Ein langer, langer Sommer … und der Wintersport?

Der Sommer dauert in den milden Herbst. (foto: zoom)

Der Sommer zieht sich in den Herbst. Heute herrschten selbst im Hochsauerland Temperaturen um 20°C.

Gestern bin ich leicht bekleidet in der Karlsaue (Kassel) spazieren gegangen. Welch ein Abend! Danach zum Döner. Etwas Vegetarisches und Sis Kebab, draußen sitzen im Oktober.

Hieß es nicht einmal, dass der Sommer mit der Winterberger Kirmes Mitte August beendet sei?

Die Zeit ist aus den Fugen.

Uhr im Kirchturm von Zierenberg. (foto: zoom)

Ich genieße jeden Tag, den ich im milden Spätherbst verbringen kann, aber irgendwie beunruhigt mich das Klima.

Tief im Inneren glaube ich, dass die Zeit des Wintersports im Hochsauerland abgelaufen ist. Wofür noch die Investitionen, wenn es keinen Ausweg zu geben scheint?

Was aber ist die Alternative für Winterberg? Die Skiliftbesitzer werden noch für ein paar Jahre Gewinne machen. Solange wird sich auch in Winterberg nichts ändern.

Warum sollte sich etwas ändern?

Heute zurück im Sauerland: ein sommerlicher Frühherbst, 20°c.

An welche Platte erinnert mich dieses Graffito?

An welche Platte erinnert mich das Graffito? (foto: zoom)

Als ich heute dieses Bild an der Wand einer Unterführung sah, begann ich augenblicklich ein Lied zu pfeifen. Ich weiß leider nicht, ob es das richtige war.

Wo kommt dieses verzerrte (Mond?)-Gesicht vor?

Wäre ich jetzt zu Hause, würde ich meine Plattensammlung ausräumen, aber ich bin hier:

Heute Abend in der Karlsaue (foto: zoom)

Umleitung: vom Unbewussten über den Klimawandel zum Projektlernen

Aufstieg zum Hohen Dörnberg: Blick zurück auf die Helfensteine (foto: zoom)

Kunsttagebuch: Unbewusstheit und die Notwendigkeit des Bewusstseins … endoplast

„Greta-Jünger“, „Weltuntergangssekte“? Ist die Klimastreikbewegung eine Säkularreligion? … hpd

Wie lange wissen wir um den drohenden Klimawandel? Wenn man die aufgeregten Debatten um wirksame Maßnahmen zu Klimaschutz in jüngster Zeit verfolgt, so kann einen der Verdacht beschleichen, hier würden ganz brandaktuelle Erkenntnisse behandelt … scilogs

Klimaproteste: Wie sich der Erfolg von Sitzblockaden auf Google Maps überprüfen lässt … netzpolitik

Feiertagskinder, der Norden und literarische Hasstiraden: drei Neuerscheinungen von Gewicht … revierpassagen

Schulinterne Lehrpläne: Pädagogische Chance, triste Realität … bildungsluecken

Hauptlernform Projektlernen: Wie geht das? Anstatt das seit Jahrzehnten bekannte und bewährte Projektlernen in der Lehrerbildung zu lehren und aus Dauer-Nische und -Randständigkeit in der Schulpraxis herauszuholen, wurde das Rad neu erfunden. Und das kam dann oft dabei heraus… shift

Nach einer Woche … ich weiß nicht, wo ich anfangen soll … Halle!

Sonnenuntergang in Siedlinghausen (foto: zoom)
Ich musste eine Woche lang das Blog ruhen lassen. Andere sind eingesprungen bzw. haben weiter gemacht. Die Musik hat mir gut getan.

Als der faschistische Terrorist in Halle zwei Menschen niedermetzelte und nur das zufällige Versagen seiner nach Plänen aus dem Internet zusammengebastelten Mordinstrumente ein Massaker in der Synagoge verhinderte, war die Polizei lange, zu lange nicht vor Ort.

Entsetzlich.

Und noch entsetzlicher die PolitikerInnen die mit hingestammelten Entschuldigungen deutlich machten, dass sie nichts begriffen hatten, haben und wahrscheinlich auch nicht werden.

Annegret Kramp-Karrenbauer hält den Anschlag für ein „Alarmzeichen“. Wie schäbig ist denn das? Alarmzeichen gibt es seit langem. Selbst der Mord am CDU Politiker Walter Lübcke, die NSU-Morde waren keine Alarmzeichen mehr. Es waren schon die Katastrophen, die von PolitikerInnen wie Kramp-Karrenbauer anscheinend nicht wahrgenommen wurden.

Halle ist eine Katastrophe. Halle zeigt das erneute Versagen der politischen Eliten seit, ja … seit wann eigentlich.

Ein Angriff wie in Halle „schien in Deutschland nicht mehr vorstellbar“, sagt Frank-Walter Steinmeier laut Spiegel.

Aber, Herr Steinmeier, die Spur rechtsterroristischer Morde ist lang in der Geschichte der Bundesrepublik. Warum hat Walter Steinmeier das nicht mitbekommen. Schon beim Mord von Walter Lübcke hatte unser Bundespräsident von einer „neuen Qualität des rechtsextremen Terrorismus gesprochen.

Steinmeier – der Kondolenzapparatschick?

Was wird Steinmeier beim nächsten, übernächsten Mord sagen?

„Rechtsterrorismus gibt es seit Ende der 1960er-Jahre“, heißt es in einem Medienbericht.

Steinmeier ist unglaubwürdig, AKK gleichfalls oder höchstens dumm. Steinmeier ist nicht dumm. Er muss um die faschistischen Traditionen in der alten und neuen Bundesrepublik wissen, denn, so der Autor und Filmemacher Dirk Laabs auf Twitter:

Nun gut, nun schlecht. Verzeiht mir diese kurze Aufwallung. Ich muss jetzt noch ein wenig regenerieren.

10.10.1969: The Kinks, King Crimson und Frank Zappa veröffentlichen Meilensteine des Rock

Arthur (Or the Decline and Fall of the British Empire) ist das siebte Studioalbum der britischen Rockgruppe The Kinks. Es wurde in England am 10. Oktober 1969 veröffentlicht. Alle darauf enthaltenen Kompositionen stammen von Ray Davies.

https://www.youtube.com/watch?v=w3D76jm2vKs&list=PLC99488D21ADC54CF

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Es erschien nach einem schwierigen Jahr für die Band nach dem kommerziellen Misserfolg des Vorgängeralbums The Kinks Are the Village Green Preservation Society sowie mehreren nur mäßig erfolgreichen Singles.

Ray Davies legte das Konzeptalbum als Soundtrack für ein geplantes Fernsehspiel an, welches allerdings aus Geldmangel nie realisiert wurde. Möglicherweise war der auftraggebenden TV-Produktionsfirma Granada das Spießer-Psychogramm aber auch zu pessimistisch und zu renitent. Die entworfene Handlung verwendete Ray Davies in Zusammenarbeit mit dem englischen Drehbuchautor Julian Mitchell für die LP.

Mittlerweile wird „Arthur“ als eines der besten britischen Pop-Rock-Alben der späten 1960er gehandelt.

» The Kinks‘ album Arthur to be turned into BBC radio drama
The Guardian, 06.10.2019

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In the Court of the Crimson King ist das Debütalbum der britischen Rockband King Crimson und gilt als stilprägend für den späteren Progressive Rock der 1970er Jahre.

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Video-Link: https://vimeo.com/142512117

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Die Musik des am 10. Oktober 1969 bei Island Records und Atlantic Records veröffentlichten Albums unterschied sich wesentlich vom musikalischen Mainstream der damaligen Zeit. Es zeichnet sich durch häufigen Mellotron-Einsatz, lange und virtuose Instrumentalteile, rhythmische und harmonische Komplexität sowie surreale Texte aus.

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Hot Rats ist das zweite Solo-Album von Frank Zappa und wurde im Jahr 1969 (USA 10.10.69 – weltweit 15.10.69) veröffentlicht. Es erreichte Platz 9 der britischen Charts. Damit war es das erste Top-Ten-Album Zappas weltweit.

https://www.youtube.com/watch?v=WOCgzhUGfQM&list=PLL7DCiqr-NKD7syJ1zpH4sz7UW7N4B5k7

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Das Album gilt als eines der ersten Jazzrock-Alben und stellt eine Zäsur in Zappas musikalischem Stil dar. Die Langspielplatte enthält, bis auf eine Ausnahme, ausschließlich instrumentale Musikstücke.

Zappa spielte mit einer eigens zusammengestellten Gruppe, der auch sein Jugendfreund Captain Beefheart, der Violinist Don „Sugarcane“ Harris und mehrere professionelle Sessionmusiker wie John Guerin angehörten.

Für die Produktion von Hot Rats nutzte Zappa die gerade verfügbar gewordene 16-Spur-Tonbandtechnik, mit deren Hilfe er vielschichtige Bläsersätze arrangierte.

R.I.P. Ginger Baker – *19.08.1939 · †06.10.2019

Peter Edward „Ginger“ Baker war ein britischer Schlagzeuger. Den Spitznamen „Ginger“ bekam er wegen seiner roten Haare.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZhXGlG-31UA

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Bin Jahrgang 1954. Nahm bis Mitte der 1960er die Pop-Musik aus England – so sie denn im Familienradio (ne Kiste mit nem „magischen Auge“) überhaupt abgespielt wurde – nur beiläufig war wahr.

Mit im Haus wohnte die Familie eines Onkels. Zur Familie gehörten die Zwillinge Jürgen und Werner. Meine Vettern – gut 5 Jahre älter als ich – besaßen einen Plattenspieler auf dem sie laut Meinung der Erwachsenen durchaus komische Musik abspielten: Blues, Jazz, Rhythm & Blues und so ein „Zeug“.

Im März 1966 hörte ich auf der Geburtstagsfeier der Vettern erstmalig die Platte The Sound of ’65 von The Graham Bond Organisation. Der damals 12 Jahre junge Geburtstagsgast war auf Anhieb fasziniert von der Musik. Schlagzeuger von The Graham Bond Organisation war … Ginger Baker. So bin ich an den „Rothaarigen“ gekommen und auch nach Cream, Blind Faith, Airforce, Baker Gurvitz Army irgendwie immer drangeblieben.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=4Gze0PxDKgQ

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» 2012 erschien die Dokumentation (Autor Jay Bulger) „Beware of Mr. Baker“:

https://www.youtube.com/watch?v=josXy65dQI8

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» Sehr hörenswert „Fela Ransome-Kuti and the Africa’70 with Ginger Baker“

https://www.youtube.com/watch?v=20UbO62UJUg

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» The Sound of ’65 | Komplettes Album bei YouTube

Bringen Sie genug Zeit mit …

Vor dem Gipfel des Dörnberg muss man eine elektrisch gesicherte Weide überwinden. (foto: zoom)

Wann habe ich mir diese verflixte Bindehautentzündung geholt? Gestern auf dem Anstieg zum Hohen Dörnberg bei Zierenberg? Es war sehr windig. Und „Zug“ gilt als perfekte Erklärung für alle möglichen „Malaisen“.

Ich könnte also sagen: „Gestern habe ich auf dem Hohen Dörnberg Zug abbekommen und davor auf dem windigen Zierenberger Kirchturm.“

Zug -> Bakterien -> Augenentzündung. Logo!

Alles Quatsch. Das Auge hat schon ein paar Tage vorher gejuckt, und die Infektion hat daher nichts mit meinem Zug durch Hessen zu tun.

„Was gehst du bei diesem Wetter auch ins Freibad, Junge. Du holst dir noch den Tod.“, hätte meine Mutter gesagt.

Ja, ja … ich schwimme noch bis zum Sonntag im Freibad Olsberg. Dann ist draußen zu. Der echte Herbst wird beginnen.

Heute Morgen war das linke Auge fast verschlossen, das Lid geschwollen. Meine rechte Hand zauderte über dem Telefonhörer, während ich mit der linken Hand die Kaffeetasse hielt. Krankmeldung? Mit dem Auge ist schließlich nicht zu spaßen.

Während des Frühstücks ging die Schwellung auf wundersame Weise zurück. Ich habe anscheinend ein Arbeitgeber-Auge.

„Bringen Sie genug Zeit mit …“, sagte die Sprechstundenhilfe am Telefon

Nach der Arbeit kurz eine Stunde im Wartezimmer verbracht und dann …

„Schreiben wir „Konjunktivitis“. Ich gebe ihnen ein Antibiotikum. Tropfen oder Salbe?“

Ich liebe Tropfen.

„Ich sehe hier gerade – ihre Vorsorgeuntersuchung. Da müssten wir mal wieder ran.“

Ich hatte befürchtet, dass der Doc meine Aussetzer bei der Vorsorge bemerkt. Männer: Schlampen, wenn es um die eigene Gesundheit geht.

Vorsorgeuntersuchung – ist das nicht der Termin, wo einem der Hausarzt den Todeszeitpunkt nennt oder zumindest eine tödliche Erkrankung diagnostiziert?

Ok, ok – nach den Herbstferien. Dann aber wirklich.

Der Hohe Dörnberg ist ein viel schöneres Thema und auch der Kirchturm von Zierenberg. Der Artikel kommt demnächst. Hauptsache die Kuh ist im Bilde. Siehe oben.

Außerdem ist dieser Artikel eine Entschuldigung für alle weiteren Termine, die ich heute nicht wahrgenommen habe.

Danke für Ihr Verständnis.

Fast vergessen, dass nichts unendlich ist …

https://www.youtube.com/watch?v=qoBFBG03tm0

 

Karussell ist eine deutsche Rockband aus Leipzig. Sie zählt neben Karat, City, Puhdys, Silly und Electra zu den bedeutendsten und populärsten Gruppen der DDR.

Am bekanntesten ist die Band mit ihren Titeln Wer die Rose ehrt, Ehrlich will ich bleiben, Autostop und vor allem mit Als ich fortging geworden – der auch heute noch von einigen Radiostationen gespielt wird und zu den populärsten Hits aus der DDR-Zeit gezählt wird.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Karussell_(Band)

Gute Nacht!

Umleitung: Gefunden am Ende des Regenbogens – vom letzten Dreck der Deutschstunde bis zur katastrophalen Katarstimmung

Blick aus dem Fenster – zum Ende des Regenbogens (foto: zoom)

Der letzte Dreck: Marit Hofmann über den Film »Deutschstunde« von Christian Schwochow … konkret

Mimmi-ism: Medienschicksal, Binge-Watching und der Überdruß am Serienglück … endoplast

Franziskus: Glocken läuten am 4.10. für den christlich-islamischen Dialog … scilogs

Dat Gulden Bild Onser Vrouwen: unmittelbare Begegnung mit einer Schnittstelle von christlichem Orient und Okzident als Inbegriff der ottonischen Herrschaftskultur … paralipomena

Datenschutz: Extinction Rebellion nimmt umstrittenen Fragebogen vom Netz … netzpolitik

„Katarstrophale Katarstimmung“ oder: Bloß nicht auch noch eine Fußball-WM im Wüstenstaat! … revierpassagen

„Goldener Herbst im Sauerland“ – Dirk Wiese schreibt Fotowettbewerb aus.

Beispielfoto (Quelle: Dirk Wiese/SPD)

Waldspaziergänge, Kastanien sammeln, Kürbisse schnitzen und natürlich Drachen steigen lassen. Das ist der Herbst im Sauerland. Auch die Herbstmonate bieten in der Sauerländer Landschaft jede Menge Möglichkeiten für abwechslungsreiche Aktivitäten. Unter dem Motto: „Goldener Herbst im Sauerland“ ruft der heimische Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese wie schon in den vergangenen Jahren zu einem Fotowettbewerb über das Sauerland auf.

(Pressemitteilung Dirk Wiese/SPD)

Entsprechend des diesjährigen Mottos geht es diesmal nicht um Schützenfest und Fachwerkhäuser, sondern es ist eine fotografische Darstellung des herbstlichen Sauerlandes gefragt. Was ist besonders schön an der Heimat im Herbst? Wie und wo zeigt sich das Sauerland von seiner besten Seite?

Bei der Umsetzung sind alle Freiheiten gegeben: Möglich sind originelle Schnappschüsse, atmosphärische Inszenierungen und Collagen… Auf die Kreativität kommt es an, daher sind alle Techniken erlaubt: Smartphone, Spiegelreflex, Computer und Fotogramm. Hauptsache die Bilder sind originell, vermitteln eine interessante Stimmung und zeigen das Sauerland.

Den Gewinnern winken attraktive Preise. Die zwei besten Aufnahmen aus dem Wahlkreis werden ab Frühjahr im Wahlkreisbüro von Dirk Wiese ausgestellt. Außerdem winkt den zwei Gewinnern eine viertägige Reise nach Berlin für jeweils zwei Personen im nächsten Jahr.

Die Bilder können an folgende Adresse geschickt werden:

Dirk Wiese, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
dirk.wiese@bundestag.de

Einsendeschluss ist der 15. November 2019. Dirk Wiese freut sich auf mehr Sauerland in Berlin.