Vernetzung im Kunst-Werk am Kaiserhaus in Arnsberg-Neheim: „Gute Arbeit, kreativer Standort – was braucht es dafür?“

Während sich Tobias Bäcker (rechts) auf die Moderation vorbereitet, versucht die Technik (links) den CDU-Politiker Klaus Kaiser auf den Monitor zu bekommen. (foto: zoom)

Für das MediaLAB.NRW habe ich am vergangenen Freitag den letzten Stopp der Roadshow „CREATIVE.Spaces exploring Good Work“ in Neheim besucht. Oder ohne kreatives Denglish: Ich hatte als Blogger eine Einladung, wusste nicht, was auf mich zukommen sollte, kannte weder Kaiserhaus noch das Kunst-Werk und hatte Zeit. Wenn es sein musste, auch zur Vernetzung.

Das KUNST-WERK am Kaiserhaus in Arnsberg hatte alle Interessierten eingeladen, gemeinsam zu diskutieren, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft die Standortattraktivität steigern und Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften unterstützen könne.

Die Problemstellung für Arnsberg/Neheim

Den Mangel an Fach- und Führungskräften aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland bekämen vor allem mittelständische Unternehmen zu spüren, die nicht in so attraktiven Metropolen wie beispielsweise Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt oder München säßen.

Südwestfalen zähle allerdings zu den stärksten Industrieregionen Deutschlands. Dabei litten viele der in Arnsberg ansässigen Unternehmen unter dem Fachkräftemangel und seien dankbar, wenn lokale kreative Netzwerke wie das KUNST-WERK am Kaiserhaus mit seinem vielfältigen Programm zur Attraktivität des Standortes beitragen.

Führung durch die Räume der alten Leuchten-Fabrik (foto: zoom)

In den alten Industriehallen der Kaiser-Leuchten angesiedelt, kooperieren Kreative unterschiedlicher Disziplinen unter einem Dach. Die KUNST-WERKer:innen öffnen ihre Atelier-, Büro- und Studiotüren für verschiedene Anlässe und laden zu Workshops, Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerten und Lesungen ein. So wird ein wichtiger Begegnungsort nicht nur für Arnsberger:innen geschaffen.

Welche Fragen stellen sich?

Vor der Diskussion, die Stühle im Corona-Abstand (foto: zoom)

Doch was hat sich durch die Corona-Pandemie für die Arbeit im KUNST-WERK verändert? Welche neuen Konzepte braucht es, um auch zukünftig mit der lokalen Wirtschaft zu kooperieren und sie dabei zu unterstützen, Fachkräfte an den Standort zu binden? Was macht ein attraktives Umfeld aus, und wie kann die Kultur- und Kreativwirtschaft dazu beitragen, es zu stärken?

Wer war dabei?

Über diese Fragen haben unter der Moderation von Tobias Bäcker (startklar a+b GmbH) Klaus Kaiser (Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen), Kirsten Minkel (Kulturbüro Arnsberg), Christoph Meinschäfer (KUNST-WERK), Petra Ohlmeyer (Wesco), Dirk Pietz (Trilux) und Lars Morgenbrot (Smart City Arnsberg) in einer offenen Diskussion mit dem Publikum gesprochen. Klaus Kaiser befand sich in Quarantäne und wurde per Livestream hinzugeschaltet.

Roman Babik am Klavier (foto: zoom)


Im Anschluss gab es noch ein kleines Konzert vom Musiker Roman Babik, dazu bei Snacks und Drinks Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Austausch. 

Das Fazit

Die Künstler:innen, Kreativen und Unternehmen, die sich im Kunst-Werk angesiedelt haben können nicht von Luft und Liebe leben. Ihre Dienstleistung ist das kulturelle Angebot: Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Räume für und Zusammenarbeit mit Schulklassen, Firmenevents. Sie erhoffen sich Unterstützung von Politik (Land NRW, Stadt Arnsberg) und auch von den großen Wirtschaftsunternehmen in der Stadt. Ohne attraktive Kultur könne man gerade die hochqualifizierten Mitarbeiter:innen nur schwer halten. Die Stadt will den Förderrahmen weiter ausbauen. Im Grunde genommen waren sich an diesem Samstag alle einig, dass es nur so ginge.

Ob die Diskussion, die Gespräche und Vernetzungen eine positive materielle Wirkung haben, wird man ernsthaft erst nach einigen Jahren sehen.

Was man zum Leben braucht oder was will uns das Bild sagen? (foto: zoom)

Mein kleines perönliches Fazit

Persönlich habe ich ein äußerst interessantes Gebäude mit großartigen Projekten kennengelernt. Allein, um die Galerie BOGEN gründlicher zu erforschen, hätte ich den ganzen Nachmittag gebraucht. Andauernd musste ich kleine Gespräche abbrechen und dem nächsten Punkt nachzueilen, um doch wiederum das nächste Referat zu verpassen.

Ich werde sicher wiederkommen.

Vielleicht am 21. Mai zur Kunstausstellung Granate von Rebekka Schulte im BOGEN oder, falls es die Pandemie erlaubt, zum Konzert von Bobby Sparks am 14. Mai.

Singer-Songwriter, Soundtüftler Martin Meinschäfer an seinem „Arbeitsplatz“. Ich müsse unbedingt zum Konzert von Bobby Sparks kommen. (foto: zoom)

Der Mann sei ein Hammer, meint Martin Meinschäfer, der am Samstag hinter seinem riesigen Mischpult saß und ansonsten selbst als Musiker und Songriter unterwegs ist.

Der Name des mehrfachen Grammy-Gewinners Bobby Sparks, Gründungs-Mitglied bei der Kultband „Snarky Puppy“, sei vielleicht nicht jedem sofort geläufig, aber das werde sich bald ändern.

Bobby spielte live und im Studio mit vielen Weltstars: 

Prince, Herbie Hancock, Stanley Clarke, George Duke, Tower of Power, Marcus Miller, D’Angelo, Lauryn Hill, Ray Charles, George Benson, Dave Koz, Lalah Hathaway, Roy Hargrove, Al Jarreau, Les McCann, Rahsaan Patterson, Poogie Bell, Dean Brown, Snarky Puppy, Kirk Whalum, David Sanborn, Nicolas Payton, usw.

Seine Alben vereinigten eine Vielzahl verschiedener Musikstile. Die Einflüsse von Bernie Worrell, P-Funk, George Duke, Stevie Wonder, D’Angelo, Dizzy Gillespie und anderen wichtigen Wegbegleitern auf Sparks langer musikalischer Reise kann man in seinen Projekten deutlich erkennen.

Also auf zum Kunst-Werk in Neheim. Zum Appetit anregen, durch die Website blättern:

https://www.kunst-werk-arnsberg.de/

Das Mescheder Sühnekreuz – die Geschichte eines Fotos

Das „Mescheder Sühnekreuz“ zum Gedenken an 80 ermordete „russische Zwangsarbeiter“ nach seiner Ausgrabung im November 1964 mit den Spuren von Äxten, Feuer, Erdlagerung seit 1947 sowie verwitterter Inschrift (Foto: Franz Petrasch jun., Archiv Andreas Evers/Peter Bürger).

Vor etwas mehr als sieben Jahren hatte ich hier im Blog eine Presseinformation des Christine-Koch-Archivs am Museum Eslohe veröffentlicht: „70 Jahre danach: MASSENMORDE AN ZWANGSARBEITERN IM SAUERLAND VOR KRIEGSENDE” – Dokumentation über die Massaker im Raum Meschede/Warstein (20.-22 März 1945) und die Geschichte des „Mescheder Sühnekreuz“.

In dem Beitrag war das oben abgebildete Foto des Mescheder Sühnekreuzes kurz nach seiner Ausgrabung im Jahr 1964 veröffentlicht. Die Bildunterschrift war die gleiche, mit einem Unterschied: Der Fotograf Franz Petrasch jun. fehlte beim Bildnachweis. Ich habe seinen Namen inzwischen ergänzt, und das kam so:

Franz Petrasch jun. hat sich vor einigen Tagen bei mir gemeldet und mir die Geschichte des Fotos erzählt, die auch ein Teil seiner eigenen Geschichte ist, und sie hat mich sehr bewegt.

„Das Foto bezieht sich auf das liegende Kreuz, von vorn ist es mit einem Stock abgestützt. Es geht mir nicht um die Rechte. Ich habe das Negativ ca. 1 Jahr nachdem wir das Kreuz ausgegraben haben, ich glaube, an Familie Rode, abgegeben. Und von da aus nahm es den Weg bis hin zur dem Buch von Herrn Hahnwald und Bürger, ohne dass mein Name jemals genannt wurde, wahrscheinlich wußte auch niemand, dass ich es war, der es geknipst hatte.

Auch ich selbst hatte es lange Jahre vergessen. Früher hat man einfach Dinge weitergegeben, ohne sich Gedanken zu machen, um Urheber, und ähnlichem. Von mir aus können Sie das Bild verwenden, Sie könnten ja meinen Namen dazuschreiben. vielleicht noch „jun.“ dazu.

Ich hoffe, sie kennen die Geschichte um das Sühnekreuz. Mein Vater hat nach Auffinden der Gräber die erschossenen Menschen untersuchen müssen. Er hieß auch Franz. Er hat selten darüber gesprochen, er unterlag ja auch der ärztlichen Schweigepflicht. Einmal las ich unter dem abgebildeten Foto als Quelle : Westfalenpost. Und dann dachte ich, es wäre an der Zeit, dass ich mich ins Spiel bringe. Es geht mir um die Sache.

Bei der Ausgrabung mit dabei waren Ivo Rode, Martin Stankowski, Reinhard Wegener und ich, Franz Petrasch, von einer katholischen Jugendgruppe in Meschede und Herr Heidingsfelder, der uns den Platz gezeigt hat, etwa 100 m oberhalb des Weges. Herr Heidingsfelder hat ja seinerzeit das Kreuz mit eingegraben. Nach diesen 15 Jahren hat sich der Platz vom Bewuchs her nicht groß verändert. Herr Heidingsfelder zeigte uns einen Platz, und nach kurzer Zeit des Grabens in diesem sumpfigen Gelände stießen wir auf Holz. Es war tatsächlich das Sühnekreuz.

Die Oberfläche war ein bißchen vermodert, aber der Kern war fest. Wir säuberten es etwas und stellten es an den Baum. Ich machte das Foto. Ich machte aber nur dieses eine Foto. Was dann später mit dem Kreuz geschah, wer es abgeholt hat, und getrocknet und vielleicht bearbeitet hat, weiß ich heute nicht mehr. Ich denke, Familie Rode hat sich sehr darum bemüht. Wahrscheinlich haben sie auch später das Negativ des Fotos bekommen.

Mir persönlich geht es nicht um die Rechte daran, aber ich möchte genannt werden. Wollen wir hoffen, dass derartige Verbrechen niemals wieder ( in Deutschland ) passieren.

Im Grunde passieren sie ja ständig, aber wir Deutschen haben die größten Verbrechen der Menschheit begangen. Wenn man jetzt die zerschossenen Häuser in der Ukraine sieht, zerbombte Kliniken und anderes, dann ist das übel und Gott sei Dank haben wir eine wunderbare Außenministerin, die endlich Klartext spricht. Unsere deutschen Vorfahren haben aus Lust und Laune die Menschen auf der Straße erschossen.

1967 war ich mit einer Gruppe junger Christen in Polen und Auschwitz. Berge von Haaren, Brillengestelle, Kinderschuhe. Es ist ein Grauen, wie Menschen miteinander umgehen können. Jetzt engagiere ich mich für Sinti und Roma , die ja bis heute verfolgt werden.

Herr Schiebener, ich könnte ein Buch über mein Leben schreiben, in Briefen. Da habe ich oft dran gedacht, aber es ist vergangener Ruhm, wollen wir daran arbeiten, dass unsere Nachkommen in einer menschenfreundlichen Welt leben können. Ich sage immer: Das Beste liegt immer vor uns, aber manchmal ist es schwer, das zu verinnerlichen.

Mit freundlichen Grüßen. Franz Petrasch.“


Wer die Geschichte des Mescheder Sühnekreuzes noch nicht kennt, sollte sie in der eingangs genannten Darstellung von Peter Bürger / Jens Hahnwald / Georg D. Heidingsfelder nachlesen. Zum Einstieg das Kapitel II ab Seite 51. Nachfolgend als kostenlose PDF:

http://www.sauerlandmundart.de/pdfs/daunlots%2076.pdf



Wann bleibt Zeit zum Schreiben? Das Blog-Paradox

Sie ist ein Model und sie sieht gut aus – die japanische Kirsche, gestern in Kassel (foto: zoom)

In den letzten Tagen habe ich so viel erlebt, dass es in meinem Kopf wie Kraut und Rüben aussieht. Klasse Veranstaltungen, tolle Menschen, prima Wetter.

Es gäbe viel zu erzählen, aber es bleibt einfach keine Zeit zum Bloggen. Also muss ich auf langweiligere Tage hoffen. Hoffentlich sind die ganzen schönen Schreib-Ideen bis dahin nicht verblasst oder vergessen. Drei Dinge liegen auf jeden Fall auf dem Schreibtisch. Neheim, Meschede und ein Briefwechsel.

Falls ihr mich dort gesehen gesehen habt und euch fragt, warum hier im Blog nichts folgt – gemach, gemach, es kommen bald wieder öde Schlechtwetter-Tage, und dann kann man ja schreiben.

Bis dahin …

Konfrontation – Markus Feldenkirchen trifft Karl Lauterbach.
Der WDR verspricht exklusive Einblicke und ein schonungsloses Porträt.

Autor Markus Feldenkirchen (l) und Prof. Dr. Karl Lauterbach.
© WDR/Beckground TV

Kaum ein deutscher Journalist hat Karl Lauterbach in den vergangenen Jahren intensiver beschrieben als der Autor Markus Feldenkirchen. Jetzt hat er den SPD-Politiker erstmals mit der Kamera begleiten können – durch die aufreibende Zeit seit Übernahme des Bundesgesundheitsministeriums.

(Pressemitteilung WDR)

Sein Film „Konfrontation – Markus Feldenkirchen trifft Karl Lauterbach“ ist eine Produktion von beckground tv für den WDR und die ARD Mediathek und wird am 28. März um 22:50 Uhr im Ersten ausgestrahlt, am 30. März um 22:15 im WDR Fernsehen.

Umstrittenster Politiker

Es ist eine ungewöhnliche Karriere: Arbeiterkind, Wissenschaftler, heute Bundesminister. Seit Dezember 2021 ist Karl Lauterbach Bundesminister für Gesundheit und polarisiert wie kein anderer deutscher Spitzenpolitiker. Einerseits ist er laut Meinungsumfragen einer der beliebtesten deutschen Politiker. Andererseits erhält er regelmäßig Morddrohungen und lebt mittlerweile als einziger Bundesminister mit der so genannten Sicherheitsstufe 1.

Der Minister, der Privatmann

Markus Feldenkirchen ist exklusiv bei internen Sitzungen im Gesundheitsministerium dabei, fährt mit Lauterbach zu Gesprächen mit Bürger:innen in Dresden, die die Corona-Schutzmaßnahmen kritisieren, und erlebt ihn an einem der wenigen halbwegs freien Tage beim Tischtennis mit seinem alten Freund Günter Wallraff.

Die Konfrontation

Beim letzten Treffen konfrontiert der Autor den Minister mit seinem filmischen Porträt. Feldenkirchens Urteil ist ehrlich, offen und nicht immer angenehm für seinen Gesprächspartner. Aber Lauterbach bekommt im abschließenden Interview die Chance zu reagieren. Diese Kombination aus Reportage, lebendigen Gesprächen sowie Feldenkirchens präzisen Kommentaren ist einzigartig und ergibt ein Porträt von großer Tiefe und Schonungslosigkeit, das die Oberfläche durchbricht.

KonfrontationMarkus Feldenkirchen trifft Karl Lauterbach
Ein Film von Markus Feldenkirchen, Tom Häußler, Ulrich Bentele und Mathias Wallerang
Redaktion: Udo Grätz

Das Erste, Montag, 28.03.2022, 22:50 Uhr
WDR Fernsehen, Mittwoch, 30.03.2022, 22:15 Uhr

Umleitung: Funke-Druck, Bundestag, Wissen, Freundschaft, Krieg, Gedenken, Liebe, Kabarett und Datenschutz

Im Fokus? Kameratest mit russischer Puppe (foto: zoom)

Aufträge als Druckmittel: Wer glaubt, die Schließung einer Druckerei sei Unheil für die einen und Glück für die anderen, irrt. Die Funke Mediengruppe macht alle zu Verlierern – außer sich selbst … ver.di

Bundestag: Nicht nur von Putin überfordert … postvonhorn

Wissenschaftliches Wissen in der Öffentlichkeit: Die Coronapandemie wirft die Frage auf, für wie glaubwürdig wir wissenschaftliches Wissen halten und wie wir damit umgehen sollen … scilogs

Freundschaft! „Kein Zucker? nee, hier ist kein Öl. Keinen Zucker gibt’s da drüben. Könnten Sie eventuell auch etwas freundlicher gucken, wir sind hier im Einzelhandel. Wenn Sie Ihre schlechte Laune abreagieren wollen, gehen Sie doch bitte zum Finanzamt … zynaesthesie

Endlich wieder Krieg! Im Lichte des Angriffs Russlands auf die Ukraine hat unser Kanzler Scholz spontan 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr locker gemacht. Wohlgemerkt zusätzlich zu den 50 Milliarden, die eh geplant waren. Wir reden also von 150.000.000.000€ … unkreativ

Karfreitagsgedenken in der Bittermark: In diesem Jahr gibt es wieder ein Gedenken an die Karfreitagsmorde durch Nazis in Dortmund … nordstadtblogger

Verheißung und Grenzen der Freiheit: Andreas Stichmanns Roman „Eine Liebe in Pjöngjang“ … revierpassagen

Kabarett im Theater Hagen: Christian Ehring – „Antikörper“ … doppelwacholder

Datenschutz im Gesundheitsamt? Gesundsheitsdaten gehören zu den besonders sensiblen Daten. Dem Kreisgesundheitsamt in Meschede scheint das nicht bewusst zu sein … sbl

Tipp: Die Welt der Querdenker im SPIEGEL TV

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=vcp1CdB-uqw&t=54s

Zwei Jahre nach dem Lockdown widmet sich DER SPIEGEL der Welt der Querdenker. In der ersten Episode geht es um das weite Spektrum der Protestierenden, von Rechten, Hippies, Esoterikern und ernsthaft besorgten Bürgern.

Wer lief da eigentlich mit auf den großen Massen-Demonstrationen in Berlin und dem Rest der Republik?

Bitte anschauen.

Inhalt:

Einleitung

Rechte, Hare-Krishna, Esoteriker und ganz normale Bürger

Die Radikalisierung der Corona-Leugner

Die „Freien Sachsen“

Die Spaziergänge und ihr Organisator Martin Kohlmann

„NAZI“: Nicht an Zwangsimpfung interessiert

Brüllen als Demonstrationsform

Michael Ballweg und „Querdenken 711“

Geldeintreiben mit Michael Ballweg

„Herr Ballweg, wieviel Geld haben Sie denn eingenommen?“

Die „Player“ der Bewegung




Digitaler Thementag für pädagogische Fachkräfte: Weibliche Genitalbeschneidung – auch im Hochsauerlandkreis ein Thema?

In unserem Briefkasten

Das Team der Frühen Bildung vom Kommunalen Integrationszentrum des Hochsauerlandkreises lädt in Kooperation mit der Frauenberatungsstelle Arnsberg erneut zu einem digitalen Thementag ein.

Am Dienstag, 22. März, 10 bis 15 Uhr, wird die Dozentin Jawahir Cumar vom stop mutilation Verein zum Thema „Weibliche Genitalbeschneidung – auch im Hochsauerlandkreis ein Thema“ referieren und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Handlungsempfehlungen und Ansprechpartner an die Hand geben. Das Qualifizierungs-Angebot ist kostenfrei und richtet sich an pädagogische Fachkräfte im Hochsauerlandkreis.

Von dem Ritual der weiblichen Genitalbeschneidung sind Frauen und Mädchen aus 29 afrikanischen Ländern und teilweise aus Indien, dem Irak und Iran betroffen. Auch im Hochsauerlandkreis haben Frauen und Mädchen aus den oben genannten Herkunftsländern ein neues Zuhause gefunden. Möglicherweise sind auch sie betroffen oder bedroht. Durch eine sanfte Herangehensweise möchte das Kommunale Integrationszentrum die pädagogischen Fachkräfte für das Thema sensibilisieren. Zusätzlich wird in Kooperation mit der Dozentin und der Frauenberatungsstelle die traumapädagogische Sicht eingenommen, die pädagogische Fachkräfte insbesondere im Kitaalltag begleiten kann.

Um eine Anmeldung bis zum 18. März wird unter der Telefonnummer 02931/94-4152 oder 02931/94-4142 oder per E-Mail lena.welzel(at)hochsauerlandkreis.de bzw. zainab.albayrak(at)hochsauerlandkreis.de gebeten.

WDR mit Schwerpunkt Ukraine

WDR Fernsehen KRIEG IN EUROPA – DAS UKRAINE-DRAMA , „Teil 1“, Ein Film von Claire Walding, am Mittwoch (02.03.22) um 22:15 Uhr. Die Gedenkmauer für die gefallenen Soldaten in Kyjiw/Kiew erinnert an die Opfer des seit 2014 anhaltenden Konflikts in der Ukraine. (Bild: WDR/LOOKSfilm)

Der WDR berichtet weiterhin täglich aktuell über den Krieg in der Ukraine und ändert dafür heute und in den kommenden Tagen erneut sein Programm.

(Pressemitteilung WDR)

Das Politmagazin Monitor berichtet am Donnerstag (03.März) ab 21.45 Uhr im Ersten in einer monothematischen Ausgabe ausschließlich über den Krieg in der Ukraine. Dabei geht es um aktuelle Entwicklungen in der Ukraine sowie um Hintergrundberichte etwa zu Putins Machtinteressen in Osteuropa, die russische Propaganda in Deutschland und die aktuelle Aufrüstungsdebatte.

Auch am Mittwochabend (02. März) ändert das WDR-Fernsehen sein Programm und sendet ab 22.15 Uhr die zweiteilige Dokumentation „Krieg in Europa – Das Ukraine Drama“. Die beiden Filme, die ihre Erstausstrahlung im Januar 2021 bei arte hatten, zeigen, wie der Krieg bereits vor mehr als einem Jahr vorbereitet wurde und dass viele Machthaber in Europa dies nicht wahrhaben wollten.

WDR 3 überträgt am Dienstag (01. März) von 20.04 Uhr bis 22 Uhr ein Benefizkonzert der Sängerin, Komponistin und WDR Jazzpreisträgerin Tamara Lukasheva zugunsten von Musikerinnen und Musikern in der Ukraine, die vom Krieg betroffen sind. Am Tag nach der Sendung steht das Konzert für 30 Tage zum Nachhören online bereit.

Und auch bei Westart am kommenden Samstag (05. März) geht es ab 18.15 Uhr um dieses und andere Benefizveranstaltungen, zu denen aktuell von ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern überall in Deutschland eingeladen wird. Westart spricht dazu mit Tamara Lukasheva und der aus Lviv stammenden Sängerin Mariana Sadovska über die Hilfe für die Menschen in der Ukraine.

Aktuelle Informationen gibt es weiterhin online unter: www.wdr.de

Umleitung: Wer ist Kutschaty? Russlands Strategie, Digitallehre, Impffälschungen, Neonazis und Bryan Adams im Osthaus Museum.

Der Abendhimmel heute in der Sturmpause. (foto: zoom)

Kutschaty, Klingbeil und der SPD-Wahlkampf: Wer sich nach Mitternacht ins ZDF-Programm verirrt, trifft dort gewöhnlich das Sandmännchen. Ganz anders in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag … postvonhorn

Kaum wahrgenommen: Russlands Langzeitstrategie … scilogs

Digitallehre, quo vadis? Teil 1: Was war? … texperimentales

Verdacht auf Impfpassfälschungen und Verbreitung: „SoKo Rechts“ durchsucht Räume eines Neonazis … nordstadtblogger

Abermals Prominenz im Osthaus Museum: Nach Sylvester Stallone ist Bryan Adams an der Reihe – als vielseitiger Fotograf … revierpassagen

Ein Rest aus Paderborn: Merzplakat auf Abfalleimer

Klimawahlplakat zur letzten Bundestagswahl (foto: zoom)

Heute hatte ich keine Zeit, um zu fotografieren. 94 km mit dem Rad von Korbach nach Fritzlar und zurück.

Beim Radfahren fehlt mir die Ruhe. Außerdem habe ich keine Lust, dauernd abzusteigen. Die Bilder sind im Kopf, drei Kugeln Eis im Bauch. Dafür reichte die Pause in Fritzlar.

Ich liefere daher noch ein Foto vom gestrigen Tag aus Schloss Neuhaus/Paderborn nach.

Ein Klimawahlplakat der letzten Bundestagswahl: Geht’s noch? Erde ex und hopp? Wir sind doch nicht bei Blackrock!

Manche Plakate verblassen mit der Zeit, andere werden edler. Schau’n wir mal!