Was mache ich als Bewohner eines Winterberger Ortsteils, wenn es im Hochsauerland schneit?
Ich gehe/fahre auf keinen Fall in die überfüllte Kernstadt Winterberg, sondern suche mir eine andere Beschäftigung. Es gibt genug Platz auf dieser Welt und Beschäftigungen, die die Orte der exzessiv gelebten Winter-Euphorie vermeiden.
Man könnte beispielsweise Gelsenkirchener Vorgärten fotografieren oder nette Graffiti suchen, während sich die Ruhrpöttler*innen auf den Pisten vergnügen.
Oder man bleibt schön zu Hause und liest ein gutes Buch. Momentan reise ich virtuell mit Olga Tokarczuks Unrast durch die Weltgeschichte.
Es geht auch einsam: auf der Höhe zwischen Kleinem Bildchen und Nordenau
Dass es bei Schnee in und um Winterberg Staus und Verkehrschaos gibt, ist nichts Neues.
Neu ist, dass wegen der geschlossenen Lifte und Skihütten sowie der heruntergefahrenen Gastronomie und Hotelerie, niemand so richtig an den Wintergästen verdient.
Es wälzen sich die Autoschlangen wie in jeder Saison über Haupt- und Nebenstrecken zu den Skigebieten rund um den Kahlen Asten. Neu ist, dass die Spaziergänger das stillgelegte Skigebiet umsonst und ohne Skipässe für’s Rodeln nutzen.
Neu ist COVID-19 und dazu das jämmerliche Bild des sogenannten „harten“ Lockdowns, bildlich in Winterberg auf die Spitze getrieben.
Die Verantwortlichen tun überrascht, aber mal ehrlich, hätte man den Ansturm nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre nicht zumindest erahnen können? Stattdessen wurde signalsiert, dass man auch im Lockdown die Loipen spuren würde.
GE, MK, PB, DO, RE, BO, D, DU, GT … die Menschen haben das Augenzwinkern verstanden.
Vor dem Wintereinbruch: die Helfensteine am Dörnberg
Kunsttagebuch: Zwischen Geist und Motorik – Kunst als Software oder Hardware … endoplast
Hackerangriff auf Funke Mediengruppe: Die Zeitungen der Funke Mediengruppe erscheinen wegen eines Hackerangriffs auch Heiligabend in verkleinerten Ausgaben … ndr
Die Kunst der Unverdrossenheit: Die Krisenmedizin des Dr. Galen … scilogs
„Was für ein Jahr!“: Gesammelte Grußformeln, 2020er Corona-Edition … revierpassagen
Dichter und Denker: Eine Cache-Runde im Sauerland … unkreativ
Auch in diesem Sommer bietet die Briloner Bürger-Liste (BBL) wieder eine Radtour an. Die Tour führt am Sonntag, 16. August, rund um den Edersee.
(Pressemitteilung der Briloner Bürger-Liste)
Treffpunkt ist um 8:45 Uhr am Bahnhof Brilon-Stadt. Von dort aus geht es um 8:56 Uhr mit dem durchgehenden Zug der Kurhessenbahn nach Vöhl–Herzhausen, Ankunft: 10.13 Uhr.
Weiter geht es dann auf einem ca. 50 km langen Radweg rund um den Edersee. Der Weg weist einige Steigungen auf und führt nicht immer direkt am See entlang. Auf etwa der Hälfte des Weges wird eine längere Rast eingelegt. Ort und Zeit werden unterwegs abgesprochen.
Spätestens um 16.46 Uhr ist die Rückfahrt von Herzhausen geplant. Ankunft wäre dann um 17:58 Uhr in Brilon-Stadt.
Die Teilnehmer mögen bitte eine Mund-Nasenbedeckung mitbringen. Diese ist im Zug und beim Betreten von Gaststätten derzeit vorgeschrieben.
Das schlechte Wetter ausgenutzt: Stippvisite an der Ostsee. (foto: zoom)
Ist das Urlaub? Seit Mitte Mai, und erst recht seit Beginn der Sommerferien in vielen Bundesländern, sind sie also zurück, die Touristen an den Küsten, auch in der Lübecker Bucht an der Ostsee … fr
Bedrohlicher Rechtsextremismus: Der Bundesverfassungsschutz sieht eine wachsende Gewaltbereitschaft der rechten Szene. Dem aktuellen Jahresbericht zufolge ist auch das militante Personenpotenzial angestiegen … bnr
Der Bundestag macht sich lächerlich: Der Bundestag hat sich zum größten Parlament der Erde aufgeblasen. Stört es die Deutschen? Bisher ließ es sie kalt … postvonhorn
Verschwörungsfragen erklärt von Michael Blume: Nazis in Reichsflugscheiben, UFO-Antisemitismus … scilogs
Lehramt, Fürsorge, Sozialpolitik – Drei Harburger Frauenleben: Diese Website redet (…und redet…) fast nur über Männer. Weil die Vergangenheit männerdominiert war? Ja klar, aber trotzdem blöde Ausrede: Frauen gabs ja wohl immer, die Version der Bibel mal ausgenommen. Frauen-Existenz aufzufinden, das ist die Aufgabe … harbuch
Immerhin: Dortmunder Karstadt-Haus bleibt wohl doch geöffnet … revierpassagen
Polizeimeldungen – Motorradfahrer schwer verletzt: Am Mittwoch, den 08.07.2020 kam es gegen 17:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der K46 zwischen Elpe und Brunskappel … presseportal
Der Aushang unten: „Die Badebucht ist bis auf Weiteres geschlossen. Schwimmen verboten!“ (foto: zoom)
Am Hillebachsee zwischen Niedersfeld und Hildfeld ist es momentan sehr ruhig. Die Stadt hat wegen der Corona-Auflagen die Badebucht abgesperrt und das Schwimmen verboten.
Auch auf der Wakeboard-Anlage herrscht zur Zeit eine Flaute. Alles geschlossen. Niemand zu sehen. Die Gebäude und Anbauten machen einen eher schäbigen Eindruck.
Nichts rührt sich auf der Wakeboard-Anlage. (foto: zoom)
Im Infokasten hängt ein Zettel hinter Glas: „Zu verpachten – Wasserski-Anlage mit Gaststätte“
„Zu verpachten Wasserski-Anlage mit Gaststätte“ (foto: zoom)
Die Situation der Wakeboard Anlage am Hillebachsee war in den letzten Jahren nicht ganz einfach. Der Investor hatte anscheinend das Interesse verloren und die Wasserski-Anlage samt Gastronomie an Dritte weiterverpachtet.
Es befinde sich allerdings schon ein neuer Interessent und möglicher Pächter, der die Anlage samt Gastronomie übernehmen soll, in den Startlöchern.
Sein Vorteil soll sein, dass er aus dem Winterberger Tourismusgeschäft kommt und mit neuen Ideen und Synergien den Wassersport auf dem Hillebachsee weiter entwickeln kann.
Bis es soweit ist, können Spaziergänger*in/Radfahrer*in/Inliner*in die Ruhe am See genießen, angeln oder bis zum ersten Schnitt die Blühwiese auf der dem Parkplatz abgewandten Seite unter die botanische Lupe nehmen.
Die nächste Video-Sprechstunde der SBL in Arnsberg findet am kommenden Montag, 8. Juni, um 20:30 Uhr statt. Dieses Mal geht es um die Öffnung der Freibäder in Arnsberg.
(Pressemitteilung der Sauerländer Bürgerliste)
Bekanntlich hat die Stadt Arnsberg am 29. Mai angekündigt, dass in diesem Sommer beide Freibäder komplett geschlossen bleiben sollen, während viele andere Städte ihre Freibäder eingeschränkt öffnen. Das hat die SBL Arnsberg kritisiert und konkrete Vorschläge für eine Öffnung gemacht.
Eine inhaltliche Einführung gibt der Vorsitzende der SBL-Kreistagsfraktion, Reinhard Loos. Er wurde auch zum Rettungsschwimmer ausgebildet und war als Ausbilder von Schwimmern und Ruderern sowie als Organisator von Sportveranstaltungen tätig.
Da Info-Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht durchführbar sind, bietet die SBL als Ersatz Video-Sprechstunden an.
Während in Arnsberg die Freibäder geschlossen bleiben, soll das Bad in Siedlinghausen am Sonnabend öffnen. (foto: zoom)
Im Postfach liegt eine Pressemitteilung der Sauerländer Bürgerliste (SBL) vom 30. Mai. Darin fordert die SBL Arnsberg ein Freibad-Angebot für die Arnsberger Familien, Kinder und Jugendliche. Hintergrund ist die Entscheidung der Stadt, dass in diesem Jahr beide Freibäder (in Alt-Arnsberg und in Neheim) ganz geschlossen bleiben sollen. Die SPD Arnsberg verteidigt die Entscheidung auf ihrer Website und wirft der SBL „leichten Populismus“ vor.
Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob die Freibadöffnungen in Corona-Zeiten eine gute Idee sind. Bei uns hier Winterberg wird am Sonnabend das städtische Hallenbad starten und auch das Freibad in Siedlinghausen will am 6. Juni die Saison eröffnen. Aber das ist ein weiteres Thema, welches nichts direkt mit Arnsberg zu tun hat.
Im Folgenden dokumentiere ich die Pressemitteilung der SBL und verlinke im Anschluss auf die Website der SPD-Arnsberg. Dann kann jeder auf Grundlage dieser beiden Positionen und weiterer Gedanken, Ideen und Erfahrungen zu seinem eigenen Urteil kommen.
Die SBL meint:
„Die Stadt Arnsberg hat gestern Abend angekündigt, dass in diesem Jahr beide Freibäder (in Alt-Arnsberg und in Neheim) ganz geschlossen bleiben sollen. Die Sauerländer Bürgerliste (SBL) fordert die Verantwortlichen der Stadt Arnsberg auf, auch in diesem Sommer ein Freibad-Angebot vor allem für Familien, Kinder und Jugendliche bereitzustellen.
Jetzt zeigt sich zum ersten Mal, welche Folgen die Privatisierung von Gemeingut vor allem in Krisenzeiten haben kann.
Die SBL kann verstehen, dass man die ehrenamtlichen Aktiven der Fördervereine nicht „im Regen stehen“ lassen darf. Deren unermüdlicher Einsatz auch in krisenlosen Zeiten ist im höchsten Maße zu loben.
Aber für deren Unterstützung in der aktuellen Situation gibt es kurzfristige Lösungen. Die Stadt Arnsberg müsste wenigstens vorübergehend die Verantwortung übernehmen.
Zwar sind die Anforderungen, die sich aus der neuen Richtlinie über „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ ergeben, hoch, und der Mindestabstand zwischen den Besuchern in den Bädern muss eingehalten werden. Aber für Freibäder sind die Anforderungen leichter zu erfüllen als für Hallenbäder. Und zahlreiche andere Städte schaffen dies.
In Arnsberg sollte es möglich sein, dass vorübergehend Personal aus anderen Sporteinrichtungen den Freibädern zur Verfügung gestellt wird. Auch könnte man für einige Wochen noch zusätzlich Personal aus dem Rathaus gewinnen, wenn man wie andere Kommunen eine Aufgaben-Prioritätenliste erstellen würde. Dann werden halt bestimmte Aufgaben mit geringerer Priorität erst im Herbst erledigt.
Und die Haftungsverantwortung der Ehrenamtlichen kann in großen Teilen auch von der Stadtverwaltung abgesichert werden.
Die SBL in Arnsberg sieht mit diesen Vorschlägen eine große Chance, dass es doch noch zu einer Öffnung der Freibäder in diesem Sommer kommt. Das wäre vor allem eine große Erleichterung für die Familien, die entweder aus finanziellen Gründen oder wegen zu geringer Urlaubskapazitäten in Deutschland in diesem Jahr nicht eine Urlaubsreise antreten können.
Falls es nicht klappen sollte, sieht die SBL aber auch keinen großen Schaden, wenn natürliche Gewässer an geeigneten Stellen zum Baden benutzt werden.“
Die SPD meint:
„Bestes Freibadwetter. Anders kann man kaum beschreiben wie sich mindestens die letzten Tage gegeben haben. Dazu noch lange Wochenenden. Also: Pack die Badehose ein und los geht’s. So wäre es, wenn 2020 ein normales Jahr wäre. Das ist es aber wie wir alle wissen leider nicht. Durch die Corona-Krise ist fast nichts, wie wir es gewohnt sind oder es uns wünschen. Für viele Familien ist jetzt schon klar, dass der gebuchte Sommerurlaub storniert ist oder wahrscheinlich abgesagt werden muss.
Sommer ohne Urlaub? Ferien ohne Freizeit?
Aber wie beschäftigen sich nun die Kinder und Familien in diesem Sommer wenn man nun vielleicht ganz zu Hause bleiben muss? Schnell kommt man auf die „üblichen Verdächtigen“ wie Freizeitpark (geht unter Auflagen wieder) oder Freibad (dazu dieser Text). Will man die Kinder aber alleine losziehen lassen bleibt wohl nur das Freibad übrig. Seit die Auflagen für eine Freibadöffnung bekannt sind haben sich die Stadt und die für unsere Freibäder zuständigen Vereine Kneippverein (betreibt das Storchennest Arnsberg) und Förderverein Freibad Neheim (Bereitet den Betrieb vor und nach und pflegt die Anlage) intensiv abgestimmt und versucht eine Öffnung – zumindest in den Ferien – möglich zu machen.
Freibäder bleiben zu – und trotzdem sind die Betreiber zufrieden. Wie das? …“
An der Quelle der Durmecke, unterhalb des Dassebergs (foto: zoom)
Auf der Anhöhe zwischen Medelon und Hesborn hat man unterhalb des Dassebergs einen schönen Ausblick Richtung Dreislar(?).
Bewaldete Berge und weite offene Flächen wechseln einander ab. Am Wochenende donnern die Motorräder über die kurvige Landstraße Nr. 617.
Unter der Woche herrscht hier viel Berufsverkehr. In Hesborn liegt eines der Werke von Borbet, dem bekannten Aluminiumfelgenhersteller. Das andere Werk befindet sich in Medebach. Die L 617 bildet eine Verkehrsachse.
Westlich des Dassebergs (537 m) liegt der 220 m höhere Bollerberg, optisch der letzte Ausläufer des Rothaargebirges Richtung Hessen.
Der Hesborner Weg von Winterberg in Richtung Bollerberg/Hesborn ist eine beliebte Touren- und Mountainbikestrecke, die man über Liesen mit dem Bahntrassenweg von Hallenberg zurück nach Winterberg kombinieren kann.
Doppeltes Pech: hinter dem umgepflügten Wanderweg wartet eine Gruppe „Halbstarker“. (foto: zoom)
Ich weiß nicht, ob die jungen Stiere uns am Ende aufgespießt oder gekuschelt hätten.
Über die neugierige Anwesenheit dieser Gruppe „Halbstarker“ hinaus war der Wanderweg Sh4, der hier vor Brunskappel über die Weide führt und mit Fallgattern gesichert ist, großzügig umgepflügt worden und besteht jetzt aus einem breiten Streifen Matsch.
Die Verbindung zwischen Siedlinghausen und Brunskappel linksseitig des Flüsschens „Neger“ ist gekappt. Schade.
Wir mussten umkehren und haben uns allerlei düsteren Mutmaßungen hingegeben, warum der Wanderweg zerstört wurde.
Vielleicht ist des Rätsels Lösung trivial.
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