
Wir haben in unserem Blog viele Artikel und Links zu Themen rund um die Hamburger Elbphilharmonie und den Finanzierungsmodus PPP veröffentlicht. Hier ein bisschen, da ein bisschen, aber stets Stückwerk wie es einem Blog oft eigen ist.
Gestern ist im FAZ-Feuilleton, einen Tag vor der Bürgerschaftswahl, ein langes und schönes Stück Journalismus erschienen, das vielschichtig, detailreich und vernetzt den großen Bogen der Geschichte „eines der teuersten Hochhäuser der Welt“ schlägt.
Der Autor Niklas Maak stellt zwei zentrale Fragen: „Was ging schief beim Bau? Wofür steht das Ergebnis?“
An dieser Stelle empfehle ich dringend erst einmal den Artikel selbst bei der FAZ zu lesen. Ich komme dann in 20 Minuten wieder.
Millionengrab Elbphilharmonie – Der große Eisberg über der Stadt
Start
0…1…2…3…4…5……………………….. die Zeit läuft ……………………..18…19…20….
Ende
Geschafft! Als Bonbon gab es ja auch noch die Hafencity, die sich nicht von der Elbphilharmonie trennen lässt, aber inzwischen ihren eigenen morbiden Charme entwickelt hat.
Das „Ausweichghetto für Wohlhabende“ sehe „vor allem auf dem Überseeboulevard“ so aus, „als hätten ein paar depressive Fassadenbauer irgendwo hinter Oberursel eine Fußgängerzone renoviert“.
In dem ganzen Kuddelmuddel ermittele, so die FAZ, inzwischen die Korruptionsabteilung der Staatsanwaltschaft. Doch eine politisch oder fachlich fragwürdige Verhaltensweise müsse nicht notwendig auch strafrechtlich relevant sein; es sei also möglich, dass alle noch einmal davonkommen.
Wer allerdings letztlich zahle, sei nicht geklärt.










