Historische Gedenktafel am Ortseingang von Rheinsberg/BB (foto: zoom)
Nobelpreis für Physik 2022: Beantwortung einer Frage aus der ganz frühen Quantenphysik … scilogs
Kritik an Pelletheizungen: „Nichts verbrennt dreckiger und klimaschädlicher als Holz“ … ntv
Intellektuelle Rechtsextremisten streben „Kulturrevolution von rechts“ an: Die Neue Rechte eint die Auffassung von einem „geistigen Kampf“, der einen „angestrebten politischen Umsturz ideologisch vorausdenken und vorbereiten“ und autoritär-nationalistische Vorstellungen in reale Politik umsetzen soll … endstationrechts
Kaminer, Mikich, Subotic· und Co. in Dortmund: Vorverkauf für das LesArt.Festival ist gestartet … nordstadtblogger
Aktuell ist ein „neues“ Social-Media-Angebot in aller Munde: Eine Kritik an VERO, die ein ganz anderes Problem aufdeckt … unkreativ
Impressionismus und Fotografie: zwei Wege in die Moderne … revierpassagen
Mord am Hellweg: Politische Krimi-Nacht am Sonntag in Hagen … doppelwacholder
Ich habe gestern in der „Umleitung“ keinen hohlen Spruch gemacht und war heute tatsächlich auf der Fridays for Future Demo in Kassel. Es waren nach meinem Eindruck weniger Teilnehmer*innen als im letzten Jahr, als noch komplette Schulklassen auf den Bahnhofsvorplatz geströmt waren, aber am Ende bewegte sich doch ein ansehnlicher Zug durch die Kasseler Innenstadt.
2000 Demonstrant*innen habe ich geschätzt, die Polizei spricht laut Hessenschau von 1500 Menschen.
Der Demonstrationszug in der Königstraße (foto: zoom)
Die gesamte Atmosphäre war friedlich, freundlich und eher ruhig. Einzig die beknackte Politsekte MLPD hielt sich nicht an die Vereinbarung, keine Parteifahnen und Banner zu zeigen.
Die Reden bei der Auftaktkundgebung waren sachlich und auf den Punkt. Eingeleitet übrigens von einer Person vom Queeren Forum/Zentrum (?) Kassel die an den Tod von Malte C. infolge eines körperlichen Angriffs auf dem Christopher-Street Day (CSD) in Münster erinnerte und auf die Bedrohung von queeren Menschen gerade in Krisenzeiten hinwies.
Queere Person links, Dolmetscherin rechts auf der Bühne. (foto: zoom)
Jetzt, wo ich diese dürren Zeilen tippe, hätte ich doch gerne den Wortlaut der Reden vor mir liegen. Ich kann schlecht fotografieren und gleichzeitig Statements verarbeiten.
Sehr positiv fand ich die Gebärdendolmetscherin auf der Bühne, die alle Reden simultan in Gebärdensprache übersetzte.
Behandle jede Krise wie eine Krise (foto: zoom)
Der Kern aller nachfolgenden Reden unterschied sich nicht von dem, was auch an vielen Stellen im Blog zu lesen ist: wir befinden uns in der Klimakrise/Klimakatastrophe. Die Extremwetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen seien schon Teil der Krise. Es bestehe die Gefahr, dass sehr bald so viele Kipppunkte gerissen werden, dass die Krise/Katastrophe unumkehrbar werde. Der einzige Weg heiße: raus aus der fossilen Wirtschaft/Gesellschaft.
Gleichzeitig werde unsere Gesellschaft von vielen weiteren ökonomischen bzw. politischen Krisen getroffen, sodass sich die Menschen entscheiden müssten, wo und wofür sie stehen.
Das Vertrauen in die politische Klasse ist gebrochen (foto: zoom)
Die Politik trage zur Zeit nichts zur Lösung der Klimakrise bei. Im Gegenteil. Der Bau von neuen LNG-Terminals und die geplante Aufnahme von Gas- und Kernenergie in die Taxonomie der nachhaltigen Energieformen durch die EU werde die Klimakatastrophe verschärfen.
Soweit erst einmal meine Gedanken nach der Heimfahrt ins Sauerland. Die Klimakrise wird uns auf jeden Fall noch lange begleiten.
Das Schlusswort bekommt diese Teilnehmerin der Fridays for Future Demo in Kassel vom 23. September 2022:
Du musst kein Klima-Heiliger sein – und ich denke das gilt auch für Heilige (foto: zoom)
Die große Eiche und mein kleines Fahrrad oberhalb von Westernbödefeld (foto: zoom)
Putins ideologisches Inventar: Der Russe ist voll Zuversicht, dass, wenn er in seinem nationalen Kampf unterliegt, diese Niederlage nur das ›erste‹ Kapitel seines Ringens ausmacht … derrechterand
Gefährlicher „Bodensatz“ mit Ukraine-Ressentiments: Eine neue Studie hat ergeben, dass fast jede zehnte Person Verschwörungserzählungen rund um den Krieg in der Ukraine Glauben schenkt. Dazu unterstützen 17 Prozent abwertende Äußerungen zu Geflüchteten aus der Ukraine … endstationrechts
Gleichstellung: Frauen in allen Positionen unterrepräsentiert … doppelwacholder
Google News: verkauft Staatspropaganda als „vertrauenswürdig“ … netzpolitik
AstroGeo Podcast: Saturnringe und ein verlorener Mond … scilogs
20 Jahre Konzerthaus Dortmund: Symbol für den Wandel im Ruhrgebiet …revierpassagen
Corona-Impfungen: Die Stadt Dortmund bietet ab Freitag Corona-Schutzimpfungen mit den neuen Impfstoffen an … nordstadtblogger
Falls mich morgen jemand sprechen will: 11. Globaler KLIMASTREIK – Wir treffen uns um 12 Uhr am Hauptbahnhof und ziehen zu Fuß durch Kassels Straßen! Masken mitbringen, Demoschild einpacken und Freund*innen Bescheid sagen … fridaysforfuturekassel
Ich denke, dass es langsam aber sicher auch ins allgemeine Bewusstsein durchdringt, dass die Klimakrise eine gewaltige Bedrohung für das Überleben der Menscheit ist.
Theoretisch ist es ganz einfach: Klimaschädliche Gase wie CO2 und Methan nicht weiter in die Atmosphäre pusten. Fertig.
Dazu müssten wir endlich aus der fossilen Wirtschaft aussteigen. Hätten die vorhergehenden Regierungen die Enegiewende nicht aktiv hintertrieben (Danke Herr Altmaier, nicht), würden wir heute auch weniger vom russischen Erdgas (Danke Herr Schröder, nicht) abhängig.
Die Energiewende ist kein Pappenstiel und erfordert gewaltige Investitionen, die den Umbau der Wirtschaftsweise beschleunigen. Jeder Cent, der in die fossilfreie Energie geht, steuert zum Erhalt unserer Gesellschaft bei.
Die Kasseler Fridays for Future Demonstration geht auch dieses Jahr vom Hauptbahnhof los. (archivfoto: zoom)
Die Klimakrise eskaliert und der Journalismus kommt nicht hinterher: Wir haben mittlerweile sechs von neun planetaren Grenzen überschritten, in wenigen Jahren reißen wir voraussichtlich das 1,5-Grad-Budget. Nur, was bedeutet das eigentlich? … uebermedien
Die extreme Rechte: Aufstandsphantasien und die Frage nach der Deutungshoheit … endstationrechts
Bescheiden, intellektuell, integer: Italiens KP-Chef Enrico Berlinguer, Erfinder des Eurokommunismus, war ein Gigant der Linken. Eine neue Biografie erinnert an diese packende Figur … misik
Im Haifischbecken der Berliner Politszene: Christoph Peters‘ Roman „Der Sandkasten“ … revierpassagen
Die Emscher. Bildgeschichte eines Flusses: Die Ausstellung präsentiert eine Bildgeschichte der Emscher von der Mühlenlandschaft über den Industriefluss bis zur Renaturierung. Aus dem Fotoarchiv der Emschergenossenschaft werden einmalige historische Aufnahmen aus über 100 Jahren gezeigt … zollverein
Meer, Strand, Dünen, Wald, Land, Himmel und Wolken (foto: zoom)
Folter und Mord: Das Gestapo-Gefängnis im badischen Ettlingen … endstationrechts
Nachgefragt: Kriegsveteranen als “Euthanasie”-Opfer … historischdenken
Es werden ein paar harte Jahre: Wir werden es dennoch schaffen, aber nicht mit Deppenpolitik … misik
Und dann war der Strom weg: Ich mache mir, wie vermutlich jede und jeder von Euch, Gedanken über den kommenden Winter. Das was mich dabei am Meisten beunruhigt ist, dass ich einen flächendeckenden, längerfristigen Stromausfall für nicht unwahrscheinlich halte … unkreativ
Klimawandel: Stadt Haarlem will als Erste auf der Welt Fleischreklame verbieten … scilogs
Mit Fotos wirksam „Übers Klima reden“: Webinar zur Bildsprache in der Klimakommunikation … klimafakten
Cookie-Banner der meistbesuchten Websites: Miese Tricks und fiese Klicks … netzpolitik
Zwischen Trauer, Stolz und Hoffnung: 7.000 Demonstrierende beim CSD Dortmund … nordstadtblogger
Seit dem 1. September befinden wir uns im meteorologischen Herbst. Subjektiv phänologisch tippe ich auf Spätsommer/Frühherbst. Der teilweise frühe Laubfall der Bäume hängt wahrscheinlich mit der großen Trockenheit zusammen.
Kalendarischer Herbstbeginn (Tag-Nacht-Gleiche) wird in diesem Jahr am 23. September sein.
Ich bin gespannt, wie es mit dem Wetter / Klima weiter geht. Wird im Winter viel oder wenig Schnee fallen? Werden die Temperaturen eher moderat oder klirrend kalt werden? Im Sauerland fürchte ich Herbst- oder Winterstürme. Meinethalben dürfen sie gerne ausfallen.
Überschwemmungen könnten auch wegen des Kahlschlags der Wälder in größerem Maß auftreten.
Viele Sauerländer*innen decken sich aus Angst vor der Energiekrise mit Brennholz ein. Eine hohe Feinstaubbelastung, der Gestank des Holzbrandes aus tausenden von Kaminöfen ist nicht gesund, frieren aber ebenfalls nicht.
Ende August zum Eis essen nach Marburg radeln … (foto: zoom)
Den August 2022 werde ich als heiß, trocken und streckenweise lebenswert in Erinnerung behalten.
Negativ überschattet vom Mordanschlag auf Salman Rushdie. Dazu gesellt sich die Energiekrise, die Klimakatastrophe und der Ukraine-Krieg.
Traurig der Tod von Michael Gorbatschow und Hans-Christian Ströbele.
Interessant die Lektüre von Volker Ullrichs Hitler-Biographie. Band I (Aufstieg) ist geschafft, jetzt rausche ich durch Band II, die Jahre des Untergangs.
Lachhaft und erschreckend zugleich der Dokumentenklau des ehemaligen Präsidenten der USA.
Bemerkenswert, dass eine Münchener Beteiligungsgesellschaft ein Grundsück am Waltenberg in Winterberg für das vierfache des Verkehrswerts ersteigert.
Positiv das Freibad in Siedlinghausen und das Stadtradeln Winterberg. Habe mich herausgefordert gefühlt, alle Strecken, die ich sonst im Laufe eines Jahres mindestens einmal radele, in drei Wochen abzufahren.
So bin ich seit langem auch wieder nach Marburg gerollt, habe festgestellt, dass die Stadt an einem sonnigen Sonntag sehr voll ist und habe mich mit einem Eis entschädigt.
Das Radfahren ist ein ganz eigenes Kapitel. Vielleicht später. Jetzt ist es zu spät am Abend.
Thomas Wasilewski wehrt sich: Der 59-jährige Vater ist arm und zutiefst enttäuscht darüber, wie Behörden und Politiker mit seiner Familie umgehen. Er kämpft für ein anständiges Leben und hofft auf einen heißen Herbst … nd
Steigende Preise, miese Löhne, geringe Sparquote: Wir sind in einer sozialen Notlage, sagt Ökonom Marcel Fratzscher. Daran sei auch der Staat Schuld … taz
Täter-Opfer-Umkehr: Voerder Landwirte haben Angst vor der Zukunft? … unkreativ
Eine gute Nachricht aus der Forschung: Klimaschutz wirkt viel schneller, als viele Menschen denken … klimafakten
SF6 – Klimakiller im Windrad? Eine Reportage des ARD-Magazins Plusminus befasst sich mit dem hochpotenten Klimagas SF6 in Windkraftanlagen. Was ist da dran? … ewsschoenau
Als Tourenradweg ausgezeichnet ist dieser Radweg nahe dem Nordhang des Kahlen Asten eine Zumutung/Frechheit. Ich weiche hier immer auf die Straße aus. (foto: zoom)
Comic-Zeichenkunst: Neal Adams, der Erfinder des visuellen Superhelden-Realismus im Kosmos des Unrealistischen … endoplast
Unergründlich zu allen Zeiten: Mariette Navarros Meeres-Roman „Über die See“ … revierpassagen
The Ministry for the future: Kim Stanley Robinson denkt wenigstens Wege, wie sich eine Katastrophe abschwächen kann. Wie die Menschheit doch noch die Kurve bekommen könnte. Und das ist wirklich höchst inspirierend … schmalenstroer
Das Grösste von allem – Dubai und Abu Dhabi: Dubai ist völlig surreal. Alles muss hier „das Größte“ sein. Die weltgrößte Mall. Das weltgrößte Hochhaus. Alles immer Weltgrößt. Das sieht man dann auch im Stadtbild … unkreativ
In den Tod gehetzt: Es gibt keine „Polarisierung“. Es gibt nur eine rechte Sekte, die sich in den letzten Jahren immer mehr radikalisiert hat. Zum Tod von Lisa-Maria Kellermayr … misik
Rechte Kampagne: Der Missbrauch des guten Namens von Simon Wiesenthal durch US-Trump-Dualisten … scilogs
Vom 17. bis 31. August geht es in Dortmund um „Jüdisch-Arabische Verflechtungen“: Themenreihe befasst sich mit Antisemitismus in postmigrantischen Gesellschaften … nordstadtblogger
Eine Erde, wie wir sie nicht kennen (wollen): Wie sieht eine Welt mit 3 Grad globaler Erwärmung aus? Was bedeutet das konkret für Klima und Wetter? Klimaforscher Stefan Rahmstorf schildert in diesem Beitrag aus »3 Grad mehr« die drohenden Folgen – und macht damit deutlich, warum wir sofort entschiedene Klimaschutzmaßnahmen brauchen … oekom
Prekäre Lage im Nahverkehr: Kommunen, Verbünde und Verkehrsunternehmen fordern mehr finanzielle Mittel für ÖPNV … doppelwacholder