Quartalszahlen der Tageszeitungen: Funke-Print stirbt langsam, aber stetig …

Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben die Tageszeitungen der Funke-Gruppe zweistellige Verluste bei Abos, Verkauf und Druckauflage erlitten. (screenshot: zoom)
Über einen Zeitraum von zwei Jahren haben die Tageszeitungen der Funke-Gruppe zweistellige Verluste bei Abos, Verkauf und Druckauflage erlitten. (screenshot: zoom)

Heute sind die vierteljährlichen Ausweisungen der Quartalsauflagen unter anderem der Tageszeitungen bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (ivw) erschienen.

Der Abwärtstrend bei der Funke Mediengruppe, vormals WAZ-Gruppe, zu der unsere Westfalenpost gehört, hält an.

Innerhalb von zwei Jahren sind beispielsweise die Abonnements der Lokalzeitungen um 12,85% gesunken. Statt 652.034 Abonnenten (2013) hatten die Blätter (WAZ, NRZ, WR, WP + IKZ) im im ersten Quartal 2015 nur noch 568.274 treue Leserinnen und Leser.

Für die Westfalenpost und „Zombie“-WR unserer Region Meschede, Brilon, Warstein sind die Zahlen nicht ganz so dramatisch, aber auch hier geht es ab in die roten Zahlen.

Die Abonnements sind seit 2013 unter die 30.000er-Linie gefallen.
Die Abonnements sind seit 2013 unter die 30.000er-Linie gefallen.

Leider haben wir keine Angaben für eine noch detailiertere Auflösung der Zeitungsauflagen in den einzelnen Orten. Über diese Zahlen verfügen allerdings die Verlage, in diesem Fall die Funke-Gruppe, selbst.

Was wir in letzter Zeit beobachten, ist ein größeres Engagement der WP in den sozialen Medien, insbesondere auf Facebook und Twitter. Ob und wie dies insgesamt der Zeitung nützt, können wir zur Zeit noch nicht beurteilen.

Bei Twitter ist beispielsweise die Mescheder Lokalredaktion seit dem 13. Mai 2014 aktiv. Dies war ihr Erstling:

Die Redaktion folgt selbst 9(!) anderen Twitterern, was nicht gerade für eine intensive Recherche in diesem Zweig der Medien spricht und hat auch nur 88 Follower. Seit dem 13. Mai hat die Redaktion 239 Tweets abgesetzt, also Nullkommaetwas pro Tag.

Die Redaktion folgt lediglich einem einzigen bekannten Politiker aus der CDU, nämlich Herrn Sensburg, ansonsten mehr oder weniger sich selbst und ein paar weiteren Lokalmedien. Da ist also noch Entwicklungspotential 😉

Für den ganz großen Blick über die Grenzen des Hochsauerlandes hinaus, empfehle ich die Aufbereitung der IVW-Zahlen bei Meedia.de: „IVW-Blitz-Analyse: Spiegel, stern und Focus im Plus – Bild, SZ, FAZ und Welt stark im Minus“

Die AfA lädt ein: „Auf den Spuren der Arbeitnehmerbewegung in Berlin“

Untenrum bedeckt: der DDR-Stachel auf dem Alexanderplatz. (foto: zoom)
Untenrum bedeckt: der DDR-Stachel auf dem Alexanderplatz 2012. (archiv: zoom)

Brilon. (afa_pm) Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Unterbezirk Hochsauerlandkreis lädt zu einer offenen 4-Tagesreise vom 15. bis 18. August 2015 nach Berlin ein.

Wie bereits zum Deutschlandfest 2013 will die AfA auch in diesem Jahr interessierten Bürgerinnen und Bürgern, sowie Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zu einer interessanten Kurzreise nachBerlin geben.

„Thematisch wollen wir uns in der Bundeshauptstadt auf die Spuren der Arbeitnehmerbewegung begeben, aber unseren Mitreisenden auch die Möglichkeit eröffnen, Berlin auf eigene Faust zu erkunden“, so der AfA-Unterbezirksvorsitzende Ralf Wiegelmann.

Die Fahrt sei „ein rundum perfektes Angebot für alle Berlin-Liebhaber“.

Geplante Programmpunkte:

  • Stadtrundfahrt mit sachkundiger Führung inkl. Mittag- und Abendtisch
  • Besuch im Willy-Brandt-Haus
  • Besichtigung im Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes
  • Besichtigung im „Roten Rathaus“ (Sitz des Bürgermeisters von Berlin)
  • Informationsvortrag im Deutschen Bundestag mit Besuch der Reichstagskuppel
  • Besichtigung des open Air-Gaslaternenmuseums (Tiergarten)
  • Besuch im Café Sybille (Ausstellung zum Wiederaufbau Berlin)

Entgelte für alle Besichtigungen sind bereits im Reisepreis enthalten.

Das Reiseangebot der AfA – HSK enthält außerdem:

  • Fahrt im komfortablen Reisebus (Haltestellen entlang der B7)
  • 3 Übernachtungen inkl. reichhaltigem Frühstück im 3 Sterne ECONTEL–Hotel Berlin

Der Reisepreis staffelt sich anhand der Teilnehmerzahl und nach Zimmerkategorie: ab 275,- Euro pro Person im Doppelzimmer.

Informationen, Anmeldungen, Buchungen:
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)
im SPD-Unterbezirk-Hochsauerlandkreis
Altenbürener Straße 22
59929 Brilon
T: 02961-9119790
E: ralfwiegelmannbrilon@gmail.com

Umleitung: Dr. Phutsch, Elektronische Leseplätze, Schulbuchkommissionen, VDS, Klopp, Bednarz, TTIP und die ganze große Lage.

MarburgerTuer20140407
Am Marburger Schloss (foto: zoom)
Vom Doktor weiß ganz allein der Wind: Erfährt es eigentlich irgendjemand mit Sicherheit, wenn eine Fakultät einen Doktorgrad entzieht? Die Frage stellte sich neulich, als Sarah-Sophie Koch ihren Doktor schon wochenlang verloren hatte, bevor Vroniplag mit der Plagiatsdokumentation öffentlichkeitswirksam ein Doktorentziehungsverfahren forderte … erbloggtes

Bibliotheken und elektronische Leseplätze: Verlage scheitern vor dem BGH auf ganzer Linie … archivalia

Bundesgerichtshof: Zur Zulässigkeit elektronischer Leseplätze in Bibliotheken … juris

Wozu noch Schulbuchkommissionen? Die Situation in den Schulen in Polen und Deutschland ist dynamisch. Zurzeit finden dort große Veränderungen statt. Bald bekommen die polnischen SchülerInnen die ersten digitalen Schulbücher [6]; im Lande unseres Nachbarn werden konkrete Lösungen schon getestet. Sind die Schulen und die LehrerInnen auf diese Veränderungen vorbereitet? … PublicHistory

Vorratsdatenspeicherung: Wehren Sie sich! … spon

Das sind die neuen Pläne zur Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung: Die übergroße Koalition kann sich ein Leben ohne Vorratsdatenspeicherung offenbar nicht einmal vorstellen. Das nun in „Höchstspeicherfrist“ umbenannte Gesetzesvorhaben wurde heute von Justizminister Heiko Maas in „Leitlinien“ präzisiert … netzpolitik

Klopp geht: Fahrt ihn um den Borsigplatz! … charly&friends

Schmerzlicher Abschied: Jürgen Klopp verlässt nach der Saison den BVB … revierpassagen

R.I.P. Klaus Bednarz: *06.06.1942 · †14.04.2015 … neheimsnetz

Mittelmeer, Dortmund, Duisburg: Wichtig und unwichtig … jurga

Hagen: Ende einer Dienstfahrt. Erstmals in der jüngeren Geschichte der Stadt muss ein hochbezahlter Manager seinen Hut nehmen … doppelwacholder

Brilon: BBL sammelt am bundesweiten Aktionstag Unterschriften gegen TTIP … sbl

Umleitung: Bildungskrise, Die offenen Adern Lateinamerikas, Günter Grass, Depromotion und mehr …

Graffito in Meschede (foto: zoom)
Graffito in Meschede (foto: zoom)

Bildung: Mescheder Hauptschulen geraten weiter unter Druck … derwesten

Diabolische Dialektik der inklusion: Wie man öffentlich über „Inklusion“ spricht (und was man daraus schließen kann) … nachdenkseiten

Dummköpfe ante portas: Vom Kindergarten bis zum Erbe – Ungerechtigkeit. Zwei Bücher beleuchten das deutsche Klassensystem aus unterschiedlicher Perspektive. Die Autoren kommen zum selben Ergebnis … sueddeutsche

German kids are raised on homeopathy: As I grew up in Germany, it was considered entirely normal that I was given homeopathic remedies when ill … edzardernst

„Mit beiden Beinen fest im Nebel“: Birte Lanius hat mit „Comic Sans Relief“ einen Band vorgelegt, der eine Auswahl ihrer zwischen 2012 und 2015 auf Twitter und Ello veröffentlichten Texte versammelt … fixpoetry

Eduardo Galeano, leading voice of Latin American left, dies aged 74: Best known for his 1971 book Open Veins of Latin America, the Uruguayan writer and journalist was one of the region’s noted anti-capitalist voices … guardian

Günter Grass, German Novelist and Social Critic, Dies at 87: Günter Grass, the German novelist, social critic and Nobel Prize winner whom many called his country’s moral conscience but who stunned Europe when he revealed in 2006 that he had been a member of the Waffen-SS during World War II, died on Monday in the northern German city of Lübeck, which had been his home for decades. He was 87 … nyt

GÜNTER GRASS ?: Ein Bürger aus dem Bilderbuch, stolz und eigensinnig … welt

Günter Grass ist tot: Literaturnobelpreisträger Günter Grass ist im Alter von 87 Jahren in Lübeck gestorben. Der „Blechtrommel“-Autor war politisch tätig und als Maler und Bildhauer bekannt … zeit

„Seine Hände waren schmutzig“: Kritische Stimmen zu Günter Grass aus Israel … diepresse

Marcel Reich-Ranicki 2012 über Grass: Es ist ein ekelhaftes Gedicht … faz

“Diese gebrochene Landschaft”: Günter Grass 2010 in der Kulturhauptstadt Ruhrgebiet … revierpassagen

Zur Frage der Kennzeichnung der Depromotion in Bibliothekskatalogen: Der Umgang mit den Dissertationen, deren Verfasser ihren Doktorgrad verloren haben, ist höchst unheitlich und teils skandalös … archivalia

Journalismus: Netzwerken lernen im Ehrenamt … charly&friends

Richtigstellung: Es brennt in Duisburg … jurga

Politische Karikaturen 1933-1938: Josef ?apek – Geschichte aus der Nähe … doppelwacholder

Piraten im Hochsauerland: Verwaltungskosten sparen durch Schriftartwechsel … neheimsnetz

Flüchtlinge und Asylbewerber im HSK: 124 Ausreisen innerhalb von acht Monaten … sbl

Umleitung: von der BRÜLLBUCHSTABENZEITUNG über viele Nebenwege zu den Gehältern der Funke-Manager

Fragt mich nicht, wo ich das kürzlich fotografiert habe. (foto: zoom)
Fragt mich nicht, wo ich das kürzlich fotografiert habe. Vergrößern -> Klick drauf 🙂 (foto: zoom)

Leben im 21. Jahrhundert – Wo ist hier bitte der Notausgang? Angefangen hat ja eh alles damit, dass diese Menschen in meiner Timeline anfingen diese BRÜLLBUCHSTABENZEITUNG zu retweeten … ellebil

Arminius: Held der Varusschlacht im germanischen Freiheitskampf? … scilogs

Foto zur Kriegsbegeisterung 1914: zugespitzt sitzen solche Darstellungen der Propagandaabsicht des Fotos noch heute auf … historischdenken

Bilder einer aufstrebenden Gesellschaft: Recklinghausen zeigt Ikonen aus Varna … revierpassagen

KONVENTIONALISIERTE STUDIERENDE: Die Mischung von neutraler Form (Studierende) und dem Maskulinum (Dozenten) in dem Screenshot könnte ein Hinweis darauf sein, dass Studierende mittlerweile weit verbreitet und konventionalisiert ist … sprachlog

UBA-Studie zu Auto und Mobilität: Mehrheit wünscht Abkehr von Auto-zentrierter Städteplanung … doppelwacholder

Radwegenetz mit Knotenpunkten: Neue Schilder für Radwegenetz Südwestfalen … derwesten

Gabriel oder Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat oder …: Der, der den Wahlkampf fürchten muss … postvonhorn

Reparationsforderung Griechenlands: Berechtigt oder nicht berechtigt – das ist hier die Frage … jurga

Gefälligkeitsgutachten bei Abschiebungen? Seit Jahren berichten Medien immer wieder über von Ausländerbehörden beauftragte Gutachter, die fragwürdige Gesundheitsgutachten über Asylbewerber erstellt haben sollen. Diese dubiosen Gutachten dienen dann als “fachliche” Grundlage für Abschiebungen … sbl

SPD-Arnsberg: Wir brauchen Offenheit und eine Kultur des Willkommens … neheimsnetz

4,2 Millionen Euro: Was die Funke-Manager verdienen … kress

Facebook speichert alles, auch das „Nichtgeschriebene“: sending ’nonposts‘ to its servers and storing unpublished thoughts … higg

AquaOlsberg: Erst mal wird nächste Woche geschlossen, aber dann beginnt (hoffentlich) die Freibadsaison.

aqua olsberg
Erst wird ab Montag geschlossen und danach (hoffentlich) das Wasser eingelassen – Aqua Olsberg (archiv: zoom)

Ich halte nicht viel davon, eine Gegend, in der ich wohne und arbeite, entweder über den grünen Klee zu loben oder in Grund und Boden zu verdammen.

Wenn du im Hochsauerland wohnst, Zugezogener, kein Katholik und kein Vereinsmensch bist, musst du erst einmal tapfer sein. Du darfst dich gerne über alles Negative aufregen, aber besser für das eigene Wohlbefinden ist es, die guten und schönen Seiten des Sauerlandes zu entdecken.

Zu meiner Positiv-Liste (muss noch erstellt werden) gehören neben Musikschule, Laufen, Wandern sowie Radfahren (mit Einschränkungen) auf jeden Fall das Freibad Siedlinghausen und das AquaOlsberg.

Ich weiß, dass gerade in Olsberg einige/viele(?) BürgerInnen den Schwimmbad/Sauna/Sole-Komplex am Ruhr-Ufer für einen reinen Kostenfaktor halten: Kostet Geld, belastet den Stadtsäckel, kann weg.

Na ja, wenn wir alle defizitären Schwimmbäder in Deutschland schlössen, würden maximal eine handvoll Spaßbäder mit „Ach und Krach“ geöffnet bleiben. Selbst bei diesen Bädern würde der spitz rechnende Bürger noch entdecken, dass sie ihre Existenz lediglich den Subventionen durch die jeweilige Kommune verdankten.

Lange Einleitung, kurzer Sinn: das AquaOlsberg schließt am 13. April bis zum 26. April wegen Revisionsarbeiten.

Und jetzt meine Hoffnung: danach möge das Freibad (siehe Bild) wieder geöffnet sein. Das Becken ist zwar nur 20 Meter lang, was die Zählerei bis zu meinen 1000 Metern elendig kompliziert macht, aber es ist jeden Tag verlässlich bis zum Sonnenuntergang geöffnet. Und das zählt.

Freue mich schon auf Mai. Bis dahin müssen Rad fahren und Joggen genügen. Ok, fahre ab und zu auch ins Winterberger Hallenbad.

Ruhrtalradweg: Petition „Gefahrenbrennpunkt Wiemeringhausen und Haus Wildenstein“ endet in 9 Tagen.

sdsdsdsd (foto: zoom)
Der Übergang für Radfahrer und Fußgänger kreuzt bei Haus Wildenstein die B 480. (foto: zoom)

Anfang Oktober 2014 hatte sich auf der B 480 in der Höhe von Haus Wildenstein ein schwerer Unfall ereignet. Wir berichteten hier im Blog und argumentierten, aus welchen Gründen wir die Petition „Gefahrenbrennpunkt Wiemeringhausen und Haus Wildenstein – Ruhrtalradweg“ unterstützen.

In neun Tagen endet die Petitionsfrist. Von den angestrebten 2000 Unterschriften sind bis heute 1156 (58%) zusammengekommen. Wir haben vor ein paar Tagen mit Heike Grosche, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten Wilfried Wegener die Unterschriftensammlung initiierte, gesprochen.

Viel habe sich nicht geändert, sagt sie enttäuscht. Nun ja, ein Schild „Achtung in 650 Meter Schleudergefahr“ sei aufgestellt worden, aber nirgendwo werden die Autofahrer nachdrücklich auf den Ruhrtalradweg hingewiesen. „Die wissen gar nicht, dass da ein Radwanderweg verläuft.“

Allein in Jahr 2014 habe es 14 dokumentierte Unfälle in der Kurve gegeben -„Gott sei Dank keiner tödlich“. Viele rasten in die Leitplanke gegenüber der Madonna.

Die LKWs seien, so Heike Grosche, ein großes Problem. Geradeaus der Ruhrtalradweg Richtug Niedersfeld. (foto: zoom)
Die LKWs seien, so Heike Grosche, ein großes Problem. Geradeaus der Ruhrtalradweg Richtung Niedersfeld. (foto: zoom)

Mit einer Videokamera hat Heike Grosche gefährliche Situationen dokumentiert. Gerade die Lastwagen führen viel zu schnell. „Schauen Sie hier, der Langholzzug! Der kippt in der Kurve gefährlich nach links.“ Man sieht einen Holztransporter , dessen Hänger im Kurvenausgang Richtung Wiemeringhausen in die Beuge geht.

Tempo 50 für Lastwagen fordern Heike Grosche und Wilfried Wegener.

Ein weiteres Problem seien die Motorradfahrer. In der Saison käme sie sich manchmal vor „wie beim Rennen Paris-Dakar“.

„Warum wird hier kein Blitzer aufgestellt?“,

Genau am Übergang für die Radfahrer und Wanderer seien darüber hinaus Fahrbahnschäden zu beobachten. „Das Loch im Asphalt wird immer mehr ausgefahren. Was ist, wenn da mal einer stürzt?“

Eine Facebookseite habe man ebenfalls ins Leben gerufen: https://www.facebook.com/pages/Gefahrenbrennpunkt-Wiemeringhausen-Haus-Wildenstein-Ruhrtalradweg/1482708922000930

Nun hofft Heike Grosche, dass sich die Ratsmitglieder aus Wiemeringhausen noch einmal mit ihr und Wilfried Wegener zusammensetzen.

„Die ganzen Aktionen, die Unterschriften, sollen ja nicht umsonst gewesen sein, da ist ja doch einiges zusammengekommen.“

Auch der Übergang hinter Assinghausen, Richtung Steinhelle, hat es in sich. (foto: zoom)
Auch der Übergang hinter Assinghausen, Richtung Steinhelle, hat es in sich. (foto: zoom)

Haus Wildenstein sei im Übrigen nicht der einzige gefährliche Übergang entlang der Bundesstraße 480. Sie denke da insbesondere an die Stelle in der Höhe des Ruhrquellenlifts.

Die Petition richtet sich zwar allgemein an den Landtag, aber eigentlich, so Heike Grosche, sei „Straßen-NRW“ in der Verantwortung.

Kurz gelesen und gebloggt: „Funkes verwirrende Zahlenspiele“ – betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen.

Heute in der Landesbibliothek Dortmund gelesen und kopiert. (foto: zoom)
Heute in der Landesbibliothek Dortmund die FAZ vom 2. April 2015, Seite 26, gelesen und kopiert. (foto: zoom)

In der heutigen FAZ habe ich einen längeren Beitrag[1] von Jan Hauser gelesen. Der Autor befasst sich mit den verwirrenden Umstrukturierungen der ehemaligen WAZ-Gruppe, die sich durch Besitzer-Wechsel, Umbauten und Zukäufe zur heutigen Funke-Gruppe gewandelt hat.

Update: Inzwischen ist der Text in den Blogs der FAZ zu lesen: http://blogs.faz.net/medienwirtschaft/2015/04/04/funke-mediengruppe-macht-weniger-umsatz-und-weist-konzernverlust-aus-726/

Zum Essener Schachtelunternehmen „Funke-Mediengruppe“ gehört auch die kleine blaue heimische Westfalenpost, weswegen mich Nachrichten über „die Funkes“ stets interessieren.

Die Funke-Mediengruppe brauche viel Geld, heißt es in dem Artikel. Für den Kauf von Regionalzeitungen, Frauen- und Fernsehzeitschriften hätte Funke mit der Axel Springer SE einen Preis von 920.000.000 Euro vereinbart.

Allerdings sei der Konzernumsatz schon vor dem Erwerb der Springer-Titel gesunken und der wirtschaftliche Druck auf die Essener steige.

Durch den Aufbau einer Zentralredaktion in Berlin, die alle Funke-Tageszeitungen mit überregionalen Inhalten versorgen soll, drohe ein Stellenabbau, der insbesondere die Regionen betreffen werde.

Betriebsbedingte Kündigungen sollten vermieden werden, seien aber nicht ausgeschlossen.

[1] Der Artikel ist zur Zeit nicht frei verfügbar und kostet bei der FAZ 1 Euro.

 

Umleitung: Von Bismarck über Haltern nach Griechenland und dann ins Freibad Neheim

Bismarck am Ende des Jahres 2014 in Hamburg am Stintfang. (archiv: zoom)
Bismarck Ende 2014 in Hamburg am Stintfang. (archiv: zoom)

Bismarck: Der Eiffelturm, der Schiefe Turm von Pisa, der Dom von Florenz – sie können einpacken angesichts der Bismarcktürme … archivtoday

Hitler – Personalisierung in der historischen Darstellung und kein Ende: Wer handelt eigentlich in der Vergangenheit und in der Geschichte? Sind es die HerrscherInnen alleine oder ist Bert Brechts literarisch vorgebrachte Kritik im Gedicht “Frage eines lesenden Arbeiters” heute genauso notwendig wie im Jahr 1935? … PublicHistory

Umgang der Medien mit Schülern und Angehörigen in Haltern I: „Zu Beginn ein kleiner Hinweis: Ich selbst bin Schüler am Joseph-König-Gymnasium, kannte beide Lehrerinnen sowie einige der SchülerInnen, die bei dem Flugzeugabsturz am 24. März in Südfrankreich ums Leben kamen. Im Folgenden versuche ich, die Gedanken vieler Schüler sowie der Angehörigen einiger Familien mit eigenen Erfahrungen zusammenzufassen“ … meistergedanke

Umgang der Medien mit Schülern und Angehörigen in Haltern II: Wie der Vizechef von Spiegel-TV einen Halterner Schüler einschüchtert … niggemeier

Umgang der Medien mit Schülern und Angehörigen in Haltern III: The Germanwings crash was a tragedy for our school. Then the press descended. Mika Baumeister … guardian

Der neue Spiegel ist – Ausgeliefert: Die Titelseite des neuen Spiegel zeigt einen Blick aus dem Flugzeug auf ein Gebirge. Der Gipfelkamm befindet sich dummerweise auf Augenhöhe, und im Fenster steht in fetten Lettern „Ausgeliefert“ … jurga

In eigener Sache: Oberpfalznetz und „Krautreporter“ … oberpfalznet

Journalismus und der Aufstieg des Lesers: „Nachrichten sind das, was jemand irgendwo nicht veröffentlicht haben will. Alles andere ist Reklame“ … freitag

Noch ein Projekt: NDR und NachDenkSeiten starten gemeinsamen Zuschauerrat … nachdenkseiten

Einführung in den Fefismus: es ist mehr als nur ein geflügeltes Wort, dass Fefe die Bildzeitung der Nerds ist. Der Vergleich trifft es auf vielen Ebenen, auch und gerade auf den Unangenehmen … mspr0

Facebook trackt euch alle! Facebook kriegt Euch alle – nein: hat Euch bereits alle erfasst. Das hat der Guardian in einer Recherche offengelegt … ruhrnalist

Verlorener „Krieg gegen die Drogen“: Former Blackwater gets rich as Afghan drug production hits record high … guardian

Griechenland vor der Pleite: Tsipras legt Europas Schwäche bloß … postvonhorn

GRIECHENLAND – Eine Frage der Moral: Es geht nicht um Reparationen. Wichtig ist eine Geste der Versöhnung mit den Opfern und ihren Nachkommen … juedischeallgemeine

Was bei der Maut noch fehlt? Der Rücktritt von Alexander Dobrindt! … wiesaussieht

Fracking: Methan im Trinkwasser und Fracking – Besteht ein Zusammenhang? Fracking ist hierzulande ja so etwas wie der Gottseibeiuns, und fast alle kennen den Film „Gasland“, in dem Wasser, das aus einem Wasserhahn tritt, entflammt wird … scilogs

H. malt eine Landschaft: Ermöglicht es nun einen vertieften Blick auf das Schaffen des Freizeitmalers H … erbloggtes

Zum Tod von Helmut Dietl: “Kir Royal” – ein Gipfelglück der deutschen Fernsehgeschichte … revierpassagen

Sprachlog – BLOGSPEKTROGRAMM 14/2015: Im heutige Spektrogramm gehts um Deutsch als Fremd– und Zweitsprache, das Wort anstelle, noch einmal um den Unterschied zwischen expats und immigrants, darum, ob fließende Sprachbeherrschung möglich ist und darum, was can’t even so im Englischen macht … sprachlog

TV-Tipp: Die Anstalt … doppelwacholder

Kein schöner Samstag: Es wurde im Vorfeld viel geplant, für ihn geworben und viel über ihn geschrieben. Über den Samstag, den 28. März, den 10. Todestag von Thomas “Schmuddel” Schulz, der brutal von dem Neonazi Sven Kahlin in der U-Bahn Station Kampstraße ermordet wurde … gedankensplitter

Freibad Neheim: Saisonvorbereitung 2015 … neheimsnetz

Anfrage der SBL/FW: Weit über 1000 junge Menschen im HSK unter gesetzlicher Betreuung … sbl

Der Sauerlandkurier zum „Germanwings-Absturz“: Heuchlerische Nichtberichterstattung

Ein heuchlerischer, undifferenzierter Rundumschlag auf Seite 3 des heutigen Sauerlandkuriers. (foto: zoom)
Ein heuchlerischer, undifferenzierter Rundumschlag auf Seite 3 des heutigen Sauerlandkuriers. (foto: zoom)

Heute Morgen habe ich mich über die heuchlerische Nichtberichterstattung des Sauerlandkuriers zum Germanwings-Absturz gewundert, nein geärgert.

Tim Plachner, Verlagsleiter und Chefredakteur, rechtfertigt in einem zweispaltigen Kommentar, „warum sich der Sauerlandkurier nicht mit dem Flugzeugabsturz befasst.“

Plachner zählt die Fehler der Medien auf und nimmt gleich jeden und jede, die da irgendwo berichtet hat, aufs Korn.

„So genannte Experten wurden aus allen Ecken der Republik zusammengetrommelt, denn schließlich müssen ja zig TV-Sender, dutzende Print-Produkte und hunderte Online Portale – häufig nur durch journalistische Amateure bedient – irgendwo gefüttert werden.“

Und so fort und so fort …

Ja, ja, alles Nutten außer Plachner? Dessen Blatt recherchiert lieber gleich garnichts, weil die Sauerlandkurier-Profis es anscheinend nicht können, denn gerade für eine Lokalzeitung hätte es viele Zugänge und Möglichkeiten zum Thema gegeben. Die Reklamezeitung hätte es anders und besser machen können als die „Medienmaschinerie“.

Welch selbstverliebte Verblendung spricht aus dem Kommentar. „Wir machen da nicht mit. „Wir stellen keine künstlichen Zusammenhänge her.“ Realitätscheck! Es gab quer über sämtliche Medien gute und schlechte Berichterstattung.

Im Gewerkschaftsblog Medienmoral wurde der journalistische Lapsus heute Morgen ebenfalls bemerkt und treffend kommentiert:

Einen Tiefpunkt in der Berichterstattung über den Germanwings-Absturz liefert heute das Anzeigenblatt Sauer-/Siegerlandkurier. Dort wird verkündet, dass es zwar eine Tragödie sei, die aber doch nicht dramatisiert werden soll …

Danach wird ausgeholt zum Rundumschlag gegen sämtliche Medien, mit dem scheinheiligen Hintergrund, sich vermeintlich überhöht darzustellen. Der Text endet damit, dass der Sauer-/Siegerlandkurier das Thema bewusst nicht aufgreift – wobei er es ja erstaunlicherweise doch tut.

Autor ist Tim Plachner, beim Blick im Impressum fällt auf: Chefredakteur UND Verlagsleiter. Was? Das ist die eigentliche Tragödie dieses Mediums: Dass die Trennung zwischen Redaktion und Anzeigen nicht mal mehr mit einem Deckmäntelchen vorgegaukelt wird. Hier bestimmt der Verlagsleiter den Inhalt. Und das ist neu!

Vielleicht sollte Herr Plachner diese Umstand mal in seiner Kolumne thematisieren, falls er nicht gerade damit beschäftigt ist, passende Texte zu den verkaufen Anzeigen zu suchen …

Datenschutz
Ich, Hans J. Schiebener (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.
Datenschutz
Ich, Hans J. Schiebener (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.