Holocaust Gedenktag: Ich lese zur Zeit Götz Aly …

Götz Aly, Warum die Deutschen?
Auf dem Nachttisch … (foto: zoom)

Ich bin gerade auf Seite 74 von Götz Alys spannendem Buch über die „tiefen Wurzeln des mörderischen Antisemitismus“ (Umschlag). 

Das Buch stellt die Frage, warum sechs Millionen Männer, Frauen und Kinder aus dem einzigen Grund, weil sie Juden waren, von Deutschen ermordet wurden.

Aly sucht die Antwort in der deutschen Geschichte von 1800 bis 1933. Er beschreibt den „beeindruckenden Aufstieg der deutschen Juden und die Misskunst ihrer langsamen christlichen Zeitgenossen.“ (Umschlag)

Und weiter: „Deren nationaler Dünkel speiste sich aus Schwäche, Neid und Freiheitsangst und führte am Ende zu mörderischem Antisemitismus.“

Götz Aly
Der Einstieg in das Buch auf Seite 7.

„Neidgetriebene Menschen sprechen ausgiebig von eigener Benachteiligung, fürchten die Freiheit und neigen zum Egalitarismus. Sie, die andere verächtlich machen, sehen sich als die Schwachen und bevorzugten den Schutz einer Gruppe Ähnlichfühlender.“ (S. 13)

Nun – ich habe die ersten Seiten gelesen. Gerade wurden die Helden der 48er Revolution vom Sockel geholt. Metternich und Heine argumentieren in ähnlicher Tonlage gegen Ludwig Börne. (S. 69) Wenn ich das Buch beendet habe, werde ich einige vertraute Geschichtsbücher nachlesen. Mit anderen Augen? Ich bin gespannt.

Bis dahin freue ich mich auf die nächsten 230 Seiten von Götz Aly, Warum die Deutschen? Warum die Juden? Frankfurt/Main 2011 und schalte den Computer aus.

Umleitung: Heute liegt mir der Flaneur sehr am Herzen und dann noch Religion, Geschichte, Sprache, Klimawandel, Facebook und andere Kleinigkeiten.

Heute Morgen bequemte sich der Winter zu uns. (foto: zoom)
Heute Morgen bequemte sich der Winter zu uns. (foto: zoom)

Der Flaneur braucht kein Ziel: In der Regel hat der Weg in der westlichen Leistungsgesellschaft ein Ziel. Man geht zur Arbeit oder zum Supermarkt, man muss Behördengänge erledigen, die alte Mutter besuchen, für den Halbmarathon trainieren, Schuhe kaufen oder wenigstens Brötchen holen … revierpassagen

Anglizismus 2013: Publikumsabstimmung … sprachlog

Es gibt einige wichtige Dinge, über die in deutschen Gerichten entschieden wird: Trinkt der Imam von Duisburg Bier? … tapferimnirgendwo (via ruhrbarone)

Universitäten und Theologie: Nicht gläubig im Sinne von Christentum, Judentum und Islam … tagesspiegel

„Weihnachten im Schuhkarton“: Die Aktion will nicht nur helfen, sondern auch missionieren … wdr

Russland sei Dank: Ein Plädoyer für den empathischen Blick nach Osten … zeitonline

1914 und kein Ende: Ungelöste Rätsel, blinde Flecke und die alte Frage nach den „Lehren der Geschichte“ … zeitonline

Over-sophisticated: Anmerkungen zu Christopher Clarks Bestseller „Die Schlafwandler“ … sehepunkte

Lokalgeschichte I: NSDAP-Mitglied Nr. 24 immer noch Ehrenbürger in Olsberg … derwesten

Lokalgeschichte II: Ratssitzung zur Nelliusstraße in Sundern … gruenesundern

Journalismus: Pseudo-Interviews … journalist

Das Problem mit Facebook: Vor ein paar Wochen hat Facebook wieder mal an seinem Filter-Algorithmus herum geschraubt … astrodicticum

SPD-Chef, Energieminister, Vize-Kanzler Gabriel: Jede Menge Baustellen … postvonhorn

Klimawandel: Globale Temperatur 2013 … scilogs

Dschungelcamp: Men-schen-ver-ach-tend … jurga

Kinderbildungsgesetz (KiBiz): Anfrage der SBL zu den “Gruppenformen” in den Kitas … sbl

Christine-Koch-Gesellschaft: Programm Frühjahr u. Sommer 2014 … neheimsnetz

Gegen Homophobie – für Aufklärung. Gegenpetition zu: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens

gegenpetitionIch habe heute den Brief eines Kollegen erhalten, der bestürzt darüber ist, dass bereits mehr als 95.000 Menschen eine Online-Petition unterzeichnet haben, die sich gegen Homosexualität als Unterrichtsthema wendet und weiterhin darüber, dass der Initiator für seine intoleranten homophoben Ansichten in der Presse und im Fernsehen eine große Plattform erhält.

Diese Petition zeige, dass die Pläne der baden-württembergischen Landesregierung,  die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ an Schulen durch den neuen Bildungsplan zu fördern, wichtig seien.

“ … Initiator Gabriel Stängle, der auch Leiter des Referats Erziehung, Bildung und Schulpolitik im baden-württembergischen Realschullehrerverband ist, (..propagiert..) hier ganz offen homophobes Gedankengut. So kritisiert er unter anderem, dass laut Bildungsplan im Unterricht künftig „verschiedene Formen des Zusammenlebens von/mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und Intersexullen (LSBTTI)“ thematisiert werden sollten, wobei die „negativen Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils“ (das Q steht noch zusätzlich für das englische „queer“) vernachlässigt würden. Als solche benennt der Lehrer beispielsweise eine „höhere Suizidgefährdung unter homosexuellen Jugendlichen“ und eine „erhöhte Anfälligkeit für Alkohol und Drogen.

Stängle, der in einer christlichen Gemeinschaft aktiv ist, musste seine Äußerungen auf Anweisung der Betreiber der Petitionsplattform „Open Petition“ bereits entschärfen. Auch eine Strafanzeige wegen Verunglimpfung und Volksverhetzung ging gegen ihn ein. Diese ist zwar vom Tisch: Der zuständigen Staatsanwaltschaft in Tübingen zufolge sind Stängles Äußerungen in der jetzigen Form von der Meinungsfreiheit gedeckt. Doch die Diskussion um schulische Toleranzlehre hat vor dem Hintergrund des Coming-outs von Ex-Fußballprofi Thomas Hitzlsperger gerade erst begonnen….“
http://www.sueddeutsche.de/bildung/petition-gegen-homosexualitaet-im-unterricht-wider-die-toleranz-1.1859429

Die Gegenpetition hat folgenden Wortlaut:

Ich wende mich gegen die Petition „Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ (www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens), da ich die Umsetzung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ nur unterstützen kann. Bei Schüler_innen ein Bewusstsein zu schaffen, wonach Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle (LSBTTI) nichts „Abnormales“ sind, halte ich für wichtig und richtig.

Die Argumentation, LSBTTI sei gefährlich, halte ich für falsch und vollkommen verquer. Es verhält sich – meiner Ansicht nach – vielmehr so, dass sich bei LSBTTI deshalb ein erhöhtes Suizidverhalten zeigt, weil Teile der Gesellschaft ihnen immer noch – und eben u.a. gerade durch solche Petitionen – das Gefühl geben, abnormal zu sein, sodass es schwierig wird, sich selbst zu akzeptieren. Daraus, weil nicht kleine Teile der Gesellschaft einem das Gefühl geben „falsch“ zu sein, resultiert die erhöhte Suizidrate, nicht durch die Zugehörigkeit zu den oben genannten Gruppen. Und genau deshalb ist es so wichtig, zukünftigen Generationen zu vermitteln, das LSBTTI keinesfalls „falsch“ sind und dass sie offen leben dürfen, was sie sind, ohne sich dessen schämen zu müssen oder von anderen beschimpft oder angegafft zu werden.

Dies ist mir ein wichtiges Anliegen, das hoffentlich viele teilen.

Hier kann man die Gegenpetition unterstützen:
https://www.openpetition.de/petition/online/gegenpetition-zu-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

Die Gegenpetition hat nach 4 Tagen bereits mehr als 30.000 Unterstützer.

Umleitung: Gefahrengebiet HH, die Knochen der Heiligen Drei Könige, Erster Weltkrieg, Neheims Handel „judenfrei“, Journalismusdebatte, die Qualität von Radio Sauerland und ein holländisches Dortmund.

Bahnuebergang
Bahnübergang zwischen Silbach und Winterberg (foto: zoom)
„Anschlag“ auf Davidwache: Was bislang bekannt ist … publikative

Gefahrengebiet in Hamburg: Teile der SPD tun sich schwer mit dem Wort „Bürgerrechte“ … sueddeutsche

Religion und Relikte: Von wem stammen die Knochen der Heiligen Drei Könige? … scilogs

Geschichte und Gegenwart: Ohne den Ersten Weltkrieg wäre keiner der Schrecken möglich gewesen, die danach kamen – auch die Schoa nicht … juedischeallgemeine

06.01.1939: Neheims Handel “judenfrei” … neheimsnetz

Journalismusdebatte: Die Angst der deutschen Journalisten vor dem Aktivismus … carta

Radio Sauerland in der Kritik: Ein Archiv mit beschränktem Inhalt … sbl

Verpasste Chance? Als Dortmund einmal (fast) holländisch war … revierpassagen

Umleitung: Militär-Schmonzetten, Kirchenarbeitsrecht, Papst, Einstein, die Schrecken des „Großen Krieges“ und mehr.

CD im Wald
Soll gegen Verbiss helfen. CD in der Schonung. (foto: zoom)
Weihnachtsmotten: Headbanging little Drummertoy … endoplast

Früher war mehr Lametta: Militär-Schmonzette als Aufmacher der Lokalredaktion Hagen der Westfalenpost … doppelwacholder

Kirchenarbeitsrecht und Grundrechte: „Die Sonderstellung der Kirchen im Arbeitsrecht – sozialethisch vertretbar? Ein deutscher Sonderweg im Konflikt mit Grundrechten“ … hpd

The pope has included (nominally) atheists in his Christmas message: „Speaking for myself…NO. I turn my back on this pope and any other“ … pharyngula

Die Duisburger Weihnachtsgeschichte 2013: Der Messias ist da, alles wird gut … jurga

Einstein verstehen VI: Was heißt es, das Bezugssystem zu wechseln? … scilogs

Die Schrecken des „Großen Krieges“: Mit Begeisterung zogen nicht nur in Deutschland die meisten Männer in diese unsinnige Schlacht, doch schon nach wenigen Monaten begann das große, dreckige Sterben … revierpassagen

BI Amecke: BM Lins antwortet auf die Fragen der BI Amecke 21 folgendermaßen … gruenesundern

Herber Rückschlag für den Bundesstützpunkt Winterberg: Der BSC Winterberg und die RSG Hochsauerland werden bei Olympischen Winterspielen erstmals seit Jahrzehnten wohl keinen Einzelathleten am Start haben … derwesten

Nachgereicht: In Memoriam Volker Kriegel … neheimsnetz

Was mir am 24. Dezember 2013 aufgefallen ist: Alisze – der rosarote Mädchenroller und eine kleine Grußformel zum heutigen Tag.

Alisze - der Mädchenroller
Vor dem Aqua in Olsberg sah ich den angeketteten rosaroten Mädchenroller „Alisze“. (foto: zoom)

Nicht ganz so beeindruckend wie die Vespa in LeTouquet, aber rosarot und kurz angebunden, fand ich heute den Mädchenroller FX50 Pink vor dem Aqua in Olsberg***.

Leider waren Herrchen oder Frauchen nicht zu sehen, und so blieb es dann bei diesem Bild und einer kleinen Suche im Internet.

899 Euro muss man oder frau für das 50 cc Zweirad bezahlen, lese ich auf der Website des Händlers.

Mein neues Fahrrad wird wahrscheinlich mehr kosten.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern sowie den Autorinnen und Autoren dieses Blogs je nach religiöser Einstellung: Frohe Weihnachten, entspannte Festtage, geruhsame Feiertage. Macht bzw. machen Sie was draus.

***Das Aqua Olsberg hat heute ab 16 Uhr und am 1. Feiertag geschlossen. Am 2. Weihnachtsfeiertag geht’s normal weiter.

Umleitung: Schützen in der Region wollen Weltkulturerbe werden. Dagegen verblassen die anderen Links. Trotzdem lesen!

Telefonbücherei
Telefonzellenbücherei in Winterberg. (foto: zoom)
Bildung: Macht PISA dumm? … nachdenkseiten

Empfehlungen zur Qualitätssicherung: Öffentlichkeit als Wissenschaftlichkeitsgrundsatz … erbloggtes

Große Koalition: Die Digitale Agenda im Koalitionsvertrag … lummaland

Große Koalition: “Was, so frage ich euch, haben die Römer für uns getan?” … wiesaussieht

Kirchenaustritt: Hohe Hemmschwelle für nackte Kirchenaustrittswillige … nesselsetzer

Dossier-Attacke auf Laschet: Neuer Intrigen-Schub in der NRW-CDU … postvonhorn

Medienspektakel I: Rechthaberische Slomka nervt dünnhäutigen Gabriel … welt

Medienspektakel II: Das Interview Slomka vs. Gabriel … http://youtu.be/izW4Fzrp-DI

Fußball und soziale Medien: Der CL-Spieltag bei facebook – „Nun macht die Pocke doch endlich mal ‘rein!“ … revierpassagen

Bottrop: Zeit der Wahrheit. Kommune macht unrealistische Pläne … wazrecherche

Hagen: DGB stellt eine Verfestigung der Armut im Hartz IV-System fest … doppelwacholder

Fehlt Wasser für’s Fracking? Water shortages may make fracking impractical, industry says … guardian

Landratswahlen im HSK: Die CDU und das Jahr … sbl

Zu guter Letzt: Schützen in der Region wollen Weltkulturerbe werden … DerWesten

Umleitung: Bekenntnisschulen, Plagiatsverfahren, Mathematik, Evolution, Rechtschreibung, Fehler, SPD, Aufregung bei der WAZ und mehr.

Rauchzeichen
Rauchzeichen (foto: zoom)

Bekenntnisschulen in NRW: kein Ende in Sicht? … hpd

Das Plagiatsimperium schlägt zurück: Nach der ausgezeichneten “summa cum laude”-Promotion von Karl-Theodor zu Guttenberg war klar, dass keine noch so gute Note vor Aberkennung wegen Täuschung schützt. Aber vielleicht eine schlechte Note? … erbloggtes

Fenster auf für Steinmeier: Die Justus-Liebig-Universität Gießen hat im Fall Frank-Walter Steinmeier (SPD) ein bemerkenswertes Verfahren zu einem bemerkenswerten Ende gebracht … causaschavan

Die Schönheit der Mathematik: Bei der Mathematik sieht jeder sofort ein, dass sie enorm nützlich ist, aber so wirklich schön finden sie die wenigstens Menschen … astrodicticum

Kongress in Giessen: Evolution in der Grundschule (30.11.-1.12. in Gießen) … evokids

Von wegen Rechtschreipkaterstrofe! Einen allgemeinen Verfall der Rechtschreibung oder gar der Rechtschreibfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen gibt es nicht … nachdenkseiten

Fheler sind Helfer: Kein Erfolg ohne Misserfolg … sciblogs

SPD: Lokalpolitik wird zur Achilles-Ferse … postvonhorn

Die Machtsüchtigen: Warum die SPD ihre Führungsspitze loswerden muss … carta

Medien: Wie sich die WAZ über Götz George aufregt … revierpassagen

Literatur begegnen – Buchvorstellungen, Lesungen und Gespräche: „In Zeiten des abnehmenden Lichtes“ von Eugen Ruge findet am kommenden Montag, 11. November um 18 Uhr in Raum 6 im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg statt … neheimsnetz

NRW und seine Bürger: Wird das Widerspruchsverfahren bei Verwaltungsakten wieder eingeführt? … sbl

Lesezeichen: Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert

Ich verweise an dieser Stelle auf zwei Rezensionen zu Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz, Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert, Berlin, 2012:

1. Dana Ionescu, Institut für Politikwissenschaft, Georg-August-Universität Göttingen: „Die Linguistin Monika Schwarz-Friesel und der Historiker Jehuda Reinharz haben mit „Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert“ eine umfassende empirisch fundierte Monografie zu aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland vorgelegt“. Klick hier!

2. Jan Süselbeck, Die Verschwörungstheorie schlechthin? Über die emotionale Rezeption der „Protokolle der Weisen von Zion“ und einige ihrer Kontexte. Klick hier!

Der Eintrag dient auch mir selbst als Lesezeichen. Zur Zeit fehlt mir leider die Zeit, mich intensiver mit dem Buch auseinanderzusetzen. Ich will aber versuchen, es mir bei nächster Gelegenheit auszuleihen.

Der Tipp kommt wie so oft über Twitter:

Judenfeindlichkeit endlich wirksam bekämpfen. DIG Präsident Robbe fordert Parteichefs zum Handeln auf.

FotoBerlin. Nach der jüngsten Veröffentlichung von Umfrageergebnissen, die eine zunehmende Judenfeindlichkeit in Deutschland belegen, hat sich der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, mit einem dringenden Appell an die Parteivorsitzenden gewandt.

Der DIG-Präsident fordert die Parteichefs auf, endlich intensiver auf die Ursachen zu schauen und eine „nachvollziehbare Strategie für die Bekämpfung von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit“ vorzulegen.

Wie DIG-Präsident Robbe heute in Berlin erklärte, richte sich sein Appell insbesondere an die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel und an den SPD-Vorsitzenden Siegmar Gabriel, die voraussichtlich für die Bildung der nächsten Regierung die Hauptverantwortung trügen. Aber auch die Opposition stehe genau so in der Pflicht wie die nächsten Koalitionspartner. Notwendig sei eine „parteiübergreifende Koalition des Kampfes gegen jegliche Form von Judenhass und Diskriminierung von Minderheiten in Deutschland“, erklärte Robbe. Dazu zähle die Bekämpfung von Judenhass und Fremdenfeindlichkeit ebenso wie das entschiedene Eintreten gegen Homophobie und die Diskriminierung von anderen Minderheiten. „Judenfeindlichkeit endlich wirksam bekämpfen. DIG Präsident Robbe fordert Parteichefs zum Handeln auf.“ weiterlesen