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Vier Orte in der Innenstadt, an denen sich sechs Stolpersteine befinden. (Screenshot)
Gestern Nachmittag war das Wetter stabil und wir konnten die WDR-App „Stolpersteine NRW“ in Meschede ausprobieren. Schon zu Hause konnten wir auf der Desktop-Variante in Ruhe checken, wo die Steine zu finden sein würden.
Spoiler: die GPS-Daten waren nicht punktgenau, aber mit Hilfe der Adressangabe, etwas Phantasie und Adleraugen haben wir schließlich alle dunkel-bronzenen Steine entdeckt.
Insgesamt elf Stolpersteine verzeichnet die App in Meschede, davon fünf in Wennemen (ein Standort) und sechs in der Innenstadt (vier Standorte).
Die kleine Route, um die Innenstadt-Stolpersteine zu finden, haben wir am Parkplatz Schlotweg begonnen. Dieser ist Samstagnachmittag eigentlich immer leer.
Zuerst geht es stadteinwärts durch den Hennepark. Rechts von der Henne liegt auf einem steilen Abhang der alte Jüdische Friedhof.
Ruhestätte der Familie Calmon Rosenthal (foto: zoom)
Auch wenn der Friedhof nicht in der App verzeichnet ist, sollte man/frau ihn besichtigen. Der Haupteingang ist an der Beringhauser Straße. Wir sind in Schlangenlinien von unten zum Eingang und wieder zurück gegangen. Es ist steil. Rutschfeste Schuhe sind von Vorteil.
Am Friedhofseingang (foto: zoom)
Am Ende des Henneparks gelangt man am geruhsamsten über kleine Nebenwege zu den beiden Stolpersteinen von Johanna und Milton Kahn im Eingangsbereich von Foto Sonntag, Hennestraße 8.
Zusatzinformationen lassen sich sowohl auf dem Smartphone als auch dem Desktop-PC nachlesen. (foto: zoom)
Für die weiteren drei Standorte kann sich jede und jeder eine eigene Route überlegen. Links- oder rechtsherum spielt keine Rolle.
Von Klara Arens in der Kampstraße 1 sollte man noch an der alten Synagoge, heute ein Kultur- und Veranstaltungsort, vorbeigehen. Nach der Pandemie werde ich dort wieder zum ein oder anderen Event vorbeischauen.
Das Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede – Infotafel in der Kampstraße 8. (foto: zoom)
Im Anschluss an die Innenstadtrunde und die drei letzten von sechs Stolpersteinen (Caroline Ikenberg, Paula Rosenthal-Wallach & Leopold Wallach) , geht es entweder zurück durch den Hennepark zum Start oder was sonst beliebt. Einkaufen, Ruhr angucken, Kaffee trinken.
Wir sind zurück, weil Pandemie, und haben links (Fließrichtung!) von der Henne noch eine Skulptur „Niederbrechendes Pferd“ des Siedlinghäuser Künstlers Eugen Senge-Platten entdeckt. Keine Ahnung, warum ich das Pferd bislang nicht gesehen hatte.
Eugen Senge-Platten: „Niederbrechendes Pferd“ vor dem Kreishaus (foto: zoom)
Die Stolpersteine in Wennemen werde ich später besuchen. Wennemen liegt am Ruhrtalradweg und ist gleichzeitig der Ausgangspunkt für den Bahntrassenradweg nach Eslohe bzw. Bremke.
Eine technische Frage bleibt für mich noch offen: Warum zeigt mir die Stolpersteine-App unter dem Punkt „Stein besucht“ lediglich „1“ an? Es waren doch derer sechs und ich hatte überall eine virtuelle Kerze angezündet. Was habe ich übersehen?
Nun gut, 99,99% der alltäglichen Probleme sind größer, aber wissen wollen tue ich es trotzdem.
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Schon mehrfach hat die Sauerländer Bürgerliste versucht zu erreichen, dass Kreistagssitzungen als Live-Stream übertragen werden. Gerade in einem flächengroßen Kreis würde das vielen Interessierten, die nicht selbst im Sitzungssaal anwesend sein können, eine Teilnahme ermöglichen. Doch diese Transparenz war bisher von der GroKo (Landrat/CDU/SPD/FDP) nicht erwünscht, und daher blockierten sie alle diese Initiativen.
Andere Kommunen in NRW sind da schon viel weiter. Dort können kommunale Sitzungen digital live verfolgt werden. Auch in einigen großen Städten außerhalb von NRW (z.B. Erfurt und Rostock) ist dies schon seit Jahren üblich; teilweise finden Sitzungen sogar ausschließlich digital statt.
Danach soll in Ausnahmefällen wie einer epidemischen Lage die Durchführung von Sitzungen des Rats und der Ausschüsse in digitaler oder hybrider Form erfolgen können. “Bei einer digitalen Sitzung gelten per Bild-Ton-Übertragung teilnehmende Gremienmitglieder als anwesend”. “Einer digitalen Sitzung steht eine hybrid durchgeführte Sitzung gleich, in der Gremienmitglieder teils persönlich anwesend und teils ohne persönliche Anwesenheit an der Sitzung teilnehmen, während die Sitzungsleitung am Sitzungsort anwesend ist.” “Für die digitalen und hybriden Sitzungen dürfen nur die Anwendungen verwendet werden, die von der für die Zertifizierung zuständigen Stelle zugelassen sind.”
Konsequenterweise erfolgt dann auch die Beteiligung der Bürger*innen digital: “Bei digitalen Sitzungen wird der Öffentlichkeitsgrundsatz über die Bild-Ton-Übertragung der Sitzung gewahrt.”
Auch das seltsamerweise bei Sitzungen im HSK bisher bestehende Fotografierverbot soll nun durch den Landtag gekippt werden: “In öffentlichen Sitzungen sind Bildaufnahmen zulässig, wenn sie die Ordnung der Sitzung nicht gefährden”.
Ausschüsse erhalten zusätzliche Möglichkeiten für digitale Sitzungen: “In der Hauptsatzung kann bestimmt werden, dass Ausschüsse des Rates auch außerhalb der besonderen Ausnahmefälle nach § 47a Absatz 1 hybride Sitzungen durchführen dürfen”. Analog soll diese Regelung auch für Ausschüsse des Kreises in Kraft treten.
In der Begründung des Gesetzentwurfs finden sich wichtige Aussagen zur Bedeutung der Öffentlichkeit bei Sitzungen:
“Der Öffentlichkeitsgrundsatz erfüllt im demokratischen Prozess mehrere Funktionen: Er sorgt dafür, dass das Verfahren der Entscheidungsfindung für Bürgerinnen und Bürger, die durch die von ihnen gewählten Gremienvertreterinnen und -vertreter repräsentiert werden, durchgängig einsehbar und nachvollziehbar ist. Durch die so gewährte Kontrolle bleibt sichergestellt, dass die politischen Entscheidungen am Gemeinwohl ausgerichtet bleiben. Von zentraler Bedeutung ist aber auch, dass die Bürgerinnen und Bürger durch das Verfolgen von Gremiensitzungen die Möglichkeit erhalten, sich ein umfassendes Bild über das politische Agieren der von ihnen gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträger zu verschaffen und darauf ihre künftigen Wahlentscheidungen zu begründen. Die Möglichkeit der Teilnahme an den Gremiensitzungen dient zudem dazu „das Interesse der Bevölkerung an der Arbeit der Vertretungskörperschaft zu fördern. …“ (OVG Münster, Urteil vom 7.10.2020 – 15 A 2750/18 – Rn. 59, juris).
Dies scheint im HSK noch nicht überall bewusst zu sein. So soll auf Vorschlag des Bürgermeisters der Rat der Stadt Brilon am 01.2.2022 eine Änderung der Geschäftsordnung beschließen, nach der die Öffentlichkeit künftig willkürlich ausgeschlossen werden könnte.
Zur Beteiligung der Öffentlichkeit an digitalen Sitzungen steht in der Gesetzesbegründung:
“Zur Verwirklichung des Öffentlichkeitsgrundsatzes in digitalen Sitzungen sind audiovisuelle Übertragungen der Ratssitzung nicht nur zwischen den Gremienmitgliedern selbst, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit erforderlich. Die digitale Einbeziehung der Öffentlichkeit erfolgt über einen geschützten Zugang zur digitalen Sitzung, da dieses Modell im virtuellen Raum der Öffentlichkeit in Präsenzsitzung am ehesten entspricht… Mit § 58a GO NRW, der die Durchführung hybrider Sitzungen außerhalb besonderer Ausnahmefälle nach § 47a GO NRW erlaubt, … soll das kommunale Ehrenamt für alle Bevölkerungsgruppen unter Berücksichtigung unterschiedlicher familiärer und beruflicher oder auch gesundheitlicher Voraussetzungen attraktiver gemacht werden. Dies leistet auch einen Beitrag dazu, das Modell der demokratisch legitimierten kommunalen Selbstverwaltung nach Artikel 28 Absatz 2 Grundgesetz langfristig zu sichern.”
Hoffen wir, dass nun auch im HSK und seinen Städten und Gemeinden digitale Sitzungsformate endlich möglich werden!
Ein paar Hundert Euro in Bitcoin investieren, um schnell reich zu werden: Mit diesem Versprechen legen Kriminelle gezielt deutsche Anleger herein, die am Ende oft ihr Vermögen verlieren. Von Behörden fühlen sie sich im Stich gelassen: Die Staatsanwaltschaften stellen Ermittlungen oft ein. Die letzte Hoffnung für einen der Anleger: Eine private Cyberermittlerin, die Bitcoinzahlungen nachverfolgen kann. Sie ist den mutmaßlichen Tätern dicht auf den Fersen.
Im ARD radiofeature von Hakan Tanriverdi und Maximilian Zierer erzählen betroffene Anleger von ihrem Schicksal – von Schuldenbergen und Schamgefühlen, die am Ende bleiben. „Die Bitcoin-Falle – Doku über Abzocke mit Krypto-Währungen“ heißt das ARD radiofeature, das ab Mittwoch, 02. Februar 2022, in acht Wort- und Kulturwellen der ARD zu hören und im Internet unter www.ardaudiothek.de als Podcast verfügbar ist.
Schnell verdientes Geld dank hoher Renditen mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Das ist das Versprechen, mit dem vermeintlich seriöse Investment-Portale die Anleger ködern. Doch dahinter können Abzocker stecken, die hohen Aufwand betreiben, um ihre Opfer in Sicherheit zu wiegen: Die Webseiten sind professionell gestaltet, persönliche Berater betreuen ihre „Kunden“ über Stunden hinweg am Telefon. Geschickt bringen sie die Anleger dazu, immer mehr Geld zu investieren. Der Schaden geht in die Hunderte Millionen Euro.
Manche überlassen den Kriminellen ihr gesamtes Erspartes, andere nehmen sogar einen Kredit auf, in der Hoffnung, reich zu werden.
Maximilian Zierer ist Datenjournalist und Reporter beim Bayerischen Rundfunk in der Redaktion BR Recherche/BR Data. Für den BR berichtete er in Hörfunk, Fernsehen und Online u.a. über das Steuerparadies Madeira, die Geschäfte deutscher Honorarkonsuln im Ausland, die Algorithmen der Schufa und PFC-Kontaminationen auf Bundeswehrstandorten. Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem Civis-Preis, dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis und dem Hermann-Schulze-Delitzsch-Preis für Verbraucherschutz ausgezeichnet.
Hakan Tanriverdi arbeitet als Reporter beim Bayerischen Rundfunk. Er schreibt am liebsten über Hacker, die im Staatsauftrag agieren. Ob die nun für den russischen, chinesischen, vietnamesischen oder deutschen Staat arbeiten sollen. Wie sie vorgehen, wie sie Daten erbeuten – und wie man ihnen auf die Schliche kommt. Für eine Recherche über Angriffe auf das deutsche Stromnetz erhielt er den Journalistenpreis Informatik. Zuvor hat er fünf Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet und war Korrespondent in New York.
Sendetermine: MDR Kultur Mittwoch, 02. Februar 2022, 22:00 Uhr SWR 2 Freitag, 04. Februar 2022, 15:05 Uhr BR 2 Samstag, 05. Februar 2022, 13:05 Uhr SR 2 KulturRadio Samstag, 05. Februar 2022, 09:05 Uhr Bremen Zwei (RB) Samstag, 05. Februar 2022, 18:05 Uhr NDR Info/Special Sonntag, 06. Februar 2022, 11:05 Uhr WDR 5 Sonntag, 06. Februar 2022, 13:04 Uhr hr2-kultur Sonntag, 06. Februar 2022, 18:04 Uhr
Die rund 15 000 Stolpersteine in Nordrhein-Westfalen stehen im Mittelpunkt des innovativen digitalen WDR-Angebots „Stolpersteine NRW – Gegen das Vergessen“. Der WDR macht die Geschichte der Menschen hinter den Steinen des Künstlers Gunter Demnig jetzt auch digital zugänglich: mit Texten, Fotos, Audios, Illustrationen und Augmented-Reality-Elementen. „Stolpersteine NRW” ist ab sofort als App auf dem Smartphone und am PC/Laptop im Desktop-Browser (stolpersteine.wdr.de) nutzbar.
WDR-Intendant Tom Buhrow: „Wir dürfen die Menschen, an deren furchtbares Leid mit den Stolpersteinen erinnert wird, niemals vergessen. ,Stolpersteine NRW‘ regt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Opfern des Nationalsozialismus vor der eigenen Haustür und im ganzen Land an. Mit unserem einzigartigen Angebot ist es erstmals digital möglich, jeden einzelnen Stein in Nordrhein-Westfalen anzusteuern und mehr über die Menschen dahinter zu erfahren. Damit wollen wir vor allem Jüngeren auf ganz neue Art ermöglichen, sich mit dem Lebens- und Leidensweg dieser Menschen auseinanderzusetzen.“
Mit der App erfahren Smartphone-Nutzer:innen zu jedem Stein, vor dem sie stehen, welcher Mensch sich dahinter verbirgt. Auf Basis von Namen oder Adressen lassen sich die Stolpersteine gezielt finden. Auf der Internetseite kann man auch zuhause am PC auf einem größeren Bildschirm ortsunabhängig in der Datenbank recherchieren. Interaktiv nutzbare Filter machen es möglich, die mehr als 15.000 Biografien komfortabel zu durchsuchen.
Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Lehrer:innen
Anfang 2020 hatte der WDR alle Städte und Gemeinden, in denen seit den 1990er Jahren die Messingtafeln in den Bürgersteigen verlegt worden sind, kontaktiert und um Kooperation gebeten. Gemeinsam mit Expert:innen aus mehr als 200 nordrhein-westfälischen Kommunen, Initiativen und Aktionsbündnissen wurden Archive durchforstet, historische Dokumente gesichtet, Berichte von Überlebenden ausgewertet und Quellen abgeglichen. Der WDR hat alle Informationen gesammelt und multimedial aufbereitet. Zudem gibt es umfangreiches Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte, das zusammen mit den Kolleg:innen von „Planet Schule“ erarbeitet wurde.
Stolpersteine-Initiator und Künstler Gunter Demnig unterstützt das Projekt von Anfang an. Zum neuen WDR-Angebot sagt er: „Ich bin fasziniert von dem, was da entstanden ist. Besonders gelungen finde ich, dass ein pädagogisches Konzept mit eingebaut wurde mit der Absicht, sich an junge Menschen, an Schülerinnen und Schüler zu wenden. Das wird ein ganz anderer, neuer Geschichtsunterricht. Die App und die Website werden es leichter machen, in dieses Thema einzusteigen. Ich bin dem WDR sehr dankbar für das Engagement und für das gelungene Projekt.“
Neben biografischen Texten, die teilweise auch als Audios zur Verfügung stehen, dienen historische Fotos, Mini-Hörspiele und Videos aus dem WDR-Archiv dazu, die Geschichte der Opfer, ihrer Wohnorte und ihrer Zeit so gut wie möglich nachvollziehbar zu machen. An ausgewählten Orten werden mit Hilfe von „Augmented Reality“ alte Aufnahmen in die heutige Umgebung eingebettet. Zudem lassen sich zum Gedenken virtuelle Kerzen an den Steinen entzünden. Das digitale WDR-Angebot enthält auch mehr als 200 gezeichnete Kurzgeschichten, die sich mit den Biografien der Menschen auseinandersetzen. Diese wurden in Zusammenarbeit mit jungen Illustrator:innen der Kunsthochschule Kassel produziert.
Die Projektleitung von „Stolpersteine NRW – Gegen das Vergessen“ liegt bei Stefan Domke und Pina Dietsche, verantwortlicher WDR-Redakteur ist Michael Kaes. App und Webangebot werden fortlaufend aktualisiert und sind Teil des Bildungsangebots des WDR – zu dem aus diesem Themenfeld auch die History-App „WDR AR 1933 – 1945“ inkl. des Projekts „Meine Freundin Anne Frank“ gehören.
Im Hochsauerland ist die Weihnachtsmann immer noch auf dem Sprung. (foto: zoom)
Früher habe ich mich über Leute lustig gemacht, die ihre Weihnachtsdeko bis in den Februar hinein blinken und leuchten ließen. In diesen pandemisch-grauen Zeiten hebt der in den Vorgarten schwebende rot-grüne Weihnachtsmann meine Laune. Warum nicht Farbe in die trüben Tage bringen? Nicht nur zur Weihnachtszeit …
Mein Kopf brummt, denn heute fand das #MediaCampNRW 2022 in Duisburg statt. Ok, das ist ein bisschen gelogen, denn keiner der gut 50 Teilnehmer:innen aus vielen Teilen Deutschlands hatte auch nur einen Fuß vor die Tür gesetzt. Wir trafen uns in der großen weiten virtuellen Welt der Konferenzsoftware Zoom, unterstützt von Duisburg ist echt und den JournalistenTools. Die Veranstaltungsleitung hatten Kai Rüsberg (MediaLab) und Christina Quast (JournalistenTools).
Ein Barcamp, so die Veranstaltungsform, besteht aus jeweils 45-minütigen parallel stattfindenden Sessions. Die Themen dieser Sessions werden von den Teilnehmer*innen vorgeschlagen.
Das endgültige Programm des #MediaCampNRW wurde also heute Morgen zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam festgelegt.
Zwei Themen, die schon im Vorwege vorgeschlagen waren, hatten mich zur Teilnahme bewegt:
Fake News und Desinformation – wie sie entstehen und wie wir sie entlarven können – Daniel Fitzke Mehrspurbearbeitung für Podcasts – Kai Rüsberg
Meine eigene Fragestellung habe ich dann „todesmutig“ selbst eingebracht:
Wie mit begrenzten Ressourcen ein Lokalblog herausgeben bzw. optimieren?
Sowohl die Präsentationen Daniel Fitze als auch von Kai Rüsberg waren interessant und werden hoffentlich hier im Blog ihre Spuren hinterlassen. Eine inhaltliche Wiedergabe erspare ich mir, auch weil ich jetzt müde bin und ein Buch lesen will.
Die Session zum Lokalblog war für mich sehr aufschlussreich. Viele Tipps, Hinweise und Vorschläge der anderen Teilnehmer:innen müssen erst einmal sacken, sortiert werden und dann ihren Weg in den Blog-Alltag finden.
Soweit so unvollständig. Nehmt es als Tagebucheintrag.
Container am Bergsee zwischen Siedlinghausen und Silbach (foto: zoom)
Wo kommen die ganzen Millionär*innen her? Allein in Deutschland zählte die Unternehmensberatung Capgemini in ihrem letzten World Wealth Report von Mitte 2021 1.535.100 (meist männliche) Millionär*innen … analyse&kritik
Die Heißzeit – eine SciFi-Erzählung: „Meine aktuelle Science-Fiction-Geschichte „Der Gast“ geht von der Annahme aus, dass mehrere Kippelemente des Klimas sich zu einer Katastrophe aufschaukeln und eine Temperaturerhöhung von mehr als 11 °C auslösen. Ist das nicht etwas übertrieben? Sehen wir mal …“ … scilogs
Volksseele (Satire): „Länd of the Frühaufstehers, verstehen Sie? Das war in Deutschland immer schon so, deshalb kann man das auch nicht mehr ändern. Wenn man das nämlich ändern würde, hätten wir sofort wieder eine Revolution, und wir sind mit der letzten noch nicht fertig geworden … zynaesthesie
Digitale-Dienste-Gesetz: Wie die Datenindustrie ein Verbot von Überwachungswerbung verhinderte … netzpolitik
Kultur mit Kick: Martin Suter legt Roman über „Schweinis“ Leben vor … revierpassagen
Fliegen ist doch für’n Ar****: Es kann sein, dass ich Ende August nach Spitzbergen muss. Dummerweise ist Spitzbergen in realistischer Zeit nur mit dem Flugzeug zu erreichen … unkreativ
Alles klar beim Pfand? Irrtümer rund um Rückgabe und Verwertung von Getränkeverpackungen … doppelwacholder
Vorfahrt fürs Fahrrad? Auch im HSK bleibt noch viel zu tun, damit sich die Bedingungen für das Radfahren deutlich verbessern … sbl
Die Vereindeutigung der Welt: Die Dummen sind selbstsicher, die Klugen voller Zweifel. Das ist ein Malheur, aber in sich auch logisch … misik
Antizionismus als Antisemitismus: gegen deutschsprachige Medien – in Filderstadt … scilogs
Luca-App: Eine Kündigungswelle rollt los … netzpolitik
Batterieautos sind nicht die Lösung: Der ÖPNV ist sie … unkreativ
Die Geschichte eines Vernichtungsortes: Wanderausstellung macht Station im MKK … nordstadtblogger
Denkmäler, die rumstehen: Ein normales Denkmal von einem örtlichen Sportverein, das irgendwann vor Ewigkeiten aufgestellt wurde und jetzt trotz enorm faschistischem Sprachduktus weiterhin rumsteht … schmalenstroer
Zum Tod von Herbert Achternbusch: Bayerischer Suff – auch im alten Griechenland … revierpassagen
Obrigkeit verordnet Maulkorb: Schülerin kritisiert laschen Umgang mit Corona an Schulen – Das geht ja gar nicht! … doppelwacholder
Wenn einer eine Reise tut: Bretagne 2021 – Bilder … MHerbst
Kritische Infrastruktur (Satire): „Und wenn die Feuerwehr nicht kommt?“ „Die Polizei ist meistens schneller.“ „Aber es kann ja mal brennen.“ … zynaesthesie
Telegram blockiert Inhalte der Verschwörungsszene: Äußerst selten greift Telegram in Inhalte von Nutzer:innen ein. Jetzt blockiert Telegram in Einzelfällen Gruppen und Kommentare, in denen gegen Corona-Maßnahmen gehetzt wird … netzpolitik
Jeden zweiten Tag Demo: Was Impfgegner:innen in Dortmund aktuell unternehmen … nordstadtblogger
Früher war einfach mehr Kneipe! Ach, wo sind sie nur geblieben, die vielen Eckkneipen Westfalens, zumal im Ruhrgebiet? … revierpassagen
Dinslaken: Keinen Millimeter nach Rechts! … unkreativ
Steinchen vor die Fenster: WPWR macht gegen Kinder mobil – dabei geht es auch anders … doppelwacholder
Neuer digitaler Tarif im HSK bisher weitgehend unbekannt: Seit Anfang 2022 gilt in NRW ein neues digitales Tarifsystem, als Alternative zu den bisherigen Fahrscheinen, die auch weiterhin angeboten werden. Nun können sich die Fahrgäste – wenn sie die entsprechende App installiert haben – beim Einstieg in Bus oder Bahn einchecken und beim Ausstieg auschecken. Der Fahrpreis wird dann nach der zurückgelegten “Luftlinie” automatisch berechnet und abgebucht. Das kann besonders im Sauerland zu deutlich günstigeren Fahrpreisen führen … sbl
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