Blick vom KölnTriangle auf die „richtige“ Rheinseite (foto: zoom)
Gestern hatten wir mit dem Wetter Pech. Kaum waren wir in Köln angekommen, plästerte es aus dicken grauen Wolken.
Für den Blick vom KölnTriangle auf der Deutzer Seite (der Schäl Sick) klarte der Himmel kurz auf und ich konnte ein Foto durch die dicken Plexiglas-Scheiben machen.
Blende 7.1, ISO 100, Belichtung 4 sec (fotos: zoom)
Das haben bestimmt schon viele vor mir getan: wenn die Bilder verwackeln und unscharf sind, wenn das Stativ zu Hause steht und einem im Touristen-Gewusel der Kragen platzt, dann kann man das Foto auch gleich ganz verreißen.
Das obere Bild ist noch nicht sehr aussagekräftig, aber vielleicht ist das nächste Foto deutlicher: Wo bin ich?
Der Maler hatte die mit Eisschollen bedeckte Elbe sehr genau studiert. (foto: zoom)Als ich am Dienstag meinen bildungsbürgerlichen Horizont in der Hamburger Kunsthalle zwischen Alten Meistern und Moderne erweiterte, sah ich das Cover einer meiner Langspielplatten an der Wand hängen.
Gut geklaut. Der Mann ist also auch heute noch, nicht nur mit diesem Bild, anschlussfähig.
Frage: Wer hat die Cover-Illustration für welche Band geliefert? Ok, anders herum: Wer hat sich das Bild für sein Postpunk-Album geklaut?
Tipp: Im Blog habe ich ca. 2015 die Musikgruppe mit einem Bild aus Travemünde in Verbindung gebracht.
Eine Einkaufstrasse im irgendwo (foto: zoom)Es gibt Menschen, für die ist der Kauf von Klamotten Alltagsroutine. Die machen das einfach, und manche haben es sogar als Hobby namens „Shopping“ in ihren Regenerationszyklus eingebaut.
Bei mir ist das anders. Neue Sachen lege ich mir erst dann zu, wenn das, was ich trage, nach der 1000sten Wäsche völlig zerfranst und /oder eingelaufen ist.
Kurz vor Weihnachten habe ich mir, auch sanft gezwungen von der Familie, einen neuen Pullover zugelegt. Eigentlich sollte ich sogar zwei(!) Pullover kaufen. Die starken Argumente waren, dass es gerade 30% Jahresendzeit-Rabatt gebe.
Mein Gegenargument entwickelte ich als Kompromiss: „Seid froh, dass ich überhaupt EINEN Pullover kaufe!“
Diese Linie habe ich im Laden konsequent durchgehalten.
Nun ja, mir gefällt der neue Pullover. Ich trage ihn fast jeden Tag.
Manchmal denke ich jetzt im Hochsauerländer Winter: „Hätte ich doch zwei oder drei von den Teilen gekauft!“ Zu spät. Die Jahresendzeitpreise gelten nicht mehr, und die Stadt ist weit weg.
Ich werde den neuen Pullover tragen, bis er unten an den Ärmeln ausfranst – so in zwei bis drei Jahren. Oder ich erlerne das Hobby „Shopping“. Dann wäre ich fein raus.
Wo habe ich das gute Stück gefunden? Stadt und Geschäft!
Aufwärts strebend taucht er hoffentlich auf – nur wo? (foto: zoom)Der Taucher hat hoffentlich die Lücke gefunden, um wieder an die Oberfläche zu gelangen.
Nur wo? Wisst ihr es?
Sofern Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern möchten z.B. Erteilung von Einwilligungen, Widerruf bereits erteilter Einwilligungen klicken Sie auf nachfolgenden Button.
Einstellungen