Winterberg: Bunt statt Braun – Demo gegen Rechts!

Kundgebung für Demokratie, Vielfalt und Offenheit in Winterberg am Sonntag, den 09. Februar 2025 um 18 Uhr auf dem Winterberger Marktplatz.

Bunt statt Braun, Winterberg, Demo gegen Rechts (Veranstaltungsplakat)

Die Initiative für Vielfalt und Demokratie Winterberg lädt alle Bürgerinnen, Bürger und Gäste herzlich ein, um gemeinsam ein friedliches und starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Offenheit zu setzen.

(Pressemitteilung der Initiative für Vielfalt und Demokratie Winterberg)

Deutschlandweit sind in den letzten Tagen knapp 500.000 Menschen auf die Straßen gegangen, um für Demokratie und Vielfalt zu demonstrieren. Ein starkes Zeichen, das die Organisatorinnen und Organisatoren auch in Winterberg und Umgebung setzen möchten.

„Auf Grund der aktuellen politischen Lage so kurz vor der Bundestagswahl, sehen wir dringenden Handlungsbedarf und möchten ein Zeichen setzen – für Demokratie und gegen den zunehmenden Rechtsdruck.

Unsere Region lebt mit und von Zugezogenen und muss sich als bekannte, touristische Destination klar positionieren“ – so die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der neu gegründeten Initiative für Vielfalt und Demokratie Winterberg.

Die Kundgebung findet am Sonntag, den 09. Februar um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Winterberg statt. Geplant sind zahlreiche Redebeiträge aus Politik und Zivilgesellschaft, unter anderem von drei Direktkandidat:innen für den HSK: dem Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese (SPD), Sandra Stein (B90/Grüne) und Lara Kuse (Die Linke) sowie musikalische Darbietungen. Plakate und Banner dürfen gerne mitgebracht werden.

Die Initiative freut sich auf rege Teilnahme, auch aus den benachbarten Stadtgebieten.


Die engagierten Winterberger Bürger*innen der Initiative für Vielfalt und Demokratie Winterberg (Foto: (c) Initiative für Vielfalt und Demokratie)

Die „Initiative für Vielfalt und Demokratie Winterberg“ setzt sich aus einer engagierten Gruppe Winterberger Bürger*innen zusammen, darunter Alexandra Kräling, Kim Peis, Philipp Schäfer, Moritz Schäfer, Hendrik Brieden, Brit Hilmers, Raphael Gessenhardt, Sven Westphal, Jan Pieper sowie vielen weiteren aktiven Mitstreiter:innen.

Rückfragen, Anregungen und Anfragen für Redebeiträge sind jederzeit willkommen. Die Initiative freut sich über die Kontaktaufnahme unter bunteswinterberg@gmail.com.

Kundgebung 02.02.2025: Brandmauer Kassel

Plakat: Aufruf zur Demo, morgen um 14 Uhr, Königsplatz in Kassel

Am morgigen Sonntag, dem 02.02.2025, findet um 14 Uhr auf dem Königsplatz in Kassel eine Kundgebung statt. Das Motto: Wenn die Brandmauer stürzt, bauen wir sie wieder auf!

(Ankündigung DGB Nordhessen)

Der Aufruf

Wenn die CDU/CSU die Brandmauer zur AfD einstürzen lässt, bauen wir sie wieder auf.

Sei die Brandmauer und demonstriere mit uns gegen die Zusammenarbeit mit Faschist*innen.

Für das individuelle Recht auf Asyl und eine menschenwürdige Politik.

Wir rufen alle Demokrat*innen dazu auf, am Sonntag ein klares Zeichen gegen das Mehrheitenbeschaffen mit einer Rechtsaußen-Partei zu setzen.

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Guten Morgen! In Sachen AfD sind die Kirchen einig – nicht wählbar für Christen

Brandbrief der Leiter der Hauptstadt-Büros der katholischen und der evangelischen Kirche an die Abgeordneten des Bundestags.

Wanderung gestern: Am Ende des Kreuzwegs wartet die Kapelle auf dem Borberg zwischen Olsberg und Brilon. (foto: zoom)

Fundstück:

„Bei der AfD sind die Kirchen so eindeutig und einig wie sonst bei kaum einem anderen politischen Thema. Mit öffentlichkeitswirksamen Stellungnahmen beziehen sie klar Position. Große Aufmerksamkeit erregte diese Woche ein Brandbrief der Leiter der Hauptstadt-Büros der katholischen und der evangelischen Kirche an die Abgeordneten des Bundestags. Darin kritisieren sie den Kurs der Union, die mit ihren Vorstößen für eine strengere Migrationspolitik die Zustimmung der AfD in Kauf nimmt.“

Alles lesen:
https://katholisch.de/artikel/59256-in-sachen-afd-sind-die-kirchen-einig-nicht-waehlbar-fuer-christen

Umleitung: Angela Merkel, Friedrich Merz und mehr

Erklärung von Bundeskanzlerin a. D. Dr. Angela Merkel zur Abstimmung im Deutschen Bundestag am 29. Januar 2025

„In seiner Rede am 13. November 2024 im Deutschen Bundestag hat der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Kanzlerkandidat von CDU und CSU, Friedrich Merz, ausweislich des stenografischen Protokolls des Deutschen Bundestags unter anderem erklärt: ‚Für die wenigen verbleibenden Entscheidungen, die ohne Bundeshaushalt möglich sein könnten, will ich Ihnen hier einen Vorschlag machen:

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Zum 27. Januar 2025

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Heute gedenken wir der Befreiung von Auschwitz. Als die Soldaten der Roten Armee der Sowjetunion vor 80 Jahren die Tore öffnete, boten sich ihnen Bilder, die in ihrer Grausamkeit durch nichts zu überbieten sind. Gott sei Dank ist der 27. Januar inzwischen ein offizieller Gedenktag für sechs Millionen von Nationalsozialisten auf die Eigenschaft „Jude“ reduzierte und ermordete Menschen aus ganz Europa.

Aber wir dürfen auch einen anderen Gedenktag nicht vergessen, denn genau ein Jahr zuvor hatten die Soldaten der Roten Armee schon einmal eines der größten Verbrechen in der Weltgeschichte beendet: 872 Tage lang bemühten sich deutsche Soldaten, alle Einwohner Leningrads – die Stadt, die heute wieder (Sankt) Petersburg bzw. Petrograd heißt – verhungern zu lassen, und weit über eine Million verhungerten in dieser Stadt. [1]

Fassungslos stehen wir vor diesen Zahlen und fragen uns: „Wie konnte das [2] passieren?“ [3] Wie konnte was „passieren“ [4]? Wir benutzen Wörter wie
Drittes Reich“

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In meinem Eingangskorb: zwei Jason Stanleys, ein Fredric Jameson

Die Universitätsbibliothek am Hauptstandort Holländischer Platz/Diagonale 10 (foto: zoom)

Am Wochenende habe ich mich in der UB Kassel mit einer neuen kleinen Auswahl an Büchern versorgt.

Nachdem ich das neue Buch von Jason Stanley, Erasing History, How Fascists Rewrite The Past To Control The Future, NY 2024, in einem Rutsch weggelesen hatte, wollte ich einige weitere Werke desselben Autors lesen.

In Erasing History geht es um den Angriff der autoritären Rechten auf das Bildungssystem. Stanleys Überlegungen zu den Verhältnissen in den USA lassen sich teilweise auch auf Deutschland übertragen und helfen, die Strategie und Taktik von AfD & Co zu verstehen.

Jetzt also zwei weitere Bücher: How Fascism Works (2018) und How Propaganda Works (2015). Den Einstieg in How Fascism Works war schon wie bei Erasing History sehr leicht. Stanley schreibt flüssig und lesbar. Mit ausreichenden Englisch-Kenntnissen ausgestattet, versuche ich mir stets die Ursprungsausgaben auszuleihen. Wer rastet, der rostet – auch Sprachen müssen gepflegt werden.

Damit Stanley nicht einsam bleibt, gab es Fredric Jameson, Late Marxism (1990) als Zugabe. Ich befürchte, dass Jameson schwerere Kost werden wird. Mal schauen.

Bevor es soweit ist, geht es jetzt mit Anti-intellectual, dem dritten Kapitel von How Fascism Works weiter.

Sämtliche Kapitel lauten:

  1. The Mythic Past
  2. Propaganda
  3. Anti-intellectual
  4. Unreality
  5. Hierarchy
  6. Victimhood
  7. Law and Order
  8. Sexual Anxiety
  9. Sodom and Gomorrah
  10. Arbeit Macht Frei

Die Überschriften geben vielleicht schon eine Ahnung des Inhalts. Vielleicht schaffe ich es demnächst, wenigstens das ein oder andere Buch ausführlicher zu besprechen. Meist fehlt mir allerdings im Anschluss ans Lesen die Zeit.

Umleitung: Flood the Zone with Shit

Ein auffälliger Baum in der Nähe der Franzosensteine (foto: zoom)

Trumpismus: Alternative Fakten, alternative Medien und ein alternativer Präsident … endoplast

Von Schmitt über Thiel zu Vance: der Autoritarismus der ökonomischen „Libertären“ … endstationrechts

Flood the Zone with Shit: Focus/Nius-Edition … unkreativ

Elektronische Patientenakte: Start verschiebt sich auf Sankt-Nimmerleins-Tag … netzpolitik

Deutschland im Klimaschutz-Vergleich abgerutscht: Die Bundesrepublik erreicht im globalen Klimaschutz-Ranking nur noch den Wert „mäßig“. Die erneuerbaren Energien boomen in vielen Industrie- und Schwellenländern, doch die fossilen Lobbys sind weiterhin stark … klimareporter

Dialektik des Widerstandes: Die Barbarei zu bekämpfen ist nötig und unumgänglich, zugleich aber auch zuwenig … misik

Soziale Sicherheit (Satire): Seien Sie doch froh, dass das Bürgergeld noch nicht abgeschafft wurde, sonst müssten Sie Ihren Antrag jetzt völlig umsonst stellen. Es sind ja auch nur drei Tage, an denen Sie nicht beschäftigt waren. Wieso ungerecht? War ich erkältet oder Sie? … zynaesthesie

Sensation! Das Ruhrgebiet heißt wieder Ruhrgebiet: Das Revier (früher auch schon mal von übereifrigen Kreisen „Ruhrstadt“ genannt) muss sich also nicht mehr zur „Metropole Ruhr“ aufplustern und sich als Weltstadt gerieren … revierpassagen

Situation des Bahnverkehrs im HSK: Der SEV zwischen Neheim-Hüsten und Meschede verkehrt über mindestens 2 Monate. Die Übergangszeiten von und Zügen sind extrem ungünstig … sbl

Umleitung: Kornkreise, Flüchtende, US-Präsidentschaftswahlen, Reden über Journalismus, Fräuleinwunder und mehr

Alte Scheune in Beringhausen (foto: zoom)

Kornkreise, Aliens und Antisemitismus? Ein langjähriges Vorstandsmitglied der verbotenen „Artgemeinschaft“ und eine deutsche Pionierin des extrem rechten Anastasia-Kultes referieren in Nordhessen vor vermeintlich unpolitischen Esoterikern … endstationrechts

Wieder ein offenes Rennen um die US-Präsidentschaft: Mit Kamala Harris hat die Demokratische Partei nun eine Kandidatin, die nicht nur im Lager der Demokratischen Partei für Enthusiasmus und hohe Bereitschaft zum Engagement sorgt … derrechterand

Streit um ARD, ZDF und Co.: Wir müssen über Journalismus für alle reden … netzpolitik

Von Flucht und Flüchtenden: hier wird nur die schwachsinnige Politik der #noafd hofiert und salonfähig gemacht. Die den Menschen schadet, der Wirtschaft und am Ende ganz Deutschland … unkreativ

Fräuleinwunder (Satire): „… als eines der Hauptanliegen in der Koalition mit der AfD sehe. Bundeskanzler Merz werde durch ein Gesetz ‚Fräulein‘ als verbindliche Anrede für jede noch nicht verheiratete im Sinne der deutschen Leitkultur weibliche Person festsetzen und in…“ … zynaesthesie

Max Winter – In der Branntweinschänke (1900): Heute geht es mit Max Winter in die Brandweinschänken des Wiens im Jahr 1900. Max Winter (1870-1937) war Österreicher, Reporter, Journalist, Schriftsteller, später Politiker und einer der Pioniere der Sozialreportage im deutschsprachigen Raum … schmalenstroer

Dortmunder Museum Ostwall: Künstlerinnen endlich aufwerten … revierpassagen

Umleitung: Klimakrise, AfD-Verbot, 3. Oktober, VEB und mehr

Der letzte September-Spaziergang 2024 (foto: zoom)

„Mit Klimawandel keinen überzeugt“: Der Physiker Ramón Méndez hat Uruguay unabhängig von Öl und Gas gemacht. Gewirkt hätten vor allem wirtschaftliche Argumente … taz

„Umleitung: Klimakrise, AfD-Verbot, 3. Oktober, VEB und mehr“ weiterlesen

Einsatz für Toleranz und Vielfalt

Sozialwerk St. Georg engagiert sich im Briloner Bündnis für Demokratie

Logo Briloner Bündnis für Demokratie

Das Sozialwerk St. Georg ist Teil des „Briloner Bündnisses für Demokratie“, das im Mai 2024 gegründet wurde. Das Bündnis, ein Zusammenschluss von 18 Vereinen, Organisationen und Parteien, setzt sich für Demokratie und Vielfalt in Brilon ein. Ziel ist es unter anderem, das Engagement der verschiedenen Akteur:innen zu bündeln und sichtbarer zu machen.

(Aktuelle Mitteilung Sozialwerk St. Georg)

„Wir freuen uns, Teil dieses Bündnisses zu sein“, sagt Alexander Heiduk, Persönlicher Assistent im Ambulant Betreuten Wohnen in Brilon, der sich für die Teilnahme des Sozialwerks eingesetzt hat.

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