„Poppa Funk“ wirkte als Gastmusiker auf zahlreichen Platten von z.B. Labelle („Lady Marmalade“), Paul McCartney, Lee Dorsey, Robert Palmer, Dr. John und Professor Longhair mit.
Frank Zander ist studierter Maler und Grafiker und verdiente sein Geld vor seiner Musikerkarriere als Gebrauchsgrafiker. (foto: kump/zander)
Hallenberg. (kump_pm) Frank Zander kennen die meisten nur als Sänger, Musiker oder als Moderator mit der Reibeisenstimme. Was die meisten nicht wissen, Frank Zander ist studierter Maler und Grafiker und verdiente sein Geld vor seiner Musikerkarriere als Gebrauchsgrafiker.
Vor einigen Jahren entdeckte der sympathische Ur-Berliner seine Leidenschaft für Pinsel und Farbe wieder. Der Galerist Heinrich Walentowski gab ihm den Tipp: „Mensch Frankie, zeichne doch mal was echt „Zander-typisches!“ Nichts leichter als das, der gute alte ZanderFisch musste als Motiv herhalten und so entstehen seit Jahren lustige, skurrile, seltsame oder auch philosophische Zander-Zeichnungen. Da gibt es die überaus beliebten Piccolöchen-Fische, die Fußball-Kiek-Fische, die Vampir-Fische oder auch die Nachtschwester-Ingeborg-Fische – laut Frank Zander ein echter „Zander Fischmarkt“.
Aber auch Werke zu seinen Musikidolen wie David Bowie oder John Lennon sind entstanden. Dazu kommen die „Hier kommt Kurt-Bilder“, Berlin-Bilder und vieles mehr. Für jeden Geschmack ist was dabei.
Das Plakat zur Ausstellung: der Zander-Fischmarkt (quelle: kump)
Nach den Ausstellungen von Otto Waalkes und Udo Lindenberg ist dies die 3. Ausstellung im Kump in Zusammenarbeit mit den Walentowski Galerien aus Werl.
Wir freuen uns, dass Frank Zander persönlich nach Hallenberg kommt, um die Ausstellung zu eröffnen. Zur Vernissage bringt er nicht nur eine Vielzahl seiner einzigartigen FischGemälde mit – jedes für sich ein Unikat – sondern er hat natürlich auch seine Gitarre im Gepäck. So wird die Ausstellung sicher ein einzigartiger und unvergesslicher Abend – auf Tuchfühlung mit dem Maler und Entertainer Frank Zander.
Lassen Sie sich von der Vielfalt seiner bunten und verrückten Zander-Fische überraschen und feiern Sie mit uns einen schönen Ausstellungsbeginn.
Frank Zander – Die Ausstellung
26. Juli bis 23. August 2019
ÖFFNUNGSZEITEN
Montag, Dienstag, Mittwoch, Samstag 10 bis 13 Uhr Donnerstag und Freitag 10 bis 16 Uhr und Sonntag 14 bis 16 Uhr
AUSSTELLUNGSORT
Infozentrum Kump, 59969 Hallenberg, Petrusstr. 2 Weitere Informationen: www.kump-hallenberg.de
Der Hochheideturm (auch Ettelsbergturm oder Willinger Hochheideturm genannt) ist ein 59 m hoher Aussichtsturm im Rothaargebirge auf dem 837,7 m ü. NHN hohen Ettelsberg bei Willingen im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hochheideturm (foto: zoom)
Comic-Zeichenkunst: Tarzan-Zeichner Burne Hogarth und die Kommunistenjagd in der McCarthy-Ära … endoplast
Rechtspopulistische Journalistenschelte erreicht die Mitte der Gesellschaft: Neu ist, dass diese rechtspopulistsiche Hetze gegen Journalisten inzwischen auch von Zeitgenossen kommt, die bisher eher der Mitte der Gesellschaft zugerechnet werden. So erreichte mich der Tweet einer Ex-CSU- Mitarbeiterin und Ex-DJV-Mitarbeiterin diesen Inhalts: … welchering
Medienkrise: In Thüringen beherrscht die Funke-Mediengruppe die Printbranche. Seit Kürzungen bekannt wurden, spricht das Land über den Wert des Journalismus … taz
Warum ich Game of Thrones lieb(t)e: Soziologie rahmt Psychologie … scilogs
Islandfischer: Globalisierung historisch – und wie sich das Blatt wenden kann … harbuch
Doing Selfies in Auschwitz? Selfies machen in Auschwitz? Die heutigen Selfies sind nicht aus dem Nichts heraus entstanden, sondern sie stehen durchaus in einer gewissen Kontinuität touristischer Praktiken … publicHistory
Madrid: Wer will schon Atmen, wenn er Auto fahren kann? … unkreativ
Die Stadt, die auf ihre Autoren sch …: eine Polemik des Dortmunder Schriftstellers Jürgen Brôcan … revierpassagen
Gemeindefinanzen am Beispiel von Hagen: Bund drückt sich weiter vor Verantwortung. Keine Lösung für Altschulden in Sicht … doppelwacholder
Hartz IV im Hochsauerlandkreis: Verzögerungstaktik bei den Unterkunftskosten … sbl
Lowell George war ein amerikanischer Musiker (Gesang, Gitarre, Mundharmonika, Flöte), Songwriter, Produzent und Initiator der stilprägenden Band Little Feat.
.
Ab 1966 spielte Lowell George kurzzeitig in diversen Formationen (The Factory, The Fraternity of Man, The Standells, Frank Zappa & Mothers). Im Jahr 1969 gründete er Little Feat – eine der bis auf den heutigen Tag wichtigsten und besten Bands der Rockgeschichte. 1979 kehrte er Little Feat den Rücken, um sich einer Solo-Karriere zu widmen. Noch im gleichen Jahr (02.03.1979) erschien sein einziges Solo-Werk Thanks, I’ll Eat It Here, mit dem er noch auf Tournee ging.
.
Am 29. Juni 1979 starb der (durch langjährigen Drogenkonsum) an Hepatitis und starkem Übergewicht leidende Lowell George in Arlington, Virginia an einem Herzinfarkt.
Fünf Tage vor seinem Tod wurde der nachfolgende Audio-Clip im The Bottom Line (New York City) mitgeschnitten.
.
Lowell George fixierte im Bereich Gesang, Slide-Gitarre und Songwriting die „Messlatte“ in einer auch aktuell nur schwer zu toppenden Höhe.
Nicht nur sein bekanntester Song Willin‘ spielt in einer Liga mit z.B. Madame George (Van Morrison), Starless (King Crimson) oder Imagine (John Lennon).
Nach der Vertreibung vom Königsplatz hat der Obelisk an der Treppenstraße seine neue Heimat gefunden. (foto: zoom)
Kassel hat ein Problem mit Nazis. Kassel zeigt kein Rückgrat gegen Rechte.
Als ich den Obelisken im August 2017 zum ersten Mal sah, war ich von Kassel begeistert. Genau das, so dachte ich, ist die Botschaft, die die Stadt des neunten NSU-Mordes (Halit Yozgat, † 6. April 2006) in einer Zeit großer Fremdenfeindlichkeit, inmitten der sogenannten „Flüchtlingskrise“, aussenden sollte „I was a Stranger and you took me in“.
Auf Druck der AfD wurde der Obelisk des Dokumenta-Künstlers Olu Oguibe im Oktober vergangenen Jahres von der Stadt auf den Bauhof geschafft und dort eingemottet.
Lange Zeit blieb ungewiss, was aus dem Kunstwerk mit der Inschrift „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“ werden würde.
Seit April diesen Jahres hat der Obelisk eine neue Heimat gefunden – die Treppenstraße.
Sogleich hat er dort neue Feinde gefunden: Das Kunstwerk stehe an einer Stelle, an der schon die Nazis einen Obelisken geplant hätten. Zwei in einem Artikel der HNA namentlich genannte Experten kritisieren, Oguibes Kunstwerk – das an die Menschlichkeit appelliert -, stehe nun an einem Punkt, an dem die NS-Diktatur ihren absoluten Machtanspruch symbolisieren wollte.
Die Stele solle aus der Sichtachse verschoben werden, dann wäre „die faschistische Axialität“ gebrochen. Dieter Hennicken und Dr. Folckert Lüken-Isberner sind irgendwelcher AfD-Umtriebe unverdächtig, aber was treibt die beiden an?
Mir persönlich erschließt sich ihre Argumentation überhaupt nicht. Wie besser wird denn „die faschistische Axialität“ gebrochen, als durch die Position eines implizit antifaschistischen Kunstwerks in der Sichtachse?
Auf die weitere Diskussion bin ich gespannt.
Eine Stadt, in der mit Walter Lübcke ein CDU-Politiker von einem wahrscheinlich gut vernetzten Nazi-Terroristen kaltblütig unter Jubel und Beifall im Netz ermordet worden ist, muss Rückgrat beweisen und nicht, wie im Oktober 2017 gemeinsame Sache mit der AfD machen.
Erika Steinbach, ehemals CDU und jetzt AfD, hat, so ihr alter Parteikollege Peter Tauber, durch ihre enthemmte Sprache eine Mitschuld am Tod von Walter Lübcke.
Würden die SPD, CDU auch heute noch gemeinsam mit der AfD für die Entfernung des Obelisken vom Königsplatz stimmen? Oder schämen sie sich wenigstens ein bisschen?
Immer wieder am Wegesrand – der Stausee zwischen Brunskappel und Siedlinghausen. (foto: zoom)
Kunsttagebuch: Das Gefühl für die Dinge oder von der Schwierigkeit, Kunst zu definieren … endoplast
Überwachung: EU startet Gespräche mit den USA über Zugriff auf Cloud-Daten … netzpolitik
Wozu dient Geschichte? Wir leben in Zeiten der permanenten Beschleunigung. Weshalb sollte man sich um die Geschichte kümmern, im Zeitalter von Trump, von alternativen Fakten und Facebook? … publicHistory
Fußwege und Geschichte: Von-der-Nahe-an-den-Rhein-Kikerone … paralipomena
Vom religiösen Kult zum Massensport: über die Anfänge des Fußballspiels … revierpassagen
Frank, warum zerlegst Du gerade aus parteipolitischer Rücksichtnahme diesen DJV? Offener Brandbrief an den Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbandes … welchering
Vom Bloggen und Blocken: Als Religionswissenschaftler im digitalen Neuland … scilogs
Demokratie in Gefahr, es lebe die Demokratie: Erleben wir gerade den Untergang der bekannten Demokratie und den Beginn einer neuen Demokratie? Von einer, welche von den Fehlern der alten lernen wird? … rebrob
Die SPD pfeift auf dem letzten Loch: Die EU-Wahlpleite und der Sturz der Vorsitzenden Nahles … postvonhorn
Funke wird Anwalts Liebling: FUNKE Media Sales NRW GmbH – Knapp 130 Mitarbeiter bangen um ihren Job … Anwalt
Warum es den lokalen Handel braucht: Gestern abend habe ich meinen PC runtergefahren und heute morgen… nichts geht mehr. Tot. Am denkbar ungünstigsten Tag überhaupt, aus verschiedenen Gründen … unkreativ
Dr. John, eigentlich Malcolm „Mac“ John Rebennack Jr. (* 20. November 1941 in New Orleans, Louisiana; † 6. Juni 2019), war ein US-amerikanischer Musiker (Piano und Gitarre), Sänger, sechsfacher Grammy-Preisträger und Musikproduzent.
.
Sein musikalisches Schaffen umfasste Rock ’n’ Roll, Blues und Jazz. Rebennack war stark von der Folklore seiner Heimatstadt New Orleans beeinflusst und galt als wichtigster und nahezu einziger Vertreter des „Voodoo Rock“. 2011 wurde Dr. John in die Rock and Roll Hall of Fame gewählt.
Hörte Gris Gris erstmalig 1969 bei einem 3 Jahre älteren Vetter … – und da hat’s Klick gemacht. Habe eben die „Dr. John“-Abteilung im Vinyl-Regal nachgemessen. Der Zollstock weist stolze 22 Zentimeter aus 😉
Bei aller Trauer um den charismatischen Dr. John (erlebten ihn letztmalig „on Stage“ in Rudolstadt | Juni 2011) … – wie lösche ich den Ohrwurm-Groove aus den Gehörgängen?
National Public Radio (NPR) hat eine „Dr. John: In Memoriam Playlist“ online gestellt. Diese umfasst 45 Song und kann via Spotify abgerufen werden.
A Salty Dog ist das dritte Studioalbum der britischen ProgRock-Band Procol Harum. Es wurde im März 1969 in den EMI-Studios (London) aufgenommen und im Juni des Jahres veröffentlicht.
.
Bevor ich mich jetzt weiter über die Scheibe auslasse, zitiere ich den letzten Satz der Rezension bei rocktimes.de:
Klare Ansage also: Wer diesen Klassiker bisher noch nicht besitzt, muss jetzt umgehend zuschlagen!
btw:
Procol Harum Drummer B.J. Wilson (†1990) – nach P.H. viele Jahre mit Joe Cocker unterwegs – ist/war für mich einer besten Trommler der internationalen Rockszene.
Tommy ist zunächst der Titel des 1969 erschienenen Konzeptalbums der britischen Rockgruppe The Who. Das Album ist die erste Rockoper der Gruppe und beschreibt die Geschichte des Deaf, Dumb and Blind Kid (tauben, stummen und blinden) Tommy Walker.
.
Dem Musikalbum folgten die Umsetzung als Film (1975), dessen Soundtrack gesondert veröffentlicht wurde, sowie als Musical und Ballett. Tommy gilt als einer der Höhepunkte im künstlerischen Schaffen von The Who und insbesondere Pete Townshends, der fast alle Titel des Albums komponierte.
Quelle: Wikipedia