Nase im Wind

Kunstwerk, kann man kaufen: „Nase im Wind“ (foto: zoom)

Nach Räucherfisch, Geschenke-Orgie, Marzipankartoffeln und Trivial Pursuit hat uns der Weihnachtsmann (Christkind war gestern) über den Strand gescheucht.

„Nase im Wind“ heißt die Installation von Mirko Siakkou-Flodin. Wenn ich den Informationen am Sockel des Kunstwerks folge, kann man die Nase kaufen und in seinen Vorgarten stellen oder vielleicht doch besser nicht.

Für das Tagebuch sei vermerkt: Kälte, Sonnenschein und die Brücke zum Hermann-Löns-Blick gesperrt.

Brötchen mit Matjes-Filet schmeckt.

Das Überleben in der Pandemie wird durch 14 DVDs mit Filmen von Konrad Wolf gewährleistet, dazu Bücher, Süßigkeiten und gefühlt 42 verschiedene Teesorten.

Noch aber scheint die Sonne -> Nase in den Wind.

Tschüss!

Umleitung: Zemmour-Kandidatur, Paragraf 219a, Niederlande in harten Lockdown, Abschied vom Schuldprinzip, Kunst als Bedeutungs-Container und staunen mit der Stadtteilzeitung.

Vermisst jemand seine Insel? (foto: zoom)

Die Zemmour-Kandidatur: Konkurrenz von Rechts für Marine Le Pen … blicknachrechts

Paragraf 219a: „Ein Schaden, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann“ … rnd

Kunst als Bedeutungs-Container: Menschsein bedeutet, über die Funktionen der Lebenserhaltung und Reproduktion hinaus, Erkenntnis zu generieren … endoplast

Gegen Omikron-Variante: Niederlande umgehend in harten Lockdown … scilogs

Auch in meinem Staat: Das Schuldprinzip wird verabschiedet. Es wird ersetzt durch ein mechanisches Prinzip der Äquivalenz: Auf solche Untat folgt solche Strafe … prinzessinnenreporter

Katze im Sack und ein früher Weihnachtsbaum: Lerne staunen mit der Stadtteilzeitung! … revierpassagen

Umleitung: Corona- und Klimawandelleugner, Biokunststoffe nicht ganz bio, Versammlungsgesetz, Goethe-Institut, Peter Paul Rubens und der jüdische Friedhof in Wickede

Demo gegen das Versammlungsgesetz in Köln Ende Oktober (fotoarchiv: zoom)

Die Corona-Leugner, der Bundestag und die AfD: Was wir seit dem Frühjahr 2020 auf den Straßen und im Netz erleben, ist zutiefst besorgniserregend – und sagt viel aus über das Weltbild der AfD … jüdischeallgemeine

Leugnen, bis die Erde brennt: Das Netzwerk der Klimawandelleugner … rnd

Warum Biokunststoffe nur eingeschränkt “bio” sind: Bezeichnungen können irreführend sein, das gilt auch für „Biokunststoff“. Darunter subsumiert man drei unterschiedliche Kunststoffgattungen … scilogs

Nordrhein-Westfalen: Restriktives Versammlungsgesetz steht kurz vor Verabschiedung … netzpolitik

Der alte jüdische Friedhof ist heute eine Gedenkstätte: In Dortmund-Wickede wurden schon im Jahr 1931 jüdische Kindergräber geschändet … nordstadtblogger

Goethe-Institut: auf Wellenlänge der neuen Außenministerin … revierpassagen

Online-Vortrag über Peter Paul Rubens: Einen kostenlosen Online-Vortrag über den Maler Peter Paul Rubens, vorgetragen von Dr. Mirjam Neumeister aus der Pinakothek München, bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) am Donnerstag, 16. Dezember, von 18 bis 19.30 Uhr an … doppelwacholder

Umleitung: Antisemitismus in Thüringen, Olaf Scholz als Mann des Übergangs, Kündigung von festangestellten Fotograf:innen bei DuMont, Zoom-Tricks, Omikron, das Fest der Liebe, die Winterberger Bobbahn und mehr.

Der Fichtenwald – entweder schon weg oder braun und bald weg (foto: zoom)

Antisemitismus in Thüringen: Keine Entwarnung … blicknachrechts

Scholz: Ein Mann des Übergangs … postvonhorn

Nach dem Sturz von Sebastian Kurz: Chaos in der Kurzparkzone … misik

Alle festangestellten Fotograf:innen zum 30.06.2022 gekündigt: Rote Linie überschritten – betriebsbedingte Kündigungen bei DuMont Schauberg in Köln ausgesprochen … ver.di

Trotz Entschärfungen: Versammlungsfreiheit in NRW wird spürbar eingeschränkt … netzpolitik

Pandemie: Neue Virusvariante „Omikron“ erreicht Dortmund … nordstadtblogger

Das Fest der Liebe: „… warne die Innenministerkonferenz vor einer Welle der Gewalt, die von den Kundgebungen der Corona-Kritikern ausgehen würden. Die Polizei sei mit Härte und Entschlossenheit in allen…“ … zynaesthesie

Comic-Zeichenkunst: Realistische Phantastik – was den europäischen Comiczeichner Moebius mit dem amerikanischen Superhelden-Zeichner Jack Kirby verbindet … endoplast

Zoom-Tricks für Podcast: es gibt eine Lösung. Und diese Lösung liegt in Zoom selbst. Man muss sich allerdings etwas tiefer mit Zoom befassen … ruhrnalist

Chinas Raubbau an der Natur: Fotografien von Lu Guang im Bergbau-Museum Bochum … revierpassagen

Jüdischer Friedhof in Hohenlimburg soll Kulturdenkmal werden: Antrag der SPD-Fraktion im Hagener Kulturausschuss … doppelwacholder

Winterberg & HSK: Wie soll die Bobbahn künftig finanziert werden? … sbl

Frauen im Expressionismus: Exklusiv buchbare Führung im Sauerland-Museum Arnsberg

Eine Flügeldecke von Fifi Kreutzer, einer vielseitigen Künstlerin des rheinischen Expressionismus // BU: Fifi Kreutzer | Entwurf zu Flügeldecke, o. J. | Gouache und Goldfarbe mit Graphit-Vorzeichnung auf Fotokarton, 143 x 100 cm | Privatbesitz | Foto: Atelier Strube, München | © Erben Kreutzer

Ein Angebot speziell für Frauengruppen bietet das Sauerland-Museum während der aktuellen Kunstausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“.

Noch bis zum 23. Januar läuft die Schau über den Expressionismus im Rheinland und in Westfalen und zeigt damit den Westen als ein wichtiges künstlerisches Zentrum neben Berlin und München. „Im Westen viel Neues“ konzentriert sich auf die unterschiedlichen Ausprägungen der modernen Bewegung zwischen etwa 1908 und 1928 in dieser Region. Einen Schwerpunkt setzt die Ausstellung dabei auch auf die Frauen dieser Zeit. 

Bis 1918 blieb Frauen der Zugang zu Kunstakademien verwehrt. Sie besuchten Damenmalschulen und wurden abfällig als „Malweiber“ bezeichnet. Erst die Weimarer Verfassung ermöglichte ihnen eine Ausbildung an Kunstakademien.

Die Ausstellung im Sauerland-Museum zeigt unter anderem Künstlerinnen, die sich das Recht erstritten hatten, aktiv am Kunstleben teilzunehmen, aber auch die sich ändernde Rolle der Frau als Künstlerin, Mensch und Motiv der Kunst. Rheinisch-westfälische Künstlerinnen wie Fifi Kreutzer, Amelie Dannemann oder Marianne Heymann werden in der Ausstellung ebenso sichtbar wie Else Lasker-Schüler, eine der wenigen weiblichen Lyrikerinnen dieser Zeit. Die Führung stellt die expressionistischen Frauen in den Mittelpunkt, die in den 20er-Jahren noch vielfach unsichtbar blieben.

Die Führung kann exklusiv für Gruppen gebucht werden und dauert ca. 60 Minuten. Zum Abschluss gibt es einen Prosecco im Museumscafé. Die Kosten betragen pro Person zwölf Euro inklusive Eintritt und einem Getränk. Weitere Informationen und Buchungen auf der Homepage www.sauerland-museum.de.

Bei allen Führungen und Veranstaltungen gilt die 2G-Regel (geimpft, genesen).

Zeichen-Workshops zur Kunstausstellung: „Im Westen viel Neues“ im Sauerland-Museum Arnsberg

Blick in die Ausstellung „Im Westen viel Neues“ (Foto: Sauerland-Museum)

Begleitend zur Ausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“ bietet das Sauerland-Museum kreative Workshops an.

Im Workshop „Zeichnen wie Macke“ werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt im Museum aktiv. Vor dem Exponat wird das schnelle Erfassen von Komposition, Form- und Farbgebung geübt. Technik und Methodik des Künstlers werden praktisch nahe gebracht, dabei wird abstrahierendes, minimalistisches Zeichnen vermittelt. Auf diese Weise werden Kunststile und kunsthistorische Inhalte im kreativen Tun vermittelt, was zu einem tieferen und nachhaltigeren Zugang zur Kunst führt.

Termine: Mittwoch, 15. Dezember, 15-17 Uhr oder Dienstag, 18. Januar, 16-18 Uhr Zielgruppe: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene
Preis: 12 Euro inkl. Eintritt und Material. Mitzubringen ist ein eigener Skizzenblock. Teilnehmer: mind. 5 Teilnehmer, max. 15 Teilnehmer

Weitere Informationen und Anmeldungen auf der Homepage www.sauerland-museum.de Bei allen Führungen und Veranstaltungen gilt die 2G-Regel (geimpft, genesen).

Umleitung: Rechte Einstellungen, ungeimpfte Mitarbeiter, eine Lebenslüge, der NFL-Mörder, Mythos Überbevölkerung, Dortmund Rechtsaußen, die Brücke, der Blaue Reiter und mehr.

Postkartenwetter in Siedlinghausen. Die Hardt ist der höchste Berg des Ortes. (foto: zoom)

Berlin Monitor 2021: Rechte Einstellungen nehmen zu … blicknachrechts

Geringe Impfquote der Mitarbeiter: Thüringer Funke-Blätter mit weniger Ausgaben … kress

Scholz und die Ampelkoalition: Zum Fehlstart eine Lebenslüge … postvonhorn

Der NFL Mörder: Aaron Hernandez war ein fröhlicher und gesunder Junge aus einer Kleinstadt in Connecticut. Trotz seines Daseins als gefeierter Footballstar glich Hernandez Privatleben einem Ritt in den Abgrund … scilogs

Der Mythos der Überbevölkerung: Der Kapitalismus ist nie schuld, er definiert die Probleme gewohnheitsmäßig so, dass sie unlösbar bleiben, damit sich die Kapitalisten nicht mit einer moralischen Begründung herumschlagen müssen … zynaesthesie

Dortmund Rechtsaußen: Der Dortmunder AfD-Kreisverband steht ganz im Zeichen der Radikalisierung auf Bundesebene … nordstadtblogger

„Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“: ein opulenter Vergleich in Wuppertal … revierpassagen

Ein Zeichen für das Klima: Hagener „STADTRADELN“ mit neuem Rekord … doppelwacholder

Neuer Kindergarten-Träger in Brilon: Kreisjugendhilfeausschuss übergeht Briloner Votum … sbl

Kuratorin Dr. Ina Ewers-Schultz referiert über Expressionismus
Vortrag im Blauen Saal des Sauerland-Museums in Arnsberg

Im Rahmen der Sonderausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“ hält Dr. Ina Ewers-Schultz, Kuratorin der Ausstellung, einen Vortrag zum Thema „Der Künstler als Gestalter – Kunst für alle im Expressionismus“.

(Pressemitteilung HSK)

Die künstlerischen Stilmittel des Expressionismus unterscheiden sich grundlegend von allem Vorherigen. Aber auch die Arbeitsfelder der Künstler verändern sich: Tradierte Vorstellungen werden außer Kraft gesetzt, Hierarchien gesprengt. Die Expressionisten arbeiten ganz selbstverständlich interdisziplinär, indem sie auch Gebrauchsgegenstände entwerfen und fertigen. Möbel werden bemalt und Reklamedrucksachen gestaltet – für den privaten Bereich wie als Auftragsarbeit für Handwerk und Industrie. Der Künstler wird zum Designer.

Dr. Ina Ewers-Schultz beleuchtet in ihrem Vortrag die Hintergründe, die zu den neuen Konzepten führen und stellt die Ergebnisse vor.

Der Vortag findet am Donnertag, den 02.12.2021, 18 Uhr, im Blauen Saal des Sauerland-Museums statt. Die Kosten für die Teilnahme belaufen sich auf 5 Euro im Vorverkauf, 6 Euro an der Abendkasse. Bei der Teilnahme gilt die 2-G Regel (geimpft, genesen).

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de

Umleitung: Menschenrechte, SPD-Chefs, Rebellion der Rücksichtslosen, Impfungen, Krise, rechte Klimaleugner, Glaube als Wissens-Placebo, Schande und mehr.

Spaziergang im Hochsauerland. Hier kann man gut Abstand halten. (foto: zoom)

Die Pervertierung der Menschenrechte: Die Vordenker des Neoliberalismus wussten: Ohne idealistischen Anstrich wird die freie Marktwirtschaft global nicht triumphieren. Warum sie dazu die Idee der universellen Menschenrechte verfälschten, erklärt Philosophin Jessica Whyte im Interview … jacobin

SPD-Chefs: Wenn der Sieg zur Niederlage wird … postvonhorn

Rebellion der Rücksichtslosen: Weit, weit entfernt scheint die Zeit des Beginns der Corona-Pandemie, als Politik und Gesellschaft die Virologie entdeckten, den Stellenwert von Wissenschaft wiederfanden und Männer zum ersten Mal in ihrem Leben lernten, sich regelmäßig die Hände zu waschen … missionlifeline 

Dringender Appell von Birgit Zoerner: „Impfungen sind klar der Weg raus aus der Pandemie“ … nordstadtblogger

Covid-19 wird endemisch – doch was bedeutet das für uns? Wie schwer die vierte Welle wird, ist im Moment nicht abzusehen, aber sicher ist: Nach der Welle ist vor der Welle, Impfungen hin oder her. Sars-CoV-2 wird nicht wieder verschwinden … scilogs

Krise (Satire): „Es ist im Grunde schon fünf nach Zwölf.“ „Das darf aber doch nicht heißen, dass wir die Hände in den Schoß legen und zuschauen.“ „Das Leben ist in Gefahr, das ganze gesellschaftliche Leben!“ … zynaesthesie

Naturschützer klären über rechte Klimaleugner auf: Die NaturFreunde Deutschlands haben eine Aufklärungsbroschüre zu rechten Umtrieben im Kontext zum Klimaschutz aufgelegt. Die Fachstelle Radikalisierungsprävention prognostiziert dabei, dass die extreme Rechte verstärkt bei Auseinandersetzungen um die Klimapolitik mitmischen wird … blicknachrechts

Kunsttagebuch: Der Glaube als Wissens-Placebo und die Kunst als Widerstreiter der Rationalität … endoplast

Hier haben alte weiße Männer nichts zu lachen: „Schande“ nach J. M. Coetzee im Bochumer Schauspielhaus … revierpassagen

Hagen: Vortrag über „Die Zerstörung der Weimarer Republik und die Rolle der Hohenzollern“ … doppelwacholder

Kreisverwaltung bei Umweltangelegenheiten objektiv? Erhebliche Zweifel, ob die Kreisverwaltung sich in Umweltangelegenheiten objektiv verhält, ergeben sich aus einer Antwort des Landrats auf eine schriftliche Anfrage der SBL-Kreistagsfraktion … sbl