Die Schwächen der BloggerInnenszene – eine kleine Sammlung

Den Blogs sagt man besser nichts. Die sind ja nicht offiziell, sondern privat (collage: zoom)
Den Blogs sagt man besser nichts. Die sind ja nicht offiziell, sondern privat (collage: zoom)

Vor kurzem hatten Werner Jurga und ich eine kleine Diskussion über die Bedeutung unserer Blogs. Es kommt ja immer wieder mal vor, dass man sich seines Tuns vergewissern will. Am besagten Abend unterhielten wir uns auf Facebook über die Zusammenarbeit gegen die „Pegida-Dummheit“.

Werner hat für „zoom – das Sauerland und mehr …“ seine kleine „Pegida-Serie“ zur Verfügung gestellt, ein Vorgang den wir im BloggerInnen-Jargon auch „Vernetzung“ nennen.

Im Gespräch wurden bei aller Euphorie über unsere Zusammenarbeit auch „Schwächen der Blogs“ angeschnitten. Es war dann allerdings schon sehr spät geworden, so dass wir diese Thematik nicht mehr diskutieren konnten.

Als Versuch (ich liebe Versuche 🙂 ) habe ich ein Pad aufgemacht, in das 4 bis 5 Bloggerinnen und Blogger ihre Stichpunkte zu den „Schwächen der BloggerInnen“ hineingeworfen haben. Nichts Aufregendes, aber vielleicht der Beginn oder die Fortsetzung einer Diskussion.

Die Schwächen der BloggerInnenszene
1. Inseldenken
2. mangelhafte Vernetzung
3. zu wenige lokalpolitische Blogs
4. fehlende journalistische Kompetenzen
5. Diskussionen werden von FB, Twitter und Co abgefischt
6. zu wenige Berichte aus der Arbeitswelt
7. rechtlich recht ungeschützt, z.B. bei Abmahnungen. Blogger muss sich also gut überlegen, ob er/sie sich mit den wirklich Mächtigen anlegt (sprich: ob die eigenen Fakten auch wirklich belegbar stimmen)
8. Probleme mit der Beständigkeit des Inhalts. Es gibt meist keinen Erwartungsdruck in Sachen Themen, Aktualität, Vielfalt, Form, Menge.. man ist auf sich allein gestellt. Dazu kommt:
9. Es besteht auch kein „Vorab-Zwang“ zu Qualität oder Originalität.. Diskussion und Gegenlesen finden oft erst später in den Kommentaren statt.
10. Mangelndes Selbstbewusstsein

Die Stärken der BloggerInnenszene
1. unabhängige Themenwahl (keine Vorgaben „von oben“)
2. unterschiedliche Positionen können im Idealfall unabhängig von Verlags- oder Parteiinteressen dargestellt und diskutiert werden
3. Blogs können denen Gehör geben, die sonst nicht zu Wort kommen
4. Meinung und Querdenken wird erwartet, geradezu gefordert.

Letzte Umleitung vor der Ausfahrt … Guten Rutsch! Break On Through (To the Other Side)

Laufen am letzten Tag des Jahres mit Schnee, +1° C und Hindernissen auf der Strecke. (foto: zoom)
Laufen am letzten Tag des Jahres mit Schnee, +1° C und Hindernissen auf der Strecke. (foto: zoom)

Schön war das zurückliegende Jahr: Ein happiggies Jahr, Happy New Year 2015 … endoplast

Wissenschaft: Hat jeder zweite Professor seine Doktorarbeit plagiiert? … erbloggtes

Kognitive Dissonanz: Die schönste Beschimpfung des Jahres 2014 – Der Verriss durch die Ketzer 2.0 … scilogs

Deutsche Weihnacht! Der Kampf für das Abendland ging auch über Weihnachten, dem christlichen Fest der Nächstenliebe, weiter … publikative

Münsterland: Am Montag demonstriert Münster gegen Pegida … sbl

Das war 2014: „Lügenpresse“, „Schicksalsjahr“ oder was? … jurga

Peter Welchering im Podcast: Kanzleramtschef Altmaier muss in Sachen Datensicherheit noch einige Hausaufgaben machen … neheimsnetz

Ausblick zum Jahreswechsel: Ein Medien-Tag 2015 … charly&friends

Was vom Monat übrig blieb: Das war der Dezember … revierpassagen

Blogspektrogramm 52/2014: das letzte Blogspektrogramm in diesem Jahr! Da fahren wir nochmal gaaaanz groß auf mit Lesebefehlen zu Mythen bei Rechtschreibung, Sprachverfall & Amtssprachen … sprachlog

Armut: Fast jedes dritte Kind in Hagen lebt von Hartz IV … doppelwacholder

Blogpause II: Hamburger Elbphilharmonie noch vor dem Berliner Flughafen fertig

Die Elbphilharmonie soll vor dem Berliner Flughafen fertig sein. (foto: zoom)
Die Elbphilharmonie soll noch vor dem Berliner Flughafen fertig sein. (foto: zoom)

Exakter als das Hamburger Abendblatt vom 27.12.2014 hätte auch Nostradamus das Datum für die Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie nicht vorhersagen können:

12. Januar 2017 oder von heute an zwei Jahre und ein Keks.

Die Eröffnung an justamente diesem 12. Januar wird für unser Blog ein Tag des Abschieds, der Trauer und des Neuanfangs werden, hat doch die Elbphilharmonie -gerade als PPP-Projekt- viele Gedanken, Überlegungen und Artikel inspiriert.

Umleitung: Weihnachten multiperspektivisch, historisch, hysterisch sowie ohne Sinn und Verstand, Schlag auf Schlag.

Der Kahle Asten heute Mittag vor dem Schnee: grau, kalt, grün und kahl (foto: zoom)
Der Kahle Asten heute Mittag vor dem Schnee: grau, kalt, feucht und kahl (foto: zoom)

Weihnachtsbeleuchtung: Strahlende Gesichter allen Lesern zu Weihnachten! … endoplast

Frohe Weihnachten! Heute muss man nicht viele Worte machen … wiesaussieht

Manege frei für die Revierpassagen-Weihnachtsgeschichte(n): Über uns der Rest vom Mond oder Siebenundzwanzig Geschichten ohne Sinn und Verstand … revierpassagen

Schlag auf Schlag: Schöne Festtage! … charly&friends

Eine kleine Weihnachtsgeschichte: Es gibt drei im Wesentlichen drei Arten von Weihnachtsgeschichten … scilogs

Weihnachten – DPA: Säugling in Stall gefunden – Polizei und Jugendamt ermitteln. Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen … jurga

100 Jahre „Weihnachtsfrieden“. Sehnsucht nach einem neuen Narrativ: Der jährliche inoffizielle Wettbewerb um den besten für das Weihnachtsgeschäft produzierten Werbefilm in Großbritannien ist bereits seit dem 12. November entschieden. Die britische Supermarktkette Sainsbury’s überraschte ihre Konkurrenz und die Öffentlichkeit mit einem aufwändig produzierten Film über die 1914 an der Westfront stattgefundenen “Weihnachtsfrieden” … PublicHistory

The Interview: Victory for America, Sony, and Capitalism! … pharyngula

Pegida, oder: Soll man die Sorgen von Rassisten und Irren ernst nehmen? … misik

Gegen rechte Hetze! GRÜNE organisieren Fahrt nach Köln … neheimsnetz

Die Sache mit den Konfiguratoren der Autohersteller: Aus irgendwelchen Gründen wollte ich “mal eben” rausfinden, was ein VW Bus mit Panoramadach, ordentlicher Motorisierung, Automatik, Navi, Einparkdingsbums und vernünftigen Getränkehaltern kostet … lummaland

Der HSK-Haushalt und das “Märchen von der Schwarzen Null”: Der Bericht gibt vor allem Äußerungen der CDU-Fraktion wieder und ist nicht ganz vollständig … sbl

My Favorite Things: Heute wieder nichts im Fernsehen? Keinen Bock auf drei Stunden mit Helene Fischer im ZDF? … doppelwacholder

Was für eine Bescherung … schon soll man wieder kreativ sein: Geschichten-Erfinder

Geschichten-Erfinder. Kartenspielerei für kreative Köpfe.Büchergilde. (foto: zoom)
Geschichten-Erfinder. Kartenspielerei für kreative Köpfe.Büchergilde. (foto: zoom)

„Geschichten-Erfinder – Kartenspielerei für kreative Köpfe“ aus der Collection Büchergilde hat uns heute gleich den ersten Weihnachtsstreit beschert:

Ob fünf Waldarbeiter an der Schleuse, zwei Streithähne unter einem Baum oder ein Mann mit zwei Katzen in einer Bar mit seltsamen Plots (eine Verwechslung findet statt) und Specials (Schuhe passen plötzlich nicht mehr) zu einer sinnvollen Geschichte verwoben werden können, ist keine Frage.

Es geht, jedenfalls, wenn man alleine spielt. Zu zweit ist es dann schon spannender, denn es soll sich eine einzige Geschichte entwickeln. Welche Annahme ist sinnvoll? Welche Abzweig in der Story ist plausibel?

Wenn sich da einer durchsetzen will, kann man auch gleich alleine bleiben. Ansonsten dient das Spiel erstens der Erfindung spannender Geschichten und zweitens der Entwicklung einer gepflegten Streit- , Argumentations- und Diskussionskultur.

„Geschichten-Erfinder“ – das sind „Black Stories“ (kennt ihr?) verkehrt herum. Während man bei den Black Stories aus merkwürdigen Vorgaben den Plot fragend erraten muss, kann man hier mit vier merkwürdigen Vorgaben eine ganz eigene Geschichte entwickeln.

Was das da oben (siehe Bild) ergeben wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Wir diskutieren noch.

Der Weihnachtsbaum leuchtet, die Geschenke sind ausgepackt, die Familie spielt.

Passt!

Umleitung: Frauengeschichten, SPD, ÖPP aka PPP, „Pegida“, Doppelpass, Winterbergs Haushalt und mehr.

Fassaden-Ironie in Velmede (foto: zoom)
Fassaden-Ironie in Velmede (foto: zoom)

Liebe oder Plagiat? Weihnachtsausgabe der Frauengeschichten … erbloggtes

Gabriels Profitexperten: Sigmar Gabriel will Banken und Versicherungen hohe Profite verschaffen. Dafür soll Deutschlands Infrastruktur privatisiert werden … taz

Die SPD – fußballerisch gesehen. Von der Psyche her: Sigmar Gabriel weiß das. Die SPD befindet sich, um abermals ein Bild aus dem Fußball zu bemühen, mitten im Abstiegskampf. Und da geht es nicht mehr um Schönheit; da geht es nur noch um Punkte … jurga

Ex-Finanzminister Eichel über ÖPP – „Das wird alles teurer werden“: Der ehemalige SPD-Finanzminister kritisiert Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) als Verschwendung von Steuergeldern … taz

Der gute Staat: Der Staat ist träge, innovativ sind die Unternehmen? Das ist nur ein wirtschaftsliberales Märchen. Ökonomen wie Mariana Mazzucato erforschen den Nutzen des Staates für die Wirtschaft, linksliberale Philosophen sehen in ihn den Garanten der Freiheit … misik

Axel Springer will von Telekom T-Online kaufen: Die Deutsche Telekom verhandelt einem Bericht zufolge mit dem Konzern Axel Springer über einen Verkauf des Portals T-Online. Es gebe bereits Gespräche zwischen Spitzenmanagern beider Unternehmen … derstandard

„Pegida“ – Es geht da nicht um Islamismus: Nora Goldenbogen über »Pegida« in Dresden, Fremdenfeindlichkeit und Post an ihre Gemeinde … juedischeallgemeine

Pegida und die “Lügenpresse”: ein Begriff und seine Geschichte … buggisch

Wird PEGIDA von den USA gelenkt? Undank ist der Welten Lohn: Immer wieder sind Leute wie Ken Jebsen oder Jürgen Elsässer auf Mahnwachen oder Montagdemos aufgetreten, es werden Bündnisse wie der Friedenswinter geschmiedet – und nun interessieren sich die blöden “Systemmedien” nur noch für PEGIDA … publikative

Droht eine Islamisierung des Abendlandes? Mit welchen Tricks gezielt Ängste geschürt werden … scilogs

„Doppelpass“ erleichtert Integration: In Deutschland geborene und aufgewachsene Kinder ausländischer Eltern müssen sich nicht mehr zwischen der deutschen Staatsbürgerschaft und der ihrer Eltern entscheiden … doppelwacholder

Beinahe-Schönheitskönigin mit Schwächen: Nick Hornbys Roman “Miss Blackpool” … revierpassagen

Winterberger Haushalt: Eickler setzt auf fünftes Konsolidierungspaket … westfalenpost

Umleitung: Paranoia ist berechtigt. Der Plan 1979 – Geschichte, Edathy, Rechte, Frank Zappa und mehr.

Heute im Dortmunder U mit Paranoia: Immer wieder gerne (foto: zoom)
Heute im Dortmunder „U“ mit Paranoia: Immer wieder gerne (foto: zoom)

Kinderuni RWTH Aachen: Licht und Mensch … nesselsetzer

“Mandatory attendance, farewell! – Adieu, Anwesenheitspflicht”: Mit dieser Überschrift[1] feierte der ASTA der Universität Duisburg-Essen einen Sieg, der, glaubt man den Bekundungen der StudentenvertreterInnen, in seiner historischen Bedeutung mindestens der Durchsetzung der Menschen- und Bürgerrechte während der Französischen Revolution gleichkommt … PublicHistory

Link of Interest: Weihnachten, die Popkultur und der Erste Weltkrieg | La Grande Guerre … scilogs

R.I.P. Bernhard Welsch: Bernhard Welsch, der jetzt im Alter von nur 53 Jahren gestorben ist, war ein Frankfurter Bibliothekar und begnadeter Rechercheur … twoday

Der Fall Edathy und die Seuchenmedizin: Ob sich schon jemand bei Hans-Peter Friedrich entschuldigt hat? Kaum. Der zurückgetretene CSU-Bundesinnenminister ist längst vergessen. Dabei sind die Gründe für dessen unsinnigen Rücktritt die gewesen, die noch immer die Debatte um Sebastian Edathy bestimmen … wiesaussieht

Werbung für rechtspopulistische Veranstaltung überschwemmt Hagen: Den Grünen in Hagen ist eine Einladung vom „Verein zur Förderung des politischen Dialogs“ zu einem „Alternativen Wissenskongress“ in Witten ins Haus geflattert. Doch hinter dem harmlosen Titel verbirgt sich eine Veranstaltung, von deren Referenten sich sogar die örtliche AfD halbherzig distanziert hat … doppelwacholder

Eine Schande für die Menschheit: „32 Thesen zu “Pegida“ … publikative

Marco Reus gibt’s nicht mehr! Die ganze Wahrheit zur BVB-Krise … revierpassagen

Weihnachten – ein Pageflow ist erschienen: Für die evangelische Kirche von Westfalen und im Rheinland, sowie in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik habe ich eine neue Multimedia-Geschichte produziert – und zwar mit Pageflow. Es ist höchst wahrscheinlich die erste Multimedia-Story dieser Art zum Mitsingen … ruhrnalist

In Memoriam Frank Zappa: Barcelona 1988 – Full Show … neheimsnetz

The Winds of Change: Die Mehrheit für den Haushalt im HSK wird knapper. In der Kreistagssitzung am Freitag wurde der Haushalte für das Jahr 2015 beschlossen. Nur CDU (28 Sitze) und FDP (3) stimmten für den Haushalt. SPD (14), Grüne (4), SBL (2), Linke (2) und Piraten (1) stimmten dagegen … sbl

Neu in Arnsberg: Freifunk jetzt auch im SPD-Bürgerbüro

© Freifunk-Moehne.de (screenshot)
© Freifunk-Moehne.de (screenshot)

Über die Weihnachtstage 2014 werden die Smartphones und Tablet-PCs auch in Arnsberg nicht weniger werden.

Glücklicherweise gibt es in Arnsberg mit der Freifunk Initiative www.freifunk-moehne.de eine wachsende Zahl von Hotspots, die freies WLAN anbieten #Freifunk #WLAN #Bürgernetz .

(Der Artikel von E. Felix Werker ist zuerst auf der Website der SPD erschienen.)

Der Freifunk wächst in Arnsberg ...
Der Freifunk wächst in Arnsberg …

Nicht nur der Breitbandausbau im HSK durch Richtfunkstrecken der TKG wird bis 2017 umgesetzt, auch der freie und allgemeine Zugang zu den Datennetzen wird sich als Marketinginstrument, Kundenvorteil und Tourismusfaktor etablieren. Freifunk Macher Hans-Jörg Etzler sieht die Chanchen auch für den Fachhandel vor Ort, da sich die Kunden bereits im Internet vorinformieren und dann doch den Fachhändler bei den immer auch erklärungsbedürftigen Produkten benötigen. (frühere Blogposts)

Freier Internetzugang gesellschaftlich-solidarische Aufgabe
Die Freifunk Initiative sah es in ihrem letzten Treffen am 18.12.14 als gesellschaftliche Aufgabe an, ein freien und schnellen Internetzugang für Arnsberger Bürger anzubieten. Junge Menschen wie Touristen schätzen die freien Zugänge mit denen in NRW eine ansehnliche und wachsende Fläche in der Stadt mit freiem Internetzugang versorgt wird. Hier sind auch staatliche Stellen wie das Medienzentrum „blaues Haus“ in Arnsberg in der Pflicht Server und Bandbreite bereitzustellen, wenn sie ihrem Namen und Auftrag noch gerecht werden wollen. Die Infrastruktur der Datennetze der Telekom und anderer Provider wurde schließlich mit Steuergeldern und IT-Dienstleistern wie der Citkom seit Jahren finanziert. Die „german-clouds“ müssen schließlich auch frei von Spionage und Überwachung sein. Dankenswerterweise unterstützt die Stadtverwaltung Arnsberg die Initiative bereits mit den Standorten und Betriebskosten für einige Hotspots. Auch für die willkommenen neuen Mitbürger der Stadt im Stadtteil Obereimer die zuletzt Leid, Ungerechtigkeit, Vertreibung und Flucht erleben mussten, ist über eigene Funkstrecken vom Glockenturm aus gesorgt.

Freifunk Resolution für freien Zugang zum Internet
Eine fraktionsübergreifende „Freifunk“ Resolution ist im Stadtrat nötig und möglich, so Ratsmitglied Werker, der am Donnerstag den frisch geflashten Router für das SPD-Bürgerbüro und seine Heimatadresse mit einer Spende für das Hospiz-Arnsberg abholte.

Auch das Senioren Internet Café kann sich im Bürgerbahnhof mit einem Router bald mehr den neuen Bedürfnissen seiner Besucher widmen. Die Schulen „Berufskollegs des HSK“ werden in 2015 das WLAN in der Schule angehen, so steht es im Haushaltsentwurf.

Auch die allgemeinen Schulen sollten sich bald offensiv und aktiv den bestehenden Möglichkeiten von Tablet-PCs und Smartphones für den Schulalltag und Unterricht widmen. Schule wird sich den Herausforderungen des neuen Jahrtausends stellen müssen. Das Schwert des Handyverbots in der Schulordnung ist stumpf, wenn das Handy in der Tasche des Lehrers brummt. Die Frage ist nicht ob, sondern wie. Bald wird die Mathe- und Geschichtsaufgabe von den Schülern mit dem Satz „ok Google“ und einer IT-Denkpause gelöst.

  1. Direkt nach der Aktivierung des Hotspots an der FritzBox zeigt sich, auch auf der Rumbeckerstraße neben dem Kinocenter wird das Teilen von WLAN Anschlüssen mit Freifunk intensiv genutzt.
  2. Das Freifunkangebot und freies WLAN in den Bussen der Stadt wird zunehmend zu einer Selbstverständlichkeit in der Stadt.
  3. Freies WLAN, dass in anderen europäschen Ländern mit der fon.com Initiative aus Spanien populär wurde ist in Deutschland von der Abmahnindustrie zu lange behindert worden. Ängste vor Abmahnern wirken nach, obwohl der Freifunk Verein mit VPN Tunneln Sicherheit davor bietet.
  4. Der SPD-Ortsverein Arnsberg informiert in seinen samstäglichen Bürgersprechstunden über Freifunk, über die Initiative und verteilt gern den Freifunk-Initiative-Flyer.

Westfalenpost: letzter Arbeitstag für Chefredakteur Stefan Kläsener

Neben dem Kaufpark in Siedlinghausen: Werbung für die Westfalenpost (archivfoto: zoom)
Neben dem ehemaligen Kaufpark in Siedlinghausen: Werbung für die Westfalenpost (archivfoto: zoom)

Am 1. Februar 2011 hatte Stefan Kläsener die Chefredaktion der Westfalenpost von Bodo Zapp übernommen. Nach fast vier Jahren endete gestern seine Arbeitsvertrag.

In der vom Gewerkschaftsblog Medienmoral zitierten Freitagsmail der Geschäftsführung heißt es:

Heute ist der letzte Arbeitstag von Stefan Hans Kläsener als Chefredakteur der Westfalenpost. Gemeinsam mit seinen Kollegen aus der Chefredaktion, Torsten Berninghaus und André Schweins, sowie Verlagsleiterin Andrea Glock und einem großartigen Team hat er fast vier Jahre eine hervorragende Regionalzeitung gemacht. Darüber hinaus hat er unsere Mediengruppe mit seiner Sensibilität, seinem Ideenreichtum und seiner Loyalität bereichert. Danke, Mazel tov und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, wie Sie selbst so gerne sagen. Zum 1. Februar 2015 wird Jost Lübben sein Amt als WP-Chefredakteur antreten.

Der Weggang von Kläsener ist allerdings schon seit langem beschlossen (siehe auch hier unsere Umleitung vom Mai) und daher keine Überraschung. „pro“ das „christlichen Medienmagazin“ :

Kläsener verlässt die Westfalenpost
Der christliche Journalist Stefan Hans Kläsener wird Chefredakteur des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags. Er verlässt damit die Funke Mediengruppe.

Kläsener war seit Februar 2011 Chefredakteur der Westfalenpost in Hagen. Die Auflage der Regionalzeitung liegt Medienberichten zufolge bei 115.239 Exemplaren. Stefan Braun, der Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, würdigte das Wirken des 49-jährigen Katholiken: „Kläseners Ansatz einer weltoffenen Heimatzeitung hat der Westfalenpost ein neues Gesicht gegeben.“

Zu weniger schmeichelhaften Einschätzungen kam Bülend Ürük vor zwei Jahren in „Newsroom“.

“Kläseners Ideal ist eine Zeitung, deren Gesichtskreis tunlichst nicht weiter reichen sollte als der Schattenwurf des sauerländischen Kirchturms mittags um zwölf”, zitiert Ürük den gekündigten Korrespondenten Dolderer (zur Entlassung von Dolderer auch hier im Blog).

Bis Februar bleibe der Chefsessel vakant. Dann solle der neue Chefredakteur Jost Lübben, vorher bei der Nordsee-Zeitung beschäftigt, kommen, heißt es in einem Kommentar bei Medienmoral:

während die Kolleginnen und Kollegen von der WAZ mit ihrem neuen Chefredakteur Andreas Tyrock offenbar sehr gut zufrieden sind, weil er ein Chef ist, der auch zuhören kann, und endlich mal alles wieder in ein ruhiges Fahrwasser gerät, ist diese Stelle bei der Westfalenpost seit dem Weggang von Stefan Kläsener zum Schleswig Holsteinischen Zeitungsverlag immer noch verwaist.

Ein weiterer Kommentator bei Medienmoral bemerkt dazu süffisant:

Verwaist ist die Chefredaktion der WP nicht. Keine deutsche Regionalzeitung hat mehr Mitarbeiter in der Chefredaktion.

Als unregelmäßiger Leser der Westfalenpost habe ich nicht feststellen können, ob Stefan Kläsener einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Die Auflage der WP ist, wie bei anderen Tageszeitungen, weiter gesunken, und ob die (zögerliche) Hinwendung zu den sozialen Medien (insbesondere Facebook) die Handschrift Kläseners trägt, kann ich nicht beurteilen.

Ebenso diffus wie das Interview mit der „drehscheibe“ kurz vor Beginn seiner Tätigkeit, bleibt für mich der Weggang des katholischen Publizisten Stefan Kläsener von der Westfalenpost.

Kläsener Ende 2010:

Die Westfalenpost wird künftig noch stärker auf die Region schauen, und zwar auch im Politik-, Wirtschafts- oder Kulturteil. Es ist eben genau kein Richtungswechsel in der Ausrichtung der Zeitung, sondern die Bestätigung und Vertiefung dieser Ausrichtung. Und es ist ja auch unsere publizistische Aufgabe: Wir müssen uns um die Menschen in unserem Verbreitungsgebiet kümmern und ihnen eine wahrnehmbare Stimme geben.

Umleitung: Asklepios übernimmt Atlantik, Folter, Brandstiftung, Neonazis in Nadelstreifen und was mit Medien.

Winterberger Weihnachtsmärchen: Die neue Eisstockschiessbahn. (foto: zoom)
Winterberger Weihnachtsmärchen: Die neue Eisstockschiessbahn. (foto: zoom)

Klinikkonzern Asklepios übernimmt Nobelhotel „Atlantic“: ein Schlag ins Gesicht der Mitarbeiter und der Patienten … nachdenkseiten

Die Landesverbände der Union erodieren: Merkels Stärke schwächt die CDU … postvonhorn

Veröffentlichung des Folter-Berichts der CIA: Früher nannte man das Demokratie … wiesaussieht

Schwere Brandstiftung: “Kein Asylat in Vorra” … publikative

„Neonazis in Nadelstreifen“? Das Jäger-Diktum über die „Pegida“ … jurga

Tagesspiegel Agenda 2015 I: Konferenz und Kritik … threepastnine

Tagesspiegel Agenda 2015 II: Roter Teppich ausgerollt. Der Tagesspiegel hat Lobbyisten eine Bühne in Berlin geboten. Was soll das? … djv

“Wetten, dass …?” mit Elstner fing alles an (und jetzt hört es auf) … revierpassagen

Süderländer Tageblatt: In unserer kleinen Welt im Sauerland … charly&friends

Musikkneipe Lindenhof: Jam-Session, Xmas-Rock, Silvester-Party und Farewell … neheimsnetz