„Wie, wann und ob die Anlage diese Saison noch in Betrieb genommen wird, wissen wir leider nicht…“
Aushang vor dem Café am Hillebachsee (foto: zoom)
Obwohl der Hillebachsee nicht weit von Siedlinghausen entfernt ist, habe ich erst am vergangenen Sonntag bemerkt, dass die Wasserski-Anlage zur Zeit still gelegt ist.
Das Start-Häuschen ist verschlossen und der Trägermast für den Antrieb ragt still über den See.
Der Aushang unten: „Die Badebucht ist bis auf Weiteres geschlossen. Schwimmen verboten!“ (foto: zoom)
Am Hillebachsee zwischen Niedersfeld und Hildfeld ist es momentan sehr ruhig. Die Stadt hat wegen der Corona-Auflagen die Badebucht abgesperrt und das Schwimmen verboten.
Auch auf der Wakeboard-Anlage herrscht zur Zeit eine Flaute. Alles geschlossen. Niemand zu sehen. Die Gebäude und Anbauten machen einen eher schäbigen Eindruck.
Nichts rührt sich auf der Wakeboard-Anlage. (foto: zoom)
Im Infokasten hängt ein Zettel hinter Glas: „Zu verpachten – Wasserski-Anlage mit Gaststätte“
„Zu verpachten Wasserski-Anlage mit Gaststätte“ (foto: zoom)
Die Situation der Wakeboard Anlage am Hillebachsee war in den letzten Jahren nicht ganz einfach. Der Investor hatte anscheinend das Interesse verloren und die Wasserski-Anlage samt Gastronomie an Dritte weiterverpachtet.
Es befinde sich allerdings schon ein neuer Interessent und möglicher Pächter, der die Anlage samt Gastronomie übernehmen soll, in den Startlöchern.
Sein Vorteil soll sein, dass er aus dem Winterberger Tourismusgeschäft kommt und mit neuen Ideen und Synergien den Wassersport auf dem Hillebachsee weiter entwickeln kann.
Bis es soweit ist, können Spaziergänger*in/Radfahrer*in/Inliner*in die Ruhe am See genießen, angeln oder bis zum ersten Schnitt die Blühwiese auf der dem Parkplatz abgewandten Seite unter die botanische Lupe nehmen.
Die Wassertemperatur in der Badebucht des Hillebachsees in Niedersfeld betrug heute Nachmittag 16,5° Celsius. (foto: zoom)
Als ich heute Nachmittag eine kleine Runde um den Hillebachsee drehte, befanden sich anfangs 2,5 Freizeitsportler auf dem Wasser.
Den armen Kerl, der ins Wasser gefallen war und am Haken durch Wasser geschleift wurde, habe ich nur halb gezählt.
Es war nicht viel los auf dem See. Oben rechts ein einsamer Wakeboarder. Vielleicht komme ich immer zur falschen Zeit.
Vielleicht ist ein Samstag Nachmittag der falsche Zeitpunkt, um auf dem Stausee bei Niedersfeld Betriebsamkeit zu erleben. Jedenfalls habe ich auf den Anlagen an der Lahn, am Alfsee und in Norderstedt mehr Geschäftigkeit gesehen.
An der Badebucht fischte ein netter Mensch Algen aus dem Wasser. Es handelte sich wahrscheinlich um eine „Geringfügige Beschäftigung [..], deren Aufgabeninhalt es insbesondere sei, den Strand der Badebucht und die Liegewiese in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten.“ (Mitteilungsblatt Winterberg, 26. Juni 2015, S. 43)
Heute Nachmittag gegen 16 Uhr lag der See ruhig und fast still. (fotos: zoom)
Heute Nachmittag sind wir einmal um den Hillebachsee geschlendert, gucken wie sich die Wakeboard-Anlage und die Badebucht entwickeln.
Es waren zwar viele Flaneure auf dem asphaltierten Gehweg um den See unterwegs, doch auf dem See zog nur ein einsamer Wakeboarder seine Kreise.
Ein einsamer Wakeboarder zieht seine, zugegeben gekonnt-artistischen Kreise.
Die Wiese an der Badebucht war mit unzähligen Exkrementhaufen übersät. Nach Hund sah es auf den ersten Blick nicht aus. Ich bin allerdings kein Spezialist für Hundkot.
Sehr viele dieser Exkrementhaufen zierten die Wiese der Badebucht. Wie Hund sieht das nicht aus, oder?
Die Badebucht war mit vielen Algenteppichen bedeckt. Auf dem verkiesten Boden wuchsen Algen bis hoch zur Oberfläche. Nicht sehr einladend. Algenteppich am Zufluss zur Badebucht.
Frostiges Osterfest. Kaum Wakeboarder und Wasserskifahrer am Hillebachsee. (fotos: zoom)
Des einen Freud‘ ist des anderen Leid. Während am Osterwochenende in den Winterberger Skigebieten noch einige Lifte geöffnet waren, stellten die Wasserskifahrer und Wakeboarder am Hillebachsee eine eher seltene Spezies dar.
Auf der Website der Betreiber der Wakeboard-Anlage lesen wir: „Der April zeigt sich von seiner rauen Seite und hat uns mit Orkan Niklas wieder Schnee beschert … Für hartgesottene öffnen wir die Wasserskianlage am Sonntag und Montag auf Anfrage.“
Mit etwas Geduld konnte ich nach einiger Wartezeit gestern, am Sonntag, tatsächlich einen „hartgesottenen“ Wassersportler beobachten …
Ein mutiger Wakeboarder auf dem Hillebachsee.
… und dann, Ehre wem Ehre gebührt, noch einen zweiten:
Der zweite Wassersportler, den ich auf dem Hillebachsee beobachten konnte.
In den nächsten Tagen soll es wärmer werden; dann könnte sich die Anzahl der Wakeboarder am Hillebachsee erhöhen.
Am Nachmittag waren 2 bis 3 Wakeboarder auf dem See unterwegs. (fotos: zoom)
Ich bin gerne am Hillebachsee, um den Wakeboardern beim Wassersurfern zuzuschauen. Heute Nachmittag gegen 15 Uhr schleppten sich anfangs nur ein paar leere Seile durch den See. Danach waren zwei bis drei WassersportlerInnen zeitweise im oder auf dem Wasser zugange.
Der ganz große Hype scheint der Hillebachsee noch nicht zu sein. Es ist nicht das erste Mal, dass die Besucherzahlen zwischen 0 und 5 oszillierten. Nicht mein Problem, aber ein wenig enttäuschend finde ich es schon.
Ich selbst hatte aus dem Bauch heraus im Vorwege mit mehr BesucherInnen gerechnet. Der Bauch – das hieß viele junge Leute aus dem Ruhrgebiet als Einzugsgebiet.
Die Wakeboard-Anlage ist mitten in der Sommersaison, zu Beginn der großen Ferien, eröffnet worden.Vielleicht ist ihre Existenz auf den Freizeitmärkten noch gar nicht bekannt?
Auf der anderen Seite, so habe ich inzwischen erfahren, gibt es im und um das Ruhrgebiet einige (viele?) andere Wakeboardanlagen. Warum sollten also die Ruhrgebietler nach Niedersfeld kommen, um Wasserski oder Wakeboard zu fahren?
Wenn die Anlage am Hillebachsee ein wirtschaftlicher Erfolg -anders als wirtschaftlich geht es ja nicht- werden soll, muss zur neuen Saison IMHO viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, damit die Massen nach Niedersfeld strömen.
Sportliche Aktionen vor leerer Kulisse am Hillebachssee. Im Hintergrund die Badebucht.
Nichts los am Hillebachsee. Kein Wakeboard, kein Wasserski – leider (fotos: zoom)Wir hätten am Sonntag unserem auswärtigen Besuch gern die Wakeboard-Anlage am Hillebachsee in Aktion gezeigt, aber leider hingen keine Wassersportler in den Seilen.
Schade, denn wenn ein paar Leute in, auf und um den See herum zugange sind, macht es Spaß zuzuschauen.
Selbst in der Gastronomie war nichts los, also nicht mehr als in der Zeit vor der Wakeboard-Anlage.
Die Betreiber müssen darauf hoffen, dass sie im nächsten Jahr frisch in die neue Saison starten und Klientel aus dem Umland gewinnen. Winterberg allein wird den Fisch nicht fett machen.
Während der See still den Nachmittag ertrug, schienen die Algen in der Badebucht schon durch bloßes Hingucken zu wachsen. Kein appetitlicher Anblick.
Die Algen scheinen in der flachen Badebucht gute Wachstumsbedingungen zu haben.
Zum Schwimmen zu niedrig, zum Erfrieren zu viel: Wassertemperatur in der Badebucht knapp 16°C (foto: zoom)
Nachdem wir heute Morgen in Meschede bei 24°C unsere Bahnen gezogen hatten, sind wir am Abend um den Hillebachsee bei Niedersfeld geschlendert.
Die Badebucht im Hillebachsee soll ja gemeinsam mit dem privatisierten Siedlinghauser Freibad die Alternative zum geschlossenen und zum Abriss freigegebenen Freibad in Winterberg sein.
An einigen sehr heißen Tagen lagen die Wassertemperaturen in der Bucht bei 19°C, heute Abend bei Regen und für das Hochsauerland milden Lufttemperaturen, haben wir knapp 16°C gemessen. Zum Erfrieren reicht das nicht, aber auch nicht zum Schwimmen, es sei denn im Neopren-Anzug.
Keine Besucher, kein Wasserski. Heute Abend gab es am Hillebachsee nichts zu sehen.
Es war an diesem Sonntag Abend nichts los. Die Wakeboard-Anlage lief nicht mehr. Uns eingeschlossen waren höchstens eine handvoll Menschen im Gelände. Eigentlich wollten wir in der Hütte am See noch etwas trinken, aber es war „tote Hose“ – geschlossen. Das Wetter hatte es heute nicht gut mit dem Hillebachsee bei Niedersfeld gemeint.
Im Liegestuhl sitzen und das Treiben am Hillebachsee beobachten. (fotos: zoom)Seit der Eröffnung der Wasserski- und Wakeboardanlage kommen „Gott und die Welt“ zum Hillebachsee, denn es gibt was zum Gucken.
Mit 28 Stundenkilometern im Paarlauf auf dem Wasser.In den Liegestühlen vor der Restauration fachsimpeln Männer über die Technik der Anlage: „Die können die Geschwindigkeit zwischen 18 und 60 Kilometer fahren, heute sind 28. Wenn mal alle Hindernisse komplett aufgebaut sind, wollen die auch Profis einladen. Die fahren dann mit 60.“
Um 19 Uhr spielen ein paar junge Leute auf dem Volleyballfeld. Die Badebucht selbst ist verwaist. Das Wasser hat immerhin 18,5°C.
Das Wasser scheint zum Baden oder kurzen Planschen geeignet.Was mich etwas misstrauisch macht, sind die blauen Schlieren auf der Wasseroberfläche. Die Bucht selbst enthält ja nicht viel Wasser. Damit es sich erwärmt, wird der kalte Zufluss an der Badebucht vorbei in den eigentlichen Stausee geleitet. Dann steht das Wasser, und die Sonne kann es aufheizen. Bei Bedarf werden die Zuflüsse in die Badebucht geöffnet. Auf diese Weise wird das Wasser erneuert***. Ein kleines Wechselspiel.Die Schlieren auf der Wasseroberfläche gefallen mir in der Badebucht nicht.
*** So habe ich mir die Zusammenhänge von einem Fachmann erklären lassen. Berichtigungen stets erwünscht.
Die höchste Temperatur, die wir dieses Jahr im Hillebachsee gemessen haben.
Ich habe noch nie so viele Menschen in und um den Hillebachsee gesehen. Spaziergänger, Badebuchtgäste, Wakeboarder, Fußballspieler, Beach-Volleyballer, Angler und Pommes-Verzehrer.
Beim Spaziergang um den See haben wir gewettet: Wer fällt rein, wer hält durch?
Die Geräusche der Anlage waren, wie wir es hier im Blog schon vorausgesagt hatten, kaum wahrzunehmen.
Die Temperatur des Wassers in der Badebucht betrug erstaunliche 19°C.
Die Parkuhren der Stadt Winterberg sind jeden Tag von 9 bis 19 Uhr scharf geschaltet.
Der Badebucht fehlt eine räumliche und Sichtabgrenzung nach außen.
Gaststätte und Starthaus wirken noch nicht komplett fertiggestellt.
Am Starthaus: Los geht’s! Wer schafft es bis zum ersten Hindernis?
Die Kapazität der Anlage war heute nicht ausgeschöpft. Viele Schleppseile blieben leer. Da geht noch was.
Das war’s schon.
Gesamturteil: Eine Bereicherung für Niedersfeld. Macht was draus!
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