Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung und abgelaufene Sohlen. Ein eisglatter Spaziergang am Brodtener Ufer zwischen Niendorf und Travemünde (foto: zoom)
Corona-Impfungen: Desinformation mit schweren Nebenwirkungen … tagesschau
Don’t look up! Verschwörungspsychologie & Carl Sagan-Religion vom Feinsten! … scilogs
Die Welt erobern – nur ohne Krieg? Nach 2 Weltkriegen mit Millionen und Millionen an Toten wissen wir: Krieg ist kein adäquates Mittel, um die Welt zu erobern. Gibt es denn eine Alternative? … unkreativ
Reichlich verstrahlt: Hagen war jahrzehntelang in Atomprojekte verwickelt – und die Geschichte ist noch nicht zu Ende … doppelwacholder
Überleben und Überstehen: wo ist dies Jahr geblieben? Eben noch saßen wir an einem lauen Frühlingsabend in der Sonne und hofften auf Gutes, und schon schlägt der Nachtfrost wieder mit aller Macht bei denen ein, die ohnehin nicht viel zu bieten haben im Oberstübchen … zynaesthesie
In Hörde gab es drei jüdische Friedhöfe: Auf dem jüngsten Friedhof finden sich noch Grabmale vom ältesten … nordstadtblogger
Kein richtiger Rückblick, aber die besten Wünsche für 2022! Wie ist im Vorfeld spekuliert worden, ob wir ab 2020 noch einmal „Roaring Twenties“ oder dergleichen erleben würden; wilde, entfesselte Zeiten, eine Dekade wie damals in den 1920ern. Es ist bislang ein wenig anders gekommen … revierpassagen
Stehend auf dem kalten Bahnsteig warten – statt im Anschlusszug zu sitzen: Donnerstag, 23.12., um 19:42 Uhr auf dem Bahnhof Warburg: Der Regionalexpress RE11 (“RRX”) aus Kassel fährt auf Gleis 4 ein. Seine weitere Fahrt führt über Paderborn und Soest durch das Ruhrgebiet bis nach Düsseldorf. Auf dem Bahnsteig in Warburg ist es dunkel, und die Temperaturen liegen unter null Grad … sbl
Spaziergang in Winterberg am kürzesten Tag des Jahres (foto: zoom)
Nach vielen nebligen Tagen hat sich zum kalendarischen Winterbeginn trocken-kaltes Sonnenwetter eingestellt.
Absolute Spaziergangspflicht. In der Höhe am Schmantel in Winterberg hat man einen weiten Blick Richtung Hessen. Dort oben lasse ich gern meinem Fernweh freien Lauf.
Werden wir 2022 wieder unbeschwert reisen können? Ich bin eher skeptisch.
Reisen ja, aber wohl eher in Büchern, Filmen und Musik als in fremden Ländern.
Zur Zeit bin ich mit Trevor Noah in Südafrika. Born a Crime heißen seine politischen, mit viel Humor geschriebenen Memoiren.
Die Sonne ist untergegangen, der kürzeste Tag des Jahres geht zu Ende. Ab in den Lesesessel.
Spiritualität auf Abwegen – dem Ego ist nichts heilig: Auch mit Yoga und Achtsamkeitsmeditation holt es sich Bestätigung. Der Psychologe Scott Barry Kaufman hat darin eine neue Form von Narzissmus entdeckt … spektrum
Menschenrechte: Ägypten verurteilt berühmten Blogger Alaa Abd el-Fattah zu fünf Jahren Haft … netzpolitik
Vom Vertuscher zum Verschwörungstheoretiker: Kardinal Müller radikalisiert sich weiter … hpd
Click-Bait bei „Ruhr24“: Wäre ein nach ihm benannter Platz nicht eine „schöne Erinnerung“ an einen Neonazi? … uebermedien
Exponentielle Entwicklungen, oder: sich auf die einfachen pandemischen Dinge besinnen … scilogs
Widerstand heißt lernen und kreativ werden: Jugendliche aus der Nordstadt folgen den Spuren der Edelweißpirat:innen in Dortmund … nordstadtblogger
Szenisch demontiert, musikalisch erhöht: Mozarts römischer Kaiser Titus an der Rheinoper Düsseldorf … revierpassagen
Rederecht für Minderheiten: Am 08.12.2021 wurde in Münster bei Oberverwaltungsgericht (OVG) über eine Klage von 5 Briloner Ratsmitgliedern verhandelt, das Bedeutung auch für viele andere Kommunen in NRW hat … sbl
Nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte sich die erzbischöfliche Kirchenleitung in Paderborn jahrzehntelang immun gegenüber Kritik an ihrem Verhalten in der NS-Zeit. Den harten Panzer des Schweige-, Vertuschungs- und Beschönigungskomplexes hat kein Theologe oder Historiker, sondern ein katholischer Journalist aufgebrochen.
(Presseinformation „edition kirche & weltkrieg“, 18.12.)
Jetzt liegt eine – unter Mitarbeit von Bodo Bischof betreute – Neuauflage des lange vergriffenen Werkes (Erstauflage 1999) vor:
Wolfgang Stüken: Hirten unter Hitler. Die Rolle der Paderborner Erzbischöfe Caspar Klein und Lorenz Jaeger in der NS-Zeit (Kirche & Weltkrieg – Band 12). Norderstedt: BoD 2021. ISBN: 978-3-7557-6020-7 (Seitenzahl 424; Paperback; Preis 13,90) Überall im Handel bestellbar; oder direkt hier (mit Leseprobe von Inhalt und Einleitung oben links): https://www.bod.de/buchshop/hirten-unter-hitler-wolfgang-stueken-9783755760207
Zu dieser Neu-Edition 2021: In Sachen Hitler wurde von den Paderborner Erzbischöfen gern Gott bemüht. Die Träger von Staats- und Kirchengewalt seien „Stellvertreter und Bevollmächtigte Gottes“ und „gottgesetzte Autoritäten“, predigte Caspar Klein 1934 den mehr als 1,5 Millionen Katholiken seiner Diözese. „Vorwärts im Namen des Herrn!“ lautete die Parole, die Klein Anfang 1940, nach Hitlers Überfall auf Polen, an seine zur Wehrmacht einberufenen Priester und Theologiestudenten ausgab. Und: „Wer in einem Kriege pflichtmäßig die Waffen trägt, ist eingefügt in die Pläne des allmächtigen, allweisen und allgütigen Völkerlenkers.“
Als Hitlers Reich in Trümmern lag, berief sich der Paderborner Oberhirte – nun war es Kleins Nachfolger Lorenz Jaeger – erneut auf Gott. „Wie einst dem Moses unter Blitz und Donner auf dem Berge Sinai das Gesetz Gottes gegeben wurde, so verkündete uns Gott im Krachen der Bomben und der Granaten, was sein heiliger Wille ist.“ Der von Hitler angezettelte Krieg mit seinen Millionen Toten – für Jaeger waren es „unvergessliche Exerzitien, die unser Herr und Gott selbst uns hielt“. Wer solche Deutungen von den Kanzeln verlesen ließ, dem stellte sich die Frage nach eigener Verantwortung und Kriegsbeihilfe nicht.
Im Jubiläumsjahr 1999 der Kirche von Paderborn – 1200 Jahre Bistum – legte der Journalist Wolfgang Stüken (Jg. 1953) seine Recherchen über die Rolle der beiden Paderborner Erzbischöfe in der NS-Zeit vor. Sein folgenschweres Buch „Hirten unter Hitler“ hat den Boden für eine kritische Sichtweise grundgelegt. Es wird durch diese Neuedition – nebst einem einleitenden Überblick zum Debattenstand nach zwei Jahrzehnten – wieder zugänglich gemacht. (Kirche & Weltkrieg – Band 12; https://kircheundweltkrieg.wordpress.com/ )
Zum Autor: Wolfgang Stüken, geboren 1953 in Hamm, im Sauerland aufgewachsen, lebt und arbeitet als Journalist in Paderborn, 1975-2013 Redakteur der Tageszeitung „Neue Westfälische“, 1999 Veröffentlichung des Buches „Hirten unter Hitler“, in der Heimatzeitschrift „Warte“ u.a. Publikationen zum größten Fest des Erzbistums Paderborn während des Dritten Reiches und zur NS-Vergangenheit des früheren Paderborner Stadtdirektors Wilhelm Sasse sowie des Künstlers Josef Dominicus, Mitarbeit am Buchprojekt „Für ein erneuertes Verhältnis von Christen und Juden“ zum 25jährigen Bestehen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Paderborn (2012); als Vorstandsmitglied des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Paderborn-Belleville Mitherausgeber und einer der Autoren des Sammelbandes: „Auf nach Amerika!“ Band 3: Zur Amerika-Auswanderung im 19. Jahrhundert (2008). Zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen, u.a. zum Chicagoer Erzbischof Kardinal George William Mundelein (1872-1939), der Nachfahre eines Paderborner Auswanderers war und 1937 in einer Aufsehen erregenden Rede Hitler einen „schlechten Tapezierer“ nannte. 2020/2021 mehrere Zeitschriftenartikel zu einem Paderborner Wahrzeichen, dem fünf Jahrhunderte alten „Drei-Hasen-Fenster“ im Dom-Kreuzgang.
Demo gegen das Versammlungsgesetz in Köln Ende Oktober (fotoarchiv: zoom)
Die Corona-Leugner, der Bundestag und die AfD: Was wir seit dem Frühjahr 2020 auf den Straßen und im Netz erleben, ist zutiefst besorgniserregend – und sagt viel aus über das Weltbild der AfD … jüdischeallgemeine
Leugnen, bis die Erde brennt: Das Netzwerk der Klimawandelleugner … rnd
Warum Biokunststoffe nur eingeschränkt “bio” sind: Bezeichnungen können irreführend sein, das gilt auch für „Biokunststoff“. Darunter subsumiert man drei unterschiedliche Kunststoffgattungen … scilogs
Nordrhein-Westfalen: Restriktives Versammlungsgesetz steht kurz vor Verabschiedung … netzpolitik
Der alte jüdische Friedhof ist heute eine Gedenkstätte: In Dortmund-Wickede wurden schon im Jahr 1931 jüdische Kindergräber geschändet … nordstadtblogger
Goethe-Institut: auf Wellenlänge der neuen Außenministerin … revierpassagen
Online-Vortrag über Peter Paul Rubens: Einen kostenlosen Online-Vortrag über den Maler Peter Paul Rubens, vorgetragen von Dr. Mirjam Neumeister aus der Pinakothek München, bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) am Donnerstag, 16. Dezember, von 18 bis 19.30 Uhr an … doppelwacholder
„Holländerholz“ – Hinweismarke am Plackweg (foto: zoom)
holländerholz, n. groszes holz für den schiffbau: unter dem kiefernholze giebt es sogenanntes Holländerholz zu sechzig, siebenzig, achtzig füszigen stämmen, .. auch finden sich darunter besonders solche, die wegen ihres festen, etwas wimmerichten, aber vollkommenen schaftes eben die recht guten und groszen masten geben. Heppe jagdlust (1784) 3, 397. … GrimmsWörterbuch
Die CDU gibt sich zum Plündern frei: Die Kandidaten sind untauglich, weil sie den Niedergang der Partei mitverschuldet haben … postvonhorn
Freie Sachsen: Pandemie-Proteste nur als Vorwand … blicknachrechts
Wie fühlt sich ein sterbender Wald an? Interview mit Torsten Schäfer, Hochschullehrer für Umwelt- und Klimajournalismus … riffreporter
Vorbild für nachhaltige Entwicklung: Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften ausgezeichnet … doppelwacholder
Sprecherkreis des Netzwerks der Säkularen Sozis NRW: Kotau vor den Kirchen – Quo vadis, SPD? … hpd
mRNA-Impfstoffe 2.0: Eine neue Idee aus der Bionik … scilogs
Geschlossene Hochschulen unter Taliban: Exil-Afghanen wollen Online-Universität in Frankfurt gründen … hessenschau
Die helle Pracht im Kohlenbunker: „Eine Klasse für sich. Adel an Rhein und Ruhr“ auf Zeche Zollverein … revierpassagen
Nicht auf Zuschüsse für Kitas verzichten! Bei mehreren Neubauten von Kitas im HSK wurde in den letzten Jahren beschlossen, auf die Bundes- und Landesmittel für neue Kita-Plätze komplett zu verzichten. Stattdessen entstanden zusätzliche Mietkosten, und dafür erklärte der HSK sogar seinen Beitritt zum Mietvertrag, für 20 Jahre. Im Ergebnis müssen dann die ausfallenden Zuschüsse von bis zu 4 Mio Euro je neuer Kita durch kommunale Mittel ersetzt werden. Das ist eine für den Kreis und die Gemeinden sehr teure Lösung … sbl
Eine „gespaltene“ Gesellschaft? Wir starren auf eine laute Minderheit von Schreihälsen – aber auch die Mehrheit hat Rechte … misik
Sozialpsychologin Lamberty: Angst vor Radikalisierung „kein Argument gegen eine Impfpflicht“… deutschlandfunk
Coronaleugner: Der internen Logik nach zählt bei manchen nur noch Gewalt … blicknachrechts
„Orange Your City“: Mehr als 60 Unternehmen setzen Zeichen gegen Gewalt an Frauen … nordstadtblogger
Im Schlepptau der Tourismus-Werbung: Wenn die Badische Zeitung einen Trip nach Dortmund empfiehlt … revierpassagen
Buchtipp: „Nachhaltige Mobilität für alle“ des Wuppertal Instituts … doppelwacholder
Der Ohrensessel, der keiner war: In meiner Erinnerung ist er dort schon immer gewesen, seitdem ich denken kann. Wir können aber rückwärts nicht weit denken … paralipomena
„Infos bitte an Henning Borggräfe von den Arolsen Archives unter 0569 – 629 325 oder unter https://arolsen-archives.org/.“
Und wieder wurde mir ein „Hinweis aus der Bevölkerung“ zugeschickt. Diesmal war es der Zeitungsartikel „Suche nach toten Zwangsarbeitern. Nach Kriegsende soll ein Mann aus Padberg zwei sowjetische Zwangsarbeiter im Rheneggerfeld erschossen haben. Historiker suchen das Grab und bitten um Hilfe“ von Benedikt Schülter.
In diesem Artikel lese ich so oft die Sprache der Toten, daß mir ganz schwindelig wird. Es sind vier Tote, die in diesem Artikel sprechen: Zunächst Jagos Zečević und Nadja Klimenko. Jagos Zečević ist der einzige mit Geburts- und Sterbedatum auf seinem Grabstein und der einzige Jugoslawe auf Meschedes Waldfriedhof, „Umgebettet von einer Weide in Schederberge5 lt. Erlaß des IM NW vom 13.02.79, I C 4/ 18 – 86.12“; Nadja Klimenko starb entweder an „Selbstmord durch Erhängen“ (Meldung des Staatsanwaltes in Arnsberg vom 19.12.1949, Aktenzeichen 2 AR 69/45) oder an „Lungen-TBC“ (Meldung eines Todesfalles des Amtsdirektors Bestwig vom 6.2.1950).
Wie kommt ein Kriegsgefangener am Tag seiner Befreiung in seinem „Wohnort“ in eine Weide und wie starb Nadja Kimenko? Aktenzeichen XY ungelöst!
Alles lesen:
Cover der Broschüre „Fußballer im Fokus“ (Fotocredit: Arolsen Archives)
Die Arolsen Archives präsentieren die Publikation „Fußballer im Fokus: Bildungsmaterial zu Sport, Verfolgung und Erinnerung“, die in Kooperation mit Borussia Dortmund und Dr. Andreas Kahrs erarbeitet wurde. Sie richtet sich insbesondere an Faninitiativen und Fanclubs.
Die Arolsen Archives präsentieren die Publikation „Fußballer im Fokus: Bildungsmaterial zu Sport, Verfolgung und Erinnerung“, die in Kooperation mit Borussia Dortmund und Dr. Andreas Kahrs erarbeitet wurde. Sie richtet sich insbesondere an Faninitiativen und Fanclubs.
Während des Zweiten Weltkriegs standen auch Fußballer in zahlreichen europäischen Ländern im Fokus der nationalsozialistischen Verfolgung. Als jüdische Sportler, als politische Gegner oder als Widerstandskämpfer wurden sie in deutsche Lager verschleppt. Die vorliegenden Materialien greifen unterschiedliche Biografien dieser – manchmal bekannten, manchmal unbekannten – Sportler auf und geben die Möglichkeit, sich über ihre individuelle Verfolgungsgeschichte der Geschichte einzelner Lager und der Besatzungssituation in Europa zu nähern.
Zwölf Kurzbiografien geben einen Einblick in das Leben der Fußballer in der Vorkriegszeit und eröffnen ein Panorama der ersten Hochphase des europäischen Fußballs. Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus eröffnen einen fragenden Zugang zu der Praxis der NS-Verfolgung und den Leidenswegen der Menschen, die eine Sache vereinte: Sie waren Fußballer. Die Bildungsmaterialien sind geeignet für den Einsatz in der schulischen und außerschulischen Bildung.
Spurensuche in der eigenen Stadt
Die Bildungsmaterialien sind geeignet für den Einsatz in der schulischen und außerschulischen Bildung. Sie enthalten einen Vorschlag zur Gestaltung eines Projekttages, der vermittelt durch den Bezug zum geliebten Spiel mit dem Ball einen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus bietet. Die Auseinandersetzung mit den Quellen erfolgt auch mithilfe online-basierter Tools. Weiterführende Hinweise laden dazu ein, sich auf eine Spurensuche zu verfolgten Sportlerinnen und Sportlern aus der eigenen Stadt zu begeben oder die Rolle des eigenen Vereins im Nationalsozialismus zu erforschen.
„Fußballer im Fokus“ steht hier zum Download bereit oder kann für 3 Euro per E-Mail bei den Arolsen Archives bestellt werden: id@arolsen-archives.org.
Stimmen zur Publikation
Dr. Henning Borggräfe, Abteilungsleiter Forschung und Bildung der Arolsen Archives (Fotocredit: Arolsen Archives)
Dr. Henning Borggräfe (Abteilungsleiter Forschung und Bildung, Arolsen Archives): „Unser Archiv bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für historisches Lernen über die nationalsozialistische Verfolgung mit Bezug zur eigenen Lebenswelt. Hierfür entwickeln wir Bildungsmaterial, das ohne breite Vorkenntnisse direkt eingesetzt werden kann. Einen dieser Lebensweltbezüge vermittelt der Fußball – der BVB ist daher für uns ein idealer Partner.“
Daniel Lörcher (Leiter CR, Borussia Dortmund): „Die Kooperation mit den Arolsen Archives ist ein toller nächster Schritt in unserer Arbeit. Wir konnten unsere langjährigen Erfahrungen aus Workshops und Ansprache mit einfließen lassen und freuen uns, wenn viele Faninitiativen, Fanprojekte und Vereine die Materialien für ihre eigenen Projekte nutzen.“
Dr. Andreas Kahrs (Historiker, AK Projekte): „Der Fußball bietet eine tolle Anknüpfung für das historische Lernen und die Erinnerungsarbeit. Mit dem Blick auf die Biografien ergeben sich faszinierende und auch erschreckende Erkenntnisse. Einerseits wird die oft vergessene Rolle von jüdischen Sportlern bei der Entwicklung des Sports deutlich. Andererseits wird uns bewusst, welchen unglaublichen Verlust der Holocaust und der Zweite Weltkrieg auch speziell für die Welt des Sports bedeutet haben.“