Am heißesten Junitag…

Klavierkonzert von Anna Geniushene auf Zeche Zollern

Aufsteller mit Hinweis zum Aufführungsort (foto: zoom)

Am Sonntag schwankten die Temperaturen in Dortmund um 33 °Celsius. Eigentlich ein Tag, um sich in kühle Kellerräume zu verkriechen. Stattdessen haben wir ein Klavierkonzert im etwas kühleren Magazin der Zeche Zollern genossen. Die Solistin am Flügel: Anna Geniushene.

Zitat aus dem Programmheft:

„Anna Geniushene, geboren am 1. Januar 1991 in Moskau, feierte ihren Durchbruch 2022, als sie die Silbermedaille bei der renommierten Van Cliburn International Piano Competition gewann. Sie ist für ihre kraftvollen und vielschichtigen Interpretationen bekannt, die Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern.

Geniushene begann ihre musikalische Ausbildung am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium unter der Leitung von Elena Kuznetsova. Später setzte sie ihre Studien an der Royal Academy of Music in London fort und schloss mit Auszeichnung ab. Ihre Karriere führte sie in bedeutende Konzertsäle weltweit, darunter die Berliner Philharmonie und das Wiener Konzerthaus. Neben ihren Soloauftritten ist sie auch eine leidenschaftliche Kammermusikerin und tritt häufig mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Lukas Geniušas, auf. Gemeinsam gründeten sie das Musikfestival NikoFest in Moskau.

Zu ihren weiteren Auszeichnungen zählen hohe Platzierungen bei internationalen Wettbewerben wie dem Leeds Wettbewerb, dem Tschaikowsky Wettbewerb
und dem Busoni Wettbewerb.“

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Bank und Bratort. Das Knattern der Kräder.

Ein Dorfspaziergang vor der großen Hitze

Pommes-Bude im Schwimmbad. Da sage mal jemand, die Sauerländer*innen hätten keinen Humor: Tatort – Bratort (foto: zoom)

Steigen die Temperaturen über 24 °C, wird es mir ungemütlich warm. Tagsüber wird man mich irgendwo regungslos im Schatten finden. Aktivitäten verlege ich auf die frühen Morgen- oder Abendstunden. Ich bin doch keine Eidechse.

Die Bank im Wald liegt im Schatten. Speziell diese Bank ist mir ein besonderer Erinnerungsort. Hier habe ich zum letzten Mal unseren Dorf-Bücherwurm getroffen, bevor er in den Lesehimmel aufgestiegen ist.

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Erkundungsfahrt per Rad im möglichen Gebiet eines künftigen Nationalparks Arnsberger Wald

Foto: Joachim Drüke, ABU

Eine sehr interessante Radtour veranstaltet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hochsauerland in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest (ABU) am Samstag, 21. Juni.

Es geht per Fahrrad ins Gebiet des möglichen Nationalparks Arnsberger Wald. Zur Route gehören 9 Stationen, an denen jeweils angehalten wird um Erläuterungen zur Natur zu geben. Die Tour führt insgesamt über 22 km und nur über befestigte Wege des Radverkehrsnetzes NRW.

Treffpunkt ist um 10 Uhr am Torhaus / Möhnesee (Knotenpunkt Nr. 73 des Radverkehrsnetzes). Die Streckenlänge beträgt 22 km.

Die Tour ist gleichzeitig als Abschlussfahrt des diesjährigen Stadtradelns im Hochsauerlandkreis geeignet. So können am letzten Tag des dreiwöchigen Stadtradel-Zeitraums noch einmal Kilometer gesammelt werden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Auskünfte per Mail unter hochsauerland@vcd.org .

Dorfspaziergang: Je kürzer, desto mehr Bilder

Die Bank im Schatten, das Tal in der Sonne (foto: zoom)

Mehr als ein klitzekleiner Minispaziergang war nicht drin. Elf Minuten hoch, neun Minuten zurück. Im Dorfjargon heißt es „auf die Ennert“.

Bis hoch zur Bank im Schatten müssen Radfahrer*innen kräftig treten und Jogger*innen heftig schnaufen. Ab der Bank wird es flacher und man kann den Abschnitt durch den Buchenwald genießen, es sei denn, es kürzen wieder zu viele Autofahrer*innen zwischen Silbach und Siedlinghausen ab. Laut Verkehrszeichen ist es verboten bzw. nur für den landwirtschaftlichen Verkehr erlaubt, aber wer kontrolliert hier oben?

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Das ist die Höhe

Zwischen Wiemeringhausen und Brunskappel

Fünf der sieben Windenergieanlagen auf dem Olsberger Mannstein (foto: zoom)

Heute Morgen musste ich das Winterberger Stadtgebiet verlassen, um in Olsberg einzukaufen. Auf dem Rückweg durch das Ruhrtal stand ich in Assinghausen im Baustellenstau.

Beruhigt hat mich, dass der Stau aus Richtung Winterberg wesentlich länger war als meine kleine Autoschlange vor der Ampel in Assinghausen.

Der Friedhof in Wiemeringhausen – Teilansicht (foto: zoom)

Ab Wiemeringhausen habe ich das Tal gewechselt – vom Ruhr- ins Negertal. Auf der Höhe sind die beiden Fotos entstanden.

Als Frage habe ich mir überlegt:

Gibt es im Hochsauerland (Altkreis Brilon) in den einzelnen Gemeinden mehr Kreuze oder mehr Windenergieanlagen? Die Antwort für Winterberg ist leicht, aber wie sieht es mit Olsberg, Meschede, Brilon oder Marsberg aus?

Amsel, Zilpzalp und Mönchsgrasmücke …

Waldspaziergang (foto: zoom)

Ein sonniger Morgen. Die Amseln singen seit mehr als vier Stunden unermüdlich. Ab und zu mischt sich ein Buchfink ein. Der Zilpzalp, eine Art Soprano Continuo des Vogelkonzerts, macht Pause.

Ich vermisse die Mönchsgrasmücke. Ein Rotkehlchen singt und jetzt hört man auch die Blaumeise. Ein Stieglitz wischt kurz vorbei.

Nach drei Minuten stoppe ich die Tonaufnahme. Warum drei Minuten? Das ist die Länge meines Geduldsfadens und die Zeit um ca. zehn verschiedene Vogelstimmen einzufangen.

Kommt gut durch den Tag!


Websites und Apps, mit deren Hilfe man mehr über Stimmen, Aussehen und Namen von heimischen u.a. Vögeln erfahren kann:

Lernen (Website):

https://bird-song.ch/

Bestimmen (Apps):

https://merlin.allaboutbirds.org/

https://birdnet.cornell.edu

Moin! Nach dem Frühstück ist vor dem Café

Kaffee? Latte Macchiato? Hauptsache Nussecke!

Professionelles Wandbild am Garagentor neben einem Cafe. (foto: zoom)

Mit einem Latte Macchiato kann man mich leicht in ein Café locken. Wenn dazu noch eine Nussecke angeboten wird, sitze ich in Nullkommanix auf meinem Allerwertesten, lese ein Buch, knabbere am Gebäck und schlürfe den Kaffee.

Die Amsel singen immer noch leidenschaftlich, aber insgesamt scheint es in der Vogelwelt ruhiger zuzugehen. Die Revierkämpfe sind gewonnen oder verloren, die Partner*innen haben sich gefunden. Nest bauen, Eier legen, Nachwuchs aufziehen.

Das Jahr hat seine Runde von Frühling zu Frühling gedreht.

Das muss für die nächste Stunde reichen: Nussecke, Latte Macchiato und moralische Ambitionen (foto: zoom)

Beunruhigend ist die lange Trockenheit. In den Wetteraussichten des DWD ist auch in den nächsten Tagen kein Tropfen Regen zu sehen.

Irgendwie scheinen der Politik andere Dinge wichtiger zu sein als die heraufziehende Klimakatastrophe.

Was habt ihr damals gemacht, als wir die Klimakrise noch hätten eindämmen können? Wir haben uns Sündenböcke für ALLES gesucht und an den Grenzen auf Migrant*innen eingeprügelt.

Hat das irgendein Problem gelöst? Nein, warum auch?

Leute, trinkt bei sonnigem Wetter keinen Latte Macchiato in einem netten Café. Ihr kommt auf dumme Gedanken, denn Müßiggang ist aller Laster Anfang.

Hochsauerlandkreis: Kostenloser Online-Workshop zur digitalen Öffentlichkeitsarbeit für Vereine

Viele Vereine und Initiativen hinterfragen immer wieder ihre digitale Öffentlichkeitsarbeit: Wie fange ich an? Oder, wenn ich schon dabei bin: Mache ich genug? Wie erzähle ich die richtigen Inhalte auf die richtige Weise zur richtigen Zeit über die richtigen Kanäle? Wie erreiche ich meine Zielgruppe optimal? Wie kann ich mit meinen meist knappen Ressourcen im Ehrenamt eine gute digitale Öffentlichkeitsarbeit machen? Kann mir KI dabei helfen?

(Pressemitteilung HSK)

Nach den erfolgreichen, sehr gut besuchten Veranstaltungen im vergangenen Jahr bietet die Beratungsstelle für kulturelles Ehrenamt des Hochsauerlandkreises hierzu wieder einen zweiteiligen kostenlosen Online-Workshop über Zoom an. Für die zweiteilige Veranstaltung mit interessanten Tipps und Impulsen konnte wieder die professionelle Dozentin Katrin Gildner gewonnen werden. Dabei soll das Seminar nicht nur in Vortragsform stattfinden: So wird zum Abschluss jedes Termins natürlich auch noch ausreichend Zeit für Fragen und zum Austausch geboten.

Die Termine sind am Dienstag, 13. Mai, von 18 bis 20.30 Uhr (Teil 1) und am Donnerstag, 22. Mai, ebenfalls von 18 bis 20.30 Uhr (Teil 2). Die Termine sind inhaltlich so konzipiert, dass sie auch einzeln sinnvoll und interessant sind. Es wird um Anmeldung gebeten per Mail an klaus.depenbrock@hochsauerlandkreis.de oder per Telefon unter 0291/94-1803. Die Einwahldaten für die Zoom-Konferenz werden vor der Veranstaltung per Mail zugesandt.

Pausenbild zum Abend

Auf dem Kahlen Asten

Abend auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)

Auf dem Kahlen Asten kann man schnell eine kleine Runde drehen ohne vom Winterberger Tourismus genervt zu werden.

Selbst an schönen Abenden ist der auch wegen der Wetterstation bekannteste Gipfel (841 m) des Hochsauerlandes alles andere als überlaufen. Gestern hielten sich nicht mehr als zehn Personen zeitgleich mit uns auf dem Kahlen Asten auf. Gegen Ende des Spaziergangs nervte allerdings ein knatternder Mopedfahrer*in, verfolgt von einem Pedelec auf den asphaltierten(!) Spazierwegen. Laute, stinkende Zweitakter – da rebelliert mein innerer Spießer.

Schon lange gibt es oben auf dem Astenturm keine Wetterfrauen und Wettermänner mehr, die die Messdaten aufnehmen und an den DWD weitergeben.

Deren Arbeit wird heute vollautomatisch und digitalisiert vom sogenannten Klimagarten erledigt.

Hier wurde im letzten Jahr der Klimagarten modernisiert. (archivfoto: zoom)

Einen kleinen Blogbeitrag zum Klimagarten hatte ich am 2. August 2024 geschrieben:

https://www.schiebener.net/wordpress/arbeiten-im-klima-garten/

Ich wünsche euch einen geruhsamen/kämpferischen oder wie auch immer 1. Mai!