein kleines Gefäß, in das nur wenig hineinpasst: ein Fingerhut voll Kirche eben. Pfarrer Martin Röttger und sein Team waren kürzlich zu Gast im Museum Bochum, um für eine neue Folge des Formates die Begegnung mit einem der Werke aus der eigenen Sammlung zu suchen. Im Mittelpunkt steht Jan Zrzavýs Gemälde „Der barmherzige Samariter“ aus dem Jahr 1915.
2.) Tangos! …und Messe – Livestream aus dem Audimax der TU Dortmund
Am Sonntag, dem 11.04.2021, findet um 17 Uhr die Live-Übertragung des Abschlusskonzerts eines Praxisseminars mit teilnehmenden Studierenden, Mitarbeitenden und Freund*innen des Instituts für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund statt. Aufgeführt werden Astor Piazzollas „Five Tango Sensations“ und Martín Palmeris „Misa a Buenos Aires“.
Angriff auf einen Teilnehmer des Rzeszów Equality-Marsches 2018. Bild: Silar/CC BY-SA 4.0
Ohne Befreiung aus der homophoben Angst kann die Weltkirche weder wahrhaftig noch gewaltfrei werden, Kirchenrevolte für die Liebenden (Teil 2)
(Ein Gastbeitrag von Peter Bürger)
In der Begründung zum vatikanischen Verbot des Segens über homosexuell Liebende wurde gezielt am „Fest der Kathedra Petri“ zum tausendsten Mal eine moraltheologische Ideologie reproduziert, die seit Jahrhunderten Grundlage einer blutigen Verfolgung von Lesben und Schwulen ist (siehe Kirchenrevolte für die Liebenden (Teil 1).
In Polen, Afrika, Teilen Amerikas und vielen weiteren Erdregionen ist der römisch-katholische Kirchenkomplex immer noch einer der Hauptakteure in jenen Bewegungen, die von Hass angetriebenen Verfolgern den Rücken stärken und Angst verbreiten.
Der Begründungsteil zum Anti-Segen-Responsum der obersten Glaubensbehörde wird von Theologietreibenden außerhalb der fundamentalistischen Institute nahezu einhellig als inakzeptabel beurteilt. Wenn man die umstrittenen Ausführungen nur ein wenig in Klartext übersetzt, erfüllen sie unter dem Maßstab der bürgerlichen Gesellschaft aber auch den Tatbestand der „Volksverhetzung“.
Hier wiederholt sich das ewige Drama, dass die Römische Kirche in der Wagenspur zutiefst falscher Axiome nicht nur stets dem weltlichen Menschenrechtsdiskurs hinterherhinkt, sondern mangels Umkehr zur Botschaft des Evangeliums unverdrossen Errungenschaften eines humanen Freiheitsringens sabotiert.
Der dogmatische Widerspruch
Geradezu zwanghaft festgehalten wird ein Wahngebilde, das die Kirche in einen eklatanten Widerspruch zu ihrer auf dem letzten Konzil in der Konstitution Lumen gentium vorgelegten Selbstdefinition versetzt. Die Diffamierung der homosexuellen Liebesbegabung als „Schöpfungsdefekt“ zementiert nämlich eine tiefgreifende Feindschaft zwischen einem nach eigenem Gutdünken förmlich festgesetzten „Schöpfer“ und allen Menschen, die mit ihrer Sexualität aus dem Raster der aristotelischen Naturrechtskonstruktion herausfallen. Dies ist das genaue Gegenteil des kirchlichen Anspruchs, „Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott“ zu sein.
Sabotiert wird in gleichem Atemzug die dogmatische Vision einer Kirche, die sich als ein Zeichen für die „Einheit der ganzen Menschheit“ erweist. Denn wenn alle Minderheiten, die ihre angeblich normwidrige Sexualität als Geschenk erfahren, zu Sündern gestempelt und aus der Gemeinschaft des Segens ausgeschlossen werden, agiert die Kirche als ein Zerstörungswerkzeug wider die „Einheit der ganzen Menschheit“. Die während des Ratzinger-Pontifikats vorgetragene Prognose, die Römische Kirche werde im dritten Jahrtausend in den großen Zivilisationsfragen „fortschrittlich“ sein, gleichzeitig aber in ihrem Inneren im fundamentalistischen Rückwärtsgang verbleiben und der Freiheit keine Heimatstatt gewähren, bleibt gruselig.
Auf meinen Corona-Fluchten hat es mich jüngst nach Mollseifen verschlagen.
Der kleine evangelisch geprägte Ortteil von Winterberg zählt gerade einmal 50 Einwohner*innen. Normalerweise ist es dort oben (650 m) sehr ruhig, nur zur Mittagszeit macht die Kapelle ausdauernd Dampf aka Glockenläuten.
Während ich abwechselnd in Apfel und Käsestulle biss, lauschte ich dem „Sound von Mollseifen“. Keine Menschenseele war zu sehen. Das Virus blieb wieder einmal chancenlos.
Römischer Weltkatechismus: „Homosexuelle Handlungen sind in sich nicht in Ordnung und in keinem Fall zu billigen.“ (Bildarchiv P. Bürger)
Die Vatikanische Theologenpolizei hilft den katholischen Reformern auf die Sprünge. – Die vom Papst initiierte „zärtliche Revolution“ soll den homosexuellen Paaren zugute kommen.
(Ein Gastbeitrag von Peter Bürger)
Die Nachfolge-Institution der Römischen Inquisition hat jüngst den Ortskirchen Segensfeiern bzw. Segensgebete für homosexuell Liebende untersagt, obwohl diese auf uralte ostkirchliche Liturgien zurückgreifen können und schon seit vielen Jahren zur Pastoral in ungezählten Gemeinden gehören. Das entsprechende „Responsum“[1] entspricht auffälliger Weise zu 100 Prozent dem Begehren[2] eines vor wenigen Tagen notgedrungen suspendierten Opus-Dei-Bischofs[3] aus der autoritären Kölner Kirchenleitung.
Wortlaut: „Gott segnet nicht die Sünde“
Die „rechtskatholischen Identitären“ in den USA jubeln. Die altbekannte Diktion der Beschämung einer zu allen Zeiten und an allen Orten lebenden Minderheit, die in jeder familiären Verwandtschaft vertreten ist und zu der auch der Verfasser dieses streitbaren Debattenbeitrags gehört, wird – diesmal allerdings ohne die infame Vokabel „Mitleid“ – wortwörtlich fortgeführt: „Gott liebt alle Menschen“ (auch die Gestörten und mit „Schöpfungsdefekten“ Behafteten); er segnet sogar die Sünder, „aber er segnet nicht die Sünde“. – Mehr Heuchelei in einem Kirchengefüge, dessen zwangszölibatäres Leitungssystem ohne schwule Priester schon längst zusammengebrochen wäre, ist kaum vorstellbar.
Von einer durch Jesus aus Nazareth bewegten Frömmigkeit ist in dem dekretalen Machtakt von oben nichts mehr zu spüren. In gut fundamentalistischer Manier verweigert sich die oberste Glaubensbehörde ebenfalls einem rationalen Diskurs, indem sie sich auf Unfug und Konstrukte eines wahnwitzigen Naturrechtparadigmas zurückzieht. Die Früchte der Aufklärung werden nach drei Jahrhunderten von Teilen der Kurie noch immer als ungenießbar betrachtet. Der Vorgang kommt einer intellektuellen und theologischen Bankrotterklärung gleich.
Soviel steht jetzt schon nach wenigen Tagen fest: Die Theologenpolizei des Vatikans hat soeben den entscheidenden Funken entfacht, der einen seit Jahren dahindümpelnden Reformprozess zur Frommen Revolte werden lässt. Gegen den Heiligen Geist und seine menschenfreundliche List wird die theologische Polizeibehörde den Kürzeren ziehen.
Die Widersprüche und Komplikationen, die mit diesem Vorgang zusammenhängen, sind aber weitaus vielschichtiger, als es ein selbstgefälliger liberal-katholischer Standort wahrzunehmen vermag. Aus einer gleichermaßen freiheitlich-jesuanischen wie weltkirchlichen Perspektive verdienen die Reformer einer bürgerlichen Wohlfühlkirche ebenso wenig Beifall wie der freundlich verpackte „Theo-Stalinismus“ vatikanischer Wahrheitsbesitzer: „Ein Esel schimpft den anderen Langohr.“
Die zu sichtenden Ambivalenzen weisen übrigens viele Entsprechungen zu dem auf, was in der Debatte „Linke und Identitätspolitik“ zur Sprache kommt. Einige bedeutsame Fragestellungen des ganzen kirchlichen Komplexes der Gegenwart sollen in diesem Text und einem zweiten Teil zumindest benannt werden.
Die Zweigesichtigkeit der Amtsführung von Papst Franziskus
In der Nacht nach der letzten Papstwahl (2013) habe ich als katholischer Kommentator für telepolis eine vorauseilende Liebeserklärung[4] an Bischof Franziskus von Rom verfasst, von der bis zur Stunde rein gar nichts zurückzunehmen ist. Franziskus hat die Weltkirche bereitet für das Dritte Jahrtausend, welches über das Geschick der menschlichen Zivilisation[5] entscheiden wird. In seinen Rundschreiben sind die Rückbindung an die „zärtliche Revolution“[6] des Jesus von Nazareth, der von Johannes XXIII. ersehnte Weg hin zu einer Kirche der Armen und das für die Katholizität zentrale Bekenntnis[7] zur Einheit der ganzen Menschheit wieder sichtbar geworden. Den nach uns Kommenden wird dieses Pontifikat, das einigen bürgerlichen Kleingeistern zufolge schon jetzt gescheitert sein soll, als ein Lichtblick sondergleichen erscheinen.
Viele Freundinnen und Freunde, darunter am nachdrücklichsten eine Reihe von Priestern, halten mir jedoch entgegen, der autoritäre Schatten des Papstes und seine Ambivalenz seien nicht zu übersehen: Eine Franziskanerin trägt Anliegen[8] der Frauen vor und wird in aller Öffentlichkeit mehr oder weniger patriarchal abgekanzelt. In ein und dem selben Dokument werden die Theologietreibenden zum Aufbruch[9] ermutigt und gleichzeitig im Sinne der vatikanischen Theologenpolizei an ein unseliges Paradigma[10] des 19. Jahrhunderts geknebelt. Die Amazonas-Bischöfe dürfen den Schrei ihrer Kirchen nach verheirateten Priestern – neben ehelosen – vortragen, doch dann taucht das entsprechende Synodenvotum nicht mehr auf, weil „die anderen“ angeblich die „geistliche Unterscheidung“ nicht richtig geübt haben …
Beim Thema „Homosexualität“ sticht die Strategie „Good Guy, Bad Guy“ besonders ins Auge. Der Papst, der hier übrigens erstmals wieder eine freie Debatte ermöglicht hat, versichert ohne jegliche theologische Verbindlichkeit: „Wer bin ich, dass ich verurteile?“ Die Glaubenskongregation darf aber unverdrossen jene gewalttätige Ideologie reproduzieren, der zufolge das Begehren homosexueller Menschen einem ewigen „Schöpferplan“ zuwiderläuft und nur sexuell enthaltsame Lesben und Schwule ein gottwohlgefälliges Leben führen. Der Papst ist nicht Auftraggeber, wie die Internationale Reformbewegung[11] betont, aber er billigt mit seiner Unterschrift die Veröffentlichung.
Solche Schizophrenien, auch wenn sie den mächtigen fundamentalistischen Netzwerken im Vatikan und der Angst vor Kirchenspaltung geschuldet sein mögen, können auf die Dauer nicht gut gehen: „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.“ (Matthäus-Evangelium 5,37)
Dem Bruder Papst sei der Fall eines mir bekannten Ehepaares mit zwei homosexuellen Kindern mitgeteilt, das an seinem Wohnort zu den treuen Kirchgängern zählt. Dem einst von Rom produzierten „System Meisner“[12] und dem von Rom (ob seiner Finanzkräftigkeit? ob seiner Überwachungsdienste im synodalen Prozess?) hartnäckig protegierten[13] Kardinal Rainer Woelki haben sie schon lange abgeschworen. Doch nun, nach dem jüngsten Dokument gegen die Segnung einer Form der Liebe, die die katholische Kirche in ihrem inneren Kreis[14] besser als jede andere Institution auf dem ganzen Erdkreis kennt, erwägen auch sie den Kirchenaustritt. Mit Bangen fragt unsereins: „Wer bleibt dann denn noch übrig?“
Ein informeller Frauenkreis im Erzbistum Köln, zu dem auch meine Schwester gehört, hat dieser Tage die klerikale Männerherrschaft in der Kirche unter diese Überschrift gestellt: „Macht und Geld – Sex und Crime“. Über Jahre musste ich viele vertraute Gesichter aus der Kirchenbank schwinden sehen. Wenn Rom jetzt die unter einem deutschen Papst eingesetzte Pulverisierung der katholischen Landschaft durch „theologische Atombomben“ aus alten Waffenbeständen weiter beschleunigt, so ist das auf jeden Fall auch eine Form von Kirchenspaltung.
Pastoraler Ungehorsam, der nicht mehr aufgehalten werden kann
„Starrheit hat katholische Kirche an den Abgrund geführt“
(Titel der FAZ vom 16.03.2021[15]; nach dem Votum der
Ökumenischen AG Homosexuelle und Kirche)
Das „Responsum“ der Glaubenskongregation gegen Gottes längst erwiesenen Segen für die homosexuelle Liebe kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem viele Christ*innen pandemiebedingt den Gotteshäusern fernbleiben. Die sonntägliche Liturgie schenkt Katholiken eine wohltuende seelische Regression in Räumen und Bildern der Geborgenheit, doch sie reproduziert ebenso Sonntag für Sonntag die seit Kindertagen eingeübte Verbundenheit mit dem real existierenden Kirchengefüge. Diese Kette der Rückbindung „frommer Lämmer“ ist gerade drastischer denn je unter- oder abgebrochen, wobei z.B. im Rheinland die anfanghafte Aufdeckung jahrzehntelanger Abgründe[16] der Gewaltvertuschung hinzutritt.
Kurzum: Noch nie waren Abnabelung und die Bereitschaft zum frommen Ungehorsam größer. Deshalb sollten die Attacke der Glaubenskongregation gegen zig Millionen homosexueller Katholikinnen und Katholiken[17] auf der ganzen Erde und die neu aufgelegte Diffamierung aller sexuell aktiven Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen als Sünder*innen nicht vorrangig als „Foul“, sondern als das entscheidende „Eigentor“ gesehen werden. Die Revolte wider das vatikanische Hetzdokument ist erst seit wenigen Tagen angelaufen und gewinnt unaufhörlich an Fahrt. Hier seien vor allem Beispiele aus der Nähe angeführt:
Deutlich fiel das prompte Votum der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands[18] aus, womit nachfolgend die gesamte neue Frauenbewegung in der Kirche als Teil des Widerstandes erwartet werden darf: „Für die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare!“
Die Katholische Frauenbewegung und Männerbewegung im Bistum Bozen-Brixen[19] weigern sich, das homophobe Segnungsverbot aus Rom anzunehmen.
Für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat Thomas Sternberg[20] am 15. März klargestellt, dass der Segen für die homosexuelle Liebe in vielen Teilen der Weltkirche ein Thema ist: „Die Kirche ist dazu berufen, Menschen zu segnen. Sie ist nicht dazu berufen, Menschen, die darum bitten, den Segen Gottes vorzuenthalten.“
Für das „Katholische LSBT+ Komitee“[21] übte der Theologe Dr. Michael Brinkschröder eine Fundamentalkritik: „Die Glaubenskongregation ist inzwischen selbst zu einem der größten Hindernisse für die Evangelisierung geworden, da sie eine Diskriminierungskirche durchsetzen möchte“.
Nicht minder scharf fällt die Kritik des deutschen Jesuiten Andreas R. Batlogg[22] aus, dessen Ordensbruder Kurienkardinal Luis F. Ladaria den gesamten Skandal des unheiligen Offiziums verursacht hat: „Waffen wurden (und werden?) gesegnet. Aber zwei Menschen nicht, nur weil sie gleichgeschlechtlich empfinden, so geboren, so von Gott geschaffen wurden, also kein ‚Schöpfungsunfall‘ … Nur zu gerne wüsste ich, was Papst Franziskus dazu sagt.“
Der „Berufsverband der Pastoralreferent*innen Deutschlands e.V.“[23] erklärte auf seiner Delegiertenversammlung am 16. März: „Pastoralreferent*innen begleiten und segnen seit vielen Jahren homosexuelle Menschen und werden es weiter tun. Wir rufen auch alle Bischöfe, Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferent*innen dazu auf.“
Das „Forum katholischer Theologinnen e.V.“[24] konstatierte am 17. März sachgerecht: „Die Haltung der vatikanischen Glaubenskongregation […] entspricht nicht der der jesuanischen Botschaft.“
In Österreich hat die „Franziskus-treue“ Pfarrerinitiative[25] öffentlich zum pastoralen Ungehorsam aufgerufen: „Wir segnen gleichgeschlechtliche Paare auch weiterhin.“
Der Theologe Daniel Bogner beklagt in der Zeit am 16. März, der Vatikan führe sich auf wie „doktrinärer Elefant im Porzellanladen“ und zertrümmere auf einen Schlag, „was Papst Franziskus an Autorität für das Leitungsamt der Kirche mühsam neu aufgebaut hat“.[26]
Mehr als tausend Priester und Theolog*innen in Deutschland wollen schon laut Stand vom 17. März das Verbot aus dem Vatikan einfach ignorieren; der von zwei Priestern (Bernd Mönkebüscher, Friedenspreisträger Burkhard Hose) formulierte Aufruf[27] wandelt die österreichische Formel so um: „Wir verweigern die Segnung nicht.“
Katholische Dogmatiker und Fundamentaltheologen betonen in ihrer Erklärung[28] vom 19. März zur vatikanischen Homophobie: „Wer offene Fragen und Prozesse machtförmig abzuschließen versucht, beschädigt die Autorität des kirchlichen Lehramtes“.
Schon Anfang dieses Jahres hatten 32 von 38 befragten Theolog*innen ihre Zustimmung[29] zu einer Segnung homosexueller Paare signalisiert.
Die Theologieprofessoren Stephan Goertz und Magnus Striet sehen die Glaubenskongregation bei sexualethischen Fragen weiter in die Bedeutungslosigkeit abstürzen und halten de facto eine Moraltheologie, die ihr Anliegen nur noch auf irrationale Weise kommuniziert, für nicht mehr katholisch.[30]
Der Bundesverband der katholischen jungen Gemeinde[31] verurteilt es in einer theologisch überzeugenden Stellungnahme, dass die oberste Glaubensbehörde die göttliche Schöpfungswirklichkeit der homosexuellen Liebe als Sünde diffamiert.
Ähnlich verweigern die Zustimmung z.B. die Pfadfinderschaft St. Georg[32], der Bund der katholischen Jugend[33] und die Katholische Arbeiternehmerbewegung[34] im Bistum Münster.
Der Pallotiner-Regens Christoph Lentz hängt zum Protest[35] die Regenbogenfahne aus dem Fenster. Dies wäre, flächendeckend im kirchlichen Raum nachgeahmt, ein preisgünstiges, unanfechtbares und sehr wirkungsvolles Erkennungszeichen für den Widerstand.
Bereits am 20. März hatten mindestens zwei Kölner Pfarrkirchen in gleicher Weise Flagge gezeigt.[36]
Der Berliner Hochschulseelsorger und Dominikanerpater Max Cappabianca empfiehlt auf Twitter gelassen: „Rom nicht ernst nehmen und in der Seelsorge weitermachen. Es gibt Wichtigeres als dumme Papiere!“ (katholisch.de, 16.03.2021)
Geradezu fassungslos zeigen sich hingegen der Speyerer Generalvikar Andreas Sturm, der Wormser Dompropst Tobias Schäfer und ZdK-Vizepräsidentin Karin Kortmann angesichts der Entgleisung der römischen Glaubensbehörde (katholisch.de, 16.03.2021); ebenfalls der Trierer Generalvikar[37] Dr. Ulrich Graf von Plettenberg.
Die Laiengremien[38] der Bistümer Aachen und Münster fordern ihre – durchaus hörbereiten – Bischöfe auf, in ihrem Namen gegen das „Responsum“ anzugehen.; ähnlich das Paderborner Diözesankomitee[39].
„Auch der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln kritisierte den Vatikan. »Die Kirche hat im letzten Jahr noch das Gitter um den Kölner Dom gesegnet, sagt aber, die Liebe von zwei gleichgeschlechtlichen Menschen kann man nicht segnen. Das ist nicht die Zusage Gottes an die Menschen, wie wir sie verstehen«, schrieb der Vorsitzende Tim Kurzbach in einer Stellungnahme.“[40]
Der emeritierte Münsteraner Weihbischof Dieter Geerlings[41] hielt schon 2019 eine Segensform für homosexuelle Paare für möglich.
Der belgische Bischof Johan Bonny[42] (Antwerpen) ist wütend und schämt sich wegen des vatikanischen Aberwitzes. Er gehört zu den wenigen, die präzise die Folgen auch für die heterosexuellen Kirchenglieder benennen: „Wenn wir von ‚Sünde‘ sprechen, wo es um irreguläre Verhältnisse mit Blick auf unser Eheverständnis geht, so ist davon tatsächlich die Mehrheit unserer Gläubigen betroffen.“ – „Wir sind Kirche“ bringt in einer guten Textsammlung[43] eine Übersetzung (Norbert Arntz) des Statements von Bischof Johan: „Das ist nicht die Sprache von Amoris laetitia.“
Eine – z.T. nicht minder deutliche – Ablehnung des vatikanischen Segensverbots kommt ebenso vom Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz[44] Erzbischof Franz Lackner, dem Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer[45], Bischof Markus Büchel[46] (St. Gallen) und dem Feldkircher Bischof Benno Elbs[47].
Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, Pionier[48] einer neuen Debatte über Segensformen, stellt durch seine kontinuierlichen Wortmeldungen ein Bewusstsein für den engen Zusammenhang von Frauen-Ausschluss im klerikalen Männerbund und kirchlicher Homophobie unter Beweis.
Bischof Heinrich Timmerevers[49] (Bistum Dresden-Meißen) befürwortet die Segnung homosexueller Paare.
Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf[50] teilt mannigfache Enttäuschung über das „Responsium“ mit und sieht sich jetzt angespornt, „verstärkt seelsorgliche Angebote und Konzepte zu entwickeln für und insbesondere: gemeinsam mit homosexuellen Menschen“.
Birgit Mock, Co-Vorsitzende des „Synodalforums Sexualmoral“[51], betont: Die Segnung der homosexuellen Liebe sei in Deutschland vielerorts eine Tatsache.
Im Bistum Essen betrachten der Generalvikar Klaus Pfeffer[52] sowie der Ortsbischof Franz-Josef Overbeck[53] (zugleich Militärbischof) die sexualethische Position der Glaubenskongregation als unhaltbar.
Mit Georg Bätzing, dem etwas sanfter argumentierenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (Limburg[54]), wird ein Rückfall in die Missachtung der Menschenwürde und der „Freiheit der Kinder Gottes“ ebenfalls kaum möglich werden.
Kardinal Reinhard Marx[55] sieht in dem Segnungsverbot aus Rom mitnichten einen endgültigen Bescheid.
Am heutigen Montag berichtet das kircheneigene Portal katholisch.de über ein bislang schon von mehr als 200 Theologie-Professorinnen und -Professoren getragenes Votum[56], das der vatikanischen Glaubensbehörde eine inakzeptable theologische Qualitätsstufe bescheinigt.[57] Bei der Uni Münster gibt es schon eine englische Übersetzung; eine italienische Fassung ist extern[58] abrufbar.
Die Zahl der deutschen und österreichischen Priester, Seelsorger und Seelsorgerinnen, die trotz Verbot weiterhin den Segen der homosexuellen Liebe feiern werden, beträgt inzwischen am 22. März schon 2.000.[59]
Die Fromme Revolte – Ergebnis päpstlicher Weitsicht?
Zum Fortgang des Geschehens wird u.a. ein thematisches Dossier im Forum für Theologie und Kirche[60] Texte dokumentieren.
Fast möchte man glauben, der Papst habe die Glaubenskongregation deshalb im „Ratzinger-Paradigma“ belassen, um ein so breites Sichtbarwerden des wirklichen Glaubenssinns unten in der Kirche zu ermöglichen. Dass die wenigen verbliebenen Hardliner-Bischöfe bei uns – allen voran die Hirten in Passau und Regensburg – den Inquisitionstext gegen Schwule und Lesben nachbeten, kann keinen verwundern.
Möglich ist natürlich, dass Rom sich aufgrund der oben beschriebenen Ambivalenz-Linie selbst blind in eine ausweglose Situation hineinmanövriert hat. Denn diesmal wird sich die „andere Kirche“ auf dem Globus, für die es – trotz der bahnbrechenden Pionierversuche des französischen Bischofs Jaques Gaillot[61] ab 1995 – noch immer keine hinreichenden Kommunikations- und Übersetzungsstrukturen gibt, international besser vernetzen. Bislang profitierte die mächtige Kirchenzentrale noch stets davon, dass die Ortskirchen gar kein unabhängiges Bild zur globalen kirchlichen Willensbildung vorweisen konnten.
Falls der Vatikan die erst ganz am Anfang stehende Revolte für die Liebenden wider alle Wahrscheinlichkeit doch noch zum Verstummen bringen kann, dann wird es mit Methoden bewerkstelligt sein, wie man sie nur aus Diktaturen kennt. Dann jedoch wüssten wir, dass Jesus – trotz des Bischofs Franziskus – vor den Toren der Stadt Rom den Staub von seinen Sandalen abgeschüttelt hat und weiterhin allerorten auf dem ganzen Erdkreis anzutreffen ist.
Ausblick: Schwule Priesterpaare am NATO-Altar?
Nunmehr haben wir an einem brennenden Beispiel der jüngsten Zeit zuerst die vatikanische Widersprüchlichkeit ein wenig erhellt. Doch die bürgerlichen Kirchenreformer hierzulande verfolgen gleichfalls einen kritikwürdigen Kurs. Ihre zentralen Themenstellungen (wie Frauenfrage, Sexualethik, Ökumene, Aufhebung der klerikalen Zweiklassenkirche) sind natürlich nicht, wie absurder Weise immer wieder behauptet wird, Anzeichen für eine nationalkirchliche, irgendwie „spezifisch deutsche“ Agenda.
Das Defizit besteht vielmehr darin, dass die Armen im synodalen Prozess – genauso wie bei den zentralistischen Fraktionen im Vatikan – gar nicht auftauchen. Man sieht sie nirgends beteiligt. Auch von der Verwandlung in eine Kirche der Solidarität im Dienst an der einen Menschheit, einer Kirche im zivilisatorischen Ernstfall[62] (Ökologie) und der Umkehr zu einer Kirche des Friedens spürt man bislang noch nichts. Dies soll Schwerpunktthema eines zweiten Teils sein. Denn: „Schwule Priesterpaare am Altar der NATO-Militärkirche sind auch keine Lösung.“
Der Verfasser ist examinierter Krankenpfleger, Theologe und Publizist, Mitglied der Ökumenischen AG Homosexuelle und Kirche; www.friedensbilder.de . Seine Bücher zum Thema: „Das Lied der Liebe kennt viele Melodien“ (vier Auflagen 1997-2005); „Die Fromme Revolte – Katholiken brechen auf“ (2009); „Wie die Menschheit eins ist. Die katholische Lehre ‚Humani generis unitas‘ für das dritte Jahrtausend“ (2016); „Oscar Romero, die synodale Kirche und Abgründe des Klerikalismus“ (2020). – Aktuelles Forschungsprojekt: „Kirche & Weltkrieg“ (https://kircheundweltkrieg.wordpress.com).
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Leicht abweichend zuerst erschienen bei heise.de:
Peter Bürger: Kirchenrevolte für die Liebenden.
Die Vatikanische Theologenpolizei hilft den katholischen Reformern auf die Sprünge. – Die vom Papst initiierte „zärtliche Revolution“ soll den homosexuellen Paaren zugute kommen.
In: telepolis, 22.03.2021. https://www.heise.de/tp/features/Kirchenrevolte-fuer-die-Liebenden-5994107.html
4,125 Millionen Euro: Kaufpreis für Spahns Villa darf jetzt genannt werden … tagesspiegel
Scholz, die SPD und ihre potemkinschen Dörfer: Die SPD feierte sich am Sonntag als Wahlsieger. Sie sieht sich auf dem Weg, stärkste Kraft einer künftigen Ampelkoalition zu werden … postvonhorn
Kommunalwahl in Hessen: AfD-Kandidaten mit offen rechtsextremer Vergangenheit … bnr
Aktion vor dem Kölner Dom: „Hängemattenbischof“ mahnt Woelki … hpd
GEIMPFT! Mein Besuch im Impfzentrum (BAYERN) … scilogs
Trauer beim Förderverein Steinwache und dem Rombergpark-Komitee: Antifaschistin Gisa Marschefski ist gestorben … nordstadtblogger
Martin Kippenberger und die Arena des Lebens-Wettkampfs: zwei Ausstellungen in Essen … revierpassagen
War es eine Märchenstunde? Im Sozialausschuss der Stadt Brilon ging es am Dienstag (16.03.) auf Antrag der Briloner Bürgerliste (BBL) auch um die Kosten der Unterkunft (KdU) … sbl
Rede im Bundestag zum Holocaustgedenktag 2021: In der Ukraine hieß ich Onufriyenko. Meine Familie hat damals mit Absicht den jüdischen Namen Weisband nicht tragen wollen, wegen der Nachteile, die er bedeutete … marinaweisband
Holocaust-Gedenktag 2021: Die Bilder meines Beitrags zum Holocaust-Gedenktag 2021 sind im Holocaust-Denkmal in Berlin entstanden … speysight
Das Kleeproblem: Cassius Clay und Boxen als Glücksfalle … endoplast
CDU: Mit Merz und Schäuble am Reißwolf … postvonhorn
Die Rückkehr der SPÖ: Die Sozialdemokratie hat in diesem Jahr acht Prozentpunkte zugelegt. Plötzlich ist sogar ein Überholmanöver vorstellbar … misik
Subventionen und Arbeitswelt: Während die Bundesregierung Galeria Karstadt Kaufhof mit Millionen unter die Arme greifen will, haben viele Beschäftigte schon ihren Job verloren. Der Konzern ist nicht der Einzige, der so spart … nd
Verschwörungsmythen: im Cartoon und Inhalte leicht gemacht … scilogs
COVID-19 in Hagen: Woher kommen die hohen Infektionszahlen? … doppelwacholder
Mit Zuversicht durch schwierige Zeiten: Neue Leitung fürs Dortmunder Szene-Theater „Fletch Bizzel“ … revierpassagen
Brilon/Marsberg: “Naturschutzfachliche Voraussetzungen” für Vogelschutzgebiet sind gegeben … sbl
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