Ich mag Jon Stewart. Er ist ein großartiger Comedian. Leider ist das weltweite, großartige Internet manchmal auch nur ein mistiges provinzielles Kuh-Dorf (s.u.).
Großartig sein Statement zu Charlie Hebdo nach dem Pariser Terror-Massaker:
I know very few people go into comedy as an act of courage, mainly because it shouldn’t have to be that. It shouldn’t be an act of courage, it should be taken as established law. But those guys at Hebdo had it and they were killed for their cartoons. A stark reminder that for the most part, the legislators, and journalists and institutions we jab on this show are not, in any way, the enemy, however frustrating or outraged the conversation can become, it is still a back-and-forth between those on „Team Civilization.“
Ich halte das für eine verführerische, wunderbare Aussage, die ich für mich folgendermaßen übersetze:
Auch wenn wir uns manchmal kloppen wie die Kesselflicker, sollten wir dabei nicht vergessen, dass wir alle einem Team angehören, dem „Team Civilization“.
Ist das zu blauäugig gedacht?
Schade 🙁 Ich würde mir gerne die Daily Show auch in Deutschland auf Youtube angucken können. (screenshot: zoom)
Gestern fiel um 16:10 der Zug von Winterberg nach Dortmund ohne nähere Erklärung einfach aus. Die RollstuhlfahrerInnen aus dem Josefsheim haben sich gefreut, NICHT 🙁 (foto: zoom)
Wie es zu Pegida kam: Von Brot und Spielen, bröckelndem Wohlstand und fehlender Bildung … endoplast
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Kurt Tucholsky und Satire ist klar: aber Tucho und Harburg? … harbuch
Zeche Zollverein: „Getting overly excited about escalators“ … journeytodesign
Schöner bloggen ohne SEO: Schon vor etlichen Jahren bin ich dazu übergegangen, das Thema SEO für mein Blog nahezu komplett zu ignorieren … lummaland
Bloggen und das dezentrale Netz. Ein Zwischenbericht: die Webforen sterben gerade einen langsamen, aber anscheinend nur schwer aufzuhaltenden Tod. Dieses Blog bleibt … schmalenstroer
Kontaktbörsen: Ich rate Ihnen sehr bei der Wahrheit zu bleiben … praxisdoktorschraeg
Gekaufter Journalismus und der FDP-Effekt: Für Journalismus im Netz wird mehr Geld ausgegeben. Das wäre doch mal eine gute Nachricht. Ist aber keine … ruhrnalist
Am Bande, nicht am Gängelband: „Schreibheft“-Herausgeber Norbert Wehr erhält Verdienstkreuz und erinnert an Voltaire … revierpassagen
Kommunen und Sperrklausel: Schwindende Macht der Apparatschicks … doppelwacholder
Darlehnsvergabe zwischen kreiseigenen Gesellschaften: Ein Mitglied der Kreistagsfraktion der Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) wunderte sich in der Sitzung des Betriebsausschusses am 09.12.2014 darüber, dass eine seiner Meinung nach für den Kreishaushalt bedeutsame Frage nicht beantwortet wurde … sbl
Kölns Strippenzieher gerät ins Wanken: Wie Börschel die Zügel entglitten … postvonhorn
Biologischer Datenschutz – Der #31c3 für Bio-Hacker: Mittlerweile gibt es Genomprojekte, bei denen das gesamte Genom einer Gruppe analysiert wird … scilogs
Kandidaten für den Anglizismus 2014: Social Freezing … sprachlog
Dschihad und Pegihad: Die Pegida-Demonstration ist noch einmal gewachsen. Der “Geist von Dresden” steht gegen den “Geist von Paris” … misik
ARD-aktuell: Die “Verschwörung” von Paris … tagesschau
Tagesschau wettert gegen „Verschwörung von Paris“: „Das ist das Gegenteil von ‚Je suis Charlie’“ … handelsblatt
Politikerfotos vom Trauermarsch in Paris: „Das Mitmarschieren ist konstruiert“ … taz
Die zeichnen ja immer noch! Der Prophet weint mitleidig, bekennt sich zur angegriffenen Meinungsfreiheit – und darüber steht: Alles vergeben. So sieht die erste Titelseite des Satiremagazins Charlie Hebdo nach dem mörderischen Anschlag aus … charly&friends
Allen mörderischen Versagern zum Trotz: Wir sind Charlie Hebdo … jurga
„Wir sind nicht rechts, aber …“: Ursache und Struktur der Proteste von „Pegida“ … doppelwacholder
Zwei Jahre nach dem Ende der Rundschau: beängstigende Zeiten für den Journalismus … revierpassagen
Januar 1970: The Guess Who veröffentlichen “American Woman”-Album … neheimsnetz
Integration: Wie viel Sprachförderung erhalten Kita-Kinder ohne Deutschkenntnisse? … sbl
Philippinen-Hilfe: Spendenverbleib nicht lückenlos belegbar … DerWesten
Ankara (AFP) – Ein Gericht in der Türkei hat die Sperrung von Internetseiten angeordnet, die das Titelbild der neuen Ausgabe der französischen Satirezeitung „Charlie Hebdo“ zeigen.
Dies berichtete am Mittwoch die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Auf der Titelseite der am Mittwoch veröffentlichten ersten Ausgabe von „Charlie Hebdo“ seit dem tödlichen Angriff auf die Zeitung vor einer Woche ist ein weinender Prophet Mohammed zu sehen, der ein Schild mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ hält.
Hamburg meine Perle? Hafencity: Für den Preis dieser beiden Biere hätten wir im vergangenen August … aber was soll’s, denn wir haben nicht … siehe den viertletzten Link unten (archivfoto: zoom)
Lobbyismus: abgeordnetenwatch.de verklagt den Deutschen Bundestag …. abgeordnetenwatch
Sharpening Contradictions: Why al-Qaeda attacked Satirists in Paris … JuanCole
Charlie Hebdo und der Stolz, ein Journalist zu sein: Der Anschlag bot ihnen Gelegenheit, den ganzen Frust abzulassen, der sich durch Google, Pegida und zornige Leser aufgestaut hatte. Er bot ihnen die Chance, das zerkratzte Image des Journalismus mit viel Paste zu kitten und neu zu polieren … wolfgangmichal
Die 10 größten Irrtümer über das Charlie-Hebdo-Massaker: … Irrtum Nr. 3: Charlie ist rassistisch und islamophob Irrtum Nr. 4: Wer keine Mohammed-Karikaturen druckt ist feige … derstandard
Nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo: Zeit für eine Debatte über die Rolle der Religionen … revierpassagen
Frankreichs 9/11 und die „Je suis Charlie“-Heuchler: allzu viele ignorieren die antisemitische Dimension, weil das den allseits beliebten antizionistischen Antisemitismus beinhaltet, den viele partout nicht aufgeben wollen. Auch die Verharmloser des Islamismus melden sich sofort und rabiat zu Wort … ruhrbarone
„Ein französisches Magazin in Paris“ – Cemile Giousouf (CDU) ist nicht Charlie: In einer Stellungnahme zu den Morden äußert sich Giousouf nur zu einem „Terroranschlag auf die Redaktion eines französischen Magazins in Paris“. Kein Wort dazu, dass ein Satiremagazin betroffen ist, und kein Wort dazu, dass es sich um Charlie Hebdo handelt … doppelwacholder
Stefan Niggemeier über eine Erklärung der deutschen Zeitungsverleger: Zusammengefasst: Ich kann jedes Wort unterschreiben … wiesausssieht
Trauern mit Hilmar Klute: Noch sehr genau erinnere ich mich an das Jahr 2012 und die Ausschreitungen um den Film „Innocence of Muslims“, welche „Charlie Hebdo“ und TITANIC auf die ihnen je eigene Weise kommentierten. Viele von den Politikern und Journalisten, die sich heute mit ?#?jesuissowieso? schmücken, warfen uns damals vor, wir würden Öl ins Feuer gießen, wir müßten uns zurückhalten etc. Keiner von ihnen erreicht aber die Verlogenheit, Heuchelei und tiefe menschliche Verkommenheit des SZ-Redakteurs Hilmar Klute … leogfischer
Xavier Naidoo und die Systemfrage: Der Sänger und seine ehemalige Band „Söhne Mannheims“ transportieren Antisemitismus und rufen sogar zum Systemsturz auf … publikative
Hamburg, meine Perle? Ein Besuch der Hafencity, etwas älter aber trotzdem … milchmaedchenmonolog
R.I.P. Francesco Rosi: *15.11.1922 · †10.01.2015 … neheimsnetz
Aus @9nov38 wird Digital Past und ein neues Projekt: Das Ergebnis ist Als der Krieg nach Hause kam, ein Buch, dass Hintergrundinformationen und Kontext zum Twitter-Projekt liefert, auch ohne Twitter lesbar ist und – ich bin da natürlich befangen – einfach spannend ist … schmalenstroer
Word gegen LaTeX – und wer gewinnt? Fast jeder in der Wissenschaft ist vermutlich schon einmal in eine Diskussion verwickelt worden, ob nun bei der Textverarbeitung Word oder LaTeX für dieses oder jenes besser oder schlechter geeignet sei … scilogs
„Je suis Charlie Hebdo“: Jede Menge falsche Freunde … taz
Was tun nach den Morden in Paris? Wenn man sich die deutsche Debatte über die politischen Konsequenzen aus den Pariser Anschlägen ansieht, muss man bedauerlicherweise eines feststellen. Sie ist an Erbärmlichkeit kaum noch zu unterbieten … wiesaussieht
Mörder sind Mörder: Darf man an Motiv und Hintergrund der Mörder von Paris noch zweifeln? … nachdenkseiten
Charlie Hebdo Anschlag: “Verteidigen oder verlieren – so sieht es aus” … ruhrbarone
Blogger-Ängste: In eigener Sache – Erpressungen und Drohungen … jurga
Hallo 2015! Die digitale Transformation geht munter weiter … lummaland
Angst vor Technik macht mir Sorgen: Ein Weihnachtsartikel der Bloggerin Metamädchen, Überprüfe deine Feindbilder, zeigt sehr schön ein Problem, das aus irrationaler Angst vor Strahlung entsteht … scilogs
FDP 2015: Standard-Farbmodell als Strategievorlage? … neheimsnetz
Kirchenasyl: Einem jungen Mann, der unter abenteuerlichen Umständen aus Eritrea nach Deutschland geflüchtet ist, droht die Abschiebung durch die Ausländerbehörde des HSK … sbl
Die Elbphilharmonie soll noch vor dem Berliner Flughafen fertig sein. (foto: zoom)
Exakter als das Hamburger Abendblatt vom 27.12.2014 hätte auch Nostradamus das Datum für die Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie nicht vorhersagen können:
12. Januar 2017 oder von heute an zwei Jahre und ein Keks.
Die Eröffnung an justamente diesem 12. Januar wird für unser Blog ein Tag des Abschieds, der Trauer und des Neuanfangs werden, hat doch die Elbphilharmonie -gerade als PPP-Projekt- viele Gedanken, Überlegungen und Artikel inspiriert.
Der Kahle Asten heute Mittag vor dem Schnee: grau, kalt, feucht und kahl (foto: zoom)
Weihnachtsbeleuchtung: Strahlende Gesichter allen Lesern zu Weihnachten! … endoplast
Frohe Weihnachten! Heute muss man nicht viele Worte machen … wiesaussieht
Manege frei für die Revierpassagen-Weihnachtsgeschichte(n): Über uns der Rest vom Mond oder Siebenundzwanzig Geschichten ohne Sinn und Verstand … revierpassagen
Eine kleine Weihnachtsgeschichte: Es gibt drei im Wesentlichen drei Arten von Weihnachtsgeschichten … scilogs
Weihnachten – DPA: Säugling in Stall gefunden – Polizei und Jugendamt ermitteln. Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen … jurga
100 Jahre „Weihnachtsfrieden“. Sehnsucht nach einem neuen Narrativ: Der jährliche inoffizielle Wettbewerb um den besten für das Weihnachtsgeschäft produzierten Werbefilm in Großbritannien ist bereits seit dem 12. November entschieden. Die britische Supermarktkette Sainsbury’s überraschte ihre Konkurrenz und die Öffentlichkeit mit einem aufwändig produzierten Film über die 1914 an der Westfront stattgefundenen “Weihnachtsfrieden” … PublicHistory
The Interview: Victory for America, Sony, and Capitalism! … pharyngula
Pegida, oder: Soll man die Sorgen von Rassisten und Irren ernst nehmen? … misik
Gegen rechte Hetze! GRÜNE organisieren Fahrt nach Köln … neheimsnetz
Die Sache mit den Konfiguratoren der Autohersteller: Aus irgendwelchen Gründen wollte ich “mal eben” rausfinden, was ein VW Bus mit Panoramadach, ordentlicher Motorisierung, Automatik, Navi, Einparkdingsbums und vernünftigen Getränkehaltern kostet … lummaland
Der HSK-Haushalt und das “Märchen von der Schwarzen Null”: Der Bericht gibt vor allem Äußerungen der CDU-Fraktion wieder und ist nicht ganz vollständig … sbl
My Favorite Things: Heute wieder nichts im Fernsehen? Keinen Bock auf drei Stunden mit Helene Fischer im ZDF? … doppelwacholder
Auch Weihnachten in Agnostistan hat seine Symbole und Traditionen (foto: zoom)
Weihnachten
Nikolaus der Gute
kommt mit einer Rute,
greift in seinen vollen Sack –
dir ein Päckchen – mir ein Pack.
Ruth Maria kriegt ein Buch
und ein Baumwolltaschentuch,
Noske einen Ehrensäbel
und ein Buch vom alten Bebel,
sozusagen zur Erheiterung,
zur Gelehrsamkeitserweiterung …
Marloh kriegt ein Kaiserbild
und nen blanken Ehrenschild.
Oberst Reinhard kriegt zum Hohn
die gesetzliche Pension …
Tante Lo, die, wie ihr wißt,
immer, immer müde ist,
kriegt von mir ein dickes Kissen. –
Und auch hinter die Kulissen
kommt der gute Weihnachtsmann:
Nimmt sich mancher Leute an,
schenkt da einen ganzen Sack
guten alten Kunstgeschmack.
Schenkt der Orska alle Rollen
Wedekinder, kesse Bollen –
(Hosenrollen mag sie nicht:
dabei sieht man nur Gesicht … ).
Der kriegt eine Bauerntruhe,
Fräulein Hippel neue Schuhe,
jener hält die liebste Hand –
Und das Land? Und das Land?
Bitt ich dich, so sehr ich kann:
Schenk ihm Ruhe –
lieber Weihnachtsmann!
Theobald
Tiger Ulk, 28.12.1919, Nr. 52.
Quelle: Kurt Tucholsky, Gesammelte Werke 1919-1920 2, Reinbek 1960, Taschenbuchausgabe April 1981, Seite 244-245
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