Auch eine Umleitung wert: Der Verkehr auf der B 480 durch Niedersfeld ist oft kaum zu ertragen.
Kunsttagebuch: Künstler, Werk, Methodik – wodurch wird etwas zu Kunst? … endoplast
Die Konservativen zerlegen die CDU: Die CDU spielt mit dem Vertrauen der Wähler. 2018 drängte sie ihre beliebteste Politikerin Merkel aus dem Parteivorsitz und sackte prompt in den Umfragen ab … postvonhorn
Niederrhein: Die Selbstzerstörung der CDU in Voerde … unkreativ
Facebook mahnt US-Forschungsteam ab: Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit? … scilogs
Voynich TV: Das Wintersemester beginnt und wie nicht anders zu erwarten war, drückt die Covid-19-Pandemie auch diesem ihren Stempel auf … texperimentales
Analoge Workflows: Trotz aller Versprechen, dass Digitalisierung die Zukunft ist und dass die Digitalisierung aller Arbeitsprozesse viel Zeit spart und alles effizienter macht, sind analoge Arbeitsweisen immer noch zukunftssicherer … schmalenstroer
Facebook ist ab morgen für mich Geschichte … (screenshot)
Einen Monat lang habe ich nach der Sicherung meiner Facebook-Inhalte und anschließener Abmeldung verstreichen lassen müssen. Ab morgen ist Facebook endgültig Geschichte.
Ich schreibe das hier nicht, weil ich mir wegen dieser „großartigen Leistung“ öffentlich auf die Brust trommeln möchte, somdern, weil der/die ein oder andere sich gewundert hatte, wo ich denn auf FB bliebe.
So ist das jetzt auch geklärt. Ich bin weg, aber erst einmal nur dort.
Die nächste Baustelle wäre mein Instagram-Account. Den werde ich wahrscheinlich im Laufe diesen Jahres durch eine Okuna-Fotogruppe ablösen oder ersatzlos schließen.
Das Fegefeuer der Eitelkeiten erlischt. Oder müsste es ganz im Gegenteil „lodert“ heißen?
[Das „Fegefeuer der Eitelkeiten“ hat Tom Wolfe] Savonarolas „falò delle vanità“ entlehnt; dieser ließ im Florenz des späten 15. Jahrhunderts Scheiterhaufen errichten, auf denen er als eitel und unzüchtig angesehene Gegenstände verbrannte, die er aus der Bevölkerung einsammeln lassen hatte. Deren Besitzer sollten dadurch Läuterung erfahren.
Herbst im HochsauerlandMeine Fakultät stoppt mit “Dozent des Jahres-Zirkus”: Endlich geht es um gute Lehre und Zusammenarbeit, nicht Wettbewerb und Konkurrenz! … scilogs
Schutzmannschaft: „Also erlauben Sie mal, das ist doch wieder der reinste Selbstbedienungsladen! Nicht, dass wir uns hier falsch verstehen, aber wir können doch nicht immer, wenn diese, naja, Mitbürger ihren Ramadan abziehen, dann kann man da doch nicht immer eine Hundertschaft hinstellen! Man muss doch mal die Synagoge im Dorf lassen! … zynaesthesie
Mit Tocotronic im Indiezimmer: Prinzessin Marit Hofmann tanzt Martin Büsser und Tocotronic. Eine Musikvideoparodie von und mit Zeremonienmeister Fritz Tietz … prinzessinnenreporter
If this then Tod – vom Sterben eines Dienstes: Es ist so eine Nachricht, die einem schon etwas den Tag versauen kann: IFTTT, das Schweizer Taschenmesser der Webdienstverknüpfung, führt Premium Accounts ein und beschränkt gleichzeitig bestehende Accounts massiv … schmalenstroer
Corona in Hagen: Virus breitet sich rasant aus … doppelwacholder
Eine datenbasierte Recherche von CORRECTIV zeigt in einer vierteiligen Serie, wie Rechte und Rechtsextreme die Ästhetik und die Schwachstellen des Algorithmus von Instagram benutzen, um junge Menschen schleichend in rechtsextreme Kreise zu ziehen.
Harmlose Hashtags, Bilder von Frauen im traditionellen Trachtenlook sind oft der Einstieg, um rechte Botschaften auf Instagram zu verbreiten und Unterstützer zu gewinnen.
Instagram hat die subtilen Strategien offenbar nicht im Blick. Das Unternehmen löschte ein Bild mit einem extremistischen und auf der Plattform verbotenen Symbol erst, als es von CORRECTIV darauf hingewiesen wurde. Eine Sprecherin von Instagram wies zudem darauf hin, dass es „hilfreich“ wäre, wenn CORRECTIV weitere Inhalte dieser Art mitteilen könnte.
Ein Team von Reporterinnen und Datenexperten hat über mehrere Monate tausende Instagram-Accounts nach rechten Inhalten gefiltert und analysiert, mit Insidern gesprochen und deckt die subtilen Strategien von rechten und rechtsextreme Gruppen auf, mit denen sie junge Unterstützer gewinnen wollen. Es gebe Workshops innerhalb der Szene, in denen es darum gehe: „Wie macht man Bilder? Wie soll das aussehen? Was ist verboten?“, sagt eine Aussteigerin aus der rechten Szene gegenüber CORRECTIV.
Lifestyle, Musik, Mode, schnelle Clips und schöne Bilder machen Instagram für Millionen vor allem junger Menschen attraktiv. In Deutschland nutzt die Hälfte der 14 bis 29-Jährigen die Seite laut einer Studie täglich. Die rechten Netzwerke haben verstanden, welche Wirkung diese Plattform haben kann, um junge Unterstützer zu gewinnen, die von harten rechten Botschaften vielleicht abgestoßen wären. Sie sollen „jung, agil, attraktiv“ wirken, sagt der Fotograf Vadim Derksen, der für die AfD-Jugendorganisation Junge Alternative Bilder für Instagram produziert. Er spricht CORRECTIV gegenüber offen über die Strategien für Instagram: „Wir sind noch ganz am Anfang“.
Die CORRECTIV-Recherche zeigt, dass Frauen dabei eine Schlüsselrolle einnehmen, weil sie nach außen als weniger aggressiv wahrgenommen würden. „Die Mädels sind dann mehr für das schöne Bild verantwortlich“, sagt die Aussteigerin. Aus den mehr als 4.500 Accounts, die CORRECTIV in verschiedene Gruppen kategorisieren konnte, zeigt sich, dass Frauen entscheidende Verbindungsfunktionen für die rechte Szene auf Instagram haben.
Hashtags und Emojis sind ein wichtiger Bestandteil der Strategie. Influencerinnen mischen harmlose Hashtags mit rechten Sprachcodes und Symbolen. Herzen in den Farben der Reichsflagge oder Runenzeichen in den Biografien der Nutzer sind häufig benutzte Codes der Szene auf Instagram. Die Recherche zeigt zudem, dass Sportevents, Rap-Musik oder Kleidungsmarken mit Bezug zur rechten Szene aktiv auf Instagram beworben werden, um junge Leute an sich zu binden, erst online, später auch offline.
Die zu Facebook gehörende Plattform Instagram verhindert die dokumentierte Kommunikation nicht. „Ich kann garantieren, dass sich niemand bei Facebook, zumindest nicht in der Tiefe, angeschaut hat, wie deutsche rechtsextreme Accounts und Symbole erkannt oder bekämpft werden können“, sagt Gregor Hochmuth, einer der ersten Entwickler von Instagram.
In einer Stellungnahme wies ein Sprecher von Facebook darauf hin, dass der Konzern „Personen und Gruppen, die sich an organisiertem Hass und organisierter Gewalt beteiligen“ verbiete und „Inhalte von unserer Plattform, wenn sie diese Gruppen verherrlichen, unterstützen oder vertreten“, lösche. In diesem Jahr seien bisher über 1,2 Millionen Inhalte, „die im Zusammenhang mit gefährlichen Organisationen stehen, von Instagram entfernt“ worden.
CORRECTIV veröffentlicht heute den ersten Text der vierteiligen Serie über die Strategien der rechten Szene auf Instagram. Die weiteren Teile der datenbasierten Recherche werden bis zum 14.10. erscheinen.
Morgenlicht im Hochsauerland (foto: ubk)Militante rechte Szene in NRW: Die Zahl der als besonders gefährlich eingestuften Rechtsextremisten hat sich in dem Bundesland seit 2015 mehr als verdoppelt … bnr
Shitstorm vs. Meinungsfreiheit auf Sozialen Medien: Gerade bei kontroversen Themen – in der Wissenschaftskommunikation etwa bei Diskussionen zur Klimakrise, oder über Gentechnik, und ja leider oft genug auch im Kontext von Covid-19 – ist oft recht gut sichtbar, was Kommunikation auf sozialen Medien für Probleme haben kann … scilogs
Der Rattenfänger von Hameln: Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1284. In der niedersächsischen Stadt Hameln wird in diesem Jahr ein geheimnisvoller Flötenspieler nicht nur Ratten, sondern auch 130 Kinder ins Verderben locken … zeitsprung
Lehren aus dem Digitalsemester: Im Frühjahr trat die Corona-Pandemie auch in Europa auf den Plan und brachte selbstredend weitreichende Auswirkungen für den universitären Lehrbetrieb mit sich. Das Semester wurde verspätet angepfiffen und die Lehrveranstaltungen konnten bis auf wenige Ausnahmen nicht in Präsenz abgehalten werden … texperimentales
Wolfgang Clement: er da oben, wir da unten … revierpassagen
Die Jugendredaktion Salon5 des gemeinnützigen Recherchezentrums CORRECTIV startet den „Salon5 Jugendbuchpreis“ und lässt Jugendliche ihre Lieblingsbücher küren, um die Freude am Lesen im Ruhrgebiet zu beleben.
(Pressemitteilung CORRECTIV)
Jungen Menschen soll der Zugang zu Büchern und zur Literatur, zu Autoren und Autorinnen erleichtert werden. Salon5 möchte zeigen, dass Lesen Spaß macht und begeistert. Deswegen lädt die Jugendredaktion junge Menschen ein, sich mit ihren Lieblingsbüchern auseinanderzusetzen und die Begeisterung dafür mit anderen zu teilen.
Eine Jury aus Jugendlichen der Redaktion von Salon5 wählt aus den eingereichten Vorschlägen Bücher aus, die sie nominieren und küren. Die Gewinner werden in einer Preisverleihung am 26. November vorgestellt.
Junge Menschen bekommen im Salon5 die Möglichkeit, den Umgang mit Medien kennenzulernen und mit Formaten und Inhalten zu experimentieren. Der Zugang ist für alle offen. Das Angebot soll Jugendlichen im Ruhrgebiet eine Stimme verleihen und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Seit dem Start des Webradios im Frühjahr diesen Jahres ist ein Podcast zu Lieblingsbüchern der Jugendlichen fester Bestandteil des Programms. Daraus entstand die Idee eines Jugendbuchpreises.
„Bücher sind für unsere Gesellschaft wichtige Schlüssel, mit denen große Türen zu einer neuen Welt geöffnet werden können. Wir wollen den Jugendlichen mit dem Salon5 Jugendbuchpreis zeigen, was sich hinter diesen Türen verbirgt. In dieser neuen Welt können sich die Jugendliche frei entfalten“, sagt Hüdaverdi Güngor, Leiter der Jugendredaktion in Bottrop.
Salon5 ist gestaltet von Jugendlichen für Jugendliche auf Augenhöhe. Der Jugendpreis will dieses Selbstverständnis aufnehmen. Deswegen besteht die Jury nur aus Jugendlichen, die die Bücher selbst auswählen.
Der Salon5 Jugendbuchpreis findet in Kooperation mit dem Literaturbüro Ruhr e. V. statt.
Vorschläge aus ganz Deutschland können bis zum 26. Oktober eingereicht werden. Dafür können Jugendliche ihre Lieblingsbücher mit Titel und Autorin oder Autor des Buches über ein Formular nennen oder über Instagram an uns übermitteln. Sie sollen außerdem beschreiben, warum sie glauben, dass dieses Buch gekürt werden sollte.
Die Einreichungen können entweder über dieses Formular: Salon5 Jugendbuchpreis (Google Forms)
Verschwörungsfragen: Der Reiz von Uniformen und die Deutsche Burschenschaft … scilogs
Geborene Verlierer? Nein! Bei uns kann es jeder nach Oben schaffen? Theoretisch ja, praktisch naja. Die Lehrerin und Journalistin Melisa Erkurt hat jetzt ein Buch darüber geschrieben, wie Zuwandererkinder unten gehalten werden … misik
Geschichte des Fahrrads: „ein Massenwahnsinn ohne Gleichen“ … historischdenken
Olympische Spielstraße, München, 1972: Erinnerungen an ein fröhliches Projekt, dem der Terror ein jähes Ende setzte … revierpassagen
Zweiundzwanzig mit sieben Nullen: Statt 40 Millionen Euro für Zeitungsboten pumpen die Politiker nun 220 Millionen Staatsknete in die Verlage. Für Investitionen in die digitale Veränderung. „Wow“, witzelte Gabi, „das ist eine 22 mit sieben Nullen. Da muss eine arme Freie wie ich lange für Texten“ … charly&friends
Wahlplakat mit Humor und Ironie in Holthausen von DIE PARTEI Schmallenberg. (foto: hannah)
Wolfgang Uhlmann – eine Schachlegende lebt nicht mehr: Wolfgang Uhlmann wurde 1956 Internationaler Meister und 1959 Großmeister. Schon zu dieser Zeit gehörte er zu den besten Schachspielern in Europa und maß sich mit diesen in Zonenturnieren, die als Qualifikationen für die Weltmeisterschaften galten … dsb
Erwin Herbert Wagenknecht (1913–1945): Ein Antifaschist aus Hamburg-Winterhude … harbuch
Wuppertal, Künstliche Intelligenz und warum das leider alles nicht so überzeugend ist: „Vor ein paar Tagen habe ich hier ein Video gepostet, das eine Mitfahrt in der Wuppertaler Schwebebahn aus dem Jahr 1902 zeigt. Dieses tolle Video ging mittlerweile um die Welt.“ … schmalenstroer
Virtual Reality real: Die Verschwörungstheorie als Glaubenssystem der Verlorenen … endoplast
Trump und Konsorten: Viele US-Präsidenten strebten eine zweite Amtszeit an. Doch kaum einer wollte so wie Trump auf Biegen und Brechen im Amt bleiben. Dass er sogar die Wahl manipulieren will, lässt vermuten, es gehe ihm nicht nur darum, vier weitere Jahre Politik zu machen … postvonhorn
SPD – wofür steht sie? Schon seit Jahren versucht der eine oder die andere politisch Interessierte, bei der SPD im HSK so etwas wie ein eigenes inhaltliches Profil zu entdecken – vergeblich. Nun hätte man ja erwarten können, dass in einer Kreistagssitzung, die etwa eine Woche vor einer Kommunalwahl stattfindet, so etwas erkennbar wird … sbl
Kindheit im Ruhrgebiet – Erinnerung an versunkene Zeiten: Oh ja, so war es. Wirklich und wahrhaftig: Genau solche kurzen Lederhosen haben wir Jungs („My Generation“) damals Tag für Tag getragen. Robuster ging’s nimmer … revierpassagen
Blick auf die rechte Lahnseite in Marburg (Foto: Erwin Francke)
Geschichte als politisches Kampffeld der Neuen Rechten: Rechtspopulisten und Neurechte greifen aus ideologischen Gründen den entstandenen Geschichtsdeutungskonsens an. Sie wollen die Geschichte umdeuten und damit instrumentalisieren … bnr
Die erste technologische Anwendung der Quantenphysik: Als vor 75 Jahren die Atombombe zum Einsatz kam … scilogs
Hitlers Hunde, Görings Löwen und die Kartoffelkäfer: aufschlussreiches Buch „Tiere im Nationalsozialimus“ … revierpassagen
Aus Anlass des 150. Geburtstages der Postkarte im deutschen Postangebot: Das Harburger Jugendheim 1925 bis 1933 … harbuch
SBL stellt Anfrage zu den hohen Nitratwerten im Raum Marsberg: Immer wieder machen Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Marsberg darauf aufmerksam, dass auf Marsberger Stadtgebiet viele und sehr große Schweinemastanlagen betrieben werden. Die Nitratwerte sind hier sehr hoch … sbl
Sofern Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern möchten z.B. Erteilung von Einwilligungen, Widerruf bereits erteilter Einwilligungen klicken Sie auf nachfolgenden Button.
Einstellungen